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Lassen wir das Geld für uns arbeiten, statt dass wir für das Geld arbeiten müssen …

Geld ist wie ein Eisenring durch unsere Nase. Wir haben vergessen, dass wir es geschaffen haben, und es führt uns nun durch die Arena. Ich denke, es ist an der Zeit, herauszufinden, wohin wir wollen!
Bernard Lietaer

In meinem ersten Jahr des Schreiben auf diesem Blog war eines meiner Schwerpunkte das Geldsystem, da ich verstehen wollte, warum sich seit Beginn der Finanzkrise in 2008 (kriselt sicher schon früher, nur hier kulminierte Sichtbares) abzeichnete, dass ein Zusammenbruch bevor steht. Dass das bisher noch nicht eintrat liegt allein daran, dass im Hintergrund mit reichlich Tricks das Ende immer weiter rausgeschoben wird. So dass am Ende der Fall immer fürchterlicher sein wird. Ganz im Sinne Derjenigen, die das Chaos herbei sehen, um daraus ihre Neue Weltordnung mit einer Weltregierung, einer Weltreligion, einem Weltmilitär und einer gleichgeschalteten Menschheit.

In dem Folgenden Artikel wird nochmals beleuchtet, was mit dem Geldsystem schief liegt. Zum Verständnis werden dabei Archetypen betrachtet. Es geht um Fülle auf der einen Seite, und um die Angst vor Mangel auf der anderen Seite. Der Interviewpartner zeigt auf, was getan werden müsste, damit das Goldene Zeitalter, das es schon einmal in Ägypten und auch hier in Europa gab, wiederkehren kann. Mal wieder was zum Draufrumkauen:

Jenseits von Gier und Knappheit

Ein Interview mit Bernard Lietaer, von Sarah van Gelder, Herausgeberin von YES! A journal of positive futures (JA! Ein Journal der positiven Zukünfte).
Übersetzung aus dem Englischen von Kurt-Werner Pörtner, August 1999.

Bernard Lietaer promotes the need for monetary diversity as a means of stability diversity and complementary currencies, as a means of stability

Bernard Lietaer (Bild: Wikpedia – PopTech 2011 – Camden Maine USA)

Nur wenige Menschen haben in und am Geldsystem in so vielen unterschiedlichen Feldern gearbeitet wie Bernard Lietaer. Er arbeitete fünf Jahre lang für die belgische Zentralbank, wo sein erstes Projekt die Gestaltung und Umsetzung eines einzigen europäischen Währungssystems war. Er war Präsident des belgischen elektronischen Zahlungssystems, und hat für multinationale Unternehmen Technologien entwickelt, um sich in verschiedenartigen Währungsumfeldern zu bewegen.

Er half Ländern, ihre Devisenerträge zu verbessern und lehrte Internationale Finanzen an der Universität von Louvain, in seinem Heimatland Belgien. Bernard Lietaer war ebenso der Generalmanager und Devisenhändler einer der größten und erfolgreichsten „Offshore“-Devisenfonds. Er ist ebenso Fellow am „Center of Sustainable Resources“ (Zentrum für nachhaltige Ressourcen) an der University of California in Berkeley und schreibt z. Zt. an seinem siebten Buch: „The Future of Money. Beyond Greed and Scarcity“ (Die Zukunft des Geldes. Jenseits von Gier und Knappheit).

Sarah von Gelder von YES!:
Warum setzen Sie so viel Hoffnung in die Entwicklung alternativer Währungssysteme?

Bernard Lietaer:
Geld ist wie ein Eisenring durch unsere Nase. Wir haben vergessen, dass wir es geschaffen haben, und es führt uns nun durch die Arena. Ich denke, es ist an der Zeit, herauszufinden, wohin wir wollen – nach meiner Meinung Richtung Nachhaltigkeit und Gemeinschaftlichkeit -, um dann ein Geldsystem zu kreieren, das uns genau dorthin führt.

S. v. G.:
So würden Sie also sagen, dass vieles, das sonstwo in der Gesellschaft passiert, oder eben nicht passiert, seine Wurzeln in der Art und Weise hat, wie unser Geldsystem gestaltet ist?

B. L.:
Das ist richtig. Während Lehrbücher der Ökonomie nachwievor behaupten, dass Menschen und Unternehmen um Märkte und Ressourcen konkurrieren, behaupte ich, dass sie in Wirklichkeit um Geld konkurrieren – Märkte und Ressourcen sind da nur Mittel zum Zweck. Also geht es darum, wenn man neue Geldsysteme gestaltet, auch darauf zu achten, die Ziele zu redifinieren, die eine Orientierung für menschliches Streben darstellen. Obendrein glaube ich nicht, dass Gier und Wettbewerb das Resultat einer unwandelbaren menschlichen Natur sind; ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass Gier und die Furcht vor Knappheit in Wahrheit ständig von der Art und Weise neu geschaffen und verstärkt werden, wie wir mit dem Geld umgehen.

Z. B. können wir genug Nahrung produzieren, um jeden zu ernähren, und es gibt definitiv genuügend Arbeit für jeden in der Welt, aber es gibt ganz klar nicht genug Geld, um all das zu bezahlen. Knappheit hat sich in unseren nationalen Währungen eingenistet. In der Tat ist es der Job der Zentralbanken, diese Devisenknappheit zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Die direkte Konsequenz ist, dass wir uns wechselseitig bekämpfen müssen, um zu überleben.

Geld entsteht dadurch, dass Banken es verleihen. Wenn eine Bank Ihnen eine 100.000 $-Hypothek unterbreitet, kreiert sie nur eine Kreditsumme, die Sie verwenden und die dann in der Wirtschaft zirkuliert. Die Bank erwartet, dass Sie in den nächsten 20 Jahren 200.000 $ zurückzahlen, aber dies erzeugt nicht die nächsten 100.000 $ – den Zins. Stattdessen schickt Sie die Bank in die rauhe Welt, wo Sie gegen alle anderen kämpfen, um die zweiten 100.000 $ zurückzubringen.

S. v. G.:
Also müssen einige Leute verlieren, damit andere gewinnen? Einge müssen bei der Rückzahlung ihrer Schulden in Verzug geraten, damit andere das Geld erhalten, um die Zinsen zu bezahlen?

B. L.:
Das ist richtig. Alle Banken tun dasselbe, wenn sie Geld verleihen. Das ist auch der Grund, warum die Entscheidungen der Zentralbanken – wie der Federal Reserve in den USA -so wichtig sind – höhere Zinsraten bedeuten automatisch einen größeren Anteil zwangsläufiger Pleiten. Wenn die Bank also Ihre „Kreditwürdigkeit“ prüft, dann ist das in Wahrheit eine Prüfung, ob Sie gegen andere Mitspieler konkurrieren und gewinnen können – dazu in der Lage, die zweiten 100.000 $ herauszuholen, die nie geschaffen wurden. Und wenn Sie in dem Spiel versagen, dann verlieren Sie Ihr Haus oder welche Sicherheiten Sie sonst geboten haben.

S. v. G.:
Das beeinflusst gleichfalls die Arbeitslosenrate.

B. L.:
Das ist selbstredend ein wichtiger Faktor, aber es gibt mehr davon. Informationstechnologien erlauben es uns in zunehmendem Maße, ein sehr gutes Wirtschaftswachstum zu erzielen, ohne die Erwerbsarbeit zu steigern. Ich glaube, dass wir derzeit in einer der letzten beschäftigungswirksamen Überflussperioden der USA leben. Wie Jeremy Rifkin in seinem Buch „Das Ende der Arbeit“ sagt, wird es nie wieder genug Jobs geben, auch in „guten Zeiten“ nicht.

Wie eine Studie der Internationalen Metallarbeiterföderation in Genf besagt, werden in den nächsten 30 Jahren nur noch zwei bis drei Prozent der Weltbevölkerung gebraucht, um all die Güter zu erzeugen, die wir auf dem Planeten benötigen. Selbst wenn man dies mit dem Faktor 10 multipliziert, stehen wir immer noch vor der Frage, was die restlichen 80 % der Menschheit tun sollen.

Mein Vorschlag ist, dass lokale Währungen eines der herausragenden Werkzeuge für ein „Sozialdesign“ des 21. Jahrhunderts sein werden, für keinen anderen Zweck, als Beschäftigung zu schaffen. Ich fordere nicht, dass lokale Währungen nationale Währungen ersetzen sollten oder ersetzen werden; darum nenne ich sie auch „komplementäre“ Währungen. Die nationale, Konkurrenz erzeugende Währung wird auch weiterhin ihre Rolle in der globalen Wettbewerbsökonomie spielen.

Wie auch immer, ich behaupte, dass komplementäre, lokale Währungen sich viel besser kooperativen, lokalen Ökonomien anpassen können.

S. v. G.:
Und diese lokale Ökonomien werden eine Form von Beschäftigung verbreiten, die nicht von Vernichtung bedroht sein wird?

B. L.:
Als ein erster Schritt ist dies korrekt. Z. B. gibt es in Frankreich derzeit 300 lokale Tauschringe, „Grain de Sel“ genannt, wörtlich übersetzt „Salzkörner“. Diese Systeme – die genau dann entstanden, als die Arbeitslosenrate 12 % erreichte – ermöglichen den Austausch von allem Möglichem von der Miete bis hin zum organischen Erzeugnis, aber sie tun ebenso etwas anderes. Alle 14 Tage gibt es im Ariège in Südwestfrankreich eine große Party. Leute kommen, nicht nur um mit Käse, Früchten oder Kuchen wie an normalen Markttagen zu handeln, sondern auch mit Stunden für Klempnerarbeiten, Haarschneiden, Segeln oder Englischlektionen. Nur Lokalwährungen werden akzeptiert!

Lokalwährungen bringen Arbeit hervor, und ich mache einen Unterschied zwischen „Arbeit“ und „Jobs“. Ein Job ist das, was man für seinen Lebensunterhalt tut; eine Arbeit jedoch das, was man tut, weil man es gerne tut. Ich erwarte, dass Jobs im wachsenden Maße obsolet werden; aber da ist noch eine meist unbegrenzte Anzahl von Arbeiten, die getan werden müssen. Bspw. finden Sie in Frankreich Leute vor, die Gitarrenunterricht anbieten und Deutschunterricht nachfragen. Niemand würde dafür in französischen Francs bezahlen. Das Schöne an der Lokalwährung ist, dass, wenn Leute ihr eigenes Geld kreieren, sie keinen eingebauten Knappheitsfaktor benötigen. Und sie haben es nicht nötig, Devisen von anderswo zu besorgen, um Austausch mit dem Nachbarn zu betreiben. Edgar Kahn’s „Zeit-Dollars“ sind dafür ein klassisches Beispiel. In dem Moment, in dem ein Übereinkommen zwischen zwei Leuten über ein Transaktion in „Zeit-Dollars“ zustande kommt, erschaffen sie damit auch das dafür benötigte „Geld“ in diesem Prozess; Knappheit an Geld existiert nicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass es eine unbegrenzte Menge an dieser Währung gibt; Sie können mir nicht 500.000 Stunden geben – niemand kann 500.000 Stunden geben. Es gibt also eine Höchstgrenze dafür, ja; es existiert aber keine künstliche Knappheit. Anstatt dass Menschen gegeneinander gestellt werden, hilft das System dabei, dass sie miteinander kooperieren.

S. v. G.:
Sie schlagen also vor, dass Knappheit nicht unbedingt ein führendes Prinzip unseres ökonomischen Systems sein muss. Aber ist Knappheit in der Ökonomie nicht absolut fundamental, besonders in einer Welt mit begrenzten Ressourcen?

B. L.:
Meine Analyse dieser Frage basiert auf dem Werk von Carl Gustav Jung mit seinem theoretischen Rahmen der Kollektivpsychologie, und Geld ist auf grundlegende Weise ein Phänomen der Massenpsychologie. Ein Schlüsselkonzept, das Jung verwendet, ist der Archetypus, der als ein emotionales Feld beschrieben werden kann, das, ob individuell oder kollektiv, Menschen in eine ganz bestimmte Richtung lenken kann. Jung zeigte auf, dass in dem Augenblick, wo ein bestimmter Archetyp unterdrückt wird, zwei Typen von „Schatten“ entstehen, wobei beide in einem polaren Verhältnis zueinander stehen. Um ein Beispiel zu geben: wenn mein höheres Selbst – das dem Archetypus des Königs oder der Königin korrespondiert – unterdrückt wird, werde ich mich entweder wie ein Tyrann oder wie ein Schwächling benehmen. Beide „Schatten“ werden durch die Angst aufeinander bezogen. Ein Tyrann ist darum tyrannisch, weil er Angst davor hat, schwächlich zu erscheinen; ein Schwächling fürchtet sich davor, wie ein Tyrann zu wirken. Nur jemand, der keine Angst vor beiden Schatten hat, kann den Archetypus des Königs verkörpern.

Nun lassen Sie mich dieses Theoriegebilde auf ein wohldokumentiertes Phänomen anwenden: die Repression des Archetyps der „Großen Mutter“. Das Gro0e-Mutter-Archetyp war sehr bedeutend für die westliche Welt von den Uranfängen der Prähistorie bis hin zu den prä-indoeuropäischen Zeitepochen, wie es auch heute noch in traditionalen Kulturen der Fall ist. Aber dieses Archetyp wurde in den letzten 5000 Jahren im Westen gewaltsam unterdrückt, angefangen mit den indoeuropäischen Invasionen – verstärkt von der Anti-Göttinnen-Sicht des Judäo-Christentums, die in den Hexenjagden durch drei Jahrhunderte hindurch kulminierte – bis hin zum Viktorianischen Zeitalter.

Wenn die Unterdrückung eines Archetyps auf diesem Niveau und über diese Zeitlänge stattfindet, manifestieren sich die Schatten in der Gesellschaft auf eine machtvolle Art und Weise. Nach 5000 Jahren werden die damit korrespondierenden „Schatten-Verhaltensweisen“ von den Menschen als „normal“ empfunden. Die Frage, die ich stelle, ist sehr einfach: Was sind die Schatten des Große-Mutter-Archetyps? Ich schlage vor, dass diese Schatten die Gier und die Furcht vor Knappheit sind. So sollte es nicht überraschen, dass im Viktorianischen Zeitalter – dem Kulminationspunkt der Repression der Großen Mutter – ein schottischer Schulmeister namens Adam Smith eine Menge an Gier und Knappheit um sich herum bemerkte und daraus schloss, dass alle „zivilisierten“ Gesellschaften so funktionierten. Smith, wie Sie wissen, begründete die moderne Ökonomie, die als Zuteilung knapper Ressourcen durch die Mechanismen der individuellen, persönlichen Gier definiert werden kann.

S. v. G.:
Wow! Wenn also Gier und Knappheit die Schatten sind, was repräsentiert die Große Mutter dann selber nach den Kriterien der Ökonomie?

B. L.:
Lassen Sie mich zuerst zwischen der Göttin unterscheiden, die alle Aspekte des Göttlichen verkörpert, und der Großen Mutter, die vor allem den Planeten Erde symbolisiert – Fruchtbarkeit, Natur, die Gestaltenvielfalt in allen Aspekten des Lebens.

Jemand, der den Große-Mutter-Archetypus verinnerlicht hat, hat Vertrauen in die Fülle des Universums. Erst dann, wenn Sie an Vertrauensverlust leiden, wünschen Sie sich ein großes Bankkonto. Derjenge, der als Erster eine Menge von Gütern akkumuliert als Schutz vor der Ungewißheit der Zukunft, muss auch automatisch damit anfangen, sein Vermögen gegen jedermanns Neid und Begehrlichkeit zu verteidigen. Wenn eine Gesellschaft sich um die Knappheit sorgt, wird sie gleichzeitig eine Umwelt entwickeln, wo man mit guten Gründen Angst vor der Knappheit hat. Das ist eine sich selbst erfüllende Prophezeiung (self-fulfilling-prophecy)!

Ausserdem lebten wir lange Zeit in dem Glauben, dass wir Knappheit schaffen müssen, um Werte zu erzeugen. Obgleich dies in einigen materiellen Bereichen zutrifft, extrapolieren wir dies in andere Bereiche, wo dies einfach nicht der Fall ist. Bspw. gibt es nichts, was uns daran hindern würde, die Information frei (=kostenlos) zu verteilen. Die marginalen heutigen Kosten der Information tendieren praktisch gegen Null. Nichtsdestoweniger erfinden wir das Copyright und Patente in der Absicht, sie knapp zu halten.

S. v. G.:
Die Furcht vor Knappheit erzeugt also Gier und Sammeltrieb, die wiederum im Gegenzug Knappheit hervorbringen, vor der man sich fürchten muß. Wohingegen Kulturen, die die Große Mutter verkörpern, auf Überfülle und Großzügigkeit basieren. Diese Ideen gehen implizit in die Richtung, wie Sie Gemeinschaft definieren, nicht wahr?

B. L.:
Eigentlich ist das nicht meine Definition, es ist etymologischer Herkunft. Der Ursprung des Wortes „Gemeinschaft“ liegt im lateinischen „munus“, das Gabe bzw. Geschenk bedeutet, und „cum“, das so viel bedeutet wie zusammen, miteinander sein. Also bedeutet Gemeinschaft wörtlich so viel wie „wechselseitige Gabe“.

Daher definiere ich „meine“ Gemeinschaft als eine Gruppe von Leuten, die meine Gaben willkommen heißen und honorieren, und von denen ich vernünftigerweise erwarten kann, dass ich von ihnen Gaben bekomme. Und Lokalwährungen können den Austausch von Gaben erleichtern.

Die Mehrheit von Lokalwährungen, die ich kenne, begannen mit dem Vorhaben, Beschäftigung zu schaffen; jedoch gibt es eine wachsende Gruppe von Leuten, die Lokalwährungen einführen, um Gemeinschaft hervorzurufen. Bspw. würde ich es komisch finden, meinen Nachbarn im Tal zu rufen und zu sagen, „Mir ist aufgefallen, dass Sie eine Menge Birnen an Ihrem Baum hängen haben. Kann ich Sie haben?“ Ich würde fühlen, dass es notwendig ist, ihm dafür etwas anderes anzubieten. Aber wenn ich daran gänge, ihm dafür knappe Dollars anzubieten, könnte ich genauso gut zum Supermarkt gehen; so beenden wir das Ganze, indem wir die Birnen nicht nutzen. Wenn ich dagegen eine Lokalwährung habe, so existiert keine Knappheit im Austauschmedium, das Kaufen der Birnen wird dann ein Vorwand für Interaktion.

In Takoma Park, Maryland, führte Olaf Egeberg ein Lokalwährung ein, um diese Arten des Austausches innerhalb einer Gemeinschaft zu ermöglichen. Und die Beteiligten stimmen darin überein, dass genau dies jetzt vor sich geht.

S. v. G.:
Das wirft die Frage auf, ob Lokalwährungen auch eine Möglichkeit für Menschen sein können, ihre elementaren Bedürfnisse nach Nahrung und Behausung zu befriedigen, oder würden diese Sektoren auch weiterhin Teil der Wettbewerbsökonomie bleiben?

B. L.:
Es gibt eine ganze Anzahl von Menschen, die gerne im Garten arbeiten, aber sie könnten davon in der Wettbewerbswelt nicht leben. Wenn ein Gärtner arbeitslos ist, und ich bin arbeitslos, würden wir beide in der normalen Ökonomie vielleicht verhungern. Wie es auch immer mit Lokalwährungen bestellt sein mag, er kann meine Salate wachsen lassen, die ich in lokaler Währung bezahle, die ich wiederum bei der Ausführung einer Dienstleistung für einen anderen andersweitig verdient habe.

In Ithaca, werden „STUNDEN“ auf dem Farmermarkt akzeptiert; die Farmer können die lokale Währung benutzen, um jemand anzuheuern, der bei der Ernte oder bei Reparaturen aushilft. Einige Grundbesitzer akzeptieren „Stunden“ als Pachtzins, insbesondere dann, wenn keine Hypothek in knappen Dollars abzuzahlen ist.

Wenn eine Lokalwährung vorhanden ist, wird es schlagartig klar, was lokal ist und was nicht. K-Mart wird nur Dollars akzeptieren; ihre Lieferanten sind in Hongkong oder Singapur oder Kansas City. Aber Ithakas lokaler Supermarkt nimmt „Stunden“ ebenso wie Dollars an. Mit dem Gebrauch einer Lokalwährung wird auch eine Ausrichtung in Richtung lokaler Nachhaltigkeit erzeugt.

S v. G.:
Lokale Währungen werden von Gemeinschaften auch deswegen verbreitet, um das Auf und Ab der globalen Ökonomie abzufedern. Sie waren daran beteiligt, das globale Finanzsystem zu überwachen, in ihm Geschäfte abzuwickeln und es zu gestalten. Welchen Grund hätten Gemeinschaften, von ihm abgeschirmt zu werden?

B. L.:
Zunächst einmal hat das heutige offizielle Geldsystem nichts mit der realen Wirtschaft zu tun. Nur um Ihnen davon eine Ahnung zu geben: 1995 zeigten die Statistiken, dass das Volumen des Devisenhandels auf globalem Niveau 1,3 Billionen $ pro Tag betrug. Das ist 30 mal mehr als das gesamte tägliche Bruttoinlandsprodukt sämtlicher entwickelter Länder (OECD) zusammen genommen. Das jährliche BIP der Vereinigten Staaten wird auf dem Markt an drei Tagen umgewälzt!

Von diesem Volumen haben lediglich 2 oder 3 % mit realem Handel oder Investionen zu tun; der Rest findet auf dem Schauplatz des globalen Cyber-Kasinos statt. Dies bedeutet, dass die Realökonomie zu einem mickrigen Zuckerguß auf dem spekulativen Kuchen herabgewürdigt worden ist, das glatte Gegenteil von dem Zustand, wie er vor noch zwei Jahrzehnten vorherrschte.

S. v. G.:
Was sind die Folgerungen aus all dem? Was bedeutet das für all diejenigen, die nicht an grenzübergreifenden geschäftlichen Transaktionen beteiligt sind?

B. L.:
Auf der einen Seite hat sich die Macht unwiderruflich von den Regierungen hin zu den Finanzmärkten verschoben. Wenn eine Regierung etwas tut, das den Märkten nicht genehm ist – wie die Briten ’91, die Franzosen ’94 oder die Mexikaner ’95 -, setzt sich niemand an den Tisch und sagt: „Das solltet ihr nicht tun.“ Es findet schlicht eine Finanzkrise in der betreffenden Währung statt. Auf diese Weise können einige Hundert Leute, die von niemanden gewählt wurden und keine wie auch immer geartete kollektive Verantwortung tragen, entscheiden, was Ihr Pensionsfonds noch wert ist – unter anderem.

S. v. G.:
Sie haben ebenso von der Wahrscheinlichkeit eines Systemzusammenbruchs gesprochen…

B. L.:
Ja, ich sehe dafür jetzt eine 50/50-Wahrscheinlichkeit in den nächsten fünf oder zehn Jahren. Viele Leute glauben, das passiere hundertprozentig, und mit einem viel kürzeren Zeithorizont. George Soros, der Teile seines Lebens damit verbrachte, zu tun, was auch ich tat – mit Devisen zu spekulieren -, zog den Schluss, „Instabilität ist kumulativ, so dass der eventuelle Zusammenbruch frei flottierender Wechselkurse mehr oder weniger sicher scheint.“ Joel Kurtzman, Ex-Herausgeber des „Harvard Business Review“, betitelt sein letztes Buch: „Der Tod des Geldes“ und sagt einen immanenten Kollaps voraus, hervorgerufen durch spekulative Raserei.

Nur um sich mal vorzustellen, wie dies vor sich gehen könnte: alle Zentralbanken sämtlicher OECD-Staaten zusammen repräsentieren 640 Mrd. Dollar. Wenn also in einer Krisensituation sämtliche Zentralbanken darin übereinkommen, an einem Strang zu ziehen (was sie niemals tun), und unter der Prämisse, dass sie alle vorhandenen Reserven mobilisieren, verfügen sie lediglich über die Hälfte der Mittel, die nötig wären, um das normale tägliche Handelsvolumen abzudecken. An einem Krisentag könnte sich das Volumen mit Leichtigkeit verdoppeln oder verdreifachen, und sämtliche Zentralbankreserven würden dann für zwei oder drei Stunden reichen.

S. v. G.:
Und der Ausgang würde sein?

B. L.:
Wenn dies passieren würde, wären wir schlagartig in einer anderen Welt. 1929 kollabierte die Bröse, aber der Goldstandard hielt. Das Geldsystem hielt stand. Hier gehen wir mit etwas um, das viel fundamentaler ist. Der einzig vergleichbare Präzedenzfall, den ich kenne, ist der Kollaps des Römischen Reiches, der der römischen Währung ein Ende bereitete.

Dies war natürlich in einer Zeit, als der Zusammenbruch anderthalb Jahrhunderte dauerte, bis er sich im gesamten Reich ausbreitete, heute würde er dazu nur einige Stunden benötigen.

S. v. G.:
Auf diese Weise könnten lokale Währungen einige Widerstandskraft für Gemeinschaften befördern, um sich gegen ein „Abschmelzen“ der Währung oder einen anders gearteten internationalen Zusammenbruch zu wappnen. Wie hängt dies zusammen?

B. L.:
Um das zu verstehen, müssen wir den Zusammenhang zwischen Zinsraten und den Weisen, wie wir die Zukunft diskontieren, berücksichtigen.

Wenn ich Sie frage: „Wollen Sie 100 $ jetzt oder 100 $ erst in einem Jahr“, würden die meisten Leute das Geld jetzt verlangen, weil Sie das Geld risikofrei auf einem Bankkonto deponieren können und ein Jahr später 110 $ kassieren. Eine andere Möglichkeit wäre, Ihnen 100 $ in einem Jahr zu geben, was 90 $ jetzt äquivalent wäre. Dieses Diskontieren der Zukunft wird als „diskontierter Geldfluß“ bezeichnet.

Dies bedeutet, dass in unserem gegenwärtigen System es Sinn macht, Bäume zu fällen und das Geld zur Bank zu bringen; das Geld auf der Bank wird schneller wachsen als Bäume. Es macht Sinn, Geld zu „sparen“, indem man schlecht isolierte Häuser baut, weil die diskontierten Kosten für die zusätzlich benötigte Energie während der „Lebenszeit“ des Hauses geringer ausfallen als für eine Isolierung.

Wie auch immer, wir können ein Geldsystem gestalten, das genau das Gegenteil tut, es schafft ein weit vorausschauendes Denken, das als „demurrage charge“ (Abnutzungsgebühr?) bezeichnet wird. „Demurrage charge“ ist ein Konzept, das von Silvio Gesell vor einem Jahrhundert entwickelt wurde. Seine Idee war, dass Geld ein öffentliches Gut ist – wie das Telefon oder ein Bus-Transportsystem -, und dass für sein Gebrauch eine kleine Gebühr zu entrichten ist.

M. a. W., wir schaffen eher eine negative als eine positive Zinsrate.

Was würde das bewirken? Wenn ich Ihnen eine 100 $-Banknote gäbe und Ihnen sagen würde, dass Sie einem Monat später einen Dollar dafür bezahlen müssten, dass das Geld weiterhin seine Gültigkeit behält, was würden Sie dann tun?

S. v. G.:
Ich nehme an, ich würde es in etwas anderes investieren.

B. L.:
Sie haben verstanden. Sie kennen doch den Ausdruck: „Geld ist wie Mist; es ist nur gut, wenn es ausgestreut wird.“ In einem Gesell-System würden Menschen das Geld lediglich als Austauschmedium verwenden, aber nicht zur Wertaufbewahrung. Das würde Arbeit schaffen, weil es die Zirkulation anheizen würde, und das kurzfristige Anreizsystem umkehren. Anstatt Bäume zu fällen, um das Geld zur Bank zu bringen, würden Sie Ihr Geld stattdessen in lebende Bäume oder in die Installierung einer Isolierung für Ihr Haus investieren.

S. v. G.:
Wurde das jemals versucht?

B. L.:
Es gibt lediglich drei Perioden, die ich gefunden habe: das klassische Ägypten; über drei Jahrhunderte hinweg im europäischen Mittelalter, und einige Jahre in den 1930ern. Im alten Ägypten, als man Getreide aufbewahrte, erhielt man einen Gutschein, der getauscht werden konnte und zu einer Art Währung wurde. Wenn Sie ein Jahr später mit zehn Gutscheinen zurückkamen, erhielten Sie nur Getreide im Gegenwert von neun Gutscheinen, weil Ratten und Verderbnis die Mengen reduziert hatten, und weil die Wächter der Getreidespeicher bezahlt werden mußten. So kam dies einer „Abnutzungsgebühr“ („demurrage charge“) gleich.

Ägypten war der Brotkorb der Welt des Altertums, das Geschenk des Nils. Warum? Weil, anstatt der Wertaufbewahrung in Geld, jedermann in produktive Vermögenswerte investierte, die für immer halten würden – Dinge wie Landverbesserung oder Bewässerungssysteme.

Ein Beweis dafür, dass dieses Geldsystem etwas mit diesem Wohlstand zu tun hatte, ist der Umstand, dass alles in dem Augenblick abrupt endete, als die Römer die ägyptische „Getreidestandard“-Währung durch ihr eigenes Geldsystem mit positiven Zinsraten ersetzten. Danach hörte Ägypten auf, ein Brotkorb zu sein und wurde ein „Entwicklungsland“, wie das heute genannt wird.

In Europa wurden während des Mittelalters – vom 10. bis zum 13. Jahrhundert – lokale Währungen von lokalen Landesherren ausgegeben, und dann in periodischen Abständen zurückgerufen und mit einer Steuer belegt wieder ausgegeben, die während des Vorganges eingesammelt wurde. Wiederum war auch dies eine Form von Abnutzung, die Geld auf Wertaufbewahrungsmittel uninteressant machte. Das Ergebnis war ein Aufblühen der Kultur und ein weitverbreiteter Wohlstand, die exakt mit den Zeiträumen korrespondieren, als Lokalwährungen benutzt wurden.

Praktisch wurden alle Kathedralen während dieser Epoche gebaut. Wenn Sie daran denken, was von einer kleinen Stadt alles an Investitionen benötigt wird, um eine Kathedrale zu bauen, ist das schon außerordentlich.

S. v. G.:
Weil zum Bau von Kathdralen Generationen benötigt werden?

B. L.:
Nun, nicht nur deswegen. Neben den üblichen symbolischen und religiösen Funktionen – die ich nicht klein reden will – sollte man sich daran erinnern, dass Kathedralen ebenso eine überragende ökonomische Rolle spielten; sie zogen Pilger an, mit einer geschäftlichen Perspektive, die der des Tourismus heute in nichts nachsteht. Diese Kathedralen waren für die Ewigkeit gebaut und schufen einen langfristigen Geldzufluss für die Gemeinden. Dies war ein Weg zur Schaffung von Wohlstand für Sie und für Ihre Nachkommen für 13 Generationen! Der Beweis dafür ist, dass es heute immer noch funktioniert; in Chartres bspw. lebt der überwiegende Teil der städtischen Unternehmen noch immer von den Touristen, die die Kathedrale 800 Jahre nach ihrer Vollendung besuchen!

Als die Erfindung der Schießpulvertechnologie im frühen 14. Jahrhundert die Könige dazu in die Lage versetzte, die Macht zu zentralisieren, war das Erste, was sie taten, die Monopolisierung des Geldsystems. Was passierte? Es wurden keine Kathedralen mehr gebaut. Die Bevölkerung bestand im 14. und 15. Jahrhundert noch immer aus frommen Christen, aber der Anreiz für langfristige Investitionen war dahin.

Ich benutze die Kathedrale einfach als ein Beispiel. Zählungen von Besitztümern aus dem 12. Jahrhundert zeigen auf, dass Mühlen und andere produktive Vermögenswerte einen außerordentlich hohen Qualitätslevel aufrechterhielten, mit Teilen, die ersetzt wurden, noch bevor sie verschlissen waren. Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass die Lebensqualität des durchschnittlichen Arbeiters in Europa im 12. und 13. Jahrhundert am höchsten war; möglicherweise sogar höher als heute. Wenn man nicht Ersparnisse in Form von Geld horten kann, wird man sie in etwas investieren, das Werte in der Zukunft produziert. Auf diese Weise schuf diese Form des Geldes einen außerordentlichen Boom.

S. v. G.:
Dies war doch eine Periode, in der das Christentum vorherrschend war und deswegen vermutlich das Große-Mutter-Archetyp noch immer unterdrückt wurde.

B. L.:
Nun, während dieser Zeit wurde ein sehr interessantes religiöses Symbol vorherrschend: die berühmte „Schwarze Madonna“. Es gab Hunderte dieser Statuen vom 10. bis ins 13. Jahrhundert hinein, die in Wahrheit Isis-Statuen darstellten mit dem Kind Horus auf ihrem Schoß, auf direktem Wege aus Ägypten während der ersten Kreuzzüge importiert. Ihr spezieller vertikaler Stuhl wurde „cathedra“ genannt (von dem das Wort Kathedrale sich ableitet), und interessanterweise wurde dieser Stuhl mit dem exakt gleichen Symbol wie Isis im Alten Ägypten identifiziert. Die Statuen der Schwarzen Madonnas wurde im Mittalter ebenso mit der „Alma Mater“ ineinsgesetzt (wörtlich übersetzt die „Allumsorgende Mutter“, ein Ausdruck, der in Amerika noch immer benutzt wird und sich auf auf jemandes „Mutter-Universität“ bezieht (Anm. des Übersetzers: im Deutschen sagt man wohl am besten „Hotel Mama“ dazu).).

Die Schwarzen Madonnas bildeten eine direkte Forsetzung der Großen Mutter in einer ihrer meist altertümlichen Formen. Sie symbolisierte Geburt und Fruchtbarkeit, den Wohlstand des Landes. Sie verkörperte den Geist, inkarniert in Materie, bevor die patriarchalischen Gesellschaften den Geist von der Materie trennten. So finden wir hier also eine direkte archetypische Verbindung zwischen zwei Zivilisationen vor, die spontan Geldsysteme mit „Abnuzungsgebühr“ schufen, während sie gleichzeitig ungewöhnliche Reichtumsniveaus für das gewöhnliche Volk ermöglichten: das Alte Ägypten und das Europa des 10. bis 13. Jahrhunderts. Diese Geldsysteme stimmen exakt mit der Verehrung dieses Archetyps überein.

S. v. G.:
Wie interessant! Welches Chancen sehen Sie für lokale Währungen, diesen Große-Mutter-Archetyp des Wohlstandes und der Großzügigkeit in unser heutiges Wirtschaftssystem einzubringen?

B. L.:
Ich denke, die grössten Probleme, denen sich die Menschen heute gegenübersehen, sind Nachhaltigkeit und die Ungleichheiten und Zusammenbrüche der Gemeinschaft, die Turbulenzen erzeugen, die sich in Gewaltausbrüchen und Kriegen entladen. Wir können beide Probleme mit dem selben Mittel angehen, nämlich mit der bewußten Gestaltung von Währungssystemen, die Gemeinschaft und Nachhaltigkeit auf ein höheres Niveau heben.

Bezeichnenderweise wurden wir in den letzten Jahrzehnten Zeuge eines klaren Wiedererwachens des weiblichen Archetyps. Es wird nicht bloß von der Frauenbewegung widergespiegelt, sondern auch im dramatischen Wachstum ökologischer Belange, oder in den neuen Epistemologien (Wissenschaftslehren), die Geist und Materie wiedervereinigen, aber auch in den Technologien, die uns dazu in die Lage versetzen, Hierarchien durch Netzwerke zu ersetzen (wie z. B. das Internet).

Fügen Sie diesen Trends hinzu, dass zum ersten Mal in der menschlichen Geschichte wir die Produktionstechnologien verfügbar haben, um einen noch nie dagewesenen Reichtum zu erzeugen. All dies konvergiert in einer einzigartigen Gelegenheit, die Hardware unserer Reichtumstechnologie mit der Software der archetypischen Wandlungen zu kombinieren. Eine solche Kombination war noch nie vorher auf dieser Stufenleiter oder in dieser Geschwindigkeit verfügbar: sie versetzt uns in die Lage, bewußt eine Sorte von Geld zu entwerfen, das für uns arbeitet, statt wir für es.

Ich schlage vor, dass wir uns dazu entscheiden sollten, Geldsysteme zu entwickeln, die uns dazu befähigen, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftlichkeit zu erreichen, um auf lokaler und globaler Ebene zu gesunden. Diese Ziele sind in unserer Reichweite in weniger als einer Generation. Ob wir sie verwirklichen oder nicht, hängt von unserer Fähigkeit ab, miteinander zu kooperieren, um auf der Höhe unseres Bewusstseins unser Geld neu zu erfinden.

Quelle

Siehe auch folgenden Beiträge:

Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy

Geld mit System: Der TERRA als Weltwährung und ein gerechtes Gesellschaftssystem für alle Weltbürger

  1. Gerd Zimmermann
    Juni 7, 2016 um 9:05 pm

    Das männliche und das weibliche Prinzip
    sind gleichwertig.
    Wir haben dies nicht verstanden.
    Frau ist ebenso Mann, wie Mann Frau ist,
    nur so kann Frau Mann sein, obwohl Frau Fra7 ist.
    Eine richtige Frau ist ein Mann, und ein richtiger Mann ist eine Frau.
    Wofür?
    7m Liebe zu schenken.
    Ich will doch einfach nur etwas schenken, was ich als Adressat nicht
    annehmen kann.

    Das ist schwer, selten, f7erwar.

  2. Gerd Zimmermann
    Juni 7, 2016 um 9:15 pm

    Wenn ich als Mann etwas zu sagen hätte.

    Frauen an die Macht.

    Göttinnen gab es immer.

    Martin, sie leben, nicht dein Göttlicher.
    Obwohl, Dürr dürfte dir voraus sein.

  3. Gerd Zimmermann
    Juni 7, 2016 um 10:35 pm

    @Fluss

    Dein Glaube war nie Glaube

    Es ist Wissen

  4. Gerd Zimmermann
    Juni 7, 2016 um 10:39 pm

    Wissen ist Wissen

    Darum

  5. Gerd Zimmermann
    Juni 7, 2016 um 10:45 pm

    Wissen ist nichts Wissen
    Weil nichts wissen allwissen3n ist
    All2issen ist Allwissen 2eil Wissen wissen ist.

  6. Gerd Zimmermann
    Juni 7, 2016 um 10:59 pm

    Martin

    Das Lachband bist du.

  7. Fluß
    Juni 7, 2016 um 11:13 pm

    Sich selbst als Ganzes sehen. Wer Ergänzung braucht ist nur halb
    Auf Augenhöhe, zwei Ganze harmonieren.

  8. Fluß
    Juni 7, 2016 um 11:16 pm

    Sich selber als Ganzes sehen ist kosmisches Bewußtsein.

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