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Hey Süße, ich habe (k)ein Problem mit dir ! – Nachtrag

Aufgrund der Blindheit, die das Thema Diabetes begleitet, möchte ich hiermit einem älteren Beitrag  diesbezüglich noch ein paar Gedanken hinzufügen. Offensichtlich wird diese Blindheit in einem aktuellen Medienbeitrag, wo u.a. geschrieben steht:

Im Durchschnitt der OECD-Länder ist bereits jeder zweite Erwachsene übergewichtig und jeder fünfte fettleibig. Und mit jedem zusätzlichen Kilogramm Körpergewicht steigt das Risiko für die Erkrankung.

Quelle

Das Kernproblem dieser “Erkrankung“ ist nicht das Zuviel an Kalorien bzw. Zucker per se, sondern die Verschiebung dieser Aufnahme in Jahreszeiten, in denen der Körper durch die Kohlenhydrate falsch informiert wird. Die Menschen werden dicker, weil die Energie, die dem Körper im Winter zugeführt wird, nicht den Jaheszeiten entsprechend genutzt werden kann. Somit läuft der moderne Körper im Winter in ein Energiedefizit, welches der Körper, von Natur aus (!!!!!) mit Masse auszugleichen versucht. Die Masse ist ein Anpassungs“mechanismus“, um dem Energiedefizit (!!!) zu begegnen. Würden die Menschen im Winter hierzulande mehr Fett und Eiweiß essen und weniger Kohlenhydrate, gäbe es diesen immer weitere Kreise ziehenden Teufelskreis nicht. Diabetes, an dem die Masse leidet, ist im Grunde der Versuch des Körpers diesen an den veränderten Kontext unseres modernen Lebens anzupassen … Die angedachten Maßnahmen der Politik sind völlig daneben, da sie keinerlei Bezug zum Kontext der Jahreszeiten haben und das Energiedefizit entsprechend fehlinterpretieren … wie so oft und anderswo.

Daraus ergibt sich ein wesentliches Dilemma der Spezies Mensch, denn des Menschen unnatürlicher Lebenswandel führt zu Symptomen, die wir als Krankheit interpretieren und zu vermeiden gedenken. Doch verunmöglichen wir so die Möglichkeit der Anpassung, indem wir die Symptome ausmerzen, ohne jedoch den Ursprung der Symptome als das wahrzunehmen, was sie ursprünglich sind. Wohin das führt? Nun, die Zunahme von Diabetes Typ 1 in der jüngeren Generation ist Folge der Weiterverbreitung von Diabetes von Typ 2 in der älteren Generation.

Im Sommer reifen Früchte durch Sonnenlicht, wodurch sich in der Frucht das Verhältnis von Fruktose (insulinunabhängig) zu Glukose (insulinabhängig) zugunsten der Fruktose verschiebt. Zudem fördert Fruktose die Funktion der Leber und damit der Schilddrüsenhormonbildung und damit den reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels, eingebunden in den Sonnenlichtzyklus der Jahreszeiten. Die Energie des fruchtigen Zuckers liefert dem Körper im Sommer mehr Energie, durch den Einfluss der Sonne, als es im Winter der Fall ist, wenn die Sonne weniger scheint und keine Früchte wachsen können, daher das Energiedefizit im Winter, daher der Hunger in der dunklen Jahreszeit, der oftmals aber mit weiterem Zucker begegnet wird, insbesondere zur Weihnachtszeit.

Werden im Winter Früchte verzehrt, die zuvor unreif von anderswoher importiert wurden und somit kaum Fruktose beinhalten, aber umso mehr Glukose, je länger sie unter Kunstlicht im Laden oder zuhause “nachreifen“, dann nimmt der Teufelskreis immer mehr an Fahrt auf, ganz zu schweigen von den Folgen moderner Beleuchtung und der Kunstwärme im Winter, wie im eingangs verlinkten Text dargelegt, weshalb der Diabetiker vergeblich auf den Winter wartet, weil er ganzjährig seinem Körper erzählt jeder Tag wäre ein Hochsommertag.

Verzehrt man hingegen mehr Fette und Eiweiße im Winter, dann entsteht kein solches Energiedefizit, trotz Mangel an Sonnenlicht, weil der Körper im Winter mehr nutzbare Energie aus relativ wenig Fett und Eiweiß ziehen kann, ohne an Masse zuzulegen. Erst recht, wenn der Körper der natürlichen Zyklik von Tag und Nacht ausgesetzt ist und nicht die Tage in überhitzten Räumen und Nächte in überhitzten Wasserbetten und blaulastigem Kunstlicht verbringen muss.

Diabetes, egal ob Typ 1 oder 2, ist keine Frage von Kalorien, sondern ein Symptom menschlicher Entfremdung von natürlichen Zyklen. Diabetes verschwindet nicht durch kontextbefreite Kalorienreduktion, auch nicht durch Symptomunterdrückung mittels technologischer Möglichkeiten. Im Gegenteil, denn die Zunahme der Masse an Masse ist Folge dieser Symptombeseitigung, gleichfalls die Zunahme anderer Symptome, die mit diesem Fehlverhalten ebenfalls nicht in Verbindung gebracht werden. Die Zunahme unserer technologischen Abhängigkeiten ist indessen kein Anzeichen für gesündere Lebensweisen, sondern vielmehr für die Möglichkeiten, die Folgen unseres Lebenswandels nicht unmittelbar zu spüren zu bekommen. Man schaue sich nur mal an, was in der Kardiologie heutzutage mit Kathetern, Verödungen, Implantaten und Geräten angestellt werden kann. Eines ist sicher … dem Fortschritt wird es in Zukunft immer weniger an Patientennachwuchs mangeln … weshalb er enorm an Masse zunehmen wird …

Gruß Guido

Ich LIEBE meinen Tumor

  1. November 15, 2016 um 3:14 am

    Unter KPU-online gibt es Informationen für einen Zusammenhang von Diabetes mit einer Fehlfunktion der Mitochondrien. Es gibt eine erworbene und eine angeborene Form. Diese Form der Mitochondriopathie kann auch zu einer Hashimoto-Erkrankung führen, wie in meinem Fall.

    Eiweiß und Fett sind sicher gute Tipps, vor allem bei wertvollem Fett, das im Körper nicht hart wird. Aber zuviel Eiweiß kann auch in Form von Aminosäuren zwischen den Zellen gelagert werden. Dann blockiert es den Nährstoff-Transport und führt zu Säure-Schäden.

    Wenn ich zuviel Eiweiß esse, schmerzen alle meine Gelenke. Ich bin dann immer wieder froh, wenn ich durch konsequente Ernährung mit überwiegend Gemüse die Schmerzen wieder los werde und mich freier und leichter fühle.

    Dieses Jahr habe ich einmal wirklich auf Lebkuchen verzichtet, die ich eigentlich sehr mag. Und es ist seit vielen Jahren das erste Mal, dass ich um diese Jahreszeit herum keine Erkältung habe.

    Zucker ist einfach kein Nahrungsmittel, zumindest kein Lebens-Mittel.

    Interessant finde ich den Unterschied in der Wirkung von Glukose und Fructose. Vielen Dank für die Erklärung!

    • November 15, 2016 um 9:09 am

      Der Zusammenhang zwischen Mitochondrienfehlfunktion und modernem Leben ist ein leidvolles Thema, welches ebenfalls im Unterschied von Sonnenlicht und Kunstlicht seinen Ursprung hat. Zucker ist keineswegs Teufelszeug, ganz im Gegenteil, ist er doch Lebensmittel. Nur wenn er außerhalb natürlichen Kontextes in unnatürlichem Ausmaß verzehrt wird, wird es problematisch. Zucker ist DAS Medium der Sonne, um Lebewesen über den Stand der Jahreszeiten zu informieren. Auch sollte man Krebs nicht mit dem Verzicht auf Zucker auszuungern versuchen, denn dann steigt die Gefahr, dass der Hunger zur Metastasenbildung anderswo im Körper führt, um den Hunger anderswo zu stillen. Metastasen sind die Globalisierung des Körpers, nur versucht der Körper (!) in diesem Fall ein Energiedefizit am Ursprung des Tumors auszugleichen, während der Kapitalismus Globalisierung nutzt, um den Ursprungstumor möglichst lange am Leben zu halten. Im Falle des Körpers ist die Lösung den Ursprungstumor so zu nähren, dass er eben nicht primär unterernährt wird, allen voran mit Sauerstoff, denn Sauerstoffmangel führt im Gewebe zur Übersäuerung und lässt Zellen auf eine sekundäre Energiegewinnung umsteigen, die ohne Sauerstoff auskommt, weshalb der Zucker zur Energieversorgung eines Tumors ins Spiel kommt. Nicht Zuckerverzicht sondern Sauerstoffversorgung ist die Lösung. Gegen Kapitalismus hilft ebenfalls der Ausgleich von Energieungleichgewichtungen, die sich global als auseinandergehende Schere von Arm und Reich zeigen …

      Sicher kann man sich komplett von Gemüse ernähren, aber hierzulande macht das im Winter keinen Sinn und ist auf Dauer der Gesundheit nicht zuträglich, auch wenn es hier, wie immer und überall, durchaus Ausnahmen gibt. Aber so tickt die Natur nun mal, oberstes Gebot ist Diversität, um für möglichst viele verschiedene Eventualitäten “gerüstet“ zu sein.

  2. Gerd Zimmermann
    November 20, 2016 um 3:59 pm

    „Gegen Kapitalismus hilft ebenfalls der Ausgleich von Energieungleichgewichtungen, die sich global als auseinandergehende Schere von Arm und Reich zeigen “

    Gute Idee wenn die Nordhalbkugel die Einrichtungen für erneuerbre Energie
    an die Südhalbkugel liefert um das Ungleichgwicht zu dämpfen.

    Weil wir gerde bei Energie sind, Photosyntese ist Energiegewiinung, rezept-
    und kostenfrei. Wenn der CO2 Gehalt steigt, wird die Erde grüner.

    Dieser Tage kam eine Doku, Geheimprojekte der NASA.
    Manch einer vermutet die NASA hat Kontakt mit Ausserirdischen und verfügt
    über die Technologie für Freie Energie Antriebe.

    Da die Wissenschaft nicht weiss was Energie ist und wo Energie herkommt,
    wird es vergebliche Liebesmüh sein einen Zugang zu finden.

    Auf jeden Fall scheint Kraut, z.B. Sauerkraut, über viel Energie zu verfügen.
    Früher wurde wenn der erst Frost kam eine Sau geschlachtet.
    Dann gab es Wellfleisch, Kraut und Wurstbrühe und die Erwachsenen tranken
    am Abend Schnaps, heile Welt.
    Und am Wochenende gab es eingewecktes Kompott.

    Diabetes ist mit Bluthochdruck Dr. liebstes Kind, die Pharma grinst..

    • Fluß
      November 20, 2016 um 6:20 pm

      Gerd, es is ja noch nich mal Kommun-is-mus. Sondern es wurde davon ausgegangen daß Kommunen überDACHt werden müssen. Heilpraktiker lassen sich in einem „Dach“ einschreiben.
      Ich hab gelernt: itis = Entzündung
      Ich hab mal im Behindertenbereich gearbeitet, da wurde ein Junge auf Guillain-Barre-Syndrom eingestuft, dem würde ich heute widerrufen. War vor meiner Ausbildung ein Praktikum (einjährig). Ich habe da Dinge gemacht als Praktikantin, da würden sich heute noch junge Menschen ekeln und lieber aufs Smatphone schaun. Da hab ich schon alleine gearbeitet.
      Deswegen würde ich heute vieles ganz anderst handhaben.

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