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„Der demokratische Wettstreit ist eine Ergotherapie für alle Konkurrenten der Herrscher“

Bundestagsdebatte (Foto: Wikipedia)

Bundestagsdebatte (Foto: Wikipedia)

Politiker wollen etwas von der übrigen Bevölkerung. Sie drängen nicht nach oben, um Diener des Volkes zu sein, sondern um das Volk für ihre Interessen zu nutzen. Das ist normale Biologie.

Gerade ging ein Kommentar von Fricke zum Artikel Demokratie – in der Masse abgewählt ein, den ich gerne noch einmal als eigenen Artikel einstellen will, lohnt es sich doch, auch hierüber zu reflektieren:

Gegenwärtige Demokratie („Polyarchie“) ist eine Herrschaftsform, und deshalb muss man sie zunächst von oben nach unten betrachten, um sie zu verstehen.

Demokratie hat für Herrscher nämlich die angenehme Eigenschaft, dass Konkurrenten gut sichtbar sind. Sie schleichen sich nicht durch den Wald an den Palast heran, um ihn zu erobern, sondern sie stehen weithin sichtbar auf freiem Feld. Dort treffen sie nicht auf die aggressiven Truppen des Königs, sondern auf einen freundlich werbenden Kämpfermarkt: „Mach doch bei uns mit, wir wollen auch da rein in den Palast“ werben sie scheinbar offenherzig um jeden Machtwilligen, den sie im Erfolgsfalle umsorgen und beschäftigen, damit er zwar den Eindruck hat, sich permanent auf den Palast zuzubewegen, den er aber tatsächlich nie erreichen soll, denn die neuen Freunde sind natürlich Vasallen des Königs oder schlicht Konkurrenten. Der demokratische Wettstreit ist eine Ergotherapie für alle Konkurrenten der Herrscher. Sie dürfen sich um die Macht bewerben und frühzeitig das Gefühl bekommen, ihr schon nahe zu sein, sie werden beschäftigt mit unzähligen Foren für Selbstdarstellung, mit der Proklamation von Forderungen und Programmen, mit der Mitwirkung in Gremien. Um ihr menschlich-genuines Aggressionspotential zu bändigen, werden die Konkurrenten der Macht von den Mächtigen sogar gefüttert – schon im kleinsten Ortsbeirat gibt es Aufwandsentschädigungen für die schwere Tätigkeit des Sitzens, und man macht nicht einmal einen Unterschied zwischen den eigenen Unterstützertruppen und den angeblich doch bedrohlichen Konkurrenten.

Aus Sicht des Ethologen ist Demokratie ein sehr gutes Sozialmodell: es reduziert ressourcenverschwendenden Mord und Totschlag und schont die Kräfte der Anführer, weil sie Konkurrenten für ihre eigenen Zwecke einspannen, anstatt mit ihnen zu streiten. Regierungsfraktion und Opposition mögen sich zwar in der Bundestagsarena fürs Publikum unversöhnlich und kämpferisch zeigen, sie wissen aber doch um ihren einzigen (potentiellen) gemeinsamen Gegner: das Volk.

Denn wie man es auch dreht und wendet: Politiker wollen etwas von der übrigen Bevölkerung. Sie drängen nicht nach oben, um Diener des Volkes zu sein, sondern um das Volk für ihre Interessen zu nutzen. Das ist normale Biologie.

Wie immer bei sozialen Lebewesen wird die eigene Ausnutzung durch Mächtigere dann akzeptiert, wenn es entweder keine Alternative gibt (weil die Arbeiterin im Bienenstaat nun mal nicht Königin werden kann) oder eine Kosten-Nutzen-Rechnung die Rebellion unattraktiv macht (was sie noch lange nicht ausschließt, siehe Terrorismus). Deswegen ist es das Kerngeschäft der Herrscher auch in einer Demokratie, ihren Nimbus zu erzeugen; nur sie können angeblich all das Lebensfeindliche vom Volk fern halten, das es unsichtbar umgibt: Verbrechen, Terror, Krankheit, feindliche Mächte, Naturkatastrophen. Für diesen Schutz zahlt man, wenn auch nicht gerne, so doch reichlich.

Wer – sozialwissenschaftlich verkorkst – dem nicht folgen mag, betrachte einfach die machterhaltende Funktion des Systems rein empirisch: von 1949 bis 2009 bildeten nur 3550 verschiedene Menschen die „politische Elite“ auf Bundesebene als Bundestagsabgeordnete – also etwa 0,003% der Bevölkerung; bis Juli 2013 gab es 208 verschiedene Mitglieder von Bundesregierungen, viele davon Abgeordnete. Nur 250 Politiker haben als „Seiteneinsteiger“ keine klassische Parteikarriere durchlaufen (Weyh 2013, Küpper 2013). Vier Seiteneinsteiger pro Jahr, gut 50 Karrieristen aus eigener Parteizüchtung pro Jahr, darunter sehr dauerpräsente Personen wie Wolfgang Schäuble (über 40 Jahre nonstop im Bundestag, vor knapp 30 Jahren das erste Mal Bundesminister). Demokratie bietet den Herrschenden also offenbar ein stabiles System zur Ausübung der Macht, und Emma Goldman‘s Satz erscheint aller Politologenhäme zum Trotz nicht unzutreffend: „If voting changed anything, they‘d make it illegal.“ (zit. nach Nassehi 2013b) Wählen soll nichts ändern, sondern stabilisieren.

Sie ist weder gut noch schlecht, sondern einfach unter bestimmten Bedingungen relativ stabil. Und nur darum geht es aus Sicht des Systems.

„Die Herrschenden haben die Demokratie nie freiwillig gewährt.“ Das ist inzwischen State of the art, wenn es schon die Bundeszentrale für politische Bildung sagt (2004). Allerdings schwingt in dem Satz schnell eine verkehrte Vorstellung mit: dass nämlich Demokratie zur Glücklich- und Seligmachung des Volkes da wäre. Das ist sie nicht.

Demokratie wird gerne mit Begriffen wie Freiheit, Selbstverwirklichung, Rechtsstaatlichkeit, Fairness, Gleichberechtigung, Minderheitenschutz und dergleichen mehr assoziiert (so etwa Schubert/ Klein 2011). Darauf kann sich eine Demokratie einigen, sie muss es aber nicht (und tut es bei genauerem Hinsehen auch nicht). Auch eine Demokratie lebt von Abgrenzung, sie kultiviert Nationalismus weit mehr als etwa eine Monarchie, weil sie auf die fixe Idee angewiesen ist, dass eine bestimmte Gruppe von Menschen dazugehört (Wahlbürger) und andere eben nicht (Ausländer, alle Bewohner anderer Staaten).

Und auch eine demokratische Gesellschaft, die ja heute stets eine kapitalistische ist, funktioniert nur mit deutlichen Klassenunterschieden, mit Reichen und Armen, mit Mächtigen und Ohnmächtigen.

Selbst wenn man Demokratie idealisiert, ist es nicht ihre Aufgabe, alle Menschen an irgendetwas mitbestimmen zu lassen – auch das wird ja hartnäckig behauptet. Es ist dann vielmehr ihre Aufgabe, die besten Ideen hervorzubringen, was bedeuten könnte: Ideen, die nicht schlecht sind und von möglichst vielen, jedenfalls so vielen wie nötig unterstützt oder akzeptiert werden. Da es Herrschern gemeinhin völlig wurscht ist, was für eine Politik sie machen, solange sie von ihnen gemacht wird, ist eine solche Beteiligung des Volkes gänzlich unschädlich: soll es doch streiten um den richtigen Weg in der „Energiepolitik“, um Atomkraftwerke oder Kohleabbau, Nachhaltigkeit oder Wachstum, Fortschritt oder Steinzeit, soll es doch demons­trieren und Symposien veranstalten, Petitionen schreiben oder Vereine gründen – solange das Volk in seinem Spielzimmer bleibt, ist alles in Ordnung, und am Ende kann man als Herrscher großherzig den Willen des Volkes in einem Gesetz zum Ausdruck zu bringen, wenigstens behaupten.

Heidrun Abromeit (2008) benennt sechs denkbare Gründe für Demokratie:

  1. Selbstbestimmung jedes einzelnen,
  2. Herrschaft der Vernunft,
  3. Wettbewerb von Ideen und Meinungen,
  4. öffentliche Rechtfertigung der Regierung,
  5. allgemeine Wohlfahrt und
  6. Verhinderung von Tyrannei.

Das meiste davon ist allerdings auch ohne Demokratie erreichbar, wie Abromeit einräumt. Nur wenn man an den kollektiven Entscheidungen, die den eigenen Handlungsfreiraum einschränken, beteiligt ist, lebe man selbst- und nicht fremdbestimmt, was letztlich nur über das Instrument des (Veto-)Volksentscheids sicherzustellen sei – als „Korrektiv gegenüber der Arroganz von Elitekartellen und der Selbstvergessenheit komplexer und undurchsichtiger Verhandlungssysteme.“

Spaßig wird es aber, betrachtet man das Organisationssystem Demokratie von unten, aus Sicht der Beherrschten: dann erfüllt es plötzlich die Funktion, machtbesessenen Individuen potemkinsche Dörfer mit Einwohnern zu zimmern, die sie regieren dürfen, während ihr Handeln für das Volk möglichst folgenlos bleiben soll. Ersetzen wir „Volk“ durch „Wirtschaft“, ist mit breiter Zustimmung zu rechnen: Konzerne unterwerfen sich ja nur protokollarisch der Macht von Politikern, um möglichst ungehindert ihr wirklich Ding zu machen. Sie führen Scheingefechte und leisten Widerstand an völlig unbedeutenden Stellen, nur um die Politiker im Glauben der Macht und damit bei Laune zu halten.

Dieses Modell lässt sich fürs Volk adaptieren und optimieren. Vielleicht wollen in Wahrheit ja gar nicht alle Menschen, die nicht selbst Berufspolitiker sind, beherrscht werden? Vielleicht wollen sie nur die Alphatiere aus dem Weg räumen? Das ist ihnen auch schon mit Königen und anderen Despoten gelungen, die zwar furchtbar sein konnten, aber im Idealfalle die eigene Scholle Land nie von ihren Soldaten haben plündern lassen.

So gesehen wäre Demokratie dann eine gute Methode, allen nach Macht strebenden Politikern ein geeignetes Pöstchen zu schaffen, das uns im besten Fall nutzt, ansonsten möglichst wenig schadet. Wenn dies gelingt, haben wir natürlich nicht der Evolution ein Schnippchen geschlagen, sondern uns ihr nur weiterhin ergeben. Das ewige Fehlverständnis der evolutionären Spielregel: Survival of the fittest bedeutet nicht, dass sich der Mächtigste durchsetzt, sondern dass diejenigen die besten Fortpflanzungschancen haben, die sich am besten der jeweiligen Situation anpassen können. Das geht auf vielfältige Weise, vor allem auch ohne körperliche Stärke.

Das meiste, was man zu Reformen der Demokratie lesen kann, will nichts grundsätzlich ändern. Bei den einen sollen sich einzelne stärker einbringen können, bei anderen Vorschlägen soll die Macht des Regierens gestärkt werden, es gibt zig Ideen zu formalen Veränderungen – nur um konkrete Politik geht es selten. Das ist, mit Wilfried Schmickler gesprochen, für mich persönlich uninteressant.

Evolutionär erfolgreich ist Demokratie, wenn sie Zukunft sichert. Einen höheren Sinn muss man darin nicht sehen. Ohne Religion dürfte es auch schwer fallen, aber rückblickend ist alles Leben immer nur dann als erfolgreich anzusehen, wenn es sich neuen Umweltbedingungen angepasst und seinen eigenen Lebensraum nicht so zerstört hat, dass es endgültig vorbei ist. Angenehmer Nebeneffekt für den Einzelnen: das Leben in einer stabilen Population dürfte gemeinhin angenehmer sein als in einer gerade aussterbenden. Angesichts der ungeheuren anthropogenen Veränderungen auf dem Globus in jüngster Zeit wird sich da niemand eine Prognose auch nur für einige hundert Jahre zutrauen – was ja selbst menschheitsgeschichtlich nicht einmal ein Wimpernschlag ist, vom Leben an sich ganz zu schweigen.

Demokratie als Organisationsform, menschliches Leben auch in der Zukunft zu sichern, klingt so befremdlich nicht, ein Wust von Gesetzen soll angeblich Mittel zu diesem Zweck sein. Konterkariert wird dies freilich durch die reale Machtpolitik, der es eben nie um Zukunft geht, sondern um fettes Leben jetzt (nicht für alle natürlich, sondern für die Herrscher). Der möglicherweise evolutionsstabile Ansatz wäre daher, Politik als Dienstleistung statt als Herrschaft zu begreifen, Leiten als Dienen. Und dafür scheint Demokratie keine schlechte Idee zu sein. Probiert wurde Demokratie bislang allerdings nur in Ansätzen. Da geht noch mehr – und da wird es dann auch spannend.

(Dieser Beitrag wurde – gekürzt – entnommen aus dem Buch von Timo Rieg: Deutschland in Gefahr: Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt“ (Berliner Konsortium 2013)

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  1. Fluß
    September 23, 2016 um 9:53 am

    Es geht immer um Motive.

    Diese können unbewußt laufen, durch z.B. Traumatas in der Kindheit (der Mensch besteht aus vielen Persönlichkeiten) oder triebhaft wie Unruhe wenn etwas nicht getan wird (z.B. unter Zwang, Abreaktion).
    Und bewußt durch einen Grund (vorausgesetzt man handelt aus so einem, manchmal erlebt man ja auch einfach nur, öffnet sich für Neues) , diese Gründe können viele sein.
    Von Helfer-Syndrom bis Berechnung.
    Kommt auch drauf an, wie wichtig jeder sich selber sieht.

    Und es ist natürlich eine Energie-Frage. Jemand, der sich wertlos fühlt wird sich natürlich aufwerten wollen. Das ist dann schon triebgesteuert, da wird nicht die Schönheit der Natur gesehen.
    Ja und dabei gehts dann auch um Opfer-Täter. 2 Seiten einer Medaille.
    Jemand der sich benutzt fühlt kann aufmucken, hintenrum was tun (außen hui, innen pfui) oder er sucht die Wahrheit hinter allem.
    Jemand, der andere benutzt ist ein Kontroll-Freak. Magersüchtige z.B. fühlen sich benutzt (unerkannt/klein) und benutzen mit ihrer Macht über ihren Körper andere.

    Unterdrückte Gefühle platzen irgendwann. Die Gefühle, diese Kraft muß kompensiert werden.

    Und so werden um Menschen lenken zu können Konstrukte erschaffen, Käfige, Rahmenbedingungen um Menschen zu lenken.

    Und wieder zum Anfang: der eigene Blickwinkel bestimmt die Motive.
    Das Außen ist ein künstliches Konstrukt, in das jemand reingeboren wird.
    Die Frage ist, inwieweit sich jemand anpassen will.
    Jede Minute kann der Blickwinkel geändert werden. Bei Unfällen dehnt sich die Zeit.
    Wer anderen glaubt liefert sich aus an die Kraft desjenigen.
    Aus sich selbst heraus selber strahlen.
    Intellektuelle verbergen, die Schönheit spricht für sich selber.

  2. September 23, 2016 um 12:09 pm

    Ich stimme mit Deinem Beitrag überein. Doch im Extremen finde ich eine Antwort auf das allgemeine Problem der ERLÖSUNG nur in der Ansicht, dass man vor allem mal den SYMBOLISMUS ENTLARVEN muss, um da die gesamte Macht in seinen SELBSTWERT hinein zu tragen. Das ist „Mein Werk“..
    Wir reden nämlich sonst nur unnötig viel herum, während die da mit ihrem Mercedes sich gegenseitig von unseren Augen honorieren und hofieren und sogenannte „Gipfeltreffen“ veranstalten, und alle restlichen IDIOTEN werden versucht, ihren individuellen GLAUBEN festzuhalten und zu formulieren, merken aber nicht, dass sie selber im Begriff sind auf deren Masche „BESITZANSPRUCH“ hinein zu fallen.. Es begann einst im Reich Babylon. Da wurde der erste TURM gebaut, für die Gattin des Herrschers.
    Die hieß angeblich „Semiramis“, in heute übersetzt heißt diese FRAU
    „PRIVAT-BESITZ“..

  3. Fricke
    September 23, 2016 um 1:37 pm

    Herr Bartonitz

    (Dieser Beitrag wurde – gekürzt – entnommen aus dem Buch von Timo Rieg:

    Demokratie für Deutschland -Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative“ (Berliner Konsortium 2013)

    • Fricke
      September 23, 2016 um 1:38 pm

      Berufspolitiker im Parlament sind das Grundproblem unseres Staates. Was angeblich Sachkompetenz und Leistungsbereitschaft fördert, hat zu unvorstellbaren Schulden, ungeheuerlichen Gesetzesvorschriften und der Ausbeutung von Lebensgrundlagen geführt. Seit Jahrzehnten geht es nicht voran. Die Alternative: Ein Bürgerparlament übernimmt die Gesetzgebung. Dessen Mitglieder werden jeweils für die Dauer von einer Woche aus der Bevölkerung ausgelost. Politik als Dauerwerbesendung entfällt, Bürger regeln selbst, was ihnen wichtig ist. Alle Minister der Regierung werden vom Volk direkt gewählt, für ein … mehr:

      Timo Rieg: Demokratie für Deutschland

      • Fluß
        September 23, 2016 um 5:47 pm

        Quatsch. Das ganze System ist schon in der tiefsten Transformations-Phase, im Morast am verfaulen. Und die Dämpfe sind nicht das neue System.

        Es braucht einfach nur kleine Kommunen, die sich selber versorgen können. Und die richtige Weitergabe von Wissen bzw. es erst garnicht verschwinden lassen – da kommt ein Kind schon mit all dem Wissen auf die Welt und verliert es nicht mehr.

        Cellestine-Bücher lesen.

        Es ist natürlich jedem selber überlassen, was jemand als lebenswert sieht. Nur ohne Fähigkeiten bzw. die Neutralität, raus aus der Dualität, zu leben, wird es immer ein eingeschränkter Wille bleiben. In der Neutralität heben sich Ursache und Wirkung auf.

        Fähigkeiten sind dann Telepathie, Teleportation usw… Einfach die höheren Sinne. Mit Heilung des Körpers usw…

      • Fricke
        September 23, 2016 um 7:47 pm

        Herr Bartonitz,

        fangen sie schon an, für mich Kommentare zu schreiben. Ich teilte Ihnen lediglich mit, das Ihre Verlinkung (siehe oben im Beitrag) nicht auf das zitierte Buch zutrifft.

        Im übrigen sind Kommentare keine Meinung, sondern sollten weiterführende oder zusätzliche Informationen enthalten. Das bemühen Meinerseits stell ausdrücklich weder meine Meinung dar, noch sollte sich sachlich auf Inhalte bezogen werden, offensichtlich ist dies nicht möglich, deshalb werde ich auch keine dahingehenden Informationen mehr bereitstellen und verabschiede mich hiermit ganz herzlich.

  4. Martin Bartonitz
    September 23, 2016 um 11:21 pm

    passend zum Thema, wer die Macht in unseren Demokratien hat, sagt Jean Ziegler: „TTIP ist das Armageddon, der Endkampf“

    Massaker, Mord und Diktatur: Der prominente Globalisierungsgegner Jean Ziegler spart in seinem neuen Buch nicht mit harscher Kritik an der globalen Finanzoligarchie: „Die großen Konzerne haben heute mehr Macht als es Kaiser oder Päpste je hatten.“ Und: „Wenn TTIP in dieser Form durchkommt, ist die entscheidende Schlacht verloren.“

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