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Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine, wenn es weint!

Geborgenheit (c) Foto Helene Souza - pixelio.de

Geborgenheit (c) Foto Helene Souza – pixelio.de

Nur wer als Baby und Kind in Stress- und Angstsituationen erfahren hat, dass ihm jemand beisteht, entwickelt die Fähigkeit sich mit der Zeit selbst beruhigen zu können und kann Erregungszustände besser regulieren.

Dass etwas mit unserem Weltbild die Bildung betreffend nicht in Ordnung ist und das mit dem Entwickeln mündiger Bürger in unseren Schulen immer weniger gut gelingen scheint (u.a. weil der heimliche Plan hinter Aus-bildung ein ganz anderer als von uns angenommener war), haben wir hier schon reichlich angeschaut. Auch dass wir unseren Kleinen mit Blick auf Bindung und Abgabe in Kitas nicht wirklich etwas Gutes tun (hier, und hier). Und was passiert, wenn mit den Kleinsten ganz anders umgegangen wird, haben wir von Jean Liedloff kennen gelernt (hier).

Nun lasst uns auch nochmals einen Blick auf unsere aller Kleinsten werfen, den Babies. Auch hier ist wohl besser umzudenken. Ich habe es als 1958er noch erleiden müssen, was die Nazidoktrin zur Abhärtung von kleinen Mens-chen bedeutete, und habe das bei meinen Kindern schon anders machen können. Aber lest selbst:

Wenn ein Baby weint, dann gibt es hierfür immer gute Gründe.

Es hat entweder Angst, Durst, Hunger, Schmerzen, ist erschöpft, fühlt sich alleine, ist überstimuliert, ist gelangweilt, hat zu warm oder zu kalt oder spürt die Sorgen und Anspannung der Eltern. Manchmal ist es nicht zu enträtseln warum das Kind weint. Aber nie schreien Babys um Eltern zu ärgern, um Macht über Sie zu erlangen, aus Spaß oder aus Boshaftigkeit. Und doch, wie oft weinen Säuglinge im Kinderwagen oder nachts im eigenen Zimmer, ohne dass jemand kommt und es herausnimmt und es beruhigt.

Weinen ist ihre einzige Überlebensgarantie.

Weinen ist für Babys die einzige Möglichkeit ihr Unwohlsein zu zeigen. Wenn Babys weinen fühlen sie sich hilflos und alleine. Der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie Karl Heinz Brisch schreibt in seinem Buch SAFE – sichere Ausbildung für Eltern: „Für Eltern ist es ausgesprochen wichtig zu wissen, dass Säuglinge selbst noch nicht in der Lage sind größeren Stress ausreichend zu regulieren, also auch nicht sich selbst zu beruhigen. Sie brauchen von Anfang an mindestens eine Bindungsperson, die durch feinfühligen Körperkontakt, etwa zärtliche Berührung, Blickkontakt und verständnisvolle Worte, ihren Stress mit ihnen zusammen reguliert und abbauen hilft. Auf diese Weise vermittelt die Bindungsperson ein Gefühl von emotionaler Sicherheit. Erst durch viele solcher hilfreichen Erfahrungen lernt der Säugling wie Stressregulation möglich wird.“

Was hilft am besten den Stress der Kinder zu beruhigen?

Das effektivste Mittel ist Körperkontakt: wiegen, halten, streicheln oder massieren, singen und mit ruhiger Stimme auf das Unwohlsein des Kindes einzugehen.

Wenn das Baby alleine gelassen wird in seinem Weinen macht es die Erfahrung, dass es in Situationen von Angst und Schmerz sich nicht darauf verlassen kann, dass ihm jemand Schutz und Sicherheit gibt. Es macht die Erfahrung von Ohnmacht, Verlassen-sein bis hin zu Panik und Todesangst. Man stelle sich vor, es ist Nacht und man liege im Krankenhaus. Man hat Schmerzen und Angst. Man klingelt nach der Schwester und sie kommt nicht. Um wie viel verlorener muss sich ein Baby nachts weinend fühlen? Diese Erfahrungen prägen sich tief in das Kind ein.

Was tun, wenn Eltern durch das Schreien des Babys selbst Stress bekommen?

Manchmal ist das Kind nicht zu beruhigen und man findet nicht heraus was es hat. Das bedeutet auch Stress für die Eltern. Aber bereits das Halten des Kindes in den Armen vermittelt dem Baby: ich bin nicht alleine in meiner Not. Jede Form von liebevollem Körperkontakt hilft dem Kind Stress und Anspannung etwas abzubauen. Körperkontakt beruhigt, weil das Gehirn Botenstoffe ausschüttet, die Schmerz und Stress lindern, sowie Vertrauen und Bindung und somit das Gefühl von Sicherheit und Schutz aufbauen. Wenn ein Elternteil zu erschöpft ist oder selbst unter Anspannung steht, ist es ratsam dem anderen Elternteil das Kind in die Arme zu legen und selbst wieder Kraft zu schöpfen. Oder für ein paar Stunden Hilfe von Großeltern, Freunden, Nachbarn anzunehmen. Wir alle wissen, dass Beruhigung eines anderen am besten funktioniert, wenn man selbst innerlich ausgeglichen ist. Sonst schaukelt sich die Situation oft hoch. Erfahrene Hebammen und Kindersäuglingsschwestern können durch die Emotionale Erste Hilfe (EEH) gut und gezielt Müttern helfen sich selbst wieder zu entspannen, wieder mehr Selbstvertrauen im Muttersein zu entwickeln und Geburtstraumas aufzulösen.

Verwöhnen wir Babys, wenn wir sie beim Schreien in den Arm nehmen?

Es herrscht vielerorts leider immer noch der Glaube, es schadet Babys nicht, wenn sie weinen. Diese Überzeugung ist ein Überbleibsel aus der Nazizeit, wo dies in den Erziehungsratgebern stand und man dachte, Kinder durch Aufnehmen verwöhnen zu können. Heutige Bindungs- und Gehirnforschung beweist das Gegenteil. Nur wer als Baby und Kind in Stress- und Angstsituationen erfahren hat, dass ihm jemand beisteht, entwickelt die Fähigkeit sich mit der Zeit selbst beruhigen zu können und kann Erregungszustände besser regulieren.

Quelle • www.familie.it

  1. Gerd Zimmermann
    März 19, 2016 um 1:14 pm

    Wahre Worte, gefällt mir.

    Ein Grund warum Naturvölker ihr Kind am Leibe tragen ?

    Woher wissen das die „Ungebildeten“ ?

    Die wahre Verbindung zwischen Mensch und Natur ?

    Die Einen und die Anderen ?

    Sind wir doch EINS ?

  2. Gerd Zimmermann
    März 19, 2016 um 1:23 pm

    Wir, im Abendland, haben wir den Anschlusszug verpasst ?

    Und versuchen wir unsere Dekadenz, unseren Niedergang mit
    Smartphones 7 zu überbruecken ?

    Mit Babyphons, anstatt da zu sein wo wir hingehören ?

    Dazu braucht es keine Dozenten an Universitäten.
    Indigene Völker wissen darum auch ohne Doktorentitel.

  3. gabrielbali
    März 19, 2016 um 5:12 pm

    Bei uns in Bali (und meines Erachtens auch im uebrigen Indonesien) weinen Babies nur wenn sie ein ernstes Problem haben. Die Gruende dafuer sind oben umfassend und verstaendlich aufgezaehlt, Nur ein einziger der oben angefuehrten Gruende stimmt so nicht. Das Weinen wegen Erschoepfung. Ein Baby weint nicht, weil es erschoepft ist, sondern weil es sich in dieser als unangenehm erlebten Situation alleingelassen fuehlt und dringend Koerperkontakt mit einer vertrauten Bezugsperson braucht. Babies in westlichen Gesellschaften weinen meist, weil sie sich alleingelassen fuehlen bzw. viel zu wenig Koerperkontakt haben. Die Wiege, das Gitterbettchen, der Kinderwagen, das eigene Bett, das eigene Zimmer, in dem Baby im Regelfall die ganze Nacht alleingelassen ausharren muss, sind die Wurzel fuer – meist erst im spaeteren Leben akut werdende – psychische Probleme, Angstzustaende usw.

    Bei uns in Bali werden Babies nahezu ununterbrochen auf dem Arm getragen und haben damit fast immer engsten Koerperkontakt. Instinktiv tragen Muetter ihre Babies auf dem linken Arm, wo der Herzschlag der Mutter vom Baby beruhigend registriert wird. Babies sind sehr sensitiv und spueren den Herzschlag derer oder dessen, die/der das Baby traegt als wohltuend. Unsere Babies und Kleinkinder schlafen fast ausnahmslos im Bett der Eltern und haben somit auch die ganze Nacht Koerperkontakt mit den engsten Bezugspersonen, wie Mutter, Vater und den Geschwistern (die auch meist – und auch gerne – im Bett der Eltern schlafen).

    Diese, fast rund um die Uhr vermittelte Geborgenheit, laesst aus den Babies in Bali (wie auch im uebrigen Indonesien) selbstbewusste, gesunde und meist auch glueckliche Kinder werden.

    Zum fatalen Nachteil fuer die Babies und Kinder in den modernen westlich gepraegten Gesellschaften, haben ihre Eltern meist nur wenig Ahnung, was die tatsaechlichen Beduerfnisse ihrer Kinder betrifft. Daher sind fast alle Kinder und Jugendlichen in diesen Gesellschaften frueher oder spaeter verhaltensgestoert, so wie es ihre Eltern (wegen derer eigenen, verhaengnisvollen Kindheit) ebenfalls sind. Ob man aus diesem riesigen gesellschaftlichen Dilemma jemals noch herauskommen wird?

    • März 20, 2016 um 11:44 am

      Danke für Deine Ergänzung, Gabriel. Es gibt sie aber auch schon hier, die Menschen, die ihre Kleinen mehr tragen und auch im Eltern, oder Mutterbett mit schlafen lassen. Ich habe solche auch in meinem Bekanntenkreis.

  4. März 19, 2016 um 6:22 pm

    Körperkontakt mit dem Baby ist eine prima Sache und wohl der normalste Weg, mit einem Säugling umzugehen. Aber nur, wenn auch die Eltern tatsächlich von sich aus das Bedürfnis haben, mit ihrem Baby auf Hautfühlung oder zumindest Tuchfühlung zu sein.

    Wenn die Eltern von sich aus nicht das Bedürfnis haben, ihr Kind rumzutragen, wenn sie von dem Kind eher gestresst sind oder wenn sie sogar Angst haben, sei es vor dem Kind oder davor etwas falsch zu machen, dann ist es absolut kontraproduktiv, wenn man diesen Eltern per Artikel wie dem obigen zu verstehen gibt, dass sie ihr Kind unglücklich machen, wenn sie es nicht herumtragen.

    Man muss sich klar machen, dass ein Baby sich nicht täuschen lässt. Wenn Eltern ihr Kind bloß herumtragen, weil sie in einem Zeitungsartikel gelesen haben, dass sie Rabeneltern sind, wenn sie es nicht tun, dann ist das Herumtragen für das Baby der doppelte Stress. Solche Artikel führen dazu, dass schließlich total entnervte Eltern aus einem schlechten Gewissen heraus 24 Stunden am Tag permanent an dem Kind herumzerren und das Kind dann gerade deswegen schreit, weil ihm die notwendige Ruhe fehlt.

    Eltern, die von sich aus das Bedürfnis haben, ihr Kind rumzutragen und auf Hautkontakt zu sein, tun dies aus eben diesem Bedürfnis heraus und nicht weil sie einen Artikel drüber lesen. Für solche Eltern sind Artikel wie der obige im besten Fall gänzlich überflüssig, im schlimmsten Fall ebenfalls kontraproduktiv, weil der Artikel diese Eltern von ihrem ureigensten Bedürfnis ablenkt, indem daraus eine allgemeine, sozial-sittliche Forderung gemacht wird.

    Ich sehe also nicht, wie dieser Artikel irgendwem etwas Positives bringen soll. Der Verfasser möge mich aufklären, was er eigentlich damit bezweckt.

  5. März 20, 2016 um 11:23 am

    In Deutschland nimmt die Zahl der Ein-Kind-Familien stetig zu.
    Fast die Hälfte aller Kinder in Deutschland sind heute Einzelkinder.
    Nicht, dass das schlecht ist, aber:
    Ein Kind macht also offensichtlich viele Eltern nicht sooo wahnsinnig glücklich, dass sie noch ein zweites aufziehen wollen. Ein Kind bedeutet für viele Eltern ebensoviel Stress wie Glück, wenn nicht sogar mehr Stress als Glück.

    Dieser Stress kommt eben auch daher, dass die Gesellschaft, inspiriert durch Artikel wie den obigen, sofort bereit ist, den Eltern zu unterstellen, sie würden ihr Kind nicht genug lieben, wahlweise nicht genug herumtragen, wenn das Kind nicht hundertprozentig so ist, wie die Gesellschaft in Form von Artikelschreibern sich heute ein Kind eben vorstellt: intelligent, offen, glücklich, liebevoll, selbstbewusst, gesund, hübsch und so weiter.
    Im Umkehrschluss: verfügt ein Kind nicht über die gewünschten Eigenschaften, haben die Eltern auf ganzer Linie versagt.

    Liebe wird von Schreiberlingen, die solche Artikel wie den obigen verbreiten, in eine Leistung umdefiniert, die jeder erbringen kann, wenn er denn nur will und sich ordentlich anstrengt. Mit eben dieser Ansicht und der Verbreitung dieser Ansicht kann man den Leuten ungeheuren Stress machen. Wer in der heutigen Welt kann es sich noch leisten, als nicht liebevoll zu gelten?
    Also tun ziemlich viele Leute eine Menge dafür, um in den Augen der anderen als liebevoll da zu stehen. Und da müssen dann nicht selten sogar die eigenen Kinder dafür herhalten, bloß um der Gesellschaft zu beweisen, was für ein liebevoller Mensch man doch ist.

    Das Problem der heutigen Kinder ist doch nicht, dass sie vernachlässigt werden, sondern dass die Eltern unter dem Druck stehen, der Gesellschaft um jeden Preis ein glückliches, offenes, intelligentes, liebevolles, selbstbewusstes, gesundes, hübsches Kind präsentieren zu müssen, wenn sie nicht als Versager da stehen wollen.

    Der Artikelschreiber muss sich also die Frage gefallen lassen, ob es seine Absicht ist, anderen Leuten, insbesonders Eltern, eine Menge Stress zu machen.

    • Der kleine Hunger
      März 20, 2016 um 1:42 pm

      Irgendwie scheint hier die Zeit an der Gesellschaft vorbei zu gehen oder liegt das daran dass es sich hier um den Versuch geht, seine Zeit (Lebenszeit) verlängern zu wollen lach, indem man Themen aufgreift, die dem Grunde nach lediglich die eigenen sind. Eine Art Flucht vor der eigenen Realität. Mögen die Schreiberlinge Ihr möglichstes daraus ziehen, unmöglich jedoch vor sich selbst zu flüchten. Sich hinter dem Nachwuchs zu verstecken, ist doch offensichtlich Feigheit und diese auch noch vorzuschieben um sich seiner selbst entgehen zu wollen, Geistesgestört. Die gilt im allgemeinen, wie im Besonderen.
      Kinder sind ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft, die es einfach nicht schafft Kinder Kinder sein zu lassen. Vergangenheitsbewältigung auf einem gestörten Selbstbild aus dem sich Paarungen generieren, gegründet auf dem Wunsch geliebt zu werden, der armselige Versuch einer Regression in die eigene Vergangenheit, eben durch hypnotische (Vorstellung wie es zu sein hat, projiziert auf den eigenen Nachwuchs) in einer erbärmlichen Art und Weise, sich selbst wiedererleben zu wollen und eben nicht Kinder als das was sie sind zu sehen, nicht eine Generation voraus, sondern das was sich dem Grunde als das NEUE darstellt und das Alte hinter sich lassen. Dem zu Folgen ist den Altem unmöglich, weil es ja das Neue gestalten will und das möglichst nach ihrem Vorbild, sich demnach aufdrängen und in einem zwanghaften Wahn verfallen, ihren eigenen Verfall aufhalten zu wollen.

      Nur so am Rande:

      Kein Kind macht übrigens auch nicht automatisch unglücklich. Obwohl nach Umfragen der Kinderwunsch in Deutschland seit dem Jahr 2000 kontinuierlich steigt, empfinden es 59 Prozent der Deutschen als „völlig normal“, kein Kind zu haben.
      http://www.focus.de/gesundheit/baby/focus-titel-nur-46-prozent-bekommen-das-kind-zum-wunschzeitpunkt_aid_1121514.html

      Vorsicht die Alten könnten aussterben lach

      • Der kleine Hunger
        März 20, 2016 um 1:45 pm

        -handelt-

      • März 20, 2016 um 6:31 pm

        „Kinder sind ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft, die es einfach nicht schafft, Kinder Kinder sein zu lassen.“

        Das permanente Herumgezerre an Kindern, um sie nach irgendeiner Wunschvorstellung zu gestalten, als wären sie ein Klumpen Lehm oder ein Satz Legobausteine zeigt sich auf verschiedene Weise.

        Manche Eltern gestalten ihre Kinder, indem sie ihnen alle möglichen Fähigkeiten, vom Klavierspielen über Schach, Ballett, Sprachen etc. eintrichtern.
        Wieder andere Eltern gestalten ihre Kinder durch Härte oder indem sie ihnen die Liebe entziehen.
        Heute gibt es viele, die ihre KInder gestalten, indem sie sie mit Liebe überhäufen, ihnen alles durchgehen lassen oder helikoptern.

        Der Unterschied ist nicht so groß, wie es auf den ersten Blick aussehen mag. In allen erwähnten Fällen haben die Alten bereits im Vorfeld festgelegte Vorstellungen, wie das Kind zu sein hat und was später mal aus ihm werden soll. Die einen wollen ein tüchtiges, die anderen ein taffes, die dritten ein liebevolles Kind, deshalb wenden sie unterschiedliche Methoden der Verformung an. Aber ganz egal, ob die Alten nun tüchtigen, taffen oder liebevollen Nachwuchs wollen, sie sind vereint in der Vorstellung von der Machbarkeit ihres jeweiligen Wunschobjekts.

        Es stimmt schon, dass es sich dabei um ein Wiedererleben ihrer selbst handelt, also um eine Projektion, oft jedoch unter einem anderen Vorzeichen. Hat einer in seiner eigenen Erziehung unter Härte gelitten, neigt er dazu, sein Kind übertrieben zu pampern. Das ist verständlich, zeigt aber, dass derjenige in sich selbst gefangen und nicht in der Lage ist, sein Kind unvoreingenommen kennenzulernen und dem Kind zu geben, was das Kind tatsächlich braucht und selber signalisiert.

        • Der kleine Hunger
          März 20, 2016 um 11:16 pm

          „…..oft jedoch unter einem anderen Vorzeichen.“

          Evtl. nicht gelesen,

          „Vorstellung wie es zu sein hat, projiziert auf den eigenen Nachwuchs“

          Sie haben keine reale Einsicht in Ihre Kindheit, alles was Sie haben sind Vorstellungen davon, eine verzerrte Erinnerung aus Schlußfolgerungen ihres (V)er-dachtes. Daraus leiten Sie wiederrum Ihr Verhalten gegenüber Kindern ab. Schlimm wird es wenn das im großen Stil, wie ER-ziehung, Pädagogik mit einfließt. Hier werden Verdachtsmomente imjiziert und Kinder kollektiv diese Verdächtigungen aufgezwungen und daraus resultieren dann die entsprechenden Zwangsmaßnahmen, Erziehung, Pädagogik etc.

          Eltern spielen sich gleichzeitig als Ankläger und Verteidiger auf, sich überhaupt nicht darüber bewusst zu sein, das es hier keine Angeklagten gibt. Weder sie, deren Eltern, noch deren, noch deren…. sie ziehen sie lediglich immer mit.

          Eltern sind bereits das Alte und damit ist nicht nur dieses umgangsprachliche „Out“ gemeint, sondern allumfassend, in jeglicher Form, Art und Weise und da Kinder an diese zwangsgebunden werden, sind sie nicht in der Lage sich frei zu entwickeln und bleiben eben an den Stellen hängen, wo bereits ihre Eltern und deren Eltern hängen geblieben sind.
          Deshalb bezeichne ich, Kinder solcher, lediglich als Nachwuchs.

          Kinder als solche sind keine „Nachgezogenen Alten“.

          Hier wird eine Begrifflichkeit dazu verwendet den Schein des Neugeborenen anzunehmen.

          Nicht´s weiter als ein billiger Abklatsch und keine Reinform.

          • März 21, 2016 um 8:05 am

            Wer über seine Kindheit nachdenkt, kann gar nicht anders, als in eine fiktive Welt verzerrter Erinnerungen/Vorstellungen eintauchen. Vergangenheit ist nie real, sondern per se fiktive Rekonstruktion.

            Aus dieser Fiktion heraus Erziehungsmaßnahmen für die nachfolgende Generation abzuleiten (ganz egal, ob dabei die erinnerten Maßnahmen der Opa-Generation kopiert oder negiert werden), bedeutet sowohl auf individueller wie auf kollektiver Ebene, den Nachwuchs mit aktiven Eingriffen zu verformen und daraus bewusst „nachgezogene Alte“ zu machen.

            Aber selbst, wenn man von sämtlichen aktiven Verformungen wie Erziehung absehen würde, was schon mal eine gute Idee wäre, ist das Problem damit m.E. auch noch nicht gelöst.
            Ich habe so die (natürlich mit Erinnerungen vermischte, daher fragwürdige) Vorstellung, dass ein Kind auf der Gefühlsebene das als „normal“ inkarniert, was es in frühester Kindheit erlebt hat. Ist das Kind bspw. oft traurig, weil die Eltern immer streiten, fühlt sich ein solcher Mensch als Erwachsener in seiner Traurigkeit am wohlsten, da er dieses Gefühl gewohnt ist. Er stellt deshalb unverhältnismäßig oft, meist unbewusst, Situationen her, die ihn traurig stimmen.

            Ist das Selbstbild der Alten gestört, dh. sind die Alten ihrerseits bereits durch die Opa- oder Uropa-Generation „verformt“, wird diese Verformung auf diese Weise m.E. zudem auch noch passiv weitergegeben.

            Das heißt, ein durch die Vorgänger verformter Mensch kann keinen unverformten Nachwuchs aufziehen.
            Ich frage mich, ob dieser Prozess überhaupt reversibel ist.

            Wenn ich auf kollektiver Ebene in der (auch hier natürlich fiktiven) Erinnerung zurückgehe, also Geschichtsbücher lese, finde ich, dass die Verformung der Kinder durch die Alten sehr weit zurückgeht. In der kollektiven Erinnerung der Menschheit wurden Kinder häufig irgendwelchen Göttern geopfert. In der Beschreibung sog. Naturvölker werden Kinder /Jugendliche oft gequält. Stichwort: Genitalverstümmelung, Initiationsriten.

            Ein Blick in die Gesellschaft sagt mir, dass Kinder heute sowohl über die individuelle wie gesellschaftliche Schiene missbraucht werden. Auf beiden Ebenen sind sie nur für die Alten da. Auf individueller Ebene werden sie häufig herangezogen, um den Alten das Gefühl von Geliebtsein zu geben, auf kollektiver Ebene müssen sie, um eine Generation versetzt, die Alten materiell versorgen. Stichwort: Rente, Pflege. Der Nachwuchs wird also sowohl auf individueller wie kollektiver Ebene an die Alten zurückgebunden.

            „Religio“ heißt „Rückbindung“, deshalb frage ich mich, was Religion tatsächlich für eine Funktion hat. Nicht Rückbindung an irgendeinen (wohl auch fiktiven) spirituellen Ursprung, sondern womöglich bloß: Rückbindung an die Alten.

  6. März 20, 2016 um 1:13 pm

    Es gibt keine größere Macht als die der Liebe.
    Sie ist es, die alles klein erscheinen lässt.
    Alles schwindet vor ihr.
    Die Liebe ist es, die alle Universen auf ihren Flügel trägt.

    Und der grundlegendste Liebesbeweis ist die mütterliche Liebe . Als Geburt,Liebkosung , Umarmung , Gesang, Sprache oder einfache Berührung – diese tragen immer Früchte im und für das Kind.

    Liebe ist die kosmische Botschaft der Einigkeit.
    Alle lernen von ihr . Immer und immer wieder. Bis sie darin verschmelzen.
    Das ist die Lektion der Liebe.

    • Der kleine Hunger
      März 20, 2016 um 2:00 pm

      für dich hab ich auch noch eine, den Rest darfst versteilen.

  7. gabrielbali
    März 21, 2016 um 8:42 am

    Sorry, mir ist selten so viel krankes Hirngewichse und durch Unverstaendnis Verdummendes untergekommen, wie in diesem Kommentarstrang. Ist wohl ein Zeichen der im Geiste schwerkranken Gesellschaft, in dem die diversen Schreiber frustriert ihr Leben fristen. Da sind nur mehr scheinintelligente Kopfargumente, von Intuition ist gar nichts mehr zu bemerken…

    Das Gute daran. Diese Gesellschaft siecht dahin und liegt in ihren letzten Zuegen. Auf dem, was dann, nach deren Dahinscheiden noch uebrig sein wird, auf diesem Mist, wird eine neue – und dann gesunde – Gesellschaft erwachsen. Die (wenigen) Ueberlebenden des derzeitigen Desasters werden den wahren Wert der Kinder erkennen und auch die wahren Beduerfnisse unserer Nachkommen. I-Phones, Play Stations und diverser anderer Schnickschnack werden nicht dabei sein (zumindest nicht bei den wahren Beduerfnissen). Das beruhigt…

    • sonnenstrahl
      März 21, 2016 um 10:11 am

      Für gabrielbali
      Mir fällt auf, dass offensichtlich hinter jedem Kommentar die Vorstellung eines Ideals zu stehen scheint – auch hinter deinem.
      Jeden Tag wird das Dasein unserer Zeit zur Pest erklärt, der möglichst zügig der Garaus gemacht werden muss.
      Alle Vorwürfe, Anklagen und Belehrungen wurzeln in der Überzeugung zu wissen, dass alles, außer diesem Ideal, falsch sei.
      Ich habe zwei winzig kleine Menschen in ihr Leben begleitet, d.h. ich habe die Rolle der Mutterschaft übernommen. Das ist jetzt einige Jahrzehnte her…
      Mit der Erkenntnis von heute stehe ich da und muss diesen beiden erklären, dass es keine Welt gibt, die Bestand hat. Und sie wollen das nicht hören. Es würde ihnen zunächst alles zerstören, woran sie glauben. Mir ging es genauso. Deshalb kann ich sie verstehen.
      Nun, auch hinter meinen Worten steht ein Ideal, das Ideal der Freiheit. Und die Wahrheit ist, ich kann es jederzeit verändern, so ich will.

      • März 21, 2016 um 11:31 am

        Ich finde Ihre Beobachtung, dass hinter jedem Kommentar ein vorgestelltes Ideal steht, treffend. Ich frage mich gerade, ob auch einfach eine IST-Analyse einer gegebenen Situation möglich ist, oder ob jede IST-Analyse automatisch durch dieses vorgestellte Ideal hindurch gesehen wird.

        Der Umstand, dass die Rente der Alten nirgendwo real angespart ist, sondern über den sog. Generationenvertrag die Jungen verpflichtet werden, den Alten ihr Auskommen und damit das Weiterleben zu ermöglichen, ist ja einfach eine Tatsache, über die nicht gestritten werden kann. Anders ist es mit der Behauptung, dass viele Eltern Kinder haben, um sich geliebt fühlen zu können. Ob das eine Tatsache ist, kann nicht objektiv geprüft werden.

        Das Dasein kann als momentaner IST-Zustand begriffen werden, bestehend aus zwei Komponenten: dem Wahrgenommenen und dem Wahrnehmenden.

        Man kann versuchen, diesen IST-Zustand zu beschreiben, wohl wissend, dass er morgen schon nicht mehr gilt. Was man außerdem versuchen kann, ist, bei dieser Beschreibung Wertungen in Form von Vorwürfen, Anklagen und Belehrungen so gut es geht zu vermeiden. Da das ziemlich schwer ist, gelingt das natürlich nicht immer.
        Bei einer solchen Beschreibung geht es nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern darum, seinen persönlichen Blick auf die Welt in Worte zu fassen, um sich dann mit anderen darüber auszutauschen.

        Meiner Ansicht nach ergibt sich aus dem Ideal der Freiheit ebenfalls, dass es kein „richtig“ und „falsch“ gibt. Freiheit ist das einzige Ideal, das keinen festgelegten Inhalt hat, wie die perfekte oder künftige Welt auszusehen hat. Das Ideal der Freiheit liefert keine vorgefertigte Vorstellung von der Welt, daher auch keinen Impetus, die Welt (oder Kinder) im Hinblick auf ein vorgefertigtes Ideal zu gestalten. Damit ist man nicht nur selber frei, sondern lässt auch die Welt (oder die Kinder) frei.

        • sonnenstrahl
          März 21, 2016 um 1:13 pm

          Der Begriff der Freiheit lässt unendlichen Raum zur Interpretation. Für mich besteht die Lebenskunst darin, mich in meiner Individualität und Einzigartigkeit innerhalb eines variablen Rahmens auszudrücken. Alles Dasein ist einer einfachen Logik unterstellt, nämlich der, dass alles was ist, konstruktiv sein muss. Konstruktiv bedeutet für mich: gestaltend, lebend, lebendig, auflösend und neu erschaffend usw.
          Ich mag das Ergebnis ablehnen, hassen oder lieben. Es bleibt was es ist: konstruktiv. Selbst wenn jemand hier oder anderswo den Versuch starten würde, meine Worte als dummes Zeug enttarnen zu wollen, so wäre diese Handlung wiederum konstruktiv, der Logik folgend.
          Doch wirklich interessant wird es für mich, in einen Austausch zu treten, in dem der Möglichkeit der Andersartigkeit Raum gegeben wird, den anderen in seiner Einzigartigkeit kennen zu lernen, seine Sichtweise verstehen zu können. Mir schmeckt dieses ewige Gezanke nicht mehr. Es macht müde.
          Nun ist Ihre Frage nach der Objektivität nicht an mich gerichtet, doch ich mag sehr gerne ein Zitat einstellen, in dem für mich eine belastbare Aussage formuliert wird.
          „Das Universum ist eine spirituelle oder geistige oder psychische Manifestation und nicht, wie euer übliches Vokabular nahelegt, eine objektive Manifestation.
          Es gibt zur Zeit keine Wissenschaft – keine Natur- oder Geisteswissenschaft – und auch keine Religion, die auch nur annäherungsweise einen begrifflichen Rahmen bereitstellt, der die Dimensionen dieser Art Universum zu erklären oder auch nur indirekt zu beschreiben vermöchte. Seine Qualitäten sind psychischer Natur und folgen der Logik der Psyche, und all die physischen Eigenschaften, denen ihr nachforscht, sind nur Reflexe dieser tieferen Gegebenheiten. Auch eignet jedem Atom und Molekül – und jedem nur vorstellbaren Partikel – Bewusstsein. Wenn ihr diese Aussage nicht zumindest als theoretische Grundlage akzeptiert, auf der man weiter aufbauen kann wird euch mein Material weitgehend bedeutungslos erscheinen.“ aus Individuum und Massenschicksal von Jane Roberts

          • März 22, 2016 um 7:27 am

            Beim Lesen Deines Kommentars fällt mir auf, dass Du ein anderes Vokabular hast als ich.

            Unter „konstruktiv“ verstehe ich schon auch gestaltend im Sinne von „Strukturen bilden, aufbauen, Bestehendes bewahren“. Aber ich verstehe weder darunter „lebend“ noch „auflösend“. Wo Strukturen aufgebaut werden, gehört in einem lebendigen Organismus für mich dazu, dass auch welche wieder abgebaut werden. Diesen Abbau bezeichne ich als destruktiv, ohne damit was Negatives zu verbinden.
            Das Leben und Lebendige besteht für mich sowohl aus konstruktiven wie destruktiven Prozessen, das Eine ist ohne das Andere nicht zu haben, beides steht gleichberechtigt nebeneinander, ist nicht mal voneinander zu unterscheiden, denn was für ein Lebewesen Tod und Verfall ist, ist für ein anderes Nahrung und Erhalt seines Lebens.

            Den eigenen Tod nenne ich nicht konstruktiv, sondern destruktiv, obwohl ich mich mit dem Tod ausgesöhnt habe, ja ihm sogar freundlich gesinnt bin, weil ich verstehe, dass Tod eine Grundbedingung dafür ist, dass Wandel überhaupt möglich ist. Und Leben ist nun mal permanenter Wandel.

            Ich gehe davon aus, dass es MICH nicht mehr gibt, wenn ich tot und verfallen bin. Ich will nicht behaupten, dass es MICH dann in anderer Form gibt, denn was aus den Atomen wird, die mal ICH waren, bin dann nicht mehr ICH, ebensowenig wie der Getreidehalm noch der Getreidehalm ist, wenn ich ihn in Form einer Brotscheibe gegessen und verdaut habe. Ich fände es auch komisch, wenn der Getreidehalm glauben würde, dass ER in Form eines Menschen weiterexistiert. Das würde für mich bedeuten, dass der Getreidehalm seine Existenz über das gesetzte Maß hinaus verlängern will und das Neue nicht wirklich akzeptiert.

            Was Jane Roberts sagt, ist für mich, ehrlich gesagt, reine Wortklauberei, denn für mich existieren weder Geist noch Materie jeweils für sich genommen. Eine geistige Entität ohne Materie gibt es für mich ebensowenig wie eine materielle Entität, die völlig geistlos ist. Geist, Psyche, Bewusstsein, Materie sind für mich inhaltsleere Begriffe, die keine Entsprechung in der Wirklichkeit haben. Geist und Materie sind für mich Ausdruck eines Dualismus, über den die Menschheit seit Hunderten von Jahren diskutiert, der aber nur auf der Ebene dieser Diskussion besteht und sonst nirgendwo.

            Für mich gibt es nur die Einheit aus Geist und Materie, und der Begriff für diese Einheit ist „Leben“.
            Für mich ist alles, was ist, lebendig, auch das, was in der Anschauung unbewegt und tot erscheint. Die Quantenwelt ist eine lebendige Welt, was die Quantenphysiker beschreiben, ist Leben.
            Die Teilchen sind Lebenspartikel. Wenn man sagt, den Teilchen „eignet Bewusstsein“, befindet man sich doch nach wie vor in oben erwähnten Dualismus.

            Und ja, so gesehen ist das Leben ewig und auch der Wandel ist ewig, und das ist meine Antwort auf die Frage, warum überhaupt etwas ist.

          • Der kleine Hunger
            März 22, 2016 um 9:01 am

            Holla Holla, Hulk Hogan (für Arme) aus Bali,

            sehen Sie es mal so, das „Original“ also fiktiv (wie das Land) bietet einfach mehr Show, die Story um die „Hogan´s“ ist grandios, wenn auch (nur meine Meinung) bissl „aus den „Pobacken“ gequollen.

            Schöne Grüße oder auch

            Saya tidak bisa bahasa Indonesia.

          • gabrielbali
            März 22, 2016 um 9:26 am

            Zu “März 22, 2016 um 9:01 vormittags”

            Sorry, ich verstehe den Sinn Ihres Kommentars nicht. Wollen Sie mich bitte aufklaeren?

        • sonnenstrahl
          März 22, 2016 um 5:09 pm

          Für fingerphilosoph
          Deine Sichtweise ist mir sehr wohl bekannt.
          Na ja, sind deine Ausführungen eventuell auch Wortklaubereien?
          Ich schrieb von Lebenskunst. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich meine 10 000 PS auch auf die Straße bringen muss. Das bedeutet, meine Überlegungen, meine Überzeugungen, meine Erkenntnisse müssen für mich, in meinem Alltag ihren Ausdruck finden, wenn ich „echt“ sein will. Mit Hirngespinsten gebe ich mich nicht zufrieden.
          Du schreibst, das Leben sei ewig und auch der Wandel. Das bedeutet offensichtlich, das Leben, das die Schöpfung ein offenes System ist, nicht wahr? Doch wie passt die Überzeugung deiner eigenen Endlichkeit in diese Aussage? Mir persönlich erscheint das nicht logisch.
          Vielen Dank für diesen Austausch.

          • luna
            März 22, 2016 um 7:01 pm

            @ Sonnenstrahl

            „das Leben sei ewig und auch der Wandel. Das bedeutet offensichtlich, das Leben, das die Schöpfung ein offenes System ist, nicht wahr? Doch wie passt die Überzeugung deiner eigenen Endlichkeit in diese Aussage?“

            Bin zwar nicht gefragt, aber ich sehe das ungefähr so:

            Wir sind alle (illusionäre) Ausdrucksformen eines einzigen Bewusstseins. Wir verschwinden und irgendwo entsteht was Neues, insofern ewiger Wandel und ewiges Leben. Natürlich nicht für uns als „Ausdruck“ des Bewusstseins, sondern für das Bewusstsein an sich. Deshalb ist das auch kein Widerspruch zur eigenen Endlichkeit.

          • sonnenstrahl
            März 22, 2016 um 7:10 pm

            Weißt du Luna, wir zwei kommen eh nicht mehr zusammen. Ich habe keine Lust mehr auf deine Meinung. Danke

          • Der kleine Hunger
            März 22, 2016 um 7:34 pm

            Ob nun Muktananda, Tula, Sonnenstrahl etc. pp.

            allem ist eines gemein

            Sie drängen sich lediglich auf, sie haben versagt und nun sollen sie in ihre eigenen Suppe vor sich hin schmollen. Punkt.

            Geradezu widerlich, diese Aufdrängelei und in jedem Wort, jedem noch so willkürlichen Kommentar, stinkt es derart heraus, das ständig das Fenster offen sein muss. lach
            Und wie es sich liest so ist es auch, ob nun akkustisch oder visuell, es kann eben nur das ausdrücken. Ekel.

            Lediglich Isolatoren die nach dem Reiz-Reaktionsschema konzipiert sind und halten sich für Führungskräfte, nichteinmal als Fußvolk zu gebrauchen, da stellst Cola- Automaten auf die haben wenigstens noch Geschmack intus.

            Prost. (keine Werbung, ist Pepsi) 😉

          • März 22, 2016 um 7:54 pm

            Ich denke nicht, dass es Wortklaubereien sind, wenn man wenigstens ansatzweise den Versuch unternimmt, sich darüber klar zu werden, was ein bestimmter Begriff bedeutet. Sogar der alte Konfuzius war schon der Meinung, dass man zuerst das Vokabular abklären sollte, bevor man sich unterhält, weil man sonst permanent aneinander vorbeiredet.

            Das Wort „konstruktiv“ heißt dem Wortstamm nach nun mal „mit Struktur“, deshalb finde ich es nicht angemessen, diesen Begriff auch im Sinne
            von „auflösend“ zu benutzen. Strukturen entstehen für mich durch Unterschiede, während „auflösen“ für mich das Verschwinden von Unterschieden bedeutet.
            Erweitert man einen Begriff um sein Gegenteil, sagt er nichts mehr aus.

            Was Du mir damit sagen willst, dass Deine Überlegungen und Erkenntnisse auch im Alltag ihren Ausdruck finden müssen, wenn Du „echt“ sein willst, verstehe ich nicht. Das heißt, den Satz verstehe ich schon und ich stimme ihm auch zu, aber ich weiß nicht, was Du mit diesem Satz in diesem Kontext sagen willst. Bist Du nur „echt“ im Alltag, wenn Du das Wort „konstruktiv“ in der von Dir genannten Bedeutung benutzt? Oder wenn Du Dich auf das Weltbild von J. Roberts stützt?

            Wenn alle physischen Äußerungen nur Reflexe sind, dann muss Geist oder Bewusstsein eine Entität sein, die auch unabhängig von Materie existiert. Nenne mir irgendwas, was darauf hinweist, dass Geist, Liebe, Wahrheit, Bewusstsein, Seele, Psyche etc. tatsächlich für sich genommen in rein immaterieller Form existieren. Wenn Du das kannst, bin ich gern bereit, meine Aussagen nochmal auf Hirngespinsterei zu untersuchen.

            Ja, Leben ist ein offenes System. Da stimme ich voll und ganz zu.
            Wie meine eigene Endlichkeit dazu passt?

            Darmzellen haben eine Lebensdauer von drei Tagen, dann sterben sie und die Zellen werden bis auf Molekülebene abgebaut. Bei Blutzellen sind es drei Monate. Innerhalb von sieben Jahren sind alle meine Zellen vollständig ausgetauscht. Die Zellen sind endlich. Trotzdem existiere ich über diese sieben Jahre hinaus. Mein Leben geht also trotz der Endlichkeit meiner Zellen weiter. Wenn die Zellen hingegen Unsterblichkeit für sich beanspruchen und länger leben wollen als ich selber, dann sterben sowohl die Zellen als auch ich an Krebs.

            So wie die Zelle Teil eines Organismus ist, so empfinde ich mich als Teil des Lebens und sehe mich als endlich an.

            In der esoterischen Weltsicht wird, so wie ich das verstanden habe, der Organismus zum Teil der Zelle gemacht, woraus die Zelle ihre Unendlichkeit/Unsterblichkeit ableitet. Oder Zelle und Organismus werden miteinander identifiziert. Spiritualität sieht heute doch meistens so aus, dass der spirituelle Mensch sich mit einem allumfassenden kosmischen Geist identifiziert.

            Ich finde die Gleichsetzung von Zelle und Organismus sachlich nicht richtig. Zwischen der Zelle und dem Organismus liegen Phasenübergange, die ein holografisches Bild empfindlich stören. Und da ich nun mal gern mit biologischen Modellen arbeite, sehe ich solche Phasenübergänge eben auch zwischen mir als Lebewesen (Zelle) und dem Leben (als belebter Kosmos).

          • luna
            März 22, 2016 um 8:46 pm

            @ Sonnenstrahl

            Deiner Antwort nach zu urteilen geht es Dir also nicht um Inhalte, sondern um persönliche Befindlichkeiten.

            Nicht dass ich das nicht gewusst hätte.

          • sonnenstrahl
            März 22, 2016 um 9:54 pm

            Für fingerphilosph
            -Dieser Konfuzius hat kluge Dinge verkündet.
            -Meine Wortgewandtheit kann mit deiner nicht konkurrieren.
            -Struktur ist Form.
            -Ein Gedanke ist Form.
            -Ich beobachte, wie sich eine Tablette in Wasser auflöst. Alles sinnlich Erfahrbare ist Form.
            -Setze ich Erscheinungen in Oposition, z.B. trocken-nass, klein-groß usw. erkenne ich Dualität. Das bedeutet, das eine existiert, weil es das Gegenteil gibt. Nehme ich einen Teil weg, verschwindet auch der andere. Das ist für mich obsolet. Ich erkenne Dualität. Ich erkenne Polarität.
            -Wenn ich in Bezug auf mich von Echtheit schreibe, dann betone ich damit die Tatsache meiner Individualität. (Huch, ich existiere tatsächlich ohne geschlechtliches Gegenstück. Oder gibt es mich jetzt gar nicht?)
            Die Ausgangsfrage war die Überlegung, ob jedes Ideal individuell gefärbt sei, oder ob es ein objektives Ideal gäbe. (So habe ich es jedenfalls verstanden.)
            -Vielleicht wäre deutlicher geworden, hätte ich mich auf den ersten Satz meines Zitates („Das Unuversum ist eine spirituelle……und nicht, wie euer übliches Vokabular nahelegt, eine objektive Manifestation.“) beschränkt.
            -Du argumentierst wissenschaftlich. Doch wie kann es möglich sein, dass begrenztes Bewusstsein Grenzenlosigkeit erklärt?
            -Wenn ich mich als der Mensch, der ich bin als Ausdruck grenzen- und formlosen Potenzials verstehe, sogar wahrnehme, dann kann ich als Form, Struktur, Materie nicht das Potential selber sein. Die Fotografie eines Apfels ist nun mal kein Apfel.
            -Nun könnten wir dieses Spiel bis in alle Zeiten fortsetzen. Du wirst neue Sätze formulieren, um mich wiederum zu neuen Sätzen zu animieren.
            Ursache und Wirkung. Wir können neue Satzinhalte erschaffen oder uns anderen Dingen zuwenden.
            Doch eine Frage bleibt: An welchem Punkt des Überganges kannst du Bewusstsein nachweisen?

          • sonnenstrahl
            März 22, 2016 um 9:58 pm

            Für Luna
            Du unterstellst, du argumentierst nicht.
            Du kannst mit den kosmischen Prinzipien nichts anfangen und du negierst Seele.
            Du kannst mit meinem Weltbild nichts anfangen und ich nichts mit dem deinen. Das ist alles!
            Ich kenne dich persönlich gar nicht und das ist für mich ok.

          • luna
            März 22, 2016 um 11:14 pm

            @ Sonnenstrahl

            Was denn unterstellen, Deine Reaktion galt eindeutig meiner Person und nicht meinem Kommentar.

            Und nein, ich kann mit dem ganzen spirituellen Kram tatsächlich nix mehr anfangen.
            Spiritualität ist letztendlich auch nur eine Ideologie, die den Geist mit sinnlosem Zeug wie kosmische Prinzipien, Karma, Reinkarnation, Spiegelgesetz etc.pp. verwirrt und alles unnötig kompliziert macht.
            Wahrheit/Wirklichkeit mag komplex sein, aber niemals kompliziert. (Vermeintliche) Paradoxien sollte man allerdings akzeptieren können, ansonsten wird man sie nicht begreifen.

          • März 23, 2016 um 1:57 am

            “Wahrheit/Wirklichkeit mag komplex sein, aber niemals kompliziert.“

            Ein interessanter Satz, der, meiner Meinung nach, dem Kern sehr nahe kommt, nur anders, denn die Wahrheit ist im Grunde ganz einfach und komplex erscheint nur was das Einfache nicht länger berücksichtigt. Komplexität entsteht einzig durch das Vereinfachen und anschließende Verallgemeinern des Vereinfachten, was Lichtjahre vom Einfachen, vom Wesentlichen, entfernt ist. Daher auch die Größe des Kosmos von nahezu 14 Mrd. Lichtjahren 😉

            Jaron Lanier schreibt in ‚Wem gehört die Zukunft‘ sinngemäß, dass das wichtigste Werkzeug zur Bewältigung von Komplexität die Vereinfachung sei. Welch EIN Irrtum, denn Vereinfachung bringt erst Komplexität hervor !
            Kompliziert ist hingegen unser Vorgehen uns dem Einfachen, dem Wesentlichen, wieder annähern zu können, denn technologischer Fortschritt verkompliziert dieses Vorgehen fortwährend.

          • sonnenstrahl
            März 22, 2016 um 11:26 pm

            Luna, was willst du eigentlich von mir?
            Was veranlasst dich, ständig auf mich zu reagieren? Du hast doch dein Urteil längst gefällt. Oder hast du eventuell doch nicht genug Klarheit über mich, um mich in eine spinnerte Esoecke zu stellen? Und jetzt gib bitte Ruhe. Ich werde mich weder deiner noch des kleinen Hungers Willkür weiterhin ausliefern.

          • luna
            März 23, 2016 um 12:07 am

            @ Sonnenstrahl

            Es ging mir um eine sachliche Diskussion. Sonst nichts. Ich dachte mir schon, dass das wegen Deiner grundlosen Ressentiments mir gegenüber nicht möglich ist, aber einen Versuch war’s wert. Sorry, kommt nicht wieder vor.

            Ich wünsche Dir trotzdem noch einen schönen Abend.

            P.S.
            Nimm Dich einfach nicht so wichtig, dann lässt Deine Paranoia evtl. etwas nach 😉

          • März 23, 2016 um 1:07 pm

            @ sonnenstrahl

            „An welchem Punkt des Übergangs kannst Du Bewusstsein nachweisen?“

            Ich muss kein Bewusstsein nachweisen, weil ich Bewusstsein nicht von Materie trenne.
            In der Nicht-Trennung ist Bewusstsein und Materie für mich Leben.
            Deshalb geht für mich alles vom Leben aus. Leben ist das Urprinzip und nicht Geist (Bewusstsein). Und auch nicht Materie (oder Energie).
            Jeweils für sich genommen.

            Weil ich hier nicht trenne, ist für mich der ganze Kosmos belebt, vom kleinsten Quantenteilchen bis zum Sternhaufen und darüber hinaus.

            Im Prinzip komme ich mit dieser Weltsicht allerdings zu einer ähnlichen Schlussfolgerung wie Luna, nämlich dass Spiritualität eine Ideologie ist. Ich weiß nicht genau, auf welchem Weg Luna zu dieser Schlussfolgerung kommt, aber ich stimme ihr in diesem Punkt zu.

            Für mich stellt es sich so dar, dass Spiritualität, so wie sie heute vertreten wird, sich weiterhin in dem Geist-Materie-Dualismus bewegt und diesen Dualismus künstlich aufrechterhalten muss, weil sonst die Spiritualität nicht funktioniert.
            Dass der Dualismus überwunden ist, ist eine bloße Behauptung, ähnlich wie ein Firmen-Leitbild, wo auch immer das lautstark verkündet wird, was im jeweiligen Unternehmen gar nicht real gelebt und praktiziert wird.

            Wahrheit/Wirklichkeit ist vielfältig, aber nicht kompliziert. Auch das stimmt. Das Komplexe entsteht in der Tat durch Vereinfachen und Verallgemeinern. Vereinfachen und Verallgemeinern zusammen ist Abstrahieren.
            Das Problem liegt also im Abstraktionsvermögen des menschlichen Hirns. Geist und Materie sind solche abstrakten Begriffe, die keine Entsprechung in der Wirklichkeit haben.

          • luna
            März 23, 2016 um 4:13 pm

            @ Guido

            „denn die Wahrheit ist im Grunde ganz einfach und komplex erscheint nur was das Einfache nicht länger berücksichtigt“

            „Komplex“ meinte ich jetzt nicht Im Sinne von „schwierig“, sondern eher im Sinne von „vielschichtig“, „umfassend“ o.ä.

            „Komplexität entsteht einzig durch das Vereinfachen“
            „dass das wichtigste Werkzeug zur Bewältigung von Komplexität die Vereinfachung sei. Welch EIN Irrtum, denn Vereinfachung bringt erst Komplexität hervor“

            Also da musste ich jetzt spontan an „Das Schweigen der Lämmer“ denken:

            „Dr. Lecter:
            Oberste Prinzipien, Clarice. Simplifikation… lesen Sie bei Marc Aurel nach. Bei jedem einzelnen Ding die Frage, was ist es in sich selbst? Was ist seine Natur? Was tut er, dieser Mann, den Sie suchen?

            Clarice:
            Er tötet Frauen!

            Dr. Lecter:
            Nein, das ist nebensächlich. Was ist das Vordringliche bei all seinem Tun? Die Frage ist, welche Bedürfnisse er durch Töten befriedigt.

            Clarice:
            Abreaktion der Wut, Versuch gesellschaftlicher Anerkennung und Überwindung sexueller Frustration.

            Dr. Lecter:
            Nein, er begehrt. Das ist seine Natur.“

            Eigentlich bin ich ein Fan von Simplifikation (ich meine, in diesem Fall hat sie immerhin dazu beigetragen, einen Serienmörder zu fassen, ok, das ist jetzt natürlich Fiktion 😉 )

            Dein Umkehrschluß mag sich mir gerade nicht erschließen …

    • Fluß
      März 23, 2016 um 6:52 am

      @ Guido,

      in der Komplexität ist es einfach, wenn die Absicht/Intention hinter der Handlung gesehen wird.
      Und dazu muß man dem anderen die Möglichkeit geben sich ausdrücken zu dürfen und selber die angelernte konditionierte Re-Aktion durch Ver-HALT-ens-Muster wegzulassen um dann auch mit den höheren Sinnen die Dinge/Situationen erkennen zu können.
      Also einfach mal etwas staunen und beobachten, abwarten. Dann zeigt sich die Tiefe (Kern) hinter den Dingen.
      Reizüberflutung ist nun einmal Oberflächlichkeit. Und vieles wurde getan um aneinander statt miteinander zu leben/kommunizieren als Symbiose (alles ist miteinander verbunden). Alles bedingt sich, da es Schwingungen sind die aufeinander re-agieren.

      Der Mensch ist ansich sehr leicht zu durchschauen. Nur soll man ihn deswegen gleich vor-ver-UR-TEIL-en?
      Es ist ein Spiel mit Leveln die sich einige zunutze machen indem sie ihre niederen Triebe befriedigen. Und das per VERS = pervers.
      Alleine schon die Sprache mit all ihren eingeimpften emotionalen Triggern.
      ABEN-teuer. Miss – brauch – t = die Frau wird in dem Wort degradiert, verhunzt. Genauso wird es schon für die banalsten Dinge genommen, doch im Kopf ist das wORT mit Macht verbunden worden – der sich über andere stellende – von oben nach unten getreten und benutzt/benutzend. Alles ne Absichts-Sache.

      Gruß

  8. Gerd Zimmermann
    März 22, 2016 um 5:53 pm

    Lustig

    Von Allem etwas dabei.

    Wahrheit, Halbwahrheiten und Illusionen.

    Gefällt mir, diese Suppe schmeckt gut.

    Noch etwas Salz, Bewusstsein, naja, nicht zufiel,
    versalzen ist versalzen.

    Ich muss weiter, sofort.
    Das Leben, das Universum und der ganze Rest.

    Morgen werden die Verträge der nächsten 17 Mio Jahre
    für Galaxispensionaere ausgehandelt.

    Wichtiger Termin.

    Gruss Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    März 22, 2016 um 7:20 pm

    Liebe Luna

    Vor jeder Kurve gehe ich vom Gas runter.

    Die Unendlichkeit können sich weder Enten noch Menschen
    vorstellen,

    ABER

    ein Kreis hat weder Anfang noch Ende.

    Einzig einen Mittelpunkt,
    unendlich Klein.

    LG Gerd

    • luna
      März 22, 2016 um 8:58 pm

      „Die Unendlichkeit können sich weder Enten noch Menschen
      vorstellen“

      Aha, jetzt verstehe ich auch, weshalb Du ständig von einem begrenzten Universum sprichst.
      Etwas, das wiederum ich mir nicht vorstellen kann.

  10. Gerd Zimmermann
    März 22, 2016 um 7:39 pm

    Ein Phaenomen

    Der Mittelpunkt des Kreises vermag sich auszudehnen
    bis an die Grenzen des Universums.

    Von der Wissenschaft vollkommen ignoriert.

    Gruss Gerd

  11. Gerd Zimmermann
    März 22, 2016 um 8:57 pm

    Terror

    Wer hat in Europa geweint als unzählige unschuldige Kinder im Irak
    oder Afghanistan starben ???

    Wegen so ein paar toder Hammelmaenner so einen Hermann zu machen.

    Lächerlich.

    • Fluß
      März 23, 2016 um 9:07 am

      http://de.sott.net/article/22912-Die-Anschlage-in-Brussel-Wer-bombardiert-hier-wirklich-europaische-Zivilisten

      Also ist hybrider Krieg das Gleiche wie ein Stellvertreterkrieg. Es ist ein Krieg mit indirekten Mitteln, bei dem ein Teilnehmer seinem Gegner den gleichen Schaden zufügen will, als würde er ihn direkt angreifen, während einer dritten Partei die Schuld zugeschoben wird. Betrachtet man nun die Tatsache, dass die Folgen des sogenannten ‚Islamische Terrorismus‘ eine erneute Rechtfertigung für westliche Regierungen darstellt, um weiterhin Kontrolle über den mittleren Osten auszuüben, und darüber hinaus weitere Rechtfertigungen für noch strengere polizeistaatliche Kontrollen der europäischen Bevölkerung zu liefern, wer, denken Sie, profitiert hier am meisten von diesen Angriffen? Russland? Der mittlere Osten und andere Muslime, die für die „Freiheit“ kämpfen? Oder bestimmte westliche politische und wirtschaftliche Cliquen?

      Das letze Mal, als eine Welle von Bombenangriffen gegen europäische Zivilisten gerichtet wurde, wurden „Linke“ und „Kommunisten“ für die Taten beschuldigt. Schlussendlich kam heraus, dass diese Gruppierungen absichtlich als Schuldige dargestellt wurden und die wahren Übeltäter waren eine Art „militärische“ Gruppierungen, die direkt unter der imperialen Schirmherrschaft der NATO standen. Das bedeutet, die USA, ihre Agenten und ideologischen Sympathisanten standen dahinter.
      © vesti24 / Instagram
      Der Grund für diese Angriffswellen mit Bomben und Schießereien war, die Gesellschaft zu teilen, zu manipulieren und die öffentliche Meinung zu kontrollieren, indem Angst, Propaganda, Falschinformationen, psychologische Kriegsführung, Agenten Provocateure und Terroristen unter falscher Flagge agierten und genutzt wurden, um die strategischen Ziele der westlichen Regierungen – und besonders der USA – zu erreichen. Diese Strategien waren eingebettet in die Ideologie des „Kalten Kreiges“, damit keine Linken-, Sozialisten- oder Kommunisten-Parteien vollziehende Gewalt (regierende Macht) in Europa bekommen, den Einfluss der USA beschränken und die Kräfte der ehemaligen Sowjetunion bestärken.

      Usw….

  12. Gerd Zimmermann
    März 22, 2016 um 9:13 pm

    Terror

    Nein, es kommt zur westlichen Welt mit Nadelstichen zurück,
    was wir anderen Völker an Blutvergießen geschenkt haben.

    • luna
      März 22, 2016 um 9:33 pm

      Was soll das werden?

      Schuldkomplex oder Karmakonzept?
      Ist vermutlich im Grunde dasselbe, aber egal, es ist beides fehl am Platz.

    • Fluß
      März 23, 2016 um 7:03 am

      … ja, alles er-IN-nert sich. Es kommt zurück. Macht auf sich auf-MERK-sam um er-LÖST zu werden. Es hat ein BeDÜRFnis.
      Gerd, auch die KindersolDATEN/VergewALTigungen, und die Drogen im Vietnamkrieg, die die Soldaten bekamen, damit sie sich gegenseitig wie in einem Rausch/Traum/Schaum abballern/erniedrigen. Fremdbestimmt.

  13. gabrielbali
    März 23, 2016 um 3:17 am

    Mein Vorschlag: Gebt den Kindern dieser Welt mehr an Geborgenheit, dann wird es in naher wie auch in ferner Zukunft weniger Konflikte und gewiss auch weniger Kriege geben. Auch Terror, sei es gegenueber Eltern, Lehrern oder gegen wen auch immer sonst – oder gar in Form von Bombenanschlaegen – wird bald verschwunden sein.

    Gebt den heutigen Kindern mehr an Liebe, dann werden die morgigen Erwachsenen ein mehr an Reife haben, als die heutigen, gestressten, genervten, frustrierten und vielfach schrecklich verirrten Eltern- und Grosselterngenerationen.

    Womit wir hoffentlich wieder naeher am urspruenglichen Thema waeren und diesen hoffnungslos scheinenden “Kindergarten von unreifen ‘Erwachsenen’” verlassen und sie sich selbst ueberlassen koennen. Vielleicht wird ja noch etwas Brauchbares fuer diese Welt aus ihnen, wenn sie lernen und beginnen, sich selbst aus ihrem Sumpf zu ziehen…
    .

  14. Gerd Zimmermann
    März 23, 2016 um 8:44 am

    Ich denke auch, dass das EINfache sehr EINfach gestrickt ist.
    Zwei links, zwei recht und fertig ist das Gleichgewicht.

    Komplex und kompliziert wird es erst in der Erklärungsnot.
    Ist Licht im Vakuum Welle oder Teilchen. Wie treten Wellen
    im Vakuum in Resonanz. Wer bewirtschaftet den leeren Raum
    im Atom, mähen Quanten im Atom auch Gras.
    Und welche Postkutsche benutzen die Higgs-Brosonen, aehhhhm

    G O T T E S T E I L C H E N

    Wenn sie nach Sirius reisen.

    Gruss Gerd

  15. Fluß
    März 23, 2016 um 1:45 pm

    Der Mensch hat eine Seele, die sich in Teile aufspaltet.

    Die Teile sehen sich als Persönlichkeit (der-zeit-ige). Haben sie die Erfahrung als Verkörperung gemacht, nehmen sie die Er-kennt-nisse mit zur permanenten Persönlichkeit (PK). Bis zur nächsten Verkörperung. (Daskalos, er schrieb auch, daß man raus kann…)

    Genauso hat die Welt eine Seele.

    usw.

    Da es Zeit als künstliche Matrix gibt, wird nicht alles gleich-zeit-ig gesehen, noch be-wußt gelebt.
    Außer jemand findet da raus und er-kennt die Gleich-ZEIT-igkeit mit allem drum und dran.

    • März 23, 2016 um 6:18 pm

      Der Mensch hat keine Seele. Niemand hat eine Seele. Eine Seele kann man nicht HABEN.

      Die Seele IST.

      SEELE= ÜBEREXISTENZ

      Auch „EINE SEELE“(Atman, Jivan) ist holographisch.

      Die Seele kann man nicht spalten, sondern ALS GESPALTEN (ER)SCHEINEN.

      DAS IST MAYA.

      Maya kann man nicht verstehen.
      NUR SIE PLÖTZLICH ENTDECKEN.

      WENN DAS BEWUSSTSEIN DAS BEWUSSTSEIN ENTDECKT, WIE EIN KIND SICH SELBST, SO IST DIES DAS ENDE DER ILLUSION.

      Bis dahin, ist es nur Illusion.

  16. März 24, 2016 um 8:15 pm

    Ach, wie oft sind in diesem Blog Artikel zu lesen, dass man Kinder bis zur Unkenntlichkeit verbiegt, sobald man an ihnen herumerzieht, das heißt, ihnen die Freiheit nimmt, selbst zu entdecken, was für sie wichtig ist.

    Ach, und wie oft sind in diesem Blog Artikel zu lesen, die nichts anderes tun, als an Erwachsenen herumzuerziehen, das heißt, ihnen die Freiheit zu nehmen, selbst zu entdecken, was für sie wichtig ist.

    Ach, warum haben Erwachsene auf diesem Blog nicht dieselben Rechte wie Kinder?

    Ach, warum müssen die Einen immer den Lehrer Lämpel für die Anderen spielen?

    Glaubt irgendjemand im Ernst, dass davon die Welt tatsächlich besser wird? Oder ist das hier einfach l’art pour l’art?

    Ganz großer Seufzer 😦

    • März 24, 2016 um 11:16 pm

      Wie sagte Vera F. Birkenbihl immer so schön: „Was ich hier anbiete mag jeder nehmen, wie er mag. Wenn es nicht gefällt, einfach weg tun.“
      Ich nehme für mich diese Artikel, um darüber nachzudenken. Und die Kommentare helfen mir dabei, das für mich weiter einzusortieren. Und da hilf mit auch Dein Seufzer 🙂
      VG Martin

      • Der kleine Hunger
        März 25, 2016 um 12:00 am

        Das Seufzen (sowie die Intensivierungen Stöhnen und Ächzen) ist eine mündliche Ausdrucksform der Klage. Es sind stimmhafte pharyngale Frikative, das geräuschvolle, manchmal mit einem kehligen Knacklaut verbundene Ausatmen eines Menschen, wobei sich in der Regel die Frequenz des Tons etwas senkt. Diesem geht in der Regel ein tieferes Einatmen voraus.

        paralleluniversum lach

        Se̱u̱f·zer
        Substantiv [der]

        das tiefe und laute Ein- und Ausatmen, das Kummer, Sehnsucht *oder* Erleichterung ausdrückt.
        

        Synonyme zu Erleichterung
        Befreiung, Beruhigung, Entkrampfung, Entlastung, Entschärfung, Entspannung, Erholung, Erlösung, Lockerung, Lösung, Ruhe

        😉

    • gabrielbali
      März 25, 2016 um 3:04 am

      Zitat: “Ach, und wie oft sind in diesem Blog Artikel zu lesen, die nichts anderes tun, als an Erwachsenen herumzuerziehen, das heißt, ihnen die Freiheit zu nehmen, selbst zu entdecken, was für sie wichtig ist.”

      Die “Freiheit” von der Du schreibst und die Du – und sogar ziemlich naiv (sorry) – zu verteidigen versuchst, hat zu einem desastroesen Verfall der westlichen Gesellschaften gefuehrt. Zum Verfall deshalb, weil die allermeisten Eltern keinerlei Ahnung haben, was die tatsaechlichen Beduerfnisse von Kindern anbelangt. Werden die tatsaechlichen Beduerfnisse unserer Kinder nicht erfuellt, werden sie sich nicht gesund entwickeln koennen. Kranke Erwachsene sind die Folge. Kranke Menschen, wohin das Auge blickt – vor allem auch eine Millionenschar von psychisch Kranken und dazu wohl bereits hunderte Millionen, mehr oder weniger “schwer angeschlagene”, scheinbar Erwachsene. Dazu kommen zahllose Muetter, die ihr erstes (und meist einziges) Kind in einem Alter bekommen, in dem sie selbst bereits laengst Grossmuetter sein koennten. Kranke, meist schon aeltere Eltern, deren Nerven meist schon “flattern” sind in Deinen Augen gewiss eine Wohltat fuer die Kinder. Der Preis wohl, der fuer die Freiheit Deiner “Erwachsenen” zu bezahlen ist?

      Aus meiner Sicht, ist jedoch nur derjenige reif und “erwachsen”, der den Wert von Familie und Kindern erkennt, der ihre Beduerfnisse wahrnimmt und der diese Beduerfnisse auch zu stillen imstande ist. Das sind allerdings die Allerwenigsten, zumindest in westlichen, kranken Gesellschaften!

      Erschreckend fuer mich ist, dass Frauen an dem inzwischen erreichten Desaster einen enormen Verantwortungsanteil haben. Frauen wie Alice Schwarzer, Margret Thatcher, Condoleeza Rice, Steffi Graf, Angela Merkel, um nur einige wenige herauszugreifen. Erwaehnt muss allerdings auch diese Frau werden: die eigentlich sympathische, siebenfache (!) Mutter von der Leyen, die in Wahrheit jedoch ein Fluch (und eine immense Gefahr!) fuer alle natuerlich gebliebenen Frauen ist.

      Bei uns in Indonesien lernen Maedchen wie auch Jungs schon frueh, mit Babies und Kleinkindern umzugehen, dank groesstenteils immer noch vorhandener, intakter Grossfamilien, in welchen sie meist aufwachsen. Wenn noch keine Geschwister da sind, dann “ueben” und lernen sie vorerst einmal mit ihren Cousinen und Cousins, die meist unter demselben Dach oder zumindest in der unmittelbaren Nachbarschaft leben. Mit 16, 17 Jahren wissen die allermeisten indonesischen Jugendlichen bereits, wie man mit Kindern umzugehen hat und was Kinder wirklich brauchen, um selbstbewusst und gesund in ihr Leben zu starten. Somit sind diese Heranwachsenden bereits frueh erwachsen und wahrlich reif fuer eine gute, erstrebenswerte Zukunft im Kreise ihrer Familie und mit gluecklichen Kindern…

      Allein dieser tragische Umstand – das Alter der “Jungen Eltern”, die ihr erstes Kind heute fast 20 Jahre spaeter und damit eindeutig viel zu spaet bekommen – weist ebenfalls deutlich darauf hin, wie krank diese westlichen Gesellschaften sind. Dazu noch voellig verblendet von Geld, Macht, materiellen Werten, Ausbildungs- und Karrieresucht und dem, was man faelschlicherweise und im Grunde voellig missverstanden das “Recht auf Selbstverwirklichung” nennt. Dazu koennen (muessen jedoch nicht zwangslaeufig) Verwirklichungen in einem Single-Dasein, als Paar ohne (teures, nervendes) Kind, bei der Ausuebung von Yoga, beim Golfspielen, in diversen anderen Sportarten, mittels Reisen etc. etc. gehoeren.

      Die meisten Leute in den sogenannten westlichen Gesellschaften bekommen allerdings gar nicht mit, wie krank die diesen Gesellschaften angehoerenden Menschen in Wahrheit sind. Um dies zu erkennen, muessten sie auch wach sein und tatsaechlich wach sind genaugenommen nur die Allerwenigsten…

      Den wohl nur mehr Wenigen, die noch von den Alten und Erfahrenen lernen wollen, lege ich den deutschen Gehirnforscher und Paedagogen Prof. Dr. Gerald Huether nahe. Er weiss definitiv, wo es langgeht…


      .

      • März 25, 2016 um 9:53 am

        Neulich war im Rahmen des Absturzes der German-Wing-Maschine zu lesen, dass in Deutschland 4,5 Millionen Menschen wegen Depression behandelt werden.
        Insofern hast Du Recht mit dem, was Du sagst.

        Neulich war aber sowohl in der ZEIT wie in der FAZ ein Video zu sehen, des Inhalts, dass eben gerade in Indonesien psychisch Kranke in den Großfamilien versteckt und sogar angekettet werden. Ich habe mir das Video nicht angeguckt, weil ich mir das nicht antun wollte.
        Ich weiß aber von meinem Aufenthalt in Vietnam, dass es stimmt, dass in asiatischen Ländern behinderte resp. psychisch kranke Menschen vor der Gesellschaft versteckt werden. Man schämt sich für sie.
        So ist bspw. auch nie wirklich publik geworden, dass Agent Orange nicht nur die Wälder entlaubt, sondern bis in die dritte und vierte Generation hinein Missbildungen verursacht hat und immer noch verursacht.

        Das Problem ist doch, dass immer irgendwelche Leute so tun, als hätten sie ein funktionierendes Rezept, wie die Menschheit glücklich und friedlich leben kann. Die Wahrheit ist doch, dass keiner ein solches Rezept hat. Auch du nicht. Denn in Indonesien ist eben auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
        Und falls Du jetzt behaupten willst, es sind bloß wieder die bösen Westler, die in Indonesien Unheil anrichten, indem sie die Urwälder dort für Palmöl abfackeln, dann stimmt das nicht, weil Indonesien von seiner Geschichte her auch ohne die bösen Westler selber genug Probleme hat.

        Ich bin der Meinung, dass Leute, die funktionierende Rezepte haben, diese einfach leben sollen. Wenn das Rezept tatsächlich funktioniert, werden die Leute in deren Umfeld von selbst drauf aufmerksam und können das übernehmen, was für sie selber stimmt. Und wenn nicht, ist das deren Angelegenheit und nicht die von anderen.

        Andere Menschen über das richtige Leben zu belehren, ist auf jeden Fall kein funktionierendes Rezept. Das versucht die Menschheit seit zig tausend Jahren in West UND Ost, und es funktioniert meines Wissens nirgendwo. Deshalb hege ich so den Verdacht, dass vielleicht die ständigen Belehrungen und Einmischungen mit dran beteiligt sind, dass so viele Menschen Depressionen haben oder ihre Kranken vor anderen verstecken müssen.

        Glaubst Du nicht, dass man es besser trifft, wenn man davon ausgeht, dass es bei sieben Milliarden Menschen eher sieben Milliarden unterschiedliche Rezepte zum Glücklichsein gibt als bloß eines? Wie war das nochmal mit dem Vereinfachen und Verallgemeinern als Wurzel aller Verwirrung?
        Sind Rezepte, die für alle oder doch zumindest viele gelten sollen, nicht eben eine solche Vereinfachung und Verallgemeinerung?

        Und selbst, wenn du Recht mit Deinem Rezept Recht hättest: Was hast Du davon, wenn Du einem Blinden sagst, er soll bei Rot anhalten und bei Grün aufs Gas drücken?

        @ kleiner Hunger
        es ist vollkommen okay, Kommentare wie diesen in die Rubrik „Rülpser“ statt „Seufzer“ abzuheften 🙂

        • Der kleine Hunger
          März 25, 2016 um 10:02 am

          Rülpsen Sie, seufzen Sie, machen Sie doch was Sie wollen. 😉 und abheften ne, bin am entleeren, einer muss ja, bei den ganzen Le(e)hren Gewäsch, anstatt seine eigene Wäsche zu waschen. Was treibt dieser Hulk überhaupt auf Bali? Nachwuchs zeugen? Na Herzlichen Glückwunsch, ich muss auf´s Klo, sorry.

      • Der kleine Hunger
        März 25, 2016 um 9:56 am

        Sie aus Indonesien, sind Ihnen die politischen Umstände nicht bekannt oder propagieren Sie diese hier?

        Gegenwärtig steigen die Anstrengungen Indonesien zu Islamisieren (Zufall)

        Front Pembela Islam und die Laskar Jihad (wahrscheinlich finanziert von den Reaktionären, woher die Gelder kommen, können Sie sich gerne ausmalen) arbeiten fleissig
        an der Wiedererrichtung eines autoritären, die islamistischen Gruppierungen privilegierenden Regimes.
        (Hat ja nach 1945 noch nicht geklappt mit der Scharia)

        Nur mal so…………

  17. Der kleine Hunger
    März 25, 2016 um 10:50 am

    Ach und Ihr „Professor“ den man zuhören sollte, erzählt nicht´s neues oder meinen Sie, der hat´s erfunden lach.

    Stichwort: „Selbstorganisation“, (auch Entelechie)dazu dürfen sie gerne auf Aristoteles (Empedokles, Anaxagoras, Sokrates oder die seines Lehrers Platon zurückgreifen), sich gerne auch mit Thomas von Aquin, Leibniz, Goethe, Drisch unterhalten und wenn Sie dann noch Zeit haben, mit Kant und Schelling und wenn Sie dann noch Lust haben auch noch mit Marie Luise Heusler und und und

    Ich würd dann einfach irgendwo aufhören und mich mal selbst fragen, nur so als Tipp, keine Ursache, dazu reicht ein Bierdeckel, sie dürfen auch gerne ein ganzes Buchregal reinziehen, falls Sie Bier nicht trinken dürfen.

    • März 25, 2016 um 11:08 am

      Was mich immer wieder wundert:
      Sie nörgeln hier über MEINE Art und Weise, mich mit Dingen zu beschäftigen. Warum können Sie das nicht so stehen lassen und wollen genau das mit mir machen, was Sie annehmen, dass es meine Intention gegenüber anderen ist.
      Was genau ist es eigentlich, dass Sie immer wieder hierher kommen, wo es Sie doch ohne Maße zu ärgern scheint, was sie hier zu lesen bekommen?
      Wäre es nicht für Sie selbst viel gesünder, dem einfach aus dem Weg zu gehen?

  18. Der kleine Hunger
    März 25, 2016 um 11:21 am

    Mit wem „sprechen“ Sie, Bartonitz,

    mein Kommentar ging nach Bali.

    Ich komme nicht zu Ihnen, keine Angst, bin ja nicht der Tod.

    • Der kleine Hunger
      März 25, 2016 um 12:32 pm

      Ach Bartonitz,

      wie Sie sicher erkannt haben, auch Sie re-agieren nach dem Reiz- Reaktions Schema und das obwohl Sie nichteinmal gelesen haben was Sie da so reizt. Komisch gelle. Und wenn Sie mich schon Fragen was Ihre Intention ist, so fragen Sie sich das mal selbst. Ihre Zielausrichtung beschränkt sich ja lediglich auf das wiederholen und wieder geben, also von Zielorientierung weit entfernt um nicht zu sagen Ziellos. Planen Sie mal nicht so weit, die Zeit ist kurz um an Ihr Ziel zu kommen, die besten Jahre sind vorbei. Vielleicht liegt es ja daran, kein Ziel mehr vor Augen zu haben, da überkommt einen schon gerne mal das Verlangen zu sinnieren, nur worüber und wozu. Die Sinnlosigkeit Ihrer Selbst kann es doch nicht sein?

      • Der kleine Hunger
        März 25, 2016 um 12:37 pm

        Ergänzung:

        https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/image/title/SP/2000/35/300

        noch fragen? lach

        Auch die Dinos hat der Mensch überlebt, da werden so ein paar Affen sich doch nicht zum Affen machen.

        • Der kleine Hunger
          März 25, 2016 um 12:44 pm

          nicht vergessen, nur nicht dran gedacht

          Schöne Restzeit und Alles Gute und viel Sonnenschein. 🙂

          Ich geh dann mal, duschen……………ich laß Sie einfach mal im Regen stehen lach

          Tschüß………………….

      • März 25, 2016 um 12:44 pm

        Es war nicht Reiz sondern nur Verwunderung 😉

        • Der kleine Hunger
          März 25, 2016 um 4:09 pm

          Bartonitz,

          ihre Sinneswahrnehmung läßt zu wünschen übrig, das wissen Sie doch. In diesem Sinne erscheinen Sie nicht nur sehr leicht reizbar, ich würde mal behaupten, Sie müssen sich ständig beherrschen. Woher das kommt oder von wem Sie das übernommen haben 😉 Ihr „Kommentar“ (Was mich immer wieder wundert) von oben dürfte bereits auch für Sie genügend Hinweise beinhalten, nur lösen müssen Sie es schon selber. Bitte gerne.

          http://www.liliput-lounge.de/themen/wuetende-muetter/

          http://gesundpedia.de/Reizbarkeit

          P.S. Es kann auch sein, das garnicht Martin spricht aber auch das wäre nicht mein Problem, in diesem Fall empfehle ich allerdings, fallen Sie mal nicht auf sich selbst herein lach

  19. März 25, 2016 um 12:46 pm

    Die Neandertal-Mentalität der Besserung durch die Keule hat ihren festen Platz in der Geschichte. Der Untergegangenen.

    Stets unzufrieden, klagend,schreiend, schlagend ,schimpfend, materialistisch denkend,sich nie „impfend“,solche Menschen sind herumirrend.

    • Der kleine Hunger
      März 25, 2016 um 4:12 pm

      Muktananda,

      ihre Selbstbeschreibung grenzt schon an unglaublichen, fast, „geimpft“ sind Sie ja schon bis unters Dach und darüber hinaus, das reicht für die restliche Zeit. Schönen Waldorf-abgang oder so.

      • Der kleine Hunger
        März 25, 2016 um 4:21 pm

        Ach noch was, Schulnoten ja oder nein mögen ja eine Diskussionsgrundlage für eine Thematisierung sein, nur ohne Schulnoten als An-reiz zu missbrauchen um faschistoide Lehren (Ideologie) zu verbreiten, das ist nicht Verhandelbar. In diesem Sinne, lassen Sie sich nicht alleine, wenn Sie weinen oder nehmen Sie einfach von dem ein paar.

        Ich hab nämlich wirklich keine Zeit, ich weiß ja in Wirklichkeit sind Sie ein ganz lieber und ihre Decke bestellen Sie einfach mal, mehr kann ich auch nicht für Sie tun.

      • muktananda13
        März 25, 2016 um 4:49 pm

        Hätten Sie „Ihre“ anstatt „ihre“ geschrieben, so wären Sie fast ernst genommen… Sie können voll sympatisch erscheinen! Viele liebevolle Grüße.

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