Startseite > Erkenntnis > Umgang mit „unbequemen“ Themen …

Umgang mit „unbequemen“ Themen …

Ich hatte in letzter Zeit immer mal wieder Themen aufgegriffen und zum Draufrumkauen angeboten, bei denen ein regelrechter Shitstorm auf mich herniedergegangen ist. Aus Frust schrieb ich gestern auf Facebook:

Ich gebe die Hoffnung auf, dass die Menschheit noch aus ihrem Sklavendasein erwachen wird.
Sobald Mensch die vorgegebenen Grenzen hinaus denkt und „erforscht“, findet er sich in der Schublade „Verrückter“ wieder und wird gemieden wie ein Aussätziger.
Warum soll es nicht möglich sein, Themen wie außerirdische Besucher, Freie Energie oder die Möglichkeit einer flachen Erde nüchtern und sportlich zu diskutieren ohne eine endgültige Stellung dazu einnehmen zu müssen?
Als ich mein Physikstudium antrat, war das erste, was wir lernten: „Alles, was Ihr hier vorgestellt bekommt, sind Modelle, die auf den bisher bekannten Fakten aufbauen. Da wir aber nur wenig von dem wissen, was an Möglichkeiten vorhanden ist, müsst Ihr jederzeit bereit sein, Neues in Betracht zu ziehen, und Altes dann gehen zu lassen.
Nun war ich schon immer ein Freigeist und Science Fiction hatte mir stark angezogen. So bin ich auch heute, wo es stramm auf die 60 zugeht, immer noch gerne bereit, mir die Grenzwissenschaften anzuschauen und auszuloten, ob es nicht noch mehr und anderes gibt, als uns seitens des Mainstreams vorgesetzt wird. Und gerade in Zeiten, in denen das Wort Lügenpresse aufgrund mannigfaltiger Entlarvungen wieder die Runde macht, erscheint es mir doch gegeben, unsere Geschichte und Modelle zu hinterfragen.
Dass aber schon die Zuwendung hin zu einem besonderen Thema gleich einen Shitstorm auslöst, zeigt mir, dass wir noch immer im tiefsten Mittelalter steckten, wo ein Galilei (sorry, ich bin sicher keiner) gerade noch die Kurve bekam, um nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.
Der heutigen Scheiterhaufen sieht dann so aus, dass Freunde zeigen, dass sie eben nicht Freunde sein können, weil andere Freunde sage, wenn Du diesen Spinner nicht entfernst, sind wir keine Freunde mehr.
Ich finde das sehr schade, könnte doch in einem gemeinsamen, auf Achtsamkeit basierenden Dialog Neues entstehen. Wenn aber die kognitive Dissonanz bei entsprechend kulturell programmierten Themen so extrem zuschlägt, dann braucht die Menschheit wohl doch noch etwas länger auf dem Welt in die Liebe, in der kein Kleinkrieg mehr geführt wird, nur weil man mal aus der Reihe denkt …

Zur Motivation, warum die freimütige Diskussion um solche Themen eher als kritisch betrachtet und damit zu verurteilen ist, dazu schreibt Barry Jünnemann, mit dem ich schon einige Interviews führen konnte und hier auf dem Blog gepostet hatte:

Ich verstehe dich sehr . Gerade als Freidenker und „Wahrheitssuchender“ gerät man immer zwischen die Fronten der Moral und dem Zweifel, und zwischen Glauben und Wissen. Du hast schon einige Interviews mit mir gemacht, daher kennst du meine Themen und weißt wovon ich rede. Du kämpfst in der heutigen Zeit nicht nur für die Wahrheit, sondern vielmehr gegen die Ignoranz der Menschen und nun auch noch gegen die gezielt, von der Elite, eingesetzten Verwirrer und Desinformanten. Gegen die, die mit gezielt ausgesuchten Themen versuchen, die Wahrheitsbewegung ins Lächerliche zu ziehen. Gleichzeitig wird den Menschen durch die Elite ein neues Bild antrainiert. Du musst nichts wissen, deine Meinung reicht vollkommen aus. Und jeder hat ein recht auf seine Meinung. Ist das so? Warum geht dann niemand mit Schmerzen zum Bäcker, der doch auch dazu eine Meinung hat. Hier ist dann doch die qualifizierte Meinung, noch besser, Wissen gefragt. Das gesamte Schulwissen wird in Frage gestellt. Das öffnet Scharlatanen Tür und Tor. Wenn kein Basiswissen mehr respektiert werden muss, dann haben wir in Deutschland 80 Millionen verschiedene Meinungen, und niemand weiß mehr etwas. Vor allem jedoch kann so nie eine Gemeinschaft entstehen. Und das ist das Ziel der Elite. Gib das Wissen zum Abschuss frei und öffne dem Glauben und der Meinung Tür und Tor. So teilt und beherrscht man besonders geschickt. Niemand muss sich mehr Wissen anlesen, niemand muss Angst vor überprüfbarem Wissen haben. Alles kann die Wahrheit sein. Es lebe der Unsinn. Und gerade hier sind wir Wahrheitssuchenden und Freidenker gefragt. Wir müssen uns lossagen von der eigenen kognitiven Dissonanz und ernsthaft Fragen stellen und sie objektiv beantworten oder objektiv nach Antworten suchen. Und es gibt die Antworten. Du kennst meine Bücher. Gleichzteitig ist es unsere Aufgabe, die Ergebnisse mehrfach zu prüfen, bevor man sie weitergibt. Heute werden in den seltesten Fällen noch lange Texte gelesen. Man betrachtet sich das Bild und die Überschrift, und so trainiert, reimt man sich den Rest zusammen. Auch das müssen wir bedenken und entsprechend sorgsam mit den Rechercheergebnissen umgehen. Ein sogenannter „Shitstorm“ ist sehr gut. Zeigt er dir entweder, dass du die kognitive Dissonanz der anderen getroffen hast, oder aber auch, dass sich andere ernsthafte Wahrheitssuchende, also nicht die, die das Thema nur „hipp“ finden, mit dem Thema auch beschäftigt haben und eventuell du auf dem Holzweg bist. Wahrheitssuchende sollten immer am gleichen Ende des Seils ziehen und dabei keinem eine Schlinge um den Hals legen und dann einfach weiterziehen. Das passiert jedoch sehr schnell, wenn kein Wissen vorhanden ist und derjenige nun um seine Reputation bedacht ist und seine „unqualifizierte“ Meinung verteidigt. Ich kenne dich lange genug um dich gut einschätzen zu können. Und ich bin mir sehr sicher, dass du ein sehr objektiver und wahrheitsliebender Mensch bist. In diesem Sinne …

Von anderer Seite kam noch ein:

„Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise“ – Carl Sagan

Tut mir leid Martin, aber mit gewissen Hypothesen eckt man eben schnell an. Deine Meinung zur flachen Erde als kontrovers zu bezeichnen ist lächerlich untertrieben.

Worauf Barry noch weiter vertiefte:

Ich muss dir da recht geben. Ich kann mich gut an die Zeit meiner 40 jährigen Recherche zu diesen Dingen erinnern. Bis ich keine eindeutigen Fakten hatte, Beweise hatte, wenigstens klare Indizien, habe ich meine Recherchen für mich behalten. Eine Meinung, auch meine eigene Meinung hat mich nie interessiert. Ich wollte es wissen… oder ehrlich sagen, dass ich es nicht weiß.

Und ich erwiderte:

Womit ich hadere ist, dass es nicht nur einen Weg gibt, sich ein Thema zu erschließen. Ich habe gelernt, dass ein Thema für mich viel leichter zu bearbeiten ist, wenn ich dies mit mehreren in der Diskussion tue. Der eine lernt besser so, der andere anders.
Warum ist es nicht möglich zu sagen, lass ihn doch erst einmal machen. Stattdessen kommt gleich die Keule des Besserwissers raus. Wie sagte Frau Birkenbihl immer so schön: Ich leg es mal ins Regal. Wer es mit betrachten mag, ist gerne eingeladen. Der Rest möge es einfach liegen, es ruhen lassen.
In meinen nun 58 Jahren habe ich immer wieder gesehen, dass am Ende des Weges die Wahrheit gewann. Auch und besonders aus Fehlern wird man klug.
Für mich gibt es im Umfeld der Flache Erde Diskussion genügend Punkte, die auch mit der Runden Erde nicht richtig beantwortet werden können. Oder auch NASA Fakten, die mir recht merkwürdig anmuten. Wenn diese nicht betrachtet werden dürfen, nur weil sie eben unter der Flagge Flache Erde angesprochen sind, so ist auch dieses Verhalten für mich doch eher fragwürdig.
Und daher nochmals: Drescht einfach nicht auf das Vorgehen anderer rein, lasst los uns laufen. Es wird schon die Wahrheit auch bei diesen am Ende erkannt werden.

Also Mal die Frage in die Runde: Sollte ein Thema erst auf den öffentlichen Tisch, wenn ich es erst von vielen Seiten beleuchtet habe, quasi es genügend vorgedacht ist und es wenig Denklücken gibt? Oder doch eher so offen gestaltet sein, dass ein Selbst-darüber-nachdenken möglich wird?

  1. tulacelinastonebridge
    Oktober 7, 2016 um 12:59 pm

    …………………..8.4 Fragesteller: Wo kommen die Menschen her, die diese Flugobjekte bedienen? Sind sie mit einer Nation auf der Erde verbunden? Wo kommen sie her?

    Ra: Diese Menschen kommen vom gleichen Platz wie du oder ich. Sie kommen vom Schöpfer.

    So wie du die Frage gemeint hast, in ihrem seichteren Aspekt, sind diese Menschen jene in deiner und in den Regierungen anderer, die für das verantwortlich sind, was ihr als nationale Sicherheit bezeichnen würdet.

    8.5 Fragesteller: Habe ich das so zu verstehen, dass die Vereinigten Staaten diese Schiffe in Unterwasserstationen haben?

    Ra: Ich bin Ra. Du bist korrekt.

    8.6 Fragesteller: Wie haben die Vereinigten Staaten die Technologie gelernt, um diese Land [undeutlich] zu bauen?

    Ra: Ich bin Ra. Es gab einen Geist/Körper/Seele-Komplex, der euch Menschen unter dem Klangschwingungskomplex NIKOLA bekannt war. Dieses Wesen verließ die Illusion, und die Papiere, die notwendigen Erkenntnisse enthielten, wurden von Geist/Körper/Seele-Komplexen genommen, die eurer Sicherheit des nationalen Divisionskomplexes dienten. So wurden eure Leute zu Mitwissenden der grundlegenden Technologie. Im Fall der Geist/Körper/Seele-Komplexe, die ihr Russen nennt, wurde die Technologie von einem der Bündnismitglieder in einem Versuch, Informationen zu teilen und Frieden unter euch Menschen zu bringen, vor ungefähr 27 Jahren gegeben. Die Wesen, die diese Information gegeben haben, lagen falsch, aber wir haben am Ende dieses Zyklus viele Dinge in Versuchen unternommen, eure Ernte zu unterstützen, von denen wir die Torheit mancher Arten von Hilfe lernten. Dies ist ein zusätzlicher Faktor für unsere vorsichtige Herangehensweise zu diesem Zeitpunkt, auch wenn der Bedarf Potenz über Potenz größer ist, und der Ruf eurer Menschen größer und größer ist……………….

    https://dasgesetzdeseinen.wordpress.com/themen-p-z/ufos/

  2. Fluß
    Oktober 6, 2016 um 8:07 pm

    Und damit die Leut hier was zu lesen haben:
    https://erstkontakt.wordpress.com/2016/10/03/bewusstsein-gesundheit-energetische-heilmethoden-im-krankenhaus-ein-gluecklicher-verlauf-von-dr-barbara-kiesling/

    Gehts ums Fleischessen. Und da ist noch ein Link drin, wo ich früher unter meinem andern Nick geschrieben hab.

    Fricke, da kommt auch Hüther drin vor, ich hab keinen Nerv mehr für solche Themen.

  3. Fluß
    Oktober 6, 2016 um 6:06 pm

    Grins, 3 Schlagersänger als Bübchen wissen was abgeht. Hahahahah.
    Ich schau nur alle paar Tage hier rein.

  4. Don Joao
    Oktober 5, 2016 um 1:57 pm

    .

    Am besten, lieber Martin, veranstaltest du vorweg eine kleine Fragerunde und verschafft dir zunächst einmal einen kleinen Einblick in das, was du sagen möchtest. Das Ergebnis sollte natürlich möglichst repräsentativ sein, wobei mir das „Institut für Demoskopie Allensbach“ auf Anfrage gerade mitteilte, dass 1.000 Leute bereits ausreichen; du kannst es dir also gerne leicht machen, denn früher, so sagte man mir, hätte man 2.000 Personen befragen müssen, um zu einem stabielen Ergebnis zu gelangen.

    Woran das liegen mag, erschließt sich mir allerdings nicht, ist wohl aber so.

    Also starte einfach eine Rundfrage mit dem Titel dessen, was du zu veröffentlichen beabsichtigst und lässt anklingen, was du vorzutragen gedenkst. Ist doch gar nicht so schwer. Sollte die Umfrage ergeben, dass du mit deiner Meinung völlig daneben liegst, ändere sie einfach und behaupte das Gegenteil. Damit dann ist dir die volle Unterstützung deiner Leserschaft gewiss und erhältst auf diese simple Weise nur noch Lob.

    Was hältst du davon? Ist das nicht grandios? Und damit gehst du allen Problemen aus dem Weg und man liebt dich. Wäre doch mal einen Versuch wert, meinst du nicht?

    Liebe Grüße
    Don João

    • Fricke
      Oktober 5, 2016 um 8:35 pm

      Exquisit, genau Preiset den Herren 😉

      Lob Lob Lob

    • Fluß
      Oktober 6, 2016 um 6:14 pm

      Blog Lebens-Themen.bezogen machen und die rechte Link-Seite für Werbung rausnehmen.
      Auf zu vielen HOCH-zeiten erzeugt tiefe = Sumpf!

  5. Oktober 5, 2016 um 1:47 pm

    Bis jetzt habe ich auf deinem Blog-Beitrag herum gekaut, Martin.
    Dabei dachte ich über die Frage nach: Welche Absicht verfolgt Martin mit dem Veröffentlichen?
    Mir sind mehrere Möglichkeiten in den Sinn gekommen, doch schlussendlich weiß ich es immer noch nicht. So könnte ich dir diese Frage direkt selber stellen. Mich allerdings frage ich: Interessieren mich seine Beweggründe tatsächlich? Und wenn sie mich nicht ernsthaft interessieren, was bewegt mich diesen Beitrag zu schreiben? Wahrscheinlich möchte ich dir einen versteckten Hinweis geben. Doch wozu verstecken?
    Antwort: Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass eine direkte Antwort wie Klugscheißerei klingt und wenn ich mir selber eine ernst zu nehmende Antwort auf eine Frage erhoffe, so laufe ich Gefahr wie ein Depp dazustehen.
    Nun überlege ich, wer schreibt eigentlich warum.

    • Fricke
      Oktober 5, 2016 um 8:28 pm

      Cleverer Schachzug zur eigenen Entlastung.

      • Oktober 6, 2016 um 12:45 pm

        Da schau an der Fricke, isser doch immer wieder für eine Erkenntnis gut. lach
        Ich, für meinen Teil, hatte bereits im Kindergartenalter begriffen, dass zu lügen Belastung bedeutet.

        • Fricke
          Oktober 6, 2016 um 4:45 pm

          Ihre Erkenntnis vorausgesetzt, selbstverständlich.

          Ich, für meinen Teil, hatte bereits im Kindergartenalter begriffen, ich bin da.

          😉

          • Fricke
            Oktober 6, 2016 um 9:19 pm

            Heute längeres Geschäft, auch gut. Tüte nicht vergessen und ab in die bereitgestellten Tonnen.

        • Fluß
          Oktober 6, 2016 um 6:18 pm

          Der ist nur frech – der tut nur so, damit bin ich schon auf die Welt gekommen. Nonverbale Kommunikation, grins.

          • Fricke
            Oktober 6, 2016 um 6:45 pm

            Der Kläffer schaut „nur alle paar Tage hier herein“, bei Durchfall auch öfter.

            „Damit bin ich schon auf die Welt gekommen“, für „nonverbale Kommunikation“ einfach zu Großmäulig, das haben diese Wadenbeisser so an sich (von Geburt an). Offensichtlich bezieht sich „nonverbal“ auf Inhaltslosigkeit.

          • Fricke
            Oktober 6, 2016 um 6:59 pm

            Das kommt daher Flüsschen

            lateinisch vacuum, substantiviertes Neutrum von lateinisch vacuus = entblößt, frei, leer

            http://www.ostarrichi.org/image-oesterreichisch-5077-a_Brezn_reissn-sturzen.png?style=10&onair=on

          • Fricke
          • Fricke
            Oktober 6, 2016 um 7:03 pm

            Bildchen sind aus, muss ich mir auch nicht vorstellen.

            also

            kurz:

            wuschig

          • Fluß
            Oktober 6, 2016 um 7:23 pm

            Wunder.bar – keine Bildchen mehr. Ist ja auch anstrengend.
            Also ich schau ja nich aufs Unterteil, grins. Mich erschrecken ja eher die ganzen Sendungen.
            Ein Richter in nackisch, paar Jahre Amtszeit und schon Pension und in allen Tv-Formaten.

            Und um in Waden beißen zu können, muß ein MANN erst mal welche haben 🙂

            Ich kann übrigens nix dafür, daß ich so geboren wurde. Mann und Frau sind ja bei ihnen nicht benbürtig!

          • Fluß
            Oktober 6, 2016 um 7:33 pm

            Mal was von Baseball gehört?
            Sie teilem aus und wollen nich einstecken.
            ICH kann auch ohne WIRKUNG schreiben.

            Wetten, daß sie nur ein Tiefflieger sind= Und dafür hoch stapeln!

            Achja, ich seh sie nicht als Mann.

          • Fluß
            Oktober 6, 2016 um 7:52 pm

            Übrigens sind ihre Bilder an mich sinn-los da die sich eh nich laden.
            Was für ein Bild-Register muß es da bei ihnen geben.
            Und sie schreiben mir, daß ich kacken gehen soll. Lassen sie doch einfach mal ihre Bildchen los!
            Und ich bin immer noch nicht ihre Neurose!
            Schaun sie bei sich, dann wird wenigstens mal ein Schuh, äh Mann draus!

  6. Heinrich Schmitt
    Oktober 5, 2016 um 12:31 pm

    „“Heute ist der Sinn des Lebens, Geschwaetzwettbewerbe zu veranstalten, gigantische Krachmaschinen, Heulmaschinen, Geschwaetzverstaerkungsmaschinen Tag und Nacht in Betrieb zu erhalten““ Hans Arp, 1915-1965

  7. Fricke
    Oktober 4, 2016 um 11:07 pm

    Mal was, nicht nur zu Ihren „Shitstörmern“

    Der Leistungsdruck be-hindert, dass Menschen sich für Unvertrautes öffnen, und bewirkt in aller Regel, dass sie an bekannten Lösungen festhalten. Der renommierte Neurobiologe Gerald Hüther untersucht seit Jahren, welche Perspektiven kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse auf Bildungsprozesse eröffnen. Er beschreibt, dass Lernprozesse beim Kind grundsätzlich wie bei Erwachsenen ablaufen:

    „Jede Art von Verunsicherung, von Angst und Druck erzeugt in ihrem Gehirn eine sich ausbreitende Unruhe und Erregung. Unter diesen Bedingungen können die dort über die Sinneskanäle eintreffenden Wahrnehmungsmuster nicht mit den bereits abgespeicherten Erinnerungen abgeglichen werden. Es kann nichts Neues hinzugelernt und im Gehirn verankert werden. Oft werden die Erregung und das damit einhergehende Durcheinander im Kopf sogar so groß, dass auch bereits Erlerntes nicht mehr erinnert und genutzt werden kann. >Das einzige, was dann noch funktioniert, sind ältere, sehr früh entwickelte und sehr fest eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster.>“

    Durch bedrohliches und isolierendes Konkurrenzdenken agieren die Menschen gegen ihre eigenen Bedürfnisse.

  8. Fricke
    Oktober 4, 2016 um 8:42 pm

    Herr Bartonitz,

    das riecht nicht nur nach „Vulvarisierung“ oder auch einer „Selbstvulgarisierung des Bürger/tums“ (die in Donald Trump („Ich liebe die Ungebildeten“) bereits zu besichtigen ist).

    Die Literatur kennt diesen Typus. Es ist der mimetische Doppelgänger, eine Figur, die den Empörten die eigene Emotion zurückspiegelt, die Krisenangst, die abgelagerte Weltwut, das ganze innere Gift. In ihrem Doppelgänger sollen sie sich erkennen, denn er sagt, was alle denken. „Oh Gott, er versteht uns.“ Deshalb wildert Trump, dem die plebejische Bewunderung für die Verschwendung sicher ist, im Reich der niederen Dämonen. Er ist unflätig, rüde und hinterhältig, er pöbelt, geifert und hetzt. Keiner sagt so oft „fuck“ wie er.

    Kein anderer als Silvio Berlusconi hat das Betriebsgeheimnis ausgeplaudert, Berlusconi, der sich wie Trump als Außenseiter seiner Klasse in Szene setzte beruft sich dabei auf Erasmus von Rotterdam und dessen Lob der Torheit
    In der Torheit sieht er eine Quelle von „Vitalität und Kreativität“.

    Bunga Bunga oder auch Bingo Bongo (der Film).

    Woher das kommt? Wissen Sie doch…..

    Kleiner Tipp:

    http://img.zeit.de/politik/ausland/2016-05/krise-liberalismus-donald-trump-kapitalismus-patriotismus-rechtspopulismus-masken/wide__820x461__desktop
    Politikermasken in einem chinesischen Geschäft für Partyzubehör.

  9. Martin Bartonitz
    Oktober 4, 2016 um 8:33 pm

    Noch ein Denkanregende Stellungnahme – von Thomas Doppelhofer:

    Eine zu tiefe und zu langwierige Beschäftigung mit den mind. 80% Faketheorien (siehe) behindert die Bildung von Kooperationen im Real Life und somit die gemeinschaftliche Arbeit an Lösungen bzw. deren Umsetzung im täglichen leben. Vorallem die kritischen, frei und gerne denkenden Kräfte werden so blockiert und in einer Art Warteschleife der Untätigkeit gehalten. 1 Mann wie ein Sepp Holzer, Clemens G. Arvay, oder viele andere Aktivisten, Gärtner, Tüftler, Reparierer, Künstler und Menschen welche „draussen“ was tun ist für „das System“ weit gefährlicher und die Menschheit weit nützlicher als 10 000 von den Teilern und Verbreitern welche ihre Zeit mit teilen, verbreiten, diskutieren und sich gegenseitig mit Argumenten zuschütten vergeuden. Ausserdem ist die Taktik der Fakeverschwörungen schon in der Zeit nach dem Kennedyattentat entstanden und läuft offensichtlich immer besser. Wage gar nicht zu denken was passiert wenn die sich alle mal die Ärmel raufkrempeln und raus gehen, das ganze Face to Face in ihrem Umfeld machen, Friedensdemos besuchen oder mal wenigstens mit Nachbarschaftshilfe anfangen würden. Die Massen betrifft das sowieso nicht sondern nur die ca 10% welche dafür da sind den Massen ein gutes Beispiel zu geben 🙂 😉 Die 80 jährige Freundin meiner Mutter welche seit sie das erstemal von Saatgutverordnungen gehört hat immer mehr alte Pflanzen kultiviert und im Tauschkreis verschenkt ist mehr Revoluzzer als die meisten Facebookler mitsamt ihren Aufrufen dazu 🙂

  10. Martin Bartonitz
    Oktober 4, 2016 um 7:05 pm

    Auch interessant, dass er gerade an mir vorbei fliegt:

  11. Martin Bartonitz
    Oktober 4, 2016 um 7:00 pm

    Hierzu passendes(?), jedenfalls interessantes Statement zu Meinungsfreiheit und Höflichkeit von Broder im Kontext zu der gestrigen Dresden-Demo:

  12. Fricke
    Oktober 4, 2016 um 5:55 pm

    Ein „selbst darüber nachdenken“ und Facebook & Co., Herr Bartonitz, das ist für mich Humor.

    Die Netzcommunity“ ist nicht´s anderes als die Gesellschaft, sie ist ein Abbild.
    Scheingefechte sind Geschäft und Meinungen „Lobbyismus in eigener Sache“. Darum ist Meinungsfreiheit auch so wichtig, es geht um Werbung „Anwerbung“ – „Umwerbung“ und drumherum“, mit den entsprechenden Werbemitteln, Leuchtreklame inclusive.

    kurz: Balz

    364 Tage rund um die Uhr. (das mit dem „alle 4 Jahre“ (er)spar ich mir mal)

    Und was Themen anbelangt, ja da müssen sie sogar „selbst darüber nachdenken“ und ihre Meinung sollte bereits vor der Debatte feststehen. Überzeugen müssen Sie da keinen von, Sie müssen sie lediglich vertreten, ach und in eigener Sache, Herr Bartonitz, ihren Dunstkreis einfach mehr koordinieren. (Tipp: Weniger ist oft mehr, allerdings birgt „weniger“ oft die Gefahr der Einseitigkeit. Doppeltipp: Öfters mal wechseln, dann müffelt das auch weniger)

    Ende der

  13. Martin Bartonitz
    Oktober 4, 2016 um 12:02 pm

    Kam gerade noch als Ergänzung von Barry zum Thema, mit wem ein Thema zu diskutieren ist:

    Ich stelle mir gerade einen Herzchirurgen vor, der vor einer Operation mit seinen Freunden vom Fussballverein diskutiert, wie er operieren soll. Soll heissen; Ab einem gewissen Wissenstand, kannst du nicht mit allen Menschen diskutieren. Es wäre ein Unterfangen ohne Ende, da sich zunächst alle auf einen Wissenstand bringen müssen. Sonst fängst du immer wieder bei Null an. Die Frage ist hierbei natürlich, wie professionell du nun recherchieren willst. Ich bediene mich da immer der Fachleute aus allen Haupt und Randgebieten des jeweiligen Themas. Und da nicht nur einen, sondern Dutzende. Man kann natürlich auch in Stammtischmanier darüber plaudern. Das bleibt jedem selbst überlassen. Also mal grob gesagt, unterhalte ich mich zum Thema Herzchirurgie nicht mit Fleischereifachverkäufer, nur weil sie auch eine eigene Meinung haben.

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: