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Wahrheit, Wirklichkeit, … Rohe, Raue Realität

“Sei stets ehrlich und aufrichtig!”
So wurde man als kleines Kind belehrt,
aber man hat im Verlauf der Zeit
gehört, erlebt, gesehen, bemerkt und erkannt,
dass Dinge und Belange
der wirklichen Wahrheit
auch bei Erwachsenen bleiben,
allzu oft versteckt, verheimlicht, entartet, verhindert,
bewusst verbeult, verbogen und verbannt.
So ist es leider auch bisher geblieben.
Die klare, wahre, gut sichtbare, wirklicheWahrheit
wird nicht immer gesagt,
sondern sie wird bewusst umgangen
und sehr klever umschrieben,
und man wird weiterhin belogen, hintergangen, betrogen,
und dabei narzistisch, nihilistisch belehrt:
Man müsste oder sollte sich doch damit abfinden,
zufrieden geben, und begnügen.
Somit wurde und wird immer noch aus derVielzahl
halbaufgetischter, halbservierter,
und dabei vollkommen verdrehter
immer wieder neugekämmter, frischfrisierter
halber “Wahrheiten”
das übliche Sammelsurium von
kleinen, großen, noch größeren
und sogar sehr grotesken Lügen.
Wer das unangefochten annimmt,
wer sich nicht dagegen wehrt,
wer, wie so oft in der Politik,
und auch mittels manipulierter, gekaufter,
kontollierter Presse, alles glaubt und frisst,
der trägt dann auch einen Teil der Schuld,
wenn die Wahrheit weiterhin
vertuscht, vertauscht, verdreht wird
von Leuten die tagtäglich behaubten:
“unten sei in Wirklichkeit “oben”…
und umgekehrt,…
“innen” sei “außen,” …“das Gute sei schlecht”…
“das Unwahre sei wahrhaftig und echt,”
so wie besagt,
so wie immer wieder neu erfunden…
und man sollte sich doch damit abfinden…
und die Gegebenheiten akzeptieren,
so wie päsentiert begrüssen, lieben, und loben…
man solle nicht kriteln, denken, meckern, maulen,
protestieren, demonstrieren und toben?
Wer sich also damit benügt…
wer sich nicht empört…
wer nichts dagegen unternimmt…
der hat jedesmal einen eigenen Anteil
an der Tragik und Traumatik des Betrugs…
wenn einer sofort erkennbar lügt…
wenn einer die Dinge der Wirklichkeit
“verkleidet”…“verschönert”
verwandelt, verdreht,
verwirrt, verirrt,
populistisch ideologisch polemisiert…
wenn die Wahrheit dabei immer wieder
brutalisert und entstellt wird,
und danach elendiglich
verendet, verreckt und krepiert.
Was ist denn jemals in der Politik,
und auch in den Massenmedien
wirklich glaubhaft, bleibend wahr,
aufrichtig, unverfälscht, und ehrlich?
Was ist nicht verwerflich, und deshalb auch
zu verweisen als unnütz und entbehrlich?
Wer sich nicht gegen Lügner wehrt,
wer ihnen nicht effektiv trozt und trutzt,
wer ihnen huldigt und sie verehrt,
wer sie deshalb verteidigt und nimmt in Schutz,
der wird selbst permanent befleckt
von des Übels stinkendem Dreck und Schmutz!

Gerhard A. Fürst
23.5.2017

Kategorien:Erkenntnis, Politik Schlagwörter: ,
  1. Gerd Zimmermann
    Mai 26, 2017 um 10:55 am

  2. muktananda13
    Mai 26, 2017 um 10:34 am

    Was ist Wirklichkeit?
    Was die Realität?
    Was bist du?
    Was die Welt?
    Was ist die Grenze dazwischen?
    Was ist Bewegung?
    Was die Zeit?
    Was der Raum?
    Was ensteht und was vergeht?
    Was ist Denken?
    Was ist Sein und Nichtssein?
    Was ist Alles und was Nichts?
    Was, wenn Alles Nichts ist und Nichts alles ist?
    Was, wenn du beides bist?
    Was, wenn du nichts suchst und doch süchtig bist?
    Was, wenn du nicht ahnst, was du bist, weil du eben nicht suchst, obwohl du mit Süchten beschäftigt bist?

  3. tulacelinastonebridge
    Mai 25, 2017 um 11:53 am

    https://de.cassiopaea.org/2011/05/30/chaos-schopfung-und-ordnung-definition/

    Chaos, Schöpfung und Ordnung (Definition)

    In der klassischen griechischen Kosmogonie ist das Universum aus dem Chaos heraus erschaffen. Chaos, die ursprüngliche Verwirrung, ist das Rohmaterial, dann tritt Organisation oder Logos oder ein ordnendes Prinzip hervor und erschafft das Universum.

    Dieses mythische Konzept kann auch in moderneren Begriffen ausgedrückt werden:

    Der Quantenphysik zufolge füllt sich leerer Raum mit kontinuierlich auftauchenden und sich gegenseitig aufhebenden virtuellen Partikeln. Die Bezeichnung Nullpunkt-Energie (engl. Zero Point Energy) bedeutet, dass sich die Leere mit allen Wellen aller Frequenzen und Phasen füllt, so dass am Ende die Summe von allen gleich Null ist. Daher sind sie nicht nachweisbar und sind gleichmäßig verteilt.

    Die Vorstellung von Quanten-Tunneln geht von folgendem aus: Da alle Teile des Zustands eines Systems unscharf definiert sind, und sie nichts als Wahrscheinlichkeiten bleiben, bis sie gemessen werden, gibt es für jedes begrenzte System eine begrenzte Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Zustand gemessen wird, wenn die Messung durchgeführt wird. Das Meer des Nullpunkts beinhaltet alle möglichen Zustände. Ein spezifischer Moment der Messung kann ihn in einem spezifischen Zustand einfangen. Folgendermaßen kann etwas aus anscheinend nichts hervorgehen.

    Nun haben wir das Konzept der Messung. Was ist Messung? Es gibt eine Debatte darüber, was genau Messung im Sinne der Quantenphysik ist. Um sinnvoll von Messung sprechen zu können, scheint es, dass der Begriff des Bewusstseins notwendig ist.

    Kann das System sein eigener Beobachter sein? Kann die Leere sich selbst (be)messen? Gesetzt den Fall, das Universum entstünde aus dem Chaos, könnte dem so sein. Wir können es nicht direkt wissen. Viele Kosmologien, ob traditionell oder neuere, neigen dazu, vom Logos zu sprechen, oder vom kreativen Gedanken, der die Schöpfung aus dem Substrat der Möglichkeiten manifestiert. Die Bezeichnungen variieren in großem Umfang. Um einige zu nennen: wir haben die siebente Dichte von Ra / den Cassiopaeanern, den Logos aus dem Christentum, das Chaos aus dem klassischen Griechenland, Brahman aus den Veden.

    In all diesen Ideen scheint eine Art Autogenese präsent zu sein. Im Anfang ist eines. Dann, plötzlich, sind da viele, oft zwei oder drei.

    Die einzige Möglichkeit, wie wir eine unendliche Folge von Schöpfern und wiederum ihren Schöpfern begrenzen können, ist zu postulieren, dass etwas aus sich selbst heraus entstand. Der Gedanke des Quanten-Tunnelns aus dem unerschaffenem Nichts heraus ist eine Idee in diese Richtung. Doch dann müsste das System sein eigener Beobachter sein.

    Ich-Bewusstsein könnte eine grundlegende Eigenschaft des Universums sein, denn ohne Bewusstsein gibt es keine Messung, und ohne Messung gibt es keinen bestimmten Zustand.

    Wir bekommen den Eindruck, dass Chaos und Schöpfung in gewisser Weise komplementäre Gegensätze zueinander sind. Im Falle eines materiellen Universums könnten wir sagen, dass ein Pol die inaktive, gleichmäßig verteilte, undifferenzierte Materie ist, und der andere Pol unbegrenzter Geist. Ihre Wechselwirkung ist Schöpfung. In den Worten des 4. Weges, dem Gesetz der Drei, ist Materie die passive Kraft, Geist die aktive, und das sich selbst beobachtende Universum die ausgleichende Kraft.

    Das Universum bewegt sich zwischen einem Zustand der Undifferenziertheit und dem aller Möglichkeiten. Der Begriff der Selbstbeobachtung ist sein Wegweiser. In einem lokalen Kontext könnten wir nun von etwas abgesonderten Beobachtern und Beobachteten und von ihren Interaktionen sprechen. Wir könnten sagen, dass der Begriff der Schöpfung mit dem Begriff der Ordnung verbunden ist, weil Schöpfung das Chaos begrenzt und somit Ordnung erschafft.

    Auf der menschlichen Skala könnten wir sagen, dass Wissen – verstanden als eine substantielle Übereinstimmung zwischen mentaler Repräsentation und der äußeren Realität – kreativ/schöpfend ist. Dies ist so, weil es insgesamt das Chaos vermindert, d.h. die Entropie im System verringert. Ein System, das sich selbst kennt, ist weniger entropisch als eines, das sich nicht selbst kennt. Folglich ist auf der menschlichen Skala die Selbsterkenntnis – ohne lange zu überlegen – mit dem Begriff der Schöpfung und der Kreativität verbunden.

    Je flüchtiger, d.h. chaotischer ein System ist, desto größer kann die organisatorische Kraft der Messung sein. Damit Bewusstsein folglich die physische Realität signifikant verändern kann, muss die physische Realität weniger beständig werden. Die QFS (Quantum Future School) geht davon aus, dass solche Fenster existieren und dass die Welle ein Beispiel dafür ist. Ein Aspekt hiervon ist jedoch, dass der Übergang in einen neuen Zustand mit einer Phase von Turbulenzen einhergeht.

    In den Worten der Hindu-Kosmologie tanzt Shiva die Welt in ihre Zerstörung und Vishnu erschafft sie wieder neu.

    Chaos und Schöpfung vervollständigen sich gegenseitig und das eine ist nicht ohne das andere.

    Aus der menschlichen Perspektive wählt man – oder hat zumindest die Möglichkeit zu wählen – die Rolle, die man in jeder einzelnen Situation spielt. Es scheint, dass die Ideen, die Chaos, Schöpfung und Ordnung betreffen, auf allen Skalen reflektiert werden. Wie oben, so unten.

  4. Günter Ehrens
    Mai 24, 2017 um 9:12 am

    traurig, jedoch wahr….

  5. E. Duberr
    Mai 23, 2017 um 10:10 pm

    Die Welt ist wie sie ist . Und so habe ich sie zu akzeptieren . Ich kann mich aufführen wie Don Quichote oder wie Peter Petersen. Dieser sagt immer : ick bünn Petersen , wat geiht mi dat an .In Rio platzt ein Kaffeesack und in China fällt ein Spaten um . Schlimm , wat geiht mi dat an .Die Dithmarscher sagen : Dat is as dat is unn dat blivv as dat is . Hört auf zu jaulen . Erwartet nicht den perfekten Menschen , sprecht mit dem verstörten Chaoten der glaubt ein Mensch zu sein.

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