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Arbeitslager für Langzeitarbeitslose?

In England gab es im 19. Jahrhundert Arbeitshäuser, in denen die Ärmsten der Armen an das Arbeiten „herangeführt“ wurden. Wenn die Politik und Wirtschaft nicht in der Lage ist oder gar Wllens, für genügend Lohnarbeitsplätze zu sorgen, von denen auch gelebt werden kann, dann wird zurückgeschritten… Ein Alibi?!?

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Das neue Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, hat sich dafür ausgesprochen, Eltern, die lange Hartz IV beziehen, in eine „fürsorgliche Belagerung“ zu nehmen: Nötig seien für diese Menschen regelmäßige beschäftigungsfördernde Maßnahmen.

„Kinder müssen erleben, dass ihre Eltern mit oder vor ihnen aufstehen, dass es normal ist, aus dem Haus und zur Arbeit oder zur Schule zu gehen. Notfalls sind dafür Hausbesuche nötig“, sagte Scheele der „Süddeutschen Zeitung“.

Was den Kampf gegen die zuletzt kaum mehr zurückgegangene Langzeitarbeitslosigkeit angeht, warnte er aber vor übertriebenen Erwartungen: „Auch 2016 wird kein Instrument erfunden werden, das die Vermittlungsquoten Langzeitarbeitsloser in lichte Höhen treibt. Wir werden jedoch alles tun, um die Vererbung von Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern.“

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Kategorien:Gesellschaft
  1. Fluß
  2. Gerd Zimmermann
    Juni 22, 2016 um 2:57 pm

    Schauberger: Unsere sinnlose Arbeit.

    Arbeiten um dazu zugehören,
    ist wie philosophieren um Philosoph zu sein.

    Ein Philosoph kann nicht um Bewusstsein wissen,
    da er pures Bewusstsein ist.

  3. Fluß
    Juni 22, 2016 um 3:09 pm

    Ja, erstaunlich: die einen schreiben Bücher, philosophieren, andere machen Musik.
    Die einen kriegen Geld dafür und die anderen nicht. Wer hat nun was verdient? Wer dient wem?

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