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Brechung der Zinsknechtschaft

Geiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.
John Maynard Keynes, bekannter Ökonom des letzten Jahrhunderts

Profilbild von Marigny de Grilleau auf Facebook

Die NSDAP hatte in ihrem Parteiprogramm das Thema Brechung der Zinsknechtschaft (siehe Wikipedia). Laut dem Zeitzeugen Wilhelm Landig war es eins der Zugpferde für die junge Wählerschaft. Auch Jesus hatte etwas gegen den Wucher, und schmiss die Geldverleiher aus dem Tempel. Und weil die Zusammenhänge des Wuchers heute kein Thema mehr im Schulunterricht ist, weiß auch kaum ein Ökonom darüber. Wissen könnte man, wenn die Arbeiten von Silvio Gesell zur Freiwirtschaft studiert würden. Lincoln und Kennedy wussten darum, hatten auch schon an der Geldschöpfung zum Wohle der Allgemeinheit statt der Superreichen gedreht. Wie es ihnen anschließend ergangen ist, wissen wir (siehe).

Gerne möchte ich einen heutigen Kommentar  von  Marigny de Grilleau hier veröffentlichen, der das Thema Zinsgeld nochmals im Kontext unserer heutigen Parteien aufgreift und die Wichtigkeit klärt:

Vor Kurzem hatte ich eine Diskussion über das Geldsystem und wegen dieser meiner Ansicht, zu allererst am Geldsystem anzusetzen entgegen Marx, der an den Produktionsverhältnissen ansetzt. Erst nach Umbau des Geldsystems andere Regularien einzuflechten die eine humane Arbeitswelt ermöglichen – unter anderem auch der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommen – hat man mich eben dieses Fanatismus der alleinigen Wahrheit predigend beschuldigt und kurzerhand gesperrt. Apologeten Ditfurths tun dies auf gleiche Art und Weise, da werden Geldsystemkritiker in der „NeurechteEsoterischeVerschwörungsecke“ verortet. Mich hat man dann letztendlich in ein Märchenbuch geschrieben, geschrieben auch deswegen – weil ich auch noch von einer zinsfreien Zeit die es im Mittelalter gab – bekannt mit der Begrifflichkeit „Goldenes Mittelalter“ berichtete, in dem über 300 Jahre Wohlstand und Wachstum ohne Arbeitsdruck und Geldsorgen herrschte (siehe einen meiner ersten Artikel: Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy).

Um 1450, als das Zinsgeld wieder eingeführt wurde, beginnt das sog. „Finstere Mittelalter“ … Professor Dr. Dr. Berger vertritt dieselben historischen und gesicherten Ansichten – wie ich, bezüglich des zinsfreien „Goldenen Mittelalters, hier zu finden:

natürlich konterkariert das so manch einem seine Argumentationskette – deswegen muss es in einem Märchenbuch festgeschrieben werden. Man beachte, dass um 1200 die Theorie von Karl Marx noch nicht den Köpfen von Menschen war. Wie auch, denn steht es seiner Theorie diametral entgegen, denn brauchte Marx den an sein Proletarierdasein gefesselten Arbeitssklaven zur ‚wissenschaftlichen‘ Demonstration seiner Gesetze.

Falschgeld: Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit: http://grilleau.blogspot.de/…/falschgeld-die-herrschaft-des…

Und jetzt greift man mich abermals an, weil ich Marx nicht für den Retter der Menschheit halte, denn mehr das Gegenteil davon, weil er nämlich verstanden hat, das internationale Finanzkartell reinzuwaschen. Ich würde mit meiner Simplifikation des Geldsystems mich selbst überschätzen und würde unterschätzen die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, die Marx studiert und besser verstanden haben – als ich. Was aber noch viel schlimmer ist: es ermutigt die Menschen sich weiterhin der Illusion hinzugeben, dass sich innerhalb der westlichen kapitalistischen ‚Demokratien‘ irgendwas ändern ließe.

Dazu möchte ich folgendes ausführen:

Im Kapitalismus ist alles (!) vorfinanziert, da es keinen “Erstbestand” an Geld gibt, sondern alles Geld nur gegen Zins in Umlauf kommt bzw. erst geschaffen wird. Geld entsteht nur über Kredite und nie über Arbeit – davon schöpfen Privatbanken 95 % aus dem „NICHTS“ – per schöpferischem Akt und die Zentralbanken 5 %.

Aus der Logik, dass es Geld nicht “netto” gibt, sondern – egal wie weit wir in die Vergangenheit zurückfahren – immer zweimal verbucht wurde, als Guthaben und als gleich hohe Schuld, die ihrerseits nach Verzinsung giert, ergibt sich, dass alle Preise nichts anderes sind, als die “Geschichte” aller zeitlich vorangegangenen Zinsverpflichtungen. Der Kunde zahlt an der Ladentheke nicht nur die Gewinnmargen, Steuern und Umlaufkosten der Unternehmer an der Ladenkasse – auch der in der Produktkette bis zum fertigen Produkt angefallene Zinslast. Die macht heute an jedem Produkt zwischen 30 und 40 % aus, bei Mietzins, den er zu entrichten hat, sogar bis zu 75 %. In dieser Kreditkette muss sich immer ein Neuer verschulden – sonst platzt das ganze System. Aus dieser inneren Logik heraus ist ein Grundeinkommen auch nur ein Schuldschein. Das ist die eherne Logik des kapitalistischen Systems.

Können wir uns darauf einigen, dass das schuldbasierte Geldsystem, welches mittels Buchungssatz erzeugt wird, nicht nur für alle fiskalischen Rahmenbedingungen, sondern auch für die charakterliche Bildung, der in diesem Geldsystem agierenden Menschen – maßgeblich mitverantwortlich ist? Wenn dies mit „Ja“ beantwortet werden kann, stellt sich die Frage – wie eine neue Partei, innerhalb dieses Systems – die dem Zinsfuß die Füße küssen muss, Politik im Sinne vom Bürger für den Bürger betreiben soll? Ganz abgesehen von der charakterlichen Bildung innerhalb dieses Geldsystems.

Denn sind ihnen denn nicht durch den Druck der Zinslast – ihre Spielräume eingeengt? Da der Zins mit seiner Exponentialfunktion immanent ist – also stetig mathematisch berechenbar ins Nirwana wächst – wird der Spielraum von Periode zu Periode enger und enger, somit einer neuen sozialen Politik konträr gegenübersteht. Da die Wirtschaft auf lange Sicht, nur ein lineares Wachstum zustande bringt – die Schulden diese Wachstumskurve aber schon in den neunziger Jahren durchbrochen wurde – hülfe es auf lange Sicht auch nicht, eine Umverteilung von oben nach unten vorzunehmen – denn der Zinsfuß fordert seinen totalitären Tribut. Denn der Staat muss proportional zu der wachsenden Zinsbelastung mehr Steuern einnehmen – zum Schluss bliebe nicht mehr viel zum Verteilen. Die Bank gewinnt immer … Es sei denn, der Bürger übernimmt das Hoheitsrecht über das Geldschöpfmonopol und ändert es in ein gemeinwohlorientiertes Bankwesen – erst dann können die Ziele wie zum Beispiel ein bedingungsloses Grundeinkommen umgesetzt werden.

Für diesen Kapitalismus, den Neoliberale seit über 40 Jahren verbrochen haben, gibt es keine Lösung mehr – die gibt es nicht. Wenn zurzeit 220 Billionen an US-Dollar $ an Finanzvermögen in der Zirkulation sind und das Sozialprodukt – also was Menschen und das weltweit real erwirtschaftet haben – bei 65 Billionen $ liegt und allein die Ansprüche, die die Reichen und Vermögenden aus den 220 Billionen $ daraus ziehen, in Form von Zinsen, Mieten, Pachten und Profite – das bedeutet das Ende. Der Kapitalismus erstickt letztendlich an seiner eigenen Logik der Profitmaximierung, die da lautet – um jeden Preis.

Keine Partei der Welt kann innerhalb dieser kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten etwas ändern – weil das Kapital sich nämlich auf keinen Ort beschränken lässt – es kennt keine Grenzen. Denn das Kapital hat die Investitionsmacht – die entscheiden wann, wie, wo und wer …

Nur wenn wir es durch internationale Solidarität schaffen, dieses Kapital in Schranken zu weisen – wäre noch Hoffnung, um zumindest den Absturz nicht ganz so hart werden zu lassen. Selbst wenn letzteres gelänge, steht immer noch das Geldsystem, welches per schöpferischem Akt von Privatbanken an Staaten, Unternehmen sowie Privathaushalte verliehen wird – systemimmanent dagegen – also hoffnungslos. Wer hier glaubt mit Wahlen etwas verändern zu können – hat den Schuss immer noch nicht gehört. Und all diejenigen, die den “Linken” in den letzten 20 Jahren in ertragreiche Positionen mit ihrer Stimme geholfen haben, werden bitterbös enttäuscht – die beiden Systeme sind exponentiell und das so lange, bis der letzte Tropfen Blut vergossen ist.

Keine Partei hat auf ihrer Agenda das Geldsystem auch nicht die Agenda die der „Linken“ – aber auch wirklich keine auch Karl Marx nicht.

Euer Marigny de Grilleau, auf Facebook

Wucher ist das sicherste Mittel zum Gewinn, obwohl eines der schlechtesten, da er nichts anderes bedeutet, als sein Brot zu essen ‚im Schweiße des Angesichts eines anderen‘.
Francis Bacon

Nachtrag: Marigny de Grilleau hatte in einem weiteren Kommentar das Thema goldenes Mittelalter noch vertieft:

Es gab mal ein anderes Geldsystem hier eine Buchempfehlung:
Falschgeld: Falschgeld: Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit
Gutes Buch mit Auslassungen:

Das goldene Mittelalter

Frau Kenawi hat ein sehr gutes Buch über die Geschichte des Geldes geschrieben. Jedoch gibt es Auslassungen und Ungenauigkeiten zur Schwundgeld-Thematik. Tatsächlich gab es die Brakteaten nur im heiligen römischen Reich Deutscher Nation. SCHWUNDGELDER jedoch in ganz Europa und auch in Norditalien.

In der Zeit von 1150 bis 1450 gab es in Mitteleuropa eine krisenfreie Zeit, welche durch eine geniale zinsfreie Währung erreicht wurde: Um 1150 begann Erzbischof Wichmann (1110-1192) aus Magdeburg damit, Münzen herauszugeben, welche zweimal im Jahr zum Umtausch aufgerufen wurden. Ziel war es, die Steuern einfach und regelmäßig einzutreiben. Dabei wurden 12 alte Pfennige gegen 9 neue ausgetauscht, die Differenz war Steuer. Anders als heute, mußte damals gerade das Kapital Abgaben entrichten, während die Arbeit davon befreit war. Um die Münzen schnell und ohne viel Aufwand wieder einschmelzen und umprägen zu können, waren sie nur einseitig geprägt und aus dünnem Blech, daher ihr Name “ Brakteaten“ (bractes = dünnes Blech). Bald schon breitete sich diese Methode über das ganze Land aus.

Das führte dazu, daß sich Geldhortung nicht mehr lohnte. Um dem nächsten Umtausch zu entgehen, wurde Geld zinslos weiterverliehen, da nur der Besitzer der Münzen die Umtauschgebühr zahlen mußte. Damit war Geld wieder reines Tauschmittel, nicht mehr Wertaufbewahrungsmittel, das nur durch Zinsangebote wieder in den Wirtschaftskreislauf gelockt werden konnte. Das Ergebnis war die größte Entwicklungsperiode der deutschen Geschichte. Damals waren die sozialenUnterschiede so ausgeglichen wie nachher nie mehr im historischen Verlauf. Wer viel hatte, erwarb den Wohlstand durch Arbeit, nicht durch leistungslose Zinsen. Das Minimum der arbeitsfreien Tage pro Jahr lag bei 90, oftmals über 150.

Sehr bald wurde auch der arbeitsfreie Montag eingeführt. Damit mussten die Handwerker nur vier Tage in der Woche arbeiten. Noch am Ausgang dieses Zeitalters, um 1450, konnte Erzbischof Antonin von Florenz es als selbstverständlich bezeichnen, dass für die Gewinnung des notwendigen Lebensunterhaltes eine kurze Arbeitszeit genüge und dass nur derjenige lange und viel arbeiten müsse, der nach Reichtum und Überfluss strebe. Die tägliche Arbeitszeit war z.B. bei Bergwerksknappen in Freiburg auf sechs Stunden begrenzt. Auch auf dem Land wurde die Ausbeutung zurückgedrängt, weil der geknechtete Bauer die Möglichkeit hatte, in den schnell wachsenden Städten einem Handwerk nachzugehen. Das Einkommen war so hoch, daß sich etwa in Augsburg ein Tagelöhner mit seinem täglichen Verdienst fünf bis sechs Pfund des teuersten Fleisches leisten konnte.

In Meißen mussten jedem Maurergesellen wöchentlich fünf Groschen Badegeld gegeben werden, in einer Zeit, in der ein einziger Scheffel Korn sechs Groschen und fünf Pfennige kostete. Der sächsische Scheffel faßte 103,8l. Wie gewaltig dieser wirtschaftliche Aufschwung gewesen sein muss, zeigt die Entwicklung der Städte in Deutschland.

Städteneugründungen in der Geschichte:

Um 1300 wurde ein Höhepunkt der Städteneugründungen als Maß für die wirtschaftliche Entwicklung erreicht, welcher in der ganzen Geschichte vor und nach dieser Zeit nie mehr geschah. In der Zeit von 1150-1450 wurden die großen Dome und Kathedralen in Europa gebaut – Finanziert durch freiwillige Spenden der Bürger. Allein schon hieraus wird deutlich, wie zuversichtlich die Menschen damals gewesen sein müssen. Wer spendet schon für ein Jahrhundertprojekt, wenn er nicht weiß, ob er am nächsten Tag noch leben wird?

Die Situation änderte sich, als auf Druck von machtsüchtigen Kaufleuten hin, schrittweise Geld eingeführt wurde, welches nicht mehr verrufen wurde. Das Augsburg der Fugger gehörte mit zu den ersten Plätzen, an denen die Münzverrufung um vier Jahre hinausgeschoben wurde. Nach vollständiger Einführung des Dickpfennigs (beidseitig geprägtes schweres Geld) konnten die Fugger sich zwischen 1480 und 1560 zu einer der mächtigsten Familien der damaligen Welt aufschwingen. Geld wurde dann nur noch hochverzinst verliehen. Beispielsweise brachte eine Anlage von 900 Gulden nach sechs Jahren 30.000 Gulden Zinsertrag.

Bei den dem Bauern auferlegten Geldabgaben musste er im Falle von Säumigkeit Zinsen zahlen, und zwar nach dem sogenannten „Rutscherzins“ für jeden Tag des Verzuges den verdoppelten Zinssatz. Mit der schrittweisen Einführung des “ Ewigen Pfennigs“ verschob sich damit die Vermögensverteilung innerhalb weniger Jahrzehnte so drastisch, dass die gotischen Bauten aus Geldmangel in ganz Mitteleuropa nicht mehr fertiggestellt werden konnten. Überall in Europa wurden die Dome mehr als 300 Jahre lang nicht weitergebaut und erst im letzten Jahrhundert vollendet. Die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung verschlechterte sich so stark, dass es Anfang des 16. Jahrhunderts zu blutigen Bauernkriegen kam.

Die Zünfte waren nicht mehr für jeden frei, den meisten war der Weg in die Selbständigkeit versperrt, es entstand eine neue Schicht der abhängigen Lohnarbeiter. Gleichzeitig wurden neue Entdeckungen und Erfindungen unterdrückt. So verbot die Zunft beispielsweise den Vorläufer des mechanischen Webstuhls im Jahr 1586 und ermordete deren Erfinder. Da sich die Menschen die schnelle wirtschaftliche Verschlechterung nicht erklären konnten, kam es zu Hexenverbrennungen, die ab 1484 zunehmend veranstaltet wurden. Das finstere Mittelalter zog herauf und hält im Prinzip bis heute an.

Silvio Gesell Kapitalismus Zins

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  1. E. Duberr
    November 4, 2017 um 11:41 am

    Die Brechung der Zinsknechtschaft war letztlich der Grund für die Kriegserklärung der Judenheit an Adolf Hitler . Diese Ideen , die Hitler bei Gottfried Feder kennenlernte , hätte die jüdische Hochfinanz niemals zugelassen . Und so erfolgte die Kriegserklärung an das Deutsche Reich am —– 24.3.1933 —– (im Daily Telegraph ). Diese Kriegserklärung wird überall verschwiegen ( hier nicht ).Die Währung des III. Reiches sollte auf der Arbeitskraft des Deutschen Volkes beruhen, nicht auf Gold , das war auch der Londoner City ein Dorn im Auge , weshalb man Hitler das Angebot machte , die Kriegserklärung zurückzunehmen , wenn er zum Goldstandart zurückkehre . Feder propagierte eine SCHULDENFREIE WÄHRUNG , wie Gesell .Die eigentliche Lösung unserer Probleme . Deshalb wird der Weltbevölkerung eingetrichtert , AH sei der Teufel schlechthin , die Ausgeburt des Bösen .

    • November 4, 2017 um 12:01 pm

      Brechung der Zinsknechtschaft gab es auch bei anderen Bewegungen wie zb. occupy. Hört man davon noch etwas? Nein, eher nicht. Es dürfte klar sein, warum.

  2. November 4, 2017 um 11:43 am

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  3. November 4, 2017 um 11:59 am

    Gut. Genau so ist es. Wir könnten fast völlig frei sein und jeder könnte das leben, was er ist – wenn es dieses verfluchte Geldsystem nicht gäbe.

  4. E. Duberr
    November 4, 2017 um 12:03 pm

    Das Angebot der Rücknahme der Kriegserklärung bezieht sich auf die Kriegserklärung Englands an das DR 1939 .

  5. E. Duberr
    November 4, 2017 um 12:07 pm

    An der Zins -und Geldfrage kann man alle Bewegungen messen .Wer sie nicht stellt , arbeitet für die Hochfinanz !

  6. November 4, 2017 um 12:42 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  7. E. Duberr
    November 5, 2017 um 3:53 pm

    Der Nebel um das Geld ist größer denn je !
    Das Volk erfährt in den Schulen nichts über dieses Blut des Lebens . Es ist die genialste Erfindung der Menschheit . Es befreite uns von der Last , eine Fleischbeute ständig herumzutragen , man konnte verkaufen statt zu tauschen . Es schützte uns vor dem Verlust der Ware durch den körperlichen Verfall . Doch schon hier entwickelte und zeigte sich der eine große KONSTRUKTIONSFEHLER des Geldes . Man konnte es straflos HORTEN . Und schon verkam es zur Handelsware .
    Geld kann nur zum Segen werden , wenn es körperlich verfällt , anteilig , zum Jahresende , durch Jahreszahlverfall in Prozenten . Z.B. 2 Prozent pro Jahr . Den Hortern muß klar werden , daß alle Waren auch verfallen . Ein Sack Kartoffeln verrottet nach drei Monaten , insofern ist er immer noch im Vorteil. Horten darf sich nicht lohnen und endlich werden die Faulen und die Parasiten gezwungen ,ehrliche Arbeit zu leisten , wenn ihr Kapital dahinschmilzt ….
    Hier hätte man KARL MURX schon widerlegen können , denn er schrieb : Warenwert ist gleich Geldwert . So ein Schwachsinn , der Kartoffelbesitzer hat am Jahresende einen Haufen vergammelter Erdäpfel und der Geldbesitzer hätte sein Kapital PLUS ZINSEN .

    Aber als ein Vetter von Rothschild konnte er gar nichts anderes schreiben . Im Marxismus geht es immer nur um den Volksbetrug .

    • November 5, 2017 um 5:49 pm

      Korrekt. Man hält die Leute auch davon ab, sich über das Geldsystem zu informieren, indem man verbreitet, daß dieses Thema „schwer verständlich sei“. Das ist natürlich albern. Ich selbst habe das vor Jahren in wenigen STunden Wissensmanufaktur drauf gehabt. Bei occupy Köln (gab es damals noch) haben einige schlaue Köpfe (die hatten damals schlaue Köpfe, vielleiht ist der Name Werner Rügemer noch ein Begriff) das Ganze noch mal bestätigt. War eine sehr lehrreiche Zeit.

  8. November 7, 2017 um 9:46 pm

    Daß Geld selbst zur (gewinnbringenden) Handelsware geworden ist, ist ein Problem, aber der Zins (oder vielleicht nur der Zinseszins) ist die Ursache dafür.

  1. November 4, 2017 um 12:46 pm

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