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Nimmt die Sklaverei immer mehr zu?

Antreiben

Antreiben (Bild: Wikipedia)

Ich hatte schon einige Male Texte von Stefan Wehmeier hier nochmals zur Diskussion gestellt. Nun ein weiterer von ihm, in dem er Anfangs nochmals deutlich macht, dass die Sklaverei vor etwas über 200 Jahren nicht aufgehoben sondern nur intelligenter umgestaltet wurde. Für Viele Christen sind seine Gedanken unterträglich, denn er macht deutlich, dass dieser Glaube auch den gelehrtesten Menschen daran hindert, seine Sklavenrolle zu erkennen. Was aber sein Text darüber hinaus so spannend macht ist der Ausblick, wie denn unser Zusammenleben funktionieren könnte, ohne uns die Köpfe einschlagen zu müssen. Aber lest wie immer selbst:

Das Ende der Sklaverei (Quelle auf Opium des Volkes)

War es früher erforderlich, Sklaven, das heißt persönlich unfreie Menschen, zu halten, um sie auszubeuten, so bringt die Zinswirtschaft das Kunststück fertig, den Menschen sämtliche persönlichen und politischen Freiheiten zu gewähren und sie trotzdem auszubeuten. Obgleich Zinsnehmer und Zinszahler (angeblich) rechtlich einander gleichgestellt und ebenbürtig sind, vermag der eine sich die Früchte der Arbeit des anderen anzueignen. Diese legalisierte Ausbeutung beruht, wie gesagt, auf dem Vorhandensein von Monopolen. An die Stelle des Sklavenhalters ist im modernen Rechtsstaat der Zinsbezieher, an die Stelle des Sklaven der Zinszahler getreten. Die Ausbeutung erfolgt nicht mehr unmittelbar durch die Aneignung der Arbeit des Sklaven, sondern mittelbar durch das Monopol. Es ist begreiflich, dass die Sklaverei für die Ausbeuter uninteressant wurde, seitdem man die wirtschaftliche Unfreiheit der Auszubeutenden – diese einzige Voraussetzung einer jeden Ausbeutung – anstatt durch persönliche Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte.
Otto Valentin (aus „Die Lösung der Sozialen Frage“, 1952)

Die Sklaverei hat sich in der Geschichte nicht verringert, sondern immer weiter erhöht. Das gilt ebenso für die Dummheit, denn während die persönlich Unfreien früherer Zeiten noch wussten, dass sie Sklaven waren, gilt für die wirtschaftlich Unfreien der Gegenwart:

Milliarden Menschen leben einfach vor sich hin – und haben keine Ahnung.
Agent Smith (aus dem Film „Matrix“)

Bedauerlicherweise kann man niemandem erklären, was die Matrix ist, denn eine bis heute bestehende Programmierung des kollektiv Unbewussten macht dem Matrix-Bewohner die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (Geld) weitgehend unverständlich. Noch gesteigert wird das Unverständnis, wenn sich der Matrix-Bewohner in eine Universität einweist, um dort VWL oder eine andere „Wissenschaft“ zu studieren, die sich direkt oder indirekt mit dem menschlichen Zusammenleben befasst (Theologie, Politologie, Soziologie, etc.). Kommt er mit einer „Lizenz zum Unsinn verbreiten“ wieder heraus, ist er mit soviel „negativem Wissen“ (Vorurteile und Denkfehler) belastet, dass er bis zum Jüngsten Tag gar nichts mehr versteht:

Die Idiotie vom unverzichtbaren Zins – Opium des Volkes

Die Grundprogrammierung besteht darin, die im Folgenden aufgeführten Metaphern auf der linken Seite mit irgendetwas anderem (vermeintlicher „Unsinn“ mit eingeschlossen) in Verbindung zu bringen als ihrer wirklichen Bedeutung auf der rechten Seite:

Himmel und Erde = Nachfrage (Geld) und Angebot (Waren)
Garten Eden / Paradies = freie Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins
Gott (Jahwe) = künstlicher Archetyp: „Investor“
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Nachkommen der Schlange = Geldersparnisse
Nachkommen der Frau = neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
Vertreibung aus dem Paradies = Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden
Kain = marktwirtschaftlicher Ackerbau
Abel = marktwirtschaftliche Viehzucht
Sintflut = Hyperinflation

Der Matrix-Bewohner glaubt tatsächlich, dass Zinsen auf „Apfelbäumchen“ wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer. Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus, Bürger- und Völkerkriege scheinen „naturgegeben“ und werden einer hypothetischen „Sündhaftigkeit des Menschen“ angelastet. Einziges Mittel, das Unrecht wenigstens gefühlsmäßig zu kompensieren, ist die Rache, ob in der direkten Form so genannter Eigenjustiz, oder unter dem Deckmantel staatlicher Strafgesetze. Dabei wäre dieser Unfug nicht erst seit „Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform“ (Silvio Gesell, 1906), sondern schon seit Jesus von Nazareth zu beenden gewesen:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn.‘ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

Eine Rachegesellschaft ändert sich aber nicht zum Positiven, solange sie ihren Propheten für einen Idioten hält. Sie wird nur noch verlogener, wie schon Friedrich Nietzsche in „Der Antichrist“ scharfsinnig ausführte. Die wahre Bedeutung von (Matthäus_5,38-41) wird erkennbar, wenn wir den Bibeltext mit dem folgenden Zitat von Silvio Gesell vergleichen:

Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.

Wer jetzt nicht mit dem Denken anfängt, sondern dummer Weise zu widersprechen versucht, um das größte Genie aller Zeiten weiterhin für einen Idioten zu halten, darf sich von Nietzsche erklären lassen, wozu er gehört:

Ich heiße das Christentum den Einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, – ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit…

Die exakte wissenschaftliche Begründung dafür, dass dieses Urteil angemessen ist, findet sich in der „Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung“ (1952) von Dr. Ernst Winkler.

In welchem Ausmaß der Cargo-Kult des Katholizismus (stellvertretend für alles, was sich heute „christlich“ nennt) die halbwegs zivilisierte Menschheit verdorben hat, lässt sich kaum noch in Worte fassen. Anders herum sprengt es jedes Vorstellungsvermögen, wo wir heute sein könnten, wäre das „Königreich des Vaters“ bereits in der Antike verwirklicht worden:

Die Rückkehr ins Paradies – Opium des Volkes

„Besser spät als nie“ trifft auf die Befreiung der Marktwirtschaft vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus mit Sicherheit zu. Aber wie spät darf die freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform erfolgen, bevor es dafür „zu spät“ ist? Gegenwärtig befinden wir uns in der – beginnenden – globalen Liquiditätsfalle (Armageddon). Wird sie evident, bricht der Zinsgeld-Kreislauf zusammen – und damit die gesamte Arbeitsteilung:

Was passiert wenn nicht passiert – Opium des Volkes

Was im Herbst 2008 passierte, war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns heute unmittelbar bevorsteht. Der wirtschaftliche Zusammenbruch erfolgt nach dem Schema: Liquiditätsfalle >> Deflation >> Hyperinflation (Sintflut). Alle Maßnahmen der „hohen Politik“ (Erhöhung der Staatsverschuldung und Geldmengenausweitung), die das Elend verlängern, können die kommende Deflationsphase nur verkürzen. Die gesetzlich verbindliche Ankündigung der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform muss bis zum Ende der Deflationsphase erfolgen, danach bricht die öffentliche Ordnung komplett zusammen und wäre dann nicht mehr zu reparieren. Wahrscheinlich bleibt daher nur ein Zeitfenster von Monaten oder Wochen, und wer erst dann mit dem Denken anfängt, hat schon verloren.

Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird. (Siehe)

An Universitäten (Verdummungsanstalten) hört man davon selbstverständlich nichts, denn:

Ich sah, dass den meisten die Wissenschaft nur etwas ist, insofern sie davon leben, und dass sie sogar den Irrtum vergöttern, wenn sie davon ihre Existenz haben.
Johann Wolfgang von Goethe

Der erste Irrtum dieser Art ist der Glaube an „gut“ und „böse“. Ist es „gut“, die andere Backe hinzuhalten? Nein, es ist dumm und verhindert mit Sicherheit keinen Krieg, denn der Zweck des Krieges ist eine umfassende Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten (siehe).

Um den Kriegsgrund zu beseitigen, muss die Volkswirtschaft auch dann funktionieren, wenn der Kapitalmarktzins unter die bisherige Liquiditätspräferenzgrenze von etwa 3% absinkt. Dazu bedarf es einer konstruktiven Geldumlaufsicherung, damit sich die Sachkapitalien (Häuser, Fabriken) soweit vermehren, bis sie ihre Kapitaleigenschaft verlieren und der Kapitalzins langfristig um Null pendelt. Die „Frucht vom Baum der Erkenntnis“ ist nicht zu verbieten, sondern muss durch vollkommenen Wettbewerb (wahre Nächstenliebe) auf Null geregelt werden! Das schon vor zwei Jahrtausenden erkannt zu haben, machte den Propheten Jesus von Nazareth zur berühmtesten Persönlichkeit der Welt, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert. Die „heilige katholische Kirche“ zog es jedoch vor, aus Jesus einen moralisierenden Wanderprediger zu machen, weil sich eine „Moral“ an die Dummen immer besser verkauft als eine Erkenntnis und es die Dummen schon immer (bzw. solange die Religion besteht) in ausreichender Zahl gegeben hat:

Der wirkliche Name Gottes – Opium des Volkes

Die typischen Vorurteile des Matrix-Bewohners, der alle Argumente ignoriert, um sich weiterhin in Lethargie zu üben, sind an dieser Stelle:

  1. „Was hat denn die Religion mit Makroökonomie zu tun?“
  2. „So schlimm wird das schon nicht werden…“
  3. „Und außerdem bin ich nicht religiös.“

Das dritte Vorurteil beweist schon das Gegenteil, denn der eigentliche Zweck der Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe=Investor) besteht gerade darin, dass der Matrix-Bewohner die Makroökonomie NICHT versteht. Das Geschwätz der Priester ist dafür nur Mittel zum Zweck. Auch wenn die „Geistlichen“ (mittlerweile hochgradig Geisteskranken) schon lange nicht mehr wissen, was sie tun, erfüllen sie noch immer ihren Zweck, weil es egal ist, welchen Unsinn die Priester predigen; Hauptsache, die wirkliche Bedeutung der Erbsünde=Privatkapitalismus bleibt dadurch im Verborgenen:

Einführung in die Wahrheit – Opium des Volkes

Das zweite Vorurteil bleibt bestehen, bis die Situation wirklich schlimm wird,…

Amargeddon

…und das erste Vorurteil wird solange wiederholt, bis die reale Angst vor dem Untergang der Zivilisation gegenüber der eingebildeten Angst vor dem „Verlust“ der Religion überwiegt. Angenommen, morgen ginge nichts mehr, würde der Matrix-Bewohner erst übermorgen die Lage zu begreifen beginnen, und dann ginge gar nichts mehr. Wie schaffen wir also eine Situation, in der ein ganzes Volk den Zivilisationsuntergang vor Augen hat, aber dennoch die öffentliche Ordnung soweit bestehen bleibt, bis auch die Allerdümmsten (Politiker) die Lage begriffen haben? Glücklicherweise ist diese Situation schon vorbereitet:

We’re a ship without a storm, the cold without the warm
Light inside the darkness that it needs
We’re a laugh without a tear, the hope without the fear
We are coming – HOME!
DIO (The Last In Line, 1984)

Dass wahre Poesie immer eine wahre Geschichte über die Zukunft erzählt, ist für einen an Naturwissenschaft und Technik orientierten Menschen erst einmal schwer zu verstehen und erfordert ein erweitertes Weltbild (siehe: M. Talbot: Das holographische Universum) – das wir wohl erst in der Natürlichen Wirtschaftsordnung zu verstehen beginnen. Das „Licht in der Dunkelheit“ ist das deutsche Volk in der europäischen Währungsunion, und diese ist die „Dunkelheit, die es braucht“, damit es überhaupt die Möglichkeit zur Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung geben kann! Im Nachhinein betrachtet hat die EWU – bevor sie demnächst wieder aufgelöst wird – nur den einzigen Zweck, dass sich Deutschland als Zinsgewinner auf Kosten aller europäischen Zinsverlierer soweit bereichert, dass es als letzter „sicherer Hafen“ für Geldersparnisse übrig bleibt, sobald die globale Liquiditätsfalle evident wird. Die deutsche Volkswirtschaft wird sich somit noch für eine gewisse Zeit über Wasser halten können, während im „Rest der Welt“ die öffentliche Ordnung zerfällt. Nur in diesem begrenzten Zeitfenster kann vom deutschen Volk ausgehend – das es dann hoffentlich vorzieht, die eigenen Köpfe anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen – die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) verwirklicht werden:

Wohlstand für Alle – Opium des Volkes

Das erscheint zunächst als eine Umkehrung der Kausalität, da die „Währungsunion“ von der politischen Seifenoper ins Leben gerufen wurde, die ein anderes Ziel verfolgt, nämlich den Staat als eine „Anstalt zur zwangsweisen Einziehung des arbeitslosen Kapitaleinkommens“ zu erhalten. Die Mitspieler der politischen Seifenoper wissen aber nicht, was sie tun; sie werden komplett vom „lieben Gott“ im kollektiv Unbewussten gesteuert, unabhängig von „Glaube“ (Cargo-Kult) oder „Unglaube“ (Ignoranz).

So verhält es sich mit der Welt: Die Menschen erschaffen Götter und sie verehren ihre Schöpfungen. Es wäre angemessen, dass die Götter die Menschen verehren, wie es der Wahrheit entspricht.
Nag Hammadi Library / Philippusevangelium / Spruch 85

Aufgrund der atomaren Abschreckung, die der „hohen Politik“ eine weitere umfassende Sachkapitalzerstörung zur Anhebung des Zinsfußes verwehrt, ist die einzige „Alternative“ zur Natürlichen Wirtschaftsordnung der Rückfall in die Steinzeit. In dieser hätte aber auch der „liebe Gott“ nichts verloren, denn der künstliche Archetyp Jahwe=Investor kann nur in einer Zinsgeld-Ökonomie bestehen. Also kann sich der veraltete Archetyp verabschieden und damit den Weg freimachen für den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation,…

Soziale Markwirtschaft

…der schon lange auf sich warten lässt:

Himmel auf Erden

Man darf nicht glauben, eine Idee könne durch den Beweis ihrer Richtigkeit selbst bei gebildeten Geistern Wirkungen erzielen. Man wird davon überzeugt, wenn man sieht, wie wenig Einfluss die klarste Beweisführung auf die Mehrzahl der Menschen hat. Der unumstößliche Beweis kann von einem geübten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen. Sehen wir ihn nach einigen Tagen wieder, wird er aufs Neue mit genau denselben Worten seine Einwände vorbringen. Er steht tatsächlich unter dem Einfluss früherer Anschauungen, die aus Gefühlen gewachsen sind; und nur sie wirken auf die Motive unserer Worte und Taten.
Gustave Le Bon – Psychologie der Massen

Nichts anderes bezweckt die Religion, als dass sie den Massenmenschen immer wieder „zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen“ muss. In einer durch und durch verlogenen Rachegesellschaft führt der Pfad der Erkenntnis zuerst in die Vereinsamung…

Vom Wege des Schaffenden – Opium des Volkes

…und wer den Erkenntnisprozess der „Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion“ soweit durchlaufen hat, dass er nicht länger über ein „Herausklettern des toten Jesus aus seinem Grab“ nachdenkt, kommt sich vor wie der einzig Vernünftige in einer Horde Durchschnittsidioten, die sich von berufsmäßigen Vollidioten regieren lässt:

Positives uns Negatives Wissen – Opium des Volkes

Das muss man ertragen können, um nicht länger Sklave zu sein:

Cancel Program Genesis – Opium des Volkes

Stefan Wehmeier

***

  1. Martin Bartonitz
    November 27, 2016 um 12:38 pm

    Aktueller Vortrag über die Zunahme der Sklaverei:

  2. Werner Klee
    November 27, 2016 um 1:46 pm

    Hervorragende Analyse !
    Nur mit der sehr pessimistischen Schlussfolgerung bin ich nicht ganz einverstanden:
    „Aufgrund der atomaren Abschreckung, die der „hohen Politik“ eine weitere umfassende Sachkapitalzerstörung zur Anhebung des Zinsfußes verwehrt, ist die einzige „Alternative“ zur Natürlichen Wirtschaftsordnung der Rückfall in die Steinzeit“.

    Das ist erstens utopisch, weil die Menschen einen Rückfall in die Steinzeit gar nicht wollen und deshalb mit allen Mitteln bekämpfen werden.
    Und zweitens hoffe ich auf eine andere Alternative, wenn eine Wissensgesellschaft sich durchsetzt, welche die Chance, aber auch die Verpflichtung wahrnimmt, Wissen zu generieren, welches uns erlaubt, von den positiven Auswirkungen unseres gesamten Wissens zu profitieren, ohne die negativen Auswirkungen erleiden und hinnehmen zu müssen. Für Letzteres muss Wissen auch die Erkenntnis von aktuellen sowie von nicht veränderbaren Grenzen umfassen.
    Die Wissensgesellschaft wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie alles Wissen inklusive Grenzen-Wissen respektiert und real umsetzt.

  3. E. Duberr
    November 27, 2016 um 3:08 pm

    Wie tief die Menschen in der Sklavenhaltergesellschaft verhaftet sind , wird auch wieder deutlich durch den Tod von Fidel Castro . Castro war einer der größten Sklavenhalter der Geschichte . Seine Herkunft aus der jüdischen Famililie Castro , die führend war im amerikanischen Sklavenhandel , ist belegt auch durch die Schiffseignerlisten in Boston. Die Juden hatten das Monopol im Sklavenhandel .Den Holocaust an den Sklaven müssen die Juden noch aufarbeiten . Ein Mahnmal in Israel wäre ein Anfang . Dem Vorbild seiner Vorfahren folgend, konnte sich der “ REVOLUTIONSBETRÜGER“ zum Multimilliadär aufschwingen . Alles auf Kosten der Kubaner ; und die haben es bis heute nicht begriffen .
    Die Linke der Welt liegt diesem Betrüger zu Füßen , die Blödheit der Linken wird es unmöglich machen , dieses zu begreifen .

    • Martin Bartonitz
      November 27, 2016 um 4:34 pm

      Castro als Multimilliardär. Das wäre noch einen Artikel wert …

      Nachtrag: Jo, da hat schon Jemand was geschrieben:

      Zahlreiche Unternehmen und Auslandskonten?

      Natürlich wird kaum jemand genau wissen, wie reich Fidel Castro denn nun wirklich war. Allerdings gibt es ein paar prominente kubanische Wirtschaftsgrößen, die angedeutet haben, dass Castro mehr als ein Dutzend Unternehmen kontrolliert, die umgerechnet einen Wert von gut 431,75 Millionen Euro haben dürften. Dieses Vermögen beinhaltet aber noch nicht die Unsummen, die Fidel Castro auf ausländischen Konten, die sich vorwiegend in der Schweiz befinden sollen, vor seinen Landsleuten versteckt. Wenn man bedenkt, dass Fidel Castro bestimmt auch noch die ein oder andere Immobilie gehört, könnte der kubanische Diktator sogar mehrere Milliarden Euro schwer sein. Wie vermögend der Mann an der Spitze Kubas denn nun wirklich war können wir nur ganz schwer abschätzen. Vielleicht wird aber nach seinem Tode noch einiges aufgedeckt. Wir werden darüber natürlich berichten.

      Fundstelle: Das Vermögen von Fidel Castro – Wie reich ist ehemalige Präsident aus Kuba wirklich?

      Ich konnte allerdings nichts finde, das zeigt, dass Castro jüdischer Abstammung sei. Zumindest hatte er den Juden anfangs wenig Freude bereitet. So emigrierten 13.000 der 15.000 nach der Revolution zügig in die USA (siehe).

      Zum Aspekt, dass der Handel mit Schwarzen ein Monopol jüdischer Reeder war, habe ich diese Quelle gefunden. Insgesamt sollen 11 Millionen Schwarze in Amerika angekommen sein. Noch mehr seien auf der Reise dorthin umgekommen.

  4. E. Duberr
    November 27, 2016 um 3:19 pm

    Um die Frage zu beantworten , JAAA , die Sklavenhaltung wird immer perfekter. Mit dem Verfall der Bildungssysteme , der allgemeinen Wissensverflachung und dem wiederauferstandenem Glauben an eine Flache Erde , kann man davon ausgehen , daß das Vieh diesen Weg geht .

    • Fricke
      November 27, 2016 um 4:18 pm

      Ernst Duberr,

      sie kennen doch den Faden der sich (immer wieder) aufnehmen lässt:

      Solange bis keiner mehr da ist.

      Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, kennen sie doch auch.

      Arschglatt durchgezogen.

  5. E. Duberr
    November 27, 2016 um 5:14 pm

    @ Fricke

    Leider kenne ich keinen Teufel mit drei goldenen Haaren. Auch
    nicht was “ arschglatt durchgezogen wurde“ . Es wäre schön , wenn wir alle möglichst klar schreiben würden . Es ist so mühsam , Bilder zu verstehen , die nur einem kleinen Kreis klar sind . Ich bin nicht in der Lage ,Ihr Sprachbild zu verstehen . Helfen Sie mir auf die Sprünge ( Auch ein Bild , aber sehr weit verbreitet ).

    • Fricke
      November 27, 2016 um 5:24 pm

      Ernst Duberr,

      weder benötigen sie eine Vorkoster noch einen Vorkauer, nehmen sie sich einfach die Zeit.

      Ist doch alles vorhanden, greifen sie zu.

  6. Fricke
    November 27, 2016 um 8:54 pm

    Nimmt die Sklaverei immer mehr zu?

    Systeme die sich nur auf Spezialisten (auch: Fachidioten / Der Dünkel) verlassen, werden Geld verpulvern, Ressourcen verschwenden – und über kurz oder lang scheitern.

    Sach(un)verstand allein, dem Dünkel ergeben, reicht nicht aus. Weder in Ministerien, Unternehmen noch in sonst einen gesellschaftlichen Bereich.

    Auch Gemeinschaften dünkeln über kurz oder lang, vor sich hin. schauen sie einfach mal um sich.

    Intelligenz ist die hohe Kunst, Exzellenz, Präzision und Raffinesse optimal ineinandergreifen zu lassen.

    Nicht´s neues, allenfalls für den Homo Sapiens unerreichbar.

    Für die Natur obsolet, indes in ihr reichlich vorhanden.

    Stichwort: Metamorphose

    Intelligenz ist immer eine Frage von Abwägen in Konflikten und Anforderungen. Es ist die Fähigkeit, mit einem Panoramablick die Konsequenzen eines jeden Handelns zu erkennen. Es ist die Gabe, durch eigenes Geschick das bestmögliche Ergebnis für sich zu erreichen. Es ist das Ziel, seinen eigenen Wachstum zu steigern und seine Eigenleistung zu fördern.

    Weder ein Bildungssystem kann dies vermitteln, noch kann ein Karriereverständnis diesen Ansprüchen gerecht werden.

    Versunken im Mittelmaß. eine Obduktion (Sezierung) obolet.

    Die Wirklichkeit ist offensichtlich.

    Und doch will Keiner so richtig verstehen, warum er nicht die Sonne im Planetensystem ist.

    Der „Führungsschaden“ enorm, in der Folge hat sich Learning-by-Doing etabliert, der Totalschaden somit mit Intelligenz bemäntelt.

    Das ist so, als würden Protagonisten Dinge erforschen, die schon längst bekannt sind – und das auch noch ohne Struktur und systematischen Ansatz.

    Stetiges Wiederholen des Auswendigen ist nuneinmal kein Lernen, sondern vielmehr das genaue Gegenteil. So what.

    Erfahrung, Wissen und die Fähigkeiten und in der Folge das Verhalten. Ein persönlicher Kraftakt und nur daran setzt die Metamorphose an, an dem wer sie sind.

    Ein eigenes Wesen, mit eigenem Wissen, mit einer eigenen Identität und speziellem Know-how, das einer Menge Training bedarf.

    In der Konsequenz bedeutet dies: Erst wer bereit ist, seine Identität infrage zu stellen, seinen Fokus zu erweitern, dann wird er fähig sein, die Herausforderung mit seinen Prägungen abzugleichen.

    Der Rest ist Makulatur. So geschwätzig, gefrässig er auch sein mag.

    Nicht´s ändert sich daran. Aus einer Made wird kein Schmetterling und Eintagsfliegen gibt es en masse.

  7. E. Duberr
    November 27, 2016 um 9:45 pm

    @ Fricke

    Schön , daß Sie so viel geschrieben haben . Aber was wollten Sie wirklich ausdrücken .

  8. Fluß
    November 28, 2016 um 9:50 am

    Zum Thema „ZAHLEN, Herr OBER.

    Gabs gestern Precht mit Lesch, weiß nicht obs irgendwo ein Video dazu gibt:
    https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/herrschaft-der-zahlen-harald-lesch-100.html

    „““ Herrschaft der Zahlen

    Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte der allmählichen Quantifizierung der Welt. Doch können uns Zahlen die Welt, unser Leben erklären? Darüber spricht Richard David Precht mit dem Physiker, Philosophen und ZDF-Moderator Prof. Harald Lesch.

    Statistiken, Algorithmen, Rankings: Zahlen scheinen heute unsere Welt zu bestimmen. Aber ist wirklich alles messbar? Und der Mensch die Summe aller Daten?

    Zahlen haben inzwischen die Herrschaft übernommen. Wo vorher Platz für Glaube, Weltanschauung, Individualität, Vermutungen und Werte war, stehen heute Zahlen, Algorithmen, Statistiken, Rankings und Tortendiagramme.

    Das Vermessen und Ausrechnen all jener Vorgänge und Geheimnisse, die man zuvor nur deuten und interpretieren konnte, verhieß dem Menschen einst den Sieg der Aufklärung, der Vernunft, des logischen Denkens über eine mythisch verklärte Welt. Was messbar ist, kann gerecht beurteilt werden, ist nicht mehr vage und subjektiv. Zunächst stürzten sich vor allem die Naturwissenschaften, die Physik und das Ingenieurwesen auf die Vermessung der Welt. Doch heute scheinen alle, auch die Gesellschaftswissenschaften, durchdrungen zu sein vom Diktat des Messens.

    Auch unser Alltag wird beherrscht von Datenclouds, Tarifen und Koeffizienten. Zahlen bringen scheinbar das Licht ins Dunkel, so Richard David Precht. Doch erscheint es uns nicht manchmal so, als lebten wir daher nun in einer schattenlosen Welt? Setzen wir nicht tatsächlich unserem Denken enge Grenzen, wenn wir uns nur noch an Zahlen orientieren? Bricht sich heute eine rein quantitative Ethik Bahn, die uns nur noch nach dem bemisst, was wir besitzen und was wir an nutzbaren Daten generieren können?

    Die wahren Werte erkennen

    Auch in der Politik spielen scheinbar objektive Zahlen heute eine enorme Rolle. Regieren nach Zahlen: Es scheint sehr bequem zu sein, sich hinter Meinungsumfragen zu verstecken und Zuspitzungen zu meiden. Macht uns das endlose Meer der Daten am Ende bewegungsunfähig und ängstlich? Trauen wir uns deshalb keine Utopien mehr zu, so Precht, weil wir ständig nur auf die Messergebnisse starren? Es scheint uns immer schwerer zu fallen, etwas nach seinem inneren und unbezifferbaren Wert zu beurteilen. „““

    • Martin Bartonitz
      November 28, 2016 um 10:37 am

      Zahlen werden uns in komplexen System mit zig Parametern und Abhängigkeiten nicht wirklich weiterhelfen. Ich möchte hier nur an das Tanaland erinnern. Wir haben keine Chance der Vorhersagen unserer Zukunft. Aufgrund dieser Erkenntnis gehen auch immer mehr Organisationen dazu über, nicht mehr allzu lange zu planen, das der Plan in der Regel schon nach 3 Monate nicht mehr stimmt. Als Hilfe wird Agilität herangezogen: Man fasse ein Ziel ins Auge, plane aber nur die nächsten 2-3 Schritte konkret und passe sofort an, sobald neue Erkenntnisse zu den gerade gemachten Ergebnisse kommen.

    • Werner Klee
      November 28, 2016 um 11:50 am

      Die wahren Werte erkennen (und zu einem Standard machen):
      Das ist sehr richtig !
      Ich werde mir erlauben, diesen Kommentar mit Quellenangabe zu zitieren – diese Gedanke verdienen es, weiter verbreitet zu werden und zum Nachdenken anzuregen.

  9. Fluß
    November 28, 2016 um 9:53 am

    http://www.presseportal.de/pm/7840/3491590

    „““ Rankings, Statistiken, Algorithmen: Zahlen scheinen unsere Welt zu bestimmen. . Was in der Geschichte einst vage und der Deutung unterlegen war, wird heute mit Daten erklärt. Spätestens durch die digitale Revolution werde der Mensch zur Summe seiner Daten, sagt Richard David Precht. Aber können Zahlen die Welt und unser Leben wirklich erklären? Darüber spricht Precht in seiner Philosophiesendung am Sonntag, 27. November 2016, 23.55 Uhr, mit Professor Harald Lesch, Physiker, Philosoph und ZDF-Moderator („Leschs Kosmos“).

    Lesch meint, wir befänden uns in einer Krise der Wissenschaften. Nicht nur in den Natur-, sondern auch in den Geisteswissenschaften regierten Statistiken und Zahlen. Wo aber bleiben die Visionen, das Metaphysische? Lesch behauptet, es seien heute vielmehr die Physiker, die unsere Welt deuten, und nicht mehr die Theologen. Setzen wir unserem Denken zu enge Grenzen, wenn wir uns nur noch an Zahlen orientieren? Unsere digitale Zahlen-Welt, so Precht, versuche sich fortwährend an kurzfristigen Problemlösungen, während es doch eher darum gehen müsse, mit Urteilskraft kreativ an die wichtigen Fragen unserer Welt heranzugehen. Auch in der Politik spielten Zahlen eine enorme Rolle: Regierungsentscheidungen würden auf Grundlage von Zahlen und Meinungsumfragen getroffen. „Trauen wir uns keine Utopien mehr zu,weil wir ständig nur auf die Messergebnisse starren?“, fragt Precht.“““

  10. Alexander Wölk
    November 28, 2016 um 10:33 am
    • Fluß
      November 28, 2016 um 10:56 am

      „““ 1. „Wenn ein angesehener, aber ältlicher Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.“

      „Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.“
      „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ „““

      Im Moment der MÖG-LICH-keiten wird eine WAHR-SCHEIN-LICH-keit geschaffen
      und die WISSEN-schaftler nehmen den wahrscheinlichen (3d-deutsch) Rahmen (extra Konditionierung) als Anspruchs-HALTung.
      … also in deutsch: es wird ein Rahmen geschaffen indem gesagt wird was Sache ist, nämlich daß es so oder so wahrscheinlich ist und gleichzeitig gibts die ganzen Möglichkeiten (Beobachtereffekt). AUSHEBLUNG, das war da auch das Thema bei Precht und Lesch.

  11. Fluß
    November 28, 2016 um 10:42 am

    Wow, was fürn Artikel. Ich hatte mir die Opiumseite abgespeichert gehabt, nur nicht gelesen.
    Hier mal zwecks des Buches von Talbot:
    http://vielewelten.at/pdf/michael%20talbot.pdf

  12. Fluß
    November 28, 2016 um 11:32 am

    Es gibt ein Buch, das nennt sich NULL, ist von Adam Fawer. Da geht es um Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten, epileptische Anfälle, medizinische Versuche und Geheimgesellschaften.

    Ich hab hier ein Buch ausm Bücherschrank. Interessant ja, was es früher alles an wichtigen Dingen schon alles gab. Ist von 68. Pauwels Bergier: der Planet der unmöglichen Möglichkeiten. Da wird auch vermutete wie`s z.B. 1984 sein könnte usw… Hypothesen und aus wissenschaftlicher Sicht mit vielen Möglichkeits-Bei-SPIELEN.

    Und hier was zu nem Film, lief gestern und heute:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bestimmung_%E2%80%93_Divergent

    „““ Beatrice Prior, die bei den Altruan aufgewachsen ist, fühlt sich stark zu den Ferox hingezogen, aber sie ist sich unsicher. Ihr Test wird von Tori überwacht, einer Frau der Ferox. Sie verabreicht Beatrice eine Droge und versetzt sie in eine Simulation mit verschiedenen kritischen Entscheidungssituationen. Im Anschluss erklärt sie einer über den Verlauf verwirrten Beatrice, dass der Test bei ihr fehlgeschlagen sei. Beatrice ist eine Unbestimmte. Sie verfügt über Eigenschaften nicht nur von einer, sondern von mehreren Fraktionen, nämlich Altruan, Ken und Ferox. Da solche Menschen aber als Bedrohung des Systems angesehen werden, darf sie niemandem davon erzählen. Tori hatte einen Bruder, der ein Unbestimmter war, als Gefahr betrachtet und schließlich beseitigt wurde. Sie ändert das Testergebnis auf Altruan und rät Beatrice, bei ihren Eltern zu bleiben. Dort hätte sie wohl die besten Chancen, unerkannt zu bleiben.

    Bei der Zeremonie zögert sie zunächst, entscheidet sich dann aber zu den Ferox zu wechseln, wo sie sich fortan Tris nennt. Dort trifft sie auf Four, der sie und die anderen Fraktionswechsler durch die Phasen der Initiation begleitet. Immer wieder wird sie damit konfrontiert, dass sie eine Unbestimmte ist, fühlt sich aber auch immer mehr den Ferox zugehörig. In der letzten Phase der Initiation muss sie sich ihren größten Ängsten stellen, doch könnte ihr das zum Verhängnis werden. Da sie eine Unbestimmte ist, kann sie sich aus den Simulationen befreien. Zusammen mit Four, der herausfindet, dass sie unbestimmt ist, trainiert sie, um in der Abschlussprüfung, die ebenfalls eine Simulation der größten Ängste darstellt, zu bestehen und sich nicht zu verraten. „““

  13. E. Duberr
    November 28, 2016 um 2:53 pm

    Nachdem ich 30 Jahre Statistiken auf Wunsch gefälscht habe (für einen Großkonzern) ,
    glaube ich an nichts mehr . Diese Statistiken wurden nie geprüft oder einer Plausibilitätsprüfung unterzogen . Sie entsprachen aber immer dem Wunsch des Bestellers .Nicht einmal absichtlicher Schwachsinn wurde entdeckt und diente nur der Belustigung des Verursachers .

    • Fricke
      November 28, 2016 um 6:18 pm

      Ernst Duberr,

      Sie verachten das System, von dem Sie selbst am meisten profitiert haben. Da sind Sie allerdings nicht der Einzige. Schämen Sie sich😉

      Das dient meiner Belustigung. Danke an Alle.

  14. Fluß
    November 29, 2016 um 2:48 pm

    Aus „Sternenbotschaft 2“ von Ken Carey (ist ein kostenloses PDF):

    Der Vorgang des Erwachens
    Entspanne dich wieder in die reinen Wahrnehmungsfelder, die als Gottes Bewußtsein
    leuchten, befreie dich von den Verhaftungen an persönliches und kollektives Wissen, laß
    liebgewordene Vorstellungen, Bilder und Überzeugungen los — dies alles sind Schritte
    im psychologischen Prozeß, den jeder im Zuge des Erwachens durchlaufen muß.
    Deine Feinfühligkeit gegenüber der geistigen Welt wird dadurch aufblühen. Du wirst
    deine eigene Persönlichkeit und das Ganze, dessen Teil du bist, von einem neuen
    Blickpunkt aus verstehen. Dein Ego wird dadurch nicht zerstört oder verkleinert, es
    werden nur die Illusionen fortgewaschen, die es unglücklich gemacht haben.* Befreit
    wird dein Selbstverständnis von den Fesseln der Erdanziehungskraft, die es in Kampf
    und Angst gefangen halten.*
    Denn wenn dein Ego eine Spiegelung des Geistes ist, dann ist es in seinem tiefsten
    Inneren selbst Geist. Es unterscheidet sich vom Geist, wie sich das Spiegelbild vom
    wirklichen Bilde unterscheidet, doch das eine könnte ohne das andere nicht sein. Wenn
    der Spiegel deiner materiellen Biologie — und deines Biologieverständnisses — klar
    und sauber ist, dann ziehen sowohl Ego als auch Geist ihren Nutzen aus der neuen
    Weltsicht.
    Dein Geist bezieht seine ursprüngliche Identität aus den höheren Energiefrequenzen
    der Konstellation der Liebe. Dein Ego zieht seine ursprüngliche Identität aus den
    langsameren, materieanziehenden Frequenzen der Konstellation der Wahrheit.
    Beide Konstellationen existieren im selben Meer des Ewigen Seins, und Geist und
    Ego spielen — wenn sie gesund sind — ihre jeweiligen Rollen gleichermaßen in
    Gott.
    Man kann diesen psychologischen Prozeß, der zum Erwachen führt, auf vielerlei
    Weisen beschreiben. Grundsätzlich bewirkt er eine Identitätsverlagerung: das
    sprachlich definierte Selbstbewußtsein, das in deinem Ego wurzelt und deine
    Verletzlichkeit übertrieben fühlt, wandelt sich in ein Persönlichkeitsgefühl, das im
    vereinten Bewußtseinsfeld gründet, welches in jedem einzelnen wurzelt und über ihn
    hinausreicht.
    Während des Prozesses erblüht dein Selbstgefühl und erfaßt, wer du wirklich bist.
    Dieses gewandelte Bewußtsein enthält dein früheres Lebensgefühl, einer unter vielen
    zu sein, doch es umfaßt auch das Bewußtsein einer größeren Wirklichkeit als die sich
    ständig verändernden Welten der Form, ein Bewußtsein, das in der Einzigartigkeit des
    Ewigen Seins wurzelt, aus dem sich jede Einzelpersönlichkeit entfaltet.
    Wenn du zu diesem Bewußtsein erwachst, dann kennst du dich gleichzeitig als einer
    unter vielen und als einer, der die Quelle der Vielen ist. Ohne dieses Bewußtsein ist es
    unmöglich, eine wahre Persönlichkeit zu sein.
    Ohne dieses Bewußtsein bist du eine unentwickelte Möglichkeit, ein programmiertes
    Produkt der menschlichen Kultur. Du bist nicht wirklich du selbst, und sicher bist du
    nicht im eigentlichen Sinn des Wortes inkarniert. Erinnere dich, deine
    Entscheidungen werden stets respektiert. Wenn du der Wirklichkeit ein Bild
    vorziehst, dann wirst du dieses Bild erfahren.

    Der psychologische Prozeß ist eine Einweihung des Schicksals, ein Ritual des Weges.
    Er veranschaulicht deine Bereitschaft, dich von einem sprachlich orientierten
    Qualitätsverständnis abzuwenden und dein Vertrauen in die Wirklichkeit an sich
    wiederherzustellen, in das Ewige Sein an der Quelle deines Lebens. Das erfordert
    Mut. Du mußt schutzlos, der Sicherungen der Zeit beraubt, in das Versprechen der
    Ewigkeit springen. Nur eines weißt du sicher: das unermeßliche Wohlwollen, welches
    dieses Universum geboren hat, ist deines Vertrauens würdiger als die Glaubensgötter der
    historischen Ordnung.
    Der psychologische Prozeß erfordert noch aus einem anderen Grunde Mut. Wenn du
    ihn durchmachst, mußt du bereit sein, das Wunder, die Macht und die
    ehrfurchtgebietende Wirklichkeit des Menschen anzuerkennen. Kein Glaubenssystem
    erfordert eine solche Verantwortung. Im Gegenteil, die Glaubenssysteme bieten dir an,
    dir die Verantwortung für dich abzunehmen, dich vor dir selbst zu schützen und dir
    unter ihren vielen verschiedenen dogmatischen Illusionen Schutz zu bieten. Du mußt
    der Wahrheit nicht ins Auge sehen, wenn du dir ein Glaubenssystem mietest, das dies
    an deiner statt tut. Doch jene Systeme fordern einen zu hohen Preis. Sie belegen deine
    Energie mit einer schweren Steuer und saugen den besseren Teil deines Bewußtseins
    ab. Sie beschlagnahmen dein ewiges Selbstbewußtsein und sperren dich in die Illusion
    einer flüchtigen Existenz. Diesen Preis hat die Menschheit während ihrer ganzen
    Geschichte bezahlt.

    Die immer intensiver werdenden Frequenzen der Liebe machen es den Menschen auf
    der ganzen Erde leichter zu sehen, was die Heiligen und Seher immer sahen.
    Diejenigen, die ihre Eindrücke mit kindlicher Offenheit empfangen, spüren, wie
    ewiges Bewußtsein allmählich in ihre Gedanken einsickert. Sobald ihr Interesse am
    oberflächlichen Geschwätz des Egos schwindet, wenden sie sich den bedeutenden
    Dingen zu. Sie erfahren einen Zyklus des Verschmelzens, bei dem sie lernen, ihr
    Bewußtsein in jenem ewigen Bewußtsein wachzuhalten, das in den Gedankenfeldern
    rund um die Erde ständig wächst. Dann kann sie die universelle Intelligenz
    ungehindert durchströmen und sich in ihnen ausdrücken. Der Kern der Persönlichkeit
    dieser Menschen reitet genau an der richtigen Stelle auf dem Kamm der ewigen Woge,
    wo das Eine Sein in die vielen Wesen der Zeit zerstiebt.

  15. Fluß
    November 30, 2016 um 11:45 pm

    Wieder ein schöner langer Artikel, ich kopier was rüber:

    Thema TAKTLOS oder doch nicht…

    http://www.maras-welt.de/2016/11/30/die-st%C3%A4ndige-frage-nach-dem-alter/

    „““ Ich hab aufgehört zu ZÄHLEN

    Alles wird akkumiliert – Jahre, Monate, Tage, Stunden, Minuten, Sekunden

    Wenn wir die Zeit so behandeln, als wäre sie etwas was wir verbrauchen würden, setzt das wiederum voraus, dass wir glauben, wir hätten nur begrenzt Zeit zur Verfügung.

    Die Zeit ist etwas, was uns eingrenzt. Wir richten uns danach. Wir haben das Gefühl, dass man uns der Zeit berauben kann, wir sie verschwenden können, sie festhalten müssten und, und, und.

    Dafür wurde der Alltag erschaffen, um uns in diesem Zeitrad gefangen zu halten. Es ist doch so, dass die meisten Menschen ihr Leben lang auf irgendetwas warten. Wenn sie zur Arbeit gehen, warten sie auf den Feierabend, schon am Montag warten sie auf den Freitag, direkt nach dem Urlaub können sie den nächsten schon nicht mehr erwarten und ihr ganzes Leben lang warten sie auf bessere Zeiten, an denen sie endlich tun können, wonach ihnen schon ewig der Sinn steht und bei all dem Warten verpassen sie es zu leben. „““

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