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Kann ein Allgemeines Bodennutzungsrecht unsere Welt heilen?

… Hand in Hand …

Ich bekam gerade auf Facebook diesen Text der Freiwirtschaftler, der dem Einen oder Anderen eine Idee davon geben könnte, dass es Alternative Gesellschaftsverträge geben könnte, in denen die Einen nicht auf Kosten der Anderen durch leistungslose Einkommen leben werden:

Allgemeines Bodennutzungsrecht

Für alle Naturvölker auf der Erde war und ist es ganz und gar unvorstellbar, dass der einzelne Mensch das Fleckchen Erdoberfläche, auf dem er gerade lebt, besitzen könnte. Allenfalls der ganze jeweilige Stamm oder das ganze jeweilige Volk kann einen Besitzanspruch an einem bestimmten Territorium geltend machen, um hier in einem natürlichen Gleichgewicht mit der Natur zu leben, aber nicht, um dieses Gebiet auszubeuten. Diese Unsitte kam erst auf, nachdem der Kulturmensch das Zinsgeld (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld) entdeckt hatte, und damit zugleich eine neue Form der Machtausübung, die auf dem folgenden Grundprinzip beruht:

In einer Zinsgeld-Ökonomie will Niemand etwas von seinem gesparten Geld hergeben, um jederzeit die Möglichkeit ( = die Macht ) zu haben, es hergeben zu können.

Dieses elementare Machtprinzip, welches auf dem Liquiditätsvorteil des Geldes gegenüber den Waren beruht, durchdringt und beeinflusst alle Lebensbereiche in einer kapitalistisch pervertierten Marktwirtschaft. Seit Jahrtausenden ist das die eigentliche Ursache für alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen. Wenn es möglich ist, allein durch den Verleih von gehortetem (dem Geldkreislauf entzogenem) Zinsgeld, welches im Gegensatz zu allen Waren, gegen die es getauscht werden kann, dauerhaft wertbeständig ist, ein arbeitsfreies Einkommen (Liquiditätsverzichtsprämie) zu erpressen, für das alle Anderen zusätzlich arbeiten müssen, kann sich sowohl der Geldkapitalbesitzer als auch der Sachkapitalbesitzer auf der Mehrarbeit von weniger Vermögenden ausruhen und damit zugleich Macht auf andere (arbeitende) Menschen ausüben. Wenn es dann noch erlaubt ist, private Besitzansprüche an Grund und Boden anzumelden, überträgt sich das elementare Machtprinzip des Zinsgeldes auch auf den Boden, da es sich sowohl beim Geld als auch beim Boden um strukturell knappe (prinzipiell unvermehrbare) Ressourcen handelt, auf die alle Wirtschaftsteilnehmer in einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft unbedingt angewiesen sind. Die prinzipielle Unvermehrbarkeit des Bodens ist unmittelbar einsichtig, denn wir können die Oberfläche des Planeten Erde nicht vergrößern. Und die prinzipielle Unvermehrbarkeit des Geldes ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass das Produkt (Geldmenge x Umlauffrequenz) im Verhältnis zum BIP konstant bleiben muss, damit der allgemeine Preisstand konstant und somit die Währung stabil bleibt.

So, wie sich das genannte Machtprinzip des Zinsgeldes auf alle Sachkapitalien überträgt, da diese in einer kapitalistisch pervertierten Marktwirtschaft – die deshalb
auch allein dadurch kapitalistisch ist, weil sie Zinsgeld verwendet – nur angeschafft werden, wenn sie über ihre Wirtschaftlichkeit hinaus noch eine zusätzliche Rendite (plus Risikozuschlag) einbringen, die mindestens so hoch sein muss, wie das dafür erforderliche Investitionskapital alternativ durch risikofreien Verleih eingebracht hätte, wird auch ein Grundstück immer nur dann angeschafft, wenn seine Nutzung, bzw. weitere Verpachtung, eine Bodenrente einbringt, die mindestens der äquivalenten Liquiditätsverzichtsprämie des Kaufpreises entspricht. Die parasitäre Wertaufbewahrungsfunktion des Zinsgeldes führt also zwangsläufig nicht nur zum
Renditezwang aller Sachkapitalien, sondern auch zur Kapitalisierung des Bodens.

Den Renditezwang aller Sachkapitalien beseitigt allein das Quartalsgeld, da jetzt weitere Sachkapitalien aus urzinsfreien Krediten finanziert werden können, sodass
jeder unverdiente Knappheitsgewinn durch natürliche marktwirtschaftliche Konkurrenz verschwindet. Die private Bodenrente, die ebenfalls ein ungerechtes Kapitaleinkommen darstellt, kann aber noch nicht allein durch die Verwendung von umlaufgesichertem Geld beseitigt werden. Würde nur die bestehende Geldordnung geändert, müssen bei gleich bleibender Bodenrente die Bodenpreise immer weiter steigen, bis der Boden praktisch unverkäuflich ist und damit auf lange Sicht keiner optimalen Nutzung mehr zugeführt werden kann; unabhängig davon, dass mit der privaten Bodenrente dann immer noch leistungslose Kapitaleinkommen in erheblichem Umfang den allgemeinen Frieden in der Volkswirtschaft stören.

Diese Quelle systemischer Ungerechtigkeit beseitigt das allgemeine Bodennutzungsrecht.

Die gesamte Bodenfläche wird verstaatlicht und dann wieder vom Staat an die jeweiligen privaten Bodennutzer in Erbpacht vergeben. Der Staat garantiert allen bisherigen privaten Bodeneigentümern eine Entschädigung in voller Höhe des Kaufpreises zum Stichtag. An diesem erfolgt das gleichzeitige Inkrafttreten der konstruktiven Geldumlaufsicherung und des allgemeinen Bodennutzungsrechtes.

Alle bisherigen Bodennutzer (Pächter) erhalten ein Vorpachtrecht an den jeweiligen Grundstücken. Die bestehende Bodennutzung wird nicht verändert, sondern nur die gegenwärtigen Eigentumsverhältnisse, um letztlich alle leistungslosen Kapitaleinkommen zu eliminieren und eine absolute Marktgerechtigkeit herzustellen, die der einzige Garant für allgemeinen Wohlstand, dauerhaften Frieden und einen stetigen zivilisatorischen Fortschritt ist.

Die Einnahmen aus der Bodenpacht dienen nicht der Bereicherung des Staates, sondern werden unmittelbar zu gleichen Teilen an die Kinder, bzw. deren Erziehungsberechtigte, als Kindergeld ausgezahlt, um die freie Entscheidung für ein Kind unabhängig von den individuellen wirtschaftlichen Verhältnissen zu machen.

Die erforderliche Neuverschuldung des Staates von etwa 2 Billionen € zum Rückkauf des Bodens kann ohne nennenswerte Belastung für den Steuerzahler innerhalb von
20 Jahren getilgt werden, sobald der Kapitalmarktzins um Null pendelt.

  1. Martin Bartonitz
    Mai 28, 2017 um 11:27 am

    Gehört eigentlich der Grund und Boden auf dieser Welt nicht dem Volk? Warum bezahle ich dann den Boden und keine Miete an den Staat oder an die Kommune?
    Das ist eine sehr gute Frage. Die Frage ist, wer kauft den Grund und Boden. Wir müssen uns mal anschauen, wer macht das. Wenn wir uns mal den Besitzer anschauen, dann steht da drin, der Kaufmann handelt immer unter seinem Namen. Ja, wem gehört der Name. Der Name einer Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört. Also wem gehört jetzt der Name. D.h. das Verrückte ist einfach das, dass wir hier Rechtsgeschäfte abwickeln in der Fiktion. Und diese Fiktion kann überhaupt nicht über Eigentum verfügen, das geht nicht, das ist völlig unmöglich. D.h. ich würde jetzt einfach mal sagen, das ist ein Nießbrauchshandel, d.h. wir handeln den Nießbrauch. Niemand kann Eigentum erwerben, ich nenne das immer, dass ist simuliertes Eigentum, das geht gar nicht. Wenn man jetzt ganz weit zurückgeht. Die alten Indianer wußten, dass man für Grund und Boden kein Eigentümer sein kann. Das gehört alles der Schöpfung, es ist Allgemeingut, es gehört allen. Und dass kann ich nicht erwerben, aber ich kann das Recht erwerben, auf diesem Grund und Boden zu leben. Also den Nießbrauch zu erwerben. Diese Nießbrauchsgeschichten wurden in der Bundesrepublik so etwas von eingeschränkt und ausgegliedert in den ganzen Gesetzen, deshalb gibt es ja auch so wenig Nießbrauch in Deutschland. Man spricht immer von Eigentum und meint eigentlich Nießbrauch. D.h. wenn ich es einmal jetzt so betrachte, es fairer Weise betrachte, ich erwerbe ein Grundstück, weil ich möchte auf dem Grundstück leben und ein Haus bauen. D.h. ich erwerbe mir das Recht des Nießbrauchs. Und für das Recht des Nießbrauchs muss ich der Gemeinschaft ein Ausgleich geben. So könnte man es betrachten und dann passt es für mich auch wieder. D.h. dieses Geld, was dann fließt, muß eigentlich in den Topf der Gemeinschaft und das bedeutet einer sozialen Gemeinschaft. Und dann macht es Sinn, dass hat nichts in dem Topf von irgendwelchen Superreichen oder Gemeinden zu tun, die sich dadurch noch mehr Liquidität beschaffen wollen, sondern es ist Gemeineigentum. D.h., wenn wir diesen Gedanken Eigentum mal wirklich gründlich überdenken, so ist es völlig klar, Eigentum gibt es nicht. Und schon gar nicht in der fiktiven Welt der Personen. Wenn also die Bundesrepublik von Grund- und Bodeneigentum spricht, dann ist das nur eine Simulation von Eigentum und mehr nicht.

    Dann wäre es doch wesentlich vernünftiger und sinnvoller, wenn man nicht einen Einmalbetrag für Grund und Boden bezahlt, sondern eine kleine Miete ein Leben lang in das Gemeinwohl.
    Genau, richtig. Aber die Frage ist prinzipiell, warum muss ich für etwas bezahlen muss, wo ich eigentlich der Besitzer bin. Dass ist die große Frage. Ich bin der Besitzer. Das Problem an dem ganzen Spiel ist, bei dem aktuellen Bildungsstand den wir haben, würde das System kollabieren, wenn es präzise genau so arbeiten würde, wie es eigentlich gedacht ist. Alle, die ganze Welt, gehört allen Männern und Weibern und Kindern. Und jeder hat das Recht, dass was er schafft selber zu nutzen oder es der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen, wie z.B. ein Kraftwerk, eine Straße, ein Haus. Und der, der ein Haus baut, braucht etwas zum Essen. Also ein anderer, der Lebensmittel produziert, der stellt die Lebensmittel zur Verfügung. D.h. es ist alles ein kommunales System, wo Menschen zusammenarbeiten, jeder bringt seine Talente und sein Können ein und das wird dann alles von einer zentralen Struktur verwaltet und die nennt sich Staat. Das klingt alles wunderbar, nur wenn der Staat umsatz- und gewinnorientiert arbeitet, zu Gunsten einiger weniger, dann haben wir die Konstruktion, die wir heute haben, wo Menschen ausgeplündert, enteignet werden. Und manche nicht einmal genug zu Essen haben und andere mit einem Mausklick 1 Mio. verdienen um sich damit ein schönes Leben machen können.

    Fundstelle

  2. Martin Bartonitz
    Mai 27, 2017 um 8:50 am

    Brief von Chik-sik-ah an Tecumseh – 19. März 1779

    Wenn ein Weißer einen Indianer in einem fairen Kampf tötet, nennt man das ehrenhaft, aber wenn ein Indianer einen Weißen in einem fairen Kampf tötet, nennt man das Mord. Wenn eine weiße Armee eine Schlacht gegen die Indianer gewinnt, nennt man das einen großen Sieg, aber wenn sie verlieren nennt man das ein Massaker und größere Armeen werden aufgestellt. Falls der Indianer vor der Übermacht einer solchen Armee flieht und dann versucht in sein Land zurück zu kommen, dann findet er, daß jetzt Weiße dort leben wo vorher der Indianer lebte. Falls er versucht solche Armeen abzuwehren wird er getötet, das Land wird in jedem Fall genommen. Wenn ein Indianer getötet wird, ist es ein großer Verlust, welcher eine Lücke reißt in unserem Volk und Trauer in unser Herz bringt; wenn ein Weißer fällt, werden drei oder vier andere geschickt, um seinen Platz einzunehmen und da ist kein Ende in Sicht.

    Die Europäer versuchen ständig die Natur zu erobern, sie ihrem Willen zu unterwerfen und zu verschwenden, bis alles verbraucht ist und dann ziehen sie einfach weiter, lassen ihren Abfall zurück und halten Ausschau nach neuen Plätzen zur Einnahme. Die ganze weiße Rasse ist ein Monster das immer hungrig ist und was es frißt ist Land.

    Quelle: http://little-big-town.de/Geschichte/hauptteil_geschichte.html

  3. Fluß
    Mai 26, 2017 um 10:46 pm

    Hier mal etwas zum POLITIKER und angeblich Jurist maas:

    Kundenrezession:
    insgesamt: 95

    Da es dort nur von 1 bis 5 geht, wobei 5 sehr gut bedeutet, es aber keine 0 gibt,
    hat maas 91 Bewerter, die ihm die schlechteste Note geben. Die 1.
    2 und 3 kriegter nich.
    Die 4 hatter genau ein Mal.
    Die 5 drei Mal..

    Wie nennt er sein Honorar? Diät?

    Das sollte doch mal in der Schule erklärt werden, wieso so ein Mensch in einer Machtposition sitzt, was daherbabbelt und sich das Entlohnen Diät nennen läßt.
    Manche heiraten in eine „reiche“ Familie, er hat sich einfach in ne Position hiefen lassen.
    Und seine Freundin als Schauspielerin freut sich über so ne duften reingehieften positionierten.

    Wo hat er sich wohl Land gekauft?

  4. E. Duberr
    Mai 26, 2017 um 9:17 pm

    Wer ein neues Bodenrecht will , muß sich darüber im Klaren sein , das er sich mit der größten Mafiaorganisation der Welt anlegt , der Kirche . Ein erster Schritt für ein neues Bodenrecht wäre deshalb ein Austritt aus der Kirche , damit im Ende die Enteignung nach 2000 Jahren Ausbeutung und Landraub, endlich durchgeführt werden kann .Macht Schluß mit dem parasitären Landbesitz .

  5. Mai 26, 2017 um 7:25 pm

    So war’s, so ist’s,
    und so bleibt’s unverändert?

    Im Verlauf und Wandel der Zeiten…
    wurde aus einstigem, vermutlichem,
    vermeintlich friedlichem, angenommen gutem
    und wohlgesinntem Miteinander…
    das Gegensätzliche… das Gegeneinander…
    Aus der Gemeinsamkeit… die Gegenseitigkeit…
    Aus der Kooperative… die Zerstrittenheit…
    Aus der Brüderlichkeit… der Zwist und Neid…
    Aus der Freundlichkit… die Verfeindung…
    Aus der Selbstlosigkeit… die Gewinnsucht… die Eigennützigkeit…
    die Ausbeutung, Unterdrückung, Erniedrigung und Versklavung…
    die Anordnung, die Anweisung, die Gesetzgebung…
    das Besitzergreifen, und das Ständig-sich-darum-streiten,
    das Unmut- und Unheilverbreiten…
    Und wer sich dagegen wehrte…
    der erlebte sofort und sehr gezielt
    die Grausamkeit der Gewalt…
    die Brutalität der Bestrafung!
    Mit der Zeit wurde es auch noch viel schlimmer…
    Die einen hatten Besitztum
    als angeblich “Gott-gegebenes Recht” erfunden…
    Den andern wurde dies deshalb
    entsagt, verneint…oder entzogen…
    und sie wurden dafür auch eingespannt,
    sowie entsprechend geschunden.
    Land wurde zum Mittel der Macht,
    Mittel zum Reichtum.
    Darum wurde gekämpft…
    brutal und willkürlich gehandelt.
    Auch Edelmetalle wurden nicht nur
    Mittel zum Zweck in Handelsverkehr…
    Silber und Gold waren nicht nur Geld,
    Und damit Käufe getätigt,
    sondern daraus wurden Mittel der Manipulation.
    Wer sie besaß, der wollte noch mehr!
    Wer sie hatte, der fühlte sich
    auserwählt und bestätigt.
    Werte des Besitztum
    dieser narzistisch, nihillistisch,
    selbstsüchtig Allmächtigen
    gehen mittlerweile ins Unendliche.
    Es sind zwar immer weniger an der Zahl…
    aber sie besitzen die Mittel
    für nahezu grenzenlose, unantastbare,
    uneinschränkbare Macht.
    Sie kaufen, sie bestechen, sie kontollieren,
    sie korruptieren, sie betrügen,
    und mit allem was sie bereits besitzen
    wollen sie sich immer noch nicht
    befriedigen oder begnügen.
    Geld und Gierde regieren die Welt.
    Die in Reichtum und in Luxus lebenden
    sagen nicht dankbarst
    “Vergelt’s Gott!
    Wir haben genug! Uns reicht’s!”
    Nein! Sie behaupten sehr bestimmt,
    sehr überheblich und aggressive arrogant,
    sehr selbstsicher und selbstverherrlichend:
    “Geld vergold’s… Uns gehört alles…
    Und was wir noch nicht haben…
    das wir ganz einfach
    auf willkürliche Weise…unverholen frech
    “gekauft” ( = gestohlen) >>> genommen!
    Die Macht- und Mittellosen,
    die nahezu total Verarmten sind in der Mehrzahl…
    Sie schuften und schinden sich…
    Das Überleben ist mühevoll…
    Die Existenz ist eine Qual,
    Es ist eine Darben, ein Vegetieren,
    ein Lebenskampf!
    So war’s, so ist’s, so bleibt’s unverändert…
    bis die Staatskarosse der Oligarchen,
    der Nutznießer und Schmarotzer, umkippt,
    und das Boot der Plutokraten kentert…
    bis zu endgütligem Ende
    der Macht monitärer Manipulation,
    basierend auf dem widerwilligen Motto:
    “Divide et Impera!”
    einer totalitär ausbeuterischen Politk!?

    Gerhard A. Fürst
    26.5.2017

  6. E. Duberr
    Mai 26, 2017 um 11:56 am

    Wenn man über ein neues Bodenrecht nachdenken will , kommt man an dem Giganten Silvio Gesell nicht vorbei .
    Interessant ist auch , daß sich in der ehemaligen DDR ein anderes Denken über das Bodenrecht verbreitet hatte . Die Russen hatten die Junker vertrieben und auch kleinere Landbesitzer enteignet . Bei Besuchen auf dem Lande konnte man bemerken , daß die Bevölkerung den Gesamtboden mit großer Selbstverständlichkeit in Besitz genommen hatte. Man nutzte sein Betretungsrecht ganz selbstverständlich , niemand spielte sich als Eigentümer auf . Leider ist dieses Denken wieder im Schwinden begriffen , es wurde wieder westlicher , kapitalistischer und damit ungerechter . Eine verpasste Gelegenheit durch die Verbrechen der Politik .

  7. Gerd Zimmermann
    Mai 26, 2017 um 10:50 am

    Wir sind ein Teil der Erde
    Erzählung nach einer Rede des Häuptlings Seattle vor dem Präsidenten der USA im Jahre 1855
    Der große Häuptling sendet uns auch Worte der Freundschaft und des guten Willens. Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen, er bedarf unserer Freundschaft nicht. Aber wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen – wenn wir nicht verkaufen, kommt vielleicht der weiße Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land.
    Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen – oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Wir werden unsere Entscheidung treffen. …


    Wenn wir verstehen, nicht nur ein Teil des Planeten Erde zu sein,
    sondern alle Kinder des Kosmos sind,
    ich sage Kosmos, weil ich das Ganze meine,

    werden wir verstehen.

    Der Zins und der Zinseszins, denke nicht nur einmal darüber nach,

    wer hat ihn erfunden?

    Nicht die Schweizer.

    Der Zeitgeist.

    Und was um alles im Universum ist der Zeitgeist?

    Lass dich von dem Wort Zeitgeist nicht durcheinanderbringen.

    Trenne dieses Wort in Zeit und Geist.
    Mehr braucht es nicht um ein Universum zu verstehen.

    Zeit ist relativ sagt Einstein.
    Ich denke ja, nur weiss Einstein nicht um das Relative.

    Realität und Wirklichkeit unterscheidet etwas sehr wesentliches.
    Die Wirklichkeit erschafft die Realität.

    Was ist Wirklichkeit, was ist Realität?
    Die Menschheit weiss es nicht.

    Die Wirklichkeit ist die allem zugrunde liegende Energie.
    In Martins Blog jahrelang beschrieben, erklärt und gewusst,
    nur nicht erkannt.

    Einer schreibt es sei traurig.
    Das denke ich auch, die Realität nicht zu erkennen ist traurig.

    Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

  8. E. Duberr
    Mai 26, 2017 um 9:25 am

    SO ist es , das ist das eigentliche Weltproblem . Es darf keinen Privatbesitz am Boden geben . Grund und Boden müssen unbedingt wieder in den Besitz des Volkes gehen . Der Boden darf nicht beleihbar und nicht handelbar sein .Eine Nutzung ist nur über eine Pacht zu erlauben .Nachdenken kann man über Eigentum im geringen Maßstab , z.B. 500 qm pro Familie . Aber auch nicht als vererbbares Eigentum . Arbeitsloses , Leistungsloses Einkommen außer Altersrenten sind sowieso ein Verbrechen .Entschädigungen für Grundbesitzer darf es auch nicht geben , sofern der Grundbesitz eine noch festzulegende Größe überschreitet .Die riesigen Flächen sind sowieso durch Diebstahl erworben worden .

    Interessant ist , daß sog. primitive Gesellschaften schon ein viel gerechteres Bodenrecht entwickelt haben . So gibt es in den Salomoninseln das Mütterrecht . Die Mütter besitzen den Boden . Die Pächter stellen die Versorgung der Kinder sicher . Boden ist nicht handelbar , sondern wird im Stamm nach Bedarf und Familiengröße verteilt . Das Verbrechen der westlichen Konzerne in der Mißachtung des Bodenrechtes , hat zum Bürgerkrieg auf Bougainville geführt. Die Eingeborenen haben diesen Krieg gewonnen .

    • Martin Bartonitz
      Mai 26, 2017 um 11:25 am

      Vielen Dank für diese ergänzenden Informationen! VG Martin

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