Startseite > Erkenntnis > „Die Würde des Menschen ist unantastbar! Aber: man kann sie ja auch mit Füßen treten …“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar! Aber: man kann sie ja auch mit Füßen treten …“

Wir hatten den Gedanken von Ulrich Mohr schon einige Mal hier folgen dürfen (z.B. Von unserer Aufzucht orientierungsloser Weisungsempfänger). Den Satz im Titel dieses Artikels spricht er am Ende des folgenden Interviews mit Michael Vogt, in dem es mal wieder um das Bewusstsein des Menschen um sein Mensch- bzw. Person-Sein geht. Zum Video lässt sich lesen:

Ziel der Konflikte sei aber nicht die Durchsetzung der Religion als Ideologie, sondern die Zwangsbevormundung der Menschen und die Trennung von Mensch und Natur. Dadurch wurde der Mensch zur Person (siehe) und Weisungsempfänger degradiert. Gegenwärtiger Höhepunkt dieser Ideologie ist die Demokratie, die nur ein Scheinbild der Wirklichkeit liefert und wieder ein [von den wahren Herrschern] gewechseltes Bühnenbild  für die Massen der Personen darstellt.

Deutlich wird dies an Aussagen der deutschen Bundeskanzlerin, wenn sie eine Markt-konforme Demokratie fordert (höre), anstatt eines Demokratie-konformen Marktes. Die Unerschütterlichkeit der Demokratie darf aufgrund solcher Aussagen stark angezweifelt werden und entlarvt unser gesellschaftspolitisches Modell als ein totalitäres Kontrollsystem, aus dem sich nur befreien kann, wer sein eigenes Bewusstsein fördert und unabhängig und in Harmonie mit der Natur, seine Umwelt wahrzunehmen und damit zu interagieren beginnt – und statt Person dann Mensch wird.

Ich mag Ulrich gerne zuhören, da er in der Regel nicht kategorisch daher kommt sondern zum eigenen Draufrummkauen auf seinen Themen einlädt. Aber hört wie immer mal selbst rein, was er über eine Gesellschaft denkt, die sich gerade im freien Fall befindet, und was der einzelne Mensch tun könne, um nicht Knecht seiner Person zu bleiben:

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , , , ,
  1. Gerd Zimmermann
    Mai 15, 2016 um 4:17 am

    @ Martin

    Darum geht es doch gar nicht.
    ES geht um das Ganze.

    Es geht im wahrsten Sinne des WORTES um
    Das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

    Was ist Leben? Woher kommt Leben? Wohin geht das Leben?

    Fragen, ohne Antworten.
    Noch.

    Noch nicht.
    Es gibt Wichtigeres.

    Die Frage nach dem Sinn.

    Der Sinn macht den Sinn.
    Der Sinn ist der Sinn allen Seins.

    Da Sein Sinn macht, ist der Sinn des Seins zu Sein.
    Weil Sein Sinn macht.

    Das ist logisch, ohne Sinn kein Sein, weil Sein ohne Sein keinen Sinn macht.
    Deshalb ist der Sinn des Seins zu sein.

    Was ist der Sinn des Lebens?
    Die Antwort ist EINfach.
    Zu sein.

    Was ist Leben? Und woher kommt ES.
    Ausseridische haben das Leben auf die Erde gebracht.
    Mittelerde.
    Mittelalter.
    Mittendrin.
    Woher kommen Außerirdische?
    Wie ist das Leben der Ausseridischen entstanden.
    Sex.
    Wie entsteht Sex?
    69
    Was ist 69
    Welchen Antrieb benutzen UFOs?

    Ist das Universum EINS?
    Gibt es andere Welten?

    Ja.

    Woher kommen diese anderen Welten.

    Wie entstehen Sterne?
    Warum leuchten sie?
    Was ist Licht?
    Warum kann ich Licht sehen?

    Gammastrahlung ist Licht.
    Warum ist Licht unsichtbar?

  2. Gerd Zimmermann
    Mai 15, 2016 um 5:16 am

    @ Die Würde des Menschen ………

    Weist du was ein Mensch ist?

    Eher nein.

    Weist du was verkoerpertes Bewusstsein ist?

    Eher nicht.

    Die Würde des Menschen……..
    Mensch lebt nicht allein.

    Gesamtbewusstsein des Universums.
    Schon mal gehört?

    Eher nein.

    Die Würde, in Besitz, im Kontostand festgeschrieben.
    Schaltet irendwer den Strom ab
    dann gibt es keinen Kontostand mehr…….

    Die Würde ………ist vom Strom abhängig ……….
    Du weist nicht wie Strom funktioniert …….aus Würde ……

  3. Gerd Zimmermann
    Mai 15, 2016 um 6:07 am

    @ Martin

    Solange dein Horizont von Angelas Händen gebunden ist……

    Kannst Du nichts sehen

  4. Der kleine Hunger
    Mai 15, 2016 um 8:41 am

    Und wieder eine Überschrift zum schreien 😉

    Würde als solche ist ersteinmal etwas anderes als der Begriff „Menschenwürde“. Die Unantasbarkeit von Würde(n) ist schlicht ein Rechtsbegriff, aus denen sich eben auch die sog. Menschenrechte definieren.

    Reicht schon dazu, als Stichwort gebe ich mal
    Höchstpersönliches Recht

    Es zeigt sich immer und immer wieder (und das wird auch im Video angesprochen, das Selbe, eben lediglich mit einem anderen Bühnenbild). Auch das ist nicht´s Neues.

    Das eigentliche Thema und auch hier wiederhole ich mich wieder, liegt bei jedem Einzelnen.

    Es wird der eigen(tlichen) Akzeptanz entsagt und dann tolerant im eigentlichen Sinne sein zu können, um der Toleranz huldigen zu können.

    Das klingt nicht nur Schizophren.

    Keinem steht es überhaupt zu einen Anderen zu tolerieren. Nur wer sich selber nicht aktzeptiert kommt mit der Keule der Toleranz, um sich darüber wiederrum aufwerten zu müssen. Nicht´s weiter als die aggressivste Form von Gewalt.

    • Der kleine Hunger
      Mai 15, 2016 um 9:40 am

      Ergänzung

      Dieser Gleichheitsgedanke, wo immer der auch herkommt, kann nur aus dem Vergleichen entstanden sein, genauso Schizophren oder besser noch eine gestörte Selbstwahrnehmung.
      Wer sich erst vergleichen muss (und das wäre die Methodik um überhaupt Gleich-heit einzufordern) um sich darüber wahr zunehmen um dann durch diese Wahrnehmung (dem Grunde nach eine Fremdwahrnehmung) wiederrum gleich zu fühlen (womit eigentlich?) hat ein Identitätsproblem das sich dadurch offenbart, das überhaupt keine Identität vorliegt, sondern lediglich eine Identität durch Assoziation angenommen wird.

      Hier sehen Sie durchaus Parallelen zu den Begrifflichkeiten Person / Mensch
      Nur daraus eine Bewusstwerdung abzuleiten ist irrsinnig, kein Mensch ist sich seiner nicht bewusst, es gibt keine Bewusstseinsstörung, sondern allenfalls ein ausbleiben dessen. Soll heissen, eine Bewusstwerdung in der irrigen Annahme eine Störung der Selbigen beheben zu können ist absurd und schon vom Ansatz her irrsinnig und funktioniert auch nicht. Lediglich in der Vorstellung einer Seele konstruiert sich Selbiges und ist somit wiederrum das was sich als funktional darstellt. Soll heissen, in einer Gleichung die nicht aufgeht wird einfach etwas hinzugefügt, damit die Gleichung am Ende wieder aufgeht. Völliger Irrsinn, bis zum Exzess.

  5. Mai 16, 2016 um 7:15 am

    Ich finde das Interview interessant, sodass ich es mir in voller Länge angehört habe. Ulrich Mohr bringt einige bemerkenswerte Gedanken wie bspw. dass die Phrasen, welche die Herrschenden benutzen, meist nicht gelogen sind, sodass jeder Mensch nicht nur die wechselnden Bühnenkulissen, sondern auch das immer selbe Theaterstück erkennen könnte, wenn er denn nur aufmerksam genug wäre.

    Gut finde ich auch den Gedanken, dass die Menschen früherer Zeiten wie die alten Germanen vielleicht zwar Eigenkompetenz und Autarkie hatten, sich dessen aber nicht bewusst waren und deshalb ihrer Fähigkeiten verlustig gingen. Deshalb ist es ja auch Quatsch, wenn man die Naturvölker in den Himmel lobt. Es ist ja doch so, dass weder die Indianer noch die Aborigines der Zivilisation etwas entgegenzusetzen hatten und ihre angeblich ach so tolle Lebensweise aufrechterhalten konnten.

    Auch die Beobachtung, dass unsere Zivilisation auf einen industriellen Superorganismus zusteuert, in der sich der Mensch der Technik unterordnet, ist zutreffend.

    Ich glaube nur nicht, dass die Christianisierung der Hauptgrund dafür ist, dass der Mensch zur Person mutiert ist. Das fing schon viel früher an, vermutlich mit dem ersten Schamanen, der in der Funktion eines Priesters, also eines Besserwissers aufgetreten ist. Die katholische Kirche ist nur die logische Fortsetzung eines Priestertums, das die Menschen seit jeder mit faulem Zauber ihrer Eigenkompetenz beraubt.

    Wenn Ulrich Mohr Seminare anbietet, um anderen Menschen wieder zur Eigenkompetenz zu verhelfen, finde ich das widersinnig. Denn Eigenkompetenz besteht ja gerade darin, dass man selber auf den entsprechenden Trichter kommt.

  6. Der kleine Hunger
    Mai 16, 2016 um 8:13 am

    „Wenn Ulrich Mohr Seminare anbietet, um anderen Menschen wieder zur Eigenkompetenz zu verhelfen, finde ich das widersinnig. Denn Eigenkompetenz besteht ja gerade darin, dass man selber auf den entsprechenden Trichter kommt.“

    Weil er genauso Stroh…. ist.

    Wer Personalität mit Persönlichkeit bzw. Individualität gleichsetzt und noch viel schlimmer auch noch meint, das wäre das Gleiche, ist genauso paralysiert.
    (Er meint allerdings er wäre eine herausragende Persönlichkeit, der Didaktik) lach

    Soll er doch Seminare geben (ist ja nicht verboten) und wer diese besucht, na bitte sehr.
    Eigenkompetenz ist gefragt. 😉

  7. Der kleine Hunger
    Mai 16, 2016 um 9:01 am

    Werd mich mal aus diesem Einheitsbrei verabschieden und wünsche guten Appetit.

    Völlerei (auch Fresssucht, Schwelgerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit und Unmäßigkeit)

    https://logik.phl.univie.ac.at/~chris/skriptum/node46.html

    • Martin Bartonitz
      Mai 16, 2016 um 9:36 am

      Jo, der wusste auch noch was dazu zu sagen:

      Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.

      Franz von Assisi (1181 – 1226)

    • Mai 16, 2016 um 3:57 pm

      Ulrich Mohr sieht das ja etwas anders: Es ist doch grad so, dass die katholische Kirche und mit ihr die Herrschenden die Lebensenergie der Menschen in den Boden stampfen, indem sie natürliche Regungen wie Wollust, Faulheit, Zorn, Aggression, Habsucht usw. verdammen und zur Schuld erklären, den Menschen Scham einreden und überdies predigen, die Menschen sollen stattdessen geduldig und demütig, liebevoll und weise sein, was die Lebensenergie noch vollends lähmt und aus Germanen und sonstigen Menschen komische Personen-Heinis macht.

      Outet ihr euch hier jetzt als Handlanger der katholischen Kirche oder wie soll ich jetzt diese letzteren Kommentare hier verstehen?

      Wohl das Interview gar nicht angeguckt, oder wie?

      • Martin Bartonitz
        Mai 16, 2016 um 6:06 pm

        Danke nochmals für Dein Nachfassen! Mein nächster Artikel dreht sich nochmals auch um unsere „dunklen“ Seiten, wie sie im New Age ja komplett verdrängt wird. Besser ist es wohl, sich auch diesen Dingen zuzuwenden …

        • Mai 17, 2016 um 8:28 am

          Albert Einstein hat sich Zeit seines Lebens leidenschaftlich für Pazifismus und Frieden eingesetzt.
          Albert Einstein hat das Atom-Modell entwickelt, das notwendig war, um die Atom-Bombe zu bauen.
          Albert Einstein hat den Brief an Roosevelt geschickt, der im Manhattan-Projekt zum Bau der Atombombe führte, selbst wenn er an diesem Projekt nicht direkt beteiligt war.
          Der angeblich friedliche und pazifistische Albert Einstein ist somit ursächlich für Hiroshima und Nagasaki mitverantwortlich.
          Ohne ihn hätte es diese Ereignisse nicht gegeben.
          Soviel zu Frieden und Pazifismus. DAS sind die dunklen Seiten des Menschen.

          Jesus Christus, so er keine Erfindung der katholischen Kirche ist, hat Frieden und Nächstenliebe gepredigt. Das Christentum ist die blutigste Religion, die die Menschheit je heimgesucht hat. Noch heute werden im sehr christlichen Honduras am meisten Menschen pro 100.000 Einwohner ermordet, dicht gefolgt von der christlich-evangelikalen USA und dem christlich-orthodoxen Russland.
          Soviel zu Frieden und Nächstenliebe. DAS sind die dunklen Seiten des Menschen.

          Die Prediger von Frieden und Nächstenliebe bringen der Welt Hass und Gewalt. Wer nicht hasst und nicht gewalttätig ist, muss auch keinen Frieden und keine Nächstenliebe predigen.

          Die Prediger von Frieden und Nächstenliebe können die Menschen nicht so annehmen, wie sie sind. Dieses Nichtannehmen-Können ist schlichtweg ein Mangel an Liebe. Dieser Mangel ist die dunkle Seite des Menschen und nicht Habsucht oder Wollust oder Aggression.

          Kannst Du die Menschen nehmen, wie sie sind? Oder predigst Du vom friedlichen, kooperativen, selbstlosen, nächstenliebenden Menschen? Wer bist Du, Martin?

          • Martin Bartonitz
            Mai 17, 2016 um 8:48 am

            Ich versuche mich zunehmend im Sinne der gewaltfreien Kommunikation nicht mehr zu verurteilen. Damit komme ich zunehmend dahin, Menschen so annehmen zu können, wie sie sind.
            Problematisch wird es immer dann, wenn der andere mich dazu zwingen möchte, mich entgegen meiner Überzeugung anders leben zu sollen.
            Hier kommt es dann zum Konflikt, der auszutragen ist. Und wenn der Konflikt mit einem mit nahestehenden Menschen erfolgt, so gebe ich zu: aufgrund meiner Programmierung unterliege ich dann immer noch zu häufig dem Gefühl, nicht mehr geliebt zu werden, weshalb dieser Konflikt in einem Muster abläuft, dass weniger konstruktiv ist. Es gelingt aber immer besser, seitdem ich eben versuche, den Anderen in seinem Sein besser zu verstehen.
            Toleranz ist in diesem Kontext auch noch ein schöner Begriff, der seine Vor- und Nachteile hat …

          • luna
            Mai 17, 2016 um 2:13 pm

            @ Martin

            „Damit komme ich zunehmend dahin, Menschen so annehmen zu können, wie sie sind.“

            Gut gemeint vermutlich, aber auch gut gemacht?
            Wenn man jeden annimmt, wie er ist, dann unterstützt man damit häufig nur seine schlechten Eigenschaften, denn bei den meisten Menschen setzen diese sich auf lange Sicht durch, wenn sie nicht unterbunden werden. Das Ergebnis kann man überall sehen; Lügen, Unrecht, Rücksichtslosigkeit, Charakterlosigkeit etc. pp. (die Liste ist lang) regieren, wo man nur hinschaut. Unsere Gesellschaft ist dem Niedergang geweiht und das liegt unter anderem auch an unserer (an Idiotie grenzenden) Toleranz.

            „Es gelingt aber immer besser, seitdem ich eben versuche, den Anderen in seinem Sein besser zu verstehen.
            Toleranz ist in diesem Kontext auch noch ein schöner Begriff, der seine Vor- und Nachteile hat“

            Eigenartig, bei mir führt es häufig zu Intoleranz, wenn ich den Anderen „in seinem Sein“ verstehe. Ganz entgegen der allgemeinen Annahme, das Unbekannte würde zu Ablehnung führen. Nein, ich trenne mich von heute auf morgen auch von Freunden, wenn mir klar wird, dass sie „in ihrem Sein“ nicht dem entsprechen, womit ich mich umgeben möchte.

            Zum Thema Toleranz könnte man wohl stapelweise Bücher schreiben, ich belasse es bei einem Zitat:

            „Toleranz steht auf dem Paravent, hinter dem sich Bequemlichkeit, Faulheit und Feigheit verstecken. Toleranz ist die preiswerte Alternative zum aufrechten Gang, der zwar gepredigt, aber nicht praktiziert wird. Wer heute die Werte der Aufklärung verteidigen will, der muss intolerant sein, der muss Grenzen ziehen und darauf bestehen, dass sie nicht überschritten werden.“
            Henryk M. Broder

            Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/henryk-m-broder-toleranz-hilft-nur-den-ruecksichtslosen-a-490497-3.html

            P.S.
            Bekanntermassen sind diejenigen, die am lautesten Toleranz einfordern, meist diejenigen, die selbst am intolerantesten sind

          • Martin Bartonitz
            Mai 17, 2016 um 2:48 pm

            Bleibt aber die Frage, was gut und schlecht ist, weiterhin. Ich bin mir sicher, dass Jene, die mit dem Segen des Papstes nach Jerusalem zogen und dort metzelten, gar Kinder verspeisten, sich als gut bezeichneten.
            Auch jener Präsident, der die beiden Atombomben auf Japan warf, wird dies getan haben. Oder der Bomber-Harry, als er die 500.000 in Dresden im Höllenfeuer umkommen ließ.
            Warum sollte also Dein und mein Verhalten das sein, dem auch alle anderen nachgehen sollten?
            Ja, ich gebe Dir Recht, Toleranz kann sehr schnell dazu führen, dass Du dann selbst so agieren musst, wie es andere wollen. Dann doch besser alle Anderen dorthin bringen wo man selbst sein möchte?

          • Mai 17, 2016 um 2:45 pm

            „Die Prediger von Frieden und Nächstenliebe können die Menschen nicht so annehmen, wie sie sind. Dieses Nichtannehmen-Können ist ein Mangel an Liebe“

            Ich korrigiere mich: Die Prediger von Frieden und Nächstenliebe können oder wollen die Menschen nicht so sehen, wie sie sind. Dieses Nichtsehen-Können oder Nicht-sehen-wollen ist ein Mangel an Liebe.

          • luna
            Mai 17, 2016 um 3:48 pm

            „Warum sollte also Dein und mein Verhalten das sein, dem auch alle anderen nachgehen sollten?
            Ja, ich gebe Dir Recht, Toleranz kann sehr schnell dazu führen, dass Du dann selbst so agieren musst, wie es andere wollen. Dann doch besser alle Anderen dorthin bringen wo man selbst sein möchte?“

            Das habe ich so gar nicht gesagt.
            Übermäßige Toleranz führt dazu, dass schließlich jeder macht, was er will und das ist meistens nicht sehr förderlich, deshalb muss es eine Grenze geben und die heißt: Bis hierher und nicht weiter.

            Privat lege ich die natürlich selbst fest, aber das bedeutet nicht, dass die anderen so sein müssen wie ich. Es bedeutet lediglich, dass sich die Wege trennen, wenn es nicht mehr passt.

            Wie man das jetzt auf die Gesellschaft überträgt, weiß ich auch nicht. Es ist ja inzwischen so, dass negatives Verhalten nicht nur toleriert, sondern häufig sogar belohnt wird. Im Grunde müsste das alles wieder umgedreht werden, aber das sehe ich im Moment nicht mal in weiter Ferne. Vorher wird uns vermutlich erst mal alles um die Ohren fliegen.

          • Der kleine Hunger
            Mai 17, 2016 um 6:25 pm

            Der Druck nimmt zu.

            Realität besitzt eine wandelbare Struktur und jene die sich in ihrer selbst geglaubten einseitigen Realität in der subtile Beurteilungen und Anhaftungen für ihre eigene Unterdrückung die Instrumente darstellen, werden durch Selbige vernichtet.

            Alles eine Frage des Standpunktes, Bartonitz

            Ihre Fragestellung, ist somit hinfällig. 😉

            Traditionen halten den Bestand, den Status Quo nicht aufrecht, wäre ja noch schöner, sich am Alten auszurichten.

            Ihr seid die Illusion und niemand anderer. Ihr seid eure Realität und niemand anderer.

            Es ist euer Entschluss gewesen, darin zu Grunde zu gehen.

      • Der kleine Hunger
        Mai 17, 2016 um 8:50 am

        „Outet ihr euch hier jetzt als Handlanger der katholischen Kirche oder wie soll ich jetzt diese letzteren Kommentare hier verstehen?“

        „Euch“

        Ich spreche weder für „Euch“ noch für die katholische Kirche, wenn spreche ich für mich.

        Wenn Du (Fingerphilosoph) die Graphik als Katholisch siehst, sind da Vorbilder am Werke gewesen.

        Wie Du die letzten Kommentare verstehen sollst, erschließt sich mir nicht, ich gebe Dir ja nicht vor, wie Du etwas zu verstehen hast. Soviel dazu.

        Und genau DAS ist mit dem Kommentar gemeint, dem „link“, den Begriff Einheitsbrei und den Verweis auf durch die Grpahik auf weitere Begriffe. Deshalb ja auch „Völlerei“ als Auch-Begrifflichkeit.

        Synonyme zu Völlerei oder auch Unmäßigkeit
        Ausschreitung, Ausschweifung, Auswüchse, Exzess, Übertreibung

        Und übertreiben ist kontraproduktiv.

        mittelhochdeutsch übertrīben = zu weit treiben

        Deshalb ja EINHEITSBREI, zu viel in einen Topf werfen.

        siehe eben „link“ der sich auf den davorstehende Kommentar bezieht.

        Lediglich Beispielhaft, für die Anderen Begrifflichkeiten in der Graphik, das Muster ist ja für alle gleich.

        • Der kleine Hunger
          Mai 17, 2016 um 8:57 am

          Ergänzung

          Ich könnte auch schreiben, „Maß halten“, nur dann wäre dies genau das was ich eben nicht will. Vorgaben machen, genau das ist was Du mit Deinen heutigen Kommentar ja ansprichst. Ich predige nicht, sondern ich versuche Muster erkennbar zu machen. Bin ich deshalb bin ich kein Algorithmus, der nämlich macht Handlungsvorschriften. Und da siehst du wieder den Bezug, Du erkennst etwas. Was könnte ich Dir sagen, nur dann hast Du es nicht erkannt, für Dich.

          Und das wiederrum ist die Aussage eines anderen Kommentares von Dir. Selbst-erkennen.

          😉

          • Mai 17, 2016 um 9:53 am

            Den Link habe ich jetzt erst angeklickt.
            Wegen des Gefühls der permanenten Überfüllung klicke ich nämlich meist keine Links an. 🙂

            Es ist ein schmaler Grat, mit Sprache was zu sagen ohne Erkenntnis vorzugeben und/oder zu beeinflussen.
            Ich seh grad, wie man auf schmalen Graten trotzdem tanzen kann.

          • Der kleine Hunger
            Mai 17, 2016 um 10:06 am

            Zusatz

            Es gibt verschieden Ebenen der Kommunikation.
            Die Übergänge sind oft fliessend.

            Was Bartonitz z.B. in seinem letzten Kommentar anspricht, ist ein Bsp. für übergreifende Kommunikation. Und mit übergreifend ist hier NICHT ein fliessender Übergang zwischen den Ebenen gemeint, sondern vielmehr ein Übergriff auf den Gesprächspartner gemeint. Deshalb hält er ja Toleranz für einen schönen Begriff um seinen Übergriff vor sich rechtfertigen zu können.
            Nichts Anderes als das was ich bereits geschrieben habe, „Nicht´s weiter als die aggressivste Form von Gewalt.“

            Nicht nur sein Bedürfnis „geliebt zu werden“ ist die Programmierung, sondern das Programm gibt ihm auch noch vor, wer ihn zu lieben hat, die bezeichnet er dann als „nahestehend“. Wer sagt ihm eigentlich das diese ihm nahestehen/ ihm nahestehen zu haben. Weil sie seinem Programm entspringen.
            Die Wahl derer die ihn umgeben, hat er schonmal ganricht selbst getroffen, sondern die wurde von Anderen getroffen, lediglich der Bezug den er herstellt, gibt ihm vor wie sich jene zu verhalten haben, ihm gegenüber. Das sagt noch nicht´s darüber aus, das dies freiwillig geschieht und somit ist das Thema „Liebe“ (respektive der Lieblingsbegriff ach so vieler „unbedingte Liebe oder auch bedingungslose Liebe“ bereits ad absurdum geführt)

            Und wenn von „dunkler Seite“ die Rede ist, so ist dies die dunkle Seite (eine andere gibt es nicht)

            Die unbedingte Liebe oder auch bedingungslose Liebe ist nich weiter als eine Zwangsvorstellung die erzwungen werden soll und das mit allen Mitteln, vorallem eben auch mit rauher Gewalt.

          • Der kleine Hunger
            Mai 17, 2016 um 10:21 am

            Den Link habe ich jetzt erst angeklickt.
            Wegen des Gefühls der permanenten Überfüllung klicke ich nämlich meist keine Links an.:-)

            Es ist ein schmaler Grat, mit Sprache was zu sagen ohne Erkenntnis vorzugeben und/oder zu beeinflussen.
            Ich seh grad, wie man auf schmalen Graten trotzdem tanzen kann.

            Fingerphilosoph,

            nur mal kurz dazu:

            Es geht lediglich um Kommunikation, mich interessiert es weder ob wer was versteht, was ich sage respektive schreibe, weil ich für niemanden der Kommunikator bin. Was mich interessiert ist mich nicht mehr als nötig zu belasten und aus jeder Kommunikation zu lernen und zwar von mir. alles andere ist ein zusätzlicher Nutzen oder auch nicht, ohne mich ausgenutzt zu fühlen, dafür ist mein Geltungsbedürfnis zu minimalistisch, sonst würde ich Seminare geben lach, abgesehen davon dann (s)prechen zu müssen.

          • Der kleine Hunger
            Mai 17, 2016 um 10:36 am

            Ergänzung

            Mal abgesehen davon das Liebe als solche dadurch negiert werden soll und lediglich Konventionen zu folgen hat.

            Sieh mal an 😉

            Ende der Runde (was stand da noch am Anfang lach

            Tschö mit ö

            Das Adjektiv konventionell hat neben der Bedeutung den (gesellschaftlichen) Konventionen zu entsprechen.

            Eine Konvention (Aussprache: [kɔnvɛnˈʦi̯oːn]; vom lateinischen conventio für „Übereinkunft“ oder „Zusammenkunft“) ist eine (nicht notwendig festgeschriebene) Regel, die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines beschlossenen Konsenses eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein. Zum selben Wortstamm gehören auch die Begriffe Konvent und Konventionalismus.

          • Mai 17, 2016 um 2:34 pm

            Na, sieh mal an, hätte mich schon gewundert, wenn da nicht in diesem Sinne noch ne Ergänzung zur Ergänzung nachgeschoben worden wär 🙂 .

            Das Postulat bedingungsloser Liebe impliziert an sich schon Gewalt. Nur wer seinen eigenen Lebenswillen ganz und gar aufgibt, kann bedingungslos lieben. Sich zu wünschen, bedingungslos geliebt zu werden, heißt nichts anderes, als sich zu wünschen, dass ein Anderer seinen Lebenswillen zugunsten desjenigen aufgibt, der bedingungslos geliebt werden will. Das kann man auch umdrehen: wer bedingungslos lieben will, will sich selbst zugunsten eines Anderen aufgeben und diesem auf diese Weise die volle Verantwortung für das eigene Leben aufdrücken. Wie man’s dreht und wendet: das ist die Keimzelle struktureller Gewalt.

            Dies lediglich im Sinne einer Kommunikation, aus der jeder das mitnehmen kann, was er will, oder auch nicht. 🙂

  8. Martin Bartonitz
    Mai 16, 2016 um 9:52 am

    Noch eine Interpretation dazu, wann MENSCH zur PERSON wurde:

    Bis vor 8000 Jahren lebten die Pflanzen, die Tiere und die Menschen friedlich, selbstbestimmend in Selbstorganisation und Kooperation frei und ohne Geld und ohne Rechte, auf der Erde ohne Grenzen.

    Dann begann eine Wende die auch in der biblischen Paradiesgeschichte beschrieben wird. Dort wird zum ersten Mal ein Verbot ausgesprochen. Das Essen der Äpfel vom verbotenen Baum. Wie kam es zu der Geschichte?

    Der Mensch begann zu dieser Zeit Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Daraus folgte der Handel und Rechte. Die Bildung von erweiterter Machthierarchie. Der Schutz und die Macht der Familie bis über eine Sippe / Gemeinschaft wuchs zu einer Macht über ein Volk. Das zu der Bildung von Institutionen und Imperien, sowie die Bildung von Grenzen führte.

    Aus den friedlich, selbstbestimmend in Selbstorganisation und Kooperation frei und ohne Geld und ohne Rechte auf der Erde lebenden Menschen, wurde eine Person mit Rechten, in Fremdbestimmung, in einem Staatsvolk mit Verboten und Vorschriften, im ständigen Wettbewerb -> Wettkampf -> Kampf -> Streit -> Krieg.

    Fundstelle: Alles kommt aus dem Ursprung – Leben und Gesundheit ist Bewegung.

  9. Mai 16, 2016 um 3:46 pm

    Dieser Spruch ist einfach nur dumm. Nehmen wir einen Verbrecher und sein Opfer. Den Täter kümmert die Menschenwürde seines Opfers nicht, er raubt es aus, vergewaltigt es oder ermordet es. Wo bleibt hier die unantastbare Menschenwürde des Opfers ? Der Täter hingegen beruft sich mittels Justiz und Anwälte auf die unantastbare Menschenwürde seiner Person, dabei stehen ihnen oft auch noch „Gutmenschen“ zur Seite. Ich denke wer einem anderen die Menschenwürde (Den Tod) nimmt hat kein Recht mehr sich auf diese zu berufen. Es werden ohnehin die Verbrecher besser wie ihre Opfer behandelt. Bringt ein Täter beispielsweise eine/n Zwanzigjährigen um und ist selbst 20 Jahre alt hat er dem Opfer 70 oder 80 Jahre seines Lebens gestohlen (und das seiner Geschwister, Eltern, Grosseltern, Onkel, Tanten, usw). Der Täter kommt mit 40 Jahren (oder noch früher) frei und kann sich noch über 40 oder 50 Jahre seines Verbrecherlebens freuen (und vielleicht weiter Verbrechen begehen). Er bekommt als „armes Opfer“ auch noch Hilfe von mehreren Seiten. SOLL DAS GERECHT SEIN ?????

    • Martin Bartonitz
      Mai 16, 2016 um 5:22 pm

      Wenn Du Dir das Interview angehört hättest, würdest Du Dich hier nicht beschweren. Der Titel ist von mir bewusst provokativ gesetzt worden, um eben nachzuforschen, was genau damit gemeint ist. Wer hier die Würde des Menschen laufend tritt, ist der Staat vertreten. Und der Staat besteht aus regierenden Menschen …

  10. Gerd Zimmermann
    Mai 16, 2016 um 6:59 pm

    @ Bewusstseinstrotter

    Ein neues Wort. Schoepfung.?
    Bewusstseinschöpfung sogar?

    Bewusstsein. Bewusstes Sein sogar?

    Was ist bewusstes Sein?
    Ist bewusstes Sein Wahrnehmung?
    Was ist Wahrnehmung? Bewusstes sein?

    András beschreibt es mit Hilfe der Heiligen Geometrie

    http://www.multidimensional.ch

    Alles ist in Allem.
    Alles ist Alles, im Nichts,da das Nichts Alles ist.

    Das ruhende Meer ist Alles was ist.
    In Bewegung gesetzt ist das Meer Bewegung.
    Wellen, egal welcher Schwingung.
    Ein Wellenberg gleicht ein Wellental immer durch +1 = -1 aus.

    Physikstudium 26. Semester.

    Die Nulllinie bewegt sich dabei nicht.

    Physikstudium 32. Semester.

    Alle Bewegung geht in die Ruhe zurück.

    Physikstudium 58. Semester.

    Alle Bewegung geht aus der Ruhe hervor.

  11. Martin Bartonitz
    Mai 17, 2016 um 8:50 am

    Matthias Weidner erklärt noch mal juristisch, was es mit Mensch, Person, Verfassung, Staat, und Gesetzgebung auf sich hat. Er stellt z.B. fest, dass der Deutsche hat in der Regel kein Recht auf das Menschenrecht hat, da er sich einem Regularium unterstellt, dass sein Menschsein ausschließt:

  12. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2016 um 4:21 pm

    @ Die Würde des Menschen ist unantastbar ……

    Eine Frage, eine Frage die unbeantwortet bleiben wird.

    Was ist ein Mensch?

    Antwort; ein Lebewesen.

    Frage: Was ist eine Lebe Wesen?
    Frage: Was ist Leben?
    Frage: Was ist ein Wesen?
    Frage: Was ist das WESENtliche am Leben?
    Frage: Woher kommt Leben?

    Ende im Gelände.

    Solange diese Fragen nicht beantwortet sind ……..

    Bleibt die Würde des Menschen unantastbar
    und die Würde der Würdenträger.

  13. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2016 um 4:44 pm

    Ist die Würde der Würdenträger unantastbar?
    Würdest du sie nicht demokratisch in Würde wählen, schon.

    Die Geburt der Materie.
    Ein lesenswertes Buch.

    Geschrieben im Universums Verlag.

    Ein Buch ohne Buchstaben.
    Aber ein Hingucker allemal, so ein Universum.

  14. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2016 um 6:31 pm

    Mein Haus,
    meine Yacht,
    meine Stute,

    meine Meinung,
    meine Idee,
    meine Gedanken ……

    Ich trage zwar eine körperliche Hülle,
    verkörpertes Bewusstsein,
    bin mir aber bewusst ein Nobody zu sein.

  15. Martin Bartonitz
    August 29, 2016 um 10:25 pm

    Ich poste diese geniale Analyse unserer Rechtslage auch nochmals hier, da ein Schwerpunkt die Menschenwürde ist:

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: