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Identität ist Kultur, ist Wurzeln

Ich fragte heute ‚unsere‘  Waldgängerin …:

Kannst Du mir sagen, was so toll an der deutschen Kultur sein soll? Ich hatte das schon mehrfach in der rechten Szene nachgefragt, aber am Ende kommt da er sinnfreies bei rum. Aber vielleicht gelingt er Dir ja?

… und bekam die folgende Antwort, die ich gerne weiter zur Diskussion als eigenständige Artikel stellen möchte:

Titelbild des Blocks teutoburgswaelder

Wer nicht im Zyklus der eigenen Identität /der eigenen Kultur in Verbindung mit den eigenen Wurzeln steht, ist wurzellos und deshalb identitätslos und einer jener „Neubürger“, die so eifrig verkünden, daß wir alle gleich seien und uns nicht abgrenzen dürfen.

Man will die Menschen entwurzeln. Das ist auch gelungen. Da Menschen aber nicht identitätslos leben können, schafft man neue Identitäten, z.B. „Rechts“, und „Links“ oder „Fan von Bayern München“ (Siehe Mausfeld-Vorträge).

Für mich ist Identität gleichbedeutend mit der eigenen Kultur, etwas anderes kann Identität auch gar nicht sein. Da ich kulturschaffend bin, ist diese Frage eigentlich überflüssig. Ich schaffe Identität immer neu im Zyklus der Jahrhunderte aus mir heraus, weil ich in der Tradition meiner Vorfahren stehe und diese „nur“ weiter führe.

Wenn ich etwas mache, im Sinne von „erschaffe“, neu „erstelle“, ist das Ergebnis deutsch. Ich mache mit Sicherheit nichts eigenes „afrikanisches“. Was aus mir kommt, ist deutsch. Was soll es sonst sein? Man kann keine andere Identität annehmen, man ist an die Identität gebunden, wo man geboren ist.

Über dieses Links-Rechts-Gedöns wird das Thema Identität – und wer will – diese den Völkern eigene Identität abschaffen, prima vergessen. Na ja gut, wenn man keine eigene Identität hat, ist solch eine Aussage, solch ein Denken, völlig natürlich. Was ich für mich selbst nicht empfinde, kann ich auch nicht bewußt wahrnehmen und deshalb auch nicht in mein Denken einbringen.

Deutsche Kultur wird seit 1945 totgeschwiegen bzw. tot gemacht. Das gilt für alle Bereiche: Musik (Popmusik/Rockmusik-Veramerikanisierung der Musik), Kunst, Bildende Kunst (Beuys war ein ganz übler Vorreiter der Bagatellisierung /Häßlichmachung der Kunst, die sogenannte moderne Kunst hat erfolgreich die klassische Kunst, die schöne Kunst, die gegenständliche Kunst, verdrängt, mit allen üblen Folgen auf die Gesellschaft), Literatur … Bin ich nicht so bewandert, deshalb um nähere Infos selbst suchen, ich denke aber es werden nie wieder deutsche Klassiker entstehen, einfach weil Deutsch-sein nicht mehr gefühlt wird.

Das Totmachen geschieht zuallererst übers Schlechtmachen alles Deutschen („Volksmusik ist out/unmodern“) via Medien/Gesellschaft und später auch übers aktive Blockieren deutscher Kultur bzw. Kulturschaffender. Blockieren kann man Menschen sehr einfach im Neoliberalismus, am besten ist, man hält sie arm, dann haben sie auch keinen Einfluß.

Ich könnte darüber Romane schreiben, aber das wäre nicht sinnvoll, weil Jemand, der nicht kulturschaffend ist, dies nicht verstehen würde. Ich verstehe solche Fragen auch nicht wirklich, hoffe aber einigermaßen rüber gebracht zu haben, was für mich Deutsch-sein heißt.

Eure Waldgängerin

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  1. Martin Bartonitz
    Dezember 25, 2017 um 4:18 pm

    Wenn man keine eigene Identität hat, ist solch eine Aussage, solch ein Denken, völlig natürlich. Was ich für mich selbst nicht empfinde, kann ich auch nicht bewußt wahrnehmen und deshalb auch nicht in mein Denken einbringen.

    OK, das muss ich dann mal sacken lassen. Stellt sich mir die Frage, wann ein Verwurzelt sein greift?

    Mein Hintergrund:

    Die Familie meines Vaters ist vermutlich nach dem 30-Jährigen-Krieg aus dem Raum Leipzig ins Sudentenland gezogen, einem Land, in dem 10% Tschechen und 90% Menschen mit deutschen Wurzeln lebten, die sie auch pflegten. Mein Vater wurde nach dem 2. Weltkrieg aus seiner Heimat deportiert.

    Große Teile der Familie meiner Mutter stammt aus Schlesien – einem Land, das zwischen Polen, Österreich und Preußen hin und her ging – und die der Kohle nach Nordrheinwestfalen folgte. Ich kam in Dortmund zur Welt, was für mich als meine Heimat war.

    Ich wohne inzwischen bei Köln mit meiner Frau, deren Wurzeln in Aschaffenburg liegen.

    Ich bin damit relativ Deutsch, dennoch fühle ich mich schlecht verwurzelt.

    Ich habe aus diesem Grund lange unsere deutsche Geschichte nachgelesen, um meine kulturellen Wurzeln und auch meine durch die Familie übertragenen Weltbilder zu verstehen.

    Und ja, ich besuche gerne fremde Länder, fühle mich aber dennoch in Deutschland am wohlsten, weil es sich eben gewohnt anfühlt.

    Da ich aber unsere Geschichte so umfassend nachgelesen habe, will so recht kein Stolz, wie ich das von der rechten Szene so häufig geschildert bekomme, in mir aufkeimen (siehe dazu mehr hier) … und irgendwie finde ich das auch gut so, denn als Anarchist (siehe dazu mehr hier), wie ich mich empfinde, mag ich mich nicht über Andere erheben wollen.

    • Dezember 25, 2017 um 6:59 pm

      Ich erhebe mich nicht über andere und von Stolz habe ich auch nichts geschrieben.
      Das ist der Denkfehler Nummer eins. Deutschsein ist genauso viel wert wie andere Identitäten. Wobei es durchaus nachvollziehbar sein müßte, daß einem die eigene Identität wichtiger ist als die fremder Völker. Das heißt aber nicht gleichzeitig, daß es „bessere“ oder „schlechtere“ Identitäten/Völker gibt.

      Klar die Deutschen kommen oft etwas arrogant rüber, aber das liegt vielleicht an ihrer Art?

      Für mich ist klar, daß sich jemand, dessen Eltern vertrieben wurden, sich schlecht verwurzelt fühlt. Mir geht das genauso. Ich fühle mich auch so, da ich nicht mehr in meiner Heimat lebe. Aber auch meine Eltern sind durch den Krieg hin – und her gezogen- gezerrt worden. Das bewirkt so eine Art „Ruhelosigkeit“ in der Familie mit dem Ergebnis, daß sich die einzelnen Familienmitglieder in alle Winde zerstreuen.
      So ein bisschen emotionale Anbindung habe ich erst durch das Musikmachen bekommen – wir haben früher auch in der Familie Volkslieder gesungen. Das hat sich mir eingeprägt und ging nie verloren.

    • Pit
      Januar 8, 2018 um 11:33 am

      Kommentar überflüssig

  2. E. Duberr
    Dezember 25, 2017 um 4:45 pm

    Deutsch ist man nach Abstammung und natürlich nach Gefühl . Was ganz sicher gilt, ist die Tatsache , daß eine Katze , die im Kuhstall geboren wurde , niemals ein Kuh werden kann. Auf die Frage , ob er sich vorstellen könne , daß ich Türke werde , mußte er sich laut lachend abwenden .

  3. Gerd Zimmermann
    Dezember 25, 2017 um 4:57 pm

    „Wer nicht im Zyklus der eigenen Identität /der eigenen Kultur in Verbindung mit den eigenen Wurzeln steht, ist wurzellos und deshalb identitätslos“

    Das denke ich auch.
    Nur habe ich keine Kultur, zumindest keine nationale, wofür ich blindlings
    töten würde.

    Lese das nicht zweimal.

  4. Gerd Zimmermann
    Dezember 25, 2017 um 5:04 pm

    Kosmisches Bewusstsein kennt keinen Personalausweis.

    Noch sind wir am Rande des Dschungels, uns von den Affen
    zeugen zu lassend.

    Jeder Mensch der Darwin folgt, ist vom Affen gezeugt.

    Ich ganz sicher nicht.

    • Dezember 25, 2017 um 7:03 pm

      Von Darwinismus war auch nicht die Rede.
      Erstaunlich finde ich allerdings die Bezüge, die du so gedanklich herstellst zwischen Kultur und „blindlings töten“. Wo das wohl herkommen mag?
      Ich verbinde mit Kultur nur angenehme Dinge. Kultur macht Freude und sie ist schön. Sie gehört zu den Errungenschaften der Menschheit. Ach so und universelle Kultur gibt es zum Glück noch nicht.

      • Fluß
        Dezember 28, 2017 um 1:11 pm

        Ich verbinde mit Kultur nur angenehme Dinge. Kultur macht Freude und sie ist schön. Sie gehört zu den Errungenschaften der Menschheit. Ach so und universelle Kultur gibt es zum Glück noch nicht.

        Das heißt du empfindest dich selber als angenehm. Als angenehmes Individuum.
        Hochsensitive sind Empathen, mal hier mit dabei da du das Thema ja immer wieder anschneidest, und Empathen können mit Energien nichts anfangen und wissen nicht dass sie selber Energiewesen sind – ein Wesen aus Licht.
        So sucht sich ein Lichtwesen (Newton studierte die Geheimlehre und legte offen dass das Licht alle Spektren enthält und nicht umgekehrt das Spektrometer die Lichtfarben erzeugt) Halt und vergisst darüber dass es unaufhaltbar ist, da es Energie (also Magie) ist.
        Musik erzeugt Resonanzen im Menschen, da alles Schwingung ist.
        Und eine Hummel, deren schnell schwingende Flügel niemand sieht, trägt gerade übers Unsichtbare ihren Körper – als Lichtwesen.

        Kult – ur ist also lediglich ein vergessen der kindlichen Magie. Es gibt da einen Film, da geht es um einen Kinderladen und nur Kinder und manch andere sehen da die Erschaffung im Laden.
        https://w0rdw0rld.blogspot.de/2017/12/mr-magoriums-wunderladen.html

        Es liefen die Tage auch viele Filme, The Quest (heute liefen sie und letztens) mit vielen Hinweisen und Die Märchenbraut mit 3 Teilen, insgesamt über 3h und da besuchte die Astralwelt die irdische Welt und mischte sich ein und es wurde gesagt: es ist alles ein Traum.
        Da ging es auch um den TV, der ja auch nur Frequenzen ausstrahlt und somit von der Astralwelt beeinflusst werden kann.

        Die Frage ist also ob das Vergessen angenehm oder unangenehm ist.
        Da alles Frequenzen, Schwingungen, Vibrationen sind …

        • Dezember 29, 2017 um 9:48 am

          Den gesamten Kommentar verstehe ich nicht.
          Wie kommst du von Kultur auf Kult? Es mag ja, vom Wort her, zusammenhängen, aber um Kulte ging es mir nicht. Und „kindliche magie“, was soll das sein?

          „Hochsensitive sind Empathen, mal hier mit dabei da du das Thema ja immer wieder anschneidest, und Empathen können mit Energien nichts anfangen und wissen nicht dass sie selber Energiewesen sind – ein Wesen aus Licht.“

          Das kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen. Wieso sollen Hochsensible mit Energien nichts anfangen können? Natürlich merke ich wenn irgendwo schlechte Energien sind, oder gute. Manchmal merke ich es erst später weil zuviele Energien auf einmal kommen.

          Meinem Empfinden nach sind die Menschen eher gleichgültig, d.h. ohne Energie. Wobei das auch in seiner Gesamt-Auswirkung negativ ist.

          • leon
            Dezember 30, 2017 um 8:52 am

            Du wirfst mir ja vor das ich zu blöd bin zu lesen……..also begann ich,s zum 5mal von anfang bis ende zu lesen, (inklusive) deiner darlegungen , anschaungen.

            Sag mal?? Hab ich das eben richtig „GELESEN“ du spürst Energien, ,??? du??
            Wie bringst du das mit deinem andauernden „geschwafel “ von eso Müll,eso Spinnern, ect. Zusammen…
            Ps.ich indoktrienierte dumpfbacke , habe „fluss“ auf Anhieb verstanden, was gedacht wurde vom lieben fluss,was er dir durch die KunstBLUME mit auf dem weg geben wollt…
            Machs gut… und du solltest auch ab und an mal versuchen im nachgang noch mal aus einer anderen perspektive das alles von oben bis unten zu lesen, wenn du es zulässt, dann kannst du auch viel „neues,schönes,angenehmesSpüren“..erkennen=Erkenntnis!
            Jetz weist du bestimmt wieder nicht was ich wohl meinen könnte, und darum er klär BÄR ich „Neues,schönes,angenehmesSpüren“…spüren..
            Dir als künstlerin ist ja das gefüll wenn mann was aus eigener kraft erschaffen hat, wenn mann was vollendet !, ja sicherlich bekannt.
            Dieses gute gefüll dierekt im kopf, eine art reifen..
            Wachsen an sich selbst,über sich selbst hinauswachsen,erwachsen werden. WEISEabwegen können.
            manche sachen mus ich erlich dreimal lesen, um überhaubt dem gegenüber zu verstehen, im ersten durchgang ,denke ich was für, n quatsch,aber nach dem man es zulässt dem anderen verstehen zu wollen, dann mit einmal kommt dieses gefüll dieses reifen im kopf..
            Mann muss aber wollen …

            Aber nun einen guten rutsch wenn sie können…

          • Dezember 30, 2017 um 9:37 am

            Leon, Deine Energie ist nichts wert… weil … da kommt nur nachgeplapperter Müll bei Dir raus. …. was solll ich mit einer „Meinung“, die nur nach geplappert ist…. sie ist mir egal… sie war mir auch immer egal, Wenn es nicht so viele Müll-faseler gäbe. Wenn man draußen auf der Straße jemanden nach einer Meinung fragt, ist das auch alles nachgeplappert. Ihr seid eine Gesellschaft von Nachplapperern… was in der Zeitung stand, wird nachgeplappert, was der Nachbar sagt, wird nachgeplappert, was der Arbeitskollege sagt, oder hier, was ein Gerd Zimmermann sagt, weil das hört sich ja so „nett“ an…. das muß man einfach nachplappern…. „Nach dem Munde reden“, nennt man das , oder in Gruppen, „Herdentrieb“.
            Leider gibt es diesen menschlichen Herdentrieb, dazu gibt es Experimente… er besagt, daß der Einzelne in der Gruppe früher oder später immer das nachplappert, was die Gruppe sagt…. und was ist wenn die Gruppe Unsinn erzählt? Ist egal… dann erzählt der Einzelne eben ebenfalls Unsinn. Es geht nie um den Inhalt, sondern darum sich der Mehrheit anzupassen. Wie es auch in unserer „Gesellschaft“ ist. Diese Multi-Dumm-Mehrheits-Fraktion, die alles verdreht und „mißdeutet“, Ihr zerstört auch über Eure Dummheits-Mehrheit MEINE Kultur und MEIN Volk (letzteres habt ihr ja schon zerstört).
            Dummheit zerstört halt alles…. auch oft unwissentlich….
            Beispiele gibts genug Frankfurter Schule und so weiter… meine Beispiele wollt ihr nicht hören weil das würde eure bequeme Mehrheits-Nachplapper-Mehrheit stören… es lebt sich halt schön in der esoterischen Blase….
            Fluß hat es ja nicht mal nötig zu erklären was er/sie meint.. ergo ist das auch egal… solch ein Verhalten sehe ich als bestenfalls unfreundlich an…. über Eure Esoterik-Termini dürft ihr euch gerne alleine unterhalten, sie interessieren mich nicht… ich halte das so wie es A. Popp gesagt hat: Bevor man über etwas diskutiert, muß man erst mal den Terminus klären.
            Das könnt ihr nicht, alle, nicht, so wie dieser Gerd Zimmermann, der immer nur von „alles ist Energie“ redet und der keine identitären Menschen/Völker/Kulturen/Stämme/Sippen kennt. Das mit der Energie stimmt aber sie ist ortsgebunden, HEIMATgebunden, Energie ist die Qualität eines ORTES auf der Landkarte, das macht Energie aus, Qualität macht auch Kultur aus, Kultur ist genauso wenig beliebig wie Energie.
            Das muß man aber verstehen wollen /können und genau da hapert es.
            Na ja wems gefällt es geht so was an der Realtität vorbei, dieses Gerede / Geschwafel…. aber genau das soll es ja auch… den Lesenden verwirren… das könnt ihr mit anderen machen, mit mir nicht mehr, schonlange nicht mehr.

  5. Dezember 25, 2017 um 5:57 pm

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  6. Dezember 25, 2017 um 6:59 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  7. Gerd Zimmermann
    Dezember 25, 2017 um 7:14 pm

    „Ich erhebe mich nicht über andere und von Stolz habe ich auch nichts geschrieben.“

    Meine Eltern, wie gesagt Kriegsflüchtlinge als Kinder.

    Und wir, drei Jungs, hörten oft, es wird gegessen was auf den Tisch kommt.

    Gut, wir sind gross gewurden ohne Hunger.
    Nur die grobe Leberwurst war für mich ein Kampf.

    Waldmeisterlimo war noch nicht ein Todesurteil wegen Krebs.

    Heute gibt es Smart-Phons gegen Waltmeisterlimo.

    Ich muss Gas geben, ich bin nicht mehr lange hier.

  8. Dezember 25, 2017 um 7:29 pm

    Ich habe die Bitte mich zu entschuldigen. Zu: »Da Menschen aber nicht identitätslos leben können, schafft man neue Identitäten, z.B. „Rechts“, und „Links“ oder „Fan von Bayern München“« Das ist zu billig. So einfach funktioniert das dann doch nicht. Bewusstsein der eigenen IDENTITÄT https://wol.jw.org/de/wol/pc/r10/lp-x/1200276912/0/0

    Wieso war in den Tagen Nehemias Israels Identität als geheiligtes Volk gefährdet? Lies https://wol.jw.org/de/wol/bc/r10/lp-x/2013602/28/0 Zur Zeit Nehemias heirateten Israeliten oft Ausländerinnen. Israel stand in Gefahr, seine Identität als Gottes geheiligtes Volk zu verlieren. Die Kinder der ausländischen Frauen konnten Hebräisch weder lesen noch sprechen. Würden sie sich, wenn sie älter wären, als Israeliten betrachten oder als Aschdoditer, Ammoniter oder Moabiter? (…) Die Meder und Perser waren offensichtlich miteinander verwandt, da sie von den alten Ariern (Indo-Iranern) abstammten, was bedeuten würde, daß die Perser Nachkommen Japhets, wahrscheinlich über Madai, den Stammvater der Meder, waren (1Mo 10:2). In einer Inschrift bezeichnet sich Darius der Große selbst als ein „Perser, eines Persers Sohn, ein Arier, arischer Same“ (F. H. Weißbach, Die Keilinschriften am Grabe des Darius Hystaspis, Leipzig 1911, S. 25). Was sind das für Gedanken? Rechte, linke, neoliberale, kommunistische, sozialistische, kapitalistische, utopische Gedanken? Verschwörung? »Wir können keine andere Identität annehmen, wir sind an die Identität gebunden, in der wir geboren sind.« Ist das so? Was hätte ich in den Tagen Nehemias tun müssen, wenn ich zu Israels geheiligtes Volk gehören wollte? Gut, das geheiligte Volk brauchte ja nicht seine Identität wechseln. Die Aschdoditer, Ammoniter und Moabiter hatten die Gesetze Israels zu befolgen.

    »Was ich für mich selbst nicht empfinde, kann ich auch nicht bewußt wahrnehmen«

    Nehmen wir in unseren hektischen schnellen erbarmungslosen westlichen Gesellschaft überhaupt noch etwas bewusst wahr? Wenn wir morgen aufwachen würden und die ganze Umwelt könnten wir nur noch monochrom aufnehmen, es würde nur sehr wenigen Menschen auffallen.

    »…klassische Kunst, die schöne Kunst, die gegenständliche Kunst,…«
    http://www.portalkunstgeschichte.de/kalender/termin/ulf_moritz_____textiles_design__stoffentwuerfe_1987_2017-22062.html

    Liebe Blogger & Bloggerinnen, liebe Leser & Leserinnen diese Blogs, ich wünsche Euch ein friedvolles und erfolgreiches neues Jahr.

    • Dezember 25, 2017 um 7:53 pm

      Na ja… Romane wollte ich nicht schreiben. Soviel zur Ausführlichkeit. Wenn Dir fehlt, wie Gesellschaften/Medien/“Erziehung“ die Identitäten von Völkern /Menschengruppen/Sippen/Familien/Stämmen verändert bzw. verändern kann, wenn sie verändern will, dann schau Dir einfach die Vorträge von Mausfeld an. Die sind länger. Der Herr erklärt sehr ausführlich, wie man ein Volk von innen heraus durch Zerstörung der Familie, der Sippe, der Gemeinschaft, der Volksgemeinschaft, zerstören kann, aber dann statt dessen, den Menschen andere Schein-Identitäten bieten muß, sonst fühlen sich Menschen unzufrieden. Der Mensch braucht halt eine Art „Zugehörigkeitsgefühl“ zu einer (oder mehrerer) Gruppen. Fällt das Volk als Gruppe weg, schafft man Ersatz-Identitäten, wie z.b durch den Fußball-Kult. Parteien sind auch nichts anderes.

      “ »Wir können keine andere Identität annehmen, wir sind an die Identität gebunden, in der wir geboren sind.« Ist das so? “

      Ja, natürlich. Für Menschen mit Bewußtsein jedenfalls, ist das so. Ich nehme Dinge wahr. Ich nehme wahr, wieviel Vögel des morgens im Busch gegenüber sitzen, ich nehme alles wahr. Ich nehme das Wetter wahr, jede Wolke, jedes Blatt am Baum. Das ist aber eine Frage, ob man wahrnehmen will. Wer duch die Gegend hetzt, kann nicht wahrnehmen. Weli Wahrnehumg Zeit beansprucht und weil der Mensch im gestreßten Zustand eine eingeschränkte Wahrnehmung hat. Es ist also eine bewußte Entscheidung, ob man etwas wahrnehmen will, oder nicht.

  9. Dezember 26, 2017 um 12:10 am

    Anregender Inhalt. Dankeschön.

    Zum nachfolgend zitiertem Satz noch einige Gedanken:
    „Was aus mir kommt, ist deutsch.“

    Einst dachte ich, dass ich echt deutsch bin, weil mir Reinlichkeit und Ordnung von Kindheit an am Herzen lagen und ich beharrlich versuchte, brav zu sein sowie darüber hinaus stets Respekt vor den Erwachsenen hatte. Doch irgendwann merkte ich, dass allein ist es nicht, da war noch viel mehr.
    Früh lernte ich zu sagen, was ich dachte, wofür ich stand, mir eigene Gedanken zu machen, Fantasie zu entwickeln und mich für die Gerechtigkeit in aller Welt zu engagieren. Doch auch das war es nicht ganz.

    Jahre vergingen und jeder Rückblick offenbarte mir, dass gleichgültig wie Übel mir das Leben im Vergangenem daher kam, es stets weiterging und ich mir zunehmend selbst zu helfen wusste. So erkannte ich gar, dass es gerade die scheinbare Not war, welche mich zu überraschenden Lösungen, neuen Wegen und Einsichten führte.

    Dann kam eine Zeit in der ich mich viel mit Deutscher Geschichte auseinandersetzte und ich sah, da war etwas von mir und Anderes auch wieder nicht. Doch ab da wusste ich, dass das klare Denken, das offen Sein für unentdeckte Möglichkeiten, das Grübeln über die Vereinfachung des menschlichen Lebens und allgemeine Gerechtigkeit, irgendwie schon mehr deutsch als spanisch sind. Ebenfalls dem Deutschen kann aus meiner Sicht allgemeine Rechthaberei sowie das erst zu Ruhe kommen, wenn scheinbar alles getan ist, was dem Verstand tubar erscheint, zugeordnet werden.

    Den Wissensdurst des Menschen jedoch, dieser in meiner Seele brennende Wunsch, alles Wissen zu entdecken, was dem Menschen dienlich und hilfreich ist und Bewusstsein für das Wahrhafte kultiviert, dieses Verlangen ist wohl nicht nur deutscher Herkunft, sondern zumindest universell, wenn nicht sogar göttlich bedingt.

    Danke für das Thema, es war mir ein Vergnügen vorübergehend einzutauchen.

    Fröhliche Grüße und
    besinnliche Nacht

    Luxus

  10. Gerd Zimmermann
    Dezember 26, 2017 um 8:44 am

    „Ich erhebe mich nicht über andere und von Stolz habe ich auch nichts geschrieben.
    Das ist der Denkfehler Nummer eins. Deutschsein ist genauso viel wert wie andere Identitäten.“

    Ich bin nicht deutsch, ich bin im kosmischen Bewusstsein.
    Das ist Sternenweit weg von deutsch sein.

    Das ist deutsch weg von Angela und ihren Sorgen,
    um eine Regierungsbildung, ihr Lackaffen.
    Nicht einmal wählen könnt ihr, rennt wie aufgeblasene Pfauen daher.

    „Ich“ regiere die Welt.

    Unwissend das ES kein ICH in dem Sinne gibt.
    Das Universum kann man als ICH bezeichnen, alles ist EINS.

    Solange deine Wuzeln verwurzelt sind, im deutschtum,
    bist du unwissend,

    es macht mir weh, immer wieder das Selbe sagen zu müssen.
    Es steht doch hier in Martins Blog.
    Du kannst nicht lesen, macht nix.

    „O Gebärer(in)! Vater-Mutter des Kosmos,
    Bündele Dein Licht in uns – mache es nützlich:
    Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt.“

    Du kannst nicht lesen was da geschrieben steht.

    Wofür auch?

    Du kannst absolut nichts lesen.
    Nicht einmal wer Ohren hat, der höret.

    Ohren hören nicht, Ohren fühlen.

    Kannst du dir von Tula oder am Selli erklären lassen.
    Sie wissen darum.

    Sie wissen das nicht das 28. Chakra und auch nicht das 99.
    darum weiss.

    Du bist kein Chakra in das du dich flüchten musst.

    Du bist Du.

    Tula ist Tula, ein Original.
    Am Selli ist ICH, sorry,
    Martin ist der Blog, glaubt Martin zumindest.

    Eigentlich ist Martins Blog ein Meilenstein im Intergalaktischen.

    Der Hyberraum, also das Interstellare, existiert.
    ES existiert aber nur im Bewusstsein.

    Nur weiss niemand was Bewusstsein ist.

    Martin?

    Deine Fachkollegen wissen nicht um Bewusstsein.

    Ich darf sogar wissen, wie ES funktioniert.

    ES gibt einige im Blog, die nicht mir folgen, sie folgen sich selbst.

    Und das ist gut so.

    Sehr gut sogar.

    Liebe dich selbst
    dann liebe alles andere
    die Liebe vom Universum

    kommt ohnehin zu dir zurück

    • Dezember 26, 2017 um 10:59 am

      „Solange deine Wuzeln verwurzelt sind, im deutschtum,
      bist du unwissend,“

      Im Gegensatz zu Dir rede ich nicht von „universellem“ Bewußtsein. Ich lehne „universelles Bewußtsein“, ab. Was soll das sein? Nichts ist das. Gleichmacherei ist das. Es gibt kein „universelles Bewußtsein“. Es gibt nur ein irdisches, volks- und kulturgebundenes Bewußtsein. Be-wußt-sein.
      Weil du keine Wurzeln hast, scheint Dir dies unbekannt. Oder aber, Du willst es nicht wissen. Hast ja relativ „panisch“ gestern reagiert.. Aus Deinen Wurzeln, die du negierst, kommt nämlich Dein Bewußtsein. Aber so weit waren wir ja schon, daß Du zugegeben hast, daß Du nichts weißt.

      Jeder Mensch hat eine Identität und ein Bewußtsein, welches auf seiner eigenen Volkszugehörigkeit fußt.
      Na ja die „neuen“ – alten? – Gedankenverdreher erkennen das nicht an. Ist auch eine Form von Hochmut. Welche vor dem Fall kommt. Immer.

      Was mir auffällt: Deine Einstellung deckt sich mit der Einstellung derjenigen, die krampfhaft und seit Jahrzehnten versuchen, alle Völker gleich zu machen, und eine Art „Einheitsmenschen“ zu erschaffen (Belege dafür gibt es reichlich, auf Hinweise, daß das böse Theorie sei, werden von mir nicht beantwortet). Ist das jetzt Zufall?

      • Dezember 26, 2017 um 11:17 am

        teutoburgsv…….. ich kann natürlich nicht für Gerd sprechen aber logisch ist, je unbewusster, so wie Wilde usw……..bis vollkommen bewusst, das ist eine ganz langer Weg, vielleicht nicht unbedingt linear aber die ersteren müssen an Verwurzelung und Zugehörigkeit zu ihrem Stamm lebensnotwendigerweise festhalten, die letzteren sind völlig frei in sich selbst verwurzelt und sie genießen ohne jeden Zwang die Familie, wo sie sind ist Heimat, sie genießen und freuen sich über Traditionen über den Mitternachstwalzer über die Klageweiber am Totenbett über ein deutsches Wörterbuch und Sauerbraten…..niemand negiert irgendetwas, man sieht nur den ganzen Weg und man kann dann lachen und fröhlich sein, also wenn nicht grad wer aus Verwurzelungsgründen einen Krieg vom Zaun bricht. 😦

        • Dezember 26, 2017 um 11:49 am

          Gerd ist nicht unbedingt ein bewußter Mensch, kann er gar nicht sein, weil er ständig vom „kosmischen“ Bewußtsein redet, das gibt es nicht.
          Du bist auch kein bewußter Mensch, Du verwechselst nämlich gerade Bewußtsein / Identität mit „Krieg vom Zaun brechen“.
          Eure Prägungen sind so was von offensichtlich, mit „eure“ meine ich Dich und Gerd – euch hat man Eure Volkszugehörigkeit abtrainiert, sie mit schlechten Verknüpfungen belegt, oben schrieb Gerd auch was von „Krieg“ im Zusammenhang mit Kultur, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, genauso wie bei dir, Verwurzelung hat auch nichts mit „Krieg vom Zaun brechen“ zu tun. Das hat man euch erfolgreich anerzogen.
          Frei in sich selbst verwurzelt kann man nicht sein, denn ein Mensch ohne Wurzeln, ist haltlos. Wie ein Baum ohne Wurzeln. Der fällt auch beim ersten Sturm um.

          • Dezember 26, 2017 um 12:00 pm

            Lieber teuto……du hast deinen Fokus/Prägung auf Krieg 😯 , ich hab ja auch von Mitternachtswalzer und Freude an den Traditionen gesprochen.
            Dir müsste eigentlich schon aufgefallen sein, das ich immer mit den ganzen Blumenstrauß hier auftauche, für welche Blume aus dem Strauß du dich dann entscheidest, liegt ganz bei Dir. 😉

          • Dezember 26, 2017 um 12:20 pm

            Nein, du lügst. Du unterstellst anderen Leuten Dinge, die nicht stimmen. Ich würde dir dringend raten damit aufzuhören.

          • Dezember 26, 2017 um 12:32 pm

            mhh…. 😉 das muss ich wohl ein Spiegel sein.

        • leon
          Dezember 30, 2017 um 9:04 am

          Sehr schön geschrieben…..volle zustimmung…

          • leon
            Dezember 30, 2017 um 9:09 am

            Huch kenne mich nicht so aus (technik)..
            „Sehr schön geschrieben,volle zustimmung bezieht sich auf
            tulacelinastonebridgedot 
             Dezember 26, 2017 um 11:17 am

            „“teutoburgsv…….. ich kann natürlich nicht für Gerd sprechen aber logisch ist, je unbewusster, so wie Wilde usw……..bis vollkommen bewusst, das ist eine ganz langer Weg, vielleicht nicht unbedingt linear aber die ersteren müssen an Verwurzelung und Zugehörigkeit zu ihrem Stamm lebensnotwendigerweise festhalten, die letzteren sind völlig frei in sich selbst verwurzelt und sie genießen ohne jeden Zwang die Familie, wo sie sind ist Heimat, sie genießen und freuen sich über Traditionen über den Mitternachstwalzer über die Klageweiber am Totenbett über ein deutsches Wörterbuch und Sauerbraten…..niemand negiert irgendetwas, man sieht nur den ganzen Weg und man kann dann lachen und fröhlich sein, also wenn nicht grad wer aus Verwurzelungsgründen einen Krieg vom Zaun bricht. „“

            Danke…friedliches Neujahr. ….

          • Dezember 30, 2017 um 10:29 am

            🙂

    • Dezember 26, 2017 um 11:52 am

      Dies ist leider esoterischer Humbug.

      • Fluß
        Dezember 28, 2017 um 2:42 pm

        Dies ist leider esoterischer Humbug.

        Hast du dich mal mit dem wOrt lEid auseinandergesetzt? Kannst du jemanden leiden oder machst du Leid?
        Oder das zu-wORT: auf und zu ist Dualität. Das ist binäre Computer-spRache 0 und 1.

        (Jemanden zu Fall bringen, ein Zufall, zu lassen bzw. Zu-lassung für einen Kraft-Fahr-Zeug-Schein – der wird also nicht auf- sondern zu gemacht. ZU-Frieden und nicht auf-Frieden.
        So läuft deutsche Sprache. Die Kriege haben die Magie zerstört und die Bücher gleich mit verbrannt.

        Typische Landseigenschaften gibt es nicht, sondern ledig-lich ver-EIN-Bar-ungen und wo führen die hin? Daß hinterrücks der Schwarz-Mark-t läuft.
        Finanzierungen laufen über den Rücken von krummbuckligen, Drohenabhängigen, Menschen die Überleben wollen;
        im Rückenmark läuft der Haupt-Strom lang und das Rückenmark ist von der weißen Gehirnmasse umschlossen. Also nichts Richtung Kortex (graue Gehirn-Rinde für Verstand) sondern weiße Gehirnmasse für die universelle kosmische Verbindung. Musik als Resonanz zeigt sich in den Chakren, kann also eine Flucht sein.
        Für UK beispielsweise ist die englische Queen als Ober-Haupt eingetragen. Sie ist da auch das Oberhaupt der katholischen Kirche. Nur sie konnte die Scheidung von Diana erlauben.
        Nord-Irland ist ein Teil von UK, London ist stark überwacht (Kameras). Warum das alles so als Chaos?

        Das analoge ist die Natur, du siehst ja für natürlich etwas anderes an, wenn du schreibst natürlich ist es so.
        Symbole sind Analogien. Wo er-SCHEIN-en Symbole? Eine Tür kann ein Symbol sein, eine Tür in viele Himmelsrichtungen (das Thema lief bei The Quest.)

        Das digitale bildet Treppen (als Störung), das analoge bildet den Fibonacci-Kreis also Spiralen (PHI). Und der Mensch, wie alles besteht aus Spiralen, als dem Mittelpunkt heraus.
        Alles ist aus Bewusstsein geBILDet und wird durch es ernährt.
        Der Glaube an etwas erzeugt, bildet etwas. Es als real wahrnehmen bedeutet die Verstrickung des Webfadens des in den geschickten Saales, manche nennen es auch Kissmet.

        Gehst du also in die Natur dann siehst du natürliches, machst du Musik, erzeugst du Töne und gehst mit deinen Körpern in Resonanz.

        Ist also kein Humbug..

  11. Gerd Zimmermann
    Dezember 26, 2017 um 9:51 am

    „Den Wissensdurst des Menschen jedoch, dieser in meiner Seele brennende Wunsch, alles Wissen zu entdecken“

    Dem ist so. Auf Gerd s Schulzeugniss 1. Klasse stand geschrieben
    Gerd ist wissbegierig

    Und ich habe nicht locker gelassen, bevor ich nicht alles wusste.

  12. Dezember 26, 2017 um 11:01 am

    Ich freue mich auf die Zeiten, in denen endlich damit Schluss ist, alles und jedes und jedem einen Stempel auf zu drücken, nur um ein bisschen Halt zu fühlen. Freiheit ist was anderes.

  13. Am.Selli
    Dezember 26, 2017 um 11:11 am

    DAnke !!! Gerd:

    „Sehr gut sogar.

    Liebe dich selbst
    dann liebe alles andere
    die Liebe vom Universum

    kommt ohnehin zu dir zurück“

    . So wahr es ist ! .
    und Dein Sein
    zeigt sich Dir
    im Spiegel. 🙂
    und wenn er dann
    irgendwann
    in tausend Teile bricht,
    zeigt er Dir
    tausend-mal
    Dein GeH-Sicht.

    Im Scherben-Glanz der Ewigkeit

    zeigt sich EHR-Licht-wahre Schönheit.

    Was „andre“ sagen,
    ist egal.
    DU triffst Deine eigne Wahl. 😉

  14. Am.Selli
    Dezember 26, 2017 um 11:23 am

    Tula:
    Herz-Danke Dir !!! 😀 )))

    • Dezember 26, 2017 um 11:35 am

      DAnke für dein Strahlen liebe Am.Selli……… 😀 und für alle…..

      • Am.Selli
        Dezember 26, 2017 um 11:51 am

        … 🙂 … ❤ Danke ! ❤ … Danke für die Winter-Sonne, die nur an manchen Tagen scheint … 😀 )))
        Herr-Licht !

  15. Martin Bartonitz
    Dezember 26, 2017 um 11:34 am

    Udo Rohner auf Facebook dazu:

    Es gibt aus gutem Grunde kein deutsches Wort für „Identität“ … denn das, was mit „Identität“ gemeint ist, ist eine aus Schicksal, Erkenntnis und Taten gewobene Entwicklung ….

    Zeilen aus der westlichen Mythologie:

    „Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum
    Neun lange Nächte,
    Vom Sper verwundet, dem Odhin geweiht,
    Mir selber ich selbst,
    Am Ast des Baums, dem man nicht ansehn kann
    Aus welcher Wurzel er sproß.

    Sie boten mir nicht Brot noch Meth;
    Da neigt‘ ich mich nieder
    Aus Runen sinnend, lernte sie seufzend:
    Endlich fiel ich zur Erde.

    Zu gedeihen begann ich und begann zu denken,
    Wuchs und fühlte mich wohl.
    Wort aus dem Wort verlieh mir das Wort,
    Werk aus dem Werk verlieh mir das Werk.“

    ( Edda / Havamal / Runenlied / Auszug )

    • Am.Selli
      Dezember 26, 2017 um 12:17 pm

      Spannend … DANKE !
      Könnte denn ein „Gegen-Stück“ dazu Er-kenntnis-hilf-reich sein/werden ?
      Was genau „meint“ Identität“ ? Womit ist/wäre sie denn vergleichbar ?
      Mit der Fuß-Sohle, wenn ich barfuß über Stein-Erde laufe … ?
      … „Identität“ …
      … Lebens-Auf-Gabe… finden lernen …
      … Balder …
      … Mistel ..
      -.-
      Sehr Schönes/Nach-Denk-Würdiges gefunden :
      https://ingod960.wordpress.com/2017/10/25/der-freie-mensch-lebt-notwendigerweise-in-ungewissheit/

      • Dezember 26, 2017 um 12:23 pm

        Nö, lebt er nicht. Er will es so… siehe deine Worte.
        Wobei ich bin mir da gar nicht so sicher. Vielleicht zieht ihr esoterik-freaks hier auch nur eine große Show ab.

  16. Am.Selli
    Dezember 26, 2017 um 11:39 am

    … zur I-denti-ta(e)ts-Findung … ~°^°~ …
    mit Wunder-Voll-Sprach-Gezwitscher-Eien … 😉
    – so gaanz in Ruhe auffa Bank … 😉 –
    Pachelbel in the Garden (relaxing music, sounds of nature)

  17. Gerd Zimmermann
    Dezember 26, 2017 um 11:52 am

    am Selli

    wer immer du auch bist

    du bist

    und ich weiss um Tula

    sorry

    ich kann sie nicht besitzen

    ein Geschenk

    und ich will sie auch nicht besitzen,
    denn das ist Besitz.
    Was man nicht besitzt.

    • Dezember 26, 2017 um 12:22 pm

      Auch wenn du es zehnmal neu hier rein setzt, dieses dient nicht der Identitätsfindung. Aber das wollt ihr esoterischen Hansel ja auch gar nicht.

  18. Martin Bartonitz
    Dezember 26, 2017 um 12:28 pm

    Bodhi Sattva auf Facebook dazu:

    Die eigene Kultur bewahren ja, sie für die höchste anzusehen nein. Ich sehe das so, ich bin nicht stolz darauf, ein Deutscher zu sein, denn stolz sein kann ich nur auf etwas, das ich selbst geleistet habe. Aber ich bin es nunmal, und es gibt auch keinen Grund sich dafür zu schämen, trotz brauner Vergangenheit (Gegenwart ?).Die Grenze zwischen gesundem kulturellem Selbstverständnis und Chauvinismus-Nationalismus ist fließend. In vielem in dem Artikel gesagtem finde ich mich wieder. Ich war sehr viel in der Welt unterwegs, habe die schönsten Flecken gesehen, aber irgendwann bekam ich immer Heimweh, Heimweh nach meinem geliebten Wald, der Sprache und vielem mehr was diese, unsere Kultur ausmacht.

  19. Martin Bartonitz
    Dezember 26, 2017 um 12:30 pm

    Elisabeth Turm auf Facebook dazu:

    ein wichtiger eckpfeiler war der musikunterricht in der schule . ich erinnere mich noch an “ unzumutbarkeits-diskussionen “ für schüler im stimmbruch oder angstproblemen . somit wurde der unterricht zum wählbaren kurs umfunktioniert . die folge war, dass auch die üblich gesungenen alten lieder der gefälligkeits-diskussion unterworfen wurden . dazu gesellte sich ein politischer zeitgeist der verdrängung. “ gesangs-klassiker “ fielen unter “ böse vergangenheit , weil auch nazis sie gesungen hatten .

    ich bin im nachhinein entsetzt, wie schnell und unreflektiert dieser prozess vollzogen wurde. 🤔😟

  20. Am.Selli
    Dezember 26, 2017 um 12:36 pm

    Wer sehen-hören-fühlend erkennen WILL, der wird es auch. 😉
    Der ent-deckt seine „Identität“ im Spiegel ! 😉

  21. Martin Bartonitz
    Dezember 26, 2017 um 1:02 pm

    Catrin Luttmer auf Facebook datzu:

    Sehr klar artikuliert, wie auch ich es als Deutsche immer wieder empfinden muß. Kultur ist Identität, Kultur ist die Wiedergabe von Identität, diese Wiedergabe ist zu sehen, zu hören, und zu fühlen, aber eben immer weniger, immer begrenzter, leider…
    Zu sagen, ich sei „nunmal Deutsche“, ist ebenso geistig und intelektuell begrenzt, wie mich hinzustellen und zu sagen; „ich bin nunmal am Leben“, also bitte, und ebenso begrenzt ist es, unsere gesamte Entwicklung, Geschichte und Wiedergabe auf die „braune“ Zeit zu beschränken, das ist genauso bösartig und verlogen, wie diese Braune Zeit es auch war….und ich glaube, wir sind diese eigentlichen Verursacher dieser braunen Zeit, diese Kreaturen nie los geworden, umso mehr schaue ich hin und erkenne folgendes; Faschismus ist Kapitalismus, dafür sind Massen an Menschen, an Identität wie Kultur, ermordet und zerstört worden, damit sich das Urvieh Kapitalismus in alles rein fressen kann. Noch heute und immer mehr Konzentrationslager gibt es, die Namen und Bezeichnungen haben sich verändert, die Methodik ist immer weiter in den Hintergrund getreten, sie hat sich selbst verheimlicht, um immer perfider agieren zu können.
    Und da ist nichts, was ich ignorieren kann, und da ist nichts, was ich verherrlichen oder als besser erklären kann, und da ist aber auch nichts, was eine Veränderung ob all dem vorraus sagt…momentan lebt es sich bis in die allerschlechtesten Arten von Leben hinein, von welchem Ausgangspunkt auch immer, und das betrifft uns alle…

  22. Martin Bartonitz
    Dezember 26, 2017 um 1:08 pm

    Und auch das flog dazu vorbei, aus der Zeit der Romantik an Lagerfeuern gesungen:

  23. Gerd Zimmermann
    Dezember 26, 2017 um 1:15 pm

    „Gerd ist nicht unbedingt ein bewußter Mensch,“

    Wenn Du wüsstest wie das stimmt.

  24. Martin Bartonitz
    Dezember 26, 2017 um 1:31 pm

    … Das neue Leitbild hingegen strotzt vor Vielfalt, Diversität und hybriden Identitäten. Proklamiert wird eine Gesellschaft hochgradig flexibler Individuen, die ihr Selbstbild permanent zur Disposition stellen und sich immer neu erfinden. Ihre Identität beziehen sie nicht länger aus einer kulturellen Überlieferung und Tradition, sondern aus sich stetig umbauenden sozialen Netzwerken. Der Wertewandel selbst wird zum Wert. Das Ideal ist der entwurzelte Mensch, denn nur er ist voll funktionsfähig in der entgrenzten Welt globaler Austauschbarkeit. …

    Fundstelle: Der Umbau von Deutschland
    Kolumne: Grauzone. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft einen Leitfaden veröffentlicht. Darin steht, wie sich die Linke offenbar die Zukunft vorstellt: Deutschland soll zu einer transformatorischen Siedlungsregion in der Mitte Europas werden

  25. Gerd Zimmermann
    Dezember 26, 2017 um 1:37 pm

    Babayaga wusste es schon immer.
    Nur du hast keinen Schimmer

    Und auch das flog dazu vorbei, aus der Zeit der Romantik an Lagerfeuern

    • Dezember 30, 2017 um 9:45 am

      Ich hab keinen Schimmer? Du esoterischer Hohlkopf, ich weiß wovon ich rede, im Gegensatz zu dir.

      • leon
        Dezember 30, 2017 um 10:16 am

        Nurr immer wieder Angriff/verteidigung,gewalt in worten….,Hass!!…..kopfschüttelnd mit leisem brummen,
        Gute nacht…

        • Dezember 30, 2017 um 10:27 am

          Lieber leon, tja so gut wie auf jeden Blog gibt’s solche Kommentatoren, manche ein bisschen harmloser andere wieder aggressiver. Es ist so 😦 Guten Morgen. 🙂

          • Am.Selli
            Dezember 30, 2017 um 10:51 am

            Tja… wozu gibt es dann die Blog-Regeln ?!?

          • leon
            Dezember 31, 2017 um 12:39 pm

            Tja, aber auch ihnen einen Guaten Morgen…freudig lächelnt gehen,d…..alles gute im Neuen…..

        • Januar 2, 2018 um 6:15 pm

          Geh in den Sandkasten spielen. Du verstehst nur Müll. KÖLN IST VERLOREN dank eurem schändlichen Treiben. Das Rheinland ist meine Heimat. Ich verstehe keinen Spaß was meine Heimat angeht. Im Gegensatz zu euch. Euch ist eure Heimat ja egal, ihr wißt gar nicht was Heimat ist.
          Warum schreibt ihr eigentlich hier? Ihr habt eh nichts zum Thema zu sagen.

      • Am.Selli
        Dezember 30, 2017 um 10:50 am

        Jedes Wesen, das mit Dreck schmeißt, ent-blößt sein Selbst,
        es muß ihn ja irgendwo hernehmen…

        • Dezember 30, 2017 um 10:59 am

          Fluß…..sehr weise 😀 Am.Selli…tja die Fragen der Fragen 🙂

          aber vielleicht hier was nachdenkenswertes………

          http://www.zeit.de/2012/47/Weisser-Mann-Macho-

          Hegemonie
          :
          Macho, weiß, von gestern

          Ob Mitt Romney oder Peer Steinbrück: Die Männer des Westens sind bedroht – von Frauen, Migranten und vom Rest der Welt.

          http://www.zeit.de/2012/47/Weisser-Mann-Macho-Hegemonie/seite-2

          Tja, vielleicht ist Trump, der letzte weiße Mann?

        • leon
          Dezember 31, 2017 um 12:44 pm

          @amsel,li „drechkschmeisen“
          Der ist kurz aber aus meiner sicht Vollkommen im gewahrsein entstanden….danke dir … den spruch,satz merke ich mir für mein lebensweg… besonderen dank!!! dir kleiner piep……………….,danke alles gute….

        • Januar 2, 2018 um 6:16 pm

          Du esoterische Witzfigur du kriegst bloß deinen Dreck zurück. Erinnere dich WER schrieb hier zuerst von Krieg?

      • Martin Bartonitz
        Dezember 30, 2017 um 7:23 pm

        Eine Bitte: seid achtsam mit Euren Worten, denn sie können eine Waffe sein, und zerstören den Dialog!

        • Am.Selli
          Dezember 30, 2017 um 8:12 pm

          Danke ! 😉
          Zu Gottes Ehre:
          Stern auf den ich schaue

        • Januar 2, 2018 um 6:20 pm

          Hier gibt es keinen Dialog.
          Dialog kann nur entstehen wenn der eine versteht, was der andere aussagen will.

          Die Schreiber hier wissen aber gar nicht was Heimat und Identität ist. Du hättest aus meinem Text nicht hier, in dieser „Umgebung“, zu einem neuen Faden machen sollen. Die Leute hier sind dermaßen abgehoben, esoterisch verkorkst und unreflektiert, mit denen kann man nicht über so etwas reden. Für die Schreiber hier ist ein Mensch, der seine Heimat liebt, der eine Identität hat, ein Stück Mist, Dreck, dem man ständig durch die Blume klar machen muß, dass er ja minderwertig ist und eh nur Krieg will.
          So ging das hier von Anfang an los.
          Verlorene Liebesmüh ist das hier.

          • Martin Bartonitz
            Januar 3, 2018 um 5:51 pm

            Dialog geht vor allem dann, wenn man gewillt ist, auch mal ein paar Schritte in den Schuhen des anderen zu gehen, sprich seine Perspektive einzunehmen. Das scheint für manche hier allerdings schwierig zu sein. Wenn das nicht geht, darf man die andere Meinung auch einfach mal ohne Schimpf und Schande stehen lassen 🙂

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