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Ist die Erde doch flach? Spinnerei oder die Aufdeckung der abgefahrendsten Verschwörung?

uno_logo
Logo der UNO – die flache Erde zeigend

Seit einigen Wochen geht für mich die abgefahrenste Verschwörungstheorie durch die sozialen Netze:

Die Eliten, besonders jene, die sich in den Freimaurerlogen auf höchster Ebene tummeln (alle Mond-Astronauten waren auch Freimaurer), sollen dafür gesorgt haben, dass sich das Weltbild von geozentrisch auf heliozentrisch gewandelt hat.

Verwunderlich ist mir besonders, dass ausgerechnet die UNO in ihrem Logo die flache Erde zeigt, wie sie zuvor gewusst war (wie heißt es schön: SIE zeigen uns immer auch die Wahrheit). Im Zentrum ist der Nordpol, der Südpol geht entlang des äußeren Rands (und hält somit das Wasser auf der Scheibe). Seine Konturen sind allerdings nicht dargestellt. Die Kreise zeigen die innerste und äußerste Umlaufbahn der Sonne, wie sie in der Theorie der Flachen Erde vertreten wird.

Interessant ist das Argument, warum es die Mondlandeprojekte gab: die Menschen wollten endlich den Beweis, dass die Erde eine Kugel ist. Nur, wenn die Erde flach ist, dann müssten diese Projekte auch ein Fake sein. Diese Verschwörungstheorie kennen wir allerdings schon länger. Alle Bilder von der Erde würden immer eine völlig runde Kugel zeigen, was sie ja nicht sein soll, denn an den Polen soll sie ja abgeflacht sein. Ansonsten sähen die Bilder der Erde doch sehr „photogeschopt“ aus.

Die für mich interessantesten Argumente, die für eine flache Erde sprechen könnten, sind die bei guter Weitsicht beobachteten, über 100 Kilometer weit entfernten Städte, Insel oder Berge, die bei dieser Entfernung bei der bekannten Erdkrümmung weit unterhalb des Horizonts hätten liegen müssen, also gar nicht hätten gesehen werden können.

Im folgenden möchte ich das Video bringen, das 200 Aspekte durchkaut, die beweisen wollen, dass die Erde flach ist. Gut, da ist einiges an Wiederholung, dass es gefühlt nur noch 150 Argumente sind, die es sich lohnt, mal selbst zu durchdenken. Viele der Argumente mag ich für mich bei Seite schieben. Es bleiben dennoch eine Reihe von Argumenten übrig, die zu denken geben. Jedenfalls so zu denken, dass ich mich mal weiter damit beschäftigen werde.

Bleibt allerdings die Frage, was es uns im Meistern unseres Lebens nützen würde davon auszugehen, dass die Erde eine flache Scheibe ist? Aber macht Euch doch mal selbst ein Bild:

Und hier noch einer, der für sich versucht, in diese Theorie einen Grund zu bekommen. Er schaut sich zu Beginn mal die geschichtliche Entwicklung der Weltbilder an:

p.s.: Und nein, ich habe weder Drogen genommen, noch habe ich getrunken 🙂

Nachtrag vom 12.04.2016:

Ich erwähnte oben, dass ich einige der Argumente für mich schon „wegschieben“ konnte, sie also als nicht passend erkannt meinte. Bevor ich selbst einige Berechnungen anstelle, wollte ich doch schauen, ob das nicht auch schon andere vor mir gemacht haben. Dieser Blogger-Kollege hat sich einige Punkte mal genauer angeschaut und wiederlegt die genannten Argumente:

“Flache Erde” oder doch eher “Flaches Hirn”? (Teil 1)

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , , ,
  1. Gerd Zimmermann
    Januar 4, 2018 um 5:52 pm

    Martin ich habe nicht nur die schwarze Sonne, die hohle Erde, Adorno
    oder sonst etwas.

    Ich wollte ALLES WISSEN.

    Es ist möglich.

  2. muktananda13
    Februar 25, 2018 um 12:04 pm

    Der Kosmos ist nur so flach, wie flach der Beobachter sieht.

    Ein flaches Denken sieht zwar das Runde durch die runden Augen in allen Dingen, doch wählt nur die Horizontale. Das menschliche Denken ist allgemein eindimensional. Doch auch wenn multidimensional, bleibt es als kosmische Existenzblase mit unzähligen Blässchen drin.

  3. Martin Bartonitz
    April 22, 2018 um 6:03 pm

    Flache-Erde-Argumente widerlegt:

  4. Martin Bartonitz
    Mai 18, 2018 um 9:04 pm

    Warum die flache Erde so wichtig ist:

  5. muktananda13
    Mai 19, 2018 um 10:20 am

    Ist die Baumkrone flach?
    Ist der Kopf flach?
    Ist der Augapfel flach?
    Oder ein Salat? Ein Zucchini? Oder doch eine Nuss? Die Karotte vielleicht? Oder war`s es doch der Apfel mit der Birne?
    Ist ein Himmelskörper flach?
    Was ist überhaupt flach?
    Gibt es überhaupt sowas wie „flach“?

    Was ist überhaupt flach- außer der Betrachtungsweise des Beobachters, der darin gefangen ist?

    • Martin Bartonitz
      Mai 19, 2018 um 5:31 pm

      Deine Hinweise empfinde ich als passend, besonders wenn wir uns dazu noch anschauen, wie der Bauplan unseres Universums geschaffen zu sein scheint:

  6. Gerd Zimmermann
    Mai 19, 2018 um 11:12 am

    Ein im Geiste interpretiertes Universum ist 3D.

    Der Raum des Universums ist nicht 3D.
    Sonst hätte der Raum des Universums einen Anfang und ein Ende.
    Ein Raum als Kubus ist im Universum eine Unmöglichkeit, denn wenn sich Licht
    gleichförmig ausbreitet, ist dies nur in einer Kugel möglich.

    Die Wissenschaft weiss zwar nicht wo sich die Erde im Universum befindet,
    hatte aber schon einmal mit dem Zollstock den Urknallmittelpunkt ausgemessen,
    und bis zur Grenze des Raumes sind es exakt etwa 13,82 Mrd Lichtjahre.
    Gut das der Zollstock an der Raumgrenze anstösst.
    An so einer Art Mauer oder so.

    Der vorgestellte Raum ist 3D, aber das Universum ist dimensionslos.

    Da hilft keine gedachte 16. oder elfunddreissigste Dimension weiter.

    Die Dimensionslosigkeit kann man nicht aufblasen.

    Prof Singer wäre noch heute am Ziel seiner Forschung, wenn er reflektieren
    könnte, dass das Gehirn nicht denkt, sondern gedacht wird.

    Nichts ist so wie es scheint.

    Lesen und lesen ist nicht das Selbe.

    Nichts ist so wie es scheint.

    Was steht da geschrieben ?

    Nicht das Bewusstsein ist im Universum, Singer.

    Das Universum ist im Bewusstsein.

    Muktan, wenn du die Krabbelgruppe verlässt, wirst du auch mehr wissen.

  7. muktananda13
    Mai 19, 2018 um 11:28 am

    Natur ist nicht flach und kennt das Flache nicht, obwohl die Fläche.
    Weil Natur rund und multidimensional ist.
    Und sie ist so, weil sie die Manifestation des Bewusstseins ist- und Bewusstsein ist niemals flach.
    Flach kann nur das Denken sein- und zwar nur das am Zeit-Raum fest Klebende…Und selbst Zeit-Raum ist multidimensional!

    …unidimensional und uniformig…

    Dies ist der Käfig des Denkens.

    Glaube nicht. Frag dich ständig und beobachte. PRÜFE JEDE THEORIE NACH.
    Nur der Beobachtende weiß. Der Glaubende nicht.

  8. Martin Bartonitz
    Mai 19, 2018 um 7:55 pm

    In diesem Video gibt es wieder zwei spannende Aspekte:

    Mit dem neuen Google Earth wird versucht abzuleiten, ob das, was wir auf dem Mond sehen können, wirklich möglich ist, wenn der Mond über 300.000 Km von der Erde entfernt ist. Ich sage mal: Ähm …

    Und beim zweiten sehen wir mal wieder über das Wasser: 60 Km weit und die Objekte, die wegen der Krümmung schon über 200 Meter tiefer liegen, stehen noch immer genauso über der Wasseroberfläche …:

  9. Martin Bartonitz
    Juni 2, 2018 um 12:39 pm

    Es gibt ein neues Video mit vielen Hmms …:

  10. Martin Bartonitz
    Juli 24, 2018 um 8:27 am

    Auf youtube noch ein Video gefunden, auf dem sich trefflich draufrumkauen lässt:

    „Rotiert die Erde?
    Wenn man einem, von öffentlichen Geldern abhängigen Pseudowissenschaftler, diese Frage stellt, wird er wohl schnauben und ein überzeugtes „Ja“ erwidern. Denn sonst, so der Experte, der er ja angeblich ist, könne es viele zu beobachtende Phänomene nicht geben. Weder einen Sonnenauf-, noch einen Sonnenuntergang. Ausserdem würde ja die Gravitation, d.h. die Anziehungskraft aus dem Erdinneren, welche Menschen, Tiere, Autos, die Meere, einfach alles, auf der Erdoberfläche, der sich mit ungefähr Schallgeschwindigkeit rotierenden Erdkugel,hält ,nicht funktionieren.

    Rotiert die Erde also? Wenn man einem richtigen Wissenschaftler diese Frage stellt, dann wird er die wissenschaftliche Methode anwenden, um die Frage zu beantworten – messen, prüfen, beobachten, Experimente machen, die Ergebnisse und Beweise präsentieren und für jedermann leicht nachvollziehbare Schlüsse ziehen. Bei jeder Messung, Prüfung, Beobachtung und bei jedem Experiment kommt als Ergebnis eine feststehende flache Erde heraus.

    Die Beweise für sie sind dermaßen erdrückend, überzeugend und zahlreich, daß Wissenschaftler wie William Edgell ohne Weiteres mit nur einem Bruchteil dieser Beweise eine Broschüre füllen könnte, ähnlich wie in jener, die Anfang des letzten Jahrhunderts erschien.

    Aus dieser Broschüre machte der weltweit bekannte Flacherdler Eric Dubay vor kurzem ein Videobuch, um dem Interessierten die Beweise aus dem Büchlein auch optisch darzulegen. Denn unser Gefühl und unser subjektives Empfinden trügen uns nicht – die Erde ist feststehend! Sie ist weder rotierend, noch befindet sie sich in einer Umlaufbahn um die Sonne. Sie rast auch nicht in einem „Sonnensystem“ in einer „Milchstraße“ und nicht mit dieser in einem unendlichen „Weltall“.

    Rotiert die Erde? Nein! Dieser Aussage des Autors der Broschüre kann man sich nach dem Lesen oder dem Anschauen des Videobuchs getrost anschließen, denn nichts auf dieser Welt ist sicherer und leichter zu beweisen!“

  11. Dirk
    August 2, 2018 um 10:37 am

    Nicht getrunken und keine Drogen? Tja damit gibst du also zu das du unter paranoiden Wahnvorstellungen leidest

    • tula
      August 3, 2018 um 5:17 pm

      Ja genau 😀und diese Macht des Denkens ist phänomenal jeder Staubsaugervertreter und Sektenführer weiß das.

  12. Martin Bartonitz
    August 17, 2018 um 9:09 pm

    Es gibt ein neues Video, in der das Thema Flache Erde, Mondlandung und Dinosaurier besprochen werden:

  13. Martin Bartonitz
    Oktober 5, 2018 um 8:04 pm

    Unermüdlich versuchen Menschen zu ergründen: Ist die Erde eine Kugel oder flach:

    • tula
      Oktober 6, 2018 um 9:26 am

      Ich würde lieber ergründen. …….ist die Erde noch immer flach?

  14. muktananda13
    Oktober 7, 2018 um 8:15 am

    Seit wann sind Planeten und Sterne flach?
    In welchem flachen Verstand?

    • muktananda13
      Oktober 7, 2018 um 10:03 am

      Die Augen, mit denen der Verstand sieht, sind rund.
      Das Hirn, wo der Verstand wohnt, ist rundlich.
      Kein Organ ist flach. Auch keine Bäume.Was ist mit den Pflanzenwurzeln? Was mit den Wassertropfen? Von der Eizelle bis hin zum Ei und von Sandkorn und Elektronen, Protonen und Planeten bis hin zu Galaxien und Galaxienhaufen, von Wunsch, Idee, Tat und Folge der Tat bis hin zum Inkarnationszyklus, alles folgt der Rundung, dem Runden, der Sphäre.
      Das Denken mag Rundungen, weil es aus der Rundung des Denkens entsteht.Diesem ziehen an die Körperrundungen und die runden Töne.
      Der Kosmos und das Leben folgen dem Runden. Der Kreis des Lebens ist ein Ball.

      Und da will die kleine blaue Erde flach sein?

      Das Wissen und die Liebe schließen als das Runde allen Lebens alles in sich ein.
      Da bleibt kein Platz für Spitzen und Flächen übrig.
      Zeit und Raum sind runden Gedanken des Geistes.

      • Martin Bartonitz
        Oktober 7, 2018 um 3:22 pm

        Was spricht dagegen, dass die Erde rund ist. Nur eben anders:

        Ich habe gerade folgendes Bild vor Augen:

        In der unteren Kugelhälfte sind die festen Stoffe der Erde, in der oberen die Gase.
        Es gibt eine Energiekuppel, die die Gase nicht entweichen lässt.
        Am Rand dieser Kugel ist das Eis der Antarktis.

        Diese Kugel ist wie ein Gefangenenplanet gestaltet, ähnlich wie in der Truman Show.
        Da draußen spielen Wesen Götter und beobachten, was passiert, wenn an Schräubchen gedreht wird, ähnlich wie bei Tanaland.

        Auch hier sind meine Gedanken voller Rundungen …

        • muktananda13
          Oktober 7, 2018 um 4:33 pm

          Ach, das ist sogar viel zu wellig!!

        • muktananda13
          Oktober 7, 2018 um 4:35 pm

          Nicht der Planet hält hier die Menschen gefangen, sondern der kleine Verstand und das enge Herz!!!

  15. Martin Bartonitz
    Oktober 7, 2018 um 4:06 pm

    Und hier nochmals die Beweisführung, dass die Erde nicht flach sein kann:

  16. Martin Bartonitz
    Dezember 2, 2018 um 7:40 pm

    Habe mal wieder ein interessantes Flugereignis:

  17. Martin Bartonitz
    März 3, 2019 um 10:06 pm

    Neues Kompilation von vielen Beobachtungen der Anhänger der flachen Erde mit manchen neuen Perspektiven:

  18. Lutz Schnelle
    März 15, 2019 um 1:31 pm

    Das Drama der Debatte ist, daß die Kugelgläubigen genau das sind, was sie den flache Erde Anhängern vorwerfen, Verschwörungstheoretiker und unwissenschaftlich. Aber die Flacherdler tun ihren Teil dazu:

    Pythagoras hatte kein heliozentrisches Weltbild. Aristarchos, der Name taucht seltsamerweise nirgends auf, war der Entwickler des heliozentrischen Systems. Aristoteles konnte nicht daran glauben, weil er 2 Jahre nach Aristarchos Geburt verstarb,

    Die Dokumente des Aristarchos verschwanden und erst Kopernikus entdeckte sie wieder. Kopernikus glaubte wahrscheinlich selber nicht dran, weshalb er die Theorie verheimlichte. Erst Galilei machte sie öffentlich.

    Eratosthenes war Direktor der Bibliothek von Alexandria. Er bestimmte den Erdumfang und behauptete die Erdumsegelung (275 – 195 v.Chr.). Sein Wissen war nach Meinung der strengsten Fachgelehrten nicht ganz gründlich, weshalb ihm die lieben Kollegen den Spitznamen „Beta (Nr. 2)“ gaben.

    Archimedes steht auf der flachen Erde

    Das Weltall als Monochord

    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQAvBApaMMzFOq7nf0vrjZM40UPV3CdH9QiExBzN-CJLnToGOEe

    Kepler war ein Geozentriker, Anhänger der Sphärenmusik und Monochordtheorie nach Pythagoras, wonach die Erde „MiFaMi“ singt, Miseria et Fames (Elend und Hunger).

    Erst dieses Bild aus dem 16. Jhd. zeigt den langsamen Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen System.

    Trotzdem sind bis ins 18. Jhd. reihensweise Mythen entstanden, die den Glauben an die flache Erde als Grundlage hatten.

    Der Glaube an die flache Erde war das Mittelalter über gefestigt. Man nennt ihn „ptolemäisches Weltbild“. Ptolemäus (150. n.Chr.) übergab der Kirche das Wissen aus Alexandria und war im Gegensatz zu Aristarchos ein Anhänger der flachen Erde. Es gibt Bilder, die ihn als den König der Astronomen verehren

    Und wie schaut’s mit der Mathematik aus? Wie viel Meter unter dem Horizont liegt eine 100 km entfernte Stadt?

    10 Meter
    785 Meter
    201 Meter

    Manche meinen, ihre großartigen mathmatischen Kenntnissen ausbreiten zu müssen und die dienen als Beweis für die Kugelform.
    Wer an die flache Erde glaubt, kann auch Kugelberechnungen anstellen. Kein Problem. Er kann Eclipsen errechnen und Umlaufzeiten von Planeten.
    Und dann freuen sie sich über ihren verschwörerischen Sektenstatus – schaut, wie dumm ihr alle seid.
    Dabei läßt sich die – vermeintliche – Erdkrümmung ganz leicht mit Pythagoras ausrechnen: Kann man mit einem horizontal ausgerichteten Teleskop eine 100 km entfernte Stadt sehen?
    Nein. Sie läge 785 Meter unter dem Horizont!

    Eine 30 km lange Brücke sollte eine deutliche Krümmung aufweisen, meßbar mit einem Laserstrahl.

    Traurig das alles.

    Die Formel zur Bestimmung des Erdkreises für Nichtmathematiker:

    Ein programmierbarer Tschenrechner ist sinnvoll.

    Bogenmaß

    h = Höhe
    km = Kilometer

    h = 6371,22 – v ( 6371,22² – (sin ( km * 360 / 40031.56 ) * 6371,22 )² )

    Zum Überprüfen der Formel gibt man den Erdradius: 40031.56 / 4 (Viertelkreis) ein und erhält exakt 6371,22 km Höhe. Der Mittelpunktswinkel ist 90°.

    Pythagoras

    r = Erdradius

    Kürzere Entfernungen kann man bedenkenlos mit Pythagoras errechnen.

    h = 6371,22 – v ( 6371,22² – km² )

    Eine 100 km entfernte Stadt mit der Bogenmaßformel errechnet, ergibt: 0,784762943 = sie liegt 785 Meter unter dem Horizont!

    100 km mit Pythagoras ergibt: 0,784827392 = 785 Meter unter dem Horizont!

    Bei 6371,22 km ist der Mittelpunktwinkel bei Pythagoras: 57,3°!

    Trotzdem bleibt Pythagoras (a²+b²=c²) selbst bei 1000 km genau genug. Der Lehrsatz wird ihm warhscheinlich zu Unrecht zugeschrieben.

    Die Diskussion hätte eine über unsere abendländische Kultur werden können. So ist sie nur ein Sonderling.

    Am Autor dieses Artikels übe ich übringens ausdrücklich keine Kritik!

  19. Lutz Schnelle
    März 15, 2019 um 1:35 pm

    Das „v“ in der Formel, ist ein „Wurzelzeichen“. Leider wird das nicht abgebildet.

  20. muktananda13
    März 16, 2019 um 8:59 am

    Logik ist jene Kerze der Vernunft, die das Denken nur kurz beleuchten, aber nicht erleuchten kann.
    Wenn das Denken platt wird, so sieht es alle Planeten als Platten. Sonst braucht es Formeln und Theoreme.

  21. Gerd Zimmermann
    März 16, 2019 um 6:32 pm

    Lutz

    es gibt keine Materie, also auch keine Erde.
    Du kannst gerne Prof Hat.P.Dürr widerlegen und morgen
    der Menschheit Atome zeigen.
    Martins Fachkollegen haben schon das theoretische Atomgewicht
    aller chemischen Elemente ausgerechnet, nur leider gibt es viele
    Atommodelltheorien, nur fehlen bis heute die Atome dazu.
    Ich erachte es als sinnvoll zuerst ein Atom einzufangen,
    danach Quanten, Strings und dann Higgs Brosonen.
    Danach würde ich eine Atomuhr bauen, um die nicht
    existente Zeit zu messen.
    Danach würde ich die Zeit verhaften, bis sie so geht,
    wie es die Atomuhr vorgibt.
    Gesetze müssen ja sein, vor allem eingehalten werden.
    Erst Recht Naturgesetze.
    Die die Wissenschaft erforscht hat, z.B. die Relativitätstheorie.

    Das Doppelspaltexperiment ist so gut erforscht, man druckt
    ja schon Licht aus dem 3 Drucker.
    Bei Nichtgefallen mit Portofrei zurück, mit doppelter Lichtgeschwindigkeit.
    Das nenne ich mal technologischen Fortschritt.
    Das Problem, im Sonnensystem liegen so viele Bestellungen
    vor, so daß sich die Liefertermine um Lichtjahre
    verzögern können.

  22. Lutz Schnelle
    März 18, 2019 um 1:59 pm

    So isses. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil.

    Die Argumente für die Kugelerde sind noch dieselben wie in Alexandria. Die Masten der Schiffe versinken zuletzt hinter dem Horizont. Aber so isses ja nicht. Was Fernrohre beweisen.

    h = 6371,22 – √ ( 6371,22² – (sin ( km * 360 / 40031.56 ) * 6371,22 )² )

    Zum Überprüfen der Formel gibt man den Erdradius: 40031.56 / 4 (Viertelkreis) ein und erhält exakt 6371,22 km Höhe. Der Mittelpunktswinkel ist 90°. Ein minaler Rundungsfehler könnte im Millimeterbereich auftreten.

    Man gebe die Formel besser in einen programmierbaren Taschenrechner ein.

    Eine 100 km entfernte Stadt läge 785 m unter dem Horizont.

    Messen wir doch einfach nach?

    Beide Seiten – flache und kugelförmige – durchsetzen ihre Behauptungen mit Verschwörungen, die oft nur entstehen, weil zu wenig oder gar kein Wissen da ist.

    Ptolemäus war kein Anhänger einer Kugelerde. Er lebte 150 n.Chr. und übergab der Kirche das gesammelte Wissen der Antike (Alexandria). Die wollte es haben, um das Osterdatum zu berechnen. Das Mittelalter war geprägt vom „ptolemäischen Weltbild“. Ptolemäus rechnete mit Epizykeln.

    In Alexandria waren Astronomen und Wissenschaftler zusammen, die völlig verschiedene Glaubensvorstellungen hatte, Kugelform, Tubus, Halbkugel, flache Erde. Die konnten mit einander reden.
    Die Kugelgläubigen waren Geozentriker und meist Astrologieinteressiert.
    Um die Erde stellten sie sich einen Ring (anschaulich: Saturnringe) vor mit den Sternbildern. Die Sichtweise ist ausserordentlich interessant und soll nur angerissen werden.
    Selbst Keppler war ein Geozentriker, er glaubte wie Pythagoras an die Sphärenklänge. Man suche das Bild „Monochord“ und da wird man feststellen, daß sich alles um die Erde dreht.

    Die Bibel ist eine Glaubensvorstellung, aber Kreis und Kugel sind zweierlei. Aus dem Kreis eine Kugel abzuleiten, ist schon hahnbüchen.

    Der Entwickler des heliozentrischen Weltbildes war Aristarchos! Seine Papiere verschwanden und erst Kopernikus entdeckte sie wieder. Warum machte er sie nicht öffentlich?
    Galilei kam an die Aufzeichnungen des Kopernikus und erst da war der Durchbruch. Der sich aber immer noch jahrhunderte verschleppte. Im 18. Jhd. entstanden noch sagen mit der flachen Erde als Grund.

    Ptolemäus und Aristarchos kommen in allen Debatten nicht nur zu kurz, sie werden einfach nicht erwähnt.

    Im Magdeburger Dom steht die Statue von König Otto dem Großen. Er hält eine Erdscheibe in der Hand.

    Mich überzeugen viele Argumente. Und wenn Kansas so platt ist wie ein Pfannkuchen, ist die Erde vielleicht ein Würfel?

  23. Lutz Schnelle
    Mai 21, 2019 um 5:32 pm

    Wenn schon Millionen Menschen darüber nachdenken, ob sie auf einer Kugelerde oder einer Weltscheibe leben, dann sind die Beweise der Wissenschaft nicht stichhaltig und sie flach.

    Man sollte sich vergegenwärtigen, daß die Kugelerde 540 v.Chr. von den Eleaten, der ersten Philosophenschule, aus harmonischen Gründen entwickelt worden war.
    Das Modell haben die antiken Astronomen übernommen und ihr wichtigster Beweis war das Verschwinden der Schiffsmasten am Horizont. Das ist noch immer der wichtigste Beweis, wenn man die blauen Murmeln der Nasa mal außer Acht läßt. Die Ägypter und Griechen hatten noch keine Optik.
    Mit dem Fernglas können wir die Schiffe wieder sichtbar machen. Daß wir um die Kurve gucken können und es sich um eine Art Fata Morgana handelt, was wir im Fernrohr sehen, ich meine, hätten die Kritiker der Kugelerde einen solchen „Beweis“ vorgebracht für die Fläche, die würden zurecht ausgelacht werden.

    Die Kugelerde der Antike war geozentrisch. Man dacht sie still stehend. Daraus ist die Astrologie hervor gegangen (sollte man sich mit beschäftigt haben)

    Aristarchos von Samos hatte schon 320-250 das heliozentrische System entwickelt. Aber es setzte sich nicht durch. Kopernikus erste entdeckte die Zeichnungen des Aristarchos wieder – und diese Zeichnungen eigentlich sind das, was man kopernikanische Wende nennen könnte. Kopernikus hatte astronomisch nichts entdeckt.

    Das alles ist noch wissenschaftlicher Glaube. Zur Verschwörung ist das „moderne“ Weltbild wohl erst geworden mit der Raumfahrt. Als man nicht hoch kam zu den Sternen, wollte man sich die Blamage ersparen und blieb einfach dabei.

    h = 6371,22 – √ ( 6371,22² – (sin ( km * 360 / 40031.56 ) * 6371,22 )² )

    Mit der Formel kann man sehr leicht die Erdkrümmung berechnen. Sie ist am besten geeignet für einen programmierbaren Taschenrechner.

    Zum Überprüfen der Formel gebe man den Erdradius: 40031.56 / 4 (Viertelkreis) ein und sollte 6371,22 km Höhe (h) erhalten.

    Kürzere Höhenunterschiede bis 1000 km kann man bedenkenlos mit Pythagoras errechnen.

    h = 6371,22 – √ ( 6371,22² – km² )

    Eine 100 km entfernte Stadt, mit der Bogenmaßformel errechnet, liegt 785 m unter der Horizontlinie, ein 36 km entfernte Leuchtturm, sichtbar vom Strand und ohne Fernrohr, sollte 100 m unter dem Horizont liegen.

    Ist die Erde nun eine Kugel, kugelrund, wie sie uns präsentiert wird von der Nasa, oder nicht?

    Mit einem Nivelliergerät können Brücken auf eine Krümmung vermessen werden. Weisen sie keine Krümmung auf, messe man an drei Punkten den Pegelstand von der Brücke. Ist da auch keine Krümmung messbar, dann gibt es keine.

    Man suche im Netz nach den größten Brücken der Welt. Manche sind über 100 km lang. Irgendein Wissenschaftler wird ja wohl man Zeit haben?

  24. Lutz Schnelle
    Juni 9, 2019 um 12:20 pm

    @ Gerd Zimmermann

    Wo genau habe ich Atome erwähnt?

    Ich habe ein bißchen das Gefühl, Sie reden an der Sache vorbei? Oder meinen Sie jemand anderen?

    Sie spiritualisieren die Erde. Das kann man natürlich machen, aber gegen die Nasa kommen Sie nur mit harten Fakten an.

    Fakt ist, daß die Astronomie behauptet, die Kugelerde rase mit 1 Milliarde km/h durchs Weltall.
    1600 km/h Drehung, mit 100.000 km/h um die Sonne, mit 1 Millionen km/h geht’s um die Milchstraße und mit einer Milliarde km/h driften die Galaxien auseinander. Urknalltheorie. Das ist schnell? Und alles ist an seinem Platz?

    Außerdem gibt es keine Lichtgeschwindigkeit, Herr Zimmermann. Die Sonne soll ja angeblich 150 Mill. km entfernt sein. Damit stünde sie 8 min weiter, als wir sie beobachten. Vom Pluto bräuchte das Licht im Mittel 6 Stunden zur Erde, der stünde ganze 90 Grad weiter auf der Ekliptik.Die Sterne und Wandelstern zögen gewaltige Lichtbögen hinter sich her, an deren Enden sie wie Laternen aufgehängt sind?

    Frage: wieso gibt uns die Nasa die Daten des Lichts und nicht die des wahren Standorts? Können wir überhaupt in den Weltraum gucken? Wieos kann die Nasa hinter das Licht gucken und wir können das nicht?
    Die Entfernung ist angeblich mit der sphärisch-trigonometrischen Paralaxe gemessen worden. Die Entfernung des Lichts oder die des Pluto? Und wie hat man die Wandelsterne entdeckt, wenn man sie gar nicht sehen kann?

    Ein Experiment mit zwei Fernrohren könnte die Lichtgeschwindigkeit beweisen oder widerlegen. Theoretisch sollte das vatikanische Teleskop in eine andere Richtung schauen als ein Amateurteleskop. Kann doch nicht so schwer sein, das zu beweisen?

    Gäbe es die Lichtgeschwindigkeit, könnten wir nicht in den Raum gucken. Aber wir können. Wie haben einen „Raumblick“. Schaut aus dem Fenster. Der ist der Beweis, daß es keine Lichtgeschwindigkeit gibt!
    Wir würden nur Fläche sehen, zuckende Schatten und Blitze auf der Pupille.

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