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Après le Malheur

Nach der „Wahl“ am 8.11.
nun eine Zeit
der Unbestimmtheit, der Unsicherheit,
eine Zeit endloser
Fragen, Sorgen und Klagen?
Ein totaler Verlust
von wirklichem Bonheur?

Wie, wo und wann kann man nun noch
auf bessere Dinge
in besseren Zeiten hoffen?
Sind die Türen und Tore
zu besseren Möglichkeiten
nun endgültig geschlossen,
versperrt, verriegelt,
verschanzt und verbarrikadiert,
oder stehen sie wenigstens
noch einen kleinen Spalt offen?
Ist denn all das angeblich
„demokratische“ Getue und Gehabe,
nur so ein ideologischer
„Ballo in Maschera“,
ein Schauspiel, ein Zirkus, eine Gaukelei?
Wird in den Parlamenten heutzutage
nur noch geplappert und parodiert?
Wird nur noch geschunkelt und geschaukelt,
nur so „getan als ob“ und geschummelt,
Geld verschwendet und Zeit verbummelt?
Wird man nur noch
belogen, hintergangen, betrogen?
Was nun? Was tun?
Wir werden tagein, tagaus
von ominösen Worten überfallen,
von Willkür und Wahnsinn
bedroht und bekriegt!
Haben Extremismus, Hass, Rassismus,
Verachtung, Verfolgung,
und Brutalität des Faschismus
nun auch hierzulande gesiegt?

Hat die Demokratie so kläglich,
so jämmerlich versagt?
Wird nun abermals verfolgt
wer sich berechtigte Gedanken macht,
und die hierfür Verantwortlichen
zur Rede stellt und befragt?
Wird jegliche berechtige Besorgnis
über die gegenwärtige Ungewissheit
und den üblen Stand aller Dinge
von nun an bewusst ignoriert?
Wird man von nun an nur noch
beschimpft, beschämt, und bescholten.
Haben grundlegende Grundrechte im Grundgesetz
noch wirklich juristisch rechtlichen Sinn,
oder sind es nur noch
bedeutungslose Worte,
entwertet, verbraucht,
ermüdet, ermattet, entartet,
aber verfasst und festgehalten
als reine Antiquitäten,
fein geschrieben auf feinstem Papier,
die aber leider schon seit langer Zeit
nichts mehr Wirkliches haben gegolten?

Wird jegliche notwendige Beantwortung
dringender Fragen betreff
grassierender Grausamkeiten und Gewalttaten,
und fast täglichen Misshandlungen
verheimlicht, verschoben, vertuscht, und vertagt?
Wird nun nicht nur
verdammt und verflucht,
sondern verfolgt und gejagt,
wer sich über die Politik der Unmenschlichkeit
und über bewusst begangenes Unrecht
auf absolut friedliche Weise
vollkommen berechtigt
beklagt?

Gerhard A. Fürst
21.11. 2016

Kategorien:Politik Schlagwörter: ,
  1. November 23, 2016 um 10:42 pm

    @ gafuerst

    Zu Ihrer Fragen :

    „Haben Extremismus, Hass, Rassismus,
    Verachtung, Verfolgung,
    und Brutalität des Faschismus
    nun auch hierzulande gesiegt?“

    Extremismus, Hass, Rassismus, Verachtung, Verfolgung, und Brutalität des Faschismus
    sind leider tatsächlich zurzeit auf dem Vormarsch – nicht nur im gesellschaftspolitischen Bereich, sondern auch im Sport (speziell im Fussball), der doch eigentlich eher Gemeinschaften verbiden wollte.

    Ich glaube jedoch trotzdem nicht an einen langfristigen Sieg dieser negativen Aspekte der Bildung Menschlicher Gemeinschaften. Ich will weiterhin darauf vertrauen, dass unsere menschlichen Fähigkeiten (kognitive, methodische, emotionale und soziale Kompetenzen) uns ermöglichen werden, durch Einsicht, gegenseitiges Verständnis und konstruktivem Zusammenwirken den (leider auch nicht unmöglichen) Missbrauch der oben erwähnten Fähigkeiten zu stoppen – ein Missbrauch mit den bekannten negativen Konsequenzen.

    Die Bildung menschlicher Gemeinschaften hat, genau wie unsere Fähigkeiten, positive und negative Aspekte. Wenn wir uns (auf individueller wie auch auf gemeinschaftlicher Ebene) darauf einigen können, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die nach den Gesetzen der Spieltheorie einen maximalen Nutzen für Alle bringen, dann werden wir diese Lösungen auch finden.

    Um einen gangbaren Weg aufzuzeigen, erlaube ich mir, dazu aus dem Vorwort meiner Studie bzw meines Vorschlags für
    „Regeln Menschlicher Gemeinschaften“
    zu zitieren:

    Menschen sind soziale Wesen.
    Sie bilden Gemeinschaften oder schliessen sich bestehenden Gemeinschaften an nach intuitiven sowie bewussten Regeln.
    Sie bevorzugen die Gemeinschaft und die damit erreichte Steigerung der Lebensqualität, welche sich einerseits manifestiert in verbesserter Sicherheit dank des Schutzes durch Gemeinschaft und andrerseits durch erweiterte Handlungsmöglichkeiten dank der Nutzung von Gemeinsamkeiten.
    Dafür nehmen die Menschen Einschränkungen Ihrer Handlungsfreiheit in Kauf.
    Um im Interesse der Lebensqualität die gebotene Sicherheit und Handlungsfreiheit bestmöglich zu nutzen, vereinbaren Gemeinschaften Rechte für jedes ihrer Mitglieder.
    [..]
    In der aktuellen Version der Studie wurde neu eine Verpflichtungen jeder Gemeinschaft postuliert, Hass und Diskriminierung von Mitgliedern fremder Gemeinschaften zu ersetzen durch empathisches Verständnis (was keineswegs bedeutet, dass das Recht auf eine kritische eigene Meinung oder auf die Verteidigung der eigenen Gemeinschaft bestritten wird). Ein Grundgedanke des Christliche Glaube lehrt uns, dieser Verpflichtung durch unseren Fähigkeiten zu positiven Emotionen und zur Empathie gerecht zu werden. Es ist eines meiner Ziele, mit dieser Vision dem Grundgedanken des christlichen Glaubens besser zu entsprechen – im Interesse aller Mitglieder aller Gemeinschaften. auf die Verteidigung der eigenen Gemeinschaft aberkannt wird). Ein Grundgedanke des Christliche Glaube lehrt uns, dieser Verpflichtung durch unseren Fähigkeiten zu positiven Emotionen und zur Empathie gerecht zu werden. Es ist eines meiner Ziele, mit dieser Vision dem Grundgedanken des christlichen Glaubens besser zu entsprechen – im Interesse aller Mitglieder aller Gemeinschaften.

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