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Diese Megamaschine besitzt keine Bremse …

Fabian Scheidler, Mitbegründer von Kontext TV, Theater- und Opernautor, analysiert in seinem Buch Das Ende der Megamaschine: Geschichte einer scheiternden Zivilisation, wie sich unser kapitalistische System in den letzten 500 Jahren entwickelt hat. Er schaut sogar noch viel weiter nach vorn und bespricht die Einführung des ersten Geldystems im alten Griechenland und zeigt auf, dass hier schon immer gleich der Krieg mit drin steckte. Zu dem folgenden Interview ist noch zu lesen:

In seinem Buch geht Fabian Scheidler den Wurzeln der Zerstörungskräfte nach, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. … Dieses System sei nicht, wie es der Mythos der Moderne will, aus dem Pioniergeist von Entdeckern und Händlern hervorgegangen, sondern aus einer engen Verflechtung von Kriegswirtschaft, Staatsmacht und Finanziers. Die tiefgreifende Verflechtung von Staaten und Großunternehmen sei bis heute eines der zentralen Hindernisse für die notwendige sozial-ökologische Transformation. Angesichts von Klimachaos, Finanzcrashs und der sich verschärfenden sozialen Spaltung stoße heute ein ganzes Zivilisationsmodell an seine Grenzen.

Interessant auch sein Hinweis, dass schon in die ersten Stadtstaaten wie Venedig eine enge Kopplung von Großunternehmern und Staat vorhanden ist. Herr Mausfeld hat uns in seinem Vortrag Warum schweigen die Lämmer, aufgezeigt, dass der Staat allein zum Schutz der Habenden vor den Nichthabenden eingerichtet wurde. Und von Herrn spricht davon, dass uns im Wechsel der Staatsorganisationen nur das Bühnenbild gewechselt wurde, jedoch die Macht bei diesen Großhabenden/Herrschenden verblieben sei.

Fabian ist der Meinung, dass sich dieses System kaum mehr transformieren lässt, und es aufgrund nicht vorgesehener Bremsen seinem Ende entgegen ginge. Er sieht aber schon anhand vieler kleiner Projekte, dass schon Neues im Alten entstünde. Stellt sich die Frage, wie reibungslos sich der Übergang gestalten lassen kann. Aber hört mal selbst rein:

  1. Martin Bartonitz
    Mai 26, 2016 um 10:52 pm

    Fabian kritisiert am Ende auch die Art der Verhandlungen um TTIP. Dazu hier noch mehr von der Anstalt:

  2. Mai 26, 2016 um 11:06 pm

    Mega, Giga, Ter(r)a … https://faszinationmensch.com/2015/09/14/eine-totalitare-gigamaschinerie-zerstort-das-wir-gefuhl/

    darin:

    “Wir sind augenblicklich Zeugen, wie ein ganzer Planet, der vier Milliarden Jahre für seine Entwicklung brauchte, in einer globalen Wirtschaftsmaschinerie verheizt wird, die Unmengen von Gütern und zugleich Unmengen von Müll produziert, irrsinnigen Reichtum und massenhaftes Elend, permanente Überarbeitung und sinnlosen Leerlauf.“

    Fabian Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 9

    Das Buch liest sich wie die Psychoanalyse des Zeitgeistes und offenbart die Rationalität, die unser Fortschritt unter jegliches aufkeimendes WIR-Gefühl mischt:

    “Der harte Kern dieser Rationalität besteht in der unendlichen Vermehrung von Zahlenkolonnen auf den Konten einer relativ überschaubaren Zahl von Menschen[x]. Diese Zahlenkolonnen länger zu machen scheint letztlich das einzig verbliebene Ziel der globalen Megamaschine zu sein. Die Erde wird für eine endlos wachsende Zahl von Nullen verbrannt.“

    Fabian Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 9 [x] siehe Original

    Diese Megamaschine, deren Brennstoff in Dekohärenz umgewandelte Kohärenz ist, wird im Buch an vielen Stellen näher beschrieben, angefangen bei den Wurzeln der Herrschaft, bis hin zur Nutzung der fossilen Brennstoffe, die ihrerseits weiteren Nachschub an Dekohärenz liefern.

    “Die von fossilen Brennstoffen und der Logik der Geldvermehrung angetriebene industrielle Produktion benötigte nicht nur einen Absatzmarkt für ihren Output, sondern auch einen Markt für ihren Input, also für Rohstoffe, Maschinen, Geld – und vor allem für menschliche Arbeit. [ … ] “Arbeitskraft ist der Terminus technicus für Menschen“ schrieb Karl Polanyi treffend in Die Große Transformation[x]. Und als Ware, die frei am Markt gehandelt werden sollte, musste der Mensch total verfügbar sein, er durfte keinerlei Bindungen an Orte, Menschen oder Kulturen unterhalten, die seine Verfügbarkeit einschränkten[x].“

    Fabian Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 135 [x] siehe Original

    Doch wie sich immer deutlicher zeigt, reicht es dem Zeitgeist längst nicht mehr das Geschenk, welches das Leben weiterreicht, maximal unter seine Kontrolle zu bringen, sei es durch das Ersetzen des Sonnenlichts durch möglichst viel Kunstlicht, möglichst blaulastig zudem, oder durch Einsatz frei fließenden Wassers zur Kühlung der Megamaschine selbst, nebst gewaltsamer Umpolung natürlicher Polaritäten, mit fortwährender Ausrichtung auf nicht minder fortwährende Expansion. Nein, es dürstet den Zeitgeist zunehmend danach, auch reichlich Kapital aus dem zu schlagen, was aus dem Anthropozän letztendlich hervorgeht … die Gigamaschinerie der Digitalisierung der gesamten Welt. Um voneinander getrennte Dinge anders miteinander in Verbindung zu bringen, als es von Natur aus, zwecks HARMONISIERUNG, notwendig ist.

    So verlangt(e) die Megamaschine immer mehr kalorienreiche Energie, um ihren Hunger nach immer mehr Nullen, auf Kosten des EINS-Seins des Lebens, zu stillen, was, durch die fortschreitende Systematisierung des Systemischen, unmöglich scheint. Erneut Fabian Scheidler:

    “Doch während die Blaualgen mit der Erfindung der Fotosynthese die Ausbreitung des Lebens auf der Erde ermöglichten, ist die menschliche Kohlenstoff-Gesellschaft dabei, große Teile der Evolution wieder auszulöschen.“

    Fabian Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 131

    “Die über Jahrmillionen in der Kohle gespeicherte Sonnenenergie erlaubte es dem Wirtschaftssystem, die natürlichen Grenzen, an die es gestoßen war, zu sprengen – vorläufig zumindest.“

    Fabian Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 134

  3. Mai 27, 2016 um 8:07 am

    Mir ist in dem Interview aufgefallen, dass Fabian Scheidler zwei unterschiedliche Positionen vertritt. Mit dem Blick auf die Geschichte sieht er die sozialen Bewegungen als Teil der Megamaschine. Die Entwicklung der Megamaschine in Richtung auf eine “ kapitalistische Weltordnung“ war zu jedem Punkt des historischen Ablaufs das Ergebnis aus den Kämpfen verschiedener Interessen, wozu eben auch die sozialen Bewegungen gehörten. Mit dem Blick auf die Geschichte sind die sozialen Bewegungen Teil der Megamaschine, die diese ebenso befördert haben wie die Interessen von Fugger, Staatenlenkern et alii.

    Mit dem Blick auf die Gegenwart sieht Fabian Scheidler die sozialen Bewegungen als Lösung oder Ausweg aus der Megamaschine. Das kommt vermutlich daher, dass er selber Teil der sozialen Bewegung ist und nicht Teil der Megamaschine sein möchte.

    Ich glaube nicht, dass die Megamaschine schon am Ende ist. Das ist sie erst, wenn wir eine Weltregierung haben, das Bargeld abgeschafft, der Mensch völlig normiert und völlig entmündigt ist. Wenn es keine Individuen mehr gibt und das vom neu entstandenen Massenmensch auch gar nicht mehr gewünscht wird. Die derzeitigen sozialen Bewegungen sind so strukturiert, dass sie in diesem Prozess zur Vollendung der Megamaschine eine wesentliche Rolle spielen, bspw. mit der Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen, dem Nachhaltigkeitswahn, dem WIR-SIND-EINS-Geschrei, der permanenten Manipulation der noch nicht gleich tickenden Mitbürger usw. Ich nehme schon an, dass die Megamaschine sich vollenden will. Es gibt immer noch vieles, was die Megamaschine aufsaugen kann und sie ist ja auch fleißig dabei, wie man jeden Tag in den Nachrichten lesen kann.

    Fabian Scheidler übersieht einige Punkte: Beispielsweise übersieht er die Verflechtung dessen, was wir Wissen nennen, mit dieser Megamaschine. So hat Isaac Newton nicht nur die Bewegungsgesetze entdeckt, sondern auch das britische Geldwesen saniert. Es ist die gleiche Denke, die hinter beidem steckt. Insofern ist auch das, was wir Wissen nennen, Teil der Megamaschine und eben nicht unabhängig. In diesen Kontext gehört auch das Wissen um den Klimawandel. Dieses Wissen befördert die Megamaschine, weil es der Maschinerie die Mittel in die Hand gibt, weltweit das Leben aller Menschen zu bestimmen.

    Fabian Scheidler übersieht auch, dass das alte Griechenland, das er als Ursprung der Megamaschine setzt, eine Vorgeschichte hatte, die eben genau zu der Situation in Griechenland geführt hat, als die Megamaschine sichtbar wurde.
    Die Geschichte der Megamaschine fängt eben nicht vor 5000 Jahren, sondern mit dem Homo sapiens an.

    Vor allem übersieht Fabian Scheidler, wie kapitalistische und soziale Strömungen ständig ihre Vorzeichen austauschen, ihr Antlitz wechseln, einander dienen und ineinander übergehen, und dass genau dieser Prozess die Megamaschine hervorbringt. Fabian Scheidler übersieht auch, dass das Geldsystem nur Ausdruck eines tieferliegenden Prozesses ist: der Umwandlung der Welt in Zahlen oder in einen binären Code. Diese Umwandlung der Welt in Zahlen ist der wahre Ausdruck des menschlichen Machtstrebens ist und nicht die Akkumulation von Reichtum.

    Fabian Scheidler hat ein kluges Buch geschrieben und sagt viele richtige Dinge, die aber doch nur ein Ausschnitt aus einem noch größeren Gesamtbild sind.

    • Martin Bartonitz
      Mai 27, 2016 um 8:32 am

      Danke für Deine weitere Analyse. Ich bin mit Deiner Vision ambivalent. Ja, es deutet Vieles darauf hin (siehe Deine Liste oben), dass diese Megamaschine noch einiges an Luft hat, um die Gleichschaltung der Menschen voranzutrieben. Auf der anderen Seite gibt es Völker auf dieser Welt, die sich nicht so leicht wie die gutmütigen Deutschen (siehe ihr Wesen?) hinter die Fichte führen lassen. In den letzten Tagen können wir bei unserem Nachbar sehen, dass die Franzosen nicht bereit sind, alles zu schlucken, was ihnen die Herrschenden via ihrer Regierung auf den Tisch bringen. Als die Ketten der Sklaverei namens Hartz IV hier in De eingeführt wurde, gab es so gut wie keinen Widerstand. Frankreich dagegen scheint regelrecht zu brennen.

      Schauen wir also, wie der Wettlauf um die Weltherrschaft zu Ende gebracht wird …

      • Mai 27, 2016 um 9:48 am

        1789 gab es die Französische Revolution und der König wurde vom Volk geköpft, bloß damit dieses Volk wenig später unter Hurra-Rufen Napoleon zum Kaiser krönen konnte, der dann in seinem Größenwahn Europa mit Krieg überzog.
        Haha! So funktioniert die Megamaschine.
        Dieselben Leute, die wegen Sarkozys Unfähigkeit Hollande gewählt haben, wählen jetzt wieder Sarkozy oder gar Le Pen.
        Als ob Sarkozy in der Zwischenzeit fähiger geworden wäre.
        Haha! Aber so funktioniert die Megamaschine.
        Die Franzosen sind die großen Streiker und Krawallmacher. Letztendlich schaden sie sich selber. Das war 1995, 1998, 2010 so, das war mit den bonnets rouges so und ist heute nicht anders. Dieser Streik mit seinen Forderungen putzt die ehe schon ums Überleben kämpfenden kleinen Handwerksbetriebe noch gar von der Matte, während die großen Konzerne ihre Niederlassungen eben woanders aufbauen, die Arbeitslosigkeit in Frankreich weiter zunimmt und der kleine Mann als Steuerzahler noch weiter ausgepresst wird, um den überbordenden Beamtenapparat zu bezahlen.
        Haha! So funktioniert die Megamaschine.
        Ja, Frankreich brennt wieder mal, aber es brennt alle fünf Jahre für nichts und wieder nichts. Es ist ja weder die Regierung noch der Konzernboss, der unter den permanenten und deshalb inzwischen langweilig gewordenen Streiks leidet, sondern der kleine Mann. Es ist der kleine Mann, der kein Benzin und keinen Strom hat und dem die Urlaubsreise vermasselt wird.
        Haha! Und Du glaubst also allen Ernstes, die Franzosen könnten die Maschine auch nur um ein weniges aufhalten?!

  4. Martin Bartonitz
    Mai 27, 2016 um 8:51 am

    Wirtschaftliche Ausbeutung oder auch Lohnsklaverei bezieht sich auf die völlige und unmittelbare Abhängigkeit des Einzelnen von seinem Lohn, um zu überleben. Obwohl die Menschen immer schon arbeiten mussten, um ihr Auskommen zu sichern, leben wir heute in einer Kultur, die uns glauben machen will, dass wir wirtschaftliche Freiheit besitzen. In Wahrheit allerdings, was den meisten Bürgern nicht bekannt ist, sind wir in Sklaverei geknechtet. Wir akzeptieren eine 40-Stunden-Arbeitswoche mit geringem Stundenlohn automatisch als normal, obwohl viele Überstunden machen und trotzdem um das Überleben kämpfen. Es gibt auch solche, die genug verdienen, um komfortabel zu leben. Aber es gelingt ihnen nicht, weniger Stunden zu arbeiten – entweder arbeitet man 40 Stunden pro Woche, oder man bekommt gar keine Arbeit. Wir unterwerfen uns einer Kleiderordnung, Zeiten für Arbeitsbeginn und Feierabend, wann wir essen dürfen und sogar wann wir auf die Toilette gehen dürfen. Wie ist es dazu gekommen, dass wir all das zulassen?

    … Wir sind zu einer unglücklichen, hirnlosen und überarbeiteten Gesellschaft geworden. Wir kaufen idiotische Sachen, die uns ein paar Momente des Glücks versprechen, bevor wir wieder gelangweilt sind und weitermachen. Wir verspüren ein Bedürfnis, mit Modeerscheinungen Schritt zu halten, oder unsere Kindheitsvision dessen zu erfüllen, wie wir uns das Erwachsensein vorgestellt haben. Wir verstecken unsere Unsicherheit, vermeiden bestimmte Themen und ersetzen psychologische Bedürfnisse mit materiellen Gegenständen. Weil die freie Zeit in unserer Gesellschaft rar bleibt, geben wir mehr Geld für Komfort aus, für Belohnungen und für alle anderen Erleichterungen, die wir uns mit Geld kaufen können.

    Amerikas Ungesundheit zu fördern ist für die großen Geschäftemacher extrem profitabel und bis jetzt haben sich ihre Bemühungen wunderbar ausgezahlt. Unsere Gesellschaft ist zu einer Industrie verkommen, die von Lohnsklaverei angetrieben wird. Unser Konsumverhalten ist ein Schlüsselelement in diesem korrupten System – eines, auf das die Menschen direkt Einfluss nehmen können. Die Konsumenten sind die Einzigen, die dem Konsum Einhalt gebieten können.

    Fundstelle: Der wahre Grund der 40-Stunden-Woche und warum wir Sklaven der Wirtschaft sind

  5. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 10:35 am

    @ verlangt(e)

    Ist wie lesen und ist wie gelesen wurde werde sein.

    Vom Faustkeil zum Laserstrahl.
    Bedenke ich wie viele uns verlassen haben.
    Nicht wegen Frankreich.
    Freiheit, Einigkeit, Brüderlichkeit.

    Was kann man noch an den Haaren herbei ziehen.
    Zeit vergeht nicht, sie kommt.
    Und ist die Zeit mal abgelaufen, wie gut das es die Zeitsparkasse gibt.

    Als ich noch Klein war, Oktoberrevolution in Russland
    Lenin
    Wer an dem Schlaf der Welt rührt

    gerührt wurde viel, auch verführt
    vom Zeitgeist
    wenn ich dir sage, wo der Zeitgeist wohnt,
    dann ist hier Polen offen.

    Ein Drama kosmischen Ausmaßes.

  6. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 11:37 am

    Es gibt zwei Dinge die man im Leben finden kann.

    Die Liebe des Lebens
    oder
    die Liebe zum Leben

    Die Liebe des Lebens endet mit dem Tod.

    Die Liebe zum Leben kennt keinen Tod.
    Alpha und Omega.
    Der Kreis des Lebens.

    Leben kommt nicht aus dem (Welt)All.
    Leben ist das (Welt)All.

    Diametral betrachtet, sogar logisch.

    Das Haus des Lebens, ein Universum.
    Die Villa Kunterbunt.
    Pippi die Haushälterin, ohne Besitz zu ergreifen.

    Besitz zu besitzen, ein Traum.
    Wem gehört die Erde?
    Wem gehört die Sonne, die Milchstraße, ein Universum?

    Das All ist Geist, Bewusstsein oder Gesamtbewusstsein.

    Gesamtbewusstsein wird nicht verstanden.
    Es existiert nur EIN Bewusstsein.
    Alle Menschen sind Fraktale des EINEN Bewusstseins.
    Mit Filmriss.
    Sonst würde es jeder sofort durchschauen.

    Es ist die Wirklichkeit.
    WIR sind ALLE EINS.
    Alle Lebensformen, ob belebt oder unbelebt.

    Die Erde ist nicht 4 Mrd Jahre alt.
    Das Universum keine 13,8 Mrd Jahre.
    Wer so ein langes Gedächtnis hat.

    Das Universum wird immer im Jetzt geschaffen.
    Das Universum ist Polar, -1; 0; +1

    Bewusstsein lässt sich durch die Wissenschaft nicht erkennen,
    weil die Wissenschaft aus dem Bewusstsein hervorgeht.

    Einzig der Blick über den Tellerrand hilft.
    Nicht in die Materie hineinsehen.
    Da ist nichts zu finden.
    Aus der Materie hinaussehen ist hilfreicher.

    • Fluß
      Mai 27, 2016 um 12:50 pm

      Genau, die Liebe zum Leben ist das Urvertrauen.

      Zum Thema: ich nehme viele verschiedene Strömungen wahr, also Gruppenbildung.
      Was geschieht ist aus dem Innern heraus. Das wird auch so weitergehen. Der Körper heilt sich, indem aus dem geöffneten Abzeß alles unnütze den Wirt verläßt und sich nicht mehr als Wirt für Parasiten zur Verfügung stellt.
      Deswegen ist dieses Buch hinfällig, vor allem will so jemand ja für Analysen und Auflistung Geld. Das alles kann man sich auch kostenlos im Netz zusammensuchen.
      Es gibt sowas schon seit Jahren, sind also Lebensberater, die für die Beratung Geld wollen. Selbst ein Richter am Gericht läßt sich durch Außenstehende beraten, damit er dann „Beweise“ hat. Ist alles auf Beraterfirmen aufgebaut.

      Menschen denken, sie brauchen Anerkennung im Außen, damit sie wer sind bzw. sich gut fühlen können..
      Im Urvertrauen bin ich Gott.

  7. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 11:57 am

    Vor reichlich 100 Jahren hat die Quantenphysik erkannt das sich Materie
    beim näheren betrachten in Schwingungen auflöst.

    In Amplitude und Frequenz.

    Woraus besteht Elektrizität?

    Ist das Universum elektrisch?

    Es gibt keinen Unterschied zwischen einen mechanischen und einen
    elektrischen Universum.

    Einzig das Weltbild ist ein anderes.

  8. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 3:07 pm

    @ Im Urvertrauen bin Ich Gott

    Ich auch.
    Ohne Gott zu Schein sein.

    Ich bin dankbar das Ganze sehen zu dürfen.
    Das Ganze ist halt mehr als die Summe seiner Teile.
    Wer ist der Geist in der Maschine?

    Als Zahn am Zahnrad kann man kein (Welt) Getriebe erkennen.
    Ein Getriebe will geölt sein,
    oder mit Geld.

    Wissen, wirkliches Wissen ist nicht käuflich,
    auch nicht verkäuflich.

    Ich darf Wissen haben, ES reicht für elfhunderttausend Nobelpreise.
    Wofür?
    Für einen Titel, für einen Namen?

    Ich bin weder Zar noch Zimmermann.
    Ich habe nicht einmal einen Namen.

    Doch, Mr. Nobody.
    Zwei DVD unter 10 Euro zu haben.

    Das erkennen von Gott ist die Bewusstwerdung der eigenen „Göttlichkeit“.
    Nicht um “ Gott“ spielen zu wollen, denn das ist Gott sei Dank nicht möglich.
    Geht ES doch um die Bewusstwerdung des Bewusstseins SELBST.

    Das (Gesamt) Bewusstsein ist auf einer Reise, durch Raum und Zeit,
    Materie inklusive.
    Wobei Materie eine Bewusstseinsform von Bewusstsein ist.
    Eine InFORMation.
    Ohne Raum macht Materie keinen Sinn. Ohne Bewegung auch nicht.
    So entsteht also Zeit durch Bewegung von Materie.

    Raum, Zeit und Materie sind ein Kontinuum.

    Und nun das Paradoxe.
    Ein wissender Mensch vermag die Zeit durch den Raum zu bewegen.

    Martin bewegt noch den Kapitalismus durch die Materie.
    Wer weiss das schon. 😰

    LG Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 3:46 pm

    Angst,
    was ist Angst?
    Vor Dunkelheit, allein zu sein?

    Wenn aus Angst ein Trauma wird, wird aus dem Trauma Angst.
    Angst hat Hunger, immer mehr, je mehr Angst gefüttert wird.

    Da hilft nur noch eine richtig gute Versicherung,
    die im Schadenfall nicht zahlt.

    Entwurzelung.
    Vom Ganzen?

    Der Gau?
    Supergau, sogar?
    Gott hilf.

    Aber wo Gott finden?
    Gott ist tot.
    Sagt die Wissenschaft die Wissen schaft.
    Schafft die Wissenschaft auch Wissen um Bewusstsein, was einige
    Gott nennen?
    Bisher nicht, sonst wäre goettliches Bewusstsein längst erklärt.

  10. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 4:02 pm

    Ob die Wissenschaft mit Mikroskopen sucht oder mit Fernrohren

    Bewusstsein wird unsichtbar bleiben.

  11. Mai 27, 2016 um 5:22 pm

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Studie-Rentenalter-muss-auf-73-steigen-article17797706.html

    Steigt die Erwartung an steigendes Lebensalter, weil die Erwartung vom Wirken der Megamaschine erfüllt wird ? Dann züchtet die Megamaschine ihr eigenes Wartungspersonal. Bedingungsloses Grundeinkommen ist keine Lösung, wohl aber ein kleiner Schritt auf dem Lösungsweg, WENN (!) eine Annäherung zur bedingungslosen Grundbedingung des Lebens dadurch ermöglicht wird. Mehr dazu in einem baldigen Artikel diesbezüglich.

  12. Mai 27, 2016 um 5:30 pm

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/virtual-reality-was-macht-die-virtuelle-welt-mit-unseren-augen-a-1093908.html

    Megamaschine und Ver-cyborg-isierung gehen Hand in Hand, weil die Maschine entsprechend ausgebildetes (!) Personal verlangt. Die Probleme für unsere Augen beginnen nicht erst mit der VR-Brille, die beschleunigen sich längst seit blaues Lichtspektrum künstlicher Lichtquellen dem Körper vorgaukelt, dass Tag, wie Nacht, die Sonne scheint und Sommer ist.

    • Fluß
      Mai 27, 2016 um 7:10 pm

      Die Selb-Ständig-keit der Leute wächst wieder, ich seh das in den verschiedenen Strömungen. Sie wissen vielleicht nichts um die Bewußtwerdung und Multidimensionalität, aber sie erkennen die Cyber-netik und wehren sich, weil sie ihre Grundwerte wollen und selber ihr Leben ver- Walt-en wollen.
      D.h. sie wollen kein Personal mehr sein.
      Und das sind auch keine Menschen, die sich von nem Smartphone-Zeitalter abhängig machen, in dem jeder nur noch programmieren soll, damit es Bedienstete gibt, also Personal. Der Mensch geht aus dem Zeitalter des Personals, dienes raus.
      Sie erstellen ihren eigenen Be-Darf, verordnen sich ihre eigenen Diagnosen, generieren sich als Generation selber, lassen sich nicht unterKriegen weil sie keine Kriege mehr wollen, lassen sich nicht mehr sagen was vernünftig sein soll, und bestimmen ihr Ver-HALT-en selber, usw…
      Das heißt auch, daß nicht etwas erwartet wird, auch etwas ge-WART-et wird, sie tun selber. Also entgegen dem Main-Stream und entgegen der Cybernetik, die KonTROLL-ieren wollen.
      Es sind also Gemeinschaften, die neu hervorsprießen. Und diese gehen immer mehr aufeinander zu.

  13. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 6:13 pm

    @ Guido

    Wie kommst Du auf die Idee das Augen hören können.
    Ich lese deinen Roman ja auch mit meinen Ohren.

    Gute Wortwahl, ganz mein Zeitgefühl.

    So.
    So ist kein Satz.
    Doch, So ist ein kompletter Satz, der alles besagt, nämlich:

    SO.

  14. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 6:50 pm

    8 Hz
    Schumann….
    Solfeggio

  15. Gerd Zimmermann
    Mai 27, 2016 um 7:55 pm

    @ Guido

    Das ist der Beste.
    Den kann kein Prof. beantworten, selbst wenn er 45 Jahre Physik studiert hat.

    Zitat Guido Vobig:

    “ wo bleibt die Gravitation wenn ein Stein einen Welkenkreis auslöst? “

    😁😁😁.

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