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Ist Deutsch die Wurzel aller Sprachen?

Ich habe mich gefreut, mal wieder Post zum Thema Sprache zu bekommen. Beim Stöbern durch meine Artikel fand ich eine Zusammenfassung, die ich gleich nochmals wiederholen möchte:

Sprache ist wahrlich ein interessantes Feld. Wir nutzen sie, um auf Thesen draufrumzudenken. Ich lernte von Armin Rütten, dass unsere Sprache inzwischen in vielen Bereichen von Jenen mit Deutungshoheit reichlich verdreht wurde. Ein Effekt daraus sei, dass unser Denken nun dauernd im Straucheln begriffen sei und daher verlangsamt (siehe). Vom Sprachwissenschaftler Erhard Landmann, der über all auf der Welt in den Sprachen Spuren der gleichen außerirdischen Götter fand und dies als Weltbilderschütterung ansah. Er nennt diese Ursprache „theodisch“. Terramesazeigte uns auch, was in unserer Sprachen verborgen ist und was aus der Reihenfolge der Buchstaben an Wortdeutungen zu erhalten ist (siehe z.B.). Sven Möbius hat uns aufgezeigt, was in unseren ersten zwölf Zahlen versteckt ist, nämlich die Genesis durch Götter (siehe). Zuletzt hatten wir uns angeschaut, was Freeman Joe Kreissl an Buchstabenbeziehungen und Bedeutungen herausgefunden hat (siehe).

Inzwischen ist Mario Praß mit seiner Vermutung, dass unsere Sprachen durch unsere Herrschenden durch einfache Eingriffe wie Buchstabenverdrehung, -tausch, auslassung und -hinzufügung konstruiert wurden (hier)  hinzugekommen. Darauf folgten einige Artikeln von Alexander Wiener, die Anzeichen dafür aufzeigten, dass Ungarisch die Ursprache sein könnte (ab hier).

Logo von Deutonia

Nun hat sich Andreas Lang bei mir gemeldet und mich ziemlich neugierig gemacht. Nach eigenen Angaben hat er sich über 5 Jahre jeweils den ganzen Tag damit beschäftigt nachzuweisen, dass Deutsch ein von sehr intelligenten Wesen (nicht Homo Sapiens, aber auch keine Außerirdischen) konstruierte Sprache ist, von der über die Zeit alle anderen Sprachen durch die von Mario Praß beschriebenen Mechanismen abgeleitet sind, nur dass hier keine Herrscher am Werk gewesen seien, sondern diese Änderung zufällig passierten. Ich hatte Herrn Lang auf die Videos von Mario aufmerksam gemacht, als auch auf die Artikel über die Analysen der ungarischen Sprache. Die Analyseergebnisse hat er dann auch gleich auf seiner Web-Seite Deutonia veröffentlicht (unter Neues). Gerade die Spiegeldeutung von Herrn Praß stellte sich durch Herrn Lang´s Überprüfung „nachweislich“ als NICHT korrekt heraus. Ansonsten hätte er vieles richtig erkannt.

Herr Lang hatte mir auch erlaubt, seine Antwort an mich hier zu veröffentlichen:

Hallo Herr Bartonitz,

ich habe mir nun die drei Beiträge fon Alexander Wiener über die ungarische Sprache durchgelesen. Hier ein paar Gedanken dazu.

Die Tatárlaka-Funde haben es nicht einmal zu einem deutschen Wiki Eintrag geschafft. Im Grunde wird alles dort zerpflückt, wenigstens eine Negativkritik hätte es geben müszen. Irgendwo hatte ich auch einmal etwas über Fälschung gelesen. Daher macht man sich nicht die Arbeit, da im Deutschen irgend etwas zu kommentieren.

Die Pyramiden fon Bosnien sind ebenfalls eine grosz angelegte Fälschung und reine Pseudowiszenschafft. Haben Sie gelesen, wie sich geologische Wiszenschafftener zusammengeschloszen haben und dagegen protestierten? Und warum? Da alle Untersuchungen an den Bergen sich als ganz natürlichen Ursprunges erwiesen haben! Und die angeblichen Pyramidengänge haben sich als Forratsspeicher herausgestellt, welche die Bewohner dort hineingeschlagen haben. Also nix da Pyramidenhochkultur.

Sorry Herr Bartonitz, aber ich prüfe alles auf deren Logik. Und dabei hat sich bei mir eine gewisze Allergie gegen Hochstapler und Pseudowiszenschafftener entwickelt. Daführ habe ich einen richtigen Riecher entwickelt! Kennen Sie James Randi? Der kann fon den ganzen Pseudo’s auf Erden auch ein Liedchen singen. Seine Million hat er immer noch nicht fergeben können. Tja, warum wohl?

Nun aber zu etwas wirklich positiven und for allem erfaszbaren! Nachdem ich mir das Deutsch-Ungarisches-Wörterbuch fon Csaba-Varga heruntergeladen habe, wurde dies natürlich eingehend überprüft. Der Autor geht ja dafon aus, dasz die ungarische Sprache DIE Ursprache schlechthin wäre. Aber was hat sich nun bei der Überprüfung (fast jedes Worth wurde überprüft) herausgestellt?

Die ungarische Sprache fügt sich wunderschön in alle mir bekannten deutonisch-etymologischen Erkenntnise ein. Die Worthverwaschung, die Buchstabenlautferschiebung, der Buchstabenausfall und die Buchstabenferdrehung … alles ist forhanden. Doch nur im Deutschen ergeben die Buchstabenzusammensetzungen einen logischen Sinn. Ungarisch ist schon ferfälscht, ganz so, wie man es fon seiner Entfernung zu Mitteldeutschland erwarten würde. Daher steht eindeutig fest, Ungarisch stammt fom Deutschen (urgermanischen) ab und ist ein entfernter Dialekt. Also keine Ursprache, so schön das führ die Ungarn auch wäre.

Meine Meinung ist mit dem Deutsch-Ungarischem Wörtherbuch sehr schön verifizierbar. Diese Sprache ferhält sich nicht anders gegenüber dem Deutschen, wie das Englische oder Nordische.

Grusz … Andreas Lang

Was mich an den Forschungsarbeiten von Herrn Lang fasziniert, ist seine Erkenntnis, dass die Sprache anhand der Beobachtung des quasi wichtigsten im Leben des Menschen ist, nämlich genau diese Leben spendende Sonne. So erklärt er eingänglich zu seinem Deutonia-Symbol:

Das Deutonia-Symbol zeigt einen Tagsonnenbogen von Ost nach West mit linkem Sonnenaufgang, zentraler Mittagssonne und rechtem Sonnenuntergang. Der Sonnenlauf über dem Boden wird als großes auf dem Rücken liegendes D dargestellt, welches in deutschen Worten um 90° nach rechts aufgestellt wurde. Der Tagsonnenlaufbuchstabe D bedeutet „Dauer, Deutung, Erzeugung“, jene Eigenschaften, welche die Sonne im Tagsonnenlauf mit sich trägt. Der Sonnenbogen ist in Vormittag und Nachmittag unterteilt. In die Mittagssonne wird beidseitig eingegriffen, was die Sinnentnahme und die Übertragung des Verhaltens der Sonne auf unsere Worte symbolisiert. Grafisch entsteht dabei eine auf dem Kopf stehende Pyramide. Schauen wir uns die ägyptischen Pyramiden an, so ist es heute kein Geheimnis mehr, dass die Ausrichtung dieser Monumente immer mit dem Lauf unseres Zentralgestirns und anderen Sternenzusammenstellungen zu tun hatte. Die verdrehte Pyramide versteht sich auch als Trichter, durch welchen die Sonnendeutung zum zentralen Menschen im Bodenmittelbereich zusammengeführt wird, wo auch die sonnenbezogenen Worte entstanden sind.

Ich möchte noch ein konkretes Beispiel von seiner Web-Seite bringen (Erlaubnis liegt vor), wie das mit der Konstruktion der Sprache erfolgt ist:

Acht, 8, nach, Nacht, achtern, verachten, Verachtung, Achtung

ac = (gemeinsame Erfassung) = mit beiden Augen oder zwei Sonnen gemeinsam erfasst
ch = (gemeinsamer Zusammenschluss) = gemeinsamer Zusammenschluss zweier Augen oder zweier Sonnen
ht = (beidseitige Vereinigung) = Vereinigung Sonne & Spiegelsonne oder Auge links & Auge rechts

ac-ch-ht = Sonne & Spiegelsonne am Horizont + beide Sonnen an Spiegelachse + Vereinigung Sonne oben & Sonne unten
ac-ch-ht = Auge & Auge im Gesicht + beide Augen zusammengeschlossen + Vereinigung Auge links & Auge rechts

Acht = 8 = Sonne und Spiegelsonne gemeinsam am Ost- oder Westhorizont über Meeresoberfläche
Acht = 8 = mit zwei Augen gemeinsam schauen oder achten

na = (Verbindungseinheit) = Sonne & Spiegelsonne sind verschmolzen, also weg
Na-acht = Sonne & Spiegelsonne sind verschmolzen + offene Sonnen-8 am Westhorizont
Na-acht = Auge & Auge sind beide geschlossen + offene Augen-8 im Gesicht

nach = (hinter Standort) = Sonnenstand hinter dem Westhorizont
t = (Verbindung, Verbindung besteht) = Verbindung Sonne mit Untergrund besteht
Nach-t = Sonnenstand hinter dem Westhorizont + Verbindung Sonne mit Untergrund = Nacht

Wenn die Sonne hinter der Verbindung (Horizont) steht, also nach dem Westhorizont, beginnt die „Nacht“. Diese Zusammensetzung von Acht, 8, nach und t für die Verbindung gibt es in keiner anderen Sprache. Versuchen Sie dies einmal im Englischen. In der Norddeutschen Seemannssprache benannte man das Heck eines Schiffes mit achtern, was „hinten am Schiff“ bedeutet. Auch hier ist der Sinn von der Sonnen-Acht am Tagende auf das Ende des Schiffes übertragen worden.

ver = (entfernen, fern) = wegschauen
en = (Mehrzahl, Übertragungsverbindung) = mehrere Menschen bzw. Augenpaare
ver-acht-en = Augen abwenden + Blick mit zwei Augen + mehrere schauende Menschen = keiner schaut hin

ver = (entfernen, fern) = wegschauen
ung = (Allaufnahme) = alle Blicke zusammengenommen
Ver-acht-ung = Augen abwenden + Blick mit zwei Augen + Allaufnahme des Blickens = nie mehr eines Blickes würdigen

ung = (Allaufnahme) = alle Blicke zusammengenommen
Acht-ung = Blick mit zwei Augen + Allaufnahme des Blickens = alles genau beobachten

Herr Lang geht davon aus, dass die alten Runen die Basis gelegt haben. Jeder Buchstabe der Runen hat eine Urbedeutung. Passende Kombinationen gaben weitere Deut(sch)ungen. Ich habe mir vorgenommen, hier tiefer einzusteigen. Das wird mich zwar neben Lebenszeit auch was Geld kosten: Die umfassenden Ergebnisse der Forschungsarbeit stehen in einer Excel-Datei für 30 € zur Verfügung (hier). Ich habe die Datei begonnen zu sichten und bin schon jetzt begeistert, obwohl ich gerade mal 5 % erschlossen habe.

Also: Fortsetzungen werden folgen 🙂

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , , ,
  1. Fluß
    Dezember 9, 2017 um 8:19 pm

    — „Es ist nicht der Erdschatten, der die Mondphasen ausmacht, sondern einfach nur die andere Seite, die nicht von der Sonne beschienen wird.“ Ja und fliegen soll man nur ohne Nebel im Universum —

    Naja: Leben – spiegel – Nebel

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