Startseite > Gesellschaft, Politik > Pharaonentum und Leben gegen Kost und Logis

Pharaonentum und Leben gegen Kost und Logis

pyramidofcapitalism

Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.
Den Gebrüdern Rothschild nachgesagt, die diesen Spruch vor Geschäftspartnern in London 1863 geäußert haben sollen

Martin Sigl hat in einem Kommentar zum Artikel Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr … den Hinweis auf seinen Artikel gegeben, für den er ein paar Jahre recherchiert und nachgedacht hat, und den ich hier gerne ergänzend bringen möchte. Er spannt uns den geschichtlichen Bogen der andauernden Sklaverei vom Reich der Sumerer, über das der Ägypter und Römer, der Zeit des Feudalismus mit der klerikal-adligen Herrschaft bis hin zu unserem vermeintlich vom Volk beherrschten Politiksystem, wo sich dieses Volk gerade anschauen muss, wie es abgeschafft wird(?). Also macht Euch wieder selbst ein Bild, was Martin in seinem zukünftigen Buch „Herrschaft und kein Ende“ u.a. zu erzählen wissen wird:

Es gibt zwei zentrale Instrumente der Herrschaft:

Das primäre Instrument der Herrschaft ist die Gewalt. Ohne Adel keine Gewalt und ohne Hochadel keine Könige und Kaiser. Es gibt keinen Staat, der nicht dieses Gewaltmonopol beanspruchen müsste, um funktionieren zu können. Jeder Staat muss die Gewalt monopolisieren, was bedeutet, er muss den Bürger seine Freiheiten rauben.

Sekundär: Nur auf der Grundlage dieser primären Gewalt ist das Primat der Wirtschaft über alle sonstigen Wahl- oder Entscheidungsmöglichkeiten von Bürgen dieser Staaten realisierbar unter der Voraussetzung der weitestgehenden Dominanz einer kapitalbasierten Konzernwirtschaft mit bezahlter Arbeit – der so genannten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung – und der diese steuernden, kontrollierenden und ausbeutenden „Finanzwirtschaft“, die alles andere ist als eine Wirtschaft, denn alles, was diese psychopathisch-verbrecherischen Zocker produzieren, ist nicht nur Armut – denn ein „armer“ Mensch auf eigenem Grund und Boden könnte sich ja gut ernähren -, sondern Elend, da ja eben dieser Grund und Boden – wie auch alle sonstigen Produktionsfaktoren – zunehmend der Verfügungsgewalt der Besitzer des Geldsystems und der „Finanz-Institute“ unterworfen werden. Den meisten Menschen fehlt diese Perspektive völlig.

Rund ein Drittel der Menschen eines Staates – welchen auch immer – lebt mit bescheidenem Vermögen im eigenem Haus in selbst geschaffener Arbeit vom eigenem Fleiß. Über eine bestimmte Vermögensgrenze kommen sie nicht hinweg, doch sie sind stolz auf das, was sie durch sehr viel Fleiß „geschafft haben“, besitzen und für die Nachkommen erhalten können. Viele von ihnen streben darüber hinaus nach wirklichem Reichtum, der darin besteht, so viel zu besitzen, dass sie ihr „Geld“ arbeiten lassen können, um sich selbst so von der Arbeit freistellen zu wollen. Trotz allem Stolz auf den eigenen Fleiß sind ihnen die Mühen für das Erreichte doch zu groß und sie sehnen sich nach Erlösung.

Sie stöhnen gelegentlich unter den Abgaben und Gebühren für das „Gemeinwohl“, halten diese jedoch für unerlässlich zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Infrastruktur von Verkehr bis Bildung und vor allem aber der gegebenen Ordnung durch Polizei und Verwaltung. Sie glauben in einer Demokratie zu leben, in der es mit rechten Dingen zu geht, und halten das ganze System für alternativlos. Das Leben sei nun mal so und man habe dieses hinzunehmen und so gut es geht zu bewältigen.

Diese Fleißigen aus dieser Mittelschicht beschäftigen die meisten Menschen und zahlen die meisten Steuern. Wie sehr sie das Ziel des Angriffs der Besitzer des Geldsystems im Folgenden LENKUNGSKRÄFTE genannt sind, erkennen sie nicht. Sie halten sich für Leistungsträger und sehen ihre Opferrolle nicht

Rund 60 % der Bevölkerung eines Staates lebt von abhängiger Arbeit – bei uns in Deutschland sozialversicherungspflichtige Beschäftigung genannt. Je nach Leistungsvermögen leben sie von der Hand in den Mund in einer Mietwohnung – ich nenne dieses gerne „gegen Kost und Logis“ – oder gar in einem eigenen Häuschen mit bescheidenem Lebensstandard. Ihr Salär (etymologisch: Entlohnung gegen Naturalien) liegt unter dem durchschnittlichen Einkommen und reicht einzig dazu, die Kosten für die unmittelbare Lebenssicherung für Kost und Logis abzudecken. Sie leben von der Hoffnung, selbst in die Mittelschicht aufsteigen zu können oder dafür Sorge tragen zu können, dass ihre Kinder einst dazu in der Lage sind. Die eigene Zwangslage, gegen Kost und Logis den größten Teil ihrer Lebensenergie gegen bezahlte Arbeit verausgaben zu müssen – also ihre Opferrolle – sehen sie genauso wenig wie die Mittelschicht. So teilen sie weitgehend deren Einstellungen und Haltungen.

Sowohl diese Unterschicht wie die Mittelschicht partizipieren am Gesamtvermögen, das von der jeweiligen Nation erwirtschaftet wird und nach dem Aufschwung der auf die beiden Weltkriege folgte, nunmehr seit rund 30 Jahren immer weniger. Dieses wird als unvermeidlich hingenommen. Man wartet auf bessere Zeiten.

Die ausgeblendete Schicht

Etwa 10 % der Bevölkerung in einem Staat stellt die Oberschicht dar, welche sich dadurch auszeichnet, dass sie so viel Vermögen besitzt, dass sie ohne eigene Arbeit davon leben kann. Die Verteilung der Vermögen in diesen 10 % der Bevölkerung ist weit aus extremer als in der Mittel- oder gar der Unterschicht, denn das reichste Promille dieser Schicht verfügt über den größten Teil der Vermögen. Hier haben wir es mit Menschen zu tun, die stolz darauf sind, andere »machenlassen« zu können, sehen das seit – nun sagen wir mal seit Platon und Aristoteles – als naturgegebenes Privileg des eigenen Standes an und dieses ist also Ausdruck einer systemischen Notwendigkeit und keineswegs Ausdruck einer subjektiven Haltung der besonderen Persönlichkeitsstrukturen, die sich selektiv in dieser Oberschicht versammelt haben.

Letztendlich sind alle drei Schichten dem Diktat der vierten Schicht der LENKUNGSKRÄFTE unterworfen. Sie rekrutieren sich aus einer kleinen Zahl von Familien des alten europäischen Hochadels, der seit sich seit Jahrhunderten die Reichtümer der Völker durch den Einsatz aller erdenklichen cleveren Strategien unter den Nagel gerissen hat. Dennoch wird diese Tatsache von nur ganz wenigen Menschen wahrgenommen und von der Mehrzahl der Bevölkerung über alle drei Schichten hinweg sogar geleugnet und ist zu diesem Zwecke mit vielfältigen Ideologien vernebelt.

Wir haben es also nicht wie Land auf Land ab dargestellt mit einer „dreigliedrigen Gesellschaft“ zu tun, sondern mit einer vierschichtigen pharaonischen, pyramidalen Zivilisation, mit unentrinnbaren, weisungsgebundenen Hierarchien.

Während die oberen beiden Schichten in Richistan leben, einer Welt, die im wahrsten Sinne nicht von dieser Welt ist, dient die dritte Schicht, also die „Mittelschicht“ der „fleißigen“ Leistungsträger vorwiegend als Gefolgsleute des Systems zu dessen Umsetzung und Bestandserhaltung gegenüber der im Grund genommen als faul diskreditierten vierten Unterschicht, die unentwegt zum Fleiß angehalten werden muss.

Die Beschäftigung mit dem Thema Herrschaft ist also ERSTENs ein komplexes Thema und ZWEITENs ein unerwünschtes.

Sobald an einem Ort auf dem Globus in der menschengemachten Menschheitsgeschichte der Staat in Erscheinung tritt, werden dort alle egalitären Lebensverhältnisse systematisch vernichtet. Gegenwärtig zu beobachten an den Rändern dieser pharaonischen Zivilisationen, überall dort wo noch egalitäre Kulturen dem Raub von Rohstoffen in deren Lebensräumen zum Opfer fallen, ob nun in Sibirien oder in den Urwäldern des Amazonas.

Ein erster Überblick:

Nachdem der Staat vor allem seit der nachnapoleonischen Zeit als Träger des Gewaltmonopols konstituiert und die Übergänge von Geld, Waren und Besitz in das Eigentumsrecht überführt worden waren und so im Handelsrecht der neu juristisch implantierten Kapitalgesellschaften entpersonalisiert, also anonymisiert und damit immunisiert werden konnten, konnte der Adel und vor allem der Hochadel der europäischen Herrscherhäuser mit dem Ende des I. Weltkrieges von der Bildfläche verschwinden. Hatten sie doch für die große Bühne die Völker als alles bezahlende Zuschauer und damit Opfer des für diese aufgeführten Polit-Theaters in allen Subsystemen des Systems jene Stellenbeschreibungen geschaffen, deren Darsteller an ihrer jeweiligen „Stelle“ keine Wahl hatten und haben, als das zu tun, was der Gang der Dinge nicht nur erforderte, sondern die Dinge auch im Sinne dieser LENKUNGSKRÄFTE beförderte.

So konnten diese LENKUNGSKRÄFTE mit Hilfe dieses selbst gebastelten Systems wie unter einer Tarnkappe verborgen, mit den sich entfaltenden Massenmedien eine spiritistisch-ideologische Polit- und Konsum-Show lichterloh entzünden, welche sie an die Stelle des feudal-aristokratischen Klerikal-Aristokratischen-Herrschaftskomplex (KAHK) treten ließen. So präsentierten sie den verarschten Völkern des Kaisers neue Kleider als den nackten Kaiser, der nun als arm und bedauernswert gilt.

So verschwand der Hochadel mit seinen unüberschaubaren Großgrundbesitzen wie seiner unüberschaubaren Vermögenswerte unter der Tarnkappe eines komplexen undurchschaubaren Geldsystems. Mit Hilfe dieses Geldsystems gelang es diesen LENKUNGSKRÄFTEN, sowohl die ideologisch-spiritistische, demagogisch-propagandistische Macht – also das „Geistige Schwert“ des ehemaligen Klerus – in die Hand zu bekommen, wie jenes in die beiden Instrumente »Gewaltmonopol des Staates« und »juristische Verfügungsgewalt« über weitgehend alle Produktionsfaktoren und somit weitgehend aller Geld- und Warenflüsse mutierte ehemalige pure „eiserne Schwert“ des Adels, sich selbst zu erhalten.

Die Pointe des Ganzen:

Die LENKUNGSKRÄFTE verwandelten so die im Zuge des Untergangs des ersten römischen Reiches entstandene Doppelmacht des Klerikalen UND Aristokratischen Herrschaftskomplexes (KAHK) zurück in die ubiquitäre Einheitsmacht der „allgegenwärtig“ oder „überall verbreiteten“ Verfügungsgewalt über weitgehend alle Produktionsfaktoren, mit Ausnahme jener, welche die Massen der so kontrollierten „human ressoures“ zur Selbstreproduktion (= Kost, Logis und marginale Regenerations- wie Reproduktionszeiten) benötigen. Über diese Rückführung der Doppelmacht des KAHKs in die nach dem Vorbild eines ehemaligen gott-königlichen Pharaonentums gestaltete Einheit der Macht nun in der Hand eines Geldsystems mit der neuen „Heiligen Dreifaltigkeit“ von Wachstum, Innovation und Investition wurde ein Herrschaftssystem reimplantiert mit einem Optimum an permanenter Kontextadaption, welche es dem System ermöglicht, unentwegt sich selbst in seiner Struktur, Funktionalität oder Verhalten zur Laufzeit unterschiedlichen Umgebungsgegebenheiten anzupassen. So sichert dieses System den eigenen Bestand wie ein Schneeballsystem. Und die Grundlage und Voraussetzung dafür war die welthistorisch größte Täuschung der Menschheit durch die Implantation von Demokratie und Menschenrechten.

Gewissenlos gemachte Wähler wählen gewissenlos gemachte Abgeordnete und das heißt dann Volksherrschaft!

In der Abfolge der Herrschaftssysteme haben wir also

  • die in Sumer implantierte militär-priesterliche hierarchisch-bürokratische klerikal-aristokratische Zikurat-Zivilisation unter der Machteinheit von Gott-Königtümern
  • die in Ägypten perfektionierte militär-priesterliche, hierachisch-bürokratische klerikal-aristokratische Zikurat-Zivilisation unter der Machteinheit des Pharanonentums
  • die in Rom nur marginal unter dem späteren Kaiserreich wieder erreicht worden ist
  • die Implantation der Doppelmacht des Klerikal-Aristokratischen Herrschaftskomplexes durch den Vatikan nach dem Untergang des römischen Reiches, in dem Klerus und Adel als zwei getrennte Mächte bei Bedarf immer gemeinsam gegen das Volk angetreten sind.
  • Die inkrementale Reimplantation der in Ägypten perfektioniertem militär-priesterliche hierachisch-bürokratische klerikal-aristokratische Pharanonentums unter der Machteinheit der LENKUNGSKRÄFTE als die Besitzer des Geldsystems in den letzten rund 150 Jahren. Der Wert der einen alles entscheidenden Variable „Geldsystem“ als LENKUNGSGRÖSSE wurde durch die LENKUNGSKRÄFTE sukzessiv erhöht.

Die Voraussetzungen für diese Ausweitung der Verfügungsgewalt der Besitzer des Geldsystems auf alle Produktionsfaktoren (Grund und Boden und damit über die Bodenschätze als Ressourcen und Rohstoffe wie der landwirtschaftlichen Urproduktion, Anlagen, Maschinen, Know How durch das Patentrecht, Kapital und damit auch vor allem Menschenmaterial (human ressources) sind:

ERSTENS, das in der westlichen Welt vor allem im 19. Jhd. implantierte Eigentums- und Bodenrecht, das in den Rechtssystemen der so genannten „Gesellschaftsformen“ wie „Gesellschaft“ mit beschränkter Haftung oder der „Aktiengesellschaft“, etc. seine entpersonalisierte Übersteigerung als organisierte Verantwortungslosigkeit gefunden hat, welche durch Anonymität, Immunität und Unantastbarkeit garantiert wird.

ZWEITENS ist es das Geldsystem, welches die weitgehende Kontrolle von GELD vor allem durch die weitestgehende Privatisierung der westlichen Notenbanken erfahren hat, welche in enger Kooperation angeblich fördernder Institutionen wie der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) weitestgehend alle relevanten, wesentliche Geldflüsse kontrolliert und steuert und so die internationalen Warenflüsse der Konzernwirtschaft hinreichend im eigenen Interesse dirigieren.

Drittens ist es der Military-Industrial-Media-Komplex (MIMK) der die Einheit von ideologisch-spiritistisch, demagogisch-propagandistischer Macht wie des physischen Gewaltmonopols sichert und der sich verborgen über vielfältig verschlungener und verwobener Kapitalgesellschaften im Besitz eben jener wenigen Familien des alten europäischen Hochadels befindet, von denen niemand etwas weiß.

Die Einheit von Gesetz und Gewaltmonopol exekutiv umgesetzt durch den so genannten Nationalstaat, garantiert nicht nur die Sicherheit und Unantastbarkeit des hinter Kapitalgesellschaften verborgenen Eigentums an Beteiligungen und damit die Verfügungsgewalt der LENKUNGSKRÄFTE, sondern garantiert zudem, dass die Kosten für Personal wie Produktionsanlagen sowohl für die medialen (Beispiel GEZ) wie militärischen Rüstungs-Konzerne (Beispiel Krauss-Maffei) also des kompletten Military-Industrial-Media-Komplex (MIMK) von den Bürgern dieser Staaten ganz demokratisch über deren Steuern finanziert werden.

Die alle Lebensbereiche der Menschen umfassenden und kontrollierenden Ritualisierungen von Arbeit und Freizeit, von privatem wie öffentlichen Leben, insbesondere seit den europäischen Hexenverbrennungen durch den Klerikal-Aristokratischen Herrschaftskomplex (KAHK) ubiquitär implantiert und über die imperiale Expansion der Europäer vor allem in die „neue Welt“ Nord-, Mittel- und Süd-Amerikas exportiert bleibt das Fundament einer DOPPELTEN MATRIX als unabdingbare Grundlage von Herrschaft.

Wie ich immer wieder betone, geht es nicht um´s GELD, sondern es geht um die Verfügungsgewalt über Produktionsfaktoren, die über das Geldsystem als Herrschaftsinstrument optimiert wird.

Dieses schier unerkennbare Herrschaftssystem der LENKUNGSKRÄFTE wirkt ganz subtil durch das Primat der „Wirtschaft“ über die „Politik“. Trotz dieses Primats der „Wirtschaft“ über die „Politik“ ist der Staat als „Umsetzer“ des so erneut von jeglicher „Sozialbindung“ befreiten Eigentumsrechts wie durch die Exekutive des größten Raubzuges der Weltgeschichte durch Neokolonialisierung, Lohndumping und auch durch Privatisierung, zwingend notwendig, denn dieser Größte Raubzug der Menschheitsgeschichte ist eben auf das Gewaltmonopol eben dieses Staates angewiesen, um durchgesetzt werden zu können. Deshalb muss jeder Staat die Gewalt zwingend weiterhin monopolisieren.

Die in der Tradition einer humanistischen Aufklärung stehenden repräsentativen Demokratien des kontinentalen Europas, getrieben von einer aufgeklärten Schicht von mittelständischen Bürgern einer ehemals breiten Schicht von regional tätigen Handwerkern und regional agierenden Kleinhändlern wie von einer nicht minder aufgeklärten Schicht noch relativ solidarischer Arbeiter der ehemaligen industriellen Zentren, stellten insbesondere mit der Forderung der „Sozialbindung“ von Eigentum bis in die 80er/90iger Jahre einen rund 100 Jahre währenden relevanten Hemmschuh für die imperial-expansionistischen Bestrebungen der Besitzer des Geldsystems und damit des Industrial-Military-Media-Komplexes dar.

Unter dem Druck der „roten“ Gefahr eines „Weltkommunismus“ und damit eben der tödlichsten aller Gefahren für die LENKUNGSKRÄFTE, nämlich der „Sozialisierung“ des „Privateigentums“ wurde insbesondere die europäische Mittelmacht Deutschland mit Hilfe der dortigen Konzerne unter transatlantischer Finanzkontrolle als „Wirtschaftswunderland“ zu jenem verlockenden – ja schier paradiesischen – Lebensraum getrimmt, welcher auf die dissidentischen Teile der Bevölkerung des „kommunistischen“ Ostens jene bananen- und mediengesteuerte Faszination ausübte – unter völliger Verkennung der realen Machtverhältnisse eines „Greate Games“ – , welche den Eisernen Vorhang, unter dem Druck der ersten großen Farbenrevolution, die von CIA und VATIKAN in trauter Tateinheit aufgebaut und inszeniert worden war (Solidarność), von Osten nach Westen zum Umkippen brachte.

Ronald Reagan wurde im Herbst 1980 wie ein von Gott der anglikanisch-amerikanischen Kirche gesendeter Erlöser, zugleich ein rechtskonservativer Antikommunist wie der bereits ins Amt gehievte Religionsdarsteller Papst Johannes Paul II, und Hollywood-Star auf die Bühne der präsidialen Politshow Amerikas gehoben, der neben einer Strategic Defense Initiative (SDI) jene Star Wars gegen die UDSSR vom Zaun brach, sowie jene neoliberale Politik beförderte, welche die UDSSR vollends zu Fall brachte und die bis heute anhält.

Gleichzeitig mutierte 1980 die polnische Streikbewegung in der Leninwerft und die in deren Fahrwasser geborene Solidarność (=„Solidarität“) unter der Ägide der römisch-katholischen Kirche Polens und ihres Oberhauptes des Karol Józef Wojtyła in Persona des Papstes Johannes Pauls II., 1978 bis 2005 Religionsdarsteller im Vatikan, mit dem Geld des Vatikans wie der CIA des Hollywood-Stars, zu jenem Flächenbrand in Polen, der Ronald Reagans Rede am 12. Juni 1987 im Schatten der Berliner Mauer möglich machte und jene folgenschweren eingängigen 11 Worte enthielt: „Mr. Gorbatschow, open this gate. Mr. Gorbatschow, tear down this wall.“ („Öffnen Sie dieses Tor, reißen Sie diese Mauer nieder!)“ und damit das ENDE der UDSSR besiegelte.

In Verkennung einer fingierten und vorgetäuschten Friedenspolitik des Transatlantischen Herrschaftskomplexes (siehe auch: UNSERE Diener der Weltenlenker: Mitglieder der Transatlantischen (Mafia) Brücke …) mit Sitz in den drei privaten und staatenlosen CITYs (siehe auch: Wir kommen unseren wahren Weltenlenkern immer näher: Das Komitee der 300) erlag Michail Gorbatschow einer Perestroika und leitete den Umbau und die „Modernisierung“ des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Systems der Sowjetunion ein.

Weder die Ergebnisse der Abrüstungsverhandlung noch das Versprechen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern, wurden in der Folge nicht nur nicht eingehalten, sondern erwiesen sich als breit angelegte Täuschung der Weltbevölkerung.

Zugleich beendete die von Helmut Kohl geführte CDU/CSU-Regierung mit dem Sondervotum einer Libertären Partei nach „der Wende“ eine Politik gerechter Lohnzuwächse und startete damit im neoliberalen Fahrwasser Reagans eine Phase der bis heute andauernden Profitmaximierung.

Ich habe darauf verwiesen, dass das „Wirtschaftswunder Deutschland“ als eine Inszenierung des internationalen Kapitals in Deutschland seine Lockmittelfunktion gegenüber den im wahrsten Sinne des Wortes unterbemittelten Dissidenten unter den Bewohnern der Länder jenseits des Eisernen Vorhangs 1989 erfüllt hatte, und sich damit als überflüssig erwies. Folgerichtig hatte dann Helmut Kohl als Bundeskanzler nach abgekarteter Auslieferung der DDR an die imperiale, transatlantische Konzern- und Finanz-Wirtschaft als Darsteller eines „Kanzlers der inszenierten Einheit“ auftragsgemäß das „Niedriglohn-Dienstleistungsland Deutschland“ im August 1989 eingeläutet[1] und vorangetrieben:

Eine erfolgreiche Industrienation, das heißt eine Nation mit Zukunft, lässt sich nicht als kollektiver Freizeitpark organisieren.[Kohl: 2]

Das Ende einer hinreichend gerechten Politik der Umverteilung hat dann die von der beliebtesten aller Deutschen Kanzler – Frau Merkel – schließlich nach einer „Agenda 2010“ als Steilvorlage einer Rot-Grünen Koalition (insbesondere mit Hartz IV) in einer Großen Koalition mit einer verkommenen SPD entsprechend der inzwischen greifenden neoliberalen Agenda hinreichend im Interesse der Besitzer des Geldsystems realisiert.[3]

Sie wurde seitdem und wird seitdem nicht müde zu betonen, wie gut es den Deutschen ginge angesichts der angeblich deshalb von ihr erschaffenen globalen Wettbewerbsfähigkeit der von ihr beschworenen Deutschen Konzerne.

Dass es sich hierbei – neben der Lüge von der Wiedervereinigung Kohls – um die bedeutendste Lüge seit dem Ende des III Reiches handelt, bemerkt kaum jemand, denn bei den angeblichen Deutschen Konzernen handelt es sich vorwiegend um konzernbasierte Produktionsanlagen, die in Deutschland auf Kosten der steuerfinanzierten Infrastruktur Deutschlands mit dem Geld der drei CITYs, also beteiligungsmehrheitlich der Kriegsgewinner, betrieben werden und deren Profite durch vielfältige Steuersubventionen, Steuererleichterungen und Steuerhinterziehung in welthistorisch einmaliger Weise ebenso maximiert, wie ins Ausland verfrachtet werden konnten und werden können.

Als Pfarrerstochter in die Kunst der mehrfachdeutigen Predigt schon in der Wiege eingeweiht, die es jedem Zuhörer ermöglicht nach der jeweiligen eigenen Fasson sich zu beglücken, hat Angela Dorothea Merkel diese Kunst als Doppelagentin de SED-Regimes (IM ERIKA) optimiert und im Fahrwasser des Politdarstellers Helmut Kohl zur höchsten Disziplin politischer Rhetorik konkurrenzlos perfektioniert. So als Marionette der Besitzer des Geldsystems – also der LENKUNGSKRÄFTE – unersetzlich und auf der Höhe ihrer Macht glaubte sie, ausgestattet mit einer schier uneinholbaren Beliebtheitsquote, den Deutschen gar eine vom Geldsystem der LENKUNGSKRÄFTE gesteuerte Zuwanderungspolitik auf Kosten eines steuerfinanzierten Asylgesetzes unterjubeln zu können, welche clever einkalkuliert und erwartungsgemäß sämtliche sozialen Errungenschaften seit der bismarckschen Sozialgesetzgebung auf Kosten dieser Steuerzahler an die Wand fahren wird.

Prächtig in Szene gesetzt und bestens gelaunt präsentiert eine fade Andrea Nahles, nun endlich auch als Arbeitsministerin in Amt und Würden gekommen, den Erfolg der „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, der sich darin zeigt, dass noch nie in der BRD-GmbH – trotz sinkender Geburtenrate – so viele Menschen in „Lohn und Brot“ gewesen sind, als gegenwärtig (etwa 43 Mio). Dass sie mit Hilfe einer probaten organisierten Verantwortungslosigkeit in Wahrheit den demographischen Supergau auf Touren bringt, der den Untergang des so zum Aussterben gebrachten Deutschen Volkes unwiderruflich macht, und der zusätzlich mit der durch den Military-Industrial-Media-Komplex (MIMK) erzeugten wie multimassenmedial inszenierten „Wilkommenskultur“ durch die Zuwanderungsschwemme, liebedienerisch für die globalen Sklaventreiber in Deutschland umgesetzt, beschleunigt wird, kann dieser Frau Nahles ebenso wenig wie einer Angela Merkel oder den anderen politischen Eliten dieses Volkes entgangen sein.

Unüberschaubare Lügen wie Lügner-Innen regieren als Marionetten der Besitzer des Geldsystems also jener internationalistischen LENKUNGSKRÄFTE Länder voller obrigkeitsgläubiger Ignoranten als Untertanen in den Untergang, ohne dass diese Opfer es bemerkeln. Diese Marionetten des Geldsystems lassen als Politdarsteller, Wirtschaftsdarsteller, Religionsdarsteller ihre Opfer das so aufgeführte und inszenierte Spektakel auch noch bezahlen.

DENN die opferbereiten Opfer können ihre Täter nicht erkennen, müssten die Opfer doch dazu ihre Opfer einstellen können. So ist die Täter-Opfer-Dynamik das am besten gehütetste und zugleich allgegenwärtig erfahrbare Geheimnis, aufgeführt von Regisseuren eines Theaters, dessen Intendanten die psychopathischen Hüter des cleveren aber eben psychopathischen Herrschaftswissens über die Spaltung und damit die Zerstörung von echten Gemeinwesen sind.

Über die Jahrtausende hinweg haben Herrschaftssysteme ihre Sklaven gegen Kost und Logis gehalten, da ist, was das Lohndumping angeht, noch viel Luft drin.

Fußnoten:

1 „Im August 1989 hielt jedoch der Beschuldigte Kohl, Helmut eine Ansprache im Deutschen Fernsehen: „ … die Bundesrepublik muß sich wegentwickeln von einem Hochlohn-Industrieland und sich hinentwickeln zu einem Niedriglohn-Dienstleistungsland. …“ und ferner, die deutschen Löhne müßten mit den Löhnen in Portugal konkurrieren (damals das Land der EU mit den niedrigsten Löhnen).“

2 Helmut Kohl; über die Produktivität der Bundesrepublik Deutschland: Regierungserklärung am 21. Oktober 1993 http://www.zitate.de/autor/Kohl,+Helmut/

3 http://politikglobal.blogspot.de/…/0810-33-der-rote-faden-d…. 2003 auf dem CDU-Parteitag wurde diese Strategie von Frau Angela Dorothea Merkel bekräftigt: „Was wir vorhaben, ist ein Befreiungsschlag zur Senkung der Arbeitskosten“ http://www.zeit.de/…/deu…/200349_merkelcduparteitag/seite-12 und schließlich von dem Strohmann Hartz IV über eine von der Bertelsmannstiftung ausgearbeitete Reform der Sozialhilfe – „Über die Meinungsmacht des Konzerns hinaus übt Bertelsmann hinaus eine politische Gestaltungsmacht aus, die weit über den Einfluss von Verbänden, Kirchen, Gewerkschaften, ja sogar von Parteien hinausgeht – und das geschieht durch die Bertelsmann Stiftung.“ So Dr. Wolfgang Lieb unter http://www.nachdenkseiten.de/?p=5228 unter dem Titel: „Die Rolle der Bertelsmann Stiftung beim Abbau des Sozialstaates und der Demokratie oder: Wenn ein Konzern Politik stiftet – zum gemeinen Nutzen?“ – mit Hilfe der so genannten „Sozialdemokratischen“ Partei Deutschlands als „Gesetz“ 2005 umgesetzt.

  1. E. Duberr
    Oktober 19, 2016 um 10:35 pm

    @Felicitas
    Das ist einer der schönsten Gedanken , die ich hier gelesen habe . Kann ich Dir zusehen , wenn Du Dich schön machst ???

  2. Fluß
    Oktober 19, 2016 um 8:26 pm

    Ich tu mir heute mal M.Barts Sendung an, da der Schuldenfritze Zwegat die Kanzerin besuchen wird. In RTL-Manier.

    🙂

  3. felicitas
    Oktober 19, 2016 um 8:03 pm

    Wir haben uns nicht selbst zu Sklaven gemacht.
    Schaut Hier Psitalent Franz Erdl
    und Hier Christof Hörstel ( Wahl 2o17) Kein Kampf
    was man sonst noch im kleinen so tun kann. Die Frage ist doch wie kommen wir da raus ???gewaltfrei !
    Jammern und aburteilen nutzt niemand. Was War War. Die Frage ist was tust Du jetzt???
    Was Ist mit Dir??
    Hast du ein gutes soziales netz realer Freunde??
    Was bringst du ganz bewusst ein um deinen Kirchturm rum um zu Zeigen wer du bist und was Du denkst ??? BistDu Vorbild und machst anderen Mut. Angst Was ist damit ???
    Was tust du für deinen Körper??
    Was tust Du für deinen Geist und dein Bewusstsein?
    Schmeiss die hierachische Denkstruktur über Bord.Wir nutzen sie doch alle wenn sie uns Vorteile verspricht. Reflektiere genau über das was dir Tag für Tag begegnet. Du bist dein eigener Schamane. gehst du wertschätzend und achtsam mit allem um??
    Zieh Dich zurück um Dich immer wieder neu auszurichten. Schmeiss den Fernseher raus. Sag dem Konsum Ade!! Keine Schulden keine Zeitungen dauernd neue Klamotten oder Friseur oder oder :: Braucht kein Mensch. Was brauch ich wirklich ?? Wo lass ich zu dass man mich fremdbestimmt???
    Was hast du für Ziele? Sind es überhaupt Deine? hast du welche?
    Gier frisst Seele und gesunden Menschenverstand. Muss man immer mehr haben?
    Herr Hörstel erklärt alles sehr genau und einfach wie wir einZinssystem abschaffen können . Ich nenn es sanfte Revolution. Lügen stehen schon seit Jahrtausenden hoch im Kurs. Da mach ich einfach nicht mit. Kaufe Bioregional oder direkt beimBio Bauer oder pflanze selbst an. Es gibt tausend Möglichkeiten dem gnadenlos menschenfeindlichen System und den dazugehörigen Figuren den saft abzudrehen.Geh nicht hin. Gib ihnen nix von Dir. Kein Geld Keine Zeit Keine Aufmerksamkeit. Ich mache mich morgens nicht fertig, sondern schön.

  4. E. Duberr
    Oktober 18, 2016 um 9:20 pm

    Unser Unglück ist das Untertanentum der Menschen . Mal ist es weniger , mal stärker ausgeprägt . Es muß von vornherein vorhanden gewesen sein und hat sich dann durch Selektion langsam verstärkt . Bis heute kann man die Auswirkungen der Leibeigenschaft in einigen Gegenden Deutschlands beobachten . Es ist beschämend wie kriecherisch sich einige Bevölkerungsteile immer noch gegenüber einem ehemaligen Landesfürsten verhalten . Man kann in Ostholstein tatsächlich noch die Anrede “ Königliche Hoheit “ hören, wenn ein Bauer seinen ehemaligen Landesherren trifft . Es dreht sich einem der Magen um .Insgesamt haben sich die Menschen selbst zu Sklaven gemacht . Sie kriechen vor dem Pfarrer /Pastor oder Landadligen niederster Abkunft .Man weiß nicht , ob man lachen oder weinen soll . Wenn z.B. aus FRUU JEHANNSEN FRUU GRÄFIN wird und sich das Verhalten der Nachbarn schlagartig ändert .
    Also kann am Anfang nur die Selbstbefreiung stehen und die MISSACHTUNG sogenannter Respektpersonen .Der aufrechte Gang und der erhobene Kopf sind erste gute Übungen .

    • Martin Bartonitz
      Oktober 18, 2016 um 10:12 pm

      Dakor!
      Ich habe noch erlebt, wie mir bei einer Begrüßung ein Abteilungsleiter in einer Versicherung, die Hacken zusammenwarf und den Buckel machte, als er mir, dem Doktor die Hand gab. Mir blieb der Mund offen stehen. Da war ich 35 Jahre alt und er sicher in den Fünzigern. Kopfschüttel …

  5. Fluß
    Oktober 18, 2016 um 8:56 am

    Ein Beispiel, warum Sprache hinderlich sein kann, sind Wörter die mehrere Bedeutungen haben. Wenn ein Wort dann auch noch beide Gegensätze in sich tragt, wirds fantastisch.

    aufgeben: ein Paket/Besellung (etwas ist da), einen Kampf (etwas beenden)

    eingestellt: einen neuen Arbeitnehmer (da), einen Betrieb (weg/geschlossen)

    enthaltend: Inhalt im Korb, sich der Stimme enthalten (nix tun)

    erlassen: Steuer/Schulden, ein Gesetz/Befehl

    Genauso kann geschaut werden, was alles so im zusammengesetztem Wort enthalten ist.
    In der Sprache ist das Wort Rache enthalten, im bei Treue ist es das Wort Reue. Genauso Wunder: wund. Bedauern: Dauer.

    Da heißt, daß unterschwellig noch ein ganz anderes Programm abläuft. Und da wORTE Befehle sind, wirds lustig.

    • Martin Bartonitz
      Oktober 18, 2016 um 9:36 am

      Sprachverwirrung passt dann so richtig ins Muster, das Hirn zu verwirren …

      Siehe auch: Gab es eine Ursprache? Und wenn ja, wer hat sie so aufgemischt?

      • Fluß
        Oktober 18, 2016 um 12:50 pm

        GeFALLEn – jemandem/ falle/Falle

        Da bekommt doch der Begriff gefallene Engel einen neuen Sinn.

        • Martin Bartonitz
          Oktober 18, 2016 um 2:04 pm

          Jemandem einen GeFALLen tun.

          Auch nicht schlecht …

          • Fluß
            Oktober 18, 2016 um 2:10 pm

            Ja, gut. Das kann dann ein Befehl sein: fall!
            Oder eben der Fall ausm Flugzeug bzw. auf die Füße. Oder eben ein Kriminal-Fall.
            Erschreckend dahinter daß es übers Kollektiv automatisch scheinbar „richtig“ eingeordnet wird.

            Ist dann die Frage, ob ein Autist gesund ist oder das programmierte Kollektiv/Kollekte.

    • Martin Bartonitz
      Oktober 18, 2016 um 3:04 pm

      Stellt sich die Frage, ob es im Falle einer telepathischen Kommunikation, die ja wohl eher in Bildern funktioniert, auch so wäre, dass ein Begriff in unterschiedlichen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen hat …

      • Fluß
        Oktober 18, 2016 um 6:25 pm

        Hab grad wieder was neues.
        Vertrag, vertragen, tragen.
        Geschäft, geschafft – Arbeit geschafft, von der Arbeit geschafft/k.o.

        Telepathie geht ja entweder ins UnterbewußtSein, dann wenn der Verstand zur Seite gerückt/ausgeschaltet wird. Oder der Verstand deutet das telepathisch aufgenommene und das geht ja nur übers eigene programmierte Feld.
        Telepathie-Verständnis hat also etwas mit der BewußtSeinsStufe zu tun.

        Jesus z.B. redete oft in Gleichnissen, wenn er Informationen weitergeben wollte.
        Er suchte einen Ausgangspunkt, etwas was die Menschen kennen wie z.B. Tiere oder die Arbeit und drum herum baute er die Infos als Geschichten. Das ist dann wie ein Bild.

        Vom Kartenlegen weiß ich, daß die Bedeutungen der Karten sich auf den Leger ausrichten.
        Man kann den Karten z.B. Bedeutungen geben, genauso wie man verschiedene Systeme legen kann. Wer sensitiver ist deutet die Karten intuitiv.

        • Martin Bartonitz
          Oktober 18, 2016 um 6:31 pm

          D.h. die Karten sind nur Mittel zum Zweck, um Emotionen als Ankerpunkt beim „Clienten“ kommen zu lassen, in diese hineinzuspüren, selbst darauf ein inneres Bild entstehen zu lassen und dieses zu deuten?

          • Fluß
            Oktober 18, 2016 um 6:46 pm

            Ja, das ist dann aber auch je nach Können und Erfahrung. Es heißt ja daß nur das Jetzt gesehen werden kann, denn die Karten sagen ja auch nur, was geschehen könnte – wenn die Bedingungen so bleiben. Ist der berühmte Rahmen mit den vielen Möglichkeiten.
            Ein Kartenleger sieht selten etwas in den eigenen Karten. Es gibt aber auch Karten mit Wörtern, da ist es einfacher, da direkt.
            Karten sind einfach ein Hilfsmittel, andere benutzen Knochen (Afrika) und Steine usw…
            Letzendlich programmiert sich jeder selber.
            Telepathie ist ja einfach nur Austausch.

  6. Fricke
    Oktober 17, 2016 um 6:05 pm

    Die Aufdringlichkeit des Widerwärtigen oder Die Macht alles Häßlichen

    Es ist schade und es ist traurig, dass es so ist, doch leider gehört es zu unserem menschlichen Leben unausweichlich dazu und wir können ihm kaum entfliehen:

    Alles Häßliche, alles Abscheuliche, alles Widerwärtige drängt sich uns laut, stark mit aller Macht auf und wir können uns des Ekels, den es in uns hervorruft, kaum erwehren.

    Außerstande zu sehen, was man ihnen geben will, die Freiheit, sehen sie nur, dass man ihren Separatismus, ihr Anderssein nehmen will, ohne auch zu sehen, wie eben damit das ihre Freiheit hindernde Unglück genommen würde; und wie sie ihren Separatismus für wunder was Notwendiges und Schönes halten, am Ende gar noch himmlichen Vorteil einbringend (denn natürlich ist ihr Gott genau so verkehrt wie sie, ist ja nichts als die hypostasierte Fachkraft ihrer Verkehrtheit, so erscheinen ihnen die Wenigen als die grundschwarzen Verräter, die um Himmel und Erde sie bringen wollen und denen sie die bitterböseste Feindschaft erweisen müssen. Diese Feindschaft, ihr noch so giftig gehässiger Ausbruch und das ganze wütende Heer der abgeschamcktheiten darf die Wenigen im geringsten weder überraschen noch verstimmen, entmutigen und abbringen.

    Das sind die ihnen gesetzlich zustehenden Sporteln. Sie müssen sich geschworen haben, ohne Dank, ohne Aufmunterung, gegen Verleumdung, Intrigen; keine Widerwärtigkeit, kein Mißerfolg, keine Aussichtslosigkeit soll ihnen die Lust der Arbeit versalzen.

    Mag es alles umsonst erscheinen: sie werden arbeiten und nicht nachlassen. Einmal, zehnmal hier und dort, an verkehrter oder selbst an der richtigen Stelle umsonst – das nenne ich noch nicht gearbeitet haben.

    Im Bienenstaate lautet dies wie folgt:

    „Arbeiterinnen sind die weiblichen Honigbienen, Hummeln, Wespen oder Hornissen. Alle diese staatenbildenden Arten aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) haben drei unterschiedliche Wesen (Morphen): Königin, Arbeiterin und Drohn. Die meisten Angehörigen eines Bienenvolkes sind Arbeiterinnen. Dies sind Weibchen, die in ihrer Geschlechtlichkeit durch die laufende Abgabe von Pheromonen der Bienenkönigin gehemmt sind. Weiterhin wird schon durch die Ernährung und Pflege im Larvenstadium entschieden, welches Tier nur zu einer Arbeiterin oder welches zu einer Königin wird (Siehe Gelée Royale).“

    Nur gibt es kein Futter mehr, – Gelée Royale- ist „not available“

    Der entlarvte Mensch

    • Fricke
      Oktober 17, 2016 um 7:45 pm

      Faktencheck

      Trump, Putin, Erdogan & Co. sind nichts anderes als Weibchen, die in ihrer Geschlechtlichkeit durch die laufende Abgabe von Pheromonen (der Bienenkönigin) gehemmt sind. Sie dürfen auch von emanzipierten Männern sprechen.

      Nur auf den ersten Blick ist rätselhaft, warum eine Großmacht wie Russland „den Fehler einzelner Separatisten“ nicht verurteilt, sondern deckt.

      Sie haben es beim „System Putin“ nicht mit den üblichen Flunkereien zu tun, wie sie sie von Politikern allerorts kennen. Was Moskau betreibt, ist die „Neuerfindung der Welt“. Wird der Faktenscheck erst mal verworfen, gilt fortan die Losung des Führerstaats: Was wahr ist, bestimme ich! So wird die Vernunft durch Willkür ersetzt. Irren ist menschlich, doch auf dem Irrtum zu bestehen, ist teuflisch – das wusste bereits Cicero.

      Auch in den USA steht die Lüge derzeit hoch im Kurs. „Ob wahr oder unwahr – Hauptsache die Show läuft“ – so lautet das „Motto von Donald Trump“. Nahezu täglich weisen ihm Faktenchecker gleich mehrere faustdicke Unwahrheiten nach.

      Tatsachen leugnen ist plötzlich akzeptabel

      Gleichwohl wird der Demagoge von Millionen, die ihm blind vertrauen, verehrt. Die TV-Sender spielen mit: Der Kandidat wird wegen seines Umgangs mit der Wahrheit nicht ins Kreuzverhör genommen, sondern als Quotenbringer hofiert. So fördern die Medien hinter der Fassade der Meinungsfreiheit das autoritäre Herrschaftsmodell.

      Wahrheit oder gar Wahrhaftigkeit – das sind Worte und Werte, die heute aus der Zeit gefallen zu sein scheinen.

      Gibt es überhaupt Wahrheit? Selbstverständlich.

      Wahrheit ist Übereinstimmung von Sprache und Wirklichkeit.

      Rationale Diskurse setzten das Bemühen voraus, Sprache und Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen.

      Sie erleben, wie sich die ungeschminkte Lüge als Mittel der Politik etabliert.

      Eine fürwahr „erschreckende“ Entwicklung oder der „Faktencheck“, sich nicht in die Hose pissen zu müssen. vor Angst, dass herauskommt was sie wirklich sind.

      • Martin Bartonitz
        Oktober 17, 2016 um 10:39 pm

        Sah das hier gerade:

        • Fricke
          Oktober 17, 2016 um 11:38 pm

          Also bitte.

          Was ist mit der Clique aus dem „Kremlarsch“, aus Putins Arsch vom „Jalta Inter­na­tio­na­les Wirtschafts-forum“, kurz AfD. Und „links“ siehts doch nicht anders aus, heisst die Henne Wagenknecht oder Dag­mar Henn.

          Wenn „Kommunisten“ und „AfD“ sich „bekämpfen“, dann ist der Sieger fraglos die cdu-csu-spd-fdp-grüne-linke einheitspartei.“ Und so schliesst sich der Kreis.

          Sie/er weist darauf hin: Jene, die meinen, nur einen Keil in der Tür zu sehen, irren.

          Letztenendes sieht es nicht nur so aus.

          https://kosmologelei.files.wordpress.com/2016/05
          /begput.jpg?w=529

          • Fricke
            Oktober 17, 2016 um 11:46 pm

            ach und für „Herrn Bartonitz“ wie folgt:

  7. E. Duberr
    Oktober 17, 2016 um 11:09 am

    Unglaublich guter Artikel . Und nun , was folgern wir aus diesen Dingen ? Weitermachen wie bisher oder fangen wir an uns selbständig zu organisieren , immer auf der Hut vor Unterwanderung und Restauration ? Ohne ausreichend Menschen mit Verstand und ausreichender Bildung ? Wie bringen wir die Menschen zu der Einsicht , daß sie ihre jetzige Lage auch nur annähernd verstehen . Es wird ihnen keine Zeit mehr bleiben für Zerstreuung . Es ist beinahe aussichtslos .

    • Martin Bartonitz
      Oktober 17, 2016 um 11:16 am

      Das ist sicherlich keine Frage nur einer Generation. Eher ein Mammutwerk?
      Auf der anderen Seite: es sollen 90% Folger sein und 10% Macher, die sich wieder in 50% Egoisten (alles mir) und 50% Holoisten (alles unser) teilen . Mal hätten die Einen die Nase vorn, mal die Anderen.
      Wäre dem so, ist der Anzahl Derjenigen, die zum Wandel benötigt würden, doch überschaubar.
      Demnach gäbe des noch Hoffnung 🙂

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: