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Weil Glück niemals im Schatten einer Lüge bestehen kann …

Der kleine Hunger hat an anderer Stelle einen Kommentar hinterlegt, den ich gerne wieder als eigenständigen Diskussionsstrang anbieten möchte. Es geht um Selbstwertgefühl, Achtung, Eigenwilligkeit und Verantwortung, und ganz besonders dem in den sozialen Netzen stark wahrnehmbaren Hass auf den ANDEREN:

Viele Menschen stellen sich als hochgebildet dar, besitzen eine starke Überzeugung ihrer Kompetenzen und ihres Engagements und sehen sich als weltoffen an. Aber sie können ihren Hass kaum zügeln. Sie sind nämlich von dem Gefühl beherrscht, dass sie aufgrund von Bedingungen, die sie selbst nicht kontrollieren konnten, unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.

Hass hat Anlässe, die aber nicht als Grund für die Hassreaktion anzusehen sind. Wer hasst, macht sich stark gegenüber einer anderen Person, die er bedrohen, verunglimpfen oder auf sonstige Weise niedermachen kann. In der Regel ist dieser Andere aber kein konkreter Anderer, sondern ein konzeptioneller Anderer.

Augenscheinlich kommt dieser Hass aus dem Gefühl eines verunsicherten, angegriffenen oder erschütterten Selbstwertgefühls. Daher liegen die Gründe des Hasses nicht im Erleben von Angst, sondern in Erfahrungen von Degradierung, Ignorierung oder gezielter Sabotage der eigenen Person.

Und das ist es, was in den sozialen Netzwerken geschieht

Thematiken werden von einer infantilen Diskurskultur beherrscht, von wechselseitigen Unterstellungen, Häme, Beschuldigung, naiver Besserwisserei und Verhärtung. Fast alles, was sachlich nötig wäre, gerät in diesen Sandkastenlogiken aus dem Blick.

Es wäre ein erwachsener Anfang, sich zunächst eine grundlegende Perplexität einzugestehen. Alle bewegen sich derzeit auf schwankendem Grund. Das erfordert eine besondere Wachheit und Gelenkigkeit, gerade in Bezug auf eigene Überzeugungen. Es erfordert die Bereitschaft, Unrecht zu haben.

Und das beginnt immer bei einem Selbst.

Seit es Menschen gibt, gibt es auch Lügen. Sie gehören zum Leben.

Die Sehnsucht nach Bindungen ist bei sehr vielen Menschen sehr groß, denn darüber erfährt er Anerkennung und Bestätigung. Wenn sich nun bestimmte Vorstellungen in Bezug auf diese Grundbedürfnisse nicht erfüllen, dann kann es passieren, dass sie anfangen, sich das Leben zurechtzubasteln.

Man kann nicht sagen, dass bestimmte Charaktere extrem gefährdet sind. Kein Mensch ist dagegen gefeit. Eine ganz große Rolle spielt das Selbstwertgefühl, denn wenn das nicht ausgeprägt ist, neigt man eher dazu, sich etwas zu konstruieren. Man lässt Dinge laufen, anstatt sich ihnen mit Selbstverantwortung zu stellen, denn das könnte bedeuten, dass man Bindungen verliert, dass Freunde einen kritischer sehen, dass das eigene Ansehen bei Menschen leidet, die einem wichtig sind.

Die Umwelt hat erheblichen Einfluss. Sie trägt einen großen Teil dazu bei, dass Lebenslügen aufrechterhalten werden können. Oft spielen doch alle mit. Das ist so bei Affären in der Politik, aber auch im kleinen privaten Kreis. Zum Beispiel die Freundin der Familie, die ahnt, dass der Mann seine Frau schlägt oder dass er Geld veruntreut, aber nie nachfragt. Dazu kommt, dass die Verführung in unserer heutigen Welt einfach unheimlich groß ist. Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Leben werden kaum Grenzen gesetzt. Und solange ich keine Grenze kriege, kann ich eigentlich alles machen.

Viele Menschen lernen ganz früh, dass sie nur geliebt werden, wenn sie funktionieren.

Daher ist die Angst vor dem tiefen Fall und vor allem die Scham größer, als zu sich selber zu stehen und zu sagen: „Okay, mein Plan A funktioniert nicht, jetzt muss ich Plan B angehen.“ Wie ich im Endeffekt mit solchen Situationen umgehe, hat auch damit zu tun, wie ich gelernt habe, Veränderungen im Leben zu bewältigen. Das wiederum hängt mit der Kindheit, der eigenen Familie zusammen. Ein Kind, das gelernt hat, Konflikte offen auszutragen, Krisen zu durchleben und Fehler zu machen, ohne dafür mit Liebesentzug bestraft zu werden, schafft es sicherlich besser, Probleme konstruktiv zu bearbeiten.

Egal in welcher Situation man steckt, Plan B ist wirklich immer möglich.

Aber er macht natürlich erst mal Angst und erfordert Mut, weil man nicht weiß, was kommt. Deshalb beharrt man auf Plan A und lässt alles weiterlaufen. Solange jemand einigermaßen bequem in seiner Verstrickung leben kann, ist die Hemmschwelle, zu agieren, relativ hoch. Die Angst vor Verlust ist größer als der Wunsch nach Veränderung. Viele hoffen deshalb sogar im Stillen, dass die Sache durch fremde Einflüsse auffliegt und sie dadurch gezwungen werden, alles zu klären.

Ich muss akzeptieren, dass ich Fehler mache und dass ich aus ihnen lernen kann. Und wenn ich es schaffe, am Ende meine Selbstachtung wiederzufinden, ist das ein sehr großer Gewinn. Oft lernt man in solchen Situationen erst, was es heißt, Eigenverantwortung zu übernehmen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt: die Verantwortung für mich habe nur ich und kein anderer. Das meine ich jetzt nicht in dem Sinne, dass jeder seines Glückes Schmied ist, denn da spielen zu viele äußere Faktoren mit. Aber für meine Seele bin ich selbst verantwortlich. Ich kann auch mal eine Grenze überschreiten, eine Zeit lang schlingern, aber sobald ich mich dabei schlecht fühle, liegt es ganz allein in meiner Hand, die Sache für mich in Ordnung zu bringen.
Bärbel Bracker in Lebenslüge

  1. Gerd Zimmermann
    Juni 12, 2016 um 5:43 pm

    @ Alice

    wenn Du den weissen Karnickel gefolgt bist und auch hinter die Spiegel
    geschaut hast,
    dann lass Dir sagen
    ……die saueresten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Auf neusprech;
    Das kosmische Drama findet ein gutes Ende.

    So ein Nischen wie bei Alice.

    Gruss Gerd

  2. Juni 12, 2016 um 5:11 pm

    Warum überhaupt brechen sie dich, und lassen dich dann einen Weg gehen, nur damit du am Ende des Weges aus deiner Laufbahn geworfen wirst und eine Therapie machen musst?
    Du sollst da was transformieren, verstehe. Aber wenn du das machst ist all das was du dir vorher aufbautest, weg. Du musst dann wieder komplett bei Null anfangen.
    Versteht das jemand? Ich verstehe das nicht, das ist doch kompletter Irrsinn.

  3. Juni 12, 2016 um 4:36 pm

    Und dann sind da noch die Lügen von 9/11, die sogar noch in die Geschichtsbücher einfließen …

  4. Juni 11, 2016 um 5:40 pm

    Zuerst brechen sie dich als Kind.

    Du weißt aber nichts davon. Genau so wenig wie du davon weißt, dass sie dich in deinem Selbstwert gebrochen und betrogen haben.

    Dann gehst du deinen Weg, lernst, arbeitest, eignest dir Fähigkeiten an und baust dir was auf. Die ganze Zeit aber weißt du nichts davon, dass du Spielball anderer Mächte bist.

    Dann ruinieren sie dich, treiben dich ins Abseits, nehmen dir das weg, was du dir aufgebaut hattest. Damit brechen sie dich noch einmal.

    Dann machst du Therapien und Seminare um deinen Selbstwert teuer wieder aufzubauen.

    Ein kompletter Irrsinn. Noch irrsinniger, weil du mit anschauen musst, wie es mächtige Kräfte gibt, in deren Macht es steht, andere Länder zu überfallen und zu bombardieren. Und das aufgrund von Lügen. Sie, die Mächtigen, schaffen neues Trauma und zahlreiche Tote und werden nie zur Verantwortung gezogen. Sie geben vor, dass es so etwas wie Menschlichkeit und Gerechtigkeit auf dieser Welt gäbe, nur halten sie sich selbst nicht dran. Sie machen das Gegenteil von dem, was sie anderen vorgeben.

    Das ist die Lüge.

  5. Gerd Zimmermann
    Mai 7, 2016 um 6:16 pm

    Nicht alle Leser des Blogs
    geben sich mit einen

    lach

    zufrieden

    Was immer das auch heissen soll.

    Ich beobachte gerade die Wolken.
    Wasser- Dampf.

    Ein großes Volumen.

    Was, wenn es sich mit dunkler Energie und Materie auch so verhaellt?
    Wie im Kleinen, so im Grossen.

    In meinen nächsten drei Leben werde ich ein Universalgenie.

    Die Summe aller Energie ist gleich konstant.
    Das Perpetuum mobile habe ich schon einmal erkannt.

  6. Gerd Zimmermann
    Mai 7, 2016 um 1:28 pm

    Bewegung setzt immer Energie voraus.
    Das hast du studiert.

    Und woher kommt diese Energie ?
    Ende im Gelände.

  7. Gerd Zimmermann
    Mai 7, 2016 um 1:17 pm

    Diese einfachste Überlegung der Welt
    Zeit ist an Bewegung gekoppelt,

    darauf kam das Genie EM Energie = m mal c2 nicht.

  8. Gerd Zimmermann
    Mai 7, 2016 um 1:05 pm

    Ihr seid lustig

    Das Universum ist klein, sehr klein sogar,
    eigentlich ist es sogar unsichtbar, da Geist nicht sichtbar ist,

    aber die Angst ist gross, groesser als ein Universum.

    Dann kommt noch die Unsterblichkeit hinzu.
    Davor besteht die groesste Angst.

    Immer leben zu müssen.
    Also nicht Einmal, sondern 4711 mal oder noch viel länger.

    Es gibt keinen Tod, es gibt nur Leben.

    Aus der Sicht der Wissenschaft mag dies verwirrend klingen.
    Die Wissenschaft vermag nicht zu erklären woher Leben kommt.

    Die Antwort ist so einfach.
    Leben kommt nicht, Leben ist.

    Das Universum ist das Haus des Lebens und nicht das Universum erzeugt Leben.

    Ob ich hierhin fahre oder dorthin, oder nach Betai Geuze fliege,
    Zeit kann man nicht verbrennen.

    Zeit ist einzig ein Gefühl was durch Bewegung erzeugt wird.
    Bewegung braucht Raum.
    Raum ist an Materie gebunden.
    Materie ist an Quanten gebunden.
    Quanten sind an Licht gebunden.
    Licht ist an Bewusstsein gebunden.
    Bewusstsein ist an Wahrnehmung gebunden.

    Aber das weiss ja der Herr Prof. Prof. Prof. Dr. Pruegelpeitsch selber.

  9. Der kleine Hunger
    Mai 6, 2016 um 10:30 am

    Was hat nun „Eigenwillig“ mit der immer wieder (vorsätzlich) falschen Auslegung des „Patriarchat“ zu tun.

    Bewusst wir hier „patriarchale Religion“ mit „Patriarchat“ gleichgesetzt und (vorsätzlich) falsch dargestellt. „Die Mutter Kirche“ z.B war zu keinem Zeitpunkt „Patriarchat“. Keine der Weltreligionen ist Patriarchat, sondern bewusst so ausgelegt, das sie Patriarchat erscheinen. Diese Tatsache revidiert auch keine Verwaltung von vorwiegend männlichen Würdenträgern (Stichwort: Priesterschaft).

    Desweiteren sollte sich doch schleunigst mal darum bemüht werden, die eigentliche Bedeutung von Patriarchat, vorallem von männlicher Seite, gewahr zu werden.

    Sitzen sie ruhig weiter dem Fundament aller Lebenslügen auf.

    «Der Staat bekämpft das klassische Patriarchat nicht deshalb mit allen Mitteln, weil er Frauen und Kindern etwas Gutes tun will, sondern um sich des dadurch entstehenden Machtvakuums selbst zu bemächtigen.

    Die Abwertung des Begriffes „Patriarch“ ist zwar jüngeren Datums, hat aber genau dieselbe Stoßrichtung wie die Diskreditierung des Wortes δεσπότης. Auch dieses Wort mutierte von einer Ehren­bezeichnung zu einem Schimpfwort. Man will es dem Manne grundsätzlich nicht zugestehen, die Angelegenheiten seines Hauses zu regeln, so wie dies seine Verantwortung erfordern würde. Zwar lässt man sich mit größter Selbst­verständ­lich­keit vom Staat vorschreiben, wie schnell man zu fahren hat, wo man ein Haus bauen darf, was die eigenen Kinder in der Schule zu lernen haben und tausende andere Kleinigkeiten, die tief in die persönlichsten Lebensbereiche hineinreichen. Wenn aber ein Mann die Angelegenheiten seiner Familie gestaltet und regelt, wird er als „Despot“ gebrandmarkt.»

    hier weiter:

    • Der kleine Hunger
      Mai 6, 2016 um 10:31 am

      direktverlinkung geht nicht

      wikimannia.org/Patriarchat

      • Der kleine Hunger
        Mai 6, 2016 um 10:36 am

        Ergänzung zu δεσπότης

        An original phrase from Proto-Indo-European *déms pótis ‎(“master of the house”), from *dṓm ‎(“house”), whence also Ancient Greek δόμος ‎(dómos, “house”); and *pótis ‎(“master”), whence also Ancient Greek πόσις ‎(pósis, “husband”); with an ending influenced by -της ‎(-tēs, masculine adjectival suffix). Cognate with Sanskrit दम्पति ‎(dám-pati, “lord of the house”).

    • Der kleine Hunger
      Mai 6, 2016 um 11:19 am

      und was soll das sein

      Synonyme zu eigenwillig
      einsichtslos, störrisch, trotzig, trotzköpfig, unbelehrbar, uneinsichtig, unnachgiebig; (bildungssprachlich) obstinat; (umgangssprachlich) dickköpfig, dickschädelig, hartschädelig; (abwertend) borniert, halsstarrig, starrköpfig, starrsinnig, verstockt; (umgangssprachlich, oft abwertend) querköpfig; (umgangssprachlich abwertend) verbohrt, vernagelt; (umgangssprachlich emotional abwertend) stur; (landschaftlich) hartköpfig; (veraltet) entetiert

      oder das

      abenteuerlich, aus dem Rahmen fallend, ausgefallen, außergewöhnlich, besondere, bizarr, exotisch, extravagant, kapriziös, kühn, nicht alltäglich, originell, speziell, ungewöhnlich, ungewohnt, unnachahmlich; (bildungssprachlich) skurril, unkonventionell, unorthodox; (emotional) unvergleichlich; (emotional verstärkend) sondergleichen

      Deutsch sicher nicht.

  10. Martin Bartonitz
    Mai 6, 2016 um 8:14 am

    Ich habe mich beim Stichwort „EIGEN“ an den folgenden Artikel erinnert, in dem unter anderem zu lesen ist:

    Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt – von Hannelore Vonier

    “Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!”

    Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

    Wenn man die Leute glauben macht, dass alles was sie wollen, das Gleiche ist, das auch ihre Mitmenschen verlangen, und dies als ihr Recht[1] betrachtet, dann sind “die Andern” der Maßstab, und nicht sie selbst.

    Derartig konditionierte Männer und Frauen sind dankbare Konsumenten.

    Festgelegte Schablonen – von Kleidergrößen, Gesundheitstabellen, Wohneinheiten, Ausbildungsplänen bis zu gesetzlichen Regelwerken – gewähren billige Massenabfertigung in Sachen Bedürfnisbefriedigung.

    Indigene Völker sind anspruchsvoller. Sie bemühen sich, die persönlichen Bedürfnisse und individuellen Wünsche der Einzelnen zu erfüllen. Eine Gemeinschaft, die daran gewöhnt ist, dass jede Frau, jeder Mann und jedes Kind eigenwillig im besten Sinne ist, kann nicht beherrscht werden. Herrschaft verlangt Unterwürfigkeit und extreme Anpassung an vorgegebene Normen.[2]

    Die “Goldene Regel” oder die “Moral der Gegenseitigkeit” ist in den Schriften aller patriarchaler Religionen (den sogenannten “Weltreligionen”) zu finden. Sie wird als das ausgeprägteste Prinzip von moralischer Unerbittlichkeit angesehen. Eine Verdichtung aller längeren Listen von Verordnungen (wie die Zehn Gebote der Bibel) in einem einzigen Prinzip.

    Fundstelle: Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

    • luna
      Mai 6, 2016 um 12:51 pm

      „Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.“

      Ich habe das zwar schon mal gesagt, aber egal:

      Erstens ist das keine „Goldene Regel“ und keine Richtlinie, sondern eine Selbstverständlichkeit.
      Zweitens verdreht die gute Frau da was, es geht nicht ums Wollen, sondern ums Nicht-Wollen. Nicht um Bedürfnisbefriedigung, sondern um Leidvermeidung.
      Niemand (ob „eigenwillig“ oder nicht) will, dass ein anderer ihm Schaden zufügt (ok, außer er ist Masochist oder so). In diesem Punkt sind dann doch alle gleich, mit „Gleichmacherei“ hat das für mich nichts zu tun.
      Und drittens erschließt sich mir auch nicht, was das mit Patriarchat zu tun hat.

      „Indigene Völker sind anspruchsvoller“

      Ach so. Darum geht es wieder 😉

      „Sie bemühen sich, die persönlichen Bedürfnisse und individuellen Wünsche der Einzelnen zu erfüllen.“

      Ehrlich gesagt, das glaube ich so nicht. Die haben schließlich auch ihre Regeln, Rituale etc. an die sich jeder zu halten hat, ob es ihm passt, oder nicht.

      • Der kleine Hunger
        Mai 7, 2016 um 10:12 am

        Ei Luna,

        was hat nun wieder Masochist (und warum „er“) mit „Schaden zufügen“ und Leid zu tun.

        Das will kein Masochist/ Sadist, sondern es stellt ein Abwehrverhalten dar, um Ängste und Gewissenskonflikte, die im Zusammenhang mit (meist unbewusst) erlebten Kindheitserlebnissen stehen, indenen Masturbationsphantasien auf das Kind übertragen wurden, zu unterdrücken. Und diese Unterdrückung ist über klassische und operante Konditionierung durch die Eltern entstanden.

        • Der kleine Hunger
          Mai 7, 2016 um 10:34 am

          P.S. Der spielerische Aspekt im Rahmen von Rollenspielen im Bereich SM sei hier mal aussen vor gelassen, setzt allerdings voraus, das es sich dabei tatsächlich um einen spielerischen Aspekt handelt. Wer Lustgewinn aus Demütigung erzielt, sollte zum Therapeuten gehen und wer Demütigung als Lustgewinn ansieht ebenfalls.

          Einfacher gesagt, nicht alles was nach Lust aussieht, ist auch welche und schon gar kein Gewinn, denn was wäre denn Gewinn, eine Steigerung der Lust? Doch wohl eher ein Verlust der Lustfähigkeit.

          Lust bedarf keiner Steigerung und das ist mit spielerischen Aspekt gemeint, einen Rahmen (*) in dem Lust spielerisch erlebt wird.

          *etwas, was einer Sache ein bestimmtes [äußeres] Gepräge gibt.

          (Ambiente, Atmosphäre, Sphäre, Szene)

        • luna
          Mai 7, 2016 um 10:45 am

          Schon klar, war auch nicht so ernst gemeint.

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