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„Die atmosphärischen Bedingungen lassen die Bildung von langlebigen Kondensstreifen nur sehr selten zu.“ … #Chemtrails

Abgasstreifen von Linienflugzeugen über Barcelona, Spanien

Ich kann mich noch an tief blaue Himmel im Sommer erinnern. Das war in den 60 und 70iger Jahren. Zugegeben, da war der Flugverkehr noch wenig entwickelt. Aber wenn dann schon mal Flieger am Himmel zu sehen waren, da waren ihre Contrails sehr kurz und in Sekunden wieder verschwunden. Wenn ich heute in den Himmel schaue, und das tue ich inzwischen sehr häufig, dann gibt es kaum noch Tage, an denen diese kurzen Trails zu sehen sind. In der Regel ziehen sich diese Trails nun über den ganzen Himmel und stehen dort über Stunden und werden auch immer breiter. Am Ende des Tages ist dann der Himmel äußerst milchig aus. Weit weg von dem dunklen Blau, das ich noch in Erinnerung habe. 

Wissenschaftler sprechen von Geo-Engineering (Wikipedia: „… bezeichnet vorsätzliche und großräumige Eingriffe mit technischen Mitteln in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe der Erde. „) , wenn sie das Klima beeinflussen wollen. Und so wird von einer Verschwörung gesprochen, dass da oben am Himmel gorß angelegt Dinge ausgebracht werden, ohne die Menschen darüber zu informieren. Es  wird darüber inzwischen mächtig gestritten, ob solche Streifen am Himmel, wie sie im Bild über Barcelona aufgenommen wurden, normal sind. Der Wetterprophet Kachelmann sagt JA (siehe). Andere haben darüber gearbeitet und kommen zu anderen Ergebnissen. Hier ein Text, den ich in einem Kommentar auf Facebook zum Thema Chemtrails aufgeschnappt habe, und nun mag sich jeder selbst ein Bild darüber machen, was Normalität am Himmel ist:

Moderne Verkehrsflugzeuge fliegen in einer Höhe von rund 10.000 Metern – manchmal sogar noch etwas höher“, sagt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.. Verkehrsflugzeuge halten sich somit zumeist in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre auf. In diesen Höhen herrscht jedoch nur in seltenen Fällen eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent oder mehr:

In den kalten Atmosphärenschichten treten relative Feuchten von 0 bis über 200 % auf. In ca. 70 % der Fälle ist die Luft untersättigt, die relative Feuchte liegt also unter 100 %, und die Kondensstreifen lösen sich innerhalb weniger Minuten auf

heißt es sogar auf der „Chemtrail-Vertuschungsseite“ von Wikipedia. Eine Quelle nennt Wikipedia dabei nicht. Man kann daher nicht ausschließen, dass die Luft sogar in weit mehr als 70 Prozent der Fälle untersättigt ist. Dafür spricht vieles: Die Möglichkeit der Luftmassen, Wasserdampf aufzunehmen, nimmt zum einen mit sinkenden Temperaturen ab. Mit anderen Worten: Je geringer die Temperatur, desto weniger Feuchte können die Luftmassen aufnehmen und desto geringer ist das Wasserdampfmischungsverhältnis (Julia Keller, „Die Messung von Wasserdampf in der Tropopausenregion an Bord eines Passagierflugzeugs„, in: Diplomarbeit im Fach Meteorologie, Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Universität Karlsruhe [TH], Juli 2008, S. 10) ). Hinzu kommt, dass synoptisch bedingte Austauschprozesse häufig trockene stratosphärische Luft in die obere Troposphäre einbringen (Keller, a.a.O., S. 11). Mit anderen Worten:

In der Reisehöhe von Verkehrsflugzeugen ist es in der Regel eher trocken, so dass sich die Kondensstreifen in der Regel auch wieder sofort auflösen müssten.

Dieses Ergebnis wird durch eine vom Meteorologischen Observatorium Lindenberg vorgenommene klimatologische Auswertung der Feuchteprofilmessungen bestätigt. Diese Skizze zeigt einen Mittelwert von ca. 40 % relative Luftfeuchtigkeit an der Hauptdruckfläche 300 hPa. Das entspricht in etwa einer Höhe von 9000 Metern. „Es ist eine Feuchteabnahme von ca. 4 % relativer Feuchte in den letzten 45 Jahren in der oberen Troposphäre über Lindenberg zu beobachten“, ergaben diese Messungen.

Aber auch die Stratosphäre scheint immer trockener zu werden. Kürzlich haben Forscher vom NOAA Earth System Research Laboratory in Boulder (Colorado) den Wassergehalt in der Stratosphäre untersucht. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass der Wasseranteil in der Stratosphäre zurückgeht.

Die atmosphärischen Bedingungen lassen daher die Bildung von langlebigen Kondensstreifen nur sehr selten zu.

Noch viel seltener lassen die atmosphärischen Bedingungen einen substanziellen Breitenzuwachs der Kondensstreifen zu. Dieses links abgebildete Phänomen können wir jedoch seit ein paar Jahren nahezu täglich rund um den Globus beobachten, d.h. viele der Kondensstreifen sind nicht nur langlebig, sondern sie legen mit der Zeit auch noch an Breite zu. Damit ein sichtbarer substanzieller Breitenzuwachs der Kondensstreifen eintreten kann, wäre jedoch eine außerordentlich hohe Übersättigung der Luft erforderlich. Dieses Phänomen tritt nur bei RHi ≥ 120% auf, d.h. die relative Feuchte muss bezogen auf die Übersättigung der Luft mit Eis mindestens 120 Prozent betragen. Andernfalls können die Kondensstreifen nicht sichtbar anwachsen. Bei geringen Übersättigungen ist der Kondensstreifen größtenteils unsichtbar (vgl. Simon Unterstraßer, „Numerische Simulationen von Kondensstreifen und deren Übergang in Zirren„, in: Dissertation der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Oktober 2008). In der gerade genannten Dissertation der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München heißt es zudem:

Im Kondensstreifen wird im Gegensatz zu natürlich gebildeten Zirren diee Ubersättigung großflächig abgebaut. Durch turbulente Schwankungen entstehen kurzzeitig Untersättigungen, welche zu einem „turbulenten“ Verdampfen der Kristalle führen.
vgl. Simon Unterstraßer, a.a.O.

Als Zwischenergebnis kann somit festgehalten werden, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre in der Regel weit unter 100 Prozent beträgt, so dass sich die Kondensstreifen von Flugzeugen in der Regel auch sofort wieder auflösen müssten. Ein substanzieller Breitenzuwachs der Kondensstreifen ist nur in absoluten Ausnahmefällen (RHi ≥ 120%) möglich. Dieses Phänomen können wir aber mittlerweile nahezu täglich an unserem Himmel erleben. Hinzu kommt noch, dass es aufgrund der vom Flugzeug erzeugten Turbulenzen und der damit einhergehenden Untersättigung von zunächst übersättigter Luft zu einem so genannten „turbulenten Verdampfen“ der Kristalle kommt, womit die Aerosole für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar sind.

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,
  1. Gerd Zimmermann
    August 14, 2017 um 7:15 pm

    Lieber Martin

    ich mag schon gar keine unbequemen Fragen mehr stellen.

    Schauen wir mal zu Jens Schauberger.

    Er sieht nur das was er sieht.
    Viktor konnte das Unsichtbare sehen.

    Nehme eine Flasche Whisky, zu schade, eine Flasche Wasser und
    leere sie, einfach so. Sie macht gluck, gluck, gluck.

    Drehe diese Flache und es wird ein Wirbel entstehen.
    Sie ist schneller ausgelaufen.

    Und jetzt mache das nicht in der Flasche sondern an jeder beliebigen
    Wasseroberfläche, funktioniert auch mit Luft.

    Der Wasserwirbel kann geführt werden und wird immer schneller,
    bei der Beachtung der Geometrie.
    Es muss nicht einmal ein Doppeldrallrohr sein.

    Die Kraft welche saugt in der Sogturbine drückt auch.
    Die kraft welche drückt ist unbekannt, sie ist unsichtbar.

    Hier ist alles Wissen der Menschheit geschrieben.
    Eine Vorwärtsbewegung braucht die selbe Kraft an Rückwärtsbegung.

    Bekannt als Aktio gleich Reaktio, nur noch nicht verstanden.

  2. Gerd Zimmermann
    August 14, 2017 um 2:20 pm

    Martin

    Wetter ist doch sehr elektrisch.

    Ohne das sich die Atmoshäre eletrisch auflädt, würde es kein Wetter geben.
    Hoch- und Tiefdruckgebiete sind Poteniale unterschiedlicher Elektrizität.

    Diese Potentiale suchen ihr Gleichgewicht.
    Ein Gleichgewicht erzeugt ein Blitz indem er einen Ausgleich findet.
    Hat es genug geblitzt ist ein gleiches Potenzial zwischen den Unterschieden
    hergestellt.

    Diesen Potentialunterschied nutzte Nikola um „Freie Energie“ aus der Luft
    zu entnehmen.

    Dieser Potentialunterschied besteht an jedem Ort zu jeder Zeit.
    Dies Energie ist „unendlich“ da sie transportkostenfei durch die Atmosphäre
    ausgeglichen wird.

    Wasser spielt dabei eine wichtige Rolle.

  3. Martin Bartonitz
    August 14, 2017 um 1:24 pm

    OK, ist schon länger unterwegs:

    Weather modification: programs, problems, policy, and potential
    by United States: Congress
    Publication date 1978 i.e. 1979
    Topics Weather control–United States.
    Publisher Washington: U.S. Govt. Print. Off.
    Collection ufgdp; univ_florida_smathers; americana
    Digitizing sponsor University of Florida, George A. Smathers Libraries with support from LYRASIS and the Sloan Foundation
    Contributor University of Florida, George A. Smathers Libraries
    Language English

  4. Gerd Zimmermann
    August 14, 2017 um 11:27 am

    Mir sind diese Bilder selbst in der Schweiz gut bekannt.
    Ich habe schon 7-8 Flugzeuge gleichzeitig am Himmel gezählt,
    welche keine üblichen Flugrouten nutzten.

    Die Sonne scheint trozdem und am nächsten Morgen ist aller
    Zauber vorbei.

    Alle Menschen atmen die selbe Luft.
    Es ergibt keinen Sinn die Atmosphäre zu impfen.

    Chemtrail als Waffe trifft Freund und Feind, siehe Giftgas.

    Selbst auf Umwegen, über die Nahrung oder Wasser ist jeder Mensch der
    Welt betroffen, ausnahmslos.

    Chemtrail ergibt keinen Sinn.

  5. Martin Bartonitz
    August 14, 2017 um 10:34 am

    Patrick Smith auf Faceboomk ergänzend:

    Sog. „Cloud Seeding“ war auch schon damals bekannt. 1952 hat die Royal Airforce mit Projekt Cumulus gezeigt wie man mit etwas Silberjodid eine ganze Kleinstadt ins Meer spülen kann.

    Der Anfang der Experimente dazu mit Fliegern war in den 1920er Jahren.

    Stellt‘ sich die Frage ob die Bilder echt sind. Wenn ja gibt es dafür auch eine ganz einfache Erklärung. Man schafft erst eine künstliche Wolkendecke bzw. schwere Vernebelung bevor der Hauptangriff kommt um den Flakgeschützen die Arbeit möglichst schwer zu machen. Was man nicht sehen kann kann noch viel schwerer treffen. Denn wo viele Bomber gleichzeitig auffliegen ist die Gefahr wesentlich größer dass viele Bomber abgeschossen werden.

  6. Gerd Zimmermann
    August 13, 2017 um 8:28 pm

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolke

    Ein Pilot einer 747 sagte mir mal, Wolken kann es bis in 18 km Höhe
    geben‎.

    Wiki hört im Diagramm bei etwa 14 km Höhe auf.
    Wo eine Wolke ist, muss auch Wasserdampf sein.

  7. Martin Bartonitz
    August 13, 2017 um 6:06 pm

    „MODERNE FLUGZEUGE MIT ‚ZWEISTROM-STRAHLTRIEBWERKEN‘ (ZTL) PRODUZIEREN KEINE KONDENSSTREIFEN.“

    Spätestens seit 2010 gibt es in Deutschland keine Flugzeuge mehr, welche überhaupt so etwas wie Kondensstreifen hinterlassen könnten, damals wurden die letzten Flugzeuge mit den neuen ‚Mantelstromtriebwerken‘ umgerüstet.

    Das Militär fing schon in den fünfziger Jahren an, Triebwerke ohne Kondensstreifen zu entwickeln – später wurden diese Triebwerke immer weiter verbessert – auch im Hinblick auf die Abstrahl-Hitze. Es gab noch bis 1986 Transall Maschinen, die beim Start über ein Zusatztriebwerk ein Gemisch verwendeten, das Kondensstreifen erzeugen konnte – auch diese sind inzwischen umgerüstet. Die neuen Triebwerke sind hoch effizient beim Treibstoff sparen, keine Airline kann sich dies mehr leisten, alte Triebwerke zu benutzen.

    Empfehlenswerte Fundstelle: Kondensstreifen? oder Chemtrails!

  8. gunther leeb
    August 13, 2017 um 12:52 pm

    hallo man moege doch auch unter geoingeneering…google nach sehen od world dimming,, ES SIND VIEL MEHR EINTRAGUNGEN FUR DIE DSCHEMTRAIL STAUB AUSSPRUHUNG ZU LESEN ALS als komische entgegenung, …..in dem staub sidn auch aluminium ent halten, , damit kann man funkspionage besser betreiben. , ich habe mit hohe politiker gesprochen udn e u abgeordnete, und iese wissen von der staub bespruchung, man kann auch die streifen beobachten, oben glatt unten tropfen sie aus, weil schwermetal schneller nach unten sinkt, dann die streifen unterbrechungen, wo ( fullstoff im ) tank gewechselt werden ausreden sind ublich bei jeder ungereimter tat. jedenfalls, auch in vietnam wurde staub gespruht, agent orange genannt,

  9. August 13, 2017 um 12:16 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  10. Gerd Zimmermann
    August 13, 2017 um 11:58 am

    Interessant.

    http://www.bosy-online.de/hx-diag.pdf

    Bei -50°C und Null Gramm Wasser in der Luft herrscht 100% relative
    Luftfeuchte.

  11. August 13, 2017 um 11:15 am

    Guten Tag… mit Verlaub.. sogenannte moderne Verkehrsflugzeuge sind Dreckschleudern… auch ohne Chemtrailcontainer an Bord.

    Auch in der Autoindustrie wird das sogenannte Saubere Auto immer grösser und dreckiger… und dieSchiffe…auch..

    Ich bin etwas verdutzt hier auf solch einen Beitrag zu stossen… das Thema ist längst durch…ich weiss darum und muss mich darüber nicht weiter durch Fachchinesische Experten.. verwirren lassen.. oder solche die gar nichts sehen wollen!

    Wir haben hier in den letzten Tagen, nahe Ulm auf dem Land… in die Sonne gesehen… mit vorgehaltener Hand… und da konnte ein jeder .. im Lichtschein die Fäden und den Müll sehen der da so fall outet… ecklig.. Fühlt sich an wie Spinnenweben… und das soll es auch sein.. ein Netz…


    Beste Grüsse
    Kurt Meyert

    • Martin Bartonitz
      August 13, 2017 um 3:52 pm

      Vielen Dank für das Video. Da sagt man immer, dass unsere Jugend lieber feiert als kritisch anschaut, was da draußen vorgeht. Diese Mädels zeigen auf, dass dem so nicht ist und packen da an, wo eigentlich unsere Politik aktiv werden müsste … wenn sie denn dürfte?

      • August 14, 2017 um 7:40 pm

        Hallo… aber gerne doch… Ja,, ja die guten alten Klischees… eine gute Zeit noch ..

  12. August 13, 2017 um 10:53 am

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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