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Chaos-Beseitigung

Als GOTT sprach:
ES WERDE !
Erbebte
die Erde.

Was war los ?
Über allem Chaos
schwebte
DER GEIST.

Alles was lebte
war verschwunden
von Lügen-Mächten gebunden
völlig über-eilt
mit sich selber verkeilt
Jede Bewegung erstickt
in sich selber verstrickt
voller Dreck und Not
Über-Lebens-Tod
Chaos

Alles Sein
im Chaos gebunden
unter einer Lügen-Schleim-Decke
voller In-Halts-Leere
gleich einem Meere
von Sinn-Losigkeit
alles nur Chaos
in dieser Zeit

Aber Gottes Herz
nahm
sich irgendwann
dieses erbärmlichen Zustandes
von Neuem wieder an

SEIN ordnendes liebendes
„ES WERDE !“
berührte die Erde

SEIN WORT
kam auf diese Erde
und erschuf
mit SEINEM Ruf :
„Es werde Licht !“
auch ein erneuertes Erden-Gesicht
Tag und Nacht
an IHN
sich erinnernde Zeit
machte sich breit
eingefügt
in SEINE Ewigkeit

Auf SEIN Wort hin
entstand
kribbelndes Leben
ohne Ruhe zu geben
und
es LEBT
immer noch
wenn bis heute auch
unter völlig anderem Joch

Als dann
die Wahrheit sprach:
Mein Joch ist leicht !
Folge mir nach!“
zerr-brach
ER
diese ur-alte Fessel

Aber die meisten
waren zu bequem
fanden das Fessel-Leben
eben doch
so an-genehm

Man konnte sich
mit einem Gähnen
in ihnen zurück-lehnen
und sich an diese Haltung gewöhnen
um aus dieser Liege-Stuhl-Haltung dann
andere zu verhöhnen
die sich ab-mühten und plagten
und immer wieder sagten:

Ändert Euch !
Laßt das giftige Lügen-Zeug
sich selber bekriegen
statt
über-satt
in den Armen dieser Hure zu liegen
Spuck den Lügen-Dreck weg !
Es hat keinen Zweck
ihn runter zu schlucken
er fängt im Magen
später nur
fürchterlich an dann zu jucken

Spuck den Dreck weg !
Trage ihn ja nicht nach Haus
Schnäuze ihn aus !
Spuck den Dreck weg !

Laß ihn
dich nicht mehr beschweren
Fang endlich an
dich zu wehren
Spuck den Dreck weg !

Warte nicht
bis er dein Ge(H)-Sicht
verändert hat
und dir wie wild
nur noch
aus Mund und Ohren quillt
Spuck den Dreck weg !

Gib ihm keine Chance
sich in dir zu vermehren
Fang endlich an
dich zu wehren
Zeige der Hinter-List
wer ihr Herrscher ist

Spuck den Dreck weg !
Dein Herz
hat nicht vergebens
vom Wasser des Lebens
getrunken
als die Lügen-Gebäude
dir bis zum Himmel gestunken
Spuck den Dreck weg !

Wahrheits-Suche,
wie tief
bist du gesunken
wie erbärmlich nackt und bloß
ist heutzutage
ohne eine Frage
dein Über-Lebens-Los

Wie so voller Sehn-Sucht
wartest du auf ein neues
„ES WERDE LICHT!“
für ein gerechtes Ge-Richt
auf dieser Erde.
Indem
DEIN Wort
Herr und Sieger bleibt
und die Wahrheits-Ver-Tauscher
und Lügen-Ver-Käufer und Händler
aus DEINEM Tempel vertreibt

Spuck den Dreck weg !
Du kannst niemals wirklich gesunden
wird auch noch ein Krümel
von ihm in dir gefunden.
Spuck den Dreck weg !

Laß die Wahrheit
zu jeder Zeit
in dir
immer wieder
Wurzeln schlagen
sie werden dir helfen
gute Früchte zu tragen

Der Same
ist längst
schon
in dir gelegt
von DEM
der dich liebend
auf SEINEM Herzen trägt
der dich schon vor aller Zeit
ER-trugt
als man die Quelle der Wahrheit
mit rostenden Lügen und Nägeln
an das Fluch-Holz schlug

Aber aus jener Nacht
leuchtet
SEIN Wort :

ES IST VOLL-BRACHT !

MiA
04.01.2013

Feuer-Rose im tiefen Himmels-Blau heraus aus dem Dunkel-Grau – Bild: MiA

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. März 24, 2018 um 7:21 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Gerd Zimmermann
    März 25, 2018 um 8:25 am

    „Was war los ?
    Über allem Chaos
    schwebte
    DER GEIST.“

    Ob Gott, Geist oder Bewuaatsein

    das spielt überhaupt keine Rolle

    ES gibt nur einen Geist, oder ein Bewusstsein

    Innerhalb des Bewusstsein, haben wir sehr, sehr viele
    Freiheitsgrade, fliegen ohne Flugzeug ist nur eine
    Möglichkeit von Mrd

    Gut, der Zeitgeist dreht noch heftig am Rad,
    aber seine Minuten sind längst gezählt,

    von der lieben alten und guten Kräuterhexe

    Die Hexe kennt die Zeit
    sonst wäre Sie nicht so alt geworden

    Indianer haben auch an der Erde gelauscht

    Die Erde gibt uns Menschen alles
    in der Luft und im Wasser ist alle Sonnenergie gespeichert

    Wir wühlen in den Gedärmen der Erde herum

    ob Öl oder Uran
    Uran ist radioaktiv, Uran dehnt sich zu Strahlung aus
    also Uran wird zu Raum

    im Universum gibt es nur zwei Richtungen
    hin zur verdichteten Materie
    und als Gleichgewicht oder als Polarität hin zum Raum

    in der Urschprache Weltraum getauft

    Ein Neurologe kann elfhundert Jahre ein Gehirn studieren
    er wird im Gehirn niemals ein Bild finden

    im Gehirn ist auch kein Bild zu finden
    das funktioniert sehr viel einfacher

  3. März 26, 2018 um 4:19 pm

  4. Gerd Zimmermann
    März 26, 2018 um 7:26 pm

    Tula

    Du hast einen ARSCH in der Hose
    verstecke Dich doch nicht hinter Dir selbst.

    Vielleicht treffen wir uns mal in 8 Mrd Jahren.
    Also, da gibt es schon etwas gemeinsames, denke ich.

    Vielleicht waren wir schon einmal zusammen.
    bei so viel Zeit weiss ich das nicht mehr.

    Aber Gleiches zieht immer Gleiches an.

    Sehr heftig sogar, selbst unterschwellig.

    Das ist nichts im Unterbewusstsein, nur weil Mann oder Frau
    das ausblenden will.

    Die Schwingung kann man nicht ausblenden, keine 873 Mio Kilometer.

    Gut, man Kann sagen fertig, fertig ist fertig, es gibt noch ein paar Mrd
    andere Möglichkeiten.

    Ich komme von einen anderen Stern.
    Ich kann Dich doch nicht wie ein Urmensch erschlagen,
    also mit Maschiengewehren oder so.

    Das Universum wird vom Bewusstsein begrenzt,
    also ganz klare Grenzen ohne Grenzen.

    So etwas verkauft man nicht.
    Entweder man ist däfür bereit, mehr im Geist zuzulassen,
    oder eben noch nicht.
    Klar musste ich gehen, so etwas tut man niemand an.
    Verstümmelung bei lebendigen Leib.

    Du bist unsterblich, unser Körper ist zyklisch.
    Unser Bewusstsein lernt, bei einer Inkarnation wird das Bewusstsein
    mitgenommen.

    Am Ende gibt es nur noch die lange Tafel, dann ist fertig.

    Dann kann man mit einen Laib Brot 5000 Menschen satt machen,
    über das Wasser gehen und aus Wasser Wein machen.

    C2 Gläubige sind da noch sehr weit entfernt.

    Ich denke, dieses Wissen wäre damal zu heftig für dich gewesen.
    Am.Selli hat das ganz schön entstspannt.

    Gott sei Dank Am.Selli

  5. Gerd Zimmermann
    März 26, 2018 um 7:43 pm

    Das Sein des Nichts

    Dreißig Speichen treffen die Nabe,
    die Leere dazwischen macht das Rad.

    Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen,
    die Leere darinnen macht das Gefäß.

    Fenster und Türen bricht man in Mauern,
    die Leere damitten macht die Behausung.

    Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes,
    das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

    Lao-Tse

    Ein Rad kann sich niemals drehen ohne die Nichtbewegung
    der Radnabe

    so eine einfache Beobachtung braucht 14 Mrd Lichtjahre ?

    Klar, bei c2.
    Dreht sich ja die ruhende Achse auch mit c2.

    Gott, was soll noch aus dieser Welt werden ?

    Es ist nicht mehr sehr lustig.
    So viel Unwissenheit.

    Licht reist beim absoluten Nullpunkt,
    um an den Erdpolen so etwa minus 50 Grad Celsius
    und am Äquador plus 50 Grad Celsius

    150 Mio Kilometer liegen dazwischen
    Nichts gegen Martin
    aber was studieren die da eigentlich ?

  6. muktananda13
    März 27, 2018 um 8:50 pm

    Das Chaos auf der Welt kann nicht beseitigt werden, solange es noch im Denken verwurzelt ist.

  7. muktananda13
    März 27, 2018 um 8:54 pm

    Liebe, Kultur, Wissen- das ist es, was die Welt dringend braucht.
    Was es bringt?

    Grenzlosigkeit.Freude. Brüderlichkeit.

  8. Am.Selli
    März 27, 2018 um 9:33 pm

    Wunder-volles 🙂 beim „Lorberen“-Suchen gefunden …
    unter anderem auch:
    … 🙂 …
    18] O zeiget mir an das Geschöpf, das ihr gänzlich zu vernichten vermöchtet! Zeigt mir etwas, das da nicht in sich enthielte Unendliches! Teilt im Geiste das kleinste Stäubchen, und zeigt mir dann die letzten Teile, an denen keine weitere Teilung mehr möglich sein sollte, …

    19] Da uns aber schon diese nichtigen Dinge die Unendlichkeit der göttlichen Ideen zeigen, wie töricht und überaus blind wäre es, nur zu denken, daß Gott mit jenen Wesen, die Er mit dem lebendigen Gefühle des ewigen Lebens in der Liebe zu Sich gar wohl versehen hat, eine zeitlich beschränkte Idee sollte verbunden haben, – Er, der Unendliche, der über alles Erhabene, der Heilige, Ewige voll Liebe und alles Lebens!

    (http://www.j-lorber.de/jl/hag1/hag1-070.htm)

  9. Fluß
    März 28, 2018 um 12:20 pm

    Gerd, lern du doch erst einmal, dass die Botschaft zählt, nicht der Bote.
    Du klammerst dich an andere.

  10. Gerd Zimmermann
    März 28, 2018 um 12:24 pm

    Es sind schon so viele Menschen hier weg, fort, haben sich nie
    wider gemeldet, ich will das endlich auch.

  11. Gerd Zimmermann
    März 28, 2018 um 12:28 pm

    „Gerd, lern du doch erst einmal, dass die Botschaft zählt, nicht der Bote.
    Du klammerst dich an andere.“

    Meine EX beschwerte sich um mein klammern.
    Sie wurde von ihrem Vater genommern.
    Klar Scheidung.

    Aber was habe ich damit zu tun ?

  12. Gerd Zimmermann
    März 28, 2018 um 1:04 pm

    Fluss

    Klartext,
    meine Ex wurde mit 12 Jahren von ihrem Vater,

    wir haben drei gemeinsame Kinder,

    sicher erzählte sie mir das einmal
    und ich konnte damit nicht umgehen,

    Ich fragte meine Schwiegermutter warum sie nicht mit ihren
    Mann Sex macht und ihr Mann die Tochter nehmen muss

    da war fertig

    selavie

    meine Ex hat monatelang keinen Verkehr mehr mit mir gehabt

    hin und her
    danach hatte ich eine Freundin
    5 mal und so, nicht in der Woche

    das waren schon Welten

    Meine Ex war mit dem Mann ihrer besten Freundin,
    und ich alleine auf Betai Geuze.

    Die Thai, auch ein paar Jahre, vielleicht ging es nur um Geld,
    Sie war in Deutschland verheiratet und so, keine Lady Bar,
    nicht alle machen so, hat hart gearbeitet.

    Und so habe ich mir die Welt besehen.

  13. Fluß
    März 29, 2018 um 12:42 pm

    Howard Carpendale ist Ministersohn aus Südafrika mit weißer Hautfarbe, was würde er dazu sagen?
    https://www.journalistenwatch.com/2018/03/28/verfolgte-weisse-in-suedafrika-an-die-deutschen-gruendet-familien-bekommt-kinder-sonst-geht-es-euch-bald-wie-uns/

    “ „In Südafrika findet ein Genozid an der weißen Bevölkerung statt“. Diese Behauptung wird weiterhin von sämtlichen deutschen und europäischen Mainstream-Medien unter den Teppich gekehrt. In den Medien der Gegenöffentlichkeit hingegen taucht eine alarmierende Reportage nach der anderen über Farmmorde, Verfolgung und Diskriminierung an den weißen Südafrikanern auf. Auch Jonas Nilsson vom schwedischen Medienportal Palaestra Media, das auf Dokumentationen spezialisiert ist, machte sich auf den Weg in die vielgerühmte „Rainbow Nation“, die für die weiße Minderheit zur Hölle geworden ist.

    von Marilla Slominski

    Die Einführung des Black Economic Empowerment Gesetzes, das die schwarze Mehrheit im Land ökonomisch besser stellen und bevorzugen soll, hat für die weiße Minderheit katastrophale Auswirkungen. Große Teile der weißen Bevölkerung sind inzwischen arbeitslos. Nach Schätzungen leben 400.000 Südafrikaner unterhalb der Armutsgrenze, ohne Hoffnung auf einen neuen Job, in bitterster Not und Hunger.

    Hilfe bekommen sie nur von ihresgleichen. Privatinitiativen haben sich gegründet und kümmern sich um Familien, Kranke und Alte. Von der Regierung bekommen sie keinerlei Unterstützung.

    Eine dieser Initiativen ist Volksteun. Andrew betreut 2000 Menschen. 450 Familien beliefern er und seine Helfer einmal in der Woche mit Lebensmitteln- alle gestiftet von Farmern und lokalen Markthändlern. Auf die Frage, was passiert, wenn sie nichts geben würden, fängt der weißhaarige, gestandene Mann an, hemmungslos zu weinen und muss das Interview unterbrechen. „Dann haben sie alle nichts zu essen“, ist seine Antwort.

    „Als die Apartheid endete, haben wir noch den Versprechungen des ANC an eine gemeinsame Zukunft geglaubt, doch sieh, was passiert ist“, erzählt Andrew dem Reporter Jonas Nilsson. Die Entwicklung in Europa betrachtet er mit großer Sorge: „Die Schweden und die Europäer sind so großherzig. Sie denken, sie tun etwas Gutes, aber in Wirklichkeit richten sie großen Schaden an. Europa geht denselben Weg wie Südafrika. Nach Schätzungen wird es 2025 in Europa 30 Prozent Muslime geben. Die Europäer haben höchstens zwei Kinder, die Muslime haben 6. Was denkst du, wie wird dein Land in 15 Jahren aussehen, was glaubst du, wer wird es erben? Deine Kinder oder die Muslime?“, entgegnet Andrew dem Reporter. „Ich habe nichts gegen Muslime im Allgemeinen, aber ihr Glaube ist ein ganz anderer als derjenige der Europäer. Sie halten nichts von unserer Lebensweise und unseren Regeln. Sie bringen sich gegenseitig um“, sagt er und hat einen Ratschlag für alle Europäer. „Wenn ihr nicht die Kontrolle in euren Heimatländern übernehmt, werdet ihr sie verlieren. Eure jungen Leute müssen Familien gründen und Kinder bekommen, wenn sie ihre Länder behalten wollen, das ist mein Ratschlag für euch,“ meint der Südafrikaner Andrew.

    Jonas Nilsson von Palaestra Media besucht Lizette Steenkamp. Ihr Mann wurde erschossen, als er versuchte, den zweijährigen Sohn zu beschützen. Lizette Steenkamp überlebte, im dritten Monat schwanger und blieb mit ihrer vierjährigen Tochter und dem zweijährigen Sohn zurück.

    Bereits zuvor war ihr Mann auf der Arbeit von einem schwarzen Kollegen mit einer Bierflasche angegriffen und schwer verletzt worden. Er verlor daraufhin seine Arbeit als Schreiner, der Angreifer wurde nicht bestraft, er arbeitet weiter in der Firma.

    Lizette war nun die einzige, die verdiente. Die Familie musste umziehen, konnte sich die Schule für die Kinder nicht mehr leisten.

    „Zwei Monate später wurden wir angegriffen. Wir glauben, dass das aus Hass geschah, sie kamen nicht um uns auszurauben, sie wollten uns töten,“ erzählt die dreifache Mutter.

    „Wir kamen gegen 7 Uhr abends vom Einkaufen. Sie warteten hinter der Hausecke. Als wir rein gingen, folgten sie uns. Sie waren zu viert. Einer hatte eine Waffe, einer ein großes Messer, der dritte einen Schraubenzieher und der vierte passte auf. Mein Mann sagte, bitte, ihr könnt euch alles nehmen, aber tut meiner Familie nicht weh. Der Mann mit der Waffe sagte, weißt du was, ich werde dich töten, ich werde dich erschießen, halt den Mund. In dem Moment kam mein kleiner Sohn aus der Küche, der Typ schnappte ihn sich und hielt ihm die Waffe an den Kopf. Mein Mann reagierte unheimlich schnell, er griff unseren Sohn, warf ihn in meine Richtung und griff den Mann an, er versuchte uns zu retten. Ich rief den Kindern zu: „Versteckt euch unter euren Betten“, schildert Lizette mit stockender Stimme.

    „Es war traumatisch. Einer der Männer kam dazu und ging mit einem Brecheisen auf meinen Mann los. Er zerschlug ihm den Hinterkopf und eine Gesichtshälfte. Sie schossen auf ihn. Ein Schuss traf ihn in die Schulter und ging tief in die Lunge, der andere durch die Rippen in den Rücken. Doch er gab nicht auf, er kämpfte so lange weiter, bis er an die Waffe kam, da rannten sie weg.“ Lizettes Ehemann überlebte die Attacke nicht.

    „Mein Sohn hat auch jetzt, fünf Jahre nach der Attacke, immer noch solche Angst vor Schwarzen, so dass er sich einnässt, wenn ein Schwarzer zu nahe ans Auto oder in seine Nähe kommt. Das Gefühl, jederzeit und überall angegriffen werden zu können, bleibt. Du kannst nicht mehr schlafen, hast Flashbacks, es ist für immer in deinem Kopf“, erzählt Lizette.

    In den folgenden fünf Monaten gab es in ihrer Umgebung weitere 48 Attacken, 8 Menschen wurden ermordet. Bei allen Angreifern handelte es sich um bewaffnete Schwarze, alle Opfer waren weiße Familien.

    Rund 980 Farmattacken gab es im vergangenen Jahr, 120 Menschen wurden getötet, erzählt der weiße Farmer Barend Pienaar.

    „Es ist eine umgekehrte Apartheid, 100-prozentig. Das ist Terrorismus. Warum geht jemand in ein Haus, überwältigt einen anderen, schneidet ihm die Finger oder das Ohr ab und ermordet ihn, das hat nichts mit Kriminalität zu tun, das ist politisch motiviert. Das sind Hassverbrechen, sie hassen uns Weiße. Was wir erleben, ist ein seit 25 Jahren langsam stattfindender Genozid“, meint Pienaar.

    „Sie behaupten, wir haben das Land gestohlen, wir sind Kolonialisten, wir hätten das Land genommen, ohne dafür zu bezahlen. Das ist alles nicht wahr. Jan van Riebeck kam 1652 hierher. Hier war nichts. Die Schwarzen kamen aus dem Norden, aus Angola, Tansania und Nigeria. Wir kamen hier gemeinsam an. Vorher gab es hier nichts“, erzählt Barend Pienaar.

    Immer mehr weiße Südafrikaner ziehen sich in Gemeinschaftssiedlungen zurück. Umgeben von hohen Mauern mit Stacheldraht, geschützt durch Alarmanlagen, Elektrozäune, Überwachungskameras und Gittertore. Diese Siedlungen gleichen Gefängnissen, die Weißen sind ihre Insassen, die Kriminellen auf freiem Fuß. Schätzungsweise 400 weiße Südafrikaner verlassen jeden Monat das Land, in dem Generationen ihrer Vorfahren lebten, um ihren Kindern eine Zukunft zu ermöglichen. Für andere kommt das trotz der Gefahr nicht in Frage: „Nein, ich werde nicht gehen“, versichert Farmer Barend Pienaar.

    „Afrika ist unsere Heimat. Wir haben keinen zweiten Pass, mit dem wir in ein europäisches Land gehen können. Wir haben jedes Recht der Welt, hier zu sein. Transvaal ist meine Heimat, ja, ich werde hier bleiben“, beteuert auch der Leiter des Projekts Philadelphia Arc, Dirk van Vuuren. Sie alle sehen einer düsteren Zukunft entgegen, in der sie sich nur noch aufeinander verlassen können, weil der Rest der Welt sie längst verlassen hat. „

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