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„Essen Sie Tierleichenteile?“

Lämmer (Foto: Wikipedia)

Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
Christian Morgenstern

Ich sprach diese Woche einen Arbeitskollegen an, ob der abgenommen hätte. Ja, er hätte sich inzwischen wegen der größeren Konfektionsgröße komplett neu einkleiden müssen. Als hätte er sich entschlossen, beim Essen einen deutlichen Gang runter zuschalten. Seit 10 Wochen habe der dann auch gleich auf Fleisch ganz verzichtet. Er hätte allerdings doch zunehmend Probleme mit Schmerzen in Gelenken und im Gebiss bekommen. Vor ein Paar Tagen war er dann bei Muttern zum feiern und hätte auch beim Fleisch ordentlich zugelangt. Und siehe da, die Probleme wären wie weggeblasen gewesen.

Ähnliches erzählte mir eine gute Freundin, die sich 10 Jahre in den USA vegetarisch ernährt hätte. Dann wäre sei nach Berlin zurück gekehrt und wäre ein Paar Tage bei Muttern gewesen, die auch „ordentlich“ Fleischgerichte auftischte. Die Freundin wollte der Mutter nicht nein sagen und aß. Und auch bei ihr waren die jahrenlangen Schmerzen in den Handgelenken anschließend weg.

Auf der anderen Seite wissen wir, dass, wer sich fast ausschließlich von Fleisch ernährt, stark unter Gicht leiden wird. Ich selbst habe meinen Fleischbedarf auf einmal die Woche reduziert und fühle mich recht wohl. Ich esse dann auch keinerlei Wurst mehr. Und inzwischen gibt es richtig gute vegetarische Aufstriche, die zum Glück nicht irgendwelche Wurst simulieren soll.

Ich hatte das Essen von Fleisch einerseits reduziert, da ich selbst kein Lebewesen töten mag. Warum sollte ich dann also Tiere essen? Viel wichtiger aber erschien mir, dass viel mehr Menschen ernährt werden können, wenn weniger Fleisch gegessen wird, bzw. viel weniger Böden mit Monokulturen zugeplastert werden müssen, wo dann nichts mehr leben kann. Zudem produzieren die Tiere viel Gülle, was unsere Böden und Gewässer mit Nitraten belastet.

Es ist also wie immer ein schwierig zu entscheiden, was gut oder schlecht ist. Das möge jeder für sich selbst entscheiden, womit er gut leben kann.

Der folgende Text aus Broschüre „DER TIERLEICHENFRESSER“ von Julia Brunke hat mich zu diesem Post angetrieben, da er ich nochmals zum Nachdenken anregte:

Essen Sie Tierleichenteile?

Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.
Volker Elis Pilgrim, Schriftsteller

92% aller Deutschen essen regelmäßig gewürzte, gesottene und gebratene Leichenteile. In ihrem Auftrag töten Schlächter Millionen von Tieren, schneiden die Kadaver auseinander und hängen sie ab. Der Verwesungsprozess beginnt. Den Leichenteilen werden Gewürze und Geschmacksverstärker hinzu gegeben. Im Supermarkt findet der Kunde die Tierleichen unter der Bezeichnung »Fleisch« in der Kühltheke wieder: aus Muskeln wird ein »Schnitzel«, ein in Streifen geschnittener Magen heißt »Kutteln«, zermanschte und gewürzte Leichenreste werden unter der Bezeichnung »Wurst« verkauft.

Wir sind es gewöhnt, zubereitetes Fleisch zu essen – fix und fertig gewürzt und mundgerecht geschnitten. Immer weniger Menschen bringen ihr Steak oder ihre Wurst tatsächlich mit lebendigen Geschöpfen in Verbindung, die wie der Mensch Trauer, Freude, Leid und Schmerz empfinden können.

Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.
Wilhelm Busch

Unsere Art von Kannibalismus

945 Hühner, 46 Schweine, 46 Puten, 37 Enten, 12 Gänse, 4 Rinder und 4 Schafe – das ist die durchschnittliche Fleisch-Bilanz eines Deutschen im Laufe eines Lebens. Dazu kommen zusätzlich etliche Wildtiere, See- und Meeresfische.

»Töten von Tieren« – das erscheint grausam. An der Metzgertheke ein Stück Fleisch einzukaufen, ist hingegen normal. Würden wir auch Katzenfleisch kaufen, wenn es lecker angemacht wäre? – Natürlich nicht! Würden wir Hund essen oder Meerschweinchen? Nein! – Warum aber essen wir das Kalb oder das Lamm? Wenn Jeder das Tier eigenhändig umbringen müsste, würden es die meisten ganz sicher nicht übers Herz bringen – und statt dessen lieber auf ihr Fleisch verzichten. Wenn wir Tiere essen, essen wir unsere Verwandten: Längst haben Biologen eine genetische Übereinstimmung bis zu 98% zwischen Mensch und Tier festgestellt. Die moderne Wissenschaft weist in immer neuen Studien darauf hin, dass Tiere logisch denken und kreative Ideen entwickeln, dass sie eine Vorstellung von Raum und Zeit haben, dass sie wie wir Beziehungen und Freundschaften eingehen, dass sie Liebe und Trauer empfinden, ja sogar Fairness, Mitgefühl und moralisches Verhalten zeigen. Und manche Tierarten verfügen offensichtlich über Selbstbewusstsein. Moderne Verhaltensforscher kommen zu dem Ergebnis:

In den grundlegenden Fähigkeiten, die uns Menschen zu Personen machen, stehen uns eine ganze Reihe von Tieren in nichts nach. Das Denken und Fühlen von uns Menschen ist mit dem Denken und Fühlen von Tieren zutiefst verwandt.

***

Dieser Selbstversuch des Tötens zeigt auf, wie Mensch zu kämpfen hat, der noch nie ein größeres Lebewesen getötet und verarbeitet hat:

Und das zeigt, wie es in der Massenabfertigung aussieht …

  1. August 4, 2017 um 8:14 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Martin Bartonitz
    August 4, 2017 um 9:08 pm

    800 Millionen Tiere schlachten und essen wir pro Jahr in Deutschland. Wie viele dieser Tiere siehst du in einer Woche, in einem Monat, einem Jahr? Wo sind diese unglaublichen Mengen eigentlich hin?

  3. Martin Bartonitz
    August 4, 2017 um 9:20 pm

    und auch das ist interessant im Zusammenhang mit Fleischverzehr:

  4. E. Duberr
    August 5, 2017 um 9:14 am

    Wie soll ein Mensch tierische Produkte vermeiden , sie befinden sich selbst im Kuchen .Wie wollen Sie 7 Milliarden Menschen ernähren ? Ich selbst lehne den Fleischverzehr schon seit Jahrzehnten ab , selbst Eier esse ich nicht. Die Nachkriegsmenschen hatten einen unglaublichen Fleischhunger . Sie mußten sehr hart arbeiten und wohnten in sehr kalten Häusern .Sie brauchten Fleisch . Es ist wohl unmöglich den Menschen den Fleischverzehr abzugewöhnen , aber einen maßvollen Umgang mit so wenig Fleisch wie möglich sollte man Ihnen empfehlen oder gar abverlangen .Man muß ihnen klar machen , daß sie ihren Bauch in einen Friedhof verwandeln . Den Vegetariern sollte man vorwerfen , daß sie immer noch Lederschuhe tragen und die verlogenen Veganer sollen sich in Plastik hüllen . Das Problem ist nicht lösbar und die Diskussion konnte nur in einer völlig vollgefressenen Bevölkerung entstehen , sie ist scheinheilig und verhöhnt die wirklich hungrigen Menschen dieser Erde .

  5. tulacelinastonebridge
    August 5, 2017 um 10:33 am

    Ich esse auch kein Fleisch.

  6. Fluß
    August 5, 2017 um 11:58 am

    Alle Nahrung ist in-FORM at ION.
    Was hat Nahrung mit Kleidung zu tun?
    In vielen Dingen ist tierisches drin, die einen enthalten sich – die anderen nicht, an den drin enthaltenem. (Ent-halt-en ist auch wieder ein Doppelwort als Polarität).

  7. Gerd Zimmermann
    August 5, 2017 um 12:50 pm

    Ich habe noch keinen Salat angetroffen der zu mir gesagt hat, bitte esse mich.

    • Fluß
      August 5, 2017 um 8:13 pm

      Du kommunizierst doch laut deinen Aussagen mit der Natur 😉 Aber wohl eher, wenn du im Waldfeld stehst. Da gibts keine andere Energie, außer die 😉

      Ich esse vorwiegend vegan, manchmal ist noch was milchiges dabei. Und ich betone dabei esse und beim trinken kann ichs nich kontrollieren, steht ja nich drauf wenn was tierisches drin ist bzw. Gelantine (tierisches Knochenmark) zum Binden in Getränken genommen wird, z.B. bei manchen Säften.

      Das is halt verschieden, du, Gerd ißt ja quer Beet. 🙂

  8. Am.Selli
    August 5, 2017 um 1:40 pm

    Herz-Danke!!!
    für diesen Wunder-vollen Film Tula !
    und ich esse auch so gut wie kein Fleisch.
    => Werdet wie die Kinder ! Die lieben Tiere aus dem Herzen heraus und die Tiere antworten ihnen … 😉

    • Martin Bartonitz
      August 5, 2017 um 4:57 pm

      Scheint so zu sein, wenn wir uns diesen Kleinen hier anschauen:

    • tulacelinastonebridge
      August 6, 2017 um 11:20 am

      🙂

  9. Martin Bartonitz
    August 5, 2017 um 7:35 pm

    Oha, jetzt noch was zu alten Bibeltexten und Interpretationen:

    Stammt aus diesem Video bei Minute 16:00:

    • Am.Selli
      August 7, 2017 um 5:00 pm

      HERZ-DANKE !!!
      Paßt Haar-genau zZ bei mir hier … 😀
      … im weitesten Sinne !!! 🙂

  10. August 6, 2017 um 6:37 am

    Wer keine Leichenteile essen will, muss sich von Licht und Luft ernähren.

    Man kann es mit Austern probieren, aber die werden spätestens im Magen zu einem Leichenteil. Das Wasser wimmelt von Kleinstlebewesen, die, wenn nicht nicht vom Chlor in der Wasseraufbereitung, dann von unserer Magensäure getötet werden.

    Auch Karotten, Kartoffeln und Bohnen sind Leichenteile, meistens sind diese Leichen älter als nur zwei bis fünf Tage. Manchmal sind sie sogar ein halbes Jahr alt. Früchte sind wie Fleisch schnell vergammelnde Leichenteile.

    Wir essen gemahlene, geschrotete und gebackene Weizenkinder.

    Ich esse nicht gern Austern. Lebende Käfer esse ich auch nicht. Und bakterienverseuchtes Wasser trinke ich auch nicht.

    Ich esse lieber Leichenteile.

    • Martin Bartonitz
      August 6, 2017 um 10:19 am

      Lieber Fingerphilosoph,

      Danke für Deine Zeilen mit Blick auf das Essen von Gemüse, das genau so als Leichenteile zu betrachten sind, was mir beim Schreiben des Artikels genauso durch den Kopf ging. Daher esse ich nach wie vor auch noch Fleisch. Allerdings muss ich zugeben, dass ich zunehmend Problem mit dem Geruch von totem Fleisch habe, d.h. ich gehe mehr als widerwillig in eine Metzegerei.

      Mein Artikel sollte auch weniger das Fleischessen an sich anklagen als viel mehr darauf aufmerksam machen, dass es uns darauf ankommen sollte, wie es den Lebewesen erging, die wir verzehren, und aber auch, was es bedeutet, wenn wir diese mit Lebensmitteln, die wir selbst essen könnten ernähren, um dann nur noch 1/10 der Energie zu uns zu nehmen, sprich wir könnten 10 Mal mehr Menschen ernähren. Und gleichzeitig entledigen sich die Tiere dem Rest des Lebensmittel. Ich erfuhr in einer Doku, dass allein die Rinder der USA jeden Tag eine Berg scheißen, so groß wie die Sykline Chicagos.

      Es ging also mehr um die Frage des Zuträglichen aus Sicht des Ganzen.

      Viele Grüße
      Martin

      • August 6, 2017 um 10:57 am

        Wenn es keine Menschen auf der Welt gäbe, dann würde der Planet wie vor ca. 15.000 Jahren, also vor der Agrarisierung, den Wildtieren gehören. Die Raubtiere würden die pflanzenfressenden Tiere fressen und die pflanzenfressenden Tiere die Pflanzen. Jedes Tier und jede Pflanze hätte bis zum Augenblick des Todes ein „freies“ bzw. „artgerechtes“ Leben. Der Tod würde schnell und ohne Leid eintreten.

        Das Problem ist nicht der Nahrungskreislauf, sondern dass im Rahmen der Agrarisierung Pflanzen und Tieren ihr Selbstbestimmungsrecht genommen und sie zu „Sachen“ degradiert wurden, die nach dem Willen des Menschen gezähmt und gezüchtet werden.

        Statt den Nahrungskreislauf in Frage zu stellen, müsste sich der Mensch fragen, mit welchem Recht er vor 10.000 Jahren Pflanzen und Tiere versklavt hat. Mit dem Argument, dass wir Lebensmittel, die wir selbst essen könnten, an Tiere verfüttern, um dann diese zu essen, wird doch nur eine weitere „Lüge“ auf den immensen Berg von Lügen gehäuft, um die Agrarisierung weiterhin zu rechtfertigen.

        Auch Pflanzen sind Lebewesen. Sie sind uns nur fremder als Tiere. Pflanzen zu versklaven ist jedoch genauso ein Verbrechen wie Tiere zu versklaven.

        Tatsache ist aber auch, dass wir mit 7,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten die Agrarisierung nicht mehr rückgängig machen können.

        • tulacelinastonebridge
          August 6, 2017 um 11:15 am

          Das Problem ist die Unbewusstheit des Menschen. Wenn du bewusst wärest wüsstest du das.

          Ich persönlich bin ein leidenschaftlicher Gärtner und da ich und meine Pflanzen bewusst im Bewusstsein sind, sind wir ein Team und wir erfreuen uns an unserer Gegenseitigkeit.

        • Martin Bartonitz
          August 6, 2017 um 11:37 am

          Es sei denn, wir ernährten uns wirklich von Licht, wie Du in Deinem ersten Beitrag in „Aussicht“ gestellt hast …:

    • tulacelinastonebridge
      August 6, 2017 um 11:08 am

      ………………..Auch Karotten, Kartoffeln und Bohnen sind Leichenteile, meistens sind diese Leichen älter als nur zwei bis fünf Tage. Manchmal sind sie sogar ein halbes Jahr alt. Früchte sind wie Fleisch schnell vergammelnde Leichenteile……………..

      Das ist ein natürlicher Vorgang, Kartoffel wachsen heran, werden reif, ihre „Nabelschnur“ verstrocknet und sie leben weiter bis sie alt und runzelig werden und nun werden sei wieder Dünger mit der Erde, uns ergeht es da nicht anders.

      Bezeichnest du dich selbst auch als Leiche?

      • August 6, 2017 um 11:28 am

        Ich bin voll bewusst, um nicht zu sagen erleuchtet. Wenn Du auch nur halb so bewusst wärest wie ich, hättest Du mich erkannt. Wenn Du auch nur halb so bewusst wärest wie ich, hättest Du verstanden, was die Pflanzen sagen.

        • tulacelinastonebridge
          August 6, 2017 um 11:33 am

          Ohhh Gott, was hast du dir nur dabei gedacht als du die Menschen geschaffen hast? Ob das mit den Menschen noch mal was wird? mh…

          • August 6, 2017 um 11:39 am

            Wenn Du nicht mal weißt, ob es mit den Menschen noch mal was wird, bist Du ja nicht mal nur halb-, sondern nur viertelbewusst.

            Nicht, dass ich das nicht gewusst hätte. Aber ich wollte Dir gerne eine Möglichkeit zur Selbsterkenntnis lassen. 🙂

        • muktananda13
          August 8, 2017 um 9:51 am

          Doch, doch, wir alle haben dich erkannt, du bist ja der Beleuchtete, der sich Erleuchteter glaubt!

          ALLES BEWUSSTSEIN; NICHTS GIBT`S, WAS NICHT BEWUSSTSEIN IST.

          Doch wenn du zu töten glaubst und als getötet dich ausdenkst, so tötest du und auch wirst getötet.
          Wenn du nicht meditierst, bleibt du nur ein armer Philosoph.

          Der wahre Erleuchtete weiss das, der Philosoph denkt nicht mal das.

          • August 8, 2017 um 2:33 pm

            Wer meditiert, ist nicht voll erleuchtet. Nur wer über das Meditieren hinauswächst, erlangt volle Erleuchtung. Meditieren ist wie ein Schuh, der irgendwann zu klein wird.

            Der wahre Erleuchtete (also ich) weiß das.

          • gabrielealt
            August 8, 2017 um 4:05 pm

            wahrer Erleuchteter, voll erleuchtet, wer bitte sollte das sein oder werden können, durch meditieren, beten, Bier saufen, bis auf eine Million zählen……..
            der jenige der das behauptet oder will, genau „der“ ist die Illusion, und wenn „der“ den es eh nicht gibt nicht mehr erscheint, dann……..
            nicht mehr und nicht weniger und die eingebildeten sogenannten Erleuchteten sind die grösste Illusion

          • muktananda13
            August 8, 2017 um 10:10 pm

            Die Illusion ist du, ist ich, sie ist auch er und sie, auch ihr seid sie, die Illusion. Die Wirklichkeit ist die unendliche, ewige Leuchtkraft des WIR , dieser unauslöschlichen ESSENZ DES HERZENS, DIE DEN RATIONELLEN GEIST ERHELLEN KANN.
            Jeder, der seinen Verstand in diese ewige Essenz voll eintaucht , wird ein Erleuchteter und ist bereits einer. Jeder, der aus seinem Individualitätsei geschüpft ist , der Eines ist mit der Einheit selbst, ist selbst das Selbst.

          • gabrielealt
            August 9, 2017 um 7:03 am

            jeder, wir, Erleuchteter, wo sind die alle, innerhalb jehnseits unten rechts links ausserhalb?
            nur „Einheit“ ist
            alles was erscheint ist Einheit als Erscheinung, wo sollte da etwas sein das eigenwillig handeln, denken könnte
            Und wenn Meditation passiert, dann bestimmt nicht weil es „jemand“ möchte oder sich dazu entscheiden kann

  11. Gerd Zimmermann
    August 6, 2017 um 7:21 am

    „Ich esse lieber Leichenteile.“

    Klingt hart, ist aber so.

    Ein nicht gegessener Apfel verfault als pflanzliche Leiche.
    Ein Tierkadaver findet noch viele Liebhaber die sich keinen Kopf
    darüber machen ob sie sich von einer verfaulten Leiche ernähren.

    Vielleicht denken Veganer wir esses Katzenbabys.

    Jeder, der nicht ein Kilo Fleisch für 2,99 Euro im Supermarkt kauft,
    sondern Fleischessen zum Genuss macht, und sein Fleisch beim
    Landwirt kauft, kann sich beim noch lebenden Tier bedanken,
    so wie es die Indianer seit Indianergedenken tun.

    Ein Raubtier tötet nur das, was es zum Überleben braucht, was übrig
    bleibt benötigen die Aasgeier zum Leben, auf den Rest freuen sich die
    Maden und Würmer. Der Kreis der Natur wird geschlossen.

    Einzig der Mensch ist in der Lage morgens, mittags und abends Fleisch
    und Wurst zu essen.

    Wer beim Produzenten kauft, bezahlt mehr, isst aber auch weniger und
    lebt wahrscheinlich gesünder.
    Beim Aldi gibt es keine Eier mehr, schnell ins Kaufland und noch
    5 Packungen erstanden. Eier kochen und einfrieren.
    Der nächste Atomkrieg kommt bestimmt.

    http://www.n-tv.de/…/Buerger-sollen-Vorraete-fuer-zehn-Tage-anlegen-article18468586.html

    Für Katzen sollten Vorräte für 70 Tage angelegt werden, denn die haben
    bekanntlich 7 Leben.

  12. Martin Bartonitz
    August 6, 2017 um 11:41 am

    Patrick Smith auf Facebook ergänzt:

    Seit wann vergammeln Früchte? Äpfel, Tomaten, Gurken etc. sind von der Natur geschaffen um den Menschen zu ernähren.

    Die Natur hat sie

    1) Perfekt eingepackt. Die Schale schützt die Frucht von Unheil von außen und hält innen das Wasser und die Nährstoffe

    2) Dem Menschen wurden die nötigen Enzyme mitgegeben die Einpackung verdauen zu können.

    3) Eine Frucht hat ausreichend Vorrat an Wasser um die Enzyme, Samen und Nährstoffe über Wochen versorgen zu können.

    4) Eine Frucht von Qualität schimmelt und gammelt nicht, sie verliert lediglich an Wasser bis sie irgendwann zu einer Rosine schrumpft.

    Wenn Dir eine Frucht verschimmelt, vergammelt dann hast Du einfach minderwertige Ware gekauft.
    Die Natur ist in Symbiose aufgebaut. Die Bäume/Pflanzen lassen Früchte wachsen von denen sich der Mensch ernähren kann und im Gegenzug verteilt der Mensch die Samen welche sich in den Früchten befindet.

    Genesis 1,29
    Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

  13. August 6, 2017 um 11:48 am

    Da müsste ja der Boden unterm Pflaumenbaum voller Rosinen sein. Oder zumindest voller Dörrpflaumen.

  14. Martin Bartonitz
    August 6, 2017 um 11:56 am

    Rechamuchs Arnold ergänzt auf Facebook:

    Wovon man sich auch ernährt…. Auch Pflanzen haben ein Bewusstsein, wie beispielsweise Experimente mittels Lügendetektortests an Pflanzen zeigen. Die These, dass keine 50.000 Menchen mehr täglich verhungern würden, wenn wir kein Fleisch mehr äßen, ist nicht bewiesen und muss hinterfragt werden. Vielleicht liefert die Analyse des absolut inhumanen Hungerproblems Ergebnisse, die andere wichtigere Stellschrauben aufzeigen. Es wäre inhuman diese zu Übersehen und Munition auf Spatzen zu verschießen. Dass die Futtermittelproduktion zu Umweltproblemen führt, kann ich mir gut vorstellen. Welthandelsabkommen spielen eine große Rolle. Kooperativer Individualismus im Weltmaßstab, wie es Franz Hörmann beschreibt, könnte eine gute Lösung sein. Ebenso führt wirtschaftliche Entwicklung dazu, dass sich die Geburtenrate senkt. Deshalb brauchen failed states wirtschaftliche Entwicklungsperspektiven, die der faschistische Kapitalismus nicht absichtlich aus Profitmaximierungsinteresse zerstört. Sinnhaftigkeit gehört finanziell alimentiert. Wir brauchen neue Belohnungssysteme. Das Geldsystem erfüllt diese Aufgabe jedenfalls nicht! Noch nicht! Gemeinwohl nach vorn! und alles was dazu beiträgt, gehört belohnt! Privatisierte reine Profitinteressen schaden. Würde die Welt stärker kooperieren, hätten wir Synergieeffekte. Aktuell scheint es ein Nullsummenspiel zu sein. Wie kommen wir zu Spielregeln, die die aktuellen Mißstände beheben und welche Spielregeln sind das? Das ist und muss die Frage sein, die gestellt werden muss, um Schritte zu einer humaneren ethisch vertretbaren Welt zu erreichen.

  15. Am.Selli
    August 7, 2017 um 5:05 pm

    Ein DANKE ! macht satter als ein voller Teller, gefüllt mit Hab-Sucht-Gedanken.

  16. Gerd Zimmermann
    August 8, 2017 um 7:35 am

    „Auch Pflanzen sind Lebewesen.“

    Das denke ich auch.

    Was ist mit dem Lebewesen Erde?

    Irgendwie gibt sie uns doch alles was wir zum Leben brauchen
    Sie kann es uns aber nur geben weil die Energie von der Sonne kommt.

    Und so greift das Eine in das Andere und ergibt das Ganze.

    Das Ganze ist Eins, Bewusstsein.

    Wer ist der Geist in der Maschine?

    Der Geist ist die Maschine.

    Es gibt keine Maschine die nicht zuerst Geist gewesen wäre.

    ID kann nicht sein, wenn es nicht vorher gedacht wird.
    Absolut nichts kann real sein was nicht vorher gedacht wird.

    Was nicht gedacht wird existiert nicht.

    Ein Atommodell existiert nicht vorher, bevor es gedacht wird.

    Ein Atommodell wird gedacht und 7 Mrd glauben daran.

    Wo ist das Problem?

    Ein Atom kann man nicht sehen und auch nicht zeigen,
    7 Mrd glauben Atome zu sehen.
    Es gibt keine Atome.
    Max Planck geht sogar so weit, es gibt keine Materie.
    Ich denke auch so. Nur ist mir bewusst, wenn es keine Materie
    gibt, muss es Materie geben, wegen der Quantenverschränkung.

  17. Gerd Zimmermann
    August 8, 2017 um 8:23 am

    Alles kann real sein.
    Alles was man sich vorstellen kann,
    geschieht tatsächlich irgendwo auf der Dimensionsachse.
    Solche Dinge passieren abermillionen Mal mit immer dem gleichen
    Ergebnis, und niemand zieht irgendeine Lehre daraus.

    Alles was eine Person denken, glauben, sich vorstellen kann, ist schon
    einmal irgendwo geschehen.
    So werden andauernd Träume wahr, nur eben meist nicht für diejenigen,
    die sie träumen.

    Eoin Cofler

    Wäre ich ein Exote oder Querdenker würde ich mir diese Worte sparen.
    Max Planck bereitet mir das Fahrwasser.

    Wie? Alle Max-Planck-Institute gehören sofort geschlossen nur weil
    Max Planck Gott (Bewusstsein) vor die Materie gesetzt hat.

  18. Gerd Zimmermann
    August 8, 2017 um 8:38 am

    „Da müsste ja der Boden unterm Pflaumenbaum voller Rosinen sein. Oder zumindest voller Dörrpflaumen.“

    Ist er auch.

    Schau mal genauer hin. Ist er auch.
    Alles ist Eins. Im Bewusstsein.

  19. Gerd Zimmermann
    August 8, 2017 um 8:44 am

    Fingerphilosoph

    ohne Bewusstein oder ohne Wahrnehmung gibt es keine Materie.

    Oder doch?

    Beweise die Materie ohne Wahrnemung.
    Wie kannst Du nicht?

  20. Gerd Zimmermann
    August 8, 2017 um 9:00 am

    „Ein DANKE ! macht satter als ein voller Teller, gefüllt mit Hab-Sucht-Gedanken“

    Ja

    In Demuth denke ich daran, wie das ALLES gedacht werden kann.

    Jeder Buchstabe, jedes Sandkorn, jeder Stern im Universum.

    Alles muss gedacht werden, bevor es in die Existenz treten kann.

    Das Bewusstsein ist der Schöpfer, im Menschen meisst unterbewusst.

    Wir untersuchen die Bewegung wissenschaftlich.
    Wir haben keine Kenntnis um die Ursache der Bewegung.

  21. muktananda13
    August 8, 2017 um 9:51 am

    Doch, doch, wir alle haben dich erkannt, du bist ja der Beleuchtete, der sich Erleuchteter glaubt!

    ALLES BEWUSSTSEIN; NICHTS GIBT`S, WAS NICHT BEWUSSTSEIN IST.

    Doch wenn du zu töten glaubst und als getötet dich ausdenkst, so tötest du und auch wirst getötet.
    Wenn du nicht meditierst, bleibt du nur ein armer Philosoph.

    Der wahre Erleuchtete weiss das, der Philosoph denkt nicht mal das.

  22. Gerd Zimmermann
    August 8, 2017 um 8:19 pm

    Wir ernähren uns nicht von Licht.
    Wir sind im Licht.
    Licht isst kein Licht.

    Licht ist eine Polarität.

    Wissen ist Licht.
    Das Doppelspaltexperiment ist Licht.
    Sowohl als auch.
    Beide Zustände sind gleichzeitig möglich.
    Zeit ist nicht möglich.
    Die Zeit hebt die Zeit auf.

    Unsere Sinne zeichnen die Zeit linear auf.
    Viktor erkannte das es in der Natur keine Linearität gibt.
    Ein Fluss fliesst nicht linear.

    Nikola erkannte das Energie universell ist.

    Du kannst das auch.

    • muktananda13
      August 8, 2017 um 10:30 pm

      Wenn du nicht dein eigenes Licht kennst, sondern nur im gedanklichen Licht des Glaubens,dann bist du noch nur ein Schatten deiner selbst.
      Versuche nicht ständig das Bewusstsein wie ein Käfigpapagei die Freiheit zu erklären versucht.

  23. muktananda13
    August 8, 2017 um 10:46 pm

    Über `s Bewusstsein zu denken macht nicht bewusst, darüber zu reden und zu schreiben auch nicht. Gedanken machen nicht bewusst, sondern unbewusst oder hochstens halbbewusst.Höchstens lebt man in Halbschalf, man schnarcht zwar nicht, aber träumt man weiter von Wirklichekit und Freiheit.
    NUR DAS EWIGE LICHT DES BEWUSSTSEINS MACHT BEWUSST, was man wirklich ist.

    Und dieses LICHT DES BEWUSSTSEINS , DAS BEWUSSTE LICHT iDER EWIGKEIT, ABSOLUTER WIRKLICHKEIT wohnt jenseits der Gedanken. Jenseits der Sprache. Jenseits der Gefühle. Und jenseits der Sinne. Das heißt, jenseits der scheinbaren Individualität, die einen Namen trägt.

    Die Göttlichkeit des Menschen ist innerhalb seiner, nicht in der äußeren Schale seiner gefühlten Gedanken und scheinbaren Aktionen in Zeit und Raum.
    Diese lebendige Göttlichkeit und nichts anderes gilt es zu entdecken im menschlichen Leben, alles andere ist nur Staub der Vergänglichkeit.

    Das Licht im Menschen schreit danach und wartet seit Äonen, wieder leben zu dürfen.

  24. muktananda13
    August 8, 2017 um 11:24 pm

    Bewusstsein heißt bewusst sein.
    Nicht darüber unbedingt zu reden, sondern ES ZU FÜHLEN.
    SICH ALS BEWUSSTSEIN FÜHLEN heißt, sich selten bis nie als jemand zu fühlen, sich selten bis nie als Körper zu fühlen, als Ratio sich auszudenken.

    Doch dabei zu denken, was man auch fühlt und zu reden, was man denkt und ALS BEWUSSTES SEIN ,SICH ALS BEWUSSTSEIN FÜHLT, ist das höchste Gut als verkörpertes , inkarniertes Bewusstsein .
    Jedoch ist von allerhöchster Wichtigkeit , zu diesem transzedentalen Zustand zu gelangen, in diesen Zustand eingehen zu wollen. Und erlernen das WIE.Dafür ist unbedingt notwendig , Sinne, Gedanken und Gefühle zum Stillstand zu bringen. Ja, zu meditieren. Nie wird es möglich sein, als Mensch, der in keiner Inkarnation als Mensch oder anderes Wesen meditiert hat, ohne Meditation zu diesem höchsten Zustand der Erleuchtung zu gelangen, DAS EIGENE LICHT ZU ERLEBEN.
    Nein, nicht jeder, der meditiert, ist auch erleuchtet, doch jeder wird es sein! In diesem oder nächsten Leben- aber man wird. Man gelangt zum eigenen Wesen, zur eigenen ewigen Natur. Nur das Bestreben macht das Potential möglich. Und Bestreben heißt Wollen. Wer will, befreit sich selbst von ewigem Kreis der Kausalität, vom Spinnennetz der Spatiotemporalität . Es ist nur ein Schritt , es ist nur ein Gedanke. Ein gefühlter, tridimensionaler Gedanke.Der Gedanke und das Gefühl des „jemand -Seins“. Da hilft kein Denken und Erfinden, da hilft kein Instrument und Buch.

    Was der Verstand teilt, eint nur das Herz.
    Und diese Eine Essenz ist das vergessene Licht des Herzens.
    Das bist du!

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  1. August 7, 2017 um 10:04 am

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