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Wenn wir unsere Welt nur gemeinschaftlich denken: gibt es Raubtiere erst, als der Mensch begann, Fleisch zu essen?

Blick in einen Teil der besuchenswerten Museumsinsel Hombroich – Bild: Martin Bartonitz 2018

Ich habe mal wieder ein äußerst Gedanken-erfrischendes Video gefunden, das mit einer für unsere Welt äußerst steilen These daher kommt, aber in meinen Augen durchaus schlüssig argumentiert. Es geht um nicht Anderes, als dass der Mensch scheinbar erst nach der Sintflut damit begann Fleisch zu essen, sprich dafür Tiere zu töten.

Ich bin auf das Video über ein anderes vom gleichen Macher gestoßen. In ‚Die gefälschte Bibel‚ ist neben den Aspekten der Fälschungen besonders immer wieder darauf hingewiesen worden, dass die Ur-Christen Fleisch verabscheuten, weil sie den inzwischen verloren gegangenen Berichten von Jesus folgten. Denn in diesen Schriften war überliefert, dass Jesus davon überzeugt war, dass Gott den Fleischkonsum nicht gut hieß. Erst die Katholiken, also die herrschenden, Fleisch genießenden Römer haben dafür gesorgt, dass die Veganer verfolgt und quasi ausradiert/umgedreht wurden.

In dem Video, das ich hier empfehle, geht der Autor dem Thema Jagd und Fleischverzehr weiter auf den Grund. Es waren anscheinend die Priester, die über das Tieropfer ‚legitim‘ an das Fleisch herankamen und so den Rest allmählich auch dazu brachten. Das ist die eine Seite der Überlegung. Die Frage, die der Autor sich stellt, ist, ob in der früheren Zeit, in der das Konzept der Herrschaft über andere, sei es Mensch oder Tier, nicht gegeben hatte (Stichwort: Saharasia-Theorie), die Menschen und Tiere friedlich neben einander lebten und sich eben nicht gegenseitig aufaßen. Erst als der Mensch aus seiner Mitte kam, damit begann, sich aggressiv gegen Andere zu stellen, also entsprechend zu denken, wären auch einige der Tierarten erst auf diese Idee gekommen (Stichwort Morphische Felder), andere zu jagen und zu fressen.

In dem Film zeigt er Anfangs ungewöhnliche Beziehung zwischen Mensch und Tier. Er geht darauf ein , wie der Mensch von Tieren wahrgenommen wird, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Und immer wieder geht er auf Überlieferungen aus alten Schriften ein, die seine Überlegungen untermauern. Er schließt damit, dass, wenn es früher kein Fressen und Gefressen-werden gab, es doch auch möglich sein muss, diesen Zustand wieder herbeizuführen. Ich finde das eine sehr bedenkenswerten Gedanken, als auch mit diesem Video ab ins Regal:

 

  1. Michael
    Juli 12, 2018 um 9:14 pm

    Die dem VIdeo zugrundeliegende These möchte ich einfach nur stehenlassen.
    Sicherlich würde sich eine Menge auf diesem Planeten zum Guten verändern, würden wir den Fleischkonsum drastischst einschränken. Das Bewusstsein für ein diesbezügliches Umdenken wird sich durchsetzen, so meine Hoffnung.

  2. muktananda13
    Juli 12, 2018 um 9:17 pm

    Obwohl Kritik immer unerwünscht-
    grammatikalisch korrekt wäre es natürlich gewesen:

    “ Gibt es Raubtiere erst, seit dem es der Mensch begann,Tiere zu essen?“

    P.S. Lob dem Gedanken; meine Antwort: JAIN.

  3. muktananda13
    Juli 12, 2018 um 9:34 pm

    Die Urgeschichte der Menschheit liegt ganz weit zurück und ist längst verdunstet, wobei auch wahr ist, dass “ das Volk, welches seine Geschichte nicht kennt, ist wie ein Waisenkind.“
    (Nicolae Iorga, rumänischer Historiker und der erste Vorsitzender des internationaler Bisantinologiekongresses)

  4. Juli 12, 2018 um 9:45 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  5. Am.Selli
    Juli 12, 2018 um 11:56 pm

    Wunder-Voll !!!
    Herz-Danke !
    Da tun sich doch Thore der „Wieder-Er-Kenntnisse“ auf … ! 😉
    => Ur-Christentum …

    Esse selber (fast) kein Fleisch mehr seit Jahren …lasse ich mich dann doch dazu überreden, so spüre ich ihre Angst und ihren Schmerz … Kenne das nur zu gut vom Kind-er-Leben auf dem Bauernhof … allein die Angst der kleinen Schweine beim Eintrieb in den Schlacht-Transport-Wagen …

    Mein „Leben“ hat sich heute in vielen Dingen ~re-du-ziert~ und ist dennoch sehr Be-reich-er-t worden… 😉

    So VIELES „brauche“ ich nicht mehr …
    Gott-sei-Dank !!!

    Allein die Frage bleibt: Wie kam der Tot-Schlag, die Opfer-Ver-Ordnungen in die Welt … durch Eva ? oder durch Lillith ??? oder Adam ???

    Aber : HEUTE habe ICH die Ent-Scheidung in MEINER Hand !!!

    Nur: Die „Schuld-Ver-Schiebe-Technik“ hat sich weiter-ent-wickelt …

    Er-Kennen, be-nennen und RAUS aus dem Ver-Nebelungs-Gitter-Haus !

    => Essener, Katharer, Indianer …uam

    => Du sollst NICHT töten !!!
    => Kochen/Hitze tötet die Lebens-Energie, darum eßt nichts Gekochtes!
    => Gehe wieder bahrfuß auf Mutter Erde ! Nimm ihre Liebe wieder wahr ! 😉

  6. Am.Selli
    Juli 13, 2018 um 12:07 am
  7. Juli 13, 2018 um 6:35 am

    Es gibt Berichte über Alaska und Bären, welche die Angaben im Video bestätigen.
    Diese zutraulichen Tiere sind gefährdet, wenn sie auf nicht „gutartige“ Menschen treffen.

    Jetzige Versuche, sich vegan zu ernähren, führen zu Mangelerscheinungen.
    Wahrscheinlich, weil der Sauerstoffgehalt der Erde rapide abgenommen hat
    und die Nahrung nicht mehr vollwertig ist. Im Sinne von rein von Chemikalien
    und angereichert mit allen Vitalstoffen, wie Vitaminen, Mineralien und
    Spurenelementen.

    Unser Stress, den das Industriezeitalter erzeugt, ist ein weiterer Faktor.
    Allein Lärm erzeugt immensen Stress in uns, nicht nur über die Ohren,
    sondern auch durch die Schallwellen über die Haut.

    Unsere jetzige Zeit ist tatsächlich eine herausfordernde auf vielen Ebenen.
    Wie es scheint, haben einige von uns Sehnsucht nach der ursprünglichen
    Harmonie. Gut quergedacht, finde ich.

  8. Juli 13, 2018 um 6:52 am

    Den Versuch der Schuldzuweisung finde ich negativ.
    Wenn wir davon ausgehen, dass mehr als 90% der Menschen
    weder ein Tier töten wollen, noch dazu fähig sind, noch einen
    Krieg wollen und unendlich leiden, wenn sie einen Streit mit
    Nachbarn haben,

    lässt darauf schließen, dass die Verwaltung und Lenkung der
    Menschheit die jetzigen Zustände fördert, um nicht zu sagen:
    „macht“ und eine Rückkehr zum Ursprung verhindert.

    Das römische Weltreich ist als barbarisch und grausam bekannt
    und ist als Instrument erkennbar, der Menschheit eine Richtung
    zu weisen, bzw. gewaltsam aufzuzwingen.

    Vegetarier fordern wiederholt, dass jeder, der Fleisch isst, das
    Tier selber töten muss. Dann würden wir mit dem Fleisch etwas
    anders umgehen. Die Berichte im Fernsehen, wo ganze Rinder
    mit dem Frontlader in den Abfall geschoben werden, sind für
    viele von uns nicht einmal optisch verkraftbar.

    Das Prinzip des Abschiebens der Verantwortung an die,
    die schon wissen, was sie tun, fällt uns jeden Tag in den Rücken.

    Autonom verwaltete, kleine Gruppen, wie es die Germanen waren,
    kennen solche Verhaltensweisen nicht und haben durch die Bindung
    zu ihrem sozialen Umfeld völlig andere Voraussetzungen in ihrem
    realen, alltäglichen Leben.

  9. Am.Selli
    Juli 13, 2018 um 8:01 am

    Die Lüge ver-welkt,
    die Wahrheit steht auf mit Macht.
    Es hat der Humor der Liebe
    sie wi(e)der zum Blühen gebracht.

    Seine Stärke, Seine Kraft
    haben das
    mit Gottes Hilfe
    geschafft.

    Es grüne die Wahrheit !
    Es auf-blühe die Liebe !

    Heraus
    aus diesem ver-welken-den Lügen-Ge-Triebe !
    Auf !
    Geh wi(e)der Blüten treiben,
    um in der Liebe verankert zu bleiben !

    In fröh-Licht-em Tanz
    wachse und erblühe sie ganz,
    mit Humor und Gesang
    unser Leben lang !

    Mit Schreiben und Reden,
    mit Malen und Zeigen,
    ohne zu schweigen,
    sichtbar für Jeden !

    Jeder noch so kleine Schritt
    ruft und singt
    sehr beschwingt:
    Komm doch mit !
    😉

  10. Am.Selli
    Juli 13, 2018 um 9:12 am

    Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker: Es ist an der Zeit

  11. Am.Selli
    Juli 13, 2018 um 9:22 am

    Flashmob Nürnberg 2014 – Ode an die Freude

  12. Juli 13, 2018 um 11:19 am

    Am.Selli

    Du heitere Seele
    Mir rinnen Schauer über den Rücken bei
    Reinhard, Hannes und Konstantin.

    • Am.Selli
      Juli 13, 2018 um 11:50 am

      … mir Tränen …
      Nach dem Sieg war alles zerstört … wollen wir das jemals wieder ???
      Zerstört war die Ober-Fläche, aber dann ging es noch tiefer … ins menschliche Herz …
      Trennung von Sinn und Verstand zum Opfer für die Macht-geile Hand … oder besser Klaue … ?

  13. Am.Selli
    Juli 13, 2018 um 11:45 am

    Nach-Denk-Frage:
    Wie viele Neu-Land-Erkenntnis-Möglichkeiten scheitern am Besser-Müsser-Wisser-Syndrom ?

  14. Juli 13, 2018 um 12:32 pm

    Wow, was für eine intelligente Frage!
    Wahrscheinlich unser Hauptfeind, das Trennmittel von unserem Paradies……

  15. Gerd Zimmermann
    Juli 13, 2018 um 8:31 pm

    „Nach dem Sieg war alles zerstört … wollen wir das jemals wieder ???
    Zerstört war die Ober-Fläche, aber dann ging es noch tiefer … ins menschliche Herz …“

    Meine Kleine ist ist sehr gross.

    Sie will aber noch nicht gross sein.

    Meine Kleine.

  16. Gerd Zimmermann
    Juli 14, 2018 um 7:18 am

    „Nach-Denk-Frage:
    Wie viele Neu-Land-Erkenntnis-Möglichkeiten scheitern am Besser-Müsser-Wisser-Syndrom“

    Am Selli

    doppelt gewogen wiegst Du c2

    Nach-Denk-Frage:

    Erst schiessen, dann fragen.

    „Wie viele“

    Du und ich sind schon mal Eins
    also Keins
    nein Drei
    kex, hex
    ich liebe sie
    sechs
    viele Menschen wünschen sich Sex
    auf Paarchip gibt es alle elf Minuten Sex.

    Die 9
    69

    Auch gut.
    Alle elf Minuten.

    „Neu-Land-“

    Neu Land unterm Pflug

    Nur Einer probierte es mit diamagnetischen Kupfer.

    „Erkenntnis-“

    Einstein meint

    Zeit ist etwas was man an der Uhr abliest.

    Zweistein weiss schon mehr.

    „Möglichkeiten“

    Am Selli, hätte der Hund nicht geschissen,
    hätte er den Hasen gehabt.

    „scheitern“

    Einstein ist doch nicht an c2 gescheitert.
    Muliversen sind die Lösung.

    am Besser-Müsser-Wisser-Syndrom“

  17. Gerd Zimmermann
    Juli 14, 2018 um 7:36 am

    Am Selli

    Ich spreche noch die Sprache der Tiere.

    Gott sei Dank.

    ich kenne noch die Sprache der Bäume.

    Wie Gras redet, oder Sandkörner.

    Ich weiss noch wie Bienen und so,
    Vögel in den Süden finden.
    Fische ohne reden reden.

    Die Kleine ist ganz gross
    sie weiss es noch nicht.

  18. Am.Selli
    Juli 18, 2018 um 11:03 am

    Von Der Liebe
    An-Mahn-Red-Denken:

    Liebe hatte
    zwei große Füße:
    „Mit-Gefühl“ und „Be-Hut-Samkeit“
    und war jeder-Zeit
    zum Helfen bereit

    Liebe hatte
    auch zwei starke Hände:
    „Mit-Leid“ und „Wende!“
    das Leid zum Guten
    das andere
    Dir manchmal
    zumuten

    Liebe hatte
    große gut-gläubige Augen
    die zur Lüge nicht taugen

    Liebe hatte
    auch eine Nase
    die sie niemals betrug
    sie erspührte auch noch
    den leisesten „DANKE !“-Geruch

    Liebe hatte
    stets offene Ohren
    kein einziger Hilfe-Schrei
    ging ihnen verloren

    Liebe besaß
    schärfsten Ver-Stand
    und ahnendes Ver-Stehen
    die ihr halfen
    das „Da-Hinter“ zu sehen

    Liebe
    hatte

    ein weit-offenes Herz

    bis
    es zerbarst
    in unsagbarem Schmerz

    Liebe hatte
    noch so vieles mehr
    aber sie wurde gefressen
    serviert auf einer silbernen Platte
    von einer gierigen
    Gewinn-Maximierungs-Monster-Ratte

    und man begann wie besessen
    das Wesen der Liebe
    allerschnellstens zu vergessen
    …………………….

    Aber offen bleibt
    doch noch eine Frage
    die mein Denken um-treibt :

    Haben wir diese Liebe
    jemals wirklich geschätzt
    oder haben wir sie
    nicht immer weiter nur
    nach „hinten“ gesetzt ?
    ?!?

    Denn diese tätige Liebe
    störte unser Wohl-Stands-Getriebe
    unser samtiges Wohl-Fühl-Gefühl
    in diesem Überfluß-Genuß-Sucht-Gewühl

    Wir schwammen
    auf der heiteren Wohl-Fühl-Welle
    mit dem großen Strom
    lange Zeit viel zu sorglos mit
    bis man den Seiden-Faden durch-schnitt
    an dem unser Lebens-Sinn
    immer noch hing
    und bis er bloß
    Sang-und Klang-los
    in den Wellen unterging

    schwapp.
    ~ – ~ – ~

    Aber die Große Schöpfer-Liebe
    KANN
    gar nicht
    untergehn

    wir werden sie wieder-sehn
    und einmal gefragt werden :
    „Was sind Deine Werke hier auf der Erden ?“

    „Hast Du in MEINEM Sinne geliebt
    selbst da ,
    wo die Liebe nicht mehr sichtbar für Dich war ?
    wo es die Kunde
    von meinem Sein
    gar nicht mehr gab oder gibt ?

    Sag, hast Du auch da
    mich verzweifelt gesucht
    und wirklich geliebt ?“

    Und rings um uns her
    fängt das große weite wilde Meer
    leise auf seine ihm eigene Weise an
    von der Ewigen Liebe zu singen
    bis all seine Rand-Sand-Körner mit-schwingen
    und in diesen Gesang mit-ein-stimmen

    Es ist das Große Schöpfer-Lob-Lied
    das sich dann durch seine tosenden Wogen zieht
    mit einem un-endlich schönen Danke-Klang
    Daseins-lang

    So laßt uns doch auch
    immer wieder von Neuem
    uns an dieser Liebe uns erfreuen
    laßt sie in uns
    immer wieder entstehen
    und ihre Samen aus-säen
    Lebens-lang
    mit einem fröhlichen Danke-Klang
    in diesem ganz Großen Schöpfungs-Neu-Gesang !

  1. Juli 15, 2018 um 9:07 am

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