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Die Auferstehung ein Erkenntnisprozess zur Überwindung des geistigen Todes …

Foto: Martin Bartonitz

Kann es sein, dass wir geistig tot sind, weil wir nicht erkennen, was hinter den Bildern der Bibel steht? Ich bekam das gerade auf Facebook zu der kleinen Geschichte über den Hohepriester Dämon Kratie, die uns recht simpel aufzeigt, wie ein Teil unserer Matrix funktioniert, siehe auch hier:

***

 

Ein Cargo-Kult ist durch viele Verwechslungen und naive Fehlinterpretationen gekennzeichnet. Die originale Heilige Schrift des Urchristentums (Gnosis = Kenntnis) stellt richtig, dass die reale Auferstehung ein Erkenntnisprozess zur Überwindung des geistigen Todes und sicher nicht ein Herausklettern aus dem Grab zur hypothetischen Überwindung des biologischen Todes ist. Der geistige Tod ist in diesem Fall die Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe, die darin besteht, die im Folgenden aufgeführten Metaphern auf der linken Seite mit allem anderen (vermeintlicher „Unsinn“ mit eingeschlossen) in Verbindung zu bringen, als ihren jeweils richtigen Bedeutungen auf der rechten Seite:

  • Genesis_2,4-9:
    Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp „Investor“
    Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
    Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
    Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
    Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
    Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
    Baum des Lebens (ez pri ose pri: „Baum, der Frucht ist und Frucht macht“) = Geldkreislauf
    Baum der Erkenntnis (ez ose pri: „Baum, der Frucht macht“) = Geldverleih

 

  • Genesis_3,1-5:
    Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
    Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
    Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
    Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
    Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
    Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
    gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet

 

  • Genesis_3,6-13:
    Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
    „die Frau gab ihrem Mann von der Frucht“ = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
    „nackt“ sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
    „bekleidet“ sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
    „als der Tag kühl geworden war“ = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
    „unter den Bäumen im Garten verstecken“ = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
    „die Frau, die du mir zugesellt hast“ = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis

 

  • Genesis_3,15:
    Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
    Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
    Genesis_3,22-24:
    „unsereiner“ = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
    Vertreibung aus dem Paradies =
    Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
    Cherubim = Denkblockaden
Kategorien:Gesellschaft
  1. Juni 25, 2017 um 12:03 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. tulacelinastonebridge
    Juni 25, 2017 um 11:57 am

    mmhh ist das jetzt eine Übung da oben, darf jeder so eine Aufstellung machen?

    Ich könnte so eine Aufstellung über den momentanen Bürgermeister hier im Ort machen, das würde bestimmt auch gut kommen. 🙂

  3. Tommy Rasmussen
    Juni 25, 2017 um 11:45 am

    Die Gnostiker streben nicht nach Veränderung der Welt, sondern nach der Transformation des Geistes, was zur natürlichen Folge hat, die Haltung gegenüber der Welt zu verändern.
    http://gnosis-bewusstsein.blogspot.de/2010/11/was-um-alles-in-der-welt-sind-gnostiker.html

  4. Juni 25, 2017 um 10:03 am

    Eine eigenwillige Interpretation, dröhnend eindimensional. Jedoch gefällt sie mir aus einem Grunde: Sie regt mich zum Grübeln an.

    :::::::::::::::

    Jahwe war, in meinem einfach gezimmerten Weltbild, existent. Dieser ausserirdische Lümmel machte den Mönschs grossen Eindruck mit seinem Fluggerät und all seinen Zaubereien, welche in Wirklichkeit technische Fähigkeiten waren. Existent ist er immer noch, doch neige ich zur Annahme, dass nette Wesen wie dieser Sklaventreiber, Herr Jahwe, sich derzeit hier vom Acker machen müssen. Seine / ihre Zeit ist um. Gehen sie nicht, werden sie zum Gehen gezwungen – oder sie bröseln in sich zusammen.

    Das ist auch der Grund, warum die NWO Spitze, und damit ihre Lakaien, so rotiert / rotieren. Sie agieren heute zu schnell, zu ungeduldig, ich möchte sagen, panisch. Die Jahrhunderttausend dauernde geniale Einflüsterung von vampiristischen Wesenheiten wird dünn und dünner.

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    Die originale Heilige Schrift des Urchristentums (Gnosis = Kenntnis) stellt richtig, dass die reale Auferstehung ein Erkenntnisprozess zur Überwindung des geistigen Todes und sicher nicht ein Herausklettern aus dem Grab zur hypothetischen Überwindung des biologischen Todes ist.

    Ob es in der originalen Schrift so gemeint war, das weiss ich nicht, denn ich kenne sie nicht. Doch ich verstehe die Auferstehung so, wie hier behauptet, unterschreibe den Satz deswegen dickfett.

    • Martin Bartonitz
      Juni 25, 2017 um 12:29 pm

      🙂

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