Startseite > Politik > Giftmord!?! – ach ja: „Der Russe ist schuld!“

Giftmord!?! – ach ja: „Der Russe ist schuld!“

Wieso schreien eigentlich Jene, die Verschwörungstheoretiker für Spinner halten, nicht auch bei der Verschwörungstheorie auf, dass Putin den Giftmordanschlag in Auftrag gegeben haben soll?
Martin Bartonitz, heute auf Facebook gefragt

Das Russland-Bashing hat die Tage wieder zugenommen. Die Wahlen in Russland stehen an. Aber nicht nur das, die Kriegsmaterial der NATO-Partner rückt immer näher an Russland ran (siehe z.B: hier), und in Syrien läuft es immer schlechter für die Sache der Öligarchen des Westens. Nun gab es einen Giftmord in England, und ohne wirklich Beweise zu haben, wird mächtig gegen Putin geschimpft. Zum Glück es noch Stimmen, die zur Vernunft aufrufen. Hier zuerst die englische Regierungschefin, und dann ein Blick zu Lanz, wo die Frage in den Raum gestellt wird: „Wer profitiert von der Aufregung“:

Zum Glück gibt es auch Humor, den den Unsinn hinter diese Aktion auf seine Weise klar macht: Giftanschlag von Salisbury: Britische Polizei findet Putins Ausweis am Tatort. Zu denken gab mir heute morgen das Zwischenergebnis einer Umfrage von Civey, die zeigt, wie wenig noch False Flags als solche erkannt werden, und Mensch immer wieder den Kriegsfängern auf den Leim gehen können:

Dabei sind doch inzwischen reichlich False Flags aufgedeckt und bestätigt worden, siehe hier.

Eine sehr schöne Persiflage gelang der Anstalt im letzten Jahr, die am Ende auch klar macht: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Wir sollten allerdings sehr vorsichtig sein, denn laut dem Fernsehjournalist Fritz Pleitgen (79) ist die Kriegsgefahr in der Welt derzeit größer als zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem Zweiten Weltkrieg (Quelle):

„Und nirgends einen Politiker vom Kaliber Churchill, De Gaulle oder auch Brandt und Kohl. Und selten eine Einigung in der UNO“, erklärte er in einem dpa-Interview.

Und ein großes Problem sieht er im Umgang mit Russland. Das Verhältnis des Westens zu Putin sei schlimmer, als das zur Sowjetunion um Kalten Krieg: „Nur wer beschränkt ist, sieht die Schuld allein bei den Russen. Dass Polen und Balten den Schutz von Nato und EU suchten, ist auf Grund der geschichtlichen Erfahrungen verständlich. Aber auch Russland hat geschichtliche Erfahrungen gemacht. Im Wortsinn verheerende mit dem Westen! Brandt, Schmidt oder Kohl wären mit dem Verhältnis zu Russland nicht so sorglos vorgegangen wie ihre Nachfahren.“

Und dass unsere Presse nicht wirklich im Sinne der Wahrheit aufklärt sondern Narrative erzählt, die den Profiteuren von Kriegen dienen, dazu lesen wir aktuell im Rubikon (Quelle: Der Kollaps der Medien – Von den Ursachen und Wirkungen des Versagens der globalen Informationsarchitektur):

Informationsflüsse sind an „Prozesse der Profitmaximierung für eine kleine Minderheit gekoppelt“. Daher produziert selbst die „Freie Presse“ am laufenden Band Propaganda. Darauf weisen die Autoren Nafeez Ahmed und Andrew Markell hin. In den USA befindet sich die gesamte Medienlandschaft im Besitz von nur sechs transnationalen Medienkonzernen. Ihre Erzeugnisse dienen nicht der Aufklärung des Publikums, sondern dem Machterhalt ihrer Eigentümer. Es verwundert daher nicht, dass sie bewusst Narrative erzeugen, die die Gesellschaft polarisieren, schwächen und letztlich sogar lähmen, also denkbar ungeeignet sind, die Probleme unserer Zivilisation in den Griff zu bekommen. Besonders brisant: die engen, auch personellen Verflechtungen zwischen den Mediengiganten und der Rüstungsindustrie, sowie den Geheimdiensten.

Bleibt zu hoffen, dass es genügend gute Menschen in passenden Positionen gibt, die den irren Befehlsempfängern des Militärisch-Industriellen Komplex Paroli bieten, und den anvisierten nächsten großen Krieg zu verhindern wissen.

Am Ende möchte ich nochmals die Reden von Eisenhower  von J.F. Kennedy über die Machenschaften dieses tiefen Staats einstellen. Letzterer hielt die Rede kurz vor seinem Tod  ruft gerade die Journalisten aufruft, wachsam zu sein:

Aktueller Ausbreitungsstand der US-Militärbasen:

US-Militärbasen

  1. Martin Bartonitz
    März 18, 2018 um 5:05 pm

    Guck, die USA haben schon lange Zugriff auf ‚Putins`s gas‘:

    The United States and Uzbekistan have quietly negotiated and are expected to sign a bilateral agreement today to provide American aid in dismantling and decontaminating one of the former Soviet Union’s largest chemical weapons testing facilities, according to Defense Department and Uzbek officials.

    Earlier this year, the Pentagon informed Congress that it intends to spend up to $6 million under its Cooperative Threat Reduction program to demilitarize the so-called Chemical Research Institute, in Nukus, Uzbekistan. Soviet defectors and American officials say the Nukus plant was the major research and testing site for a new class of secret, highly lethal chemical weapons called “Novichok,“ which in Russian means “new guy.“

    The agreement to help Uzbekistan clean up the plant is part of wide-ranging cooperation between Tashkent and Washington since the former Soviet republic of Uzbekistan became independent in 1991. Yesterday, American and Uzbek officials opened a series of meetings in Tashkent, the Uzbek capital.

    Fundstelle: U.S. and Uzbeks Agree on Chemical Arms Plant Cleanup

Comment pages
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: