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„Lasst uns nicht ein drittes Mal vor den Karren der Eliten spannen!“

Weil nun auch noch zunehmend die Polit-Satiriker, aus welchen Gründen auch immer, system-konform werden und nicht mehr ausgewogen den Herrschenden den Spiegel vor halten sondern den Kriegstreibern die Steigbügel halten (siehe: Hoffnungslos! Selbst die Heute Show schaltet in den Feindmodus um und folgt damit Spiegel, ZDF-Frontal, der TAZ, der FAS, Monitor usw.), möchte ich gerne diese 10-minütige Rede anreichen. Sein Großvater und sein Vater haben die Schrecken des Krieges als Soldaten erlebt. Sie hatte zu Lebzeiten nicht erkennen können, für wen sie das erleiden mussten. Wir können es wissen uns sollten den Machern nicht ein weiteres Mal auf den Leim gehen, oder?

Siehe vertiefend zum Zusammenhang vom Drittem Reich und der EU: Die EU als weitergeführtes diktatorisches Konstrukt des Dritten Reichs mit den gleichen Machern …

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  1. Fluß
    Oktober 11, 2016 um 8:01 am

    Mir kam da ja spontan der Gedanke, daß das US-Militär nicht überall stationiert ist. Besetzen tun se ja…
    Auch auf der Seite Hamfu können militärische technische Entwicklungen nachgeschaut werden.
    In den 60 -er Jahren gab es viel Neues, all das wurde ins Geheime verlegt. Und auch davor gabs schon viel an Wissen. Gab ja nicht umsonst Kriege, kommt von kriegen wollen.

    Hab wieder ein altes Buch von da, wos ums Universum geht, sogar mit Farbbildern.
    Menschen wird einfach die Unterhaltungs-Industrie vorgesetzt und da leben ja auch viele von.
    So werden MEINungen konstruiert.

    Hier eine Seite von Elias Erdmann, da hatte ich mir die Pdf mal vor Jahren ausgedruckt, ist da als Kapitel lesbar.
    https://manipulationsmethoden.wordpress.com/

  2. Fluß
  3. Fricke
    Oktober 11, 2016 um 10:11 am

    Angst vor dem Tod? lach gibt keinen Grund, der Tod vor dem Tod ist doch schon gelebt 😉

    Der Tod vor dem Tod

    Wer redet von denen, die ihren Tod vor dem Tod sterben? Mit siebzehn, achtzehn versprechen sie alle, etwas Außerordentliches zu werden; man möchte einen Eid darauf schwören, daß Besseres nachwächst. Da nimmt man Versprechen entgegen, als ob sie schon erfüllt wären. Mit achtzehn behaupten sie alle, sie würden bloß ihren Weg gehn, einen Weg, der niemand anderem gehöre, einen Weg, den sie allein spurten. Da sprechen sie wie die Künstler: es gebe bloß den Weg, den man selber bahne und jeder andere sei wertlos.

    Wenn man dann einen Augenblick wegschaut und wieder auf diese Jungen zurückkommt: wie fielen sie ab in die allergemeinste Routine. Wie sanken sie ein ins Geröll der Jahre, das auf sie einhieb wie Steinschlag. Es ist gefährlich, das zu beobachten, denn dann sieht man auf einmal in jedem Jungen nur noch den Lebensstümper von morgen, den langweiligen Beiwohner, den kleinlichen Vorgesetzten, alles saure Spinner, Pflichterfüller, Verdiener, Idealisten, die irgendwelchen Doktrinen anhängen, weil sie sie auswendig lernten und nun ihr Leben lang aufsagen. Ohne nachzuprüfen, ob ihr Glaube, sterblich wie alles auf Erden, nicht lang schon dahinstarb, so daß sie Gestorbenes im Mund wälzen und man sich vor dem Dunst ekelt? Sie haben den Mut nicht, sich zu gestehen, daß sie Lebensjahre vergeblich anlegten. So ziehen sie vor, den Rest ihres Lebens auf Hohlem zu leben, in Gesellschaft von anderen, die auch lügen.

    So verkümmern die meisten, die einen im Elend, die anderen im Wohlstand. Anfänglich versichern sie alle: Ich niemals. Alle anderen, bloß ich nicht, und sind voll Verachtung für die Väter. Aber dann: etwas anderes ist zu mächtig gewesen. Was war es? Was ist es? Der Tod, der Tod in einer Verkleidung, die man nicht genügend erkannt hat. Es ist kein geringer Teil seiner Stärke, daß man ihn in solcher Verkleidung nicht Tod nennt. (Erhart Kästner)

    Biss des Tages: Die verachtenswerte Leere der bürgerlichen Existenz

    Von Zeit zu Zeit nehmen sich die Erwachsenen offenbar Zeit, sich hinzusetzen und die Katastrophe zu betrachten, die ihr Leben ist. Sie jammern dann, ohne zu verstehen, und wie Fliegen, die immer gegen die gleiche Scheibe stoßen, werden sie unruhig, sie leiden, verkümmern, sind deprimiert und fragen sich, welches Räderwerk sie dorthin geführt hat, wohin sie gar nicht wollten. Die intelligentesten machen sogar eine Religion daraus: ja, die verachtenswerte Leere der bürgerlichen Existenz! Es gibt Zyniker dieser Sorte, die an Papas Tisch speisen: „Unsere Jugendträume, wo sind sie geblieben?“, fragen sie mit ernüchterter und zufriedener Miene. „Sie sind verflogen, und das Leben ist ein Hundeleben.“ Ich hasse diese falsche Klarsicht der Reife. In Wahrheit sind sie wie die anderen, Kinder, die nicht verstehen, was mit ihnen passiert ist, und die den Abgebrühten herauskehren, obschon sie eigentlich Lust haben zu weinen. (Aus: Muriel Barbery – Die Eleganz des Igels)

    Ich finde

    Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her)

  4. E. Duberr
    Oktober 11, 2016 um 10:16 am

    Selten habe ich ein DUMMERES Video gesehen ! Es zeigt die eine Krankheit des Deutschen Volkes , an die Schuld an zwei Weltkriegen zu glauben . Beide Kriege wurden dem Deutschen Volk von außen aufgezwungen . Jeder denkende Mensch hätte sich inzwischen informieren können . Die Schuld an den Kriegen des 20.Jahrhunderts trägt das britische Empire .Der II. Wk war nur die Folge des I.WK .
    Schon ab 1897 und während des Burenkrieges beginnen die Engländer entsprechende Pläne für eine Welteroberung zu entwickeln .Bis 1904 sind diese Pläne gestaltet und fertiggestellt worden . Die notwendigen Verträge und Geheimverträge mit Frankreich und Rußland waren bis 1907 unter Dach und Fach . Ab 1908 war die belgische “ Neutralität“ , mit Geheimverträgen über eine Planung der Kriegsmaßnahmen gegen Deutschland , gebrochen worden .Nie hatte sich lt. englischer Führungskräfte das Empire besser und gründlicher auf die Vernichtung und Strangulierung eines anderen Volkes vorbereitet . Germaniam esse delendam . Das Kaiserreich hatte als einzige Großmacht Europas auf Frieden gehofft und zuletzt an Rußland , welches bereits gegen Deutschland aufmarschiert war ,appelliert , die Mobilmachung zu beenden. Deutschland hat den taktischen Fehler begangen , notgedrungen Rußland den Krieg zu erklären .Die Engländer hatten den Russen Konstantinopel versprochen , als Kriegsbeute . Dieses Versprechen wurde von England nie eingelöst und die Russen träumen noch heute von Konstantinopel .Der Kaiser ist naiv in eine englische Falle gelaufen . England war seit 1904 vorbereitet worden auf diesen Krieg .Die englische Flotte war die größte der Welt , aufgerüstet für eine Hungerblockade gegen D und Strangulierung des erfolgreichen deutschen Exportes .Die IDEE und der Vorwurf , eine Welteroberung anzustreben konnte nur in englischen Gehirnen entstehen . Denn England hatte die Welt bereits erobert . Dr. Rath muß sich den Vorwurf machen lassen , so SAUDUMM zu sein , diese englischen Propagandabehauptungen zu übernehmen und weiter zu verbreiten . Er macht sich schuldig ! Wegen dieser Dämlichkeit wir Deutschland wieder mißbraucht werden . Es läuft schon wieder alles nach Plan .

    D wird im Krieg gegen Rußland völlig zerstört werden . Die Engländer reiben sich die Hände. Gott schütze uns vor Sturm und Wind und vor den IDIOTEN die in Deutschland sind .

    • Fricke
      Oktober 11, 2016 um 11:08 am

      Herr Duberr,

      jawoll der Rath weis immer Rat wenn es um´s Ratschlagen geht. Seine Vitamin(bomben)pillen geben Ihm Kraft und Stärke auch für seine anstehende Krebserkrankung (ob er´s schon weis?) für die er trotz aller bemühen kein Mittelchen parat hat, das hat er nun davon. *Er mag zwar kein Scientologe sein (dafür wäre er sowieso viel zu dumm) aber die Aussage kennt er bestimmt

      Hinter jeder Krankheit steckt der eigene böse Wille, das eigene böse Tun.

      Ex-Direktor von Scientology Österreich stellt auch den umstrittenen Krebsarzt und seine „Dr. Rath Health Foundation“ in Scientology-Nähe. Zwar unterstellt er Dr. Rath nicht, dass er Scientologe sei. „Aber ich weiss, dass seine Wiener Dependance von zwei Scientologen geleitet wird.“ Scientology: Wahn und Wirklichkeit 28 Jahre in einer Psychosekte
      von Wilfried Handl, ISBN 3-200-00394-4

      Aber Moment nun die Schweizer, Herr Duberr

      Dazu eine Stellungnahme von Scientology durch Jürg Stettler, Direktor von Scientology Schweiz

      „Abgesehen von einigen Diffamierungen und pathetischen Ausschmückungen, gibt es verschiedene objektive Kriterien, die bekannt sein müssen, um sich ein vollständiges Bild über Handl machen zu können.
      Tatsächlich war Handl für wenige Monate Leiter einer der zwei damals kleinen Scientology Kirchen in Wien, wurde aber wieder abgesetzt. Dies war vor bald 25 Jahren! Er wurde in der Vergangenheit wegen seines Lebenswandels dreimal aus der Gemeinschaft ausgeschlossen aber auf Antrag wieder aufgenommen. Seither hatte er keine Funktionen mehr bei Scientology und auch keine Einsicht in Internas. Nicht nur dies: in all den 28 Jahren, in denen er sich gemäss Artikel intensivst mit Scientology befasst haben soll, hat er einige wenige Kurse besucht, für die ein Student höchstens ein paar Wochen benötigt. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien ganz abgebrochen. Seine ‚Insider’ – News stellen einen Etikettenschwindel sondergleichen dar. Vielleicht verkauft er damit aber ein paar Bücher mehr!“

      Herrlich.

      Eine Frage in die Schweiz, Schweiz bitte ………….

      Die zwei in Wien beim Rath, wie fit sind die?

  5. E. Duberr
    Oktober 11, 2016 um 11:47 am

    Glaubt Herr Bartonitz etwa auch noch an die Welteroberungspläne der Deutschen des I.und II WKs ???

    • Martin Bartonitz
      Oktober 11, 2016 um 1:04 pm

      Hier muss differenziert werden, welche Deutschen diese Bestrebungen hatten. Die von Herrn Rath angesprochenen Pharma-Chemie-Manager gehörten sicher dazu. Ob die NSDAP diese Ziele hegten, könnte bezweifelt werden, zumindest wenn den Friedensbemühungen Hitlers eine Ehrlichkeit unterstellt wird 😦

      Wo ich aber mit Dir übereinstimme ist die Tatsache, das der eigentlichen Kriegstreiber das Macher hinter dem Britischen Empire waren. Insofern dürften diese auch schon wieder auf beiden Seiten auftauchen. Aus gutem Grund, denn sie wollten primär an den Kriegen verdienen. Und zum Anderen dafür sorgen, dass egal wer gewinnt, es weiter auf die neue Weltordnung mit der einen zentralen Regierung hinaus läuft.

      Wenn dem so wäre, liegen sowohl Herr Rath also auch Du daneben.

      Nichtsdestotrotz: Die Botschaft bleibt erhalten, uns nicht noch einmal vor den Karren DIESER Eliten spannen zu lassen!

  6. Martin Bartonitz
    Oktober 11, 2016 um 1:16 pm

    Noch ein schönes Beispiel von Kriegstreiberei unserer Medien, auch wenn ich die Wortwahl des Artikels nicht ganz mittragen mag, so finde ich die Analyse insgesamt aber stimmig. Interessant auch die Kommentare zum Artikel …:

    Anne Will: Kriegshetze gegen Syrien bis zur Holocaust-Verharmlosung

    Nach ungezählten Völkerrechtsverbrechen, Kriegen und Umstürzen in aller Welt mit zig Millionen Toten, einer mindestens zehnfachen Anzahl physisch oder psychisch Verstümmelter, Enthauster und Vertriebener stößt das US-Regime mit seinen geopolitischen Massenmorden in Syrien an Grenzen, die ihm von Russland aufgezeigt werden.

    • Fluß
      Oktober 11, 2016 um 2:03 pm

      Hab Anne Will noch nicht gelesen, heut kam dafür aber per Newsletter (da gings um die skurriele Syrer-Festnahme) etwas mit Quer-Verweis, der aber als vollständiger Artikel kostet:

      http://www.spiegel.de/spiegel/justizversagen-angebliche-vergewaltigung-im-freibad-a-1115751.html#ref=nl-morningbriefing

      “ Prozesse Der Kuss

      Flüchtlinge sollen im Schwimmbad zwei Mädchen vergewaltigt haben. Die Suche nach der Wahrheit beginnt – das Protokoll eines Justizversagens.

      Beschuldigter Azizi, Familie: „Für einen Moment Gefühle entwickelt“
      Sonntag, 09.10.2016 07:28 Uhr

      Der unglücklichste Tag in seinem Leben habe schön begonnen, sagt Sultanahmad Azizi, Landarbeiter, vor 34 Jahren geboren in Herat, Afghanistan. Es ist ein Sonntag Ende Februar. Sechs Wochen zuvor waren sie in Deutschland angekommen, seine schwangere Frau und er mit den Kindern, einem Mädchen, anderthalb, einem Jungen, zehn Jahre alt.

      An diesem Tag wollen sie eine afghanische Familie besuchen, eine Mutter mit drei Söhnen, die sie auf der Flucht kennengelernt haben. Ein Onkel der Jungen lebt seit zehn Jahren in Hamburg, er will den Kindern und Herrn Azizi eine Attraktion vorführen und nimmt sie mit ins Schwimmbad, nach Norderstedt. Auch Mohammad, der 14-jährige Sohn der anderen Familie ist dabei, ein stiller, schmaler Junge.

      Noch nie zuvor waren sie in einem Schwimmbad gewesen. Sie sehen all die Frauen und Männer gemeinsam baden, frei und ausgelassen. Auch Mohammad und Herr Azizi sausen auf der Wildwasserrutsche hinab ins türkisfarbene Wasser, sie prusten und lachen laut, überwältigt von Glück und Freude. Nach dem Leid der Flucht, den Menschen, die sie dabei hatten sterben sehen, der Enge im Asylbewerberheim fühlt Herr Azizi zum ersten Mal, dass es sich gelohnt habe, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. In ein freies, neues Leben.

      So, sagt er, habe er es auch dem Haftrichter zu erklären versucht: Im Augenblick des höchsten Glücks habe sich sein Leben in Unglück verkehrt, durch einen schicksalhaften Kuss. Auch jetzt, nachdem das Urteil gesprochen ist, schämt sich Herr Azizi für seine Unbeherrschtheit, nicht nur vor seiner Frau. Er möchte nicht, dass sein richtiger Name in der Zeitung steht. „““ ….

      Vor ein paar Tagen kam im Tv etwas über Hartgeld.com. Da gings auch um falsche Berichterstattung. Ist ja Normalität geworden, daß einfach Begebenheiten in einen neuen KONTEXT geworfen werden, so daß ein Krankenwagen nicht mehr deutschen Menschen zugeordnet wird, sondern automatisch den bösen Ausländern.
      Viele Menschen verbreiten mitlerweile Dinge, die sie nicht nachprüfen – vor allem Videos, die sie sich entweder nicht anschaun oder die eh in Eigenregie geführt wurden als Behauptung.
      – Eine neue ART / Parallel-Gesellschaft. –

      • Fluß
        Oktober 11, 2016 um 3:26 pm

        Und das auch nochmal:
        http://www.nachdenkseiten.de/?p=30582

        “ *„Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch von Fluchtursachen schweigen“ *

        Die Hassbotschaften gingen nicht nur unter die Gürtellinie, sie waren derart unterirdisch, dass viele Portale geschlossen werden mussten. Ich muss sagen, mir hat das mehr Angst gemacht als die eigentlichen Vorkommnisse. Ein paar Dutzend, vielleicht ein paar hundert ausländische Täter wurden instrumentalisiert, um einen Schatten des Vorurteils über eine Million Flüchtende zu werfen. Vertreter ausnahmslos aller Parteien sorgten sich um ihre Wählerschaft und versprachen konsequenter zu strafen und abzuschieben. Selbst der sonst so bedachtsame Justizminister gab unbewiesene Verdächtigungen ab, was ein Jurist unterlassen sollte.

        Die Taten sind aber doch durch Anzeigen belegt. Unterstellen Sie, dass die Dynamik der Ereignisse einerseits aufgebauscht und andererseits Bedenkenswertes verschwiegen wurde?

        Wer Überlegungen darüber anstellt, mit welchen Mitteln in Geschichte und Gegenwart Interessen durchgesetzt werden, bekommt seit einiger Zeit sofort die Totschlagskeule Verschwörungstheoretiker übergezogen – ein selten dämlicher Vorwurf. Darüber war ja auf den Nachdenkseiten immer wieder Erhellendes zu lesen.

        Natürlich gibt es Verschwörungen auf dieser Welt. Die Anschläge vom 11. September waren auf jeden Fall eine weit verzweigte Verschwörung. Fragt sich nur, von wem genau. Theorien darüber können gut oder schlecht sein, sie sind aber keinesfalls unnötig und von vornherein verdammenswert.

        Was nun Anzeigen betrifft so sind sie, auch das weiß jeder Jurist, zunächst Schuldzuweisungen, keine Beweise. Die Häufigkeit der Anzeigen erhöht natürlich ihre Glaubwürdigkeit und damit ihre Beweiskraft. Die entwürdigenden Übergriffe sind überhaupt nicht zu bezweifeln oder in ihrer Erbärmlichkeit zu verharmlosen. Dennoch fällt auf, dass naheliegende Fragen, deren Beantwortung von dem abweichen könnte, was zur Zeit gehört werden will, nicht verfolgt werden.

        Zum Beispiel?

        Es ärgert mich, wenn nur im Netz fundierte Analysen darüber zu finden sind, woher auf Twitter Hashtags wie Arrest Merkel oder Merkel Has To Go kommen, wer sie womöglich aufgreift und weiterverbreitet und welche nachvollziehbaren politischen Großziele dahinter stehen könnten, die bis zu Merkels in letzter Zeit reservierten Haltung gegenüber den privaten Schiedsgerichten bei TTIP reichen. Es ist offenbar leicht, den Volkszorn aufs Grapschen „maghrebinischer Wüstlinge“ zu lenken, um das ganz große Grapschen der Wirtschaftseliten politisch zu ermöglichen. Abstrakt über Cyber-War zu schreiben, gilt als Beleg für Durchblick, konkreten Beispielen nachzugehen und Interessen offen zu legen, ist zu heiß. Wer meint, der Tatort spiele nur am Kölner Hauptbahnhof, ist wohl dem Böller-Nebel erlegen.

        Aber auch in Köln ist noch viel Widersprüchliches unaufgeklärt …

        Richtig. Peter Pauls vom Kölner Stadtanzeiger sprach von „Bildern, die die Welt erschüttern“. Da ist einem wohl was entgangen, wenn man den Kölner Stadtanzeiger nicht liest. In den überregionalen Medien habe ich bisher kein einziges Bild gesehen, das mich erschüttert hat. Ich sehe auf dem Bahnhofsvorplatz dunkle Gestalten im spärlichen Licht von Laternen stehen, die Böller werfen. Ganz normale Silvester-Bilder. Ich sehe sie weder rennen, noch raufen noch saufen. Die zwei Videos, die widerliche Übergriffe auf blonde Frauen zeigten, stammten vom ägyptischen Tahrir-Platz und aus Budapest. Dabei ist doch vollkommen unumstritten, dass die sexuellen Übergriffe und Taschendiebstähle stattgefunden haben, dass es unmittelbar vor dem Bahnhof, da wo die meisten Kameras installiert sind und es am hellsten ist, die reisenden Frauen dem Spießrutenlauf hilflos ausgesetzt waren. Warum dauert das Auswerten der Überwachungsbilder derart lange? Warum ist eine Hundertschaft bewaffneter Polizisten nicht mit Gruppen unbewaffneter Männer fertig geworden?

        Glauben Sie, dass Informationen bewusst zurück gehalten werden oder darauf verzichtet wird, sie überhaupt zu recherchieren?

        Die Kollegen von Hintergrund.de schreiben auf ihrer Seite, es dränge sich der Eindruck auf, dass die Polizei nicht hilflos war, sondern hilflos gemacht wurde. Es sei um eine mutwillige Demonstration staatlicher Machtlosigkeit gegangen, um die Asylgesetze und die Überwachung zu verschärfen, und die Stimmung gegen Merkel zu wenden. Die Redaktion zitiert hierzu den einstigen CDU-Staatssekretär im Verteidigungsministerium Willy Wimmer mit der Bemerkung, man müsse stets an die nachrichtendienstliche Komponente bei der Vorbereitung und Durchführung derartiger Abläufe denken. Was immer das heißen mag. Bei solchen Erwägungen bewegt man sich natürlich immer am Rande der Lächerlichkeit, weil man gegenüber Geheimdiensten nie oder erst Jahre später etwas beweisen kann. Und es ist journalistischer Grundsatz, über Unbeweisbares nicht zu schreiben. Die Alternative ist, sich alles bieten zu lassen.

        Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner?

        Gern. Eine Kölner Kollegin erzählte mir von einem Gespräch mit einem Polizisten, der sich ihr gegenüber beklagte, dass unter den Anzeigenden viele Trittbrettfahrerinnen aus dem rechten Milieu und sich in lauter Widersprüche verwickelnde Wichtigtuerinnen seien. Ein Interview oder auch nur eine Namensnennung lehnte er vehement ab, die Polizisten sind nach all der Kritik extrem verunsichert. Lieber lassen sie sich Unfähigkeit nachsagen als anzuecken. Gab es Interviews mit den normalen Streifenpolizisten der Silvesternacht? Die Öffentlichkeitsarbeit ist auf zwei, drei Chefs reduziert. Nachdem in den rechten Seiten im Netz geradezu angestachelt wurde, jetzt nicht feige zu sein, sondern die Gunst der Stunde zu nutzen, um den „arabischen Sex-Mob“ kaltzustellen, wäre doch aber naheliegend gewesen, dass Journalisten zum Thema Anzeigen und Stimmungsmache recherchieren.

        Auf YouTube findet man das Video eines jungen türkischen Bloggers, der zeigt, was für Leute auf Facebook mit ihren Videos und Gepostetem zu den ersten Stimmungsmachern gehörten. So Ivan Jurevic, Anhänger der Tea-Party, Schauspieler bei Privatsendern wie RTL, Sat.1 oder ProSieben, Kölner Türsteher, der sich im Video damit brüstet, schutzbedürftige Mädchen in seiner Kneipe aufgenommen und „Flüchtlinge weggeklatscht“ zu haben. Ich kann das nicht überprüfen, ich stelle nur fest, dass sich die großen Medien um solche vermeintlichen Nebensächlichkeiten nicht kümmern. Wichtige Fragen werden nicht gestellt. “

        DAZU gibts dann noch die Erklärung zum Oktoberfest usw….
        Wer sich heute noch durch Medien (und dabei ist jeder ein Medium) instrumentalisieren läßt, will es so.
        Auch Lehrer und Erzieher nennen sich Medium.
        Es ist alles AUSTAUSCH in Wechselwirkung, oft Resonanzlos, also gibts Gruppenbildung.

        Früher gabs Alchemisten. Heute ist alles an Wissen aufgeteilt, damit Menschen lenkbar sind.

  7. Fluß
    Oktober 11, 2016 um 1:48 pm

    https://manipulationsmethoden.wordpress.com/methoden-der-manipulation_1-vorwort/06-das-chaos-prinzip/

    „““ 04.02. Das Chaos-Prinzip

    Die Chaos-Theorie behandelt Probleme nicht-berechenbarer Abläufe. Ein Ablauf gilt als nicht berechenbar, wenn minimal andere Anfangsbedingungen zu einem vollkommen anderen Ergebnis führen. Wenn man einen Gummiball auf den Boden fallen lässt, kann man bestimmen, wie hoch er hüpfen wird. Wenn man diesen Versuch beliebig oft wiederholt, kommt immer das gleiche Ergebnis mit nur minimalen Unterschieden. Lässt man hingegen den Gummiball eine Treppe hinunterkullern, so ist die Bahn des Gummiballs nicht mehr bestimmbar, denn minimale Unterschiede bei der Startgeschwindigkeit führen zu einem völlig anderen Ergebnis bezüglich der Bahnkurve des Gummiballs. Chaos- Theoretiker versuchen in diesen chaotischen Abläufen Strukturen zu erkennen.

    Auch Menschen in Ihrer Gesamtheit verhalten sich nicht berechenbar und somit chaotisch. Es mag zwar durchaus interessant sein, hinter dem Verhalten von Menschen Strukturen zu suchen – für den Manipulator zählen hingegen andere Fragestellungen:

    – Wie beeinflusst man chaotische Vorgänge?

    – Wie kann man chaotische Vorgänge für eigene Ziele nutzen?

    These 1: Chaotische Systeme lassen sich ausrichten. Ein einfaches chaotisches System ist ein vibrierendes Tablett mit Erbsen. Die Erbsen tanzen darauf wild umher und ihre Bahn ist unbestimmbar. Wenn man das Tablett nur minimal schräg stellt und weiterhin vibrieren lässt, werden zwar die Erbsen weiterhin wild umherhüpfen und die Bahn einer Erbse wird weiterhin unbestimmbar sein, aber die Summe aller Bewegungen aller Erbsen wird eindeutig auf das Gefälle hinzeigen. Die Bewegung der Erbsen in Richtung des Gefälles würde geringer, sofern man die Vibration oder die Neigung verringert. Das heißt jedoch nicht, dass durch eine beliebige Erhöhung der Vibration die Bewegung sich beliebig steigern lässt. Ab einem bestimmten Wert würden die Erbsen vom Tablett hüpfen.

    These 2: Chaotische System lassen sich steuern Chaotische Systeme lassen sich möglicherweise sogar sehr gut steuern. Die Summengeschwindigkeit aller Erbsen steht im Zusammenhang mit Frequenz und Amplitude der Vibration und der Neigung des Tabletts, sofern sich alle Werte in einem begrenzten Wertebereich befinden. Die Variation eines Wertes erzeugt eine bestimmbare Änderung der Geschwindigkeit.

    Was hat nun der Manipulator von beiden Thesen? Er will Menschen zu einer Handlung bewegen. Würde er nun versuchen, Menschen zu beeinflussen, die feste Ansichten und Ziele haben, so wäre dieser Versuch bestimmt nicht erfolgreich. Die Beeinflussbarkeit ist um so höher, je mehr Verwirrung gestiftet wurde. Das Chaos im menschlichen Verhalten nutzt also dem Manipulator, sofern es sich in gewissen Grenzen abspielt. Das Experiment mit dem Tablett und den Erbsen zeigt uns noch etwas sehr Wichtiges: Bereits eine sehr leichte Neigung des Tabletts reicht aus, um eine eindeutige Bewegung zu erzeugen. Für den Manipulator bedeutet das: Wenn das Chaos den optimalen Punkt erreicht hat, kann minimale Beeinflussung bereits zum Erfolg führen. Die Methode „Chaos mit geringer Beeinflussung“ hat enorme Vorteile gegenüber der Methode „starke Beeinflussung ohne Chaos“:

    – Der Manipulator und sein Ziel sind schlechter erkennbar.

    – Durch das Chaos fällt es gar nicht auf, dass ein klares Ziel überhaupt existiert. Die Handlungen wirken unkoordiniert.

    – Das Prinzip ist fehlertolerant. Komplexe Planungen können an einem einzigen schwachen Punkt scheitern. Das Chaos-Prinzip nutzt die Fehler und Abweichungen zur Verschleierung des Ziels.

    – Auch wenn viele einzelne Handlungen das Ziel zu widerlegen scheinen, so wird es doch erreicht.

    – Wo kein Ziel erkennbar ist, gibt es keine Gegner, die das Ziel behindern können.

    Eine Variante des Chaos-Prinzips sind chaos-freie Gebiete im chaotischen Umfeld. In unserem Beispiel würde das bedeuten, dass wir aus dem Tablett ein Stück rausschneiden und fest anbringen, so dass dieses Stück im Gegensatz zum Rest des Tabletts nicht vibriert. Das Tablett sei in diesem Beispiel nicht geneigt. Die Erbsen würden auf dem Rest des Tabletts weiterhin wild umherhüpfen. Sobald aber eine Erbse auf dem nicht vibrierenden Stück landet, bleibt sie dort liegen. Die Folge daraus ist, dass sich dort durchschnittlich mehr Erbsen ansammeln als auf dem Rest des Tabletts. Gelegentlich würde aber eine landende Erbse andere Erbsen von diesem chaos-freiem Gebiet wegstoßen, was sich verhindern lässt, sofern man eine kleine Barriere um dieses Gebiet baut, über die Erbsen von der vibrierenden Seite aus gerade noch hüpfen können. Für den Manipulator bedeutet das, dass er in einem chaotischen Umfeld Aufgaben, Ziele, Einrichtungen schaffen kann, die den Menschen Halt geben. Radikale Parteien oder strenggläubige Sekten können solche Punkte sein, die den Menschen meistens durch vereinfachte Weltbilder ein geordnetes und somit ein nichtchaotisches Umfeld geben. Ein solcher Ort der Ruhe kann aber auch der Drogenkonsum sein. Das vereinfachte Weltbild heißt in diesem Fall: Glücksgefühl durch Drogenrausch.

    Eine weitere Variante des Chaos-Prinzips möchte ich als „legislativer Darwinismus“ bezeichnen. Darwins These besagt, dass sich die Vielfalt aller Lebewesen durch Mutation und Selektion entwickelte. Die Mutationen treten zufällig, also chaotisch, auf. Die Selektion bewirkt, dass nur die am besten angepassten Arten überleben. Die gleiche Methode lässt sich auch auf die Gesetzgebung anwenden. Selbst dann, wenn ein Parlament unabhängig von den Interessen der Mächtigen wäre, würden die von ihm geschaffenen Gesetze gelegentlich den Zielen der Mächtigen entsprechen. Der Gesetzgeber übernimmt dabei die Funktion der Mutation. Nun müssen die Mächtigen nur noch die Selektion übernehmen, um die Gesetze abzuschaffen oder auszuhöhlen, die ihren Zielen zuwider laufen. Die Gesetze, die den Zielen der Mächtigen am besten entsprechen, überleben also. Es gibt genügend Methoden, Gesetze nachträglich abzuändern, beispielsweise eine Klage vor dem Verfassungsgericht. Natürlich könnten auch Normalbürger vor dem Verfassungsgericht klagen, doch sie sind aus unterschiedlichen Gründen unterlegen, schon alleine deshalb, weil sie im Gegensatz zu den Mächtigen keine Juristen ständig bezahlen können, die sich unentwegt für ihre Ziele einsetzen. „““

  8. E. Duberr
    Oktober 11, 2016 um 2:43 pm

    @ Herr Bartonitz

    Die Macher der Kriege sind überall. Den Westen beherrschen sie allumfassend. Wie groß ihre Macht in Rußland ist , ist schwer zu sagen. Durch den kalten Krieg hindurch konnte man sagen: Rußland ist der Knüppel, mit dem das Empire droht .Rußland des 20.Jh. war ein Produkt des Empire. Vom Marxismus als Experiment über die Fünfjahrespläne Stalins bis zur Raketentechnologie wurde alles vom Empire finanziert oder geliefert. Leider hat das russische Volk dieses bis heute nicht begriffen. Unsere linken Idioten und Kommunisten werden es nicht mehr begreifen, daß sie von der Hochfinanz gesteuert wurden und weiterhin an der Nase geführt werden .

    Ob Putin und die Hochfinanz im Westen ihre Schweinereien treiben, ist nicht auszuschließen ! Im Krieg soll Geld verdient werden. Es werden die fettesten Schweine geschlachtet und die Weltbevölkerung kann gründlich dezimiert werden ( to cull down ) es handelt sich in den Augen der großen Meister eh nur um Vieh .Eines der besonders fetten Schweine ist Deutschland . Es ist wie Churchill 1947 sagte : Jetzt werden wir euch FETT MACHEN ( die Deut), und dann werden wir euch alles nehmen ! Jetzt kommen die Schlächter.

    Geht weiter zur Wahl und laßt euch von der Glotze verarschen . Ihr seid willige Opfer .

  9. lord satana
    Oktober 11, 2016 um 3:10 pm

    diese mann ist zehr gut aber nich zuviel leute horen ihm an….der schprech fast allein da
    5% menschen is zuvenig welche ihm zuhoren….euch muss plakate in der nachte in
    offentlichkeiten kleben……………………………………
    lord satana

  10. Fricke
    Oktober 11, 2016 um 8:21 pm

    Krieg und Frieden, Eyes wide shut oder alles nur Theater

    Ein Kriegsschauplatz heißt in der angelsächsischen Sprache der Militärs theatre.

    (Das sollte spätestens seit dem ersten Golfkrieg 1991 bewusst sein, Allgemeinwissen)

    Außerdem versteht sich das Theater als „die öffentliche Kunst der Erinnerung, als Teil unseres kulturellen Gedächtnisses“. (Peter von Becker)

    Kein Tag hat die Welt zuletzt eingreifender verändert als der 11. September 2001. Nach den Anschlägen auf New York und Washington traf sich am 15. September in Camp David Präsident George W. Bushs innerster Zirkel, das sogenannte Kriegskabinett, und entschied dort bereits über die beiden Hauptziele des amerikanischen Terrorabwehrkampfs und der militärischen Vergeltung: über Afghanistan und den Irak. Man kann das mit Protokollen und durchweg autorisierten Zitaten nachlesen in Bob Woodwards Buch „Bush at War. Amerika im Krieg“. Woodward war bekanntlich einer der beiden Reporter der Washington Post, die einst Watergate aufdeckten.

    Auf Außenminister Powells Einwand, eine internationale Koalition gegen den Terror drohe bei einem Angriff auf den Irak zu zerfallen, antwortet Verteidigungsminister Donald Rumsfeld an jenem 15. September 2001 mit Vorschlägen für eine entsprechende Kontrolle und Lenkung der Informationen. Er sagt: „Wir müssen die Öffentlichkeitsarbeit straffer führen. Die Sache wie eine politische Kampagne aufziehen, jeden Tag Argumente unter die Leute bringen. Für einen langen Feldzug brauchen wir eine breite Basis der Unterstützung im Volk. Dies ist kein Spurt, sondern ein Marathon. Er wird nicht Monate dauern, sondern Jahre.“

    Eben diese reale Szene existiert im Prinzip auch im europäischen Theater, sie wurde dort längst vorausgedacht. Also hätte man annehmen müssen, dass all die Bühnen, die nur zu gerne den Nerv der Zeit treffen möchten, das längst vorhandene Drama mit frisch geschärften Sinnen inszeniert hätten. Es ist das Stück, das von der Chronik eines angekündigten Krieges, von seiner umstrittenen Vorbereitung und auch der nötigen Demagogie und den politischen PR-Kampagnen handelt. Ausgangspunkt ist die Verletzung eines Landes durch einen ungewöhnlichen Angriff aus der Ferne. Das Drama erzählt, wie zur Vergeltung eine militärische Koalition geschmiedet und angesichts von Verzögerungen und Hindernissen das Volk bei Kriegslaune gehalten werden muss. Zumal sich der Gegner auf einem anderen Kontinent befindet und der Feldzug logistische Probleme aufwirft. Geht es doch um einen Krieg, der viele Jahre dauern wird.

    Wir reden von keiner simplen szenischen Adaption dessen, was in allen Medien und allen Berichten, die wir etwa über den Mittleren Osten oder Afghanistan kennen, längst aktueller und schneller verbreitet werden kann. Das Stück ist vielmehr, wie alle große Kunst, eine hoch poetische Verdichtung des geschilderten Stoffs und zugleich die geisterhafte Antizipation des Kommenden: also ein Drama der Vergangenheit und zugleich ein Stück der Stunde, die immer wieder schlägt. Es wurde im Jahr 405 vor Christus in Athen uraufgeführt, Regie führte der Sohn des bereits im Jahr zuvor im mazedonischen Exil verstorbenen Dichters Euripides. Es wurde damals zusammen mit den „Bakchen“ gespielt, der letzten uns überlieferten griechischen Tragödie. Das gemeinte Stück ist die „Iphigenie in Aulis“.

    Es ist ein Drama, das neben den familiären Szenen im Hauptquartier der Generäle Agamemnon und Menelaos spielt. In deren Widerstreit mit dem wankelmütigen Volk, mit dem intriganten Koalitionär Odysseus, mit den Kriegsberichterstattern (in Gestalt des Chors), mit den unruhigen Truppen und der Familie Agamemnons entfaltet die 2400 Jahre alte Dichtung ein geradezu frappierendes Panorama der privaten und politischen Konflikte. Und der Psychologie der modernen Kriegsführung. Einst und jetzt.

    Peter Handke nannte das einmal „Theatertheater“. Statt ein Spiel der Mächtigen zeigt es, politisch und poetisch tatsächlich marginal geworden, oft nur noch

    das Spiel der eitel Ohnmächtigen.

    Die Auseinandersetzung mit einem nicht gleich verworfenen oder ins völlig Heutige eingedünnten Text könnte jedoch noch politische Funken schlagen.

    Im Beispielsfall der „Iphigenie“ des Euripides passiert dies, wenn der Zuschauer in den zweieinhalbtausend Jahre alten Mythen und Metaphern plötzlich ihre geisterhafte Gegenwärtigkeit erkennt. Das kann ein Erkenntnisschock sein, der tiefer rührt als jede aktuelle Nachricht oder Meinung.

    Es berührt, als Erkenntnis, den Unterschied zwischen einer schieren Informations- und einer Wissensgesellschaft.

    Dazu müsste man, im Theater die Spiele der Mächtigen zeigend, die Macht allerdings auch ernst nehmen.

    • Fricke
      Oktober 11, 2016 um 9:22 pm

      Der Deus ex machina [ˈdeːʊs ɛks ˈmakhina] (lat. Gott aus einer/der [Theater-]Maschine; der Duden gibt heute Deus ex Machina als Schreibweise an[1]) ist eine Lehnübersetzung aus dem Griechischen ἀπὸ μηχανῆς Θεός (apò mēchanḗs theós) und bezeichnet ursprünglich das Auftauchen einer Gottheit mit Hilfe einer Bühnenmaschinerie. Heute gilt der Ausdruck auch als eine sprichwörtlich-dramaturgische Bezeichnung für jede durch plötzliche, unmotiviert eintretende Ereignisse, Personen oder außenstehende Mächte bewirkte Lösung eines Konflikts.

      Vorsicht vor der Wiederauferstehung

  11. Fricke
    Oktober 11, 2016 um 11:35 pm

    Die Gegenwart der Zukunft: „Information Warfare“

    Definition:
    Die Geschichte der Computertechnik war immer stark von militärischen Interessen
    geprägt (Keil-Slawik, 1985; Eurich, 1991). Unter dem seit Mitte der 1990er
    Jahre zunehmend verwendeten Begriff „Information Warfare“ versteht man jegliche
    Aktivität, Informationen des Gegners auszuwerten, zu bestreiten, zu verfälschen
    oder zu zerstören, während die eigenen Informationen gegen ähnliche
    Maßnahmen geschützt und für die militärischen Operationen genutzt werden
    (Definition der US Air Force, Fogleman&Widnall, 1995).

    In dem im Juni 2000 veröffentlichten „Masterplan“ der US-Streitkräfte für die
    nächsten 20 Jahre (Joint Chiefs of Staff, 2000) werden „information operations“ als
    wesentlich für Gewährleistung einer umfassende Überlegenheit in Friedenszeiten,
    wie auch in Krisen und Konflikten angesehen. Information wird dabei gleichermaßen
    als Ziel, Waffe, Quelle oder Einsatzfeld verstanden. Das Gebiet der Information
    wird in der Betrachtung den klassischen Gefechtsfeldern See, Land, Luft und Weltraum
    gleichgestellt (S. 29f.). Strategische Planungen richten sich sowohl gegen die
    Informationstechnik-Infrastruktur des Gegners (zur Störung des Informationsflusses,
    analog zu Angriffen auf Brücken und Verkehrsknotenpunkte, um die Mobilität
    des Gegners einzuschränken), als auch gegen die Daten selbst (Ausspähen und Manipulation von Informationen, Einschleusen von Fehlinformationen).

    In diesem Sinne greift „Information Warfare“ die Konzepte psychologischer Kriegführung auf
    und setzt sie fort.

    Aufgrund der zunehmenden Abhängigkeit der Gesellschaft von Informations- und
    Kommunikationstechnik und dem fließenden Übergang zwischen ziviler und militärischer
    Infrastruktur können informationelle Angriffe gravierende Folgen haben.
    Angriffe auf die Informationsinfrastruktur des Gegners, beispielsweise durch Hacker
    oder Viren, können lange Zeit verdeckt gehalten werden. Inzwischen beschäftigen
    sich außer den USA viele weitere Länder mit derartigen Konzepten, u.a. China
    (Zhang, 2001), die Russische Föderation, Frankreich, Indien und Israel.

    Kosovo – Testfeld für „Information Warfare“
    Der Jugoslawien-Kosovokrieg 1999 zeigte in vielfältiger Weise Aspekte eines Informationskrieges und stellte somit gleichermaßen einen Vorboten wie die Legitimation
    weiterer Entwicklungen in dieser Richtung dar (vgl. Minkwitz & Schöfbänker, 2000).

    Der vernebelte Informationskrieg

    Die Idee des Informationskrieges machte seit ca. 1993 parallel zum Boom des Internets
    Karriere. Schon 1995 war „Information Warfare“ das Leitbild für alle Forschungs-
    und Entwicklungspläne des amerikanischen Militärs. Gleichzeitig rückten
    die Einheiten für psychologische Kriegführung nun verstärkt ins Zentrum strategischer
    und taktischer Überlegungen (Bendrath, 1999b).

    Aus dem militärischen Sprachgebrauch stammende Begriffe wie „chirurgische
    Präzisionsschläge“, „information operations“ und „virtuelle Schlachtfelder“ scheinen
    einen unblutigeren Krieg zu versprechen.

    Doch „Information Warfare“ ist keinesfalls ein Konzept der unblutigen Kriege, vielmehr geht es darum, den klassischen Krieg zu effektivieren und gleichzeitig die gewaltsame Interessendurchsetzung auch unterhalb der Schwelle eines „offiziellen“ Krieges leichter zu ermöglichen.

    Die Konsequenz ist eine Militarisierung des Alltags: Die uns im zivilen Leben direkt umgebende Informationstechnik wird mehr und mehr zum Gegenstand militärischer Überlegungen und damit ein sicherheitsrelevantes Objekt, das der Logik militärischer Kontrolle und Sicherheitsanforderungen genügen muss (vgl. Ansorge & Streibl, 1997). Schon 1998 warnte das Electronic Privacy Information Center (EPIC, 1998) in diesem Sinne
    vor der zunehmenden Einschränkung von Bürgerrechten und der Gefährdung der Privatsphäre.

    Die zunehmende Flut von Veröffentlichungen zum Thema „Information Warfare“
    zeichnet sich in vielen Fällen durch Spekulationen, Mutmaßungen, Gerüchte und
    zyklische Verweise aus. Auch offizielle Papiere beispielsweise der US-Armee oder der
    Bundeswehr machen da keine Ausnahme. Unkonkretheit wird mit Geheimhaltung
    begründet.

    Denn eines ist klar:

    Mit der Idee des „Information Warfare“ lässt sich trefflich „Information Warfare“ betreiben – denn die Angst des Gegners davor, was alles möglich sein könnte, ist wohl ebenso wichtig oder gar wichtiger als die tatsächlichen Fähigkeiten und Potentiale in diesem Bereich, womit sich der Kreis zur psychologischen Kriegführung endgültig schließt.

    (Auszug; Psychologische Kriegführung und Information Warfare, Ralf E. Streibl)

  12. zpsia
    Oktober 12, 2016 um 11:20 pm

    http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0118316

    Ich empfehle die „Perlen“ von Jurij Bezmenov sich anzuhören.Das, was er vor 30-40 Jahren beschrieben,erklärt, geschieht jetzt.


    Andrej illarionov warnt im Jahr 2014 vor einer Flüchtlingswelle in Europa.

    Und noch zwei interessante videos

  13. Fluß
    Oktober 13, 2016 um 9:40 am

    http://www.fendrich.at/musik/texte/s/schwarzoderweiss/

    Er ist grad bei „volle Kanne“ zu sehen.
    Wenn die Menschen mal erkennen, daß es noch mehr Stern-Nationen gibt, denken sie eh anders 🙂
    Fakt ist doch, daß Politiker einem die Menschlichkeit, das kreative Miteinander wegregeln.

    Heute Abend gehts bei „Maybritt Illner“ um Wut, Politik, Populismus.

    TEXT UND MUSIK: R. FENDRICH

    ES GING SPAZIEREN VOR DEM TOR
    EIN KOHL PECH RABEN SCHWARZER MOHR
    UND DIE ANGST VOR’M SCHWARZEN MANN
    FANGT SCHON IN DER KINDHEIT AN

    I HÖR’S NO HEUT WIE A GEBET
    MIT FREMDEN RED’T MA AFACH NET
    ERST VIELLEICHT IM HIMMELREICH
    SAN DIE MENSCHEN ALLE GLEICH

    NET NUR SCHWARZ ODER WEISS
    WIR SAN ALLE GRUND VERSCHIEDEN
    DOCH A HERZ SCHLAGT IN AN JEDEN
    UND DES BLUAT IS IMMER ROT

    NET NUR SCHWARZ ODER WEISS
    MIR SAN MUSLIME, JUDEN, CHRISTEN
    UND BETEN DOCH ZU A UND DEM SELBEN GOTT

    UND DIE SO EIFRIG DEMONSTRIER’N
    SOLL’N DEN GEDANKEN NUR RISKIER’N
    WIE’S WA WENN IHRE KINDER HUNGERN UND FRIER’N

    NET NUR SCHWARZ ODER WEISS
    WIR SAN ALLE GRUNDVERSCHIEDEN
    DOCH A HERZ SCHLAGT IN AN JEDEN
    UND DES BLUAT IS IMMER ROT

    NET NUR SCHWARZ ODER WEISS
    MIA SAN MUSLIME, JUDEN, CHRISTEN
    OB OSTEN ODER WESTEN
    ES IST DER SELBE GOTT

    NET NUR SCHWARZ ODER WEISS
    DIE HAUT HAT VÜLE FARBEN
    NUR DIE ANEN HAB’N DIE NARBEN
    UND DIE ANDERN SCHERT DES NET

    SCHWARZ ODER WEISS
    WAS IS BESSER, WAS IS SCHLECHTER
    WER ERNENNT SI DA ZUM RICHTER
    ÜBER D’WÖT

  14. E. Duberr
    Oktober 13, 2016 um 11:57 am

    Das obige Gedicht ist Schwachsinn , denn der Schreiber hat noch nicht begriffen , daß es eine Rasse auf dieser Welt gibt , die alles für sich haben will und alle Anstrengungen unternimmt , daß alle anderen Rassen vermischt werden bis zur Unkenntlichkeit . Diese andere Rasse hat begriffen wie man die Welt erobern kann . Die betroffenen Idioten haben ihren Rasseinstinkt verloren und werden in einem Rassebrei versinken .Die Talente und Fähigkeiten der vielen Einzelrassen werden verloren gehen und eine erfolglose , unbegabte und unfähige neue Menschheit wird als Vieh für die eine Rasse arbeiten , die dieses
    Zuchtprogramm für die Anderen erdacht hat .Totale Macht durch Menschenzucht nach den Prinzipien der Niederzucht statt der Hochzucht . Jeder Viehzüchter weiß es aber die betroffenen Schafe schreiben dumme Gedichte . Rassenmischung ist Völkermord und ist INTOLERANT. Die Menschen sind nicht alle gleich und ihr Blut auch nicht !

    • Fluß
      Oktober 13, 2016 um 4:54 pm

      Das, was im Beitrag betrieben wird, ist Vor-ver-UR-teilung.
      Wer in D liebt denn noch aufrichtig?
      Geht doch nur um höher-schneller-weiter. Gefühl und Verstand auf Dauer-Wettkampf und dabei gehts auch noch um männlich gegen weiblich (siehe Bezahlung als Beispiel), es gibt Hierarchie…

      Einfach mal bei sich selber anfangen. Fragen, worüber sich definiert wird. Fragen, warum man sich was gefallen läßt – obwohl es einen krank macht.

      Da schwappen Bilder aus den USA rüber, daß Promis Krebs haben und zeigen sich, obwohl klar ist daß die Chemo sie umbringen wird.
      Warum hat die USA hier soviel Macht in D und hat hier in D die ganzen Militär-Basen?
      USA als Land der begrenzten Möglichkeiten, schwappt alles hier rüber.
      Nur gibts da viele Verbrechen, in einigen Staaten noch die Todesstrafe, reinstes Chaos.

      Das Ganze was geschieht ist keine deutsche Sache sondern eine globale. Also schau bei dir selber, anstatt den Intellekt raushängen zu lassen.
      Mir sind warmherzige Menschen tausendmal lieber. Und über 90 % der Kommunikation ist non-verbal. Ich kann mich ohne spRACHE unterhalten. Und tREUE wird nicht immer honoriert.

      • Fluß
        Oktober 13, 2016 um 5:06 pm

        “ I HÖR’S NO HEUT WIE A GEBET
        MIT FREMDEN RED’T MA AFACH NET
        ERST VIELLEICHT IM HIMMELREICH
        SAN DIE MENSCHEN ALLE GLEICH

        NET NUR SCHWARZ ODER WEISS
        WIR SAN ALLE GRUND VERSCHIEDEN
        DOCH A HERZ SCHLAGT IN AN JEDEN
        UND DES BLUAT IS IMMER ROT “

        Der Mensch ist nicht nur physischer Körper, er ist auch Geist. Alle Gedanken, Gefühle sind auf den anderen Ebenen gespeichert. Wird der physische Körper verlassen, kann der Mensch sich um seine Gedanken und Gefühle kümmern.
        Bei manchen ist es durch die Gedankenschleifen sehr sehr dunkel. Da ist es egal, welche Nationalität, Hautfarbe…

        Hat jeder die Möglichkeit, wann und wie er sich um sich kümmern will. Archetypen/Charaktereigenschaften sind bekannt, zeigen sich dann in den geistigen Welten. Da ist alles gespeichert und die Menschen sitzen da manchmal fest, weil sie erlöst werden wollen. Hier im irdischen ist es einfacher all das aufzulösen. Geht nur nicht mit dem Intellekt.

    • Fricke
      Oktober 13, 2016 um 5:30 pm

      Herr Duberr,

      vielleicht hilft Ihnen das ein wenig „über den Tellerrand“. Problem(e) sind immer Gemeinsame, Sie wissen schon, oder auch nicht, nicht so wie Sie vielleicht denken oder denken sollen oder sollen Sie denken das Sie denken

      nur mal kurz:

      Im 21. Jahrhundert entstehen in Europa starke Moslemlobbies.

      Im Juli 2013 erlässt die Europäische Union (EU) eine Direktive (Bekanntmachung der Europäischen Kommission 2013/C 205/05): die 28 Mitgliedstaaten dürfen keine Geschäfte mehr machen mit israelischen Betrieben, welche außerhalb der Grünen Linie arbeiten. Die Direktive erhöht die Arbeitslosigkeit unter den Juden und Arabern in Israel. Das traditionelle Bündnis zwischen Israel und den Mitdemokratien in Europa scheitert entgültig.

      http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=uriserv:OJ.C_.2013.205.01.0009.01.DEU&toc=OJ:C:2013:205:TOC

      Um die europäischen Moslems zu besänftigen, werden israelische Unternehmen von vielen westlichen Universitäten, Studentenorganisationen, Kirchen, Pensionfonds, Gewerkschaften, Supermarktketten und Banken boykottiert, besonders in Großbritannien, Südafrika, Irland, Schweden, Dänemark, Norwegen und den Niederlanden. Ironischerweise steht 85% der Westbankaraber einer Desinvestition aus israelischen Unternehmen entgegen, weil sie auf diese Unternehmen angewiesen sind für Arbeit, Versicherungen, ärztliche Behandlung und andere Leistungen, die es in der PA nicht gibt.

      Weil sie ihre traditionelle Verbündeten im Westen verloren hat, umarmt Israel die asiatischen Völker und fängt es an, ein Bündnis mit der Achse Japan-China-Indien zu schmieden. Die aufsteigenden asiatischen Supermächte zeigen eine zunehmende Interesse an der israelischen Wirtschaft. Der Einfuhr israelischer medizinischer, landwirtschaftlicher, Sicherheits- und militärischen Ausrüstungen in die asiatischen Märkte nimmt zu. Die technokratischen Mitdemokratien Indien und Japan fangen eine große Zusammenarbeit mit Israel an in den Bereichen technologische Innovation und Cyberabwehr. China und Israel gründen einige gemeinsame Forschungsstellen, und China löst viele Bauvorhaben aus in Israel.

      Zwischen den Jahren 2013 und 2015 werden 1.600 Hamas-Kampftunnel unter Ägypten zerstört. Nachdem Hamas im Oktober 2014 einen Terroranschlag gegen die ägyptische Armee durchführt, bewilligt Israel den Einsatz zusätzlicher antiterroristischer Infanteriebattalione im Sinai, einschließlich der ägyptischen Schnelleinsatzkräfte. Ägypten führt den Pufferzoneplan durch: der Gazastreifen wird eingedrungen und eine 14 km-breite / 1 km-lange Pufferzone wird gegründet.

      Der Nilfluss in Ägypten enthält organische Materie, die ins Mittelmeer abgelagert werden und dann in Richtung der israelischen Küste abdriften und dort Gasreserven bilden – und also oft „Nilgeschenk“ genannt wird. Das amerikanische Gasunternehmen Noble Energy Inc. fängt an, die israelische Küste erkundet, um Erdgasfelder zu finden. Dies führt 1999 zur Entdeckung des 1. Erdgasfeldes (Mari-B). Bis zu Mitte 2013 wurden neun weitere Erdgasfelder entdeckt, einschließlich Leviathan und Tamar. 2004 fängt die Gaserzeugung in Israel statt und 2015 wird zwischen Israel, Griechenland und Zypern das gemeinsame Gasgewinnungsprojekt, das Energiedreieck, gestartet. Die Entdeckung dieser reichen Kohlenwasserstoffgebiete bietet die Möglichkeit, Israel in einen Hauptspieler auf dem nahöstlichen Energiemarkt umzuwandeln.

  15. Fluß
    Oktober 13, 2016 um 9:05 pm

    Paßt grad hierher. Ist ein sehr langer Artikel…

    http://www.maras-welt.de/2016/10/12/%C3%BCbertreibungen-als-machtinstrument-oder-wie-aus-einer-m%C3%BCcke-drei-elefanten-gemacht-werden/

    „““ Sie brauchen uns, für die Durchsetzung ihrer Pläne

    Es ist ja nicht so, dass ich denke, es gäbe keine „bösartigen“ Pläne. Natürlich gibt es die. Weder die Politik noch die Wirtschaft noch die Pharma- oder Agrarindustrie meinen es gut mit uns. Sie saugen uns aus, wo es nur geht. Sie tun alles daran, uns zu kontrollieren und zu manipulieren.

    In meinen Augen jedoch, sind es zunächst einmal nur Pläne, für deren Verwirklichung sie uns unbedingt benötigen. Deshalb gibt es Informationen, die sich verbreiten dürfen und Informationen, die sofort im Keim erstickt werden.

    Wenn es um die Macht und Größe der Strippenzieher geht, dann darf das die ganze Welt erfahren. Wenn es aber darum geht, irgendetwas Gutes für die Menschheit zu verbreiten, dann wird das sofort ausgemerzt. Selbstverständlich auch über die Medien. Eine andere Möglichkeit haben sie nicht. Außerdem wissen sie, wie empfänglich der Mensch für Botschaften ist, die den Anschein der Geheimhaltung erwecken. Je dramatischer und unglaubwürdiger eine Botschaft ist, desto mehr Wahrheit muss sich zwangsläufig dahinter verbergen. Das aber der Kern der Wahrheit von einer ganzen Reihe Lügen und Erdichtungen ummantelt wird, dass erkennen die wenigsten. Die Mehrheit denkt leider immer noch in schwarz/weiß oder in entweder/oder. Dabei gibt es weitaus mehr sowohl-als-auch.

    Da wir Schöpfer von Realitäten sind, benötigen sie unsere ganze Aufmerksamkeit, zur Durchsetzung ihrer Pläne. Ohne uns wäre das alles nicht möglich. Wir sind alle Teil-nehmer an dem großen Ganzen. Jeder nimmt einen Teil für sich heraus und gibt dem Ganzen Energie, in Form von Gedanken und Emotionen. Und wir wissen inzwischen alle, dass Gedanken gepaart mit Emotionen Realitäten erschaffen.

    Ich will das noch einmal (vielleicht schon zum Dutzenden Male) erklären, anhand von einem simplen Beispiel:

    Wenn ich jemandem erzähle, dass ich in letzter Zeit ganz viele rote Autos sehe und mein Zuhörer meiner Erzählung genügend Aufmerksamkeit schenkt, dann sieht er in Zukunft ebenso viele rote Autos und kann meine Aussage im Nachhinein bestätigen. Warum? Weil sein Fokus dann natürlich auf alle roten Autos gerichtet ist. Natürlich ist die Anzahl der roten Autos gleichbleibend. Nur die Fokussierung hat sich verändert. Das ist wie bei einem Magnet. In dem Fall hat mein Zuhörer quasi alle roten Autos magnetisiert und zieht sie deshalb an. Nun erweckt es den Anschein, als gäbe es nur noch rote Autos.

    Im Falle von Edward Snowden erweckt es für jeden Menschen, der an die totale Überwachung glaubt, den Anschein, als würde er überall und von allen Seiten beobachtet werden. Und so zieht derjenige permanent Situationen an sich, in denen er beobachtet wird oder denkt, er werde beobachtet. Also ist das für ihn absolute Realität geworden und er verhält sich auch dementsprechend, nämlich in ständiger Angst vor Beobachtung. Auch wenn er nichts zu verbergen hat. Das spielt dabei keine Rolle. Er fühlt sich dabei nicht frei und das ist es, was sie wollen.

    Im Falle der Bunkeranlagen sieht auf einmal jeder Mensch, der an die Vorbereitung der Ausrottung der Deutschen glaubt, in jedem Flüchtling einen Soldaten, der demnächst in so einen Bunker zieht. Auf einmal werden es immer weniger Flüchtlinge, die er sieht, da sich ja alle in die Bunkeranlagen zurückziehen.

    Jeder Mensch lebt nach seinen Glaubenssätzen. Was er glaubt, zieht er an. Somit bekommt er seine Glaubenssätze immer wieder bestätigt. Das ist ein Kreislauf, der nur unterbrochen werden kann, wenn man seine Glaubenssätze überprüft und dementsprechend verändert. Jemand der ständig denkt und ausspricht: „Ich bin immer krank!“, wird sich niemals vollständiger Gesundheit erfreuen können. Erlaubt Euch mal den Spaß und überprüft Eure Glaubenssätze. Ihr werdet überrascht sein, was da alles rauskommt. „““

  16. Fluß
    Oktober 13, 2016 um 9:14 pm

    Und…

    „““ Und schon wieder trifft die Beschreibung von Wikipedia, zum Begriff Information, den Nagel auf den Kopf:

    INFORMATION (von lateinisch in-formare ‚formen‘, ‚bilden‘, ‚gestalten‘, ‚ausbilden‘, ‚unterrichten‘, ‚darstellen‘, ‚sich etwas vorstellen‘) ist in der Informationstheorie eine Teilmenge an Wissen, die ein Sender einem Empfänger mittels Signalen über ein bestimmtes Medium (auch ‚Informationskanal‘ genannt) vermitteln kann.

    Weiter heißt es:

    Information kann ein allgemeines oder spezielles Interesse an Wissen befriedigen – gegebenenfalls zur Verwirklichung eines bestimmten Vorhabens (‚aktionsprägend‘) – oder sie regt nur die Phantasie an. Informationen können bewusst als Nachricht über einen Kanal/Datenträger von einem Sender an einen Empfänger übermittelt oder auch unbewusst transportiert werden und durch die Wahrnehmung von Form und Eigenschaft eines Objektes auffallen. Sender und Empfänger können sowohl Menschen und höherentwickelte Tiere als auch andere komplexe Systeme, wie Maschinen oder Computer(programme), sein. Im menschlichen Bereich gibt eine Information Auskunft über mindestens eine der Fragen wer? was? wo? wann? wie? warum? mit wessen Hilfe?

    Im Grunde sind Informationen Worte die „in Formation“ gebracht werden, um damit eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Georg Christoph Lichtenberg hat die Macht der Worte erkannt:

    Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert.
    Und mehr als das Blei in der Flinte das im Setzkasten.

    Ich habe zwar mit Bibeltexten nicht viel am Hut, doch dieser hier drückt nochmal aus, welche Macht Worte haben und das sie der Anfang von allem sind:

    Johannesevangelium, Prolog

    Im Anfang war das Wort 
    und das Wort war bei Gott, 
    und das Wort war Gott. 
    Im Anfang war es bei Gott. 
    Alles ist durch das Wort geworden 
    und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. 
    

    „…und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.“ So war es und so ist es auch heute noch.

    Eine in den Medien praktizierte Art und Weise, Worte in Formation zu setzen, um etwas zu steuern, ist die Propaganda.

    Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten oder Herrscher erwünschten Reaktion zu steuern. Dies im Gegensatz zu Sichtweisen, welche durch Erfahrungen und Beobachtungen geformt werden. Der Begriff „Propaganda“ wird vor allem in politischen Zusammenhängen benutzt; in wirtschaftlichen spricht man eher von „Werbung“, in religiösen von „Missionierung“. Entscheidend ist dabei die geschickte Auswahl und gegebenenfalls die Manipulation der Nachricht und nicht ihr Wahrheitscharakter.

    Bei allen Nachrichten, bei allen Informationen, die wir aufsaugen, sollten wir uns die Frage stellen: „Kann ich etwas daran ändern?“ oder „Habe ich einen Einfluss darauf?“ Und dann können wir uns überlegen, inwieweit wir für uns etwas ändern können.

    Wenn wir nichts daran ändern können, bringt es auch nichts, sich weiterhin darüber Gedanken zu machen und in Ängste zu verfallen, damit spielen wir den Propagandisten nur die Bälle zu. Dann kommt es zu einem Schlagabtausch und das Spiel beginnt.

    Und wenn wir das Ganze dann auch noch verbreiten, holen wir immer mehr Spieler ins Spiel. Wo sich am Anfang vielleicht nur zwei gegenüberstanden, stehen sich am Ende ganz viele gegenüber und gewinnen zugleich immer mehr an Zuschauern. Und dann haben sie uns genau da, wo sie uns haben wollen: Im Spielfeld. Allerdings mit ihren Regeln. Es ist ja deren Spiel, sie haben uns quasi eingeladen, daran teilzunehmen. Und jetzt kommt der Clou: Es ist völlig egal, welchem Team Du angehörst! So oder so, das Spiel läuft…

    Was haben denn Spiele für einen Sinn? Beschäftigung, Ablenkung, das Konkurrenzdenken schärfen, gewinnen wollen usw. Wenn wir an einem Spiel teilnehmen, egal, ob als Zuschauer oder als Spieler, können wir in der Zeit nichts anderes tun, weil unsere ganze Aufmerksamkeit, unser Fokus, auf dieses Spiel gerichtet ist. Auf unser Leben übertragen heißt das nichts anderes, als das wir nicht mehr in der Lage sind, unsere eigene Realität zu kreieren. Wir sind nicht mehr bei uns selbst.

    Würde jeder seine eigene wunschgemäße Realität erschaffen, hätten sie keine Zuspieler mehr und müssten ihre gesamten Spielchen beenden. Leider sind wir kollektiv schon so konditioniert, dass wir denken, wenn wir in einen Kampf gehen, würden wir eines Tages gewinnen. Dabei geht es hier nicht um gewinnen oder verlieren sondern um Existenz und Nichtvorhandensein. Etwas was keine Energie erhält, stirbt bzw. wird erst gar nicht zum Leben erweckt. Immer, immer, immer…

    Es geht hier auch nicht um Ignoranz sondern um das Wissen, dass wenn ein Spiel eröffnet werden soll, man sich bewusst dafür entscheidet nicht daran teilzunehmen, schon gar nicht emotional (Angst, Furcht, Wut, Zorn). Nehmt es zur Kenntnis und zieht weiter ohne das Spiel zu beurteilen, denn das fordert schon wieder Aufmerksamkeit und gibt dem Ganzen Energie.

    Am besten ist sowieso, wenn man sich nur auf sein unmittelbares Umfeld konzentriert und schaut, was dort im Argen liegt. Dort kann man nämlich handeln und etwas verändern und zwar an seinen Glaubenssätzen. Ändert man die, ändert man sein ganzes Dasein. „““

  17. E. Duberr
    Oktober 14, 2016 um 10:11 am

    @
    Herr Fricke

    Was wollten sie eigentlich sagen ? Ihr Artikel ist lang und verwirrt . Also : Bitte kurze Sätze und ein roter Faden . In der Kürze liegt die Würze !

  18. E. Duberr
    Oktober 14, 2016 um 4:27 pm

    Zum Titel : Wir sind schon eingespannt und gehen im Geschirr , wie die Ochsen , die Peitsche knallt . Wir werden nicht gefragt , ob wir wollen , wir sind Vieh .

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