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Sind wir wieder einmal so weit

Marsch …

überall auf der Welt
daß alles in Ruin, in Schutt und Asche zerfällt,
zerbricht, zerbirst, zerschellt?
Wo ist und wo bleibt denn
die angeblich höhere menschliche Intelligenz?
Wir sehen es doch tagtäglich was geschieht,
wo totale Willkür wahllos wütet, wühlt,
sich wälzt und wähnt,
und wo absoluter Wahnsinn regiert.
Wieder einmal werden Menschen
aufeinander gehetzt?
Ist denn niemand in Geist, Seele und Herz
darüber vollkommen empört
und davon entsetzt?
Geht denn niemand auf die Barrikaden
um das Unheil zu verhindern,
um die internationalen Menschenrechte
und Völkerrechte zu verteidigen,
um allen Übeltätern die Wege zu versperren?
Sind Ignoranz und Arroganz
der modus operandi dieser “hohen” Herren,
die andre gezielt ausbeuten und erniedrigen?
Nichts als plutokratisch opportunistische Polemik,
beschämende Politik, provozierende Propaganda!

Friedliche Menschen, die sich nicht einmal
persönlich oder namentlich kennen,
die sich niemals begegneten,
die sich nie miteinder oder gegenseitig verhaderten,
sollen sich abermals haßerfüllt
als Geger bezeichnen und als Feinde benennen?
Wieder einmal werden Feuer geschürt?
Wieder einmal werden Flammen entfacht?
Wieder einmal wird in alter,
noch glimmender Glut herumgestochert
und alte Suppen werden wieder
erhitzt, gekocht, und aufgetischt.
Wieder einmal wird totaler Unsinn gemacht?
Wieder einmal wird man
sehr bewußt belogen und betrogen,
und sehr gezielt verführt?
Wieder einmal wird man in den Abgrund getrieben?
Hat man denn von grausamer Geschichte,
so wie einst belegt und geschrieben,
und von übler Vergangenheit garnichts gelernt?
Wieder einmal kommt es zur Konfrontation?
Wieder einmal soll sich die Menschheit
zerteilen, zerreißen, zerschleißen, zerfleischen,
entmenschen, entarten, befremden,
bekämpfen, bekriegen?
Wer sind die Antreiber?
Wer sind die Hintermänner?
Wer sind diejenigen die sich dabei
kalkulierend kauern und lauern,
und vorsichtig, vorsorglich verstecken,
während andere für sie krepieren,
verbluten und verrecken?
Sie wollen von dem abermals geplanten Chaos profitieren,
aber man soll sie bei all ihren infamen Untaten
weder erkennen noch entdecken;
diese feigen Hunde,
die so laut knurren, kleffen und bellen?
Was sind das für Ungeheuer und abscheuliche Gesellen?
Hat man solche Typen nicht einst
vor ein hohes internationals Gericht gestellt?
Hat man sie nicht nur angeklagt
sondern auch bestraft?
Hat man damals nicht auch
hoch offiziell und sehr konsequent
die von nun an international gültigen
Nürnberger Prinzipien:
festlich formuliert, verabschiedet,
und als permanent bindend anerkannt?
Waren dies aber doch nur
(wie leider allzu oft)
nichts als hohle und bedeutungslose Parolen,
und diese rechtlichen Wegweisungen,
Anordnungen und gesetzlichen Richtlinien
wurden sofort ignoriert,
vergessen, verpönt und verbannt?
Und allein aus dem Grund
haben Ignoranz und Arroganz
immer noch, nahezu ungehindert
für alle geplanten Mißtaten,
wie bisher, eine “freie Hand?”
Sind wir wieder einmal soweit?
Ein abermaliges Diktieren,
Polemisieren, Propagandieren, Povozieren,
Parieren, Exerzieren, Marschieren,
Kommandieren, Salutieren,
Stationieren, Kasernieren?
Maul halten? Still sein? Mitmachen?
Befehle befolgen? Stramm stehen?
Will denn dieses abermalig sich ansammelnde,
bereits sehr sichtlich erkennbare,
ermessend anmaßende,
grotesk und grausam grassierende Übel
nicht an uns vorübergehen?

Gerhard A. Fürst
8. März 2017

Die Nürnberger Prinzipien

Grundsatz I. Jede Person, die eine Tat begeht, die nach dem Völkerrecht als Verbrechen bestimmt wurde, ist dafür verantwortlich und wird der Bestrafung zugeführt.

Grundsatz II. Der Umstand, dass das nationale Recht keine Strafe für eine Tat vorsieht, die nach Völkerrecht als Verbrechen bestimmt ist, entlastet den Täter nicht von seiner Verantwortlichkeit nach Völkerrecht.

Grundsatz III. Der Umstand, dass der Beschuldigte eine nach Völkerrecht als Verbrechen gekennzeichnete Tat in seiner Eigenschaft als Staatschef oder verantwortliches Mitglied einer Regierung begangen hat, entlastet ihn nicht von seiner Verantwortlichkeit nach Völkerrecht.

Grundsatz IV. Der Umstand, dass eine Person nach dem Befehl ihrer Regierung oder eines Vorgesetzten gehandelt hat, entbindet sie nicht von der Verantwortlichkeit nach Völkerrecht, es sei denn, dass sie keine Möglichkeit gehabt hat, sich frei zu entscheiden.

Grundsatz V. Jede Person, die eines Verbrechens gegen das Völkerrecht beschuldigt wird, hat Anspruch auf einen fairen Prozess, und zwar in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht.

Grundsatz VI. Die nachstehend aufgeführten Verbrechen sind als Verbrechen nach dem Völkerrecht zu bestrafen:

a) Verbrechen gegen den Frieden:

– Das Planen, Vorbereiten, Anzetteln oder die Durchführung eines Angriffskrieges oder eines Krieges durch Verletzung internationaler Verträge, Vereinbarungen oder Versicherungen.

– Die Teilnahme an einem gemeinsamen Plan oder einer Verschwörung zur Ausführung irgendeiner der unter (i) aufgeführten Taten.

b) Kriegsverbrechen:

Bruch des Rechts oder der Gebräuche des Krieges, wobei die Vergehen nicht auf Mord, Grausamkeiten oder Deportation der Zivilbevölkerung in Arbeitslager oder zu einem anderen Zweck aus dem oder in das besetzte Gebiet begrenzt sind, jedoch Mord oder Grausamkeiten an Kriegsgefangenen und Personen auf See, das Töten von Geiseln, die Plünderung von öffentlichem und privatem Eigentum, die mutwillige Zerstörung von Großstädten, Städten oder Dörfern oder deren Verwüstung, die nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt ist, einschließen.

c) Verbrechen gegen die Menschlichkeit:

Mord, Ausrottung, Versklavung, Verschleppung und andere unmenschliche Taten, die sich gegen die Zivilbevölkerung richten, sowie die Verfolgung aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen, wenn die Taten in Ausführung von oder in Verbindung mit Verbrechen gegen den Frieden oder Kriegsverbrechen begangen werden.

Grundsatz VII. Die Mittäterschaft bei der Ausführung eines Verbrechens gegen den Frieden, eines Kriegsverbrechens oder eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit, wie in Grundsatz VI niedergelegt, ist ein Verbrechen nach Völkerrecht.

Nürnberger Prinzipien – Wikipedia

Die Nürnberger Prinzipien sind die im Auftrag der Vereinten Nationen durch die Völkerrechtskommission (ILC) 1950 formulierten Grundsätze aus dem Statut des …

Die Nürnberger Prinzipien und die Entwicklung des …

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Illustration: Foto aus Facebook.com, 8.3.2017

  1. Michael
    März 9, 2017 um 8:08 pm

    Nö Gerd, ich bin weder soweit noch lasse ich mich gegen irgendjemanden aufhetzen, Kein normaler Mensch wünscht sich Krieg. Daher: Kriegstreiber bitte direkt an die Front, lasst uns in Ruhe. 🙂

  2. E. Duberr
    März 9, 2017 um 8:09 pm

    Dieses ewige Gegreine über Krieg und Frieden geht auf die Nerven .Es gibt kein Leben ohne Krieg. Das Gejammer der Weicheier , die genau wissen , daß sie in einem Krieg untergehen ,weil sie nicht einmal die Mindestanforderungen an einen Krieger erfüllen . Von dummen Feministinnen erzogen , mit Kinderschokolade verweichlicht , ohne die geringste Körperabhärtung müssen sie sich jetzt bald stellen . Ihre Gegner haben klügere Mütter , sie wurden schon immer für den Krieg konditioniert . Da nicht zu erwarten ist , daß alle Kriegsteilnehmer gleichzeitig ihre Waffen zerstören , wird es so weitergehen .Das diese Kriege von der Hochfinanz geführt werden , ist auch bekannt . Vielleicht ist ihr Handeln sogar nützlich . So werden die Schwachköpfe , die für fremde Herren kämpfen wenigstens reduziert. Aber wehrhaft sollte jeder Mensch sein , nur die Entscheidung OB er kämpft , sollte er sich nie abnehmen lassen

    • Martin Bartonitz
      März 9, 2017 um 10:19 pm

      Mir war so, dass gerade die wirklich zuträglich Handelnden für die Gemeinschaft als erstes fielen. Und die Weicheier sich versteckten und übrigblieben … Ne, das Aussortieren war genau umgekehrt aus der Perspektive der Herrschenden. Sie entledigten sich so den potentiellen Konkurrenten und schickten sie an die vorderste Front 😉

  3. März 9, 2017 um 8:21 pm

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  4. Gerd Zimmermann
    März 9, 2017 um 9:20 pm

    Michael

    https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_und_Frieden

    Tolstoi betrachtet in seinem Werk Krieg und Frieden
    wohl eher die Polarität zwischen den Menschen als
    Krieg und Frieden.

    Anders gesagt, da wo die Sonne untergeht, geht sie woanders auf.
    Ich habe nicht so viele Worte um diese Gefühle zu umschreiben.

    Ja, Krieg ist nicht schön, er gehört aber zum kosmischen Drama.
    Unser Glück ist aber, noch kein Mensch ist durch den Tod ums Leben
    gekommen.
    Nun wird es wieder kompliziert.
    Der Mensch ist verkörpertes Bewusstsein und Bewusstsein kann
    man nicht töten. Weder durch Atombomben, HAARP oder irgend etwas.

    Mind ist nicht sterblich.
    Es gibt auch kein Mindcontoll.

    Mind, sagen wir es so, sitzt im Kino und schaut einen Film.
    Wir würden diesen Film das Leben nennen.

    Der Film ist nicht das Leben.
    Das Leben ist der Film.

    Das erscheint auf den dritten Blick noch kompliziert.
    Ist es aber nicht. Es ist einfach.

    • Michael
      März 9, 2017 um 11:46 pm

      Krieg möchte ich keinesfalls als kosmische Notwendigkeit betrachten. Vielleicht war es mal so, aber ich finde es wird langsam Zeit, die Gewalttätigkeiten auf dem Planeten einzudämmen.
      Und ja, ich fange bei mir selber an, mit meinen Gedanken und meinem Verhalten. Es liegt noch ein weiter Weg vor mir, aber ich bin guter Dinge. Ich gehe ihn zusammen mit immer mehr Mitmenschen.

      Hinsichtlich deiner Bewertung der Ewigkeit und der „menschlichen Erfahrung“, die wir gerade leben, stimme ich dir zu.

  5. E. Duberr
    März 10, 2017 um 11:29 am

    @ Michael

    Während du vom ewigen Frieden träumst , wartet im Orient schon ein Stammeskrieger darauf, Dir den Kopf abzuschneiden . Träume weiter so , mach Dir keine Sorgen , der Adrenalinstoß ist so kräftig , daß Du keinen Schmerz spüren wirst .

    • Michael
      März 10, 2017 um 2:15 pm

      Hallo Ernst,
      soll er machen, ich komm wieder, hehe.
      Aber Spass beiseite. Jeder hat seine eigene Sicht der Welt und deine ist halt momentan eher negativ, wenn ich mal meinen Eindruck von deinen Posts geben darf.
      Du sagst hierzu wahrscheinlich „Negativ? Nein, realistisch!“

      Ich stimme dir zu, dass es vermutlich viele grausame Abscheulichkeiten in der Welt gibt. Wissen tu ich es nicht, da ich persönlich noch nichts direkt erlebt habe.

      Ich war dennoch auch früher eher negativ filternd drauf, habe mich aber gefragt, woher eigentlich mein trostloses Weltbild kommt und musste feststellen, das sehr, sehr vieles einfach auf vermeintlichen Wahrheiten der Medien sowie sogenanntem Allgemeinwissen (z.T. durch die Schule vermittelt) basierte.

      Ich habe über die Jahrzehnte inzwischen genug Medienrummel mit Panikmache erlebt und erkannt, dass man mit Angst wunderbar Geschäfte und vor allem Menschen kontrollieren kann. Mein Entschluss, meine Energien nicht mehr diesem Treiben zu Verfügung zu stellen, hat mich definitiv zufriedener gemacht.

  6. E. Duberr
    März 10, 2017 um 11:53 am

    Leider hat man den Völkern Westeuropas die Wehrfähigkeit und den Abwehrwillen mit Propaganda und verblödeten Feministinnen ausgetrieben . Den Opfern dieser Maßnahmen kann man nur noch empfehlen , einen Kreuzzug von Friedensaktivisten zu organisieren und in den Nahen Osten zu ziehen . Die Route ist bekannt , selbst die Kinder des Kinderkreuzzuges haben es geschafft um dann von den ewigen Menschenhändlern auf den Sklavenmärkten verkauft zu werden .Es sollten sich möglichst viele Feministinnen beteiligen um in den Genuß von Haremsfreuden zu kommen .Vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf .Viele werden untergehen auf dem Marsch , die Wenigen die zurückkehren, sollten nicht den Fehler des Kaisers Barbarossa machen und in dem kalten Fluß Saleph ein Bad nehmen wollen . Es wäre tödlich . Der abgehärtete , geläuterte Überrest kann dann Europa erreichen und gesunde Nachkommen zeugen .

  7. E. Duberr
    März 10, 2017 um 3:44 pm

    @ Michael

    Ich bedanke mich für die sachliche Reaktion .Wie Manipulationen der Presse uns unter Spannung halten können wir täglich erleben , aber sie lullen uns auch ein , sie haben uns ruhig gestellt wo wir lange explodieren müßten .Die Zeit wird es zeigen , ob ich Realist bin , weiß ich nicht .Wahrscheinlich auch nur anders manipuliert . Ich warte gerade wieder auf den freundlichen Zeugen Jehova , der mir erzählen wird, daß es nun wirklich soweit ist , daß der Herr kommt und die 144000 Treuen gerettet werden , ich könnte dabei sein , wenn ich Jesus nun endlich annehme . Aber wie würde er mich abholen , mit einem UFO ? Er weiß es nicht , ich muß nur glauben . Allein , mir fehlt der Glaube . Ich werde ihm erzählen , er möge sich zeigen . Ich kaufe keine Katze im Sack .

    • Michael
      März 10, 2017 um 5:56 pm

      In der Tat, die Reizschwelle für Skandalträchtiges ist schon enorm gesunken. Vermutlich auch deswegen, weil über die Jahre immer noch eine Schippe draufgepackt wurde, Helfend mag hinzukommen, dass die Menschen mit Infos 24/7 vollgeballert werden und mit dem Verarbeiten schon nicht mehr richtig nachkommen. Da fehlt schon mal die Zeit, sich noch anständig zu empören! 😉

      Ich finde es übrigens schön, dass deine Weltsicht nicht festbetoniert ist! 🙂

      P.S.: Überrasche die Zeugen Jehovas doch beim nächsten Mal mit einem Blümchen und wünsche ihnen einen schönen Tag. 😀

    • fingerphilosoph
      März 11, 2017 um 2:26 pm

      Evolution geschieht im polaren Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte: Tag und Nacht, Winter und Sommer, Wüste und Regenwald, Mann und Frau, Überfluss und Hunger. Jedes Ding, jede Regung, jede Landschaft entfaltet und entwickelt sich im Wechselspiel mit seinem Gegenteil. Jedes Ding braucht notwendigerweise, um zu sein, sein Gegenteil. Aus dieser Erkenntnis heraus kam Heraklit zu seinem Spruch, dass „der Krieg aller Dinge Vater, aller Dinge König“ sei.

      In Heraklits Augen haben diejenigen Unrecht, die ein Ende des Kampfes und den ewigen Frieden herbeisehnen. Denn mit dem Ende der schöpferischen Spannung, die aus der Auseinandersetzung des Gegensätzlichen entsteht, würde totaler Stillstand eintreten. Dieser Stillstand ist nichts anderes als ewiger Tod, ewiges Nicht-Sein.

      Mit dem Gedanken des Zusammenspiels gegensätzlicher Kräfte hat Heraklit Recht, aber dieses Zusammenspiel muss nicht notwendigerweise Krieg oder Kampf sein. Krieg ist die Folge, wenn im Widerspiel gegensätzlicher Kräfte nicht angemessen mitgespielt wird.

      Man kann das Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte auch als Liebe verstehen. Der von Heraklit beschriebene Ur-Gegensatz liegt im Wesen der Liebe selbst. Es geht nicht drum, den anderen Pol zu vernichten, zu ignorieren, umzuwandeln oder ihn sich einzuverleiben oder mit dem Gegensätzlichen zur Einheit zu verschmelzen, sondern die Spannung des Gegensätzlichen auszuhalten und sich in dieser Spannung zu bewegen.

      Die schöpferische Spannung fokussiert vor allem um Grenzen. Zum einen geht es darum, Grenzen zu überschreiten, sich näher zu kommen, sich zu vereinigen. Zum anderen geht es darum, Grenzen zu setzen und sein Eigenes zu verteidigen. Diesem Widerspruch, der das Wesen der Liebe selber ist, gilt es, Leben einzuhauchen und Ausdruck zu verleihen. Für mich als Mensch heißt das sowohl entgegenkommend als auch standhaft, nachgiebig als auch wehrhaft zu sein.

      Krieg entsteht aus einem Missverhältnis an Aggression und Nachgiebigkeit, nämlich dann wenn zunehmende Aggression auf der einen Seite mit zu großer Nachgiebigkeit auf der anderen beantwortet wird. Irgendwann wird der Nachgiebige merken, dass der Aggressor ihm mehr und mehr wegnimmt, bis ihm selber nichts mehr bleibt. Der Nachgiebige wird merken, dass der Agressor nicht von selbst aufhört und nicht von sich aus anfängt, den Nachgiebigen zu respektieren. Dann gerät der Nachgiebige in Panik und greift, in Sachen Wehrhaftigkeit ungeübt, zu gänzlich unadäquaten Mitteln.

      Die Situation kann dann leicht eskalieren, zumal der Agressor durch bisher mangelnden Widerstand das Recht inzwischen natürlich sowieso auf seiner Seite wähnt. Und plötzlich ist der Krieg da. Wer Krieg wirklich vermeiden will, darf nicht allzu nachgiebig sein.
      Nachgiebigkeit um des lieben Friedens willen in Kombination mit mangelnder Stärke führen automatisch zu Krieg.

  8. März 10, 2017 um 5:48 pm

    Those who cannot remember the past are condemned to repeat it!
    George Santayana, Philosoph, Poet, Schriftsteller
    (= Joge Agustín Nicolás Ruiz de Santayana y Boras)
    16.12.1863 (Madrid) – 26.12.1952
    Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern,
    sind dazu verurteilt sie zu wiederholen!

    Sind solche Aphorismen nur sinnloses Palaver,
    oder sind es weise Worte?
    Ja es stimmt, die Zeiten wandeln sich,
    aber vieles bleibt unverändert,
    denn die Welt wird, wie immer,
    von Egoisten, Rassisten, Nihilisten und Narzisten
    regiert und manipuliert.
    Wer aber dabei nichts lernt, der verblödet,
    und die Welt wird weiterhin
    von Plutokraten, Opportunisten und Oligarchen
    ausgeplündert, verwüstet und verödet.
    Wer sich willig der Gewalt, der Wilkür und dem Wahnsinn fügt,
    ohne selbst kritisch denkend und verantwortungsvoll zu handeln,
    und wer dabei andere verdammt,
    der ist nur ein Werkzeug und ein Handlanger der Dämonen,
    und der hilft nicht die Welt zum Besseren zu verwandeln!
    Ich bin gegen Verdummung!
    Ich bin gegen Verdammung!
    Ich bin auch gegen Arroganz und Ignoranz!
    Ich wende mich in meinem Leben
    an die wirklich Weisen, die es wirklich wissen.
    Ich habe es auch nicht vergessen
    wie es einst einmal war.
    Ich habe die Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs
    noch ganz genau in Erinnerung.
    Ich wurde geformt und genormt durch das selbst Erlebte.
    Wer von der Vergangenheit gelernt hat
    der wurde durch die Wirklichkeit geschult,
    der ist weder ein Dummer noch ein Depp,
    der ist weder ein “Waschlappen” noch ein “Weichei!”
    Ich benötige aber auch keinerlei Schmeichelei!
    Jeder hat ein Anrecht auf die eigene Meinung,
    basierend auf Wahrheit, auf Fakten und Lebenserfahrung!
    Wer aber von solchen konkreten Dingen
    wirklich nichts weiß,
    sondern nur laut donnert in dementierender Weise,
    der sei besonders achtsam und lerne,
    vorausgesetzt er sei wirklich willig und hierfür befähigt,
    und wenn nicht, so sei er
    hier viel besser ganz still und leise!

    Gerhard A. Fürst
    10.3.2017

  9. Gerd Zimmermann
    März 11, 2017 um 7:47 pm

    Lohnt sich genau hinzuhören

  10. E. Duberr
    März 11, 2017 um 8:45 pm

    Lieber Martin ,wie hältst Du es aus ; warum können einige Leute sich einfach nicht kürzer fassen ?

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