Startseite > Gesellschaft > Beitrag statt Tausch: Kann die Peer-Ökonomie die Welt retten?

Beitrag statt Tausch: Kann die Peer-Ökonomie die Welt retten?

Stefan Siefkes

Stefan Siefkes

Die meisten Menschen haben wahrscheinlich noch nicht verstanden, dass der Kapitalismus die tiefere Ursache dieser Probleme ist, aber immer mehr Menschen glauben auch nicht mehr ernsthaft daran, dass er sie lösen könnte. Noch zögern viele, sich diese Tatsache einzugestehen (oder sie gar offen auszusprechen), da sie keine besseren Alternativen kennen – und eine unbegründete Hoffnung scheint immer noch besser als Hoffnungslosigkeit. Aber sobald klar wird, dass es eine Alternative gibt, besteht kein Grund mehr, in dieser Selbsttäuschung zu verharren.
Christian Siefkes

Im letzten Artikel hat Stefan Wehmeier die Lanze für eine freie Marktwirtschaft mit einem Geldsystem gebrochen, dass die Menschen nicht als Zinssklaven ausbeuten lässt (siehe: Nimmt die Sklaverei immer mehr zu?). Nun möchte ich  ein weiteres Mal auf eine Ökonomie hinweisen, in der die Menschen nicht wie in den letzten Jahrhunderten – oder auch der freien Marktwirtschaft – in Equivalenten tauschen sondern einfach nur beitragen, ohne direkt davon partizipieren zu wollen. Es geht um ein Wirtschaften, das unter der Bezeichnung Peer-Ökonomie bekannt geworden ist.

Christian Siefkes hat seine eigenen Erfahrungen in seinem Buch mit dem Titel Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software nieder geschrieben und wagt ein Blick in die Zukunft. Er hat die Unterschiede der uns bisher bekannten Produktionssystematiken mit der Peer-Ökonomie herausarbeitet und zudem untersucht, ob diese im Umfeld der Software-Entwicklung aufgekommene Produktionsweise auch bei mit materiellen Gütern möglich wäre.

Gerne möchte ich seinen Ausblick des Buches hier zur Diskussion stellen:

Ausblick – Die Entwicklung einer Peer-Ökonomie

Dieser Text begann mit der Frage, wie weit das Potenzial der Peer-Produktion reicht – Produktion auf Basis von Teilen und Kooperation statt von Eigentum und Konkurrenz. Es stellte sich heraus, dass es keinen Grund gibt, warum die Peer-Produktion auf Dauer auf der Nische der Informationsgüter beschränkt bleiben sollte, wo sie zuerst entstand.

Wir haben gesehen, dass die Menschen ihre Wünsche als Produzent/innen und ihre Bedürfnisse als Konsument/innen in Übereinstimmung bringen können, indem sie unangenehme Aktivitäten wegautomatisieren, indem sie Aufgaben so gestalten, dass sie mehr Spaß machen und indem sie weniger angenehme oder unbeliebtere Aufgaben höher gewichten (Aufgabenversteigerung). Dies ermöglicht es allen, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, was für Aufgaben sie übernehmen und wie viel Zeit sie darauf verwenden wollen. Die Ergebnisse der Kooperation können, soweit sie frei kopierbar sind (wie etwa Information), allen unbeschränkt zur Verfügung stehen (»Teile, was du kannst«); andernfalls können sie unter den Beitragenden gemäß deren Präferenzen und Wünschen aufgeteilt werden. Hier sind verschiedene Modelle denkbar – Flatrate, flache Allokation, maßgeschneiderte Produktion mit Abrechnung gemäß Produktionsaufwand oder Präferenzgewichtung (Produktversteigerung) -, mit denen die interne Aufteilung auf faire Weise und ohne Beschränkung individueller Wünsche organisiert werden kann.

Menschen können Peer-Projekte initiieren oder ihnen beitreten, um gemeinsam die Dinge herzustellen, die sie haben möchten und/oder die Dinge zu tun, die sie tun möchten. Peer-Projekte können sich in großen Verteilungspools zusammenschließen, die ein gemeinsames Versteigerungssystem für Aufgaben, Produkte und Ressourcen verwenden. Damit wird allen der Zugriff auf eine breite Palette von Gütern ermöglicht, ohne dass man gleichzeitig zu einer Vielzahl von Projekten beitragen müsste. Neben dieser bedarfsorientierten Kooperation können die Menschen lokal kooperieren und lokale Meta-Projekte einrichten, um die gewünschte Infrastruktur und die öffentlichen Dienste in ihrem Gebiet zu organisieren. Und die Projekte, die im gleichen Produktionsbereich aktiv sind, werden oft ProsumentenAssoziationen einrichten, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und Erfahrungen auszutauschen. Eine auf Peer-Produktion basierende Gesellschaft wird sich somit durch vielfältige Kooperation sowohl innerhalb wie auch zwischen Peer-Projekten auszeichnen.

Wir haben gesehen, dass eine Gesellschaft möglich ist, in der alle ökonomischen Aktivitäten auf die beschriebene Weise funktionieren. In dieser Gesellschaft wird die Produktion durch die Bedürfnisse angetrieben, nicht durch den Profit. Es gibt keinen Bedarf, irgendetwas zu verkaufen, und somit gibt es auch keine Arbeitslosigkeit. Konkurrenz ist eher ein Spiel als ein Kampf ums Überleben. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Menschen mit und Menschen ohne Kapital oder zwischen Menschen, die im Zentrum und jenen, die in der Peripherie leben. In dieser Gesellschaft wäre es dumm, Ideen und Wissen geheim zu halten statt sie zu teilen. Und Knappheit ist nicht länger eine Voraussetzung für ökonomischen Erfolg, sondern ein Problem, mit dem umgegangen werden kann.

All das ist möglich, aber wird es auch Wirklichkeit werden?

Das ist eine Frage, die nicht ernsthaft beantwortet werden kann, da sie Ereignisse betrifft, die noch nicht geschehen sind. Die Zukunft ist nicht vorhersagbar. Aber ein Blick auf Vergangenheit und Gegenwart kann Anzeichen liefern – und es gibt positive Anzeichen.

Ein Indiz ist, dass die Formeln, mit denen der Kapitalismus als Lösung aller Probleme propagiert wird, von Tag zu Tag hohler klingen. Immer mehr Menschen sind von materieller Verelendung betroffen; die Schere zwischen reichen und armen Menschen und reichen und armen Ländern öffnet sich immer weiter; das Gefühl vieler Menschen, außen vor zu bleiben, nimmt zu, was Hass und Fanatismus oder Resignation und Hoffnungslosigkeit befördert; Stärke und Häufigkeit von Umweltkatastrophen verschlimmern sich. Die meisten Menschen haben wahrscheinlich noch nicht verstanden, dass der Kapitalismus die tiefere Ursache dieser Probleme ist, aber immer mehr Menschen glauben auch nicht mehr ernsthaft daran, dass er sie lösen könnte. Noch zögern viele, sich diese Tatsache einzugestehen (oder sie gar offen auszusprechen), da sie keine besseren Alternativen kennen – und eine unbegründete Hoffnung scheint immer noch besser als Hoffnungslosigkeit. Aber sobald klar wird, dass es eine Alternative gibt, besteht kein Grund mehr, in dieser Selbsttäuschung zu verharren.

Ein weiteres positives Anzeichen ist der erstaunliche und unvorhergesehene Erfolg von Freier Software und Freien Inhalten, dem ersten Bereich, wo die beginnende Peer-Produktion zutage trat. Insbesondere, wenn wir beachten, dass die drei Argumente, auf die sich Freie Software gründet, auch für die Peer-Produktion im Allgemeinen gelten: das ethische Argument (man denke an Richard Stallman), das praktische Argument (man denke an die Apache Foundation) und das Spaß-Argument (man denke an Linus Torvalds).

Stallmans ethisches Argument (vgl. Stallman, 2002, Kap. 1) besteht darin, dass es verkehrt ist, wenn ein System die Menschen daran hindert, ihren Nachbar/innen zu helfen (etwa durch das Weitergeben von Software), und dass es absurd ist, wenn man eine Software nicht an die eigenen Bedürfnisse (oder an die von anderen) anpassen darf. Stallman argumentiert, dass ein System, dass so verkehrt und absurd ist, abzulehnen ist und geändert werden muss. Damit erklärt er, warum er Freie Software vorzieht und jedes Eigentum an Software ablehnt.

Dieses Argument gilt aber ebenso für Peer-Produktion statt Markt-Produktion im Allgemeinen. Es ist absurd, dass Menschen in miserablen Umständen leben müssen, nur weil sie keine bezahlte Arbeit finden (zudem die vorhandene bezahlte Arbeit oft nicht einmal von realem Nutzen für irgendjemand ist); und es ist ganz und gar verkehrt, dass Kinder verhungern müssen, obwohl es genug Nahrungsmittel für alle gibt. Märkte können diese Probleme nicht lösen (sie bringen sie erst hervor), aber die Peer-Produktion kann es. Wir haben die Wahl zwischen MarktProduktion und Peer-Produktion, aber wenn wir uns ethisch verhalten wollen, dürfen wir uns nicht für erstere entscheiden.

Die Apache Software Foundation1 repräsentiert das pragmatische Argument für Freie Software. Ihr wichtigstes Produkt, der Apache HTTP-Server2 , ist seit 1996 der populärste Webserver überhaupt. Dieser Server wurde ursprünglich von einer Gruppe von Webmastern entwickelt, denen auffiel, dass sie alle ähnliche Bedürfnisse und Probleme hatten, und die erkannten, dass sie ihre Probleme am besten lösen können, indem sie die dafür nötige Software gemeinsam entwickeln und allen frei zur Verfügung stellen (vgl. Apache Software Foundation, 2005).

Die Gründe ihrer Kooperation waren rein pragmatischer Natur – gemeinsam konnten sie schaffen, was keine/r von ihnen alleine geschafft hätte –, und dieses praktische Argument gilt auch für die Peer-Produktion im Allgemeinen.

Bei der Peer-Produktion muss niemand darauf warten, dass ein Marktteilnehmer eine Lösung anbietet, die das eigene Problem mehr oder weniger gut abdeckt. Und niemand braucht das Kapital, die sorgfältige Planung, die Entschlossenheit und das Glück, die zusammen kommen müssen, damit jemand eigene Lösungen erfolgreich auf den Markt bringen kann. Alles was man braucht, ist eine Gruppe von Leuten, die ähnliche Probleme oder Wünsche haben wie man selbst, und die Erkenntnis, dass es sinnvoller ist, zu kooperieren als zu konkurrieren – dann kann es losgehen.

Dass gemeinsame Produktion Spaß machen kann, dass sie ungemein angenehm und befriedigend sein kann, wissen wahrscheinlich alle, die es einmal versucht haben. Der bekannteste Vertreter dieses Spaß-Arguments ist Linus Torvalds, der Hauptautor des Linux-Kernels3 , der seiner Autobiografie den passenden Titel gab: »Just for Fun« (Torvalds und Diamond, 2001).

Im Kapitalismus macht Arbeit selten Spaß – so selten, dass die Vorstellung, dass Arbeit und Spaß einen Gegensatz bilden, sich tief im Bewusstsein der Menschen eingegraben hat. In der Peer-Produktion gibt es diesen Gegensatz nicht. Auch wenn Aktivitäten nicht immer das reine Vergnügen sind, werden sie doch niemals zur stumpfsinnigen Plackerei wie im Kapitalismus (und sei es nur, weil man weiß, warum man etwas tut). Zudem kann sich mit dem vorgeschlagenen System der Aufgabenversteigerung jede/r die bevorzugten Aufgaben aussuchen – ohne schlechtes Gewissen darüber, den anderen die weniger angenehmen Aktivitäten aufzubürden. Das dürfte den offenen, kooperativen und selbstbestimmten Stil der Peer-Produktion noch erfreulicher und erfüllender machen als er jetzt schon ist.

Die Kraft dieser Argumente dürfte so überzeugend sind, dass die Menschen nicht widerstehen können – jedenfalls nicht auf Dauer. Und es wäre nicht überraschend, wenn viele der Menschen, die als erste aktiv werden, aus einer von zwei Gruppen kämen: Aus der Gruppe derer, die im heutigen System am schlechtesten dran sind, da die neue Produktionsweise ihnen Möglichkeiten eröffnet, die sie unter den alten Bedingungen nicht haben; und aus der Gruppe derer, denen es heute sehr gut geht, weil sie für neue und interessante Dinge Zeit und Energie haben – und die Peer-Produktion ist die interessanteste, herausfordernste und vergnüglichste Sache weit und breit, besser als alles, was die traditionelle Ökonomie bieten kann. Gemeinsam, und zusammen mit all jenen, die vom Markt die Nase voll haben oder einfach eine neue und bessere Produktionsweise ausprobieren wollen, können sie eine starke Allianz bilden.

Natürlich bleiben diese abschließenden Bemerkungen spekulativ (auch wenn sie auf Argumenten basieren), da die Zukunft noch offen ist. Wie sich die Gesellschaft entwickeln wird, hängt von den Menschen und ihren Entscheidungen und Handlungen ab – von mir, von dir, von uns allen. Von uns hängt die Zukunft ab.

Das Buch in PDF-Format: Peer-Ökonomie

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Werner Klee
    Dezember 10, 2016 um 1:33 pm

    Die Marketing-Lehre geht von den berühmten 4P aus :
    P roduct (und Production)
    P rice
    P romotion
    P lacement

    Die Peer-Ökonomie ist eine gute Antwort auf Fragen
    zu P rodukt, und Produktion sowie
    zu P reis respektive Gestaltung der Tauschleistung

    Es ist allerdings schade, dass die Peer-Ökonomie selbst bei diesen zwei Punkten beim traditionellen Modell der Angestellten-Gesellschaft (= Lohnabhängigen-Gesellschaft) verharrt und nicht wenigstens eine Vorspur legt zum Übergang auf die Unternehmer-Gesellschaft, in welcher Angestellte sich zu selbstständigen und eigenverantwortlichen
    1-Personen-Unternehmen weiterentwickeln können und weiter entwickelt werden.

    Auf die Fragen bezüglich Distribution (P lacement) und vorallem Werbung (P romotion) habe ich mit der Peer-Ökonomie keine Antwort gefunden, die mich zufriedenstellt
    (vielleicht liegt das Problem bei mir und nicht bei der Peer-Ökonomie ?)

    Die einfachste Antwort ist, Distribution und Werbung als eigene Dienstleistungen an solche Dienstleistungs-Unternehmen auszulagern und diese wiederum nach den Vorschlägen der Peer-Ökonomie zu gestalten.

    Das wird ja auch bereits gemacht: es gibt ganze Branchen für Distribution und Werbung.
    Aber auch hier gilt dann die oben erwähnte Kritik des Verharrens in einer Abhängigen-Gesellschaft.

  2. Dezember 10, 2016 um 3:28 pm

    Das Bedauerliche allerdings ist,
    die total manipulierte, drangsalierte, systematisch untergeteilte,
    unterdrückte, ausgebeutete Menschheit
    hat sich an dieses aufoktroierte System
    der absoluten Gebundenheit und Abhängigkeit “gewöhnt.”
    Man nennt es Arbeits-“teilung,”
    und jeglicher Versuch das System
    der monitaeren Versklavung zu ändern
    wird von all den profitierenden, plündernden Plutokraten,
    von all den opportunistischen Oligarchen,
    und all den von ihnen gekauften Politikern
    total verdammt und verpönt!
    Die Kleinen ganz unten,
    ertragen alle Lasten und Bürden,
    als organisierte, arrangierte Basis der sozialen Pyramide,
    und sie werden von den Grossen ganz oben eingeordnet,
    gelenkt, geleitet, geschult, trainiert, geführt,
    und ihre tägliche rhetorische Propaganda
    angeblich populistischer Politik
    hat es permanent erreicht:
    die Masse der Menschheit
    hat sich “willig” und “geduldig” gefügt
    und mit diesem kleveren System
    angeblicher integrierter Bequemlichkeit
    “versöhnt!?”

    Gerhard A. Fürst
    10.12.2016

  3. Fluß
    Dezember 10, 2016 um 4:17 pm

    Der Kapitalismus ist eine Denkweise.
    Immer schneller und immer mehr Gewinn.
    Und dazu gehört auch die Wegwerf-Gesellschaft.
    Elementale (Gedanken) werden materialisiert.
    Verpackungs-Müll und kurze Haltbarkeit von technischen Geräten sind extra so gewollt, im Kapitalismus. Gleichzeitig gibts ne Norm, die aussortiert. Und die macht aus natürlichen Produkten plötzlich Ausschuß.
    Wer bestimmt das alles?

  4. Fluß
    Dezember 10, 2016 um 4:25 pm

    http://www.sandra-dekorsy.de/%E2%A0%82.html

    „““ Elementale und ihre Wirkung

    Um zu wissen, wie wir mit den Elementalen umgehen können, sollten wir verstehen, wie diese entstehen und was sie in uns und in anderen Menschen bewirken. Erst danach besteht die eventuelle Möglichkeit, diese Elementale, welche wir erschaffen haben zu neutralisieren. In meinen Sitzungen neutralisiere ich gegebenenfalls negative Elementale, die sie blockieren und daran hindern ihr wahres Ich zu leben. Jedoch ist an erster Stelle immer wichtig, zu erkennen um was es geht und welche Elementale transformiert werden dürfen.

    Auch hier sei gesagt, dass das was ein Heiler tut immer im Zusammenhang steht mit dem was der zu heilende möchte. Niemand kann geheilt werden, wenn er das nicht wirklich möchte. Und dieses wirklich bezieht sich darauf sich alles anzusehen, auch wenn es nicht immer als schön empfunden wird, was man erkennt oder gesagt bekommt. Ebenso wichtig ist die wahrhaftige Eigenverantwortlichkeit sich selbst gegenüber. Ist die Eigenverantwortlichkeit nicht vorhanden, begibt sich die zu „heilende“ Person in eine weitere Abhängigkeit, was weder dem Heiler, noch der zu heilenden Person gut tut. Nicht eigenverantwortlich sind z.B. Menschen, welche in ihrem jetzigen Dasein stets die Haltung eines Opfers annehmen. Diese Menschen neigen dazu, stets andere Menschen für ihre schlechte, nicht zufrieden stellende Situation verantwortlich zu machen. Anstatt hin zu sehen, warum es ihnen wirklich schlecht geht geben die Verantwortung für ihr eigenes Leben dadurch ab, dass Sie anderen Vorwürfe machen. Diese Menschen nähren sich dadurch mitunter von der Energie des Mitleides und der Macht die daraus oft resultiert.

    Schlussendlich sei gesagt, dass es nicht wichtig ist, ob wir etwas als schön, als gut, als negativ oder böse bewerten. Denn das was zählt ist das, was nach der Innenschau und nach wahrhaftiger Klärung bei Ihnen übrig bleibt. Gut können wir nicht ohne das Böse erfahren, so wie es kein Licht ohne das Dunkel gibt. Somit ist nichts was wir oder andere tun zu bewerten, da alles was geschieht in unserem Leben nur deshalb so ist, weil dadurch die Möglichkeit Weisheit und Wissen zu erlangen gegeben ist. Und Weisheit und Wissen bringt uns zu unserem eigenen inneren Licht zurück. Und das eigene innere Licht ist, was wir manchmal so verzweifelt suchen.

    Daskalos, ein Heiler und Mystiker, welcher mir sehr die Augen geöffnet und mich durch seine Worte über die Entstehung und das Eigenleben von Elementalen dazu gebracht hat diese lösen zu können, hat den nachfolgenden Auszug geschrieben. Wenn Sie also wissen möchten, was ich da eventuell aus ihnen heraus hole und wieso es ihnen schlecht gehen könnte, dann nehmen Sie sich einfach die Zeit seine Abhandlung zu lesen. Es ist für mich eine Ehre, Ihnen diese Worte von Daskalos auf meiner Seite zur Verfügung zu stellen.

    Auszüge aus dem Buch von Kyriakos C. Markides:
    „Der Magus von Strovolos – Die faszinierende Welt eines spirituellen Heilers“ Schirner Verlag, Darmstadt, ISBN: 3-89767-417-3
    Zitat aus dem Vortrag von Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos): „Die Arbeit mit Elementalen“

    „Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das einer ausstrahlt, ist ein Elemental. Elementale haben ihr eigenes Leben, wie jedes andere Lebewesen; sie können eine Existenz unabhängig von ihrem Erzeuger, also dem, der sie ausgesandt hat, besitzen. Es gibt zwei Arten von Elementalen: Solche, die unterbewusst erzeugt werden – die Elementale der „Wunschgedanken“ – und jene, die bewusst erzeugt werden – die Elementale der „Gedankenwünsche“.
    Das Individuum kann durch Gedanken und Gefühle Schwingungen aussenden. Die Weise, wie ein Mensch schwingt, bestimmt Typ und Qualität des Elementals, das er erschafft. Schwingt ein Mensch in erster Linie durch Gefühle, dann steht er unter dem Einfluss von Emotionen und Wünschen; das Denken spielt hier nur eine nebengeordnete Rolle. So werden Elementale von Wunschgedanken erschaffen. Wenn ein Mensch unter dem Einfluss des Denkens steht, erzeugt er Elementale aus noetischer Substanz und wird die Kraft der bildlichen Vorstellung zu meistern lernen. Ein Wahrheitsforscher sollte sich üben, mächtige, aber gutartige Elementale zu erzeugen, die aus starken Gedanken aufgebaut sind, wobei Wünsche, Begierden und Gefühle einen untergeordneten Rang einnehmen. Solche Elementale von Gedankenwünschen leben länger, sind stärker und neigen dazu, die Aufgabe, für die sie erzeugt wurden, viel rascher zu erfüllen. Elementale von Wunschgedanken sind charakteristisch für gewöhnliche Menschen, die nicht viel von dem Wesen von Denken und Wünschen verstehen. Infolgedessen fallen sie häufig gerade jenen Elementalen zum Opfer, die sie selbst erzeugt haben. Es ist ein Naturgesetz, dass Elementale, die ausgesandt wurden, eines Tages zum Unterbewusstsein ihres Erzeugers zurückkehren müssen. Dann steigen sie vom Grund seiner Erinnerungen an den Oberspiegel des Bewusstseins auf, um neue Energie zu erhalten, und ziehen sich dann wieder zurück.

    Der gleiche Kreislauf wiederholt sich so lange, bis es solchen Elementalen gelingt, im Bereich des Unterbewussten des Menschen auf größere Dauer zu bleiben. Dann nehmen sie Energie vom ätherischen Doppel des Menschen auf und verlängern ihr Leben auf diese Weise. So bilden sich Gewohnheiten, Süchte und Besessenheiten wie Rauchen, Spielen und Trinken. Die Tendenz der Elementale, zu ihrem Ursprung zurückzukehren, ermöglicht erst das Karma-Gesetz. So wird der Mensch früher oder später mit den Elementalen konfrontiert, die er bewusst oder unbewusst schafft. Elementale sehr starker Wünsche kehren zu ihrem Erzeuger zurück und können die Verwirklichung ihres Inhalts, ihres Ziels, selbst dann erzwingen, wenn der Mensch es am wenigsten wünscht. Die heutige Persönlichkeit und die Umstände, in denen wir leben, sind die Summe der Elementale, die wir erzeugt haben, seit wir in die dreidimensionale Welt herabgestiegen sind und uns in den Kreislauf der Inkarnationen begeben haben. Elementale werden aus genau den gleichen Substanzen geschaffen, aus denen auch Persönlichkeit und Universen im Großen und allgemein erschaffen werden, das heißt, aus ätherischem Stoff von der noetischen, der psychischen und der grobmateriellen Welt.“

    „Die vier Elemente sind pan-universell. Es gibt sie auf allen Ebenen der Realität, auf der grobstofflichen, der psychischen, der noetischen und der höheren noetischen Welt. In jedem dieser Universen dominiert eines der vier Elemente, umfasst aber auch die anderen drei. Im grobstofflichen Universum existieren alle Elemente in unterschiedlichen Kombinationen, aber das Element Erde herrscht vor. In der psychischen Welt ist das Wasser das dominierende Element. Entsprechend dominiert in der niederen noetischen Welt das Element Feuer, und in der höheren noetischen Welt das Äther. Aus diesem Grund nennen wir die Gedankenformen „Elementale“. Sie bestehen aus den vier Elementen.“

    „Es gibt nichts im Bereich des menschlichen Erlebens ohne die Existenz eines entsprechenden Elementals.“

    Die Erschaffung von Elementalen
    „Ihr werdet mir folgen können, wenn ich sage, dass es keinem Menschen möglich ist, etwas zu wünschen, bevor er nicht dessen Existenz gewahr geworden ist. Gehen wir davon aus, dass ich einen Gegenstand sehe, den die Menschen für kostbar halten, sagen wir ein Brillantkollier. Ich werde der Existenz dieses Gegenstandes durch mein Sehen gewahr. Gehen wir weiter davon aus, dass ich ein Mensch bin, der ein starkes Verlangen nach Brillantkolliers besitzt. Was geschieht nun? Psychische Materie sammelt sich um das Bild der Halskette. Ein starker Wunsch entsteht, dem die Gedanken folgen, wie ich an die Halskette gelangen könnte. Um den Gegenstand entstehen eine Reihe von Elementalen, deren letztes Ziel das Erlangen dieses Gegenstandes durch jene Person ist, die sie ausgesandt hat. Das Gewahrsein seiner Existenz und der Wunsch, es kennen zu lernen oder zu besitzen, sind allein noch nicht ausreichend. Gedanken dazu müssen nachfolgen, damit ein solches Elemental erschaffen werden kann. Das Individuum beginnt unterbewusst den Prozess der bildlichen Vorstellung. Deshalb sind es Konzentration und Verlangen, die uns zur Erschaffung von Bildern bringen, die aus noetischer Materie bestehen. Denn etwas anderes ist das Denken ja nicht als die Kondensation, die Verdichtung von noetischer Materie.

    Stellen wir uns vor, ein sehr reicher Mensch weiß, dass er in einem geheimen Safe einige sehr kostbare Gegenstände hat, und er erleidet einen Gedächtnisausfall. Alles entfällt seiner Erinnerung und geht dieser verloren, löst sich auf. Welchen Wert, meint ihr, werden die Gegenstände, die ihm aus dem Sinne sind, noch besitzen? Keinen. Was ist also die eigentliche Quelle des Wertes von Dingen? Denkt sorgfältig über diese Punkte nach, ihr müsst euch noch weiter damit beschäftigen. Andernfalls werdet ihr nicht das Wesen des Lebens durchdringen und verstehen können. Was ist Leben in Wirklichkeit anderes, als Eindrücke zu empfangen und zu deuten? Denkt doch nur an die Welt, die euch umgibt! Könnt ihr sie ohne diese Elementale wahrnehmen?

    Ihr müsst jetzt erkannt haben, dass, ob wir die Welt als gut oder böse wahrnehmen, abhängig sein wird von der Art von Elementalen, die wir in uns erzeugen und nach außen richten. Nichts, absolut nichts, hat in der Welt der drei Dimensionen irgendeinen Wert, wenn es nicht auch einen Wert in uns besitzt. Das, was in uns Wert hat, verleiht Wert all dem, was außerhalb von uns ist. Wenn ein Gegenstand außerhalb von uns nicht sein Gegenstück in unserem Innern hat, besitzt er keinen Wert. Woher ist diese Gegebenheit gekommen? Von dem Gegenstand oder aus unserem Innern? Alles ist in uns.

    Wenn ein Elemental erschaffen wird, erscheint sein Bild an der Nasenwurzel, im Bereich des Chakras, das zwischen den Augenbrauen liegt. Ein Hellsichtiger wird wahrnehmen können, dass es zuerst in Gestalt eines Nadelkopfes erscheint. Sowie es aus dem ätherischen Doppel des Menschen herausgedrängt wird, fängt es an, seine natürliche Größe und Gestalt anzunehmen. Dann bewegt es sich weiter in die psychischen Welten und beginnt einen Kreislauf, dessen Umfang von der Stärke und Intensität des zugrunde liegenden Verlangens abhängig ist. Dann kehrt das Elemental zu seinem Erzeuger zurück. Dabei dringt es in dessen psychischen Körper ein, aber nicht an der gleichen Stelle, an der es ihn verlassen hat. Es wird durch ein anderes Chakra hereinkommen, und zwar am Hinterkopf. Der Mensch wird sich erinnern, und sein Wunsch wird stärker. Das Elemental wird sich von neuem lösen und auf seine zyklische Flugbahn begeben. Ein gewöhnlicher Mensch wird diese Dinge gar nicht bemerken. Das Elemental neigt dazu, ihn zu beherrschen. Es kann so viel Macht gewinnen, dass er keine Kontrolle mehr darüber hat. In einem solchen Fall ist der Mensch zum Sklaven seiner Wünsche geworden, die manchmal so übermächtig werden, dass er in der Irrenanstalt enden kann. Es ist möglich, dass dieses Elemental so viel ätherische Substanz von seinem Erzeuger absorbiert, dass es sich sogar buchstäblich materialisieren kann.“

    Der Umgang mit Elementalen
    Daskalos erklärte im Folgenden, dass wir die Pforten zur Wahrnehmung solcher Elementale verschließen können, indem wir eine geeignete Autosuggestion vornehmen oder vor dem Einschlafen beten. „Wir können auch zur Ruhe finden, indem wir Gedanken der Liebe aussenden, selbst zu jenen, die uns nicht mögen. Indem wir das tun, entwaffnen wir sie. Sie können uns dann keine Elementale mehr schicken, die uns im Schlaf verfolgen.“

    „Du musst wissen,“, antwortete Daskalos, „dass die Macht und Gestalt von Elementalen sich nicht auflöst, bevor sie nicht die Aufgabe erfüllt haben, für die sie erschaffen worden sind. Aus diesem Grunde müssen wir bereit sein, uns den Folgen unserer Gedanken und Handlungen zu stellen. Ein Elemental wird uns nicht nur in diesem Leben, sondern auch in späteren Inkarnationen rechenschaftspflichtig halten. Deshalb wird der Erzeuger eines Elementals früher oder später den Elementalen gegenüberstehen, die er selbst in die Welt gesetzt hat. Vielleicht fragt ihr euch, ob wir heute dem Einfluss früherer Gegebenheiten ausweichen können. Ja – vorausgesetzt, dass wir die gleiche Kraft aufwenden wie jene, mit der wir das Elemental ausgestattet haben. Aber wir brauchen Weisheit dazu und den inneren Wunsch, Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen. Wir können der Einwirkung alter Elementale widerstehen, oder wir unterliegen ihr vielleicht – indem wir ähnliche Elementale erzeugen und die alten verstärken.“ „Wie können wir“, fragte jemand, „Elementale des Rauchens oder Trinkens bekämpfen? Heißt das, dass wir Situationen aus dem Weg gehen, wo Menschen rauchen oder trinken?“ „Zu allererst: Ihr dürft solche Elementale nicht bekämpfen. Der Feind ist unsichtbar, er wird euch gewiss besiegen. Indem ihr euch auf einen Angriffskrieg gegen ein Elemental einlasst, gebt ihr ihm mehr Energie. Um die Macht eines Elementals zu neutralisieren, ignoriert man es. Durch Gleichgültigkeit entzieht ihr dem Elemental die Kraft und neutralisiert es. Entweder löst es sich dann auf, oder es schwebt in die ätherische Welt weiter, wo es von einem anderen mitgenommen werden kann. Wenn wir spirituell weiter gelangen, erkennen wir mehr und mehr unsere Verantwortung für das Stolpern unseres Nächsten, das bewirkt wird durch Elementale, die wir in der ätherischen Welt zurückgelassen haben.“

    „Wenn wir anfangen, auf unser inneres Selbst zu lauschen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Wir werden dann keine bösen Elementale mehr erschaffen, die in die ätherischen Bereiche schweben und die Menschen unserer Umgebung quälen. Der Wahrheitsforscher muss an einen Punkt gelangen, wo er keine Elementale aus Wunschgedanken mehr erzeugt, sondern vielmehr Elementale, die bewusst erschaffen und unter seiner vollen Kontrolle sind. Wenn sie ihn verlassen, wird er sie lenken und führen können, ganz gleich, wie weit entfernt sie sein mögen. Solche Elementale von Gedankenwünschen sind konkreter, effektiver und beständiger. Aus diesem Grund sind wir für sie auch verantwortlicher. Der wohlmeinende Mensch muss sicher sein, dass das, was er erzeugt, den Segen der höheren Sphären empfängt. Kein Gebet ist je unbeantwortet geblieben – und kein Fluch unbestraft.

    Der Mensch, gegen den wir ein böses Elemental richten, wird nur in dem Maße davon betroffen, in dem auch er auf der gleichen Frequenz schwingt wie wir, als wir das Elemental erzeugt haben. Ansonsten wird es auf seine Aura treffen, abprallen und mit dem Siebenfachen seiner ursprünglichen Kraft zu uns zurückkommen. Das sind jene Arten von Elementalen, die ein Wahrheitsforscher lernen muss, nicht zu erschaffen. Jesus nannte sie ‚stumme und taube Geister, die aus dem menschlichen Wesen hervorkommen, keine Ruhe finden und zum Einzelnen zurückkehren, wobei sie weitere ihresgleichen mitbringen. Entsprechend gilt: Wenn wir ein gutes Elemental aussenden, und der Empfänger noch nicht bereit ist, es anzunehmen, prallt es von dessen Aura ab und kehrt zu uns zurück. Aber in diesem Falle wird das Elemental seine Spur in der Aura des anderen hinterlassen. Seine Kraft wird dort bleiben, um jenem Menschen in dem Augenblick Hilfe zu sein, in dem er bereit ist, entsprechende Schwingungen zu erzeugen. Deshalb – das sollt ihr immer wissen – geht Gutes nie verloren. Und wenn ihr jemanden liebt, der es nach eurem Dafürhalten nicht verdient, dann gebt nicht auf und verzweifelt. Schickt ihm weiterhin Elementale von Liebe und Güte. Früher oder später werden sie eine Wirkung bei ihm erzielen, sei es in dieser oder einer späteren Inkarnation. Denkt daran, Christus sagte: ‚Liebet eure Feinde.‘ Vergesst nicht, dass jene, die wir als unsere Feinde betrachten, in Wirklichkeit Menschen sind, die an Unwissenheit leiden. Für uns gibt es das Wort ‚Feind‘ nicht. Die Gedankenlosen werden wir nicht unsere Feinde nennen. Ihr sollt wissen: Wenn wir jene lieben, die uns ebenfalls lieben, so ist das verständlich und sehr menschlich. Aber wenn wir jene lieben, die uns hassen, dann ist dies ein göttlicher Zustand. Er erhebt uns geistig. Wenn wir aber jene verletzen, die uns lieben, so ist dies satanisch. Leider gibt es davon in unserer heutigen Zeit viel zu viel.“

    Das Erzeugen von Elementalen im Schlaf
    Wenn wir sagen, ein Mensch schläft, so ist es nur sein grobmaterieller Körper, der schläft. Als selbstbewusste Persönlichkeit aber gebraucht er sein Denken für Gefühle und abstrakte Gedanken. Er mischt sie miteinander und erzeugt unterbewusst Elementale, die er auch aussendet. Ich möchte hinzufügen, dass man im Schlaf mehr unter dem Einfluss seiner eigenen Elementale steht als im Wachzustand, wenn einen die Angelegenheiten des täglichen Lebens beschäftigen. Ihr werdet selbst schon festgestellt haben, dass viele Dinge, die ihr ersehnt, die euch aber im Wachzustand gewöhnlich nicht bewusst sind, wieder in Erinnerung kommen, bevor ihr einschlaft oder während ihr schlaft. Wenn man sich in diesen empfänglichen Bewusstseinsstadien befindet, steht man geradezu unter einem Bombardement seines eigenen Selbst, das heißt der Elementale, die man früher erschaffen hat. Aus diesem Grunde muss jeder Wahrheitsforscher unter anderem versprechen, dass er jeden Abend vor dem Einschlafen einige Minuten der Selbstanalyse widmet. Denn genau zu diesem Zeitpunkt beginnt man, sich zu öffnen und empfänglich zu werden für seine eigenen Gedanken und Wünsche und Sehnsüchte. Es wird nicht schwierig sein, sie aus dem Erinnerungsteich herauszufischen. Zu diesem Zeitpunkt nämlich ist es einfacher, diese Gedanken und Wünsche zu studieren, kennen zu lernen und zu meistern. Indem wir lernen, unser Denken richtig einzusetzen, werden wir entdecken, wer wir wirklich sind, und wir werden unterscheiden zwischen unserem wahren Selbst und den Zuständen, die uns umgeben und versklaven.“

    „Betrachte den Egoismus einmal auf nüchterne Art und Weise … Du wirst erkennen, dass der Persönlichkeitsegoismus, von dem du irrtümlicherweise geglaubt hast, er wäre du, nicht mehr als ein dämonisches Elemental ist, oder genauer gesagt, die Summe deiner Elementale, nennen wir sie Dämon, der sich selbst als Lichtengel ausgibt. Dieser Dämon verbirgt sich hinter der Maske des Ich, deinem Selbst, und sagt: „aber ich habe recht“, meint aber, „wir haben recht“. Du wirst ihm sagen: „Nein! Zwischen ich und wir besteht ein Unterschied. Ich bin ich und du bist nichts! Ich bin ein Geist-Seelen-Selbst, ein unsterblicher Gott. Und du bist ein Geschöpf meiner Dummheit, ein Geschöpf von Zeit, Umgebungsbedingungen und Ort auf Grund von Begierden, falschen Emotionen und Scheinleben, Täuschung und Unwissen.“ Dazu kam es, weil wir die Übersubstanz Geist, rein und gestaltlos, dazu verwendet haben, sie den Begierden auszuliefern sowie den egoistischen Gefühlsregungen. Auf diese Weise schaffen wir an Ort und Zeit gebundene Elementale und geben dem Leben, was wir Persönlichkeitsegoismus nennen. Dieser nimmt dann unser Leben in die Hand, um wiederum neue Elementale seiner Art zu schaffen. Es ist unser Leben, unser Leben, nicht das göttliche Leben in jedem von uns, sondern unser individuelles eigenständiges Leben auf dem Planeten, das eine Schale um uns erzeugt, die Gesamtheit unserer Elementale, in der wir, als der Egoismus und als das wahre Selbst eingeschlossen sind. Und wir sind die Sklaven dieser Hülle.“ „““

  5. Fluß
    Dezember 10, 2016 um 4:40 pm

    https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/tag/daskalos/

    „““ Wir tun wohl gut daran, viel Liebe auszugiessen.….

    Wir haben eine doppelte Natur, so formuliert es Daskalos.
    Das göttliche Geist-Seelen-Selbst, das immerwährendes Leben besitzt, und auf der anderen Seite der Schatten unseres wahren Selbst. Wir der Mensch hier auf Erden in Zeit und Ort, an eine bestimmte Umgebung auf diesem Planeten gebunden, unsere menschliche Persönlichkeit, die dem Egoismus zum Ausdruck verhilft.

    Im Klartext unser geistiges ewiges Seelen-Selbst lebt in einer Art Übersubstanz, während wir hier als Mensch die Welt bevölkern. Wir sind aber schon alle Nachkommen des Allmächtigen (Eloha), wir leben nur momentan als Menschenwesen. Das „Königreich des Himmels ist in euch“ . Es beschreibt einen Zustand keinen Ort. Erglänzen lassen wir unsere Art von Selbst zumeist als menschlichen Egoismus. Er ist Teil unserer Persönlichkeit. Das heißt, unsere derzeitige Persönlichkeit ist eine Mischung aus Unsterblichem, verdeckt von unserem sterblichen Selbst, das mit einer gehörigen Portion Persönlichkeits-Egoismus versehen ist. „““

  6. E. Duberr
    Dezember 11, 2016 um 11:40 am

    Der Kapitalismus ist überhaupt nicht das Problem ! Wir hatten noch nie ein Kapitalismus für ALLE ! Wir haben immer noch nicht begriffen , daß wir im DEBITISMUS leben .

    • Martin Bartonitz
      Dezember 11, 2016 um 12:17 pm

      Ja, das kommt hin. Wikipedia:

      Debitismus ist eine von Paul C. Martin begründete Wirtschaftstheorie, die annimmt, dass Geld statt als Tauschmittelgut als übertragbares Schuldverhältnis (Kredit) und damit als Verpflichtung definiert ist.

      Martin verwendet den Begriff Debitismus zum ersten Mal 1983 in seinem Buch „Wann kommt der Staatsbankrott“ (Langen-Müller/Herbig). Er greift dabei frühe, im Postkeynesianismus wurzelnde Arbeiten der Bremer Professoren Gunnar Heinsohn und Otto Steiger auf und entwickelt deren Vorstellungen weiter zu einem Modell, in dem kapitalistisches Wirtschaften in Analogie zu einem Schneeballsystem beschrieben wird.

  7. kristallklar56
    Dezember 11, 2016 um 5:40 pm

    Was für ein schöner Gedanke, eine Wirtschaft auf Beitrag statt Tausch aufzubauen! Mir hat schon immer gefallen, wie da mit Firefox ein großes Beispiel geschaffen wurde. Und auch auf den Websites wie Instagram teilen die Menschen mit Begeisterung ihre Fotos und haben keine Angst, dass ihnen das Urheberrecht verwehrt wird. Sie freuen sich einfach über die allgemeine Resonanz. Also: Ich wär dabei…

  8. Fricke
    Dezember 11, 2016 um 6:02 pm

    Was für ein schöner Gedanke, ja Instagram, die Welt erfreut sich ihrer Bildchen & Portait´s und teilen diese mit Begeisterung und freuen sich einfach über die Resonanz.

    Werd gleich morgen zwei Bildchen (vorzeigen) im Supermarkt, zum eintauschen.


    Das ist zum putzen, nicht zum trinken.

    • Fricke
      Dezember 11, 2016 um 6:09 pm

      Ahso, na dann……nix für ungut

      Hashimoto

      Schilddrüsen-Unterfunktion (unterversorgt), schlecht oder auch nicht so gut, gerade für die geistige Entwicklung. (Bruno Neu, Gastroenterologe)

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: