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PETITION „STOP SMART METER!“

Ich möchte die Anregung von Fluß aufgreifen und auf diese Initiative als eigenständigen Artikel hinweisen, geht es doch mal wieder um etwas, was ohne Bürgerbeteiligung diesen Bürgern aufgedrückt werden soll und dabei ein Reihe unzuträglicher Dinge mit sich bringt. Aber lest wieder selbst:

PETITION „STOP SMART METER!“
Veröffentlicht am 3. Dezember 2017 von Jahn J Kassl

Initiative STOP-Smartmeter

Habe soeben folgenden Brief an sämtliche in diesem Beitrag (siehe unten) genannten Adressen verfasst und abgesandt:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit Sorge sehe ich, dass in Österreich neue Stromzähler sogenannte „Smart Meter“ flächendeckend installiert werden sollen.

Neben den gesundheitlichen Bedenken (Elektrosmog) sind auch Falschmessungen, enormen Kosten, Manipulationsmöglichkeiten von außen Tür und Tor geöffnet.

So fordere ich Sie in dieser Angelegenheit hiermit auf, die Wahlfreiheit jedes Bürgers zu gewährleisten und nicht, wie jetzt vorhergesehen, per Verordnung abzuschaffen.

Die Menschen wissen, dass Ihnen diese zweifelhafte Innovation mehr schadet als nützt.

Bitte hören Sie als „Volksvertreter“ auf das Volk und handeln Sie dementsprechend verantwortungsvoll.

Mit freundlichen Grüßen,

Jahn J Kassl

***

Geschätzte Leser!

Dieser Aufruf erreichte mich heute Abend und ich gebe diesen an unsere österreischischen Leser weiter. Offensichtlich wollen im Schatten der aktuell stattfindenden Koalitionsverhandlungen – zwischen ÖVP und FPÖ – die österreichischen Behörden über die Bürger drüberfahren. Es betrifft uns alle und wir haben es in der Hand, soviel Druck aufzubauen, damit dieses uns krankmachende Vorhaben scheitert.

Lesen Sie in der Folge den vollständigen Aufruf (erhielt ich per Mail von einer Leserin – vielen Dank dafür!) von der Initiative „STOP Smartmeter“.

Ihr Jahn J Kassl

***

Risiken und Probleme welche Smart Meter mit sich bringen:

Meist werden die neuen Stromzähler/Smart Meter eingebaut, ohne dass die Menschen informiert wurden, welche Funktionen diese neuen Stromzähler haben und welche Risiken und Probleme sie mit sich bringen:

  • Überwachung
  • Elektrosmog und gesundheitliche Probleme
  • Fernabschaltung von Strom (Hackerangriffe, Blackout)
  • Falschmessungen
  • Enorme Kosten, ökonomischer und ökologischer Wahnsinn
  • Technische Probleme
  • Manipulationsmöglichkeit und Zugriff von außen

→ HIER MEHR LESEN

→ HIER ZUR PETITION

Liebe Interessierte zum Thema „STOP-Smart Meter“!

Wir bitten Euch dringend um Eure Mithilfe:

Sobald den Menschen über die Funktionen und Eigenschaften dieser Smart Meter Bescheid wissen, will diese fast niemand. Daher steigt die Zahl derer, welche einen Smart Meter ablehnen, stetig an.

Dies hat nun zu einer (erwarteten) „Gegenbewegung“ geführt. Hier sollten wir aktiv werden, und unser Recht und unsere Forderung nach wirklicher Wahlfreiheit weiter voranzutreiben.

In Kürze:
Im Eiltempo (noch während eine neue Regierung gebildet wird) will nun das Wirtschaftsministerium eine Änderung der „Intelligenten Messgeräte Einführungsverordnung“ (IME-VO) machen.

Eine dieser Änderungen betrifft das Widerspruchsrecht (Wahlfreiheit), wo bisher der Endverbraucher ein solches Intelligentes Messgerät (Smart Meter) ablehnen konnte. Diese Wahlfreiheit, welche im (darüberstehenden) ELWOG Gesetz vorgesehen ist, soll nun mit der Verordnung „umgangen“ und de facto beendet werden. Das bisherige (nicht gesetzeskonforme) Vorgehen der Netzbetreiber würde somit legitimiert (bei Ablehnung einen Smart Meter einzubauen, bei dem lediglich die 15 Min. Speicherung deaktiviert ist).

Sollte dieser Verordnungs-Änderungsvorschlag in Kraft treten (es bedarf keiner Abstimmung im Nationalrat odgl.), kann man danach einen Smart Meter (intelligentes Messgerät) eigentlich nicht mehr ablehnen, sondern es würden eben nur einzelne Funktionen per Software deaktiviert (15 Min. Speicherung, Abschaltung aus der Ferne).

Doch dies entspricht keinesfalls dem Wunsch der Menschen, und dies wäre natürlich ein Rückschlag für die Wahlfreiheit.

Diese Speicherung und Überwachung kann der Netzbetreiber jederzeit mit ein paar Klicks von der Ferne aktivieren, und niemand kann kontrollieren ob und wie oft von der Ferne ausgelesen wird. Der durch diese Geräte entstehende Elektrosmog bleibt auch bei deaktivierten Funktionen bestehen, und auch alle anderen Probleme bleiben weiterhin bestehen (siehe HIER)

Diese Änderung der Verordnung ist nun bis zum 08.12.2017 in Begutachtung und soll einige Zeit später in Kraft treten.

Der sehr kurze geplante Änderungsentwurf findet sich im Anhang. (Die anderen Änderungen betreffen hauptsächlich den Zeitplan für die Einführung der Smart Meter)

Hier auch der Link zur Dokument im RIS, wo auch die Erläuterungsdokumente udgl. zu finden sind: HIER

Nun brauchen wir Eure Hilfe und Euer Engagement:

Schreibt (telefoniert) an Behörden, Kammern, Ministerien, Interessensvertretungen, Politiker, Zeitungen und div. Medien udgl. und teilt denen eure Meinung mit, bzw. warum ihr einen Smart Meter mit fernauslesbarer Datenschnittstelle (egal in welcher Konfiguration) ablehnt.

Besonders wichtig ist auch eine Stellungnahme bis 8. 12. an das Wirtschaftsministerium, welche man zu diesem Änderungsvorschlag abgeben kann. Diese Stellungnahmen werden auf jeden Fall gelesen und bearbeitet. Die Mailadresse lautet: post.III1@bmwfw.gv.at

Es genügen ein paar Zeilen, in denen Ihr Selbstbestimmungsrecht und echte Wahlfreiheit in dieser Sache einfordert, und jegliche Smart Meter mit einer „fernauslesbaren Datenschnittstelle“ ablehnt – auch wenn diese von der Ferne abgeschaltet wurden.

Es kann doch nicht sein, dass man in Österreich den Menschen die Wahlfreiheit nimmt, selbst zu bestimmen was im eigenen Haus / Wohnung eingebaut wird, und ihnen per Zwang ein Gerät einbauen will, welches höchst bedenklich und gesundheitsgefährdend ist. Leider unterstützen AK und VKI genau dieses Verhalten – es muss deshalb auch dort klar eingefordert werden, dass man den Smart Meter ablehnen kann und nicht nur einzelne Funktionen. Andere Länder haben diese Smart Meter Einführungen wieder auf Eis gelegt und in Österreich will man hier diesem Treiben weiterhin Vorschub leisten.

Hier nur einige Adressen. Wichtig wäre, so viele wie möglich anzuschreiben:
Bitte sendet uns eure Stellungnahmen in Kopie (info@stop-smartmeter.at )

Wirtschaftsministerium: post.III1@bmwfw.gv.at

Arbeiterkammer – Christoph Klein: christoph.klein@akwien.at und Sandra Siedl: sandra.siedl@akwien.at
VKI – Cora James: jetzt-teste-ich@konsument.at und Christian Kornherr: ckornherr@vki.at
Wirtschaftskammer: stephan.schwarzer@wko.at und cristina.kramer@wko.at
Ärztekammer: post@aerztekammer.at
Bundespräsident: buergerservice@hofburg.at
Volksanwalt Peter Fichtenbauer – office@epf-law.at – Allgemein: post@volksanwaltschaft.gv.at
Mietervereinigung: Nadja Shah: n.shah@mietervereinigung.at und Georg Niedermühlbichler: georg.niedermuehlbichler@spoe.at
Umweltfachverband: office@umweltdachverband.at
SPÖ: direkt@spoe.at
ÖVP email@oevp.at
FPÖ: bgst@fpoe.at
Neos: kontakt@neos.at
Pilz: liste@peterpilz.at
Die Grünen: dialogbuero@gruene.at
FLÖ: info@freieliste.at
KPÖ: info@kpoe.at
Gilt: kommunikation@gilt.at
Die Weissen: post@dieweissen.at
Landesregierungen: (z.Bsp. Oberösterreich – HIER)

Zeitungen:

Unseren primären Forderungen:

  • Wahlfreiheit: Jeder Bürger muss frei entscheiden können, ob er einen Smart-Meter-Stromzähler – egal in welcher Bauart und Konfiguration – haben will oder nicht (ist bereits im ElWOG vorgesehen). Im Falle einer Ablehnung muss entweder der bereits installierte Ferraris Zähler bestehen bleiben, oder ein Zähler neuer Bauart ohne fernauslesbarer bidirektionaler Datenübertragung eingebaut werden. Breits eingebaute Smart Meter müssen beim Ablehnungswunsch des Kunden auf Kosten des Netzbetreibers sofort und unverzüglich wieder entfernt werden, und durch einen Ferraris-Zähler oder einen Zähler neuerer Bauart ohne fernauslesbarer Datenschnittstelle ersetzt werden.
  • Die Wahlfreiheit und Ablehnungsmöglichkeit muss auch für Neubauten oder Besitzer von kleinen Einspeiseanlagen gelten (z.Bsp. PV Anlagen bis 10.000 KWp) .
  • Diese Wahlfreiheit und Ablehnungsmöglichkeit muss unabhängig einer gesetzlichen Quote sein.
  • Kunden und Vertragspartner müssen vom Netzbetreiber gleich behandelt werden – unabhängig ob mit oder ohne Smart Meter.
  • Klare und ehrliche Information an Endverbraucher (wie im Gesetz vorgesehen) HIER – keine Überrumpelungstaktik wie momentan.
    Es ist Zeit, schnell zu handeln, um diese Änderung in der Verordnung zu stoppen. Die Wahlfreiheit und Selbstbestimmung sollten oberstes Ziel sein. Helfen wir also zusammen!

Zitat von Tassilo Wallentin:

Wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur

Kategorien:Politik Schlagwörter: ,
  1. Dezember 5, 2017 um 9:05 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. E. Duberr
    Dezember 5, 2017 um 9:24 pm

    Der helle Wahnsinn , Kontrollwahnsinn , nur von Großkriminellen ausgedacht und propagiert. Am Ende manipulieren sie auch noch die Verbrauchswerte .

    • Dezember 5, 2017 um 9:59 pm

      Das weniger.

      »Neben den gesundheitlichen Bedenken (Elektrosmog) sind auch Falschmessungen, enormen Kosten, Manipulationsmöglichkeiten von außen Tür und Tor geöffnet.‎«

      Das ist einer der Schritte, die Euch überwachen sollen. Geht davon aus, dass noch mehr kommt. Denn der Harmlose muss überwacht werden. So hat der Harmlose den Eindruck, dass er nun effektiv vor dem Argen geschützt wird. Der Staat ruft: „Ja, wir schauen, was Du an Energie verbraucht, wir überprüfen Deine Gehalts- und Festnetzkonten, natürlich nur zu Deinem Schutz. Wir wollen ja nicht, dass jemand anderes Phishing von Deinem Konto betreibt. Eine Kamera vor Deinem Haus haben wir auch angebracht. So wird, hoffen‎ wir, niemals jemand in Dein Haus einbrechen. Die neuen Fernseher sind schon serienreif. Wenn Du dann am morgen aufsteht, kannst Du mit unseren Fitnesstrainer Frühsport machen. Ist das nicht prima?“ 

      Ich gebe Euch die Zeitschrift, welche die Frage auf wirft: „Was ist das beste Geschenk? https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wachtturm-nr6-2017-november/bestes-geschenk-aller-zeiten/“ Es rentiert sich einen Blick hinein zu werfen. Das lenkt ein wenig von den Schwierigkeiten in der Bildung einer Regierung ab und wirft einen Fokus auf die aktuelle Adventszeit.   
      http://ingomar.ilp24.com/52146
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  3. Fluß
    Dezember 5, 2017 um 10:26 pm

    Nennt sich auch Energy-Box. Ein sehr gefährliches Teil da es sich meterweit nicht begrenzt und in der Pdf steht noch mehr. Das ist für D dann wie der eine Atom-Meiler in Frankreich an der Grenze, wo in D Atommeiler abgeschaltete wurden, aber das angrenzende F hat einen direkt an der Grenze stehen. Nix mit EU.

    In Schweden wurde damit angefangen.
    Bei gandi auftrag kann eine Pdf runtergeladen werden. Und hier steht noch etwas:
    https://wissenschaft3000.wordpress.com/2017/11/25/energybox-intelligente-stromzaehler-wichtige-ergaenzung-zu-den-smartmetern/

    • Th. Körner
      Dezember 6, 2017 um 12:33 pm

      Auf Wissen 3000 finden sich auch Beiträge über Wohnungsbrände durch diese Geräte, am Ende steigen dann noch die Prämien für Wohngebäudeversicherungen.

  4. Dezember 6, 2017 um 7:40 am

    Der größte Visionär des 20. Jahrhunderts war George Orwell- der hat das alles kommen sehen, als es noch gar kein Thema war. Jetzt sind wir „mitten drin“ und manche merken es immer noch nicht. Denn die die solche Sachen erfinden und aufstellen sind selbst auch überwacht. Die Zukunft macht mir Angst

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