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Offener Brief an Herrn Spahn, den doppelten Pflegenotstand betreffend …

Die WELT titelt: Gesundheitsminister Spahn will dem Personalmangel in der Pflege auch mit Mitarbeitern aus dem Ausland entgegenwirken.

  • „Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern einzuladen, ist die nächstliegende Option“, sagte der CDU-Politiker.
  • Einer Studie zufolge gibt es derzeit allein in deutschen Pflegeheimen 17.000 offene Stellen.

Der mit einer Intesivpflegerin verheiratete Automechaniker Wolfgang Brehm schrieb nun dem ‚gebildeten‘ Bänker Jens Spahn , der sich nun anschickt, seine Erkenntnisse des Geldgewinnens als Minister optimal in die Pflegebranche einzubringen, eine, wie ich finde, sehr passende Antwort, die er uns hier vorliest:

Was passiert, wenn Pflegekräfte fehlen, das schildert das folgende Referat:

Fixierung: Grausame Pflegepraxis

Weil menschliche Begleitung zu teuer erscheint, werden sturzgefährdete alte Menschen ans Bett gefesselt. Das Foto zeigt die Heimbewohnerin, Frau W., die mit Bauchgurt und Gitter, Tag und Nacht in ihrem Bett festgehalten wurde. Vorausgegangen war ein Krankenhausaufenthalt, wegen Schenkelhalsbruch nach einem Sturz, zu dem es kurze Zeit nach ihrem unfreiwilligen Einzug in dieses Heim kam. Nach unseren Recherchen lässt sich dieser Sturz auf die ungewohnte Umgebung, den seelichen Stress sowie die Medikation zurückführen. Damit Frau W. diese Qual ohne lautes Schreien und Befreiungsaktionen über sich ergehen lässt, wurde sie medikamentös so eingestellt, dass sie nur apathisch daliegen konnte. Weiteres zu diesem Fall finden Sie im zweiten Teil meines Referates: Wenn Medizin und Pflege den Kranken kränker macht.

Unter dem Strich sehen wir auch an dem Beispiel der Pflege deutlich, wohin es am Ende geht, wenn dem Konzept Konkurrenz und der Privatisierung und Regulierung gefolgt wird: Die Produkte werden nicht besser sondern immer schlechter! Und hier wird dabei die Menschlichkeit geopfert …

  1. E. Duberr
    April 2, 2018 um 3:32 pm

    Es gibt nur eine Lösung : Anständige Löhne für die Pflegekräfte . Kein neues Lohndumping durch billige Ausländer .5,9 Mio Hartz IV – Bezieher müssen beschäftigt werden .

    • tulacelinastonebridge
      April 3, 2018 um 9:48 am

      Anständige Löhne für Alle, ich mein wir erwirtschaften ja genug Geld, Steuern. Also anständige Löhne für Alle.

      • Fluß
        April 4, 2018 um 10:29 am

        Im Tele-Text steht: die Komm-unen haben Milliarden Rekord-über-Schuß. Durch die STEUER-ein-nahmen. Souverän ist das nicht. Geld gehört ins Volk bzw. es dem Volk erst gar nicht nehmen bzw. das bedingungslose Grundeinkommen einführen.
        Nun sollen ja auch noch Hartzer mit Ehrenamtstätigkeit einen zu-Schuß erhalten.

  2. Fluß
    April 4, 2018 um 10:23 am

    Vor 30 Jahren gabs die Forderung der 35 Stunden-Woche von der IG-Metall.
    Heute werden Menschen in Leihverträge (Unikliniken spielen so selber Pflegekräfte aus), Werksverträge, Minijobs, auf Abruf getan. Besonders schlaue AG bieten 1 – Jahresverträge an, um die Leut danach nach ein paar Wochen wieder einen anzubieten – so wird auch der Tarifvertrag mit Lohnerhöhung umgangen.
    Früher forderten Arbeitnehmer Flexibilität, die Arbeitgeber drehten die Forderung um.
    Das alles zeigt den Kapitalismus auf und die Politiker nennen es soziale Markt-Wir-t-schaft.

    Geißler forderte noch die Souveränität des Volkes. Daraus formten Politiker nach ihm den Extremismus. Wutbürger sind somit politische Gefährder. Auch wieder umgedreht.
    Es geht im Kapitalismus immer um des Ast, auf dem jemand sitzt. Je höher, umso tiefer der Fall.

    Das Mädel, dass da in der Medienbranche als Hartz4-Mutter mit großem Auto und gut eingerichteter Wohnung dargestellt wird, stellt niemanden mit Hartz4 dar. Sie bekommt Sozialhilfe. Und mit Auto kann sie super einen 1-Euro-Job machen, ist schnell überall. Unterbringungsplatz fürs Kind kann sie einfordern, ging ja früher nicht.

    Medien fixieren. Fixieren, angefixt. Politiker fixieren und im Parla-men-t sitzen zu viele, ist laut Verfassungsgericht verboten, nur wer hat`s ver-faßt? Eine Suppe.

    • Fluß
      April 4, 2018 um 3:57 pm

      Sozialhilfe deswegen, denn darin waren früher Familien, vor Hartz 4.
      Auch diejenigen in Elternzeit. Da wurde das Elterngeld nicht angerechnet, deswegen konnte auch das Auto behalten werden – denn was mit dem Geld getan wird, wurde damals nicht beanstandet. Also es zog nicht, dass das Geld ja fürs Kind sei.

      Nun, wo vieles in Hartz 4 zusammengetan ist, ist schon interessant wie Leute ihr Auto finanzieren können. Jemand einzelnes kann das nicht. Da braucht es Familienmitglieder, Spenden, also irgendjemand muß die zusätzlichen Kosten aufbringen.
      Beim 1-Euro-Job gibt’s Geld auf Hartz4 drauf für jede gearbeitete Stunde, genauso wie jemand mit Hartz4 einen extra Beitrag (um die 140 Euro) dazu arbeiten kann (oder anders) ohne dass Hartz4 gestrichen wird.

      Gäbe es kein Hartz4 mehr, gäbe es viele psychisch Kranke, denn dahin wollen die Politiker ja die Leute bringen. In den USA schlucken viele Anti-Depressiva. Jens Spahn kennt sich mit der Pharma-Branche ja aus, auch finanziell.
      Solidarisches Grundeinkommen war ja eine kurze Idee einiger Politiker, so nach dem Motto: mal was anschubsen, damits Volk beschäftigt ist und insgeheim lachen.
      Diese Art des Zwangs würde Menschen dazu bringen sich krank zu melden, denn nicht Vermittelbare* werden auch nicht als öffentliche Leiharbeiter arbeiten. (1-Euro-Job deckt das übrigens schon ab.)

      Die Politiker schaffen sich mehr Stellen, sorgen sich mit Pension aus und kurbeln so die WIR-t-schaft an. Das nennt sich Bourgoisie der Politiker.

      In der Gesundheitspflege, in der Altenpflege, in der Schule (immer weniger Beamte, somit Lohndumping möglich, in den Kindergärten/Krippen geht der Lohn runter.

      Die Politiker sind die Einzigen, die sich öffentlich aussorgen. Und daran gekoppelt die Medien.
      Dann gibt’s noch Vorstände, Manager. Gewerkschaften genauso.
      Und Politiker er-schaffen geSETZ-e wie bsplsweise. Krankenkassenpflicht, Pflichten zwingen, überwachen.

      Ein Gleichgewicht fängt erst mit einem bedingungslosem Grundeinkommen von mindestens 1000 Euro an. Und dann ist immer noch einiges zu tun.
      Kommunen haben Euro-Überschuß. Also einführen!

  3. Fluß
    April 4, 2018 um 1:24 pm

    Das Volk ist einen Tag souverän, danach wird’s gegängelt:

    Ministerien werden auch aufgebläht, neben dem Parla-men-t (709), die bekommen alle später Pension, 4 Jahre im Amt momentan 1000 Euronen als Pension:
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zusaetzliche-stellen-groko-stockt-personal-um-209-stellen-auf/21082520.html

    „Der neue Finanzminister Scholz bekommt 41 neue Mitarbeiter. Doch am stärksten wird das Personal im Innenministerium aufgestockt.
    Das Bundesfinanzministerium steht in dem Ruf, besonders knauserig zu sein. Schließlich wacht der Finanzminister über den Haushalt und will in Sachen Sparsamkeit Vorbild sein. Doch Olaf Scholz gönnt seinem Ressort zu Beginn seiner Amtszeit einen deutlichen Personalaufwuchs: 41 neue Stellen soll das Finanzministerium bekommen, wie aus einem Schreiben der neuen Haushaltsstaatssekretärin Bettina Hagedorn an den Haushaltsausschuss hervorgeht.
    Insgesamt will die neue Bundesregierung das Personal im Kanzleramt und den Ministerien um 209 Stellen aufstocken.
    Nach dem Innenministerium, das künftig auch für Bau und Heimat zuständig ist, liegt das Finanzministerium auf Platz zwei beim Jobboom. Der Grund: Scholz wird auch Vizekanzler und die Arbeit der SPD-Ministerien koordinieren. Dafür steht ihm ein zusätzlicher Staatssekretär zu.
    Damit hat das Finanzministerium in Zukunft vier Staatssekretäre. Die Koordinationsarbeit wird Scholz‘ Vertrauter Wolfgang Schmidt übernehmen. Ein weiterer Wegbegleiter, Rolf Bösinger, wird sich als Staatssekretär wohl um die Steuerpolitik kümmern.
    Der neue Finanzminister baut sein Ressort nach Handelsblatt-Informationen aber auch an anderen wichtigen Stelle um – und sorgt dabei für eine überraschende Personalie. Scholz holt einen Vertrauten von SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles in sein Haus. Benjamin Mikfeld soll den Leitungsstab übernehmen, eine zentrale Schaltstelle im Haus.
    Macht der parlamentarischen Staatssekretäre wird beschnitten
    Bisher hat er im Arbeitsministerium die Grundsatzabteilung geleitet. Im Finanzministerium werden ihm die Bereiche Kommunikation, das Ministerbüro und die Koordinierung der SPD-Ministerien zugeordnet.
    Er soll allerdings nicht direkt an Scholz berichten, sondern an Staatssekretär Schmidt. Der Scholz-Intimus wird der zweite starke Mann im Finanzministerium. Es ist auch in der Diskussion, dass ihm die wichtige Grundsatzabteilung zugeordnet wird. Die ist auch für die internationale Finanzpolitik zuständig.
    Deutlich an Macht einbüßen werden die beiden parlamentarischen Staatssekretärinnen, Christine Lambrecht und Bettina Hagedorn. Während ihre beiden Vorgänger, Jens Spahn und Michael Meister, noch selbst Vorlagen für den Minister bearbeiten durften, soll den beiden neuen Kolleginnen diese Aufgabe nicht mehr erlaubt sein, heißt es im Ministerium.
    Die Beamten sprechen von „Zeichnungsrecht auf dem Dienstweg“. Die parlamentarischen Staatssekretäre hatten das bisher im Finanzministerium. Das will Scholz nun offenbar ändern.
    Zwei wichtige Positionen sind im Haus noch offen: Scholz braucht noch einen Staatssekretär, der sich um Europa und Finanzmarktpolitik kümmert und einen für den Bundeshaushalt. Bei beiden Positionen drängt die Zeit: In Brüssel laufen derzeit die Diskussionen über die Reform der Währungsunion, die Bundesregierung muss schnell Position beziehen.

    Und es braucht einen neuen Bundeshaushalt. Bis Ende April, so erwarten es die Haushaltspolitiker im Bundestag, soll ein Kabinettsbeschluss her. Zumindest den Europa-Staatssekretär könnte Scholz schon am Wochenende verkünden, so die Erwartung im Ministerium. Am Mittwoch wird das Bundeskabinett in seiner ersten Sitzung alle wichtigen Personalentscheidungen der neuen Regierung absegnen. „

    Im Teletext wird wieder gedroht, diesmal mit In-ob-hut-nahme (was für Wörterkauderwelsch), geht wieder ums Semi-wORT:
    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20120216222455AAmeWfk

    Was ist eigentlich semitismus
    Meyers Konversationslexikon

    Als Semiten werden in der theologischen Literatur alle Nachfahren Sems, des ältesten Sohnes des biblischen Patriarchen und Urvater Noah, bezeichnet. Damit bezog sich dieser Ausdruck auf eine Sprachgruppe von Völkern des Nahen Ostens, zu der Juden und Araber gleichermaßen gehören. In dieser Bedeutung wurde der Begriff Semitismus bis in die 1870er auch in der sozialwissenschaftlichen Literatur verwendet.
    Heute dagegen wird er durch den Zusatz „Anti“ in der Wissenschaft, im politischen Diskurs und der Umgangssprache als Synonym für Judenfeindlichkeit benutzt. Der Blick in das Lexikon macht aber deutlich, dass der Begriff Anti-Semitismus eigentlich ein Widerspruch in sich ist:
    Demnach sind Semiten nämlich eine „(…) Bezeichnung für eine Völkergruppe mit untereinander verwandten Sprachen, die im Wesentlichen zu den Orientaliden gehört“. Von Juden ist dabei nicht die Rede.
    http://www.e-politik.de/alt.e-politik.de

    Semitismus von „Rechts“, Antisemitismus von „Links“?- – Üblicherweise gelten die „Rechten“ als antisemitisch und die „Linken“ eher- – als judenfreudlich. Das hat sich insofern geändert, als „Rechtsextremisten“- – Israel loben, weil sie nichts gegen dessen Rassismus einzuwenden haben und- – die Linkslastigen sich in Israelkritik wegen der rassistisch motivierten- – Misshandlung der Palästinenser ergehen.*2.) Werden Erkenntnisse über das Schicksal der Indianer nicht auf Deutschland- – übertragen?- – Die weltbürgerlichen Meinungsformer können gar nicht früh genug damit- – anfangen, schon Kinder auf ihre ideologische Spur zu locken.
    http://karl-heinz-heubaum.homepage.t-onl
    Artemis • vor 6 Jahren
    Man will den Begriff Semitismus nicht klar definieren. Ansonsten würde man den Begriff Antisemitismus eingrenzen. Man könnte nicht mehr, wie bisher üblich, jede Kritik an jüdischen Organisationen – einschließlich dem Staat Israel – oder an einzelnen Juden, als Antisemitismus und damit als verwerflich deklarieren. Ähnlich ist es inzwischen mit dem Begriff Antiamerikanismus, der jede Kritik an den USA tabuisieren soll.
    edgar umlauf • vor 4 Jahren
    Ein Quatsch ist das.Wenn man den Wikipediaartikel liest (siehe unten) erkennt man das. Da werden orientalische Völker zusammengewürfelt, nur um ein Wort zu tarnen, das nirgendwo auftaucht, das keiner in den Mund nimmt, das aber über allem schwebt: „Judenverachtung“.

    Wie die Juden genau zu dieser speziellen Abneigung gekommen sind, weiß ich nicht, aber sie sind Leidende und Nutznießer, sie wurden in dieses menschliche Geschäftsmodell hineingeboren, das nicht nur eine Ethnie ist, sondern auch ein Erfolgsmodell, von Anfang an. „Ich will ein großes Volk aus dir machen“ sprach Gott zu Abraham.

    Dieses Erfolgsmodell beinhaltet eine Corporate Identity, einen Ausweis, Abgrenzungsmechanismen und garantiert die stetige Verbesserung und Ausbildung der Mitglieder. Die Hierarchien sind klar und es gibt ein 2500 Jahre altes Handbuch, das durch Diskussion ständig auf dem Laufenden gehalten wird. Es ist so geschickt gemacht und selbstregulierend, dass es schon mehrfach, erfolgreich und erfolglos, kopiert wurde. Die Struktur hier zu erkären, würde zu weit führen, ebenso die Erklärungsversuche, was den Ursprung des Judentums angeht.
    Quelle(n): http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten
    Cornelia • vor 6 Jahren krankhafter Zwang Frauen einer artifiziellen Insemination zu unterziehen…
    Giuseppe 1° (non l´imitazione) • vor 6 Jahren
    Jeder .ismus ist eine fanatische Überhöhung. Semit zu sein kann über eine innere Haltung auch überhöht werden. Der Gegensatz wäre aber eigentlich, Philosemit zu sein.
    Friedrich Wilhelm • vor 6 Jahren Eigentlich verstehe ich dich gar nicht….
    Johannes • vor 6 Jahren Vergiß nicht: Es gibt sogar Antisemitismus, der sich als Semitismus tarnt, um nicht sofort als Antisemitismus erkannt zu werden.
    Rechtspopulisten wie das „PI“-Gesindel, „Pro Köln“/“Pro NRW“, „Die Freiheit“ usw. „

  4. Fluß
    April 4, 2018 um 1:37 pm

    Das Volk ist einen Tag souverän, danach wird’s gegängelt. 1 Tag Wahl. Holznagel, Bund der dt- Steuerzahler erzählt aus das:

    Ministerien werden auch aufgebläht, neben dem Parla-men-t (709), die bekommen alle später Pension, 4 Jahre im Amt momentan 1000 Euronen als Pension:
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zusaetzliche-stellen-groko-stockt-personal-um-209-stellen-auf/21082520.html

    „Der neue Finanzminister Scholz bekommt 41 neue Mitarbeiter. Doch am stärksten wird das Personal im Innenministerium aufgestockt.
    Das Bundesfinanzministerium steht in dem Ruf, besonders knauserig zu sein. Schließlich wacht der Finanzminister über den Haushalt und will in Sachen Sparsamkeit Vorbild sein. Doch Olaf Scholz gönnt seinem Ressort zu Beginn seiner Amtszeit einen deutlichen Personalaufwuchs: 41 neue Stellen soll das Finanzministerium bekommen, wie aus einem Schreiben der neuen Haushaltsstaatssekretärin Bettina Hagedorn an den Haushaltsausschuss hervorgeht.
    Insgesamt will die neue Bundesregierung das Personal im Kanzleramt und den Ministerien um 209 Stellen aufstocken.
    Nach dem Innenministerium, das künftig auch für Bau und Heimat zuständig ist, liegt das Finanzministerium auf Platz zwei beim Jobboom. Der Grund: Scholz wird auch Vizekanzler und die Arbeit der SPD-Ministerien koordinieren. Dafür steht ihm ein zusätzlicher Staatssekretär zu.
    Damit hat das Finanzministerium in Zukunft vier Staatssekretäre. Die Koordinationsarbeit wird Scholz‘ Vertrauter Wolfgang Schmidt übernehmen. Ein weiterer Wegbegleiter, Rolf Bösinger, wird sich als Staatssekretär wohl um die Steuerpolitik kümmern.
    Der neue Finanzminister baut sein Ressort nach Handelsblatt-Informationen aber auch an anderen wichtigen Stelle um – und sorgt dabei für eine überraschende Personalie. Scholz holt einen Vertrauten von SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles in sein Haus. Benjamin Mikfeld soll den Leitungsstab übernehmen, eine zentrale Schaltstelle im Haus.
    Macht der parlamentarischen Staatssekretäre wird beschnitten
    Bisher hat er im Arbeitsministerium die Grundsatzabteilung geleitet. Im Finanzministerium werden ihm die Bereiche Kommunikation, das Ministerbüro und die Koordinierung der SPD-Ministerien zugeordnet.
    Er soll allerdings nicht direkt an Scholz berichten, sondern an Staatssekretär Schmidt. Der Scholz-Intimus wird der zweite starke Mann im Finanzministerium. Es ist auch in der Diskussion, dass ihm die wichtige Grundsatzabteilung zugeordnet wird. Die ist auch für die internationale Finanzpolitik zuständig.
    Deutlich an Macht einbüßen werden die beiden parlamentarischen Staatssekretärinnen, Christine Lambrecht und Bettina Hagedorn. Während ihre beiden Vorgänger, Jens Spahn und Michael Meister, noch selbst Vorlagen für den Minister bearbeiten durften, soll den beiden neuen Kolleginnen diese Aufgabe nicht mehr erlaubt sein, heißt es im Ministerium.
    Die Beamten sprechen von „Zeichnungsrecht auf dem Dienstweg“. Die parlamentarischen Staatssekretäre hatten das bisher im Finanzministerium. Das will Scholz nun offenbar ändern.
    Zwei wichtige Positionen sind im Haus noch offen: Scholz braucht noch einen Staatssekretär, der sich um Europa und Finanzmarktpolitik kümmert und einen für den Bundeshaushalt. Bei beiden Positionen drängt die Zeit: In Brüssel laufen derzeit die Diskussionen über die Reform der Währungsunion, die Bundesregierung muss schnell Position beziehen.
    Und es braucht einen neuen Bundeshaushalt. Bis Ende April, so erwarten es die Haushaltspolitiker im Bundestag, soll ein Kabinettsbeschluss her. Zumindest den Europa-Staatssekretär könnte Scholz schon am Wochenende verkünden, so die Erwartung im Ministerium. Am Mittwoch wird das Bundeskabinett in seiner ersten Sitzung alle wichtigen Personalentscheidungen der neuen Regierung absegnen. „

  5. Fluß
    April 4, 2018 um 1:40 pm

    Im Teletext wird wieder gedroht, diesmal mit In-ob-hut-nahme (was für Wörterkauderwelsch), geht wieder ums Semi-wORT:
    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20120216222455AAmeWfk

    Was ist eigentlich semitismus
    Meyers Konversationslexikon

    Als Semiten werden in der theologischen Literatur alle Nachfahren Sems, des ältesten Sohnes des biblischen Patriarchen und Urvater Noah, bezeichnet. Damit bezog sich dieser Ausdruck auf eine Sprachgruppe von Völkern des Nahen Ostens, zu der Juden und Araber gleichermaßen gehören. In dieser Bedeutung wurde der Begriff Semitismus bis in die 1870er auch in der sozialwissenschaftlichen Literatur verwendet.
    Heute dagegen wird er durch den Zusatz „Anti“ in der Wissenschaft, im politischen Diskurs und der Umgangssprache als Synonym für Judenfeindlichkeit benutzt. Der Blick in das Lexikon macht aber deutlich, dass der Begriff Anti-Semitismus eigentlich ein Widerspruch in sich ist:
    Demnach sind Semiten nämlich eine „(…) Bezeichnung für eine Völkergruppe mit untereinander verwandten Sprachen, die im Wesentlichen zu den Orientaliden gehört“. Von Juden ist dabei nicht die Rede.
    http://www.e-politik.de/alt.e-politik.de

    Semitismus von „Rechts“, Antisemitismus von „Links“?- – Üblicherweise gelten die „Rechten“ als antisemitisch und die „Linken“ eher- – als judenfreudlich. Das hat sich insofern geändert, als „Rechtsextremisten“- – Israel loben, weil sie nichts gegen dessen Rassismus einzuwenden haben und- – die Linkslastigen sich in Israelkritik wegen der rassistisch motivierten- – Misshandlung der Palästinenser ergehen.*2.) Werden Erkenntnisse über das Schicksal der Indianer nicht auf Deutschland- – übertragen?- – Die weltbürgerlichen Meinungsformer können gar nicht früh genug damit- – anfangen, schon Kinder auf ihre ideologische Spur zu locken.
    http://karl-heinz-heubaum.homepage.t-onl
    Artemis • vor 6 Jahren
    Man will den Begriff Semitismus nicht klar definieren. Ansonsten würde man den Begriff Antisemitismus eingrenzen. Man könnte nicht mehr, wie bisher üblich, jede Kritik an jüdischen Organisationen – einschließlich dem Staat Israel – oder an einzelnen Juden, als Antisemitismus und damit als verwerflich deklarieren. Ähnlich ist es inzwischen mit dem Begriff Antiamerikanismus, der jede Kritik an den USA tabuisieren soll.
    edgar umlauf • vor 4 Jahren
    Ein Quatsch ist das.Wenn man den Wikipediaartikel liest (siehe unten) erkennt man das. Da werden orientalische Völker zusammengewürfelt, nur um ein Wort zu tarnen, das nirgendwo auftaucht, das keiner in den Mund nimmt, das aber über allem schwebt: „Judenverachtung“.

    Wie die Juden genau zu dieser speziellen Abneigung gekommen sind, weiß ich nicht, aber sie sind Leidende und Nutznießer, sie wurden in dieses menschliche Geschäftsmodell hineingeboren, das nicht nur eine Ethnie ist, sondern auch ein Erfolgsmodell, von Anfang an. „Ich will ein großes Volk aus dir machen“ sprach Gott zu Abraham.

    Dieses Erfolgsmodell beinhaltet eine Corporate Identity, einen Ausweis, Abgrenzungsmechanismen und garantiert die stetige Verbesserung und Ausbildung der Mitglieder. Die Hierarchien sind klar und es gibt ein 2500 Jahre altes Handbuch, das durch Diskussion ständig auf dem Laufenden gehalten wird. Es ist so geschickt gemacht und selbstregulierend, dass es schon mehrfach, erfolgreich und erfolglos, kopiert wurde. Die Struktur hier zu erkären, würde zu weit führen, ebenso die Erklärungsversuche, was den Ursprung des Judentums angeht.
    Quelle(n): http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten
    Cornelia • vor 6 Jahren krankhafter Zwang Frauen einer artifiziellen Insemination zu unterziehen…
    Giuseppe 1° (non l´imitazione) • vor 6 Jahren
    Jeder .ismus ist eine fanatische Überhöhung. Semit zu sein kann über eine innere Haltung auch überhöht werden. Der Gegensatz wäre aber eigentlich, Philosemit zu sein.
    Friedrich Wilhelm • vor 6 Jahren Eigentlich verstehe ich dich gar nicht….
    Johannes • vor 6 Jahren Vergiß nicht: Es gibt sogar Antisemitismus, der sich als Semitismus tarnt, um nicht sofort als Antisemitismus erkannt zu werden.
    Rechtspopulisten wie das „PI“-Gesindel, „Pro Köln“/“Pro NRW“, „Die Freiheit“ usw. „

  6. Fluß
    April 4, 2018 um 2:28 pm

    110 Antworten:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-04/bund-der-steuerzahler-kritik-personalaufstockung-bundesregierung

    “ Kritik an Personalzuwachs in der Regierung
    Mehr Ministerien, Staatssekretäre und 209 neue Spitzenbeamte sind dem Bund der Steuerzahler zu viel: „Da kann man nur den Kopf schütteln“, kritisiert der Verein.

    Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat die personelle Aufstockung der Mitte März vereidigten Bundesregierung kritisiert. Die neuen Stellen bedeuteten völlig unnötige Ausgaben auf Kosten der Bürger. „Leider setzt die große Koalition einen Trend fort, der sehr bedenklich ist“, sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel der Deutschen Presse-Agentur.

    Es gebe bereits den größten Deutschen Bundestag mit 709 Abgeordneten. „Wir haben mittlerweile aber auch die größte Bundesregierung mit 35 Parlamentarischen Staatssekretären und nun sollen auch noch 209 Spitzenbeamte und Angestellte in den Ministerien eingestellt werden“, kritisierte Holznagel. „Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.“

    Besser wäre gewesen, zunächst mit dem vorhandenen Personal zu planen. Sinnvoller wäre es Holznagels Ansicht nach auch, bei der Polizei oder bei Bauämtern zu schauen, ob nicht vielleicht dort eine weitere Aufstockung sinnvoll sei. „Hier hätte ich mir mehr Demut vor dem Wähler gewünscht“, sagte Holznagel.

    Auch die Opposition aus AfD, Linken, Grünen und FDP hatte den starken Stellenzuwachs scharf kritisiert. Allein im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU), das um den Bereich Heimat erweitert wurde, sollen mehr als 100 Stellen geschaffen werden.

    Das Finanzministerium soll um 41 Mitarbeiter wachsen, was die SPD mit der Vizekanzlerfunktion von Minister Olaf Scholz begründet. Von einem gleichwertigen Stellenwegfall im Auswärtigen Amt, in dem der bisherige Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) gearbeitet hatte, ist bisher aber keine Rede. Das Kanzleramt von Angela Merkel (CDU) soll 39 neue Mitarbeiter bekommen, unter anderem für den Bereich Digitalpolitik. „

  7. Fluß
    April 4, 2018 um 6:58 pm

    Hier gehts weiter mit der Bourgoisie der Politiker:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/bundesregierung-politische-beamte-ruhestand/komplettansicht

    Ständig rotierende Beamte
    In Deutschland werden nach Regierungswechseln die meisten Spitzenbeamten ausgetauscht, besonders schnell von der SPD. Das kostet Millionen. Bessere Lösungen sind denkbar.

    Kosten von 100.000 Euro pro Person und Jahr

    Einige Minister, zum Beispiel Bundesfinanzminister Schäuble, machen aus ihrer Strategie des sanften, aber nachhaltigen Personalwechsels gar kein Geheimnis. Zu Unrecht wurde er 2009/2010 von interessierten Kreisen kritisiert, weil er überhaupt keinen politischen Beamten entließ und somit seine politischen Ziele mit zwei „roten“ Staatssekretären und drei entsprechenden Abteilungsleitern in Angriff nehmen musste. Heute ist nur noch einer dieser Staatssekretäre und keiner der Abteilungsleiter mehr an der Berliner Wilhelmstraße anzutreffen. Andere Ressorts, wie das Verkehrs- oder Bildungsministerium, die schon neun Jahre von CDU/CSU-Ministern geleitet werden, sind inzwischen völlig frei von Führungspersonal, dem man Sympathie für die Sozialdemokratie unterstellen könnte. In SPD-Ressorts wie dem Bundeswirtschaftsministerium oder dem Ministerium für Arbeit und Soziales können sich zurzeit, relativ kurz nach dem Farbenwechsel, dagegen noch CDU/CSU- und FDP-Mitglieder in der Ministeriumsspitze halten. “

    usw… Vor 30 Jahren gings bei der IG-Metall um die 35 h- Woche für Arbeitnehmer.

  8. Fluß
    April 7, 2018 um 5:50 am

    DM-Inhaber Götz Werner war bei Lanz in der Talkshow.
    Sein Stecken-Pferd ist das bedingungslose Grundeinkommen.
    Er erklärt dort das System Arbeit.
    Beispielsweise daß Arbeit unbezahlbar ist.
    Er sagt::Der Arbeit-Nehmer bekommt Geld um bei jemandem arbeiten zu können, nicht wegen der Arbeits-Leistung.
    Bei Hartz4 sieht er *4 Grund-Rechte als beschnitten, eingeschränkt. Schnarrenberger protestierte heftig. Sie sieht in Hartz4 keinen offenen Straf-voll-Zug. Schnarrenberger dokterte jahrelang in der Just-iz rum, just-ieren genannt. Mit Strafreiheit, da Immunität, also abgehobenes Bürgertum.
    Die Um-Satz-Steuer sei die Haupt (Krone)-Steuer.
    Er sieht 3 Punkte, allerdings wurde er unterbrochen, gibt ein Buch drüber.
    Der erste Punkt ist die Die Würde des Menschen ist un-an-tast-bar.
    Politiker sehen in der Mensch-Werd-ung nur den Wir-t-schafts-bereich: also sie sagt: ihr seid Borg.

    • Fluß
      April 7, 2018 um 8:06 am

      Werner erklärt die Politiker-Kaste:
      https://utopia.de/dm-gruender-goetz-werner-interview-bedingungsloses-grundeinkommen-77887/

      “ Götz Werner: Wenn Sie wollen, dass in der Welt etwas geschieht, haben Sie drei Möglichkeiten: Erstens, Sie machen es selbst. Zweitens, Sie automatisieren es. Drittens, Sie schaffen einen Arbeitsplatz, den man verstehen und gestalten kann – und der sinnstiftend ist. Man kann doch nur dann jahrelang irgendwo arbeiten, wenn dort Dinge gemacht werden, mit denen man sich identifizieren kann.

      Wir müssen uns also wechselseitig Aufgaben zuordnen, die verstehbar, gestaltbar und sinnhaft sind. So formulierte das auch Hirnforscher Gerald Hüther. Dann können wir davon ausgehen, dass sich genügend Menschen dafür bewerben und mitmachen wollen.*

      • Fluß
        April 7, 2018 um 9:47 am

        Die Würde würde gerne.
        Im englischen ist das Vergangenheitswort im deutschen war Krieg.

        Also War ist im deutschem Sprachgebrauch: es war einmal.
        Im englischen Sprachgebrauch heißt es kriegen, ist also Zukunft.
        Würde ist im deutschem Sprachgebrauch : *jemand hätte gerne und würde es gerne tun.

        Die Würde ist unantastbar bedeutet als: jeder darf tun, wie beliebt.

        Das tun Politiker, lassen sich hochhiefen. Und erschaffen dann Arbeitsplätze wo das Burgertum nix melden kann, da der Posten oben auf andere runterschaut: Promi halt, nur dass die Promis ausgebuht werden und mit Tomaten beschmissen.

        • Fluß
          April 7, 2018 um 10:07 am

          Das ist nur eine Aufklärung, keine Manifestation.
          Es gibt nur dasJetzt, die Mitte, Nullpunkt, Ruhe-Potenz.
          Das Pendel mit Rechts und Links sind die Pole (doppelter Tori) in der Polarität.
          Wie schreibt Oriano: Licht-Energie-Geistbewußtsein-Quanten-Wellenfeld-virtueller Astralraum-virtuelle Astralkörper-Galaxy im virtuellem Universum.
          Fließende Strömungs-Gebilde, vom Lichtraum aus inszeniert.
          Bewußtsein ist in den Energie-Wirbeln des astralen Wellenfeldes verhaftet. Bewußtsein davon lösen, dann sichtbar, daß das Quantenwellenfeld nie verlassen wurde und mit Lichtraum verbunden.

  9. Fluß
    April 7, 2018 um 6:20 am

    Ich les ja auch Teletext/Videotext und was da alles zusammengelogen wird indem da nur 1 Teil der Medaille geszeigt wird … Über die Gesundheitspflege und Altenpflege brauch ich da nix mehr schreiben, Leiharbeit wird schon lange als gut eingestuft, Wir-t-schaft soll angekurbelt werden, nicht die Zufriedenheit der Kunden und Arbeitnehmer.
    Sozialärzte gibt’s nich, auch keinen Fach-Arzt für Notfallmedizin (jeder Arzt hat eigenes Fachgebiet, bei Bauchschmerzen kommt wer angedackelt: 3 Ärzte hieß es in einer Doku, also ruft derAssistenzarzt erst gar keinen Arzt) und doktert rum.

    Beispiel Behandlungsfehler. Hier mal ein alter Beitrag von Nano, Jahr 2004:
    https://www.presseportal.de/pm/6348/520193
    „3sat„nano“: „Operation gelungen, Patient genesen? – Wenn Aerzte Fehler machen“
    Ein Schwerpunktthema des 3sat-Zukunftsmagazins
    Mittwoch, 4. Februar 2004, 18.30 Uhr
    22.01.2004 – 14:0

    Mainz (ots) – Operation gelungen, Patient genesen? – Wenn Ärzte Fehler machen: Ein kleiner Routineeingriff am Knie, der verheerend endet. Die Entnahme von gesundem Gehirngewebe, weil das Röntgenbild verkehrt herum aufgehängt wurde. Das ist keine überspannte Horrorvorstellung eines ängstlichen Patienten, sondern leider medizinischer Alltag. Kaum ein Arzt redet gerne darüber, aber in Deutschland sterben Jahr für Jahr zehntausende Menschen durch falsche ärztliche Behandlung. Den Schaden haben die Patienten und ihre Angehörigen. Sie müssen beweisen, dass der Arzt einen Fehler gemacht hat. Wer den Gang vor Gericht wagt, muss meist mit einem jahrelangen Rechtsstreit rechnen – mit ungewissem Ausgang. „nano“ zeigt, was im Medizinbetrieb schief läuft, und welche Ansätze es gibt, um Behandlungsfehler zu vermeiden. „

    Im Teletext steht: Immer weniger Behandlungsfehler, da mehr Technik.
    In der letzten Nanosendung wurde erklärt wie Jens Spahn sich nicht um die Kunden kümmert. Es gibt immer Kliniken in denen es Fehler-Melde-Systeme angesteuert werden. Sind sie in einer Klinik Pflicht, und nicht angeleiert (für die Hygiene gibt’s bspielsweise einen Hygiene-beauftragten und Pläne zum Abzeichnen) gibt’s keine Konsequenzen, da Jens Spahn so was nich juckt. Er will lediglich seine Drogen verkauft sehen – die Dosis macht das Gift.
    D.h. wenn da ein Adapter auf zwei Systeme passt, ja dann bekommt der Kunde aus der Leiste halt nicht Sauerstoff, sondern was anderes über die Maske. Oder es wird’s falsche Bein amputiert, nach der Falschen Zutat für die Infusion gegriffen.
    Ärzte melden Fehler nicht, wie bei Monsanto bewerten sie sich selbst.
    Also je komplizierter und je mehr Technik umso mehr Fehler.
    Der Kunde kann sich kaum wehren gegen so viel Inkompetenz.
    Heidelberg ist mal wieder Vorreiter bei vorbildhafter Arbeit. Deswegen machen da viele gerne ihr Praktikum.

  10. Fluß
    April 7, 2018 um 8:40 am

    Also, das Gesetz der Pflicht gibts seit 2014:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/154023/Krankenhaeuser-Fehlermeldesysteme-sind-kuenftig-Pflicht

    als Beschluß:
    https://www.g-ba.de/downloads/39-261-1919/2014-01-23_KQM-RL_137-1d_BAnz.pdf?

    Text, Ärzteblatt:

    “ Für Krankenhäuser sind Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme künftig verpflichtend vorgeschrieben. Das hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) am 23. Januar beschlossen. Er setzte damit einen Auftrag aus dem Patientenrechtegesetz um, das im Februar 2013 in Kraft trat.

    Nach dem Beschluss müssen die Krankenhäuser künftig einen Beauftragten für das Risikomanagement benennen und ein Fehlermeldesystem vorhalten, das für alle Mitarbeiter einfach zugänglich und handhabbar ist. Die Mitarbeiter müssen anonym und sanktionsfrei melden können. Außerdem sieht der G-BA-Beschluss vor, dass Strukturen für ein einrichtungsübergreifendes Fehlermeldesystem geschaffen und ein Beschwerdemanagement für Patienten eingerichtet werden. Kritische Zwischenfälle nicht zu verschweigen, sondern zu analysieren und Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten, sei der Dreh- und Angelpunkt von Fehler- und Risikomanagement, kommentierte Dr. med. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des für Qualitätssicherung zuständigen Unterausschusses, den Beschluss.

    Seit 2006 müssen auch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen Qualitätsmanagement betreiben. In einem weiteren Beschluss fordert der G-BA, dass auch sie künftig eine Risikostrategie entwickeln und die Belange der Patienten systematisch berücksichtigen. “

    Jens Spahn muß nun Sanktionen anheften, sonst pupst er sich nur durch die Gegend und gefährdet weiterhin Menschenleben, neben der Pharma-zie..
    Ärzte kennen die Kunden in Altenheimen kaum, genauso sind dort die Angestellten meistens der deutschen Sprache nicht mächtig (im deutschen ist vieles Umgangs-Sprache).

  11. Fluß
    April 7, 2018 um 9:00 am

    Bevor also der Beschluß rauskam, gabs ne Studie:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43380/Aerzte-misstrauen-Fehler-Melde-Systemen

    “ Ärzte misstrauen Fehler-Melde-Systemen
    Donnerstag, 4. November 2010

    Hamburg – Ärzte sind Fehler-Melde-Systemen (CIRS, Critical Incident Reporting-Systems) gegenüber misstrauisch und sehen deren Nutzen nur in Ausnahmefällen. Das hat die Stiftung Gesundheit im Rahmen ihrer Studie „Qualitätsmanagement und Patientensicherheit in der ärztlichen Praxis 2010“ ermittelt. CIRS sollen Ärzten helfen, Fehlerquellen zu identifizieren, zu analysieren und zu vermeiden.

    Laut Studie trauen die Ärzte jedoch potenziellen CIRS-Trägern nur bedingt. So erhielt keine der vorgestellten Institutionen gute Noten. „Dabei erreichen Universitäten mit einem Mittelwert von 2,98 noch das am wenigsten schlechte Ergebnis“, so die Studie.

    Danach kommen Träger nicht-kommerzieller Einrichtungen und Non-Governmental Organizations (NGO, Nichtregierungsorganisationen). Staatliche oder kommerzielle Einrichtungen werden für diese Aufgabe vollständig abgelehnt.

    Zudem sind viele Ärzte offenbar nicht ausreichend über die Existenz und Aufgabe der Fehler-Melde-Systeme informiert. So haben 53 Prozent der Befragten noch nichts von der Möglichkeit gehört, kritische Ereignisse oder Beinahe-Schäden anonym zu berichten, 65 Prozent gaben an, kein CIRS konkret zu kennen.

    Laut Studie erschließt sich auch der Nutzen derartiger Systeme offenbar nur wenigen Ärzten. So vermuten 67 Prozent der befragten Mediziner, dass die ärztliche Bereitschaft zur Teilnahme an Fehler-Melde-Systemen gering ist. Nur neun Prozent glauben, dass sich die Ärzteschaft gerne an CIRS beteiligen würde.

    „Hier besteht offenkundig Aufklärungsbedarf, besonders bezüglich der Bekanntheit von CIRS, dem Zweck solcher Systeme, der Verwendung der Daten und der Anonymität“, so die Stiftung Gesundheit. © hil/aerzteblatt.de „

  1. April 2, 2018 um 2:08 pm

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