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Ist die Erde doch flach? Spinnerei oder die Aufdeckung der abgefahrendsten Verschwörung?

uno_logo

Logo der UNO – die flache Erde zeigend

Seit einigen Wochen geht für mich die abgefahrenste Verschwörungstheorie durch die sozialen Netze:

Die Eliten, besonders jene, die sich in den Freimaurerlogen auf höchster Ebene tummeln (alle Mond-Astronauten waren auch Freimaurer), sollen dafür gesorgt haben, dass sich das Weltbild von geozentrisch auf heliozentrisch gewandelt hat.

Verwunderlich ist mir besonders, dass ausgerechnet die UNO in ihrem Logo die flache Erde zeigt, wie sie zuvor gewusst war (wie heißt es schön: SIE zeigen uns immer auch die Wahrheit). Im Zentrum ist der Nordpol, der Südpol geht entlang des äußeren Rands (und hält somit das Wasser auf der Scheibe). Seine Konturen sind allerdings nicht dargestellt. Die Kreise zeigen die innerste und äußerste Umlaufbahn der Sonne, wie sie in der Theorie der Flachen Erde vertreten wird.

Interessant ist das Argument, warum es die Mondlandeprojekte gab: die Menschen wollten endlich den Beweis, dass die Erde eine Kugel ist. Nur, wenn die Erde flach ist, dann müssten diese Projekte auch ein Fake sein. Diese Verschwörungstheorie kennen wir allerdings schon länger. Alle Bilder von der Erde würden immer eine völlig runde Kugel zeigen, was sie ja nicht sein soll, denn an den Polen soll sie ja abgeflacht sein. Ansonsten sähen die Bilder der Erde doch sehr „photogeschopt“ aus.

Die für mich interessantesten Argumente, die für eine flache Erde sprechen könnten, sind die bei guter Weitsicht beobachteten, über 100 Kilometer weit entfernten Städte, Insel oder Berge, die bei dieser Entfernung bei der bekannten Erdkrümmung weit unterhalb des Horizonts hätten liegen müssen, also gar nicht hätten gesehen werden können.

Im folgenden möchte ich das Video bringen, das 200 Aspekte durchkaut, die beweisen wollen, dass die Erde flach ist. Gut, da ist einiges an Wiederholung, dass es gefühlt nur noch 150 Argumente sind, die es sich lohnt, mal selbst zu durchdenken. Viele der Argumente mag ich für mich bei Seite schieben. Es bleiben dennoch eine Reihe von Argumenten übrig, die zu denken geben. Jedenfalls so zu denken, dass ich mich mal weiter damit beschäftigen werde.

Bleibt allerdings die Frage, was es uns im Meistern unseres Lebens nützen würde davon auszugehen, dass die Erde eine flache Scheibe ist? Aber macht Euch doch mal selbst ein Bild:

Und hier noch einer, der für sich versucht, in diese Theorie einen Grund zu bekommen. Er schaut sich zu Beginn mal die geschichtliche Entwicklung der Weltbilder an:

p.s.: Und nein, ich habe weder Drogen genommen, noch habe ich getrunken 🙂

Nachtrag vom 12.04.2016:

Ich erwähnte oben, dass ich einige der Argumente für mich schon „wegschieben“ konnte, sie also als nicht passend erkannt meinte. Bevor ich selbst einige Berechnungen anstelle, wollte ich doch schauen, ob das nicht auch schon andere vor mir gemacht haben. Dieser Blogger-Kollege hat sich einige Punkte mal genauer angeschaut und wiederlegt die genannten Argumente:

“Flache Erde” oder doch eher “Flaches Hirn”? (Teil 1)

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  1. Martin Bartonitz
    März 24, 2017 um 7:26 pm

    Experiment zeigt die Krümmung der Erde:

  2. E. Duberr
    März 24, 2017 um 9:19 pm

    Es is doch egal , selbst Katholiken haben fast 2000 Jahre an die flache Erde geglaubt , genauso , wie sie bis heute glauben , das Maria vom heiligen Geist begattet worden sei . Und dieser war in der Gestalt eines weißen Täubers zu ihr gekommen ! Ob sie Pilze gegessen hatte ? Daß die Katholiken so etwas glauben ist eine Beleidigung für den Christus . Jesus wurde mit einer Methode gezeugt , die sonst noch die Blattläuse benutzen , wenn kein Sexualpartner zugegen war. Deshalb dann auch die schöne Erklärung der Katholiken : Gezeugt durch Parthogenese , das ist glaubwürdiger . Außerdem ist Jesus ja auch über das flache Wasser des Sees gelaufen , das paßt viel besser zur flachen Erde .Obwohl die Aramäer sagen er sei am Wasser gelaufen . Es ist eben eine Frage des Blickwinkels . Martin Luther wäre bestimmt nicht nach Rom gelaufen , wenn er nicht von der flachen Erde überzeugt gewesen wäre. Einen weiteren Nebeneffekt hatte dieser Flachmatenglaube , wir verdanken diesem die Erfindung der Pizza und die Darstellung der Länder mittels einer Salamischeibe und die ist auch flach . So flach wie der Bauch des Papstes .

  3. Sebastian Weigand
    April 15, 2017 um 10:54 pm

    Die Städte würden nicht weit unterhalb des Horizonts liegen, sondern nur ein bißchen.

  4. Lutz Schnelle
    Mai 18, 2017 um 8:34 pm

    Zunächst mal: „Verschwörungstheorie“ ist ein diskriminierender Begriff. Vor allem ein unüberlegter.
    Die Beherrscher der öffentlichen Meinung können mit dem Begriff jede kritische Anmerkung zur Politik, schlimmer, Nachforschungen bei einem Verbrechen diskriminieren. Sollten sie so viel Macht haben?
    Ermittlung, Verdacht, Delikt, illegal, Verschwörung, Komplott, Schweigekartel, Kronzeuge, Spurensicherung, Indizien, Beweise, Beweislast, Lüge, Kronzeuge – die Kripo fertigt jeden Tag Verschwörungstheorien an. Die nennt sie Täterprofil und Tathergang, Am Anfang kriminalpolizeilicher Ermittlungen ist oft der Verdacht. Der kann sich erhärten, wenn weitere Indizien gefunden werden, oder auflösen.
    Sagen Politiker die Wahrheit? Fragt man den Journalisten-Lehrer Wolff Schneider, dann ist die Lüge der Normalzustand. Ehrenwort!

    Was ist eine Lüge anderes als eine Verschwörung? Wir werden jeden Tag belogen und wer behauuptet, er habe nie gelogen, der wird zurecht verlacht. Der Dieb verschwört sich gegen sein Opfer, die Bande gegen die Bank. Wir sind von Verschwörern umgeben!
    Oder sollen wir in jeden und alles Vertrauen haben? Jeder Bundesbürger ist im Netz statistisch 1,5 mal betrogen worden. Auch das sind Verschwörer. Ich liege über der Statistik mit 3 Fällen, habe sie allerdings nie angezeigt. Die Dunkelziffer ist in der Statistik nicht drinnen.

    Was ich nicht verstehe, warum die „flache Erde“ in Bausch und Bogen abgelehnt wird? Ich finde die Theorie brilliant und eine intellektuelle Abwechslung. Zumal sich die Beobachtungen eben gar nicht decken mit einem Globus. Die Kamerafahrt aufs Meer hinaus zur Boje hat wohl jeder im Gedächtnis.

    Jeder schießt dagegen und baut dabei klammheimlich das gesamte Mittelalter um mit der kruden Behauptung, im Mittelalter glaubte man an eine Kugel. Mit spärlichen Beweisen.
    Und in der Bibel stünde das auch.

    Was man Papst Urban VIII. gnadenlos bis in die Neuzeit vorwarf und von der Kirche wieder gut gemacht haben wollte mit Rehabilitation, tut man in besonders widerspenstiger Weise gerade selber.
    Die flache Erde wird demnach gefährlich für die herrschende Glaubenslehre und riecht wie Brandgeruch in brüchigem Gemäuer?
    Wozu der Alarm, wenn nichts dran ist? Haben wir Glaubensfreiheit? Oder besteht eben doch der Zwang, die Wissenschaftler als Götter zu verehren? Ich werde mich hüten.

    Ist schon lang, lange her, daß ich’s gesehen habe, aber ich glaube die Kaiserstatue in der Peterskirche in Leipzig hält die Erdscheibe in der Hand.

    Tja, welche Bedeutung hat die Scheibe? Ich finde die Geschichte unglaublich spannend. Vor allem für die Christen. In der Offenbarung jedenfalls ist sie flach, den Widerreden zum Trotz. Da muß man nur genau lesen.
    Und ein Erdkreis ist auch flach. Malt mal einen Kreis. Sonst hätte das Evangelium auf der ganzen Kugel gepredigt werden sollen.

  5. Juni 11, 2017 um 3:17 pm

    Egal was jemand glaubt oder nicht glaubt, es gibt nicht wenige Anhaltspunkte dafür, dass das gelehrte kosmologische Modell nicht korrekt sein kann. Ich beziehe mich hier nur mal auf die Keplerschen Gesetze. Diese bedingen Ellipsen um zu funktionieren. Nach dem Standardmodell der aktuellen Kosmologie bewegt sich das komplette Sonnensystem mit ca. 800 000 km/h. Wenn die Sonne sich bewegt, während die Planeten diese umkreisen, wie können da die Planetenbahnen Ellipsen sein? Diese Bahnen sind Spiralen. Mit Spiralen funktionieren die Keplerschen Gesetze nicht. Wenn diese nicht funktionieren, ist alles was uns in der Schule beigebracht wurde falsch. Ohne diese Gesetze kann man keine Massen von astronomischen Objekten bestimmen und man kann auch keine Bahnen für Sonden berechnen.

  6. Maxfizios
    Juni 24, 2017 um 1:47 pm

    Die Fakten sind von mir persönlich mit realen physikalischen Geräten überprüft: Das Endergebnis steht: Die Erde ist KEINE Kugel, Kartoffel oder sonst was und sie dreht sich NICHT!!
    Es gibt dutzende Beweise, die für das Gegenteil einer rotierender Kugel sprechen. Ich will hier aber nur auf zwei wichtigsten physikalische Geräte eingehen, weil sie überall auf der Welt zum Navigieren verwendet werden und Eines davon sollte sogar über 2000 Jahre alt sein.

    Das Gerät Nr. 1 heißt Kompass, seine Nadel sollte den Verlauf der Erdmagnetfeldlinien anzeigen und das macht sie auch! Eine ausbalancierte Kompassnadel dreht sich waagerecht, also absolut parallel zum Boden! Sie zeigt uns, dass die Erdmagnetfeldlinien horizontal verlaufen und NICHT im 50-66 Grad Winkel zur Erdoberfläche, zumindest nicht hier in Deutschland. Das ist eine Tatsache, die jeder Skeptiker mit einem einfachen Kompass überprüfen kann. Auch ein selbstgekaufter Kompass weist keinerlei Neigung (>50 Grad Winkel) auf. Ist er tatsächlich mit einem Gegengewicht ausbalanciert? Ich habe zwei davon, der Eine für 2 Euro hat eine rot/weiße Nadel, wobei der rote Teil eine kleine Rundung an der Spitze aufweist, was aber ein sogenannter Reiter sein könnte. Warum er aber nicht auf der Südhälfte der Nadel sitzt, kann ich nicht beantworten. Der Zweite für 15 Euro hat gar keine Nadel, sondern eine Scheibe, und auf der ist überhaupt nichts zu erkennen, was ein Reiter sein könnte. Vielleicht auf der Rückseite?

    Tatsache ist, der Kompass kann auf einer Kugel gar nicht funktionieren, denn durch die Inklination würde eine ausbalancierte Nadel im 50-65 Grad Winkel hängen bzw. den Boden des Kompassgehäuses berühren. Zitat aus Wikipedia: „Als Inklination wird der Winkel zwischen den Tangenten an die magnetischen Feldlinien und der horizontalen Tangentialebene an die Erdoberfläche bezeichnet. In Mitteleuropa beträgt die Inklination etwa 66,5°. Mit anderen Worten, die Vertikalkomponente des Magnetfelds ist rund doppelt so groß wie die Horizontalkomponente. Da zur Bestimmung der Nordrichtung nur die horizontale Komponente der Magnetfeldlinien von Bedeutung ist, muss die Inklination bei der Konstruktion des Kompasses individuell kompensiert werden… So wird bei einfachen Wanderkompassen z.B. einfach die Südhälfte der Nadel mit einem sogenannten Reiter beschwert. Ein solcher Kompass kann auf der Südhalbkugel nicht verwendet werden, da die Nadel schief hängt oder schlimmstenfalls den Boden des Kompassgehäuses berühren würde. Um weltweit Kompasse verkaufen zu können, entwickelten die Hersteller die folgenden zwei Lösungen: Für günstigere Kompassmodelle sind viele Hersteller dazu übergegangen, die Welt in bis zu fünf Zonen einzuteilen und für jede Zone eigene Modellvarianten anzubieten. Die Varianten unterscheiden sich in ihren Nadelschwerpunkten, sodass sie in der jeweiligen Zone ausbalanciert sind…“

    Auf der Seite http://www.ardf-ol.de/kompass/deklin.htm wird für Deutschland der Eintrittswinkel der Magnetfeldlinien mit etwa 50° angegeben: „Man erkennt, daß die Magnetfeldlinien am magnetischen Äquator parallel zur Erdoberfläche verlaufen, dagegen in hohen Breiten unter einem mehr oder weniger steilen Winkel (der Inklination) in die Erdoberfläche eintreten (bzw. dort austreten) und an den Magnetpolen senkrecht stehen. Diese Tatsache hat ungeahnte Auswirkungen: Die Magnetnadel des Kompaß‘ versucht nämlich, sich entlang der Magnetfeldlinien einzustellen. In Deutschland beträgt der „Eintrittswinkel“ der Magnetfeldlinien etwa 50°, die Kompaßnadel versucht sich also entsprechend einzustellen. Da aber eine solche Neigung der Nadel im Kompaß mechanisch nicht zu realisieren ist, befindet sich auf der Kompaßnadel ein kleines Gewicht, das diese Neigung ausgleicht. Stellt sich die Frage: Was ist, wenn ich meinen Kompaß in einer Region der Erde verwenden will, in der ganz andere Feldlinienwinkel auftreten ? Ganz einfach, dort benötigt man einen anderen Kompaß !!“

    Hier noch eine Zitat von der Seite http://www.bergundsteigen.at: „Hängt man beispielsweise einen Eisenstab oder besser noch einen Stabmagneten an einem Faden auf, so dreht er sich nach kurzer Zeit in die Richtung der Pole der Erde.“

    Oder hier:
    https://lehrerfortbildung-bw.de/u_matnatech/physik/gym/bp2004/fb2/modul2/work3/3_exp/cassy1_h/
    Zitat:“ Befestigen Sie den Stabmagneten mit einem Faden so an Stativmaterial, dass der Stabmagnet durch Anstoßen leicht um seine Querachse rotieren kann (siehe Abbildung).“ Auf der Abbildung sieht man aber, dass der Magnet in der Mitte befestigt ist und NICHT geneigt hängt. Außerdem befindet sich die Spule auf eine gleiche Höhe wie der Aufhängepunkt des Magneten. Es wird also von Anfang an von einer Drehung in der horizontaler Achse ausgegangen. Aber wahrscheinlich hat dieser Versuchsaufbau am Äquator stattgefunden?!

    Ich habe mein Kompass so gebaut: 20 Neodym Knopfmagnete genommen und zw. 10 Stück links und 10 rechts einen Faden eingeklemmt. Der Magnet war somit ausbalanciert, zeigte auch perfekt Nord/Südrichtung an, aber er stand NICHT in 50 bzw. 65 Grad Winkel zur Waagerechten, sondern hing absolut parallel zum Boden! Erst als ich den Faden zw. dem 9-ten und 11-ten Magneten eingeklemmt hatte, stand mein Stabmagnet tatsächlich etwa 45 Grad schief! Der Versuch wurde übrigens in der Nähe des 50-ten Breitengrades durchgeführt. Mein Kompass zeigte also das Gegenteil davon, was uns in der Schule erzählt wird.und was die Wissenschaft so behauptet: die Erdmagnetfeldlinien verlaufen zumindest in Frankfurter Gegend absolut horizontal !
    Niemand muss mir das glauben, Jeder soll und kann sowas selbst überprüfen! Nimmt Euch zwei gleiche Magnete (egal welcher Form), lässt die Beiden zusammen haften und klemmt ein NICHT verdrehter Faden dazwischen. Was würde so ein einfacher Kompass z.B. in Hamburg oder am Äquator, oder in Australien anzeigen??

    Das Gerät Nr. 2 ist ein Gyroskop, seine scheinbare Drift soll uns am Besten die Drehung der Erde beweisen.

    Die Wikipedia schreibt dazu: „Ein vollkardanisch aufgehängter Kreisel mit horizontaler Drehachse würde sich am Geografischen Nordpol in 24 Stunden scheinbar um 360 Grad bzw. 15 Grad pro Stunde drehen und bedingt durch die Erdrotation abdriften, da der Kreisel stabil im Raum ist und die Erde sich dreht. Am Äquator wäre dieses nicht der Fall, außer man verwendet einen Kreisel dessen Drehachse vertikal ist, in diesem Fall spricht man aber nicht vom driften sondern vom kippen.“
    „Selbst wenn die Kreiselachse sauber ihre Richtung beibehält, so dreht sich doch die Erde unter ihr. Am Pol sind das 15 Grad pro Stunde. Bei anderen geografischen Breiten reduziert sich diese Drehrate um den Sinus der Breite. Speziell am Äquator, also bei der Breite Null, ist der Effekt daher Null. Es entsteht also eine scheinbare Drift des Kurskreisels mit dieser Rate. Der kann aber begegnet werden, indem man den Kreisel durch ein einstellbares Moment um den gleichen Betrag entgegengesetzt präzedieren lässt. Dafür besitzen Kurskreisel eine Breitenmutter (im Englischen latitude nut), die entlang der Kreiselachse durch Drehung verschoben werden kann. Hierdurch weisen Kreisel diese scheinbare Drift nicht auf, wenn sie korrekt auf die geografische Breite eingestellt sind. Ungepflegte Kreisel müssen im Fluge jedoch periodisch auf den Magnetkompaß nachgestellt werden.“

    Hier die Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurskreisel, https://de.wikipedia.org/wiki/Kreiseldrift

    Allgemein wird die scheinbare Drift berechnet, indem man 15° /h mit dem Sinus des Breitengrades multipliziert. Was ich dabei nicht verstehen kann, wenn der Kreisel um 12 Uhr mittags gestartet wird, dann sind das 24h später 15x24xsin(50)=275°, obwohl der Kreisel die gleiche Position in einem Inertialsystem hat wie vor 24h, die Sonne steht also wieder im Zenit. Das muss mir erstmal jemand genauer erklären!

    So weit die Theorie, was zeigt die Praxis?
    In dem Versuch mit einem richtigen Kurskreisel (Directional Gyro, ausgebaut aus einer alter Maschine) bewegt sich der Zeiger mit horizontaler Drehachse selbst nach 15 Minuten um keinen Millimeter !! Ist der Rob für seinen Versuch noch schnell von England zum Äquator gereist?

    Hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=nUFMZkxochs

    Und ich weiß, ein Youtube-Video beweist gar nichts, das machen nur die Massenmedien und s.g. Naturwissenschaftler. Deshalb musste ich ein Gyroskop selber bauen. Denn kaufen kann man die Dinge schon, aber Erstens sind sie extrem teuer und Zweitens, was hier in Deutschland angeboten wird, sind z.B. Kurskreiseln, die mit Elektronik so voll gespickt sind, dass ich absolut nicht mehr sicher seien kann, was diese Geräte anzeigen, wenn man sie für 1-2h in Betrieb nimmt. Wenn ich nicht 100% weiß, wie so ein Kurskreisel aufgebaut ist, bzw. was genau die Elektronik macht, dann kann ich auch nicht behaupten, dass ich etwas damit bewiesen oder wiederlegt habe.

    Also, mein selbst gebautes Gyroskop, in x/y Achsen sich frei beweglich aufgehängter Motor, an dem 9 Festplatten Scheiben (Gesammtgewicht ca. 250 g.) befestigt sind (Drehzahl 4328 UPM), hat selbst nach 5 Std. Laufzeit nirgendwohin abgedriftet. Ich habe mehrere Versuche gemacht: mal war die Drehachse des Motors horizontal, mal vertikal ausgerichtet (Kurskreisel bzw. Künstlicher Horizont), mal war nur eine Drehrichtung möglich (x-Achse fest), dann wieder beide frei beweglich. Und dann habe ich noch verschiedene Richtungen ausprobiert, z.B. Ost/West, Nord/Süd. Das Ergebnis war immer dasselbe: Null Millimeter Drift bzw. Präzession, ob nach 30 min oder 60, oder noch länger. Das beweist, dass unsere Erde (fast) still steht, sie schwankt aber nur leicht hin und her, weshalb auch Ebbe und Flut entstehen. Das konnte ich aber an meinem Gyro leider nicht erkennen.
    Eigentlich wollte ich eine Art Gyroskopuhr bauen, mit einer angebrachter Nadel, die in 24h eine 360 Grad Drehung vollzieht und dabei die aktuelle Uhrzeit anzeigt. Doch meine Enttäuschung war groß, als ich gar keine Bewegung sehen konnte.
    Die Wiki schreibt zum künstlichen Horizont: „Der künstliche Horizont soll die Lage bezüglich der idealen Erdoberfläche anzeigen. Nun sind aber Koordinaten auf der Erde kein Inertialsystem, sondern die Erde dreht sich unter dem Kreisel weg. In kleinerem Ausmaß geschieht das auch, wenn das Flugzeug über der gekrümmten Erdoberfläche eine größere Distanz zurücklegt. Deshalb muss ein künstlicher Horizont nachgeführt werden. Das Problem der Stützung und Nachführung wird von verschiedenen Herstellern unterschiedlich gelöst… Neben der automatischen Aufrichtung verfügen einige Kreisel auch über eine manuelle (früher auch pneumatische) Schnellaufrichtung, die für viele Anwendungen notwendig ist.“
    Nun ja, mein Gyro hatte gar keine automatische Aufrichtung, Nachführung o.ä., deswegen auch keine Drift !

    Ich will aber nicht behaupten, dass es gar keine scheinbare Drift gibt! Doch die Ursache dafür liegt 100% nicht in der Erddrehung, sondern in der Funktionsweise des …..Kompasses. Eine scheinbare Drift ensteht, wenn man nach einem Kompass navigiert, dabei zeigt seine Nadel immer Richtung Norden. Wenn man sich nun in Richtung Ost/West bewegt, dann würde eine kreisförmige Route auf einer flacher Ebene entstehen und das ist die s.g. scheinbare Drift. Diese ist auch anisotrop: Richtung Nord/Süd – keine Drift, Ost/West maximale Drift. Der Kurskreisel zeigt also die tatsächliche Richtung, und zwar immer geradeaus, wenn man nur nach dem Gyro fliegen würde! In der Praxis ist das der Kompass, der uns im Kreis führt, wenn man sich in die Ost/West Richtung bewegt. Und das ist auch der wahre Grund dafür, warum die Flugzeugpiloten in kleinen Maschinen den Kurskreisel alle 15-20 min nach dem Kompass ausrichten und nach Dem auch fliegen müssen, nicht nach dem Gyro. Der Begriff „scheinbare Drift“ wurde deshalb erfunden, damit wir uns im Kreis drehen und dabei denken, wir hätten eine Kugel umrundet. Dabei haben wir tatsächlich nur die Mitte der Scheibe umkreist, den s.g. Nordpol ! Die Lüge muss halt aufrecht gehalten werden. Aus diesem Grund denken auch die meisten Piloten, sie würden eine Kugel umfliegen, dabei fliegen sie, wenn sie ihre Reisehöhe erreicht hatten, eine absolut horizontale Linie! Es entstehen keine bogenförmige Linien, es gibt keine Kurskorrekturen, wo die Nase des Flugzeuges nach unten gedruckt werden muss, damit die Maschinen nicht an Höhe gewinnen. Und deshalb driftet auch der Kurskreisel nicht ab, wenn der Flugzeug am Boden steht. Zumindest ist das in den Maschinen der Fall, wo der Kurskreisel bzw. Künstlicher Horizont rein mechanisch funktionieren, also ohne automatische Nachführung, Kurskorrektur etc..
    Hier ist die Gespräche mit drei Piloten zu diesem Thema, Flat Earth Pilot Interviews (German):

    Aber keine Sorge, heutzutage selbst in den UL-Flugzeugen fliegt man nach dem GPS (Satelliten in einer geostationären Umlaufbahn?), so wie ich mit meinem damaligen Nachbarn.

    Vergleicht bitte noch, wie unterschiedlich eine Orthografische Azimutalprojektionen, insbesondere die Polare Projektion aussehen, und zwar einmal hier:
    https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%90%D0%B7%D0%B8%D0%BC%D1%83%D1%82%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D0%BF%D1%80%D0%BE%D0%B5%D0%BA%D1%86%D0%B8%D1%8F

    und dann hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Orthografische_Azimutalprojektion

    Was dabei auffällt, dass nur die russische Wiki schreibt, dass die Azimutalprojektion einer der wichtigsten kartographischen Projektionen sind: „Азимутальная проекция — одна из важнейших картографических проекций.“ Die deutsche Wiki verschweigt uns diese Tatsache. Warum wohl? Weil nach diesen Karten auch tatsächlich navigiert wird! Und warum auf der russischen Wiki die Polare Projektion wie eine flache Erde aussieht? Und wie sieht denn die Antarktis aus?!

    Was bedeutet eine Naturwissenschaft: Wissen schaffen durch das Beobachten der Natur! Immer mehr Menschen weltweit kommen Dem über 500 Jahren alten Betrug dahinter. Die Wahrheit ist nicht mehr aufzuhalten. Wichtig ist nicht das was gesagt wird, sondern das was getan wird! Und ich habe es getan, ich habe zwei von der offiziellen Wissenschaft anerkannte Geräte nachgebaut und mich vom Gegenteil, was behauptet wird, überzeugen lassen. Außerdem habe ich ein Video gefunden, wo jemand sogar den, aus einem Flugzeug ausgebauten, Kurskreisel startet (der vorher auch noch versiegelt war) und dann feststellt, dass es gar keine Drift gibt, solange man das Gerät in Ruhe rotieren lässt! Die Piloten werden also auch belogen, und zwar weltweit.

    Wenn Das keine Weltverschwörung ist?

    Hört auf zu reden, sondern macht was! Der Kaiser ist tatsächlich nackt!

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