Startseite > Energetikum > Traumatisierte Gesellschaft

Traumatisierte Gesellschaft

Auch das Thema Trauma ist auf dem Blog nicht neu (siehe), und da es so gut zum vorherigen Artikel des finsteren Mittelalters und der Hexenverfolgung passt, erlaube ich mir einen Artikel von der empfehlenswerten Seite Rubikon hier nochmals zu bringen, zumal es seine Common-Lizenz erlaubt. Es geht darum, dass wir uns nicht wundern müssten, dass wir in unserer Welt so viel Leid sehen, denn kaum Jemand unserer angeblich so zivilisierten Welt sei ohne eine Traumatisierung unterwegs, und daher in der passenden Situation selbst schnell ein Täter.

Ich bin Baujahr 1958 und gehöre zu jenen ebenfalls angesprochenen Jahrgängen, in denen das Neugeborene zwischen dem Stillen lange Zeit von der Mutter getrennt aufbewahrt wurde. Wer kennt sie noch die Empfehlung, ein Baby nur lange genug schreien zu lassen, dann lerne es schon von allein, dass Rufen nichts nützt und es sich in sein Schicksal zu fügen und die Nacht durchzuschlafen habe? Inzwischen ist bekannt, dass Traumata an Kinder weiter gegeben werden können. Auch hier gibt es persönliches Potential: meine Mutter hat in Dortmund nahe dem Hösch-Gelände gewohnt, das reichlich Bombeneinschläge zu verzeichnen hatte. Besonders in der März-Nacht 1945, als der Krieg eigentlich schon gelaufen war, und die Alliierten ihren größten Bombereinsatz des Krieges ausgerechnet über Dortmund flogen (siehe). Das Nachbarhaus wurde getroffen, und die Freundin meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) in den Trümmern regelrecht zu Grabe geschüttet. Auch mein Vater (damals 17 Jahre alt) hat seinen Teil abbekommen und durfte als Sudeten-Deutscher nicht in seiner Heimat bleiben und wurde mit seiner Familie doch recht unsanft in eine fremde Umgebung gebracht (Dauer des Transfers im geschlossenen Viehwagon: 4 Tage). Ihm erging es noch einigermaßen gut, wenn wir auf die zig-Millionen schauen, wie während des 1. und 2. Weltkrieges in allen Ländern u.a. auf der Flucht gequält wurden.

Der Artikel macht aber auch Mut, zeigt er doch, dass diese Traumata auch loszuwerden sind …

Traumatisierte Gesellschaft (Quelle)

Wie wir unsere Lebensenergie für Konstruktives einsetzen.
von Florian Ernst Kirner
Bildlizenz CC0

„Meine Utopie sind Menschen, die sich selbst lieben und achten, die selbst denken, die wissen, was sie in ihrem Leben wollen. Solche Menschen brauchen keine Feindbilder und auch keine Trugbilder des schönen Scheins, denen sie hinterherlaufen. Sie fühlen sich gut, weil sie bei sich sind. Keiner muss dann besser sein oder mehr haben als der andere“, erklärt der Traumaforscher Prof. Franz Ruppert, Mitglied im Rubikon-Beirat, im Interview. Und umreißt, was dieser Utopie im Wege steht.

Herr Professor Ruppert, zunächst einmal freuen wir uns, Sie im Beirat des Rubikon begrüßen zu dürfen. Das Projekt Rubikon wollte von Anfang an über klassische politische Zugänge zu gesellschaftlichen Themen hinauszugehen. Deswegen ist für uns die Einbindung eines Psychologen und Therapeuten besonders wertvoll. Können Sie für die, die Sie noch nicht kennen, beschreiben, warum Sie diesen Beruf gewählt haben und wie Ihre aktuelle Arbeit aussieht?

Ja, gerne. Zunächst habe ich Psychologie studiert und später eine Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht. Durch diese Kombination bin ich jetzt psychologischer Psychotherapeut, wobei ich zwischenzeitlich im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie tätig war und mich mit Arbeitszufriedenheit, Arbeitssicherheit und der Gesundheitskultur in Unternehmen beschäftigt hatte.

Seit 1994 bin nun ausschließlich im therapeutischen Bereich tätig. Ich habe einerseits eine Fachhochschulprofessur mit Lehrveranstaltungen zur Psychologie und andererseits eine eigene Praxis in München. So konnte ich über die letzten 20 Jahre meine eigenen Theorien weiterentwickeln und gleichzeitig in der Praxis sehen, ob diese Theorien stimmen: Ob sie also Menschen weiterhelfen können, die mit ihren psychischen Problemen zu mir kommen.

Entscheidend für meinen Weg war der Kontakt mit der Methode der Aufstellung. Mit deren Hilfe bekommen wir einen direkten Zugang zur inneren Welt von Menschen. Aufstellung bedeutet, dass andere Menschen mir mein tiefstes Inneres widerspiegeln. Das klingt zwar zunächst paradox, dass andere mein Inneres besser erkennen als ich selbst, aber es funktioniert.

Mit dieser Methode kann man die menschliche Psyche im Detail studieren. Die Psyche eines Menschen wird nicht nur indirekt sichtbar in seinen Äußerungen, sondern sie wird so unmittelbar begreifbar in ihren verschiedenen, vor allem auch unbewussten und verdrängten Dimensionen. Dadurch habe ich zum Beispiel viel gelernt über die Mutter-Kind- und die Vater-Kind-Bindung. So bin ich auch auf John Bowlby gestoßen, einen englischen Forscher und Psychotherapeuten.

Bowlby hat von 1911 bis 1990 gelebt und ist der Begründer der Bindungstheorie. Seine Bücher haben mir sehr geholfen zu verstehen, dass das Fundament der menschlichen Psyche in der Mutter-Kind-Bindung liegt. Ich habe auch viel gelernt von Peter Levine, einem amerikanischen Psychologen, der sich als einer der Ersten mit dem Thema Trauma beschäftigt hat. Das hat mir ein zweites Mal die Augen für das Wesen der menschlichen Psyche geöffnet. Auch das Buch von Judith Hermann mit dem Titel ‚Die Narben der Gewalt‘ hat mir viel über Beziehungstraumata klargemacht.

Dann sind Sie also in gewisser Hinsicht ein Traumaforscher?

Ja, weil das Phänomen Trauma der Dreh-und Angelpunkt für ein tieferes Verständnis der menschlichen Psyche ist. Diese Psyche ist eigentlich ein wunderbares Tool, mit der Realität klarzukommen, in der wir leben, um unser Leben gut zu gestalten. Daher beschäftigt mich die Frage: Was kann die Psyche eines Menschen so weit in Not bringen, so sehr zerstören, dass diese ihm nicht mehr zur Verfügung steht als sein Werkzeug für ein gutes Leben? Dass ein Mensch im Endeffekt sogar der Sklave seiner eigenen Psyche wird oder diese Psyche ihn zu Dingen zwingt, die er eigentlich gar nicht will.

Was sind das für Dinge, die Einzelne dann tun, ohne sie bewusst zu wollen?

Hier möchte ich Ihnen ein ganz einfaches Beispiel nennen: Jemand raucht und sagt: ‚Ich weiß schon, das ist schädlich. Ich mache meine Lunge kaputt.‘ Und trotzdem raucht er weiter. Das machen nur Menschen, die psychisch gespalten sind. Und psychische Spaltungen sind eine Folge von Traumata. Dann haben wir kein gesundes Ich mehr zur Verfügung und auch keinen eigenen Willen. Dann werden wir immer mehr von äußeren Faktoren gesteuert und von unseren nicht verarbeiteten Ängsten, unseren Wut- und Schamgefühlen. Dann leben wir – statt aus einem gesunden Ich heraus – in Überlebensstrategien, die unsere Traumata verdrängen.

Könnte man dieses Beispiel auf die Gesellschaft als Ganzes übertragen? Es ist ja auch zu beobachten, dass wir kollektiv viele Dinge tun, obwohl wir genau wissen, dass es uns nicht nur uns als Einzelne schädigt, sondern den gesamten Planeten. Wenn Sie eine Traumatologie der Gesellschaft ganz konkret in Deutschland vornehmen würden – wenn Sie die Gesellschaft sozusagen wie einen Patienten behandeln würden: Wie würde Ihre Diagnose ausfallen?

Die Gesellschaft ist eine Ansammlung von mehr oder minder miteinander verbundenen Einzelindividuen. In der Regel ist das auch eher ein Zwangskollektiv, das sich keiner ausgesucht hat. Wenn ich mir jetzt die einzelnen Individuen anschaue, dann kann ich mir an zehn Fingern abzählen: Wie viele Menschen in Deutschland können überhaupt psychisch nicht traumatisiert sein, angesichts der deutschen Vergangenheit? Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, die schwarze Kindheitspädagogik der Nazis, die Nachkriegszeit mit ihrer Gewalterziehung in Elternhaus und Schule, die psychische wie körperliche Gewalttätigkeit in Mann-Frau-Beziehungen, die Art und Weise, wie mit Neugeborenen ab den sechziger Jahren umgegangen wurde, als die Kinder vor allem in Krankenhäusern zur Welt gekommen sind und dort nach der Geburt sofort von ihren Müttern getrennt und ihr nur alle vier Stunden zum Stillen gebracht worden sind.

Auch heutzutage wird rücksichtslos mit Kindern umgegangen: Das zeigt beispielsweise der Blick auf die häufigen Kaiserschnittgeburten, wie früh Eltern ihre Babys in Kinderkrippen stecken, wie viele Kinder unter der Trennung ihrer Eltern leiden oder durch das schulische Konkurrenzsystem fertig gemacht werden. Und dann nehmen wir Ostdeutschland noch dazu, mit dem flächendeckenden Kinderkrippensystem und der ganzen Stasigeschichte und, und, und.

Da muss man sich fragen: Wie viele von diesen 80 Millionen Menschen in Deutschland haben das Glück und sind nicht traumatisiert? Schon die Zahl der Alkohol- und Medikamentenabhängigen, der Menschen mit Depressionen oder chronischen körperlichen Erkrankungen spricht ja eine deutliche Sprache.

Oha.

Ja, so gesehen leben wir also auch – und nicht nur in Deutschland – in einem Trauma-Kollektiv, in einer Ansammlung traumatisierter Menschen. Diese Traumatisierten Menschen sind nicht einfach so in der Lage, eine vernünftige Gesellschaft zu bilden und zu sagen: ‚Okay, wie machen wir das? Wie schaffen wir eine Ökonomie, die für unsere Lebensbedürfnisse da ist? Wie sorgen wir für eine soziale und natürliche Umwelt, die unseren Kindern gut tut? Wie können Jugendliche sich psychisch und körperlich ausprobieren, damit sie begreifen, was sie brauchen, um wirklich erwachsen zu werden?

Wie soll jemand, der noch nicht einmal die Verantwortung für seinen eigenen Körper und seine eigene Gesundheit übernehmen kann, die Verantwortung für die Gesellschaft oder gar den ganzen Planeten übernehmen können?

In einem Trauma-Kollektiv ist Psychotrauma ein Tabuthema, denn das ist das Grundprinzip aller Traumata: Weil ich psychisch traumatisiert bin, kann und darf ich mich selbst und den Zustand meiner Psyche nicht erkennen. In dieser Haltung bestätigen sich traumatisierte Menschen dann gegenseitig.

Der Traumatisierte darf seine eigene Not nicht erkennen?

Ja. Er muss immer so tun, als wäre mit ihm und seiner Psyche alles in Ordnung. So darf er beispielsweise nicht erkennen, als wie schlimm er seine Kindheit erlebt hat. Dass er vernachlässigt, alleine gelassen, geschlagen oder sogar sexuell traumatisiert wurde. All das, ihr eigenes Opfer-Sein dürfen die Menschen gar nicht erkennen und entwickeln deshalb Trauma-Überlebensstrategien. In diesen erliegen sie der Illusion, als wäre alles Bestens und als hätten sie alles im Griff. Je traumatisierter jemand ist, desto mehr fürchtet er sich vor seiner eigenen Wahrheit.

Deswegen bleiben Trauma-Opfer blind für ihre wahre Geschichte, ihre eigene Realität. Dementsprechend sind sie dann auch blind für die Realität der anderen und für das, was wirklich läuft in ihren Beziehungen und in der gesamten Gesellschaft.

Deswegen überfrachten sie die ganze Zeit die tatsächlichen Realitäten und überformen sie mit Schein-Kategorien, die mit diesen Realitäten nichts zu tun haben. In diesen Trauma-Überlebensstrategien entwickeln sie auch eine ganz eigene Schein-Sprache.

Wie würden Sie diesen Befund auf die Wirtschaft übertragen?

Die Wirtschaft ist ja auch ein solches Abstraktum, das den Anschein erzeugt, als handele es sich um eine möglichst sinnvolle Produktionsform für alle Lebensnotwendigkeiten. Dagegen sind wir derzeit vor allem mit einer Form des Wirtschaftens konfrontiert, bei der es um die Vermehrung von Geld geht und um sonst nichts. Mit dem Ergebnis, dass eine Handvoll Superreicher entstanden ist und die große Masse der Habenichtse, die entweder verhungern oder immer am Rande ihrer Existenzbedrohung leben.

Einem früheren Patienten, der in einer Investmentbank gearbeitet hat, ging es nur darum, sich durch die suchtartige Beschäftigung mit immer größeren Geldgeschäften davon abzulenken, dass sein Vater ihn als Kind bei einer traumatisierten Mutter zurückgelassen hatte, die beständig mit Selbstmord drohte, bis sie sich schließlich tatsächlich umgebracht hat.

Viele Berufe sind nach meinen Erfahrungen Trauma-Überlebensstrategien – der Beruf des Psychotherapeuten natürlich auch. Erst wer das durchschaut hat, kann anfangen, danach zu suchen, was für ihn eine wirklich sinnvolle wirtschaftliche Tätigkeit ist, die ihm selbst gut tut und mit der er auch für andere etwas Gutes bewirkt. Wer nicht im Kontakt mit sich selbst ist, verliert sich immer weiter durch die Arbeit, die er macht. Er lässt sich für fremde Zwecke missbrauchen, lässt sich durch Geld seine persönliche Integrität abkaufen und merkt gar nicht, wenn er durch sein Handeln anderen immensen Schaden zufügt.

Als zentralen Begriff verwenden Sie den der Identität. Sie sagen: Man darf sein eigenes Trauma nicht erkennen, weil man sonst auch den damit verbundenen Schmerz und die damit einhergehenden Schamgefühle annehmen müsste. Nun bietet uns aber die Ablenkungs- und Zerstreuungsindustrie ganz viele Identitäten, die uns irgendwie stabilisieren sollen.

Da müssen wir sprachlich gut aufpassen. Da sind keine Identitäten im Angebot, sondern Identifikationsangebote und Zuschreibungen. Meine Identität ist meine Lebensgeschichte, angefangen mit der Zeugung. Bin ich gewollt? Hat es einen Abtreibungsversuch gegeben? Wie war meine Geburt? Also, da gehe ich meinen ganzen Lebensweg durch und schaue, wie heil konnte ich bleiben, oder wie viel Schmerz wurde mir zugefügt, wie viel Angst und Scham habe ich erlebt?

Und genau das machen Menschen, die traumatisiert sind, eben nicht. Sie schauen stattdessen weg von sich und suchen ihre Identität im Außen, zum Beispiel in ihrem Besitz und darin, wie andere Menschen sie sehen.

Dazu werden ihnen in jeder Gesellschaft Identifikationsangebote gemacht. Es wird ihnen gesagt: ‚Du bist du, weil du diesen und jenen Glauben hast – Christ, Moslem, Jude.’ Oder: ‚Du bist du, weil du in diesem oder jenem Land geboren bist, Deutscher, Türke, Russe oder Amerikaner.’ Oder: ‚Du bist die Rollen, die du einnimmst, als Mutter, Vater, Lehrer, Arzt, Arbeiter etc.’

Es wird den Menschen im Außen Vieles angeboten, was sie angeblich sein sollen. Dazu gehört auch ein bestimmtes Sternzeichen wie Zwilling oder Stier. Also aus meiner Sicht kann von sich man gar nicht mehr weiter weg gehen als zu den Sternzeichen.

Hier machen Menschen den Fehler, Identifikationen und Zuschreibungen mit Identität zu verwechseln. Und das hat enorme praktische Konsequenzen. Daher nenne ich meinen Therapieansatz auch Identitätsorientierte Psychotraumatherapie (IoPT).

Also Identifikation ist vielfach – im Grunde genommen – eine falsche Identität, eine künstliche Identität?

Identifikationen sind nach meinen Erfahrungen oft Trauma-Überlebensstrategien. Sie sind deshalb attraktiv, weil sich dann niemand mehr mit sich selbst auseinandersetzen muss, sondern von sich weggehen kann, um den Schmerz, die Not und die Wahrheit über sich selbst nicht zu spüren. Bei den Rechtsextremisten und Militaristen kann man es zum Beispiel gut sehen, wie sehr ihnen die Identifikation mit ‚ihrer’ Nation und die Fixierung auf Feindbilder wie ‚die Ausländer’ oder ‚die Linken’ als Ablenkung von den eigenen psychischen Problemen und der Verdrängung ihrer traumatisierenden Kindheit dient.

Jetzt sind einige Wochen nach G20 in Hamburg vergangen, nach dem Rechtsrockkonzert in Themar, nach einem Anschlag in Barcelona. Das sind ja nun alles traumatisierende Bilder, Geschichten, Emotionen, die über die Gesamtgesellschaft ausgegossen werden. Was wäre denn eine sinnvolle Art, mit diesen Szenen der Verrohung umzugehen? Also eine Art des Umgangs, die eine Heilungsdynamik auslöst?

Der Hauptpunkt wäre, die Ursachen zu benennen. Warum sind die Menschen so verroht? Warum sind sie so wenig in der Lage, das zu tun, was sie mit einer gesunden Psyche tun könnten: konstruktiv mit anderen Menschen umzugehen, wirkliche Probleme zu lösen und so weiter?

Wir brauchen mehr Aufklärung darüber, was auf der psychischen Ebene läuft. Dass diejenigen, die andere – in welcher Funktion und Gestalt auch immer – terrorisieren, Menschen sind, deren Psyche schon in ihrer Kindheit kaputt gemacht worden ist. Dass das Menschen sind, die dann nicht mehr wissen, was mit ihnen los ist, die vor sich selbst davonlaufen und in einen blinden Aktionismus verfallen und sich in einer Täter-Opfer-Dynamik heillos verfangen. Mit ihrem blinden Aktionismus ziehen sie dann andere in ihre Traumata mit hinein.

Also der erste Schritt ist aus meiner Sicht immer die Aufklärung über die psychischen Ursachen: Wie wird die Psyche eines Menschen traumatisiert? Wie werden aufgrund dieser traumatisierten Psyche weiter Traumata produziert, in einer Gesellschaft und in den zwischenmenschlichen Beziehungen? Damit wir endlich begreifen: Wer andere traumatisiert, traumatisiert sich selbst! Unsere Psyche ist der Ausgangspunkt aller unserer praktischen Handlungen.

Jetzt sind Sie in ihrer therapeutischen Praxis in der Regel mit Einzelnen konfrontiert oder mit Seminarteilnehmern in Gruppen. Aber diese Menschen kommen ja zu Ihnen mit einer gewissen Offenheit und Selbstreflexion und auch mit dem Wunsch nach Auseinandersetzung mit sich selbst.

Ja, viele suchen mich auf, nachdem sie schon alles Mögliche ausprobiert haben. Aber sie sind noch nicht bei sich selbst angekommen und wollen wirklich weiterkommen. Das ist eine super Voraussetzung.

Wenn man demgegenüber Großgruppen anschaut, die durch Identifikationen zusammengehalten werden, sich zusammenballen, gegeneinander stellen, sich gegenseitig aufschaukeln und in so einen Pingpong der Eskalation hineingeraten, dann könnte man ja beispielsweise sagen: Der Islamist und der Nazi haben im Grunde vieles gemeinsam, während sie sich rein oberflächlich unglaublich unterscheiden.

Ja, die hatten wahrscheinlich alle eine furchtbar kaputte Kindheit und sind nicht gewollt und nicht geliebt worden. Deshalb gehen sie jetzt mit ihren Aggressionen auf andere los und idealisieren ihre traumatisierten Eltern.

Nun kommt man – aus meiner Erfahrung – an diese Großgruppen gar nicht mehr richtig ran.

Am ehesten ginge es vielleicht über Journalismus und Medien. Wenn an der Wahrheit interessierte Journalisten auch auf der psychologischen Ebene aufklären würden, kommt diese Information vielleicht bei Einzelnen in solchen Täter-Opfer-Gruppen an. Leider schüren manche Medien dieses Großgruppendenken und das Verbleiben in der Täter-Opfer-Dynamik eher noch. Denn auch Journalisten sind oft Menschen, die sich mit ihren eigenen Traumata noch gar nicht auseinandergesetzt haben.

Ich möchte eine Positivmeldung bringen: Vor wenigen Wochen ist in Indien ein Weltrekord aufgestellt worden: In einem Bundesstaat wurden innerhalb weniger Stunden 66 Millionen Bäume gepflanzt. Die Inder haben vor, mehrere Millionen Hektar Land zu bewalden. Eine solche Information kommt dann auf irgendeinem Internetblog als Meldung daher. Das ist den Medien keine Schlagzeile wert. Könnten wir die Aufschaukelung im Negativen umdrehen und uns im Positiven aufschaukeln?

Natürlich. Wir brauchen Journalisten, die sagen: ‚Okay, wir schauen mal dorthin, wo Menschen konstruktiv Probleme lösen, wo sie konstruktiv miteinander umgehen. Schau hier, das wäre doch ein super Vorbild! Lasst uns das doch wiederholen oder lasst uns etwas ähnlich Konstruktives entwickeln.’ Da stimme ich Ihnen völlig zu: Wir sollten zeigen, wo Menschen in der Lage sind, auch komplexe Probleme auf eine gute Art und Weise zu lösen.

Für meine Praxis ist es daher wichtig, dass ich die gesunde Psyche von den Überlebensstrategien der Psyche unterscheiden kann. Viele meiner Patienten berichten mir, wie sehr es ihnen hilft, dass sie zu differenzieren gelernt haben: Wann bin ich in meiner gesunden Psyche und wann befinde ich mich in einer psychischen Überlebensstrategie?

Kategorien:Energetikum Schlagwörter: , ,
  1. Am.Selli
    September 9, 2017 um 11:26 am

    Danke Fluß für den HEINE …
    Wer ißt wer ? stellt sich immer öfter die Frage …
    …äh… RichtHunger : WEN ?
    Schon an-ge-Richtet ?
    Soße fertig ?
    Schon geh-Mehl-det:
    Habe fertig ?!?
    😉
    Gut App-e-Tide ! 😉

  2. Fluß
    September 9, 2017 um 10:47 am

    re-GIER-ungs — Firmen wollen ja *un-MUND – ige Bürgen, also Kinder:

    http://rrredaktion.eu/wir-die-rrredaktion-beginnen-eine-interview-serie-ueber-die-einschaetzung-deutschlands-in-der-welt-ein-diplomat-einer-un-nahen-organisation-packt-aus/

    http://www.theeuropean.de/vera-lengsfeld/12684-kommt-jetzt-die-infantilisierung-der-waehler

    Der Artikel (keine Ware) ist länger…

    “ Spätestens seit der friedlichen Revolution 1989 ist das Volk den Herrschenden so unheimlich geworden, dass „der große Lümmel“ (Heine) oder das „Pack“ (Sigmar Gabriel) unbedingt klein gehalten werden muss. Die Abneigung geht so weit, dass nicht mehr vom Volk im Sinne des Grundgesetzes die Rede sein darf, kaum noch von Bevölkerung, sondern nur noch von unbestimmten „Menschen“, die „neu angekommen“ sind, oder „schon länger hier leben“. Weiter kann man sich in einer Demokratie nicht vom Souverän entfernen.

    Um auf Nummer Sicher zu gehen, wird von unseren Volksvertretern auch kaum noch Politik gemacht. Ihren grundgesetzlichen Auftrag, an der politischen Willensbildung mitzuarbeiten, haben die Altparteien still und leise aufgegeben. Statt dessen benehmen sie sich immer mehr wie Firmen, die ihre dubiosen Produkte mit viel Werbung, Falschversprechen inklusive, an „die Menschen“ bringen wollen……… „

  3. Fluß
    September 9, 2017 um 10:23 am

    Also die Ver-Ordnungen sind für viele auch ein tRauma 😉
    http://www.anderweltonline.com/kurz-buendig/kurz-buendig-012017/#c2350

    “ Der EuGH schürt EU-Verdruss mit veganer Käseverordnung

    Kann man “Milch” noch bescheuerter beschreiben, als es der EuGH getan hat? “Die Bezeichnung ‘Milch’ sei ausschließlich Produkten vorbehalten, die aus der normalen Eutersekretion von Tieren gewonnen werden.” Das Gleiche gilt dann natürlich auch für Begriffe wie “Rahm”, “Sahne”, “Butter”, “Käse” oder “Joghurt”. Haben diese verbalen Amokläufer wirklich nichts Besseres zu tun? Was wird jetzt aus Kokosmilch oder Kakaobutter? Gilt das dann auch analog für Wurst? Was wird dann aus der Erbswurst oder Grützwurst? Oder wie werden wir dann Fusskäse nennen dürfen? Zum Glück besteht der “Hanswurst” aus Fleisch und wir dürfen die Hanswürste in Brüssel auch weiterhin bei dem Namen nennen, den sie sich gerade mal wieder reichlich verdient haben. PH 16.06.2017 “

    Die ver-WALTung (Walt-Disney) ordnet und ordnet und zwängt rein, so wird die Zeit bearbeitet und das Geld getaktet durch die ganzen VOR-SCHRIFTen.

    Das natürliche kennt keine VOR Schriften. Vor der Schrift ist das Gefühl da, das W-ISS-EN. ISS oder stirb sagt die re-GIER-ung und taktet. So entsteht keine Un-MITTE-l-barkeit.

    Un-Mittel-bare Mutter-Milch, ohne Verordnung 🙂

  4. Martin Bartonitz
    September 9, 2017 um 8:50 am

    Passt so richtig zum Thema traumatisierte, wenig wirklich informierte Gesellschaft:

    John Martin vom Center for Research and Globalization in Montreal schrieb in einem Beitrag, dass der irische Sklavenhandel begann, als Jakob II von England 30.000 irische Gefangene als Sklaven in die Neue Welt verkauft hatte. Gemäß seiner Proklamation von 1625 wurden irische politische Gefangene nach Übersee geschickt, um diese an englische Siedler in die Karibik zu verkaufen. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts waren die meisten gehandelten Sklaven irischen Ursprungs.
    In den 1650er Jahren wurden über 100.000 irische Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ihren Eltern entrissen und als Sklaven nach Westindien, Virginia und New England verkauft. Im selben Zeitraum wurden weitere 52.000 Iren, meist Frauen und Kinder, nach Barbados und Virginia verschifft und weitere 30.000 irische Männer und Frauen wurden auf Auktionen an Höchstbietende verkauft.
    Im Jahr 1656 befahl Oliver Cromwell, Lordprotektor von England, Schottland und Irland, dass 2.000 Kinder aus Irland nach Jamaika verschifft werden sollten, um diese an englische Siedler zu verkaufen. Bis ins 18. Jahrhundert seien die irischen Sklaven “nicht mehr als menschliches Vieh” für die Engländer gewesen, schreibt Martin weiter.
    In dieser Zeit begann auch der afrikanische Sklavenhandel und es wurde überliefert, so Martin weiter, dass die afrikanischen zunächst wesentlich besser behandelt worden seien, als ihre irischen “Kollegen”. Zudem habe man Afrikaner für rund 50 Pfund gehandelt, für einen Iren hingegen meistens nicht mehr als 5 Pfund. …

    Fundstelle: Der vergessene irische Sklavenhandel in den USA: Die „weißen Sklaven“ aus Irland und Sklaven-Zuchtprogramme mit Afrikanern

  5. Fluß
    September 8, 2017 um 9:37 pm

    Trauma-tisierte Beamte, welche nur noch verdächtiges bemerken bzw. Gefährdung von jedem betroffen sein kann:
    https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/09/08/hexenjagd-von-ard-panorama-legen-sie-krisenvorraete-an-dann-sind-sie-vielleicht-bald-ein-staatsfeind/

    “ Sind Sie über die politische und wirtschaftliche Situation besorgt?
    Haben Sie Angst vor einer (Natur-)Katastrophe?
    Legen Sie Krisenvorräte an, um sich und Ihre Familie vor dem Tag X zu schützen?
    Dann sind Sie vielleicht (bald) ein STAATSFEIND!
    Zumindest wenn es um einen grottenschlecht recherchierten Filmbeitrag des ARD-Magazins Panorama geht.

    Unfassbar!

    „Einen größeren Blödsinn habe ich noch nie gehört!“

    „So etwas kann wohl nur Jemand von sich geben der von der Materie keine Ahnung hat!“

    „Jetzt zu einer Hexenjagd zu blasen finde ich das allerletzte und völlig fehl am Platz!“

    Dies schreibt ein Leser als Kommentar auf einen unterirdischen Beitrag des ARD-Magazins Panorama. Und hat völlig recht damit. Mehr noch – für diese „Fake News“ sollte ich selbst interviewt werden!

    Doch der Reihe nach.

    Rückblick:

    Am 03.09.17 schrieb mir Panorama-Redakteurin Fabienne Hurst, eine von drei Autoren des Filmbeitrags „Rechtsterror-Ermittlungen: Gründer der „Prepper“-Gruppe ist Polizist“, der innerhalb des ARD-Magazins am 07.09.17 gesendet wird…… “

    Bevorratung wird ja fast schon angewiesen, ist aber verdächtig. Irgendwie logisch, denn all die Durchwanderer können ja nich so einfach auch noch bevor-ratet werden: jeder für 10 Tage – das wäre ein extra Flüchtlingsheim. Dann doch einfach als Gefahr darstellen, wer sich bevorratet, dann besteht keine Pflicht der Ethik gegenüber. Elite hat ja eh ihre Unterirdischen Luxus-Unterkünfte.

  6. Fluß
    September 8, 2017 um 8:29 am

    Taisha Abelar aus dem Buch „Die Zauberin“

    »Nein«, erwiderte sie ganz entschieden. »Männer lassen bestimmte Energiestränge im Körper der Frau zurück. Die sind wie leuchtende Bandwürmer, die sich in ihrer Gebärmutter einnisten und Energie schlürfen.«
    »Weshalb sollte das dann so sein? Wäre dieser einseitige Energiefluss nicht sehr ungerecht gegenüber den Frauen?«
    »Die ganze Welt ist ungerecht gegenüber den Frauen!«, rief sie. »Aber darum geht-es nicht.«
    »Dem biologischen Imperativ geht es darum, dass unsere Spezies weiterbesteht«, sagte sie. »Und damit dafür auch künftig gesorgt ist, müssen die Frauen auf der grundlegenden energetischen Ebene eine größere Bürde tragen und das ist dieser Energiestrom, der zu Lasten der Frauen geht.«
    »Aber das erklärt immer noch nicht, weshalb das so ist«, sagte ich und merkte, dass meine Position schon ein wenig ins Wanken geriet.
    »Frauen bilden die Grundlage für den Fortbestand der Menschheit«, gab sie zur Antwort. »Der Großteil der Energie kommt von ihnen; sie tragen, gebären und ernähren nicht nur die Kinder, sondern sorgen auch dafür, dass der Mann seine Rolle in dem Geschehen spielt. «
    Geplant, erklärte sie weiter, sei dieser Prozess von der Natur so, dass die Frau den Mann durch die Fasern, die er in ihrem Körper zurückgelassen hat, energetisch ernährt, sodass er auf der ätherischen Ebene geheimnisvolle Weise von ihr abhängig wird. Das zeigt sich im äußeren Verhalten des Mannes, der immer wieder zur gleichen Frau zurückkehrt um sich seine Versorgungsgrundlage zu erhalten. So sorgt die Natur dafür, dass Männer dauerhaftere
    Bindungen zu Frauen knüpfen, als das unmittelbare Bedürfnis der sexuellen Befriedigung nötig wäre.
    »Diese Energiefasern«, führte Clara weiter aus, »die in der Gebärmutter der Frau zurückbleiben, verschmelzen auch mit der energetischen Anlage des Kindes, wenn es zur Befruchtung kommt. Das ist wohl auch die Grundlage der sogenannten Familienbande, denn die Energie des Vaters verbindet sich mit der des Fötus und dadurch spürt der Vater, dass dies sein Kind ist. Das sind einige der Tatsachen des Lebens, die eine Mutter ihrer Tochter nie erzählen würde. Frauen werden dazu erzogen, sich leicht von Männern verführen zu lassen, und haben nicht die geringste Ahnung von dem Energieverlust, der für sie mit dem Geschlechtsverkehr verbunden ist. Das ist die eigentliche Ungerechtigkeit und darum geht es mir.«

    • Fluß
      September 8, 2017 um 9:09 am

      Geplant, erklärte sie weiter, sei dieser Prozess von der Natur so, dass die Frau den Mann durch die Fasern, die er in ihrem Körper zurückgelassen hat, energetisch ernährt, sodass er auf der ätherischen Ebene geheimnisvolle Weise von ihr abhängig wird.

      ÄTHERISCHE Ebene, das bedeutet, daß Frauen – die angeblich mit kosmischen Männern sexuellen Kontakt haben (Fantasie/Verschmelzung) – sich energetisch binden. Besetzung ist ja nicht unbekannt. D.Melchizedek schreibt auch davon.

  7. Gerd Zimmermann
    September 7, 2017 um 4:19 pm

    „Weiter gings dann mit Schmerzmittel und nun mit Akte D – “

    Liebe Fluss

    Dein Herz pumpt in die Kapillaren, genauso wie Wasser in 120 Meter hohe
    Bäume drückt.

    Ohne Strom.

    Wie geht das?
    Blut in die kleinsten Dinger zu drücken?

    Eine OP gefällig und schon wird gedrückt.
    Ich weiss nicht.

    ja, die Batterie drückt ja dann, wenn du keine Energie

  8. Gerd Zimmermann
    September 7, 2017 um 10:02 am

    „Meine Utopie sind Menschen, die sich selbst lieben und achten,“

    Und noch einmal.

    Liebe dich selbst. Nicht Narzisten wie Hitler und Trump sind gemeint.
    Dann liebe all die Anderen.

    Die LIEBE des Universum findet dich von selbst.

    Wir sind das Universum im Universum.
    Da ist keine Esotherik und keine Lüge der Lüge wegen.

    Wir Alle sind und wir sind EINS. Mit Sonne, Mond und Sternen.
    Wir sind die Sonne und der Mond und die Sterne.

    Wir alle sind

    L
    E
    B
    E
    W
    E
    S
    E
    N

    Ich habe lange nachgedacht
    was sind Lebewesen?

    Lebewesen sind nichts esotherisches.

    Lebewesen leben um des Lebens Willen.

    Was ist Leben?

    Woher kommt das Leben?

    Warum muss das Leben sterben?

    Das Leben kommt aus dem Geburtskanal.
    Aus einer Eizelle und einen Samenfaden.

    Lege eine Eizelle unter ein Rastermikroskop und zeige
    mir Lunge, Leber, Arme und Beine.

    Esotheriker oder Dummschwäzter.
    Zeige mir in der DNA Körperorgane.
    Wie kannst du nicht?

    Aber eine grosse Fresse kannst du.

    Vermutlich erklärst du auch einen Urknall ohne Energie.
    Die allem zugrunde liegende Energie.

    „Das ist so ein esoterischer Totschlaghammer. “

    Gut das dein Universum flach ist.
    Und sich absolut ohne Energie bewegt.

    Woher kommt die Bewegungsenerie für ein Universum?
    „Das ist so ein esoterischer „Totschlaghammer“

    Welche Energie schwingt den Hammer, bevor er

    Totschlaghammer

    tot schlagen kann?

    Esotherische Energie.

    Bevor ein Universum urknallt muss verdammt viel esotherische
    Energie vorhanden sein.

    teutoburg ist aus Materie erschaffen.
    Es gibt keine Materie.

    Nein, es gibt Materie, allerdings ist die Materie die Matrix,
    also Materie existiert ohne Materie.

    Esotherik beschreibt beide Seiten der selben Medaille.

    Du weisst wieviel der Mond wiegt und warum er Dank
    der Gravitation nicht auf die Erde stürzt.

    Du kannst E = mc2 unesotherisch ausrechnen.

    Wieviel wiegt E ??????????????????????????

    So klug möchte ich auch mal sein.

  9. September 6, 2017 um 8:37 pm

    Schade. So ein schönes Thema und soviel esoterischer Murks hinterher. Ich sag ein Beispiel: „Du kannst kostenlos Liebe verschenken. Diese Liebe kommt zu dir zurück.“
    Das ist so ein esoterischer Totschlaghammer. Kannst du nicht. Wenn du traumatisiert bist. Und sie kommt schon gar nicht, solltest du dich doch überwinden, zu dir zurück.

  10. Fluß
    September 6, 2017 um 8:36 pm

    Boah, mir wird da ganz anders, wenn ichs schau: Duogynon, ein Hormon, in den USA schon lange verboten – verursachte viele Mißbildungen in D und GB und es heißt: verjährt.
    Zuständig bzw. übernommen wurde Schering von Bayer.
    Das Hormonmittel galt als Abtreibungs-Mittel bzw. Schwangerschafts-Test.
    In D lief der Skandal am längsten weil alle schlampten.
    Video: der vertuschte Skandal. 3sat, läuft grad. Danach Scobel.

    • Fluß
      September 6, 2017 um 8:47 pm

      Das damalige Bundesgesundheits-Amt arbeitete mit Schering zusammen damit das Mittel in verschiedener Dosierung nicht vom Markt komme.
      In Berlin wurden Akten freigegeben, sehr spät, deswegen kam es jetzt erst voran.

      Es gibt ein Abtreibungs-Mittel was auch zur Chemo gegeben wird. Aber ein Hormon als Abtreibung und Schwangerschafts-Test gleichzeitig ist kriminell.

      Heutzutage setzen Ärzte immer noch Dinge neben der Pharma an/ein ohne Verantwortung dafür tragen zu wollen. Speziell Hilfsmittel. Der Tüv ist da kein Tüv.

    • Fluß
      September 6, 2017 um 9:02 pm

      Boah, das Mittel wurde in D auch noch umgenannt und die Staatsanwaltschaft wies eine Klage ab mit der Begründung: ein ungeborenes Kind habe keine Rechte.
      1980 wurd es, so hab ichs verstanden, in D aus dem Verkehr gezogen.
      Firma Schering hat auch in Schreiben, nun aufgedeckte, angedroht, nen Toten gabs auch…

      Das kommt dabei raus, wenn Politikerämter mit Firmen eine Sache machen. Da tun dann die Firmen selber das Risiko abwägen und die Politiker – Ministerien – segnen es ab. Wo ist da die Kontrolle?

      Wissenschaftliches gab es, Rattenversuche, nicht veröffentlich. In USA bekam in einem Vergleich 1975 eine Klagender mehrere Millionen. Das Internet deckt alles auf.

      Naja, wird heute alles nicht anders sein, Ärzte interessiert ja nur die Abrechnung.

    • Fluß
      September 6, 2017 um 10:12 pm

      Weiter gings dann mit Schmerzmittel und nun mit Akte D – Die Macht der Pharma-Industrie.

      Da gehts um den Anfang, auch Auschwitz und IG-Farben die Mittel testeten…

      Sowas sollte in der Schule gezeigt werden, dann nehmen Kinder keine Tabletten mehr. Vor allem sehen Kinder wer wirklich vor Gericht an den Pranger gestellt wird. Die Leute bleiben.
      Heutzutage nehmen selbst Ärzte und Pflegepersonal Tabletten um durchzuhalten.

      Impfungen werden aufgeschwätzt. Immer in den Körper rein. Man hat ja nur den einen.
      Und dann gibts extra Bio-Vorschriften.

  11. Fluß
    September 6, 2017 um 5:53 pm

    So, jetzt hab ich mir mal die Promis, die teils in Trash-Formaten auftreten, auch als Infos runtergeladen. Das physikalische MERK el braucht also solche FORM at ierungen, während die Promis fürs Geld in Big Brother und Dschungel-Camp gehen.

    Was sagt uns das: die Wahl in Trash-Formaten ist vor Ort und durch direkte Anrufer. Und das direkte Geld verlangt keine weiteren Verpflichtungen.

    MERK els Wahl – Verlangen ist da anders. Und doch sieht sie sich als Promi. Und sie macht für Promis Werbung mit der Unterstützer-Seite. So wirds Verlangen durch Aufmerksamkeit verlangt, durch Stimmenfang.

    https://www.unterstuetzt-merkel.de/prominente

    • Fluß
      September 6, 2017 um 6:10 pm

      … und das sind alles Freiberufler. Keine Angestellten wie von der Müllabfuhr, Krankenschwester, Putzfrau, Dachdecker… Tja, direkte Stimmen aus dem VOLK will sie nicht hören, volksnah geht bei ihr nur ab A-Promi bis C-Promi und das wars. Die dadrunter sind für sie nur die FOLGTs als Volk, denen befiehlt sie aus ihrer hohen Warte als Kanzlerin.

      Sie suggeriert Freiheit und Ehrgeiz durch Freiberufler die von A bis C bei den Promis gelten.
      Das normale Volk sieht sie nur als Diener, die dürfen nicht mit ihr aufs Bild.

  12. Fluß
    September 6, 2017 um 2:41 pm

    Der Ausgangsartikel zeigt ja schon die Prägung, auf was aufgebaut wird.
    Da hat jemand erforschtes (aufgelistetes) auswendig gelernt, was sowieso nicht geht – jeder lernt anders.
    Dann wird daraufhin direkt am Menschen geforscht und das nennt sich dann KK-anerkannter Beruf.
    Mediziner müssen über die Landesärztekammer ganz genaue Vorlagen erfüllen und einiges unterschreiben, um forschen zu dürfen.
    Genau das gab es schon vor den 2 Weltkriegen, da war die Wissenschaft viel weiter und natürlicher. Krieg kommt von kriegen wollen – Forscher brauchen einen Finanzier…

    Mich beruhigt daß diese Studierten sich später mal doof umschaun werden, wenn sie sich im sogenannten Himmel unter ihresgleichen treffen, wie Religiöse auch.
    Und natürlich werden sie auch den Seelen begegnen die sie erforschten und evtl. wars sogar ihre eigene 😉 Dann viel Spaß beim sich-im-Kreis-drehen 🙂

  13. Fluß
    September 6, 2017 um 1:52 pm

    Da geht es in der FUNK-t-ION-s-Welt hin:
    http://www.wik.org/index.php?id=885

    = wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikations-Dienste

    Gibt ja ne neue Berufsbezeichnung digitale Nomaden.
    Arbeiten am Computer und verreisen dabei in Ländern, wo sie günstig unterkommen.
    Das was Rentner erst später machen als Ausreise, weil die Rente fürs deutsche Leben nicht langt und dort ist das Altenheim auch günstiger.

    http://www.digitalenomaden.net/

    Merkel machts einfacher, sie beschäftigt Unternehmen dafür und reist durch die Welt und Geld dafür erzwingt sie sich über die STEUER.

  14. tulacelinastonebridge
    September 6, 2017 um 1:13 pm

    Yogawiki

    Suche

    Dualität

    Dualität bezeichnet die Zweiheit der materiellen Welt mit ihren ganzen Polaritäten von hell und dunkel, männlich ud weiblich, schön und hässlich usw. Auf einer höheren Ebene ist im Leben allerdings alles eins. So wie ein Faden jede Blume einer Girlande durchdringt, so durchdringt das eine Selbst alle Lebewesen. Die Welt ist weder gut noch böse. Der Geist lässt Gut und Böse durch Bewertung entstehen.

    Zunächst sind die Dinge einfach nur völlig wertneutral als Teil der Welt zu sehen, als Teil des göttlichen Spieles. Wenn man das Selbst in allem erkennt, dann kann man auch in allem das Gute sehen und erkennen, dass alles seinen Platz und seinen Sinn hat.
    Ablehnung des dualistischen Weltbildes

    Niederschrift eines Podcasts (2014) von Sukadev

    Heute geht es um eine wichtige Phase meines spirituellen Weges und auch meines Lehrens, nämlich die Ablehnung jeglicher Form von dualistischer Weltanschauung. Diese Phase hat recht lange gedauert. Auf eine gewisse Weise kann ich sagen, von https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindheit] an habe ich nie gedacht, dass es irgendjemanden gibt, der grundschlecht ist. Ich kann sogar sagen, ich war unfähig, einem Menschen längere Zeit böse zu sein, und das Gefühl des Hasses ist mir gänzlich unbekannt gewesen. Und ich habe auch nie einen Menschen gehabt, gegen den ich dauerhaft böse sein konnte. Irgendwo ist mir das von Kindheit an mitgegeben worden. Aber ich bin natürlich auch mit dualistischen Weltanschauungen konfrontiert worden, auch in verschiedener Hinsicht.

    Zoroastrismus und Manichäismus

    Im Yoga gibt es ja so eine Mischung. Einerseits gibt es die monistische Weltanschauung, aber dann wird manchmal doch von Devas und Asuras, von Engeln und Dämonen, gesprochen, so dass ich mich dadurch damit auseinandersetzen musste. Ich möchte aber hier gleich sagen, ich selbst lehne jede Form von dualistischer Weltanschauung ab. Wie ist eine dualistische Weltanschauung? Es gibt verschiedene Formen von dualistischer Weltanschauung. Die eine sagt, es gibt Gott, dieser bewirkt das Gute, und es gibt den Teufel, dieser bewirkt das Böse. Es gibt das dauerhaft Gute und das dauerhaft Böse und die beiden kämpfen gegeneinander. Die Weltgeschichte ist eine Geschichte des Kampfes von Gut gegen Böse. Das Böse muss dabei ausgemerzt werden. Und erst dann, wenn alles Böse ausgemerzt ist, dann gibt es ewigen Frieden. Diese Weltanschauung ist historisch entstanden aus dem Zoroastrismus, später der Manichäismus. Für jene, die sich damit etwas mehr auseinandersetzen wollen: Es ist noch gar nicht mal so alt, irgendwann im 6. Jahrhundert v.Chr. entstanden, und ich meine, diese Weltanschauung ist die Ursache vieler Kriege, vieler Auseinandersetzungen und insbesondere für vehemente Auseinandersetzungen, bis zur Ausmerzung des Gegners geführte Auseinandersetzungen und Kriege.

    Ich habe festgestellt – und nicht nur ich, sondern es ist auch eine historische Tatsache und viele Historiker würden das inzwischen auch so sehen – es gibt niemanden, der sich als Diener des Bösen ansieht. Es gibt keinen Menschen, der sagt: „Ich diene bewusst dem Bösen.“ Oder: „Ich will dem Bösen dienen.“ Und selbst wenn es Satansverehrer gibt, dann werden sie sagen: „Und Satan ist nicht das Böse. Satan ist das Gute.“ Es gibt Fehlgeleitete, es gibt Menschen, die Schlimmes tun, aber es gibt niemanden, der bewusst Schlechtes tut, um das Schlechte zu bewirken. Das Böse als historische Kraft ist eine Illusion. Alle wollen das Gute entweder für sich oder für andere, meist für beides. Konflikte entstehen zwischen Menschen und Gruppen von Menschen, die alle das Gute wollen. Und diese Konflikte wären unlösbar, wenn der andere als böse angesehen wird. Konflikte werden auch unlösbar, wenn der andere als minderwertig angesehen wird. Dieses dualistische Weltbild muss überwunden werden.

    In der heutigen Zeit oder auch in einer bestimmten Phase der spirituellen Entwicklung ist man zum Schluss gekommen, es das Böse in der Welt nicht gibt. Es gibt insbesondere nicht die Bösen, die besiegt werden müssen. Ich glaube, dem würden heutzutage die meisten zustimmen, vermutlich und hoffentlich alle, die diesen Text jetzt lesen. Es gibt immer noch Fanatiker, welche die andern für die Teufel halten. Man darf ja nicht vergessen, Luther hat den Papst als den Antichristen bezeichnet. Die Katholiken haben Luther als Werkzeug des Teufels angesehen. Das war dann die Grundlage, weshalb die Protestanten und Katholiken mit dieser Zerstörungswut versucht haben, sich gegenseitig auszurotten und auszumerzen, z.B. im Dreißigjährigen Krieg, in der Bartholomäusnacht und bei anderen Gelegenheiten. Das ist die Grundlage für diese Schlachterorgien, die die Christen in Palästina geführt haben während der Kreuzzüge. Das ist der Hintergrund, weshalb auch diese Ausrottungskriege von christlicher Seite gegen Heiden geführt wurden.

    Auch von den Indianervölkern wurde beispielsweise immer gesagt, dass sie den Teufel verehren, weshalb sie gewaltsam bekehrt werden müssen. Heutzutage ist glücklicherweise, zumindest für die Mehrheit der Religionen und insbesondere für die Christen, die heute offiziell die Kirchen vertreten, diese Form von Verteufelung des Gegners aus der Mode gekommen. Und oft ist dann das Böse in die Psyche verlagert worden. Man sagt also nicht mehr, es gibt die Dämonen außerhalb von uns, die bekämpft werden müssen, sondern die Dämonen sind in uns. Wir haben Engel und Dämonen. Engel wären Liebe, Freundlichkeit, Geduld, Aufopferung, Hingabe usw. Das gilt alles als gut. Dann gibt es das Schlechte: Ärger, Angst, Eifersucht, Gier, Neid und diese sind schlecht. Gut ist, wenn wir außerdem den Wunsch haben, Gutes zu tun. Schlecht ist dann Aggression, schlecht sind Süchte usw.

    Dualismus

    Und dann kommt aus diesem Dualismus, dass das Gute gefördert werden und das Schlechte besiegt werden muss. Auch diese Form der dualistischen Weltanschauung, man könnte auch sagen, der dualistischen Anschauung der Psyche, ist problematisch. Man kann sagen, die Ausrottung des Schlechten und die Förderung des Guten funktioniert für manche, und manche mögen damit sogar zur höchsten Verwirklichung kommen, für die Mehrheit funktioniert es nicht und insbesondere nicht dauerhaft. Es ist ein ständiger Kampf, der noch dazu verbunden ist mit den Gefühlen Sünde und Schuld. Und wenn man den Kampf in sich zu gewinnen scheint, tritt es in Form der anderen entgegen. Auch dieser Kampf gegen bestimmte Teile in sich führt zum Hass in der Welt. Menschen hassen in anderen, was sie in sich nicht zulassen können. Und oft genug entsteht durch den Kampf eine Schattenseite, die auf andere Weise in das Leben tritt.

    Für die ganz große Mehrheit der Menschen ist die Bekämpfung des Schlechten nicht der Weg, das Gute zu erreichen, und es ist auch nicht der Weg zu Gelassenheit. Im Gegenteil, Kampf gegen etwas führt nur zu mehr Kampf. So ist in mir die Erkenntnis immer stärker geworden, ein dualistisches Weltbild muss in jeglicher Hinsicht überwunden werden. Wie ich oben schon gesagt hatte, das dualistische Weltbild ist historisch gar nicht so alt. Die älteren Religionen legten auf die Bekämpfung des Bösen wenig wert. Das findet man sowohl in den indischen wie auch in den chinesischen Schriften, auch im Judentum war in den älteren Teilen von Satan und Dämonen gar nicht so sehr die Rede, und selbst wenn da mal Satan und Dämonen aufgeführt wurden, war das nicht so absolut und auch nicht das dauerhaft Böse. Erst der Zoroastrismus und der Manichäismus des 6. Jahrhunderts v.Chr. machten daraus den Kampf des ewig Guten mit dem ewig Bösen.

    Diese breiteten sich dann aus im Christentum und Islam. Und besonders in der christlichen Spiritualität war der Kampf gegen das Teuflische, das Satanische ein Hauptthema. Wie gesagt, dieser Kampf ist dauerhaft nicht von der Mehrheit zu gewinnen. Und aus diesem Dualismus hat vermutlich das Christentum den Religionskrieg im großen Stil erfunden, obgleich das Christentum vom Religionsstifter her, von Jesus Christus her, zu den friedlichsten Religionen gehört. Aber es war der Kampf für die Rettung der Seelen von allen. Die müssen gewaltsam bekämpft werden und bekehrt werden, damit sie eben nicht dem Teufel zum Opfer fallen und dann nicht in die ewige Verdammnis gesteckt werden. So haben sich die Christen, auch wenn sie schlimmste Sachen gemacht haben, als Diener Gottes angesehen.

    Diese Vorstellung, dass Menschen oder eine Gruppe von Menschen des Teufels sind und deshalb bekämpft werden müssen, sind zum Teil auch in den nachchristlichen, von Christen abgeleiteten Kulturen geblieben. Man kann sagen, die Nazis haben das übernommen: „Die Juden sind an allem Schuld, und es gibt minderwertiges Leben.“ Später die Kapitalisten gegen die bösen Kommunisten. Die Kommunisten gegen die Kapitalisten. Und auch in jüngerer Zeit gab es amerikanische Präsidenten, die von dem Reich des Bösen gesprochen haben und der Achse des Bösen. All das führt zu wenig Gutem, all das führt zu Problemen.

    Das Gute manifestiert sich ungeschickt

    Meine Behauptung ist, es gibt nur das Gute, aber das Gute kann sich auf ungeschickte Weise so manifestieren, dass Leid entsteht. Kein Mensch will wirklich das Böse. Keine Gruppe von Menschen will das Böse. Es gibt keine negative Kraft, die versucht, Menschen zu beeinflussen. Es gibt keine Dämonen, die sich irgendwo inkarnieren, um Schlimmes zu bewirken. Du kannst selbst überlegen: Glaubst du vielleicht doch an das Böse? Denkst du, es gibt so was wie eine böse Kraft, gegen die du ankämpfen musst? Denkst du, es gibt negative Kräfte, die dich beeinflussen? Denkst du, es gibt böse Menschen? Denkst du, es gibt Gruppen von Menschen, die böse sind? Bewusst oder unbewusst, vielleicht ist das in dir. Dann kannst du mal überlegen: Stimmt das wirklich? Du kannst mal analysieren, wenn du die Gruppe, die du vielleicht als böse erlebst, genau betrachtest: Meint sie es wirklich böse oder, von ihrem Standpunkt aus, meint sie das gut?

    Ich leugne nicht, dass es Verbrechen gibt. Es gibt große Verbrechen und die Nazis sind ein großes Beispiel dafür. Es gibt Menschen, die andere quälen. Es gibt auch heute, auch in unseren Breiten, Kindesmisshandlung, es gibt Vergewaltigung, es gibt Mord, es gibt Totschlag, es gibt Folter usw. All das gibt es. Aber meine Behauptung ist, obgleich die Menschen Schlimmes tun, sie meinen es nicht böse. Auch wenn jemand aus Rache Schlimmes tut, man kann sagen, er meint es böse, aber er will eigentlich Gerechtigkeit herstellen. Von seinem Standpunkt aus tut er oder sie das Gute. In diesem Sinne möchte ich dich ermutigen, dir bewusst zu machen, falls es irgendjemanden gibt, von dem du annimmst, er ist böse, versuche mal, dich in ihn hineinzuversetzen, und versuche zu überlegen, ob er vielleicht von seinem Standpunkt aus vielleicht doch das Gute will. Versuche es zu verstehen.

    Verstehen heißt nicht, alles verzeihen. Verstehen heißt auch nicht, dich nicht für das Gute zu engagieren. Wie gesagt, es mag Menschen geben, die Schlimmes tun, auch wenn sie von ihrem Standpunkt aus meinen, sie hätten das tun müssen. Und sie müssen vielleicht weggesperrt werden, man muss versuchen, ihnen zu helfen, darüber hinauszuwachsen. Man muss manchmal Menschen davon abhalten, Schlimmes zu tun. Aber wir müssen keinen Menschen hassen, wir müssen niemanden bekämpfen. Und wir müssen uns auch selbst nicht bekämpfen

  15. Fluß
    September 6, 2017 um 1:04 pm

    t-RAUM
    Sich im Raum bewegen im Traum. Unbewußtheit traumatisiert, deswegen brauchts Psychologie als medizinische Forschung. Sie will die Funktionalität des Gesellschaftswesens beibehalten im Kokon, sichtbar als Bourn Out, Sucht-Abhängige… Sucht nach Geld – nach ein KOMMEN – ein Warten.

    hURe – UR und Uhr…
    aus h, u, r, e kann auch RUHE gebastelt werden 🙂

    MERK-el wurde mit Tomate beschmissen auf eine rote Fleece-Jacke, ist ausreibbar. Sie gab da wohl die Erlaubnis für, sonst wäre es ein typisches EI gewesen 😉
    Oder sollte das rot Blut bedeuten? Blut auf Blut…

  16. tulacelinastonebridge
    September 6, 2017 um 12:29 pm

    Ja natürlich ist die Menschheit traumatisiert, immer schon aber das muss ja nicht so bleiben. 🙂

  17. September 6, 2017 um 11:48 am

    Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:

    ICH will informieren und vor allem mit schubsen ins LEBEN ins POSITIVE wie auch thom ram mit bumibahagia.com … BIN LUISE

  18. Gerd Zimmermann
    September 6, 2017 um 7:41 am

    Indogene

    • Fluß
      September 6, 2017 um 1:12 pm

      Und wo sind dieses speziellen Kinder?
      In Rußland, China in speziellen Schulen. Beim Militär.
      In Deutschland sind sie kein Thema. Schreiben so viele drüber, nur die Forscher (Mediziner) erkennen sie nicht als Thema an.
      Auch Thema Umweltmedizin wird nicht bei der gesetzlichen Krankenkasse anerkannt.
      http://www.hese-project.org/de/emf/index.php?lang=de
      Das Bild ist gut, ich weiß nicht, ob kopieren erlaubt ist 😉

  19. Gerd Zimmermann
    September 6, 2017 um 6:46 am

    „Auch das Thema Trauma ist auf dem Blog nicht neu “

    Ich habe die Bilder von Wolfgang noch nicht vergessen.
    Spiegeln sie doch unbewusst die Auflösung des Traumas.

    Die Indianer beobachten den Flug der Vögel.
    Eine Wissenschaft für sich, wer sie erkennt.

    Der Flug der Vögel zeichnet den Sinn des Lebens auf.

    Viktor S. brachte es bis heute unerkannt auf den Punkt.

    „Ein Vogel fliegt nicht, er wird geflogen,
    Ein Mensch denkt nicht, er wird gedacht.“

    Mit anderen Worten; mangels Materie lebt der Mensch in der Idee Mensch.

    Die Idee Mensch ist unsterblich.
    Wir denken, wir sind unser Körper, wir sind nicht unser Körper, wir sind
    unser unsterblicher Geist.

    Die Welt ist Klang.

    Du weisst nicht woher der Klang kommt.
    Der Klang kommt aus der Stille, der Ruhe, der Bewegungslosigkeit.

    Eine Klangschale ist wie dein ruhendes Bewusstsein.
    Bewegst du die Klangschale erscheint ein Ton.
    Die Schwingung der Klangschale kannst du nicht einwecken.
    Einen Urknall kannst du auch nicht einwecken.
    Wecke den Knall ein, am Urknall, wie kannst du nicht, gehst als Wissenschaftler
    nicht in die Kirche und kannst den Urknall mangels Knall nicht einwecken.

    Also, wie knallt der Urknall????????????????????????????????????

    Deine Fachkollegen knallen im Rotlicht.
    Huren gab es schon vor der Hexenverbrennung.

    Ist die Wissenschaft eine Hure?
    Zumindest ist c2 ein uneinlösbares Hurenversprechen.

    Martin hat c2 in seinem Safe, als Phyiker.
    Wer anders denkt gehört gelöscht. Immerhin.

    Löschen symbolisiert Macht der Sklaventreiber.

    Bewusstsein kann man nicht verhaften,
    selbst ein Martin wird das lernen müssen.

  20. Tommy Rasmussen
    September 6, 2017 um 4:16 am

    „Es ist ja auch zu beobachten, dass wir kollektiv viele Dinge tun, obwohl wir genau wissen, dass es uns nicht nur uns als Einzelne schädigt, sondern den gesamten Planeten“

    ???:

    06.09.2017 – Luziferischer NWO-Papst segnet Seelen-Tötung der Menschheit ab: Essen, trinken, huren, masslos tolerant sein – Die Leugnung von Gott als eine universale moralische Ordnung ist ein Merkmal der NWO. Das schließt eine Leugnung ein, dass wir eine göttliche Seele haben, ein Gewissen, das uns mit Gott verbindet. Mit der Übernahme der katholischen Kirche durch die krypto-jüdischen Jesuiten wurde die Kirche antichristlich.
    http://new.euro-med.dk/20170906-luziferischer-nwo-papst-segnet-seelen-totung-der-menschheit-ab-essen-trinken-huren-masslos-tolerant-sein.php#respond

  21. September 5, 2017 um 11:59 pm

    Trauma Übergriff und Herrschaft
    Wir leben in einer Zivilisation in der „heimlich“ Herrschaft ausgeübt wird, in der der Übergriff, der die Autonomie, Authentizität und Integrität der Person schon des Babys verletzt und durch manifeste wie kumulierte physische und psychische Traumata deren Entwicklung zu einer konstruktiven Identität untergräbt bis zerstört. Destruktive (egomanische, ausbeuterische, funktionalisierende, also borderlineske bis psychopathische) und defizitäre (also eher passive, lethargische, apathische, depressive) Persönlichkeitsstrukturen sind die Folge, die beide äußerst systemkonform funktionieren. Die einen als aktive Täter in den überall gegebenen hierarchisch-bürokratischen Organisationen in Wirtschaft, Staat und Religion, aber eben auch im Militär und den Geheimdiensten, die anderen als lethargische Opfer.

    Das Ritual und sein Dogma
    Das konkrete Leben ist nicht nur in falschen Identifikationen (wobei es ohne Identifikationen auch kein psychodynamisches Lernen Lernen und Persönlichkeitsentwicklung geben kann) eingebunden, sondern vor allem in Rituale, also festgefügte Abläufe, die man so tut, weil sie von allen getan werden. Ob das das Zähneputzen und das Duschen am Morgen, das Arbeitsprozedere oder der Jahresurlaub, oder die Taufe des Kindes oder die letzte Ölung ist. jedem dieser konkreten Rituale ist ein Dogma zugeordnet und das Dogma eingebunden in eine „große Ideologie“ ob an den Glauben an Wachstum und Innovation durch die Investition von Investoren oder an die entsprechende Religion oder eben an die „Demokratie und die Menschenrechte“ mit denen sich die staatlichen Rituale legitimieren. All diese Dogmen sind irrationales Überzeugungssysteme, die aber als rational geglaubt werden.
    Beides, das Ritual und sein Dogma wird fraglos vollzogen und garantiert jenen Konformismus und jene „falschen Identifikationen“ ohne die Herrschaft nicht möglich wären, denn sie verhindern eben den Menschen mit konstruktiver und gemeinschaftsdienlicher Identität, also jenen Menschen:, den sich Franz Ruppert wünsche. „„Meine Utopie sind Menschen, die sich selbst lieben und achten, die selbst denken, die wissen, was sie in ihrem Leben wollen. Solche Menschen brauchen keine Feindbilder und auch keine Trugbilder des schönen Scheins, denen sie hinterherlaufen. Sie fühlen sich gut, weil sie bei sich sind. Keiner muss dann besser sein oder mehr haben als der andere“,“
    Was alles jedoch nicht bedeutet, dass es diese Menschen dennoch, wenn auch zu wenige gibt.

    Menschliche Entwicklung
    Die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen ist – grob der Kürze halber formuliert – der Erfahrungsniederschlag äußerer Erfahrungen im Inneren. Insofern werden in ritualisierten und
    So verinnerlichen die meisten Menschen durch das ritualisierte Leben in dem sie aufwachsen ein ihnen eigentlich fremdes Leben, das sie aber für jenes halten, welches sie mit viel Eifer und Erfolg „gelernt“ haben und dieses schreiben sie sich mit großem Stolz als eigene Leistung zu, ist aber in Wirklichkeit zum größten Teil der Abklatsch einer billigen borderlinesken oder psychopathischen Anpassung, das sie konformistisch exekutieren. Sie leben, wie ich das in eine komplexe Sozial-Theorie einbaue in der DOPPELTEN MATRIX wie Fremde in einer fremden Welt.
    Der universalistische ideologische „Überbau“ als „verinnerlichtes Denken“ ist unter der Voraussetzung des durch Mangel oder Verlust an Zuwendung in seiner Identitätsentwicklung nicht hinreichend zum Zuge gekommenen Menschen eine komplexe Verstrickung von lebensprädestinierenden Ritualen und diese passend deutenden immer als universell apostrophierten „Ideen“, als dogmatische, und damit zwingend immer zugleich als universell gültig hingestellte Ideologien zu deren Rechtfertigung. Diese fest zementierten Glaubenssätze erweisen sich dem Gläubigen insofern immer unausweichlich und alternativlos zugleich als schlüssig, stringent, zutreffend, berechtigt und durchdacht als dessen Bewusstsein nichts dazu beizutragen hat, was über das präsentierte ideologische Dogma hinausgehen könnte. So erscheinen diese Dogmen diesen Opfern ihrer ritualisierten Lebensform als fest zementierte Glaubenssätze alternativlos und allgemeingültig.

    Psychotherapie – »Psychodynamischen Lernens«
    Psychotherapie als Hoffnung, Einsichtigkeit in diese Verhältnisse massenwirksam zu machen hat null komma null Sinn. 80 % aller approbierten Psychotherapeutinnen sind Verhaltenstherapeuten, die die Menschen mit „Verstärkungslernen“ genau in die DOPPELTE MATRIX treiben.
    Wie oben angedeutet ist das Problem ja ein Ganz-Zivilisatorisches.

    Gruppenpsychotherapie
    Für traumatisierte Menschen ist die Gruppe ein zu hochschwelliges Angebot, da sie zu paranoid sind.
    Wenn sie „mitmachen“ gehen sie in die innerliche Emigration, das macht keinen Sinn. Vorher hinreichend Einzeltherapie wäre unausweichlich notwendig.

    Ich habe in meiner 3 Jahrzehnte andauernden Psychotherapeutischen Praxis als Psychotherapeut (HPG) die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die nach Antworten suchen sehr schnell verstehen können, was mit ihnen los ist, wenn der Therapeut entsprechend dem „Patienten“ oder besser „Suchenden“ so hinreichend empathisch und kompetent erscheint, dass er sich diesem öffnen und anvertrauen mag.
    Doch auf dieser Verstandesebene ist dann noch nicht viel erreicht, da ja die Menschen nicht „aus der Haut“ – also ihrer je spezifischen DOPPELTEN MATRIX – herauskönnen. Man bräuchte eine anderes lebenspraktisches Milieu, das ganz real sozioökonomisch funktioniert, in dem die Menschen mit Anderen zu neuen Erfahrungen kommen können.

    daran arbeite ich und darüber erzähle ich gelegentlich auf meiner facebook-Seite https://www.facebook.com/groups/1420427538051638/?ref=bookmarks

    • Am.Selli
      September 7, 2017 um 3:32 pm

      Danke ! 😉
      Sehr nach-denkens-wert… und bitte, wie geht es weiter :
      „Die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen ist – grob der Kürze halber formuliert – der Erfahrungsniederschlag äußerer Erfahrungen im Inneren. Insofern werden in ritualisierten und “ (?)
      Sehr spannend !
      Herz-Innen-Danke nochmals !
      . 😉

  22. September 5, 2017 um 7:33 pm

    Na ja. Ich war ja anfangs begeistert beim Lesen dieses Artikels, als aber dann die „rechte Keule“ kam, war ich nicht mehr begeistert. Jemand der sein Land liebt und sich damit mäßig identifiziert, jemand, für den sein Land eben einen Wert hat, und dem sein Land nicht egal ist, wie es derzeit bei vielen „Bundesdeutschen“ ist, muß nicht psychisch krank sein. Was der Gesellschaft fehlt – und was übrigens auch ein Anzeichen für eine kollektive Traumatisierung ist – ist, daß sich die Menschen eben NICHT mehr abgrenzen können, sie können nicht nein sagen, sie lassen sich ausbeuten, benutzen, mißbrauchen. Ansonsten guter Artikel und sehr wichtiges Thema.
    Leider interessiert das die Medien nicht denn man will die Bevölkerung durch teile und herrsche weiter spalten, man will ja keine glückliche, friedliche Bevölkerung, das ist nicht im Sinne der Herrschenden. Außerdem lassen sich psychisch Kranke auch viel leichter manipulieren, und wenn man sieht, wieviel man an diesen Krankheiten verdienen kann – das würde keine Pharmalobby freiwillig aufgeben. Schlicht und einfach gesagt, man will eine traumatisierte Bevölkerung
    Meine Eltern waren übrigens auch Kriegskinder (Jahrgang 39) und höchst traumatisiert, sie haben da gar nicht drüber geredet.

    • Martin Bartonitz
      September 5, 2017 um 7:38 pm

      Danke für Deinen Kommentar!

      Mein Vater hat mir übrigens erst in den 90er Jahren über seine Gefühle während der Deportation erzählen können. Es war für ihn wohl eine sehr schwere Zeit.

      • Am.Selli
        September 7, 2017 um 3:28 pm

        Eine SEHR schwere Zeit !!!
        und „auf-arbeiten/erzählen“ durften sie nichts darüber …
        Wehe, es kam ein Erinnerungs-Gedanke über ihre Lippen !
        Sie wurden sofort ausgegrenzt.
        Dem Sieger gehörte die Be-Achtung !
        – und nicht den Verlierern.

  1. September 6, 2017 um 1:08 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: