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Wie die CIA-gesteuerten Medien Agitation und Propaganda mit den „Panama Papers“ betreiben

Die SZ ist – genau wie FAZ, SPIEGEL, ZEIT, BILD, WELT und selbst die TAZ – ganz oben auf der Liste derjenigen deutschen Medien, die man von Seiten der USA in allen Fragen der Außen-, Wirtschafts- und Geopolitik kontrollieren möchte und faktisch kontrolliert. Dazu muss man sich nur den grotesk-“harmonischen” Chor der Lügen (dazu gehört das gezielte Verschweigen von Informationen) und Verzerrungen anschauen, den diese Medien tagtäglich aufführen.

Wenn also nun ausgerechnet die “Süddeutsche Zeitung”, eine Lizenzpresse der Besatzungsmächte, ein vermeintliches “Datenleck” zugespielt bekommt und diese Informationen in Zusammenarbeit mit den Staatssendern WDR und NDR unter der Federführung des CIA-Mannes Mascolo politisch ausschlachtet, statt objektiv auszuwerten, dann ist nicht weiter verwunderlich, dass ein russischer Präsident, dessen Name laut Mascolos eigenem Eingständnis nicht ein einziges Mal in diesen Unterlagen erwähnt wird, im Zentrum der Propaganda steht.

Die mit Zwangsgebühren finanzierte ARD stellt Vladimir Putin, der mit dieser westlichen Offshore-Firma also keinerlei Geschäftsbeziehungen hat, genauso in den Mittelpunkt wie die CIA-kontrollierte Süddeutsche Zeitung.

Die Propagandaschau

icij_pp525 Das selbsternannte „Internationale Konsortium Investigativer Journalisten“ ist ein Zusammenschluss von CIA-Propagandisten und offenbart seine Zielkoordinaten schon auf der ersten Seite: „Tied to Putin“

In seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ beschreibt der langjährige FAZ-Journalist Udo Ulfkotte aus eigener Erfahrung und Mitwirkung, wie die US-amerikanische CIA und auch deutsche Geheimdienste die Medien in Deutschland kontrollieren und ausgewählten Leitjournalisten Texte in die Tatstatur diktieren, die die öffentliche Wahrnehmung im Sinne der USA manipulieren und steuern sollen.

Der ehemalige CIA-Agent Robert Baer schildert im Interview, wie er bei der CIA damals half, Jugoslawien systematisch zu zerstückeln, öffentlich die Serben für den Zerfall des Vielvölkerstaates verantwortlich zu machen und dazu reihenweise Journalisten und hochrangige Politiker – bis zum Staatspräsidenten – mit Millionen Dollar gekauft wurden.

James F. Tracy, außerordentlicher Pro­fes­sor für Medienwissenschaften an der Atlanic Universität in Florida, schildert in seinem Artikel „Die CIA und die Medien: 50 Tatsachen, die in der Welt bekannt…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.633 weitere Wörter

  1. Martin Bartonitz
    April 4, 2016 um 8:04 pm

    Diese Aktion scheint auch mir eine weitere Maßnahme zur Diskreditierung Putins zu sein, um die Kriegswilligkeit der westlichen Menschn weiter zu bereiten. Wir erinnern uns daran, wie das Netzwerk der Atlantik-Schreiberlinge ausschaut:

    Krieg um jeden Preise

  2. Martin Bartonitz
    April 4, 2016 um 10:11 pm

    Die Art und Weise, wie die Konzernmedien die Mossack-Fonseca-Informationen filtern, folgt also direkt der Agenda westlicher Regierungen. Bisher wird überhaupt nicht erwähnt, wie westliche Konzerne und westliche Milliardäre Mossack Fonseca verwenden. Dabei sind das die wichtigsten Kunden. Und der Guardian beruhigt dieses Klientel auch schnell: „Ein Großteil des geleakten Materials wird privat bleiben.
    Craig Murray, ein ehemaliger britischer Botschafter

    Fundstelle: „Panama Papers“: Ex-Botschafter wirft westlichen Massenmedien „selektive Berichterstattung“ vor

    Und: Wächter der Corporate Media schützen das westliche 1% vor Panama Leak

  3. Ernst Duberr
    April 5, 2016 um 1:11 pm

    Im Westen nichts Neues ! Propaganda , Propaganda bis zum Abkotzen. Hauptsache Putin wird fertiggemacht .Warum sollte man kein Auslandskonto haben ? Der Staat hier betrügt das Volk doch auch mit schwarzen Konten . Und ausgerechnet der überführte Schwarzgeldschieber Schaubschläger regt sich auf . Je mehr Geld am Staat vorbei geschoben wird , desto besser .Der Staat kann doch eh nicht mit Geld umgehen .

  4. Martin Bartonitz
    April 5, 2016 um 11:13 pm

    Dirk Müller, Mr. Dax auch noch zum Thema:

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