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Dokumentation: Wie die Ideen des Anarchismus die Welt bewegt …

Zeichen der Anarchisten

Ich hatte immer wieder das Thema aufgebracht, dass es auch andere Gesellschaftsformen als die unserer durch-hierarchisierten Welt von Befehlt und Gehorsam von Über- und Untergebenen gibt. Zuletzt war es der Artikel Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist …. Es gibt eine weitere Dokumentation zum Thema, die ich gerne ins Regal stellen möchte. Dazu fand ich an anderer Stelle diesen Text:

Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher.

Auf die Perspektive kommt es an: Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher. (Bild: unbekannter Artist)

Der Anarchismus brachte die Welt immer wieder ins Wanken, ermöglichte aber auch die ersten sozialen Errungenschaften und beeinflusste die großen Revolutionen des 20. Jahrhunderts. Wo nahm diese Bewegung ihren Anfang, die seit 150 Jahren jeden Herrn und jeden Gott ablehnt? Warum ist der Anarchismus, der eine bessere Welt wollte als die, die sie früher war, noch immer aktuell? Warum ist seine Geschichte mehr denn je die unsere?

Vom Aufstand der Pariser Kommune 1871 bis zur Gründung der ersten großen Gewerkschaften, von der Entstehung libertärer Milieus mit alternativen Lebensentwürfen bis hin zur Einrichtung freier Schulen: Die anarchistische Bewegung hat die ersten Revolutionen angestoßen und gehört zu den entscheidenden Triebkräften großer sozialer Errungenschaften.

Diese zweiteilige Dokumentation beleuchtet von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires die Ursprünge dieser politischen Philosophie und porträtiert die geistigen Väter der anarchistischen Bewegung wie etwa Pierre-Joseph Proudhon oder Michail Bakunin.

Darüber hinaus beleuchtet der Film Ereignisse und Meilensteine der Arbeitergeschichte vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und bringt so die bedeutende Rolle der Anarchisten für die sozialen Bewegungen unserer Zeit ans Licht. Die Dokumentation befasst sich unter anderem mit der Gründung der Ersten Internationale, dem Tag der Arbeit, dem Kampf um den Achtstundentag und den Attentaten während der Belle Epoque.

Immer mehr Menschen leben diese Form der in meinen Augen höchsten Form der Organisation im Kleinen auch schon in Unternehmen. Stichworte dazu: New Work, Agile Methoden der Zusammenarbeit wie SCRUM, Sociocraty oder davon abgeleitet Holocracy … aber schaut erst einmal selbst hier rein:

Kategorien:Politik Schlagwörter:
  1. Dezember 14, 2017 um 2:09 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Fluß
    Dezember 14, 2017 um 2:51 pm

    https://dieunbestechlichen.com/2017/12/so-hat-die-cdu-ueber-jahrzehnte-hinweg-das-eigene-volk-belogen-und-betrogen/

    Die Kohl-Affäre, langer Text.
    Kam ja in der ARD seit Tagen immer die selbe Doku. Ich habs nich geschaut, hier nun Text 🙂

    Politiker sind Anarchisten pur.

  3. Dezember 14, 2017 um 11:40 pm

    https://faszinationmensch.files.wordpress.com/2012/04/hierarchie.jpg Von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires hat die anarchistische Bewegung agiert und trotzdem leben wir noch immer in hierarchischen Organisationen. Wer ganz oben sitzt, bekommt am wenigsten ab.

  4. Dezember 15, 2017 um 11:30 am

    „Die Menschen“ wollen halt keine Freiheit, sondern primär Sicherheit und „Ordnung“. „Ordnung“ ist in dem Sinne nichts anderes als Hierarchie, Rangordnung.

    Diese Tatsache, daß Menschen „Sicherheit und Ordnung“ an die oberste Stelle der zu wünschenden Prämissen setzt, bezeugt die eigentliche Schwäche „der Menschen“ im Kollektiv, also wenn mehr als 3 von ihnen zusammenkommen, egal, wo.

    Entsteht das „menschliche Zusammensein“, das „Kollektiv“, der „Verein“, die „Partei“, oder was auch immer, wird der Mensch dumm, er ordnet sich per se unter. Weil er faul, schwach und opportunistisch ist. Andere sollen „führen“, dh. die Verantwortung übernehmen. Ist ja viel bequemer. Notfalls sind dann diese „Führer“ auch schuld und können abgewählt/gestürzt oder sonstwie beseitigt werden.

    Daß ursprünglich JEDER Mensch einzeln, für sich, AUCH im Kollektiv, dh. in der Gemeinschaft, welcher Art auch immer sie sei, genauso Verantwortung für sein Tun übernehmen MUSS, wie, als wenn er als Einzelmensch sein Tun zu verantworten hat, versteht der Mensch nicht.
    Das „Kollektiv“, also jede beliebige Gruppe, impft dem Menschen ein: Hier kannst du deine Verantwortung abgeben. Es gibt ja „Führerxy“, der „wird das schon machen“. In der Gruppe läßt der Mensch die Sau raus. Weil „die anderen“ ja genauso oder ähnlich sind – man bestärkt sich dann gegenseitig. Das tut psychisch gut, fördert den „Gruppengeist“, egal, wie schäbig man sich benimmt; wenn es alle machen, muss das, was man tut, gut sein. Die Mehrheit hat immer Recht.

    Weiter.
    Die vielen so entstandenen „Führerxy“ und eventuelle „Unterführer“ tauschen sich nun miteinander aus. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber gegen das, was innerhalb der Hierarchie nun ebenfalls entsteht, in Köln nennt man das Klüngel, in brd-Deutsch nennt man das Filz, dagegen ist was einzuwenden. Weil Filz zu dem führt, was wir derzeit haben: eine neoliberale sozialdarwinistische auseinanderfallende „Gesellschaft“ im Stillstand: Keiner ist für irgend etwas zuständig und zur Not gibt es noch die gewählten Politikdarsteller, auf die man als einzelner Mensch mit dem Finger zeigen kann und sagen kann: „der ist schuld“.

    Notfalls entsorgt man dann diese „Führer“ und denkt dann fälschlicherweise, damit hätte sich das Problem erledigt.
    Daß das eigentliche Problem aber ein Hierarchie-Problem ist, welches wiederum ein gesamt-menschheitliches Problem ist, nämlich: Die Menschheit will keine Verantwortung für ihr Tun übernehmen, verstehen die Menschen nicht.
    (Beispiel: Funk, e-smog, keiner will auf w-lan verzichten, obwohl alle wissen, es schadet einigen Leuten; es gibt unzählige andere Beispiele auch im Kleinen.)

    Verantwortug übernehmen heißt nämlich oft, verzichten, zum Wohl aller, und das will man ja gar nicht.

    Man selbst ist natürlich als einzelner Mensch innerhalb der Masse (dem Kollektiv) auch NIE schuld. „Die Gesellschaft“ ist schuld, oder, die jeweiligen „Führer“. In fortgeschritten verwahrlosten Gesellschaften sind die eigentlichen Leiter und Lenker für den kleinen Mann unsichtbar. Vorteil: Man läßt den kleinen Mann auf den öffentlich sichtbaren Führer (hier: Merkel) schimpfen, bis die Schwarte kracht, man läßt den kleinen Mann sogar wählen, damit er glaubt, er lebe in einer „Demokratie“, aber wählen kann er nur das, was ihm vorgesetzt wird. Der kleine Mann merkt das nicht, weil er im Kollektiv, sei es „rechts“, sei es „links“, sei es „Kirche/Religion“, sei es „Gutmenschentum“, weiter in seiner Blödheitsblase schwimmt.

    So funktioniert der Klügel, der Filz, der Neoliberalismus, die Hierarche. Hat viel mit Schuld, Verantwortung, Faulheit, Dummheit, Gier und menschlichem Opportunismus zu tun. Die Hierarchie hält sich deshalb, weil sie eben diese menschlichen „Eigenschaften“ bedient. Unnötig, zu sagen, daß Menschen, die anders leben wollen, aus solchen „Kollektiven“ (Gemeinschaften) ausgestoßen werden, einfach weil sie die Systemsklaven stören.

    Insgesamt derzeit, so meine Einschätzung, wird die Menschheit kollektiv niemals so weit kommen, Anarchismus zu leben. Weil sie halt in ihren verschiedenen „Blasen“ fest hängt. Damit sich etwas ändert, braucht die Menschheit ein kräftiges Re-set, eine Art Armaggeddon, Ragnarök, sagen die Heiden. Einen richtig kräftigen Aderlass. Und dann kann man es noch mal von vorne probrieren.

    • Martin Bartonitz
      Dezember 15, 2017 um 2:04 pm

      Da halte ich gegen. Es gibt noch immer indigene Völker auf dieser Welt, die die Anarchie leben. Sie wählen als Repräsentanten Jene, die sich nachweislich sozial zuträglich verhalten haben für eine gewisse Zeit. Der hat aber auch keinerlei Befehlskraft sondern soll bei Treffen anderer Clans die Meinung des Clans vertreten und darf dort keine anderen Zugeständnisse machen.

      Ich denke, dass Menschen, die in unseren patriarchalen Strukturen aufwachsen, kaum mehr in der Lage sind, sich anders als wie von Kindesbeinen an, sie in diesen Hierarchien zu bewegen.

      • Dezember 15, 2017 um 3:58 pm

        Ja, mag sein. Da leben wir aber nicht.

        • Dezember 15, 2017 um 4:05 pm

          Man kann sich sicherlich anders orientieren. Das erfodert aber ein mühseliges Umlernen jedes einzelnen Menschen und zusätzlich ein Aufgeben von Privilegien / Macht. Dazu ist kaum jemand bereit. Denn so etwas wäre ja extrem unbequem. Wer gibt schon seine Macht auf, egal, um welche Macht es sich dabei handelt?

        • Martin Bartonitz
          Dezember 15, 2017 um 8:10 pm

          Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es weniger am Menschen selbst liegt als an seiner Programmierung durch die ihn umgebende Kultur. Je nachdem, wie er aufwächst, wird er eher fremd- oder selbstbestimmt durch sein leben schreiten wollen. Ich erinnerte das hier:

          Es fiel mir schwer, den völligen Verzicht auf Druck durch Überredung, dadurch, dass ein Mensch einem anderen seinen Willen aufdrängt, zu glauben oder zu verstehen – ungeachtet der Beharrlichkeit, mit welcher die Yequana mir Beispiele davon zeigten.

          Zu Beginn der dritten Expedition, als wir uns darauf vorbereiteten, flussaufwärts zu ziehen, fragte ich Anchu, ob Tadehah, ein Junge von neun oder zehn Jahren, mitkommen dürfe. Wir machten Filme und er war besonders fotogen.

          Anchu ging zu ihm und seiner Pflegemutter und legte ihnen meine Einladung vor. Tadehah sagte, er wolle gern mitkommen, und die Pflegemutter ließ mich durch Anchu bitten, ihn nach der Expedition nicht mit nach Hause zu meiner eigenen Mutter zu nehmen. Ich versprach, ihn zurückzubringen, und am Tag unseres Aufbruchs mit fünf Yequana-Männern als Helfern brachte Tadehah seine Hängematte und suchte sich in einem der Kanus einen Platz.

          Etwa eine Woche später ergab sich eine Unstimmigkeit, und die Yequana-Männer marschierten plötzlich mit der Ankündigung, sie gingen nach Hause, aus dem Lager. In letzter Minute wandten sie sich um und sagten zu Tadehah, dessen Hängematte immer noch unter dem Schutzdach hing: „Mahtyeh!“ – Komm mit!

          Das Kind sagte nur sanft „Ahkay“ – Nein -, und die anderen gingen ihres Weges.

          Sie versuchten nicht, ihn zu zwingen oder auch nur zu überreden, mit ihnen zu gehen. Er gehörte, wie jeder andere auch, sich selbst. Seine Entscheidung war Ausdruck davon, dass er sein eigener Herr war, und ihre Folge war Teil seines Schicksals.
          Keiner maßte sich an, sein Recht auf eigene Entscheidung außer Kraft zu setzen, nur weil er klein und schwach genug war, um körperlich beherrscht zu werden, oder weil seine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, durch geringere Erfahrung bestimmt war.

          Bei den Yequana wird die Urteilskraft eines Menschen für hinreichend angesehen, jede Entscheidung zu treffen, zu der er sich motiviert fühlt.

          Der Impuls, eine Entscheidung zu treffen, ist Beweis der Fähigkeit, dies auf angemessene Weise zu tun.

          Kleine Kinder treffen keine größeren Entscheidungen; sie haben ein starkes Interesse an ihrer Selbsterhaltung, und in Angelegenheiten, die ihr Einsichtsvermögen überschreiten, erwarten sie von Älteren, dass diese beurteilen, was am besten ist.

          Dadurch, dass man dem Kind von klein auf die Wahl überlässt, bleibt seine Urteilskraft von höchster Wirksamkeit, beim Delegieren ebenso wie beim Treffen von Entscheidungen.
          Vorsicht zeigt sich in dem Maße, in dem Verantwortung im Spiel ist, und Irrtümer kommen auf diese Weise außerordentlich selten vor. Eine so gefällte Entscheidung trifft beim Kind nicht auf Widerstand und funktioniert daher harmonisch und angenehm für alle Betroffenen.

          In seinem Alter war Tadehah durchaus imstande, eine – wie es mir schien – für ein Kind gewaltige Verpflichtung einzugehen. Er entschied sich dagegen, mit seinen Stammesgefährten zu ziehen, um bei drei höchst seltsamen Fremden zu bleiben, die gerade begonnen hatten, einen großen Fluss hinaufzufahren – ohne Mannschaft und, da ich nicht daran gedacht hatte, Paddel für uns selber einzuhandeln, ohne Paddel; denn die Männer hatten ihre beim Weggehen mitgenommen.
          Tadehah kannte seine eigenen Fähigkeiten und wollte das Abenteuer. Wir hatten eine Menge davon in den Monaten bis zu unserer Rückkehr; aber er war der Sache immer gewachsen, nie anders als hilfsbereit und immer zufrieden.

          Quelle: Davon, wie Kinder selbstbestimmt werden bzw. bleiben …

  5. Gerd Zimmermann
    Dezember 15, 2017 um 2:17 pm

    „Da halte ich gegen. Es gibt noch immer indigene Völker auf dieser Welt, die die Anarchie leben.“

    Dem stimme ich zu.

    Indogene Schamanen erwählen sich auch nicht selbst.
    Sie werden von der Gemeinschaft dazu berufen, sogar gegen ihren Willen.

    Alle Gurus der westlichen Welt sind selbsternannte Gurus.
    Alle auf Sand gebauten Kartenhäuser sind am einstürzen.

    Sensible Menschen unter uns wissen schon lange darum.

    • Dezember 15, 2017 um 6:37 pm

      Die Aussage „alle Kartenhäuser der westlichen Welt die auf Sand gebaut sind, sind am Einstürzen“, habe ich schon sehr oft gehört über viele Jahre. Ich halte diese Aussage für eine Ablenkung. Da stürzt gar nichts. Und wenn doch was stürzt, geht es anschließend genauso weter wie vorher.
      Sensible Menschen merken, wenn sie in die Irre geführt werden mit irgendwelchen Aussagen. Dabei ist es auch völlig egal wie oft solche Aussagen getätigt werden.

  6. Gerd Zimmermann
    Dezember 15, 2017 um 7:44 pm

    „Ja, mag sein. Da leben wir aber nicht.“

    Ich schon.
    Eine Katze lag am Strassenrand, ich halte an, die Tierklinik nur 200 m
    entfernt.

    Ich dachte wenn ihr noch zu helfen ist, darf sie bei mir wohnen.
    Ihr war nicht mehr zu helfen.

    Ich bin mir aber sicher, ich war der einzigste Mensch, der angehalten hatte.

    Das Kartenhaus muss zusammenbrechen, auch das Geldsystem, das
    Wirtschaftsystem (Kapitalismus) sowie unsere heutige Gesellschaftsform.

    Wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
    Der Wirt wird sich als Bewusstsein herauskristallisieren.

    Viele Menschen spüren das schon im „Unterbewusstsein“.

    • Dezember 15, 2017 um 9:53 pm

      Das ist inhaltlich völlig zusammenhanglos.
      Wir leben nicht in einem indigenen Volk. Wir sind wohl mehrheitlich weiße Mitteleuropäer.

      Was hat die Katze damit zu tun? Nichts.

      „Das Kartenhaus muß zusammenbrechen“, sind wir uns einig. Die Frage ist wann und wie. Bekanntlich ist das ja bereits mehrfach zusammen gebrochen, aber nur weil DIE das gewollt haben.
      Jetzt wollen sie halt noch nicht. Die Deutschen sind noch zu fett und vollgefressen, man muß erst ihr Erspartes plündern. Außerdem läßt sich beliebig lange Geld nachdrucken, so daß das System beliebig lange am Leben erhalten werden kann. Schuldenobergrenzen werden einfach weiter erhöht, und schon läuft alles bestens. Die Medien schreiben sowieso nur Mist, von der Seite ist keine Hilfe zu erwarten.
      Also das läuft noch länger so. Ein paar Jahre mindestens. Und unsere Identität / Volkszugehörigkeit können wir auch nicht ändern. Wir sind nun mal weiße Mitteleuropäer, durchgängig christlich-patriarchalisch geprägt. Davon kommen die weitaus meisten Menschen nicht weg. Und selbst wenn, ich meine ich habe kein Problem mit Natureligionen, bin ja Heide, aber ich bin KEIN Mitglied eines indigenen Volkes/Stammes (mehr). Das gab es wohl mal hier in „Germanien“, aber das haben uns die Römer und die Christen geraubt. Ich kann als weißer Mitteleuropäer ja nicht plötzlich „Mitglied eines indigenen Volkes werden“. Das geht gar nicht. Meine Heimat ist Deutschland, innerhalb dessen eher das Rheinland/Westfalen, und ändern kann man das nicht, denn Heimat ist die energetische Verbindung des Lichtwesens Mensch mit dem Lichtwesen Erde. Der Mensch ist NUR da zuhause wo er geboren ist und seine Familie her stammt, inklusive seiner an diesen einen Ort, Heimat genannt, gebundenen Kultur. Das kann man nicht austauschen. Deshalb ist der Hinweis, indigene Völker könnten ja anarchistisch, also ohne Hierarchie, leben, überflüssig. Es hilft mir nicht, wenn ich weiß, daß´“die“ das können, denn wir, weißen Mitteleuropäer, wir können das nicht.
      Und ich muß mich LEIDER als Teil dieser weißen Mitteleuropäer sehen. Das kann ich nicht ändern.

  1. Dezember 14, 2017 um 2:12 pm

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