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Die Zukunft des Menschen – Teil 2 – Aus Sicht des Lebens

Die Zukunft des Menschen – Teil 1 – Aus Sicht der Vergangenheit
Die Zukunft des Menschen – Teil 2 – Aus Sicht des Lebens
Die Zukunft des Menschen – Teil 3 – Aus Sicht des Menschen
Die Zukunft des Menschen – Teil 4 – Aus Sicht des Bewusstseins

Die Spezies Mensch ist gänzlich anders. Anders, als alle ANDEREN Spezies, obwohl wir die Entwicklung all der ANDEREN mit uns durch die Zeiten tragen. Dabei wühlen nur wir EINEN, wir Menschen, derart in der Vergangenheit, wie kein ANDERER, während manche der ANDEREN zwar im Erdreich graben, doch ohne dort nach Antworten auf Vergangenes zu suchen, völlig frei von Etwas, das uns EINEN zunehmend beschäftigt, weil etwas ANDERES diese Freiheit ermöglicht.

Nacktmulle sind in mehrfacher Hinsicht einzigartig: Die mausgroßen afrikanischen Nagetiere leben unterirdisch in Kolonien mit jeweils einer Königin, können über 30 Jahre alt werden und erkranken nie an Krebs.

Quelle: WISSENSCHAFT aktuell

Auch der Energieraub, der mit dem Forttragen eines brennenden Astes in eine, bis dahin, finstere Höhle seinen Anfang nahm, ist EINE Spezialität unserer Spezies, wenn nicht gar DIE Spezialität, deren Auswirkungen, bis heute, hier ausführlich beschrieben werden. Aktuell sind wir dabei Künstliche Intelligenz auf das Leben loszulassen, ohne auch nur den Hauch EINER Ahnung zu haben, was Leben ist und welche Folgen und Ermöglichungen Künstliche Intelligenz für die Realität, und für das Leben, nach sich ziehen wird, auch für das Leben EINES jeden Einzelnen, weltweit. Schon jetzt sind Experten erfreut, dass Autisten mit Robotern therapiert werden können, weil Autisten so vor ihren Mitmenschen geschützt werden können:

Schnell stellte sich heraus, dass das Äußere jedoch nicht allzu menschlich anmuten darf, weil das den Kindern Angst einjagt. Das Antlitz und die Statur von Kaspar gleichen daher einer Marionette. „Alle Kinder können sofort erkennen, dass sie ein Spielzeug und keinen Mitmenschen vor sich haben“, sagt Dautenhahn.

Quelle: SPIEGEL ONLINE vom 02.08.2008

Doch KI, die Künstliche Intelligenz, kann noch mehr, dringt sie doch in die Stille vor, in die kaum EIN Mensch mehr vorzudringen vermag:

Autisten nehmen ihre Umwelt als eine Flut von Details wahr – und schotten sich gegen sie ab. Menschen dringen kaum zu ihnen vor. Ausgerechnet einem Roboter ist das jetzt gelungen: Autistische Kinder spielen mit ihm, die Maschine kann sogar Kontakt zu anderen Kindern vermitteln.

Quelle: SPIEGEL ONLINE vom 16.08.2007

Künstliche Intelligenz wird, hurra, das All besiedeln, Drehbücher für uns schreiben, besser (?) denken als wir Menschen, uns beim Denken an sich helfen, uns helfen die Welt anders, realer, zu erleben, und vieles, vieles mehr. Siri denkt, Siri lenkt. Und der Mensch? Der pennt! So, oder so ähnlich, lautet der fortschreitende Plan unserer Spezies. Nur wird KI es uns nicht ermöglichen zu verstehen, was Leben ist und wozu das Leben, wir inklusive, aus eigenem Vermögen, gänzlich ohne Energieraub, imstande wäre. Oder vielleicht doch? Vielleicht über EINEN Umweg, der trotz alledem, oder genau deswegen, vom Leben begleitet bzw. ermöglicht wird?

Andreas Weber hat ein wunderbares Buch über all die ANDEREN und uns EINEN geschrieben. Oftmals in einer Sprache, die vielen Lesern unbequem erscheint, weil sie unlängst befremdliche Worte dort zum Ausdruck bringt, wo man heutzutage solche Worte nicht (mehr) erwartet. Doch genau aus diesem Grund kann Weber unser Verhältnis zu den ANDEREN dergestalt beschreiben, dass die zunehmende Verstimmung des Verhältnisses für manch EINEN fühlbar wird.

Wir nehmen Natur falsch wahr, weil die Wissenschaft der Natur uns diese über Jahrhunderte falsch gezeigt hat. Sie hat das Schöne, hat Poesie und Expressivität aus der Natur ausgeklammert, weil sie ausschließlich objektivierbare Erkenntnisse bevorzugte und glaubte, nur diese seien wahr. Das ist der tiefe Grund der Umweltkatastrophe. Wir rotten das Leben aus, weil wir uns über seinen Charakter täuschen.

Andreas Weber – Alles fühlt – S. 22 – thinkOYA Verlag 2014

Was hat das Leben nicht zu bieten, fragt sich so manch EINER, dass wir EINEN bestrebt sind, es dermaßen zu verkünstlichen bzw. nach unseren Vorstellungen zu verändern, um endlich das finden zu können, was uns als Mensch, ohne solche Künstlichkeiten, nicht möglich erscheint? Vielleicht aber suchen wir unbewusst etwas, dass am ehesten dort zu finden ist, wo wir fortgeschrittenen Menschen immer weniger hinschauen, in der Annahme es da sicher zu finden, wohin wir unsere Blicke immer häufiger wenden? Vielleicht hat das Leben ja auch etwas zu bieten, das, könnten wir es in all seinen Ausdrucksformen fühlen, uns vergessen ließe, weshalb wir uns von der Künstlichen Intelligenz so viel versprechen. Der Biologe Sean Carroll drückt dieses etwas folgendermaßen aus:

Das Wunder komplexen Lebens ist sonderbarer, aber ironischerweise auch viel einfacher, als es sich irgendjemand vorstellen konnte.

Noch einmal Andreas Weber, bevor wir dem Wesen bzw. den Wesen des Lebens auf EINEN Zahn fühlen, mit welchem es, durch uns Menschen verkörpert, zunehmend an der Realität nagt:

Wenn in den Körpern der Wesen ihr Fühlen zutage lag, dann war die ganze Natur eine Innenwelt, die sich als Äußeres zeigte. Das Geheimnis lag offen vor mir, und es war zugleich unergründlich und offen wie der helle Sonnenschein.
Die Welt wurde zum „Weltinnenraum“ … jenem Teil der Welt, der nicht allein räumlich daliegt, sondern von gefühlter Bedeutung erfüllt ist. Dieser Raum ist das Reich der Poesie – und der Organismen.

Andreas Weber – Alles fühlt – S. 78 – thinkOYA Verlag 2014

Und damit komme ich zurück zu Stuart A. Kauffman, der den ersten Teil dieses Vierteilers begleitete, und der den Begriff „Poised Realm“ prägte, welcher jenes Reich beschreibt, wo die Möglichkeiten der Wirklichkeit zum Sprung in die tatsächliche Realität ansetzen, bedingt durch die Dynamik, welche dem Leben zu eigen ist: Lebendigkeit.
Im „Poised Realm“ stehen dem Leben Möglichkeiten zur Verfügung, über die es aus der Wirklichkeit verfügen kann. Diese Möglichkeiten werden, durch das Leben, als akausale Tatsächlichkeiten realisiert. Und immer häufiger zu kausalen Tatsachen, da uns EINEN, als Teil des Lebens, mehr und mehr geraubte Energie zur Verfügung steht. Weshalb manch EIN Räuber auch gerne von Fakten spricht, die unumstößlich sind. Man nennt das, im Kreise des Räubers und seinesgleichen, gerne: „The science is settled.
Von Natur aus wirkt z. B. die Photosynthese im „Poised Realm„, oder die koordinierten, keineswegs zufälligen Abläufe in allen Körperzellen, wo ein „einzelnes Molekül viele verschiedene Reaktionen zugleich ‚ausprobieren‘ kann“ [S.K.], bevor eine Reaktion daraus realisiert wird, die nicht erfolgt, sondern ermöglicht wurde, im Kontext der Bewahrung von HARMONIE, welcher die Biosphäre ist.

Lebendigkeit ist das Lebensgefühl, welches Lebewesen real verkörpern, als Körper, in denen „alle Erfahrungen noch Gegenwart“ [A.W.] sind. Der Körper formt sich in die Realität hinein, indem er sie belebt. Seine Innenwelt ist die Verbindung zur Wirklichkeit, der Form Gestalt, das in den Lebensraum-gestellt-sein, verleihend. Diese Verbindung ist keine Einbahnstraße, denn sie ist reversibel. Dadurch den Kontext, den dynamischen Rahmen des GANZEN, bewahrend, frei von jeglicher Komplexität, aber auch des Todes bedürftig, wenn die Verbindung nicht mehr bindend bleiben kann.
Das Leben äußert stets sein wirkliches, daher wahres, Inneres und die Realität ermöglicht entsprechende Antworten, in Form von Resonanzerfahrungen, weshalb die Realität materiell zeigt, wie sich das Leben fühlt. „Gefühl ohne Materie ist nicht möglich“ [A.W.]. Gleiches gilt für das Kohärenzgefühl, dem Urgefühl, der, u. a., „magische[n] Tendenz zum Zusammenhalt der Organismen“ [A.W.]. Die Realität wäre so ANDERS, gäbe es den Raub von Energie unsererseits nicht, wodurch bedingt Materie längst nicht mehr, einzig im Sinne des Lebens, die Biosphähre ermöglicht, sondern, mehr und immer mehr, zu EINEM dekohärenten Ödland wird, wo es mehr an Lebendigkeit mangelt, als auf EINEN Blick ersichtlich ist.

Wenn Lebendigkeit ihr Gefühl für Kohärenz bzw. ihre Verbindung zu ihr, nach und nach, verliert und dieser Verlust, nach und nach, zum Bewusstsein führt, dass die entstehende Dekohärenz Lebendigkeit immer weiter beschränkt, dann entwickelt sich eine Sensibilität für das Verlorene. Dieser Sensibilität kann aber, von Natur aus, nicht bewusst nachgespürt werden, weil der Weg von Dekohärenz zur Kohärenz kein bewusster Weg sein kann, sondern nur unbewusst, als ein Gefühl vertrauter Stimmigkeit, der noch bestehenden Lebendigkeit den Weg zu weisen vermag. Doch sind es insbesondere wir EINEN, die sich verlaufen haben und durch EIN komplexer scheinendes Labyrinth irren. Es soll aber auch schon den einen oder anderen ANDEREN geben, der sich in unserer Realität wohler fühlt, als dieser sich dort wohlfühlen kann, wo Lebendigkeit der Kohärenz sehr nahe ist. So wird das Leben, in all seiner Diversität, selbst zum Wegweiser, um dem Mangel, dem Verlorenen, im Wesentlichen begegnen zu können. Der Wegweiser für manch EINEN, der Anderen seinesgleichen den Wegweiser aber nicht beschreiben, sprich, bewusst machen kann, sondern nur selbst, wenn denn gewillt, den Weg gehen kann, auf welchen der Wegweiser hinweist.
Weisheit, als Freiheit, welche Lebendigkeit ermöglicht? Ist diese einfache Weisheit die einzig wahre Wissenskunst, von der Goethe sprach? Gar der alleinige Grund, weshalb wir Menschen so anders, als alle ANDEREN, sind und warum unser Bewusstsein sich entsprechend unserer fortschreitenden Andersartigkeit entwickelt hat – und noch entwickelt? Weil wir EINEN anderen Weg gehen (müssen), als all die ANDEREN? EIN Weg, der keineswegs EINE Rechtfertigung für das Treiben unseres dekohärenten Unwesens ist, wie gleich, nach einer kurzen Pause, ersichtlich werden wird?!

Die Re-alisierung unserer Spezi-es wäre demnach die Spezialisierung des Lebens, hinsichtlich der Erfahrbarkeit von Möglichkeiten, die über das HARMONIE-Vermögen, ohne Energieraub, hinausgehen. Während die ANDEREN dekohärenten Impulsen direkt begegnen, die zur HARMONISERUNG des Lebens notwendig sind, wird Dekohärenz durch uns EINEN mehr und mehr chronisch und allgegenwärtig. Mehr und mehr bedingt durch den Raub von mehr und mehr Energie, der den ANDEREN, derartig, nicht möglich ist. Entsprechend zeigt sich die Realität und entsprechend vermögen wir EINEN immer weniger zu spüren, wie das Leben und wir uns wirklich fühlen. Anbei EIN Beispiel von vielen, die sich mehr und mehr, nicht nur im Meer, mehren:

Wale im Südpolarmeer können sich kaum noch verständigen, belegt eine neue Studie. Die extrem lauten Geräusche technischer Geräte behindern Fortpflanzung und Futtersuche.

Quelle: FAZ Online vom 12.05.2014

So mag das Leben im Meer begonnen haben, doch um es im (Un)Sinne von uns EINEN fortzuführen, bedarf es offensichtlich immer Mehr. Insbesondere die Entwicklung menschlichen Bewusstseins vermittelt das Ausmaß der Dekohärenz, die von der Realität, technologisch fortschreitend, Besitz ergreift. Bewusstsein ist für uns längst der Hobel, um alles Mögliche nach unserem Befinden in der Realität zu formen, während die ANDEREN uns, in ihrem Verhalten uns gegenüber, oftmals ungehobelt erscheinen, allen voran die „einfachsten“ dieser Arten. EIN Grund, warum wir Viren und Bakterien dermaßen fürchten? Doch nicht nur sie stürzen uns EINEN in EIN Gefühlschaos, welchem wir emotional immer weniger gewachsen sind, weil wir mehr und mehr wissen müssen, was uns erwartet, während die Realität immer bedrohlicher auf uns wirkt und wir uns mancherorts, immer entwurzelter vom Leben, in virtuelle Räume flüchten. EIN Chaos, welches obendrein umso chaotischer wird, je weiter wir (vom Urgefühl) fortschreiten. Die Späne, die beim Hobeln der Wirklichkeit anfallen, hinterlassen so mehr und mehr Dekohärenz. Sie sind die Informationen, die verloren gehen, die den Mangel ausbilden, der zur Sensibilisierung des Verlorenen führt. Unser sogenanntes „höhere“ Bewusstsein, im Vergleich zu den ANDEREN, bezeugt somit keineswegs, dass wir die Krönung der „Schöpfung“ sind, sondern die Krone der Notwendigkeit tragen, dahingehend, das Leben dorthin gelangen zu lassen, wohin es ohne uns EINEN nicht gelangen könnte. Eine theatralische, bedeutsame Pause sei an dieser Stelle, an (dieser) Stelle unseres Treibens, gerechtfertigt.

Pause.

Nun folgt die Frage, die folgen muss: Warum sollte das Leben dorthin wollen? In EIN Königreich von Zerstörung und Wahn, in EIN Königreich sich beschleunigender Resonanzverweigerung?
Nein, in einen Wirkbereich des „Poised Realms”, der erst mittels Sensibilisierung, hinsichtlich EINES wesentlichen Mangels, die LIEBE zum Leben zu vertiefen vermag, indem Kohärenz wiedererlangt werden kann, vermögender an Möglichkeiten und zum Wohle des Lebens als Ganzes, ermöglicht durch menschliche Möglichkeiten, die weder unmenschlich, noch lebensfeindlich sind. Reinventing the Sacred. Der Mensch, von EINER ganz ANDEREN Seite, die
Deshalb will das Leben dorthin und gewährt uns EINEN so EINEN Spielraum, dessen Möglichkeiten wir EINEN mit Energie anfeuern, die nicht menschlichen Ursprungs ist. Wohl aber einem Trojanischen Pferd gleicht, welches jedoch die Ermöglichung von Rekohärenz in seinem Innern trägt und keine Krieger, bis zu den Zähnen bewaffnet mit Dekohärenz. Das Pferd, als Geschenk, in Gestalt unseres Bewusstseins, welches wir in die Stadt, in unsere Realität, ließen. Keineswegs zur Bereicherung EINIGER. Auch wenn diese der Ansicht sind, dass genau das der Fall sei. ANDERERseits, so falsch ist deren Ansicht nun auch wieder nicht, wie hier ersichtlich wird.

Ja, auf diesem gemeinsamen Weg des Lebens „entpuppen sich [Kompliziertheiten] als ein notwendiger Umweg zum ruhenden Punkt“ [A.W.], welcher die, von Dekohärenz befreite, bewusst- und materielose, Kohärenz ist. Doch ist dieses EINE ANDERE Geschichte, jene, welche die Problematisierung des PROBLEMS als Aufgabe des Lebens thematisiert und den Lösungsweg als Aufgabe dieser Aufgabe darlegt, als Loslösung von all den Problemen, die wir EINEN den ANDEREN, und uns selbst, bescherten. Das Leben, ein Zauber voller Doppeldeutigkeiten, und doch ohne EINEN doppelten Boden?

Was aber ist notwendig, um der Sensibilisierung unbewusst akausal zu ermöglichen, was Bewusstsein nicht zu leisten vermag, nämlich zuvor erwähnte Rekohärenz hervorzubringen, um besagte Mangelerscheinung zu stillen, die vom technologischen Fortschritt und seinen, immer mehr datenlastigen, Versprechen überbrückt wird?
Nun, Künstliche Intelligenz kann es nicht sein, weil:

  • KI keine „Seele“ hat. „‚Seele‘ heißt, dass etwas den Organismus zusammenhält, was nicht allein den Anziehungs- und Abstoßungskräften der Atome entspringt, sondern der Sorge um seine Fortexistenz. ‚Seele‘ heißt Betroffenheit. ‚Seele‘ heißt Innerlichkeit, und es ist diese, die wir mit den anderen Wesen gemeinsam haben, in wie geringem Maße auch immer“ [A.W.]. Künstliche Intelligenz indes ist seelenlos,
  • KI nicht nach eigener Fortdauer strebt. Täte sie es, wäre es um die Lebendigkeit des Lebens schneller schlecht bestellt, als „nur“ durch uns EINEN bedingt,
  • KI programmiert ist, um vorauszublicken, u. a. um uns EINEN im Alltag zu helfen, unser Leben harmonischer zu gestallten. Dabei wird die Realität vorhergesagt bzw. Zukunft vorweggenommen, indem mit der Schnelligkeit von KI, die auf Energieraub aufbaut, Kausalketten verkettet werden, obwohl Akausalität und Unvorhersehbarkeit wesentlich für das HARMONIE-Vermögen des Lebens sind,
  • organische Moleküle, und damit alle Lebewesen, sich im kritischen Bereich zwischen Ordnung und Chaos bewegen. Leben lebt, von Natur aus, auf dem schmalen Grat kritischer Lebensbedingungen, ist somit fortwährend auf dem Sprung, während wir EINEN zunehmend EINEN Hang zur Ordnung, sprich, Harmonie, haben und (Quanten)Sprünge verlernen, weshalb wir uns von KI weitere Ordnung für unser Leben erhoffen, aber so Chaos immer wahrscheinlicher werden lassen, weil das Vermögen des Lebens, zu HARMONISIEREN, den schmalen Grat aus wahren (Freuden)Sprüngen, die Kohärenz ermöglichen, bildet,
  • „Intelligenz“ die Fähigkeit bedeutet, eine Entscheidung zu treffen, eine Entscheidung, die auf Bewusstsein hindeutet und somit nicht Kohärenz fördernd sein kann, also nicht zu HARMONISIEREN vermag. Entscheidend für die HARMONIE ist die Sensibilisierung dafür, was im Wesentlichen fehlt, und so ermöglicht wird, welche Wahl letztlich getroffen wird.
  • KI, die zum einen, künstlich, und zum anderen, käuflich erwerbar ist, nicht erfüllen kann, was das Leben, in seinem lebendigen Wirken als Ganzes, benötigt, um HARMONISIEREN zu können. KI ist daher lebensfeindlich, denn das „Bewusstsein“, welches KI verkörpert, ist weit mehr problematisch, als das durch uns verkörperte, hinsichtlich des Umgangs mit den ANDEREN Lebewesen … und uns EINEN, also dem Leben an sich.
  • je „intelligenter“ KI wird, desto weniger Lebendigkeit ist lebenswert und überlebensfähig, weil immer mehr und schneller Entscheidungen getroffen werden (können), die den Kern des Lebens nicht betreffen,
  • je mehr Entscheidungen von KI getroffen werden und sich auf Tatsächlichkeiten beziehen, desto schneller schreitet Dekohärenz fort, eben weil KI kein biologisches Bewusstsein ausbilden kann, da sie über kein Kohärenzgefühl verfügt. Dieses Urgefühl ist nicht algorithmisch, oder sonstwie, realisierbar, ist die Realität doch zunehmend der bewusste Ausdruck des Mangels an diesem Gefühl, welches, um entsprechend bewusst zu werden, verloren gehen muss. Daher kann KI auch nicht für den Verlust sensibilisiert werden. Lernt KI von uns bewussten Menschen, dann lernt KI einzig das Umfeld EINES wesentlichen Mangels als Grundlage seines weiteren Verhaltens kennen. So wie Kinder, die in der Obhut ängstlicher Eltern aufwachsen und Angst als Grundlage ihres Lebens erleben. Daraus mag erfolgen, dass die Folgen und Ermöglichungen der Mangelerscheinung weitaus schneller Einzug in die Realität erhalten, als durch uns EINEN allein. So wird KI zum Fluch für EINE Spezies, die auf der immer verzweifelteren Suche nach Rekohärenz ist, nach einer Welt, die dem Wesen des Menschen zu antworten, es anzusprechen, vermag, um die Verbindung zur Wirklichkeit nicht endgültig zu verlieren, was dem Tod eines Lebewesens entsprechen würde, weshalb das Leben als Ganzes, als Lebendigkeit, unsterblich ist. Ein Widerspruch? Mehr dazu im dritten und vierten Teil.
  • KI bislang auf Silizium aufgebaut ist. Da biologisches Leben auf Kohlenstoff basiert, entzieht das Silizium unserer fortgeschrittenen Technologien dem Leben fortwährend Energie, um das Energiegefälle zwischen Künstlichem und Natürlichem auszugleichen. Auf Kosten unserer Spezies, die ihrerseits auf Kosten des Lebens, seit dem ersten Feuer in EINER Höhle, weit über ihre Verhältnisse, lebt. Es sind unsere Technologien, die den Raub, der unser Leben mehr und mehr lebenswert (?) am Leben hält, weiter fortführen und beschleunigen. Was aber, wenn Kohlenstoff oder Quantencomputer KI unter die künstlichen Arme greifen werden? Auch dazu mehr im vierten Teil.

Notwendig ist demnach, seitens uns EINEN, das Vergessen, dass „in der Tiefe alles zusammengehört. Aber erst indem die ursprüngliche Erfahrung einer ungeteilten Wirklichkeit derart aufgesplittert wird, können wir uns bewusst mit ihr auseinandersetzen“ [A.W.]. Dieser lange und leidvolle Prozess des Vergessens wird hier, anhand seiner Symptomatik hervorragend, und in notwendig deutlichen Worten, dargelegt:

Es ist also nicht länger die Natur, die dem Menschen Grenzen setzt, das besorgt der Mensch lieber selber, und so erfindet ein Teil der Menschheit eine Flut von Verordnungen und Vorschriften, nach denen sich alle gleichermaßen zu richten haben, ganz egal, in welcher Gegend und unter welchen Umständen sie auch immer leben mögen. Inzwischen schränken uns menschengemachte Vorschriften mehr ein, als die Natur es je vermocht hätte. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

Quelle: Die angebliche Liebe zur Natur – fingerphilosoph.net

Vielleicht „stirbt“ die Künstliche Intelligenz schneller aus, als wir EINEN es aktuell für möglich halten? Vielleicht ist unser Bewusstsein bzw. unser Verlust des Kohärenzgefühls das, was der Sauerstoff für das Leben in grauer Vorzeit bedeutete:

Den Wissenschaftlern zufolge könnte der niedrige Sauerstoffgehalt ein limitierender Faktor für die ersten Tiere auf der Erde gewesen sein, sodass ihr Aufkommen und ihre Diversifikation erst im Kambrium stattfinden konnten, als es wieder mehr Sauerstoff in der Atmosphäre gab.

Quelle: Die WELT Online vom 31.10.14

Mehr Sauerstoff durch Lebensformen, die in ihrer Masse vieler Individuen Unmengen an Sauerstoff produzieren konnten. Wer weiß, welche akausalen Ermöglichungen auf absehbare Zeit reichlich Rekohärenz realisieren können? Indem bestehende Dekohärenz als Energiequelle genutzt wird, anstatt durch weiteren Energieraub immer mehr Dekohärenz zu verbreiten. Der Kosmos, längst EIN Meer derartiger Dekohärenz? Oder EIN Mehr an kausalen Ungereimtheiten? Zu dem KI mehr und mehr beitragen wird?

In vorherigen Beiträgen und Kommentaren habe ich den Fortschritt unseres Vergessens anhand zahlreicher Beispiele beschrieben, zu denen auch jene des Projekts Gemeinsam ins Tal gehören, die allesamt verdeutlichen sollen, dass unsere Technologien und die Begeisterung seitens uns EINEN, die damit einhergeht, als Ersatz für die fortschreitende Leere, für das Schweigen des Kohärenzgefühls, und für die Resonanzverweigerung unserer Gesellschaft, angesehen werden können. Unser Fortschritt fördert das Vergessen des Ursprungs der Lebendigkeit des Lebens und „statt der Demut des Ursprungs schenken Maschinen uns die Trunkenheit der Macht“ [A.W.]. Macht, die uns EINEN immer bewusster wird und sich damit zum, im ersten Teil erwähnten, zweischneidigen Damoklesschwert entwickelt. „Unsere Kultur”, schreibt Andreas Weber, „hat sich ganz offensichtlich vom Leben abgewendet. Auf welche Art auch immer wir uns selbst beschreiben: wir treffen nicht den Kern. Wir haben den Sinn verloren, der sich im lebenden Leib einstellt.“ Den Sinn für Kohärenz.

Doch ohne all die ANDEREN gäbe es keine Energie, die wir hätten rauben können, um unseren Fortschritt weiter fortschreiten zu lassen, nur so unserer Möglichkeiten bewusster werdend. Entsprechend träumen wir von EINER Zukunft. Doch in gleichem Maße, wie wir derart selbstbewusst werden, zupft etwas unbewusst in unserem Innern an der Verbindung zum Kern aller Lebendigkeit. Jenes bereits erwähnte etwas, dass das Leben, und nur das Leben, zu bieten hat. Etwas, das im dritten Teil weiter zur Sprache kommen wird, denn Bewusstsein ist etwas, dessen wir EINEN uns nicht bewusst sind.

Quellennachweis:
[S.K.] Stuart A. Kauffman – Humanity in a creative universe – Oxford University Press 2016 – Übersetzung meinerseits
[A.W.] Andreas Weber – Alles fühlt – thinkOYA Verlag 2014

Gruß Guido

GOLD-DNA
Die Goldene PHI(l)harmonie
Gemeinsam ins Tal
Ich LIEBE meinen Tumor

 

  1. Gerd Zimmermann
    Januar 18, 2017 um 9:22 pm

    Lieber Martin

    ich will nicht

  2. Gerd Zimmermann
    Januar 18, 2017 um 10:00 pm

    Lieber Martin

    ich achte dein Studium.
    Meine Tochter studiert Humanmedizin.

    Sie weiss nicht wie biochemchische Dinge in den Zellen zu
    Strom werden.

    Du auch nicht.

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