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Über das Hambacher Fest 2.0 am 05. Mai 2018

Der Zug zum Hambacher Schloss. Die teilkolorierte Federzeichnung von 1832 zeigt u. a. Fahnen in Farbreihung Schwarz-Rot-Gold (von unten zu lesen: Schwarz steht für die Unterdrückung durch Napoleon, Rot für den Kampf um das Gold, die Freiheit). (Bild: Wikpedia)

Am 5. Mai 2018 lädt Prof. Max Otte zum „Neuen Hambacher Fest“ auf das Hambacher Schloss ein. Diese Veranstaltung, welche sich an das Hambacher Fest von 1832 anlehnt, soll ein Zeichen der Demokratie und Meinungsfreiheit setzen. Max Otte beklagt einen zunehmenden Werteverfall unserer derzeitigen Demokratie in Deutschland. Die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland bereitet große Sorgen.

Zu den Ereignissen vor über 150 Jahren:

Im Jahre 1832, einer Zeit der Vorherrschaft des Adels, prägte sich eine Schicht des Bürgertums heraus, welche die Herrschaft und die damit verbundenen Privilegien der Fürsten und des Adels nicht länger duldeten. Unter dem Vorbild der Französischen Juli-Revolution von 1830 begann unter diesen aufgeklärten und gebildeten Bürgerschichten und Studentenschaften ein Bestreben nach Demokratie und Freiheit.

32 Neustadter Bürger luden im Jahre 1832 auf den 27. Mai 1832 zu einem Fest auf dem Hambacher Schloss ein. 20000 Menschen folgten diesem Aufruf.

Dieses Hambacher Fest gilt zu Recht als eines der bedeutendsten Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Die Teilnehmer und Redner des Festes forderten die nationale Einheit Deutsch­lands sowie ein „conföderiertes republikanisches Eur­opa“, Presse-, Meinungs-, Versammlungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frauen. Wegen dieses Ereignisses wird das Hambacher Schloss heute auch als Wiege der deutschen Demokratie sowie der europäischen Einigung bezeichnet.

Hier ist noch ein kurzes Interview mit Max, der über die damaligen Ereignisse spricht und seine Motivation, diese Stätte ein weiteres Mal zu einem ähnlichen Ereignis zu nutzen:

  1. Martin Bartonitz
    Mai 1, 2018 um 2:15 pm

    Zu der umgedrehten Fahne ist zu assoziieren:

    Deutschland verlor den 1. Weltkrieg. Die Siegermächte (=Finanzeliten) unterdrückten Deutschland ein weiteres Mal mittels Versailler Vertrag, in dem schon der 2. Weltkrieg angelegt war. Manche behaupten auch, dass die Phase von 1914 bis 1945 der zweite Dreißigjährige Krieg gewesen sei.

    UND: es gab gleich das passende Symbol dazu.
    Indem die Flagge auf den Kopf gestellt wurde: Nix mit Freiheit!

  2. Martin Bartonitz
    Mai 1, 2018 um 2:20 pm

    Die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld wird auf dem Fest eine Rede halten. Warum sie dabei ist, kann leicht aus ihrer Erzählung herausgehört werden:

  3. Martin Bartonitz
    Mai 1, 2018 um 5:02 pm

    Wie weit darf Meinungsfreiheit gehen? Wann sind Kritiker mundtot zu machen? Ein Beispiel der Beschränkung von Meinungsfreiheit:

  4. Mai 1, 2018 um 7:36 pm

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  1. Mai 1, 2018 um 4:28 pm

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