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#MMS : Ein paar Erfahrungen mit CDSplus

Dr. Manfred Voss, Biophysiker

Ich habe mir vor ein paar Monaten endlich mal das neuentwickelte CDSplus besorgt (bei der bereits o.g. Bezugsadresse, was ich eigentlich schon lange tun wollte) und ein paar Erfahrungen damit gesammelt:

Geliefert wurde ein Fläschchen (es gibt zwei Größen: 100 ml und 250 ml) mitsamt einer dazu passenden „Aktivierungs-Pille“ – letztere wirft man (natürlich ausgepackt 😉 ) in das Fläschchen und wartet 24 – 36 Stunden. Die genaue Zeitspanne hängt im wesentlichen von der Umgebungstemperatur ab. Ich hab vorsichtshalber länger gewartet, und zwischendurch ein paar Mal das Fläschchen geschüttelt. Nach der Aktivierungszeit ist es gebrauchsfertig – insgesamt also noch etwas bequemer in der Handhabung als das jeweils erforderliche Aktivieren beim „klassischen“ 2-Komponenten-MMS.

Die Haltbarkeit beträgt nach Herstellerangaben 6-9 Monate – nach der Aktivierung am besten im Kühlschrank aufbewahren, dann kann beim Entnehmen einer Portion, was ja ein kurzes Öffnen der Flasche bedingt, nicht so viel Chlordioxid entweichen (je geringer die Temperatur, desto geringer auch der Dampfdruck an Chlordioxid-Gas über dem Flüssigkeitsspiegel).

Gemäß Herstellerangaben hat man dann eine standardisierte 0,3 %-ige Chlordioxid-Lösung in Wasser, außerdem „gepuffert“, so dass die Lösung ziemlich gut pH-neutral ist. Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln 😉

Bei dem „klassischen“ MMS, wo man 25 %-iges Natriumchlorit mittels 4 %-iger Salzsäure aktiviert, entsteht im wesentlichen das gewünschte Chlordioxid, ferner Kochsalz und Wasser, aber leider entstehen nach neueren Erkenntnissen wohl auch ein paar „Verunreinigungen“, z.B. auch Mikroreste an elementarem Chlor, was die Verträglichkeit einschränkt (gemäß dem kostenlosen eBook von Ali Erhan.pdf kann man übrigens diese Reste an freiem Chlor ganz gut binden, indem man bei jeder MMS-Dosis kurz vor der Einnahme mindestens 1 Tropfen DMSO hinzugibt – hab ich noch nicht ausprobiert).

Außerdem ist das „klassische“ MMS stark sauer (pH ca. 2 – 3). CDSplus hingegen enthält reines Chlordioxid-Gas, gelöst in Wasser, ohne nachweisbare „Mikrovergiftung“ mit elementarem Chlor, und es ist einigermaßen pH-neutral bzw. nur leicht sauer (pH ca. 6.5 – 7).

Bisher habe ich meine Dosis jeweils in Tropfen gezählt, und mit diesem Maßstab meine Erfahrungen gesammelt. Jetzt stelle ich mich um auf Milliliter (ml) – als Faustformel habe ich im genannten eBook gelesen, dass 1 ml CDSplus etwa 3 Tropfen vom „klassischen“ MMS entspricht. Zur bequemen Dosierung habe ich mir eine Dosierpipette mit ml-Beschriftung besorgt.

Je nach verwendeter Tropfpipette (beim „klassischen“ MMS) kann ja die Tropfengröße variieren, dagegen ist die Angabe einer Dosis in „ml der standardisierten 0,3 %-igen Chlordioxid-Lösung“ genauer reproduzierbar … d.h. Erfahrungen verschiedener Menschen lassen sich auf diese Weise auch besser vergleichen.

Genauere und weitere Informationen sind in dem genannten eBook von Ali Erhan auf S. 24 ff zu finden, daher kann ich mich kurz fassen.

Jedenfalls ist CDSplus erheblich geschmacksärmer und verträglicher, so dass man es auch problemlos höher dosieren kann – ich kann z.B. ohne weiteres 3 ml CDSplus in ein 0,2 l – Glas, etwa halbvoll mit (levitiertem 😉 ) Wasser, hineingeben und ohne jeden geschmacklichen Widerstand trinken. Beim „klassischen“ MMS entspräche das einer Dosis von 9 Tropfen, das könnte ich auf keinen Fall ohne Zugabe von Apfelsaft …

Jetzt noch die wichtige Frage: Wirkt das auch, trotz des absolut milden Geschmacks? Aus der „Feuerzangenbowle“ hab ich schließlich gelernt: „Eine Medizin moss bitter schmecken, sonst nötzt sie nichts …“ 😉

Das kann ich mittlerweile für mich bestätigen – neben einigen kleineren Dingen ein deutliches Beispiel:

Vor einigen Wochen bekam ich plötzlich massive Zahnschmerzen im Unterkiefer (an zwei Backenzähnen, einer ganz links und der andere ganz rechts – sehr günstig 😉 ). Sie wurden extrem druckschmerzempfindlich, so dass ich gar nichts mehr beissen konnte – das sah verflixt nach einer doppelten Zahnwurzelentzündung aus, und ich dachte schon, ich benötige ganz schnell einen Schmerz-Nottermin beim Zahnarzt. Als Notmaßnahme zur Überbrückung hab ich dann mit etwa 2 ml CDSplus in einem halben Glas Wasser den Mund gründlich ein paar Mal gespült (vorher die Zahnzwischenräume mit Zahnseide freigeräumt, so dass das CDSplus auch gut überall hinkommt) und dann die Lösung auch getrunken. Das hab ich ein paar Mal etwa alle zwei bis drei Stunden wiederholt.

Am nächsten Tag waren die Zahnschmerzen deutlich geringer, einen weiteren Tag darauf noch weniger (ich habe weiterhin gespült und getrunken), und am dritten Tag so gut wie weg (ich habe weiterhin gespült und getrunken, noch ein paar weitere Tage), so dass ich wieder beissen konnte. Also konnte ich ohne Zeitdruck einen Zahnarzttermin vereinbaren. Die Röntgenaufnahme zeigte deutliche Schatten an den Wurzeln beider Backenzähne. Mittlerweile ist der eine Zahn nach einer gründlichen zweieinhalbstündigen Wurzelbehandlung wieder o.k., der zweite folgt demnächst. In der Zwischenzeit kann ich die Entzündung mit CDSplus klein halten, falls nötig …

Mein Fazit hatte ich im wesentlichen hier bereits erwähnt:

In meiner Sicht ist CDSplus für orale Einnahme in der Regel empfehlenswerter als das „klassische“ 2-Komponenten-MMS, da es
– bequemer handhabbar,
– standardisiert,
– deutlich geschmacksärmer und verträglicher
– und „gepuffert“, d.h. einigermaßen pH-neutral ist.

Ein möglicher Nachteil besteht in der begrenzten Haltbarkeit nach der zu Beginn erfolgten einmaligen Aktivierung, aber 6-9 Monate (im Kühlschrank aufbewahrt wohl eher 9 Monate) sind auch nicht schlecht – war für mich jedenfalls bisher ausreichend.

Wie ebenfalls bereits erwähnt, sehe ich als eine mögliche Ausnahme z.B. den hier (Link entfernt, da ungültig geworden) beschriebenen interessanten Ansatz, den ich noch nicht ausprobiert habe, der mir aber auch plausibel vorkommt, um gezielt übersäuertes Gewebe besser zu erreichen.

Soweit erstmal.

Teil 1: MMS stellt im Körper das gesunde “elektrische Gleichgewicht des Stoffwechsels auf Zellebene” wieder her

Teil 2: Ein paar praktische Hinweise im Umgang mit MMS

Teil 3: obiger Artikel

Kategorien:Gesundheit Schlagwörter: , , ,
  1. Karin Kuhr-Schraag
    Dezember 10, 2018 um 6:11 pm

    Lieber Manfred Voss!
    Über Borreliose bin ich in Ihren Blog hineingekommen. Habe mit großem Interesse die Behandlung mit MMS gelesen. habe ich erfolglos vor Jahren gegen Herpes Viren gemacht(?)
    Nun habe ich zu allem Übel auch noch seit 2 1/2 Jahren Borreliose und habe mich in Ihrer Schmerzbeschreibung wiedererkannt. Ganz gemeine Schmerzen!
    Es gibt nichts, was ich nicht aus der Naturheilkunde ausprobierte, alles sehr teuer.
    Dann legte ich mir auch die Elektro Medizin zu, so was ähnliches wie ein Zapper, aber sehr viel geringere Elektrifizierung. Vielleicht hat es ja ein wenig die Symptome gelindert, auch koll.Silber in Verbindung mit Elektrifizierung hat nicht durchschlagend geholfen.
    Nun hatte ich wieder furchtbare Schübe, weshalb sich so langsam Hoffnungslosigkeit breit macht. Ich weiß von Menschen, die im Rollstuhl sitzen.
    Ein normales Leben zu führen ist mir nicht mehr möglich! Nun lese ich Ihre Beschreibung und Hoffnung keimt auf. Und siehe da im Kühlschrank habe ich noch nicht aktiviertes CDL!
    Nun muss ich nur noch die Beschreibung finden, hatte ich übrigens dereinst im Kopp Verlag unter „Pure Water Power plus Aktivator“ gekauft.
    Ich werde dann sofort die Behandlung, so wie Sie es beschrieben haben, beginnen.
    DMSO habe ich natürlich auch und habe mir auch nach Dr. Fischers Angaben das Schmerzmittel zum Einreiben hergestellt.
    Ich bin gespannt, erwarte aber erstmal keine Wunder!
    Ich werde Ihnen dann weiter berichten.
    Ich bin erstaunt, wie geduldig und ausführlich Sie auf gewisse Beiträge geantwortet haben.
    Du meine Güte, manche Menschen müssen anscheinend Ihren Frust auf die eine oder andere Weise abladen!
    Danke für Ihre Beiträge!
    Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!
    Karin Kuhr-Schraag

    • Martin Bartonitz
      Dezember 10, 2018 um 6:52 pm

      Ich meine, dass hier auch die Borreliose-Behandlung angesprochen wird:

      Gute Besserung!

  2. Dezember 10, 2018 um 10:28 pm

    @Karin Kuhr-Schraag

    Ganz gemeine Schmerzen!

    In der Tat … seit damals, d.h. jetzt etwa 11 Jahren bin ich schmerzfrei, und auch die früher regelmäßig dick geschwollenen Knie sind seitdem Vergangenheit 🙂 Zwischendurch hab ich sehr wohl auch mal einen Hexenschuss gehabt, etwa wenn ich mich aus Versehen unbedacht bewegt habe, z.B. Heben einer Last bei gleichzeitiger Drehung (sollte man nicht machen, auf jeden Fall nicht in meinem Alter 😉 ), aber das ist wirklich vernachlässigbar gegen meine damaligen Schmerzattacken …

    Ich weiß von Menschen, die im Rollstuhl sitzen.

    Kann ich verstehen – ich war auch längere Zeit so gut wie bewegungsunfähig …

    Ein normales Leben zu führen ist mir nicht mehr möglich!

    Ja, das weiß ich sehr gut …

    Ich bin gespannt, erwarte aber erstmal keine Wunder!
    Ich werde Ihnen dann weiter berichten.

    Ich drücke Ihnen sämtliche Daumen (plus große Zehen 😉 ) … und wünsche Ihnen auch ein frohes Weihnachtsfest (soweit möglich) und ein WIRKLICH gesunderes neues Jahr!

    @Martin

    Danke für den Video-Link – das ist eine playlist, bestehend aus vier Filmen, wobei ein Film doppelt vorhanden ist 😉 … vom Doppel bereinigt bleiben folgende drei übrig:

    1) Borax, Info und Lösung herstellen

    2) Anwendung CDL MMS

    3) Magnesium, Kalzium, Bor, und DMSO – Zusammenhänge

    Der zweite Link handelt von CDL/MMS … aber ich werde mir alle noch genauer angucken – jedenfalls sind es Berichte eigener Erfahrungen, und das ist mir immer betrachtenswert 😉

    Ein Schmankerl am Rande: In einem der Kommentare zu einem der Links gibt es einen Hinweis auf einen Spiegel-Bericht vom April 2009: Verdünnte Chlorbleiche hilft gegen Neurodermitis – die „offizielle“ Sprachregelung ließ wohl nichts anderes zu 😉 „Sicherheitshalber“ wurde keine Originalquelle als Link angegeben … wie so häufig: Mein Eindruck ist, die wollen bzw. dürfen nicht kapieren, wie das Internet funktioniert … also hab ich recherchiert => hier die Originalquelle: Treatment of Staphylococcus aureus Colonization in Atopic Dermatitis Decreases Disease Severity (na gut, Chlorbleiche meint hier Natriumhypochlorit)

  3. Malgorzata Lossin
    Juli 11, 2019 um 4:05 pm

    Habe Borreliose seit Jahren und es ist leider nicht weg. Habe immer wieder Schübe.
    Wie konkret wäre die Dosierung des mms und wie lange?
    Für Antwort wäre ich sehr dankbar 😅
    Viele liebe Grüße

  4. Juli 12, 2019 um 12:30 pm

    Wie konkret wäre die Dosierung des mms und wie lange?

    Das ist natürlich eine grundlegende Frage, auf die ich aber keine allgemeingültige Antwort geben kann … ich kann nur beschreiben, was ICH im einzelnen gemacht habe, und meine eigene Erfahrung hiermit weitergeben, wie z.B. hier.

    Ich wünsche Ihnen Erfolg … und Rückmeldungen über eigene Erfahrungen sind mir stets willkommen 😉

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