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Elektrosmog: Nichtraucher werden vor Rauch(ern) geschützt. Müssten dann nicht auch Nicht-Mobiltelefonierer vor Mobiltelefonie(ern) geschützt werden?

Ich möchte einen alten Artikel nochmals nach vorne holen, da die akribisch recherchierende Jasina ein aktuelles Video zum Thema Handy-Strahlung mit bedenkenswertes Erkenntnissen veröffentlicht hat:

Dies ist der originale Text des Artikels:

Ich habe gerade von Lana einen Kommentar zu dem aktuell heißlaufenden Aritkel Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters an seine Tochter zur Erklärung erhalten, der stark zum Nachdenken anregt und die Frage aufwirft, ob wir ein Recht auf Schutz unseres Lebens haben, wenn Mobilfunkstrahlen in Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Oder ist das Thema auch nur wieder eins, das uns wie der Terrorismus dazu bringen soll, aus lauter Angst zu gehorchen? Aber lest selbst, was Lana schrieb:

<<<< Beginn der Kritik >>>>>>

…Wissen alle Eltern, wie gefährlich die Handystrahlung ist?

Wie ich oben schrieb, ist mein Sohn in der 11. Klasse. Wir haben auch ein Handy – aber nur für den Notfall -, wenn es nicht zwingend gebraucht wird, bleibt es aus! Es ist eine „Notfalllösung“ und so sollte man damit umgehen. Auch mein Sohn sieht es so. Er ist weder ein sogenannter „Streber“, noch ein „Besserwisser“ – einfach ein bewusst lebender Mensch und ich bin unendlich froh, dass ich ihm das vermitteln konnte… Er weiß mit seinen 17 Jahren, wie man sich gesund und biologisch gut ernährt, kennt die Gefahren von Handystrahlung und dergleichen und ist bemüht, ein selbstverantwortliches und einigermaßen gesundes Leben zu leben. Daheim haben wir uns ganz bewusst für ein schnurgebundenes Telefon entschieden – in unseren Haushalt kommt weder eine Mikrowelle noch ein schnurloses Telefon… Nein, ich bin keine „Ökotante“, wie man Menschen wie mich früher einmal betitelte (und wohl teilweise auch heute noch :) , aber ich mache mir Gedanken und „schwimme nicht einfach mit dem Strom“.

Und ich habe eine ganz große Sorge: Mittlerweile wird zum Glück bereits des öfteren über die Gefahren von Handystrahlung & Co. geschrieben und gesprochen… Aber eines begreife ich nicht: Wird z.B. Asbest in alten Schulen gefunden, wird saniert… Da lese ich dann im Internet z.B. Schlagzeilen wie diese: „26. Febr. 2010 – Fünf Berliner Schulen müssen wegen Asbest sofort schließen – betroffen sind 2000 Kinder“.

Das unsere Kinder jedoch täglich für bis zu 8 Stunden dermaßen den Strahlen ausgesetzt sind, ist für mich KÖRPERVERLETZUNG PUR!!! An unserem Gymnasium z.B. haben in der Regel 25-30 Jugendliche pro Klasse ein Handy bei sich, welches im Unterricht eingeschaltet ist! Vielleicht 2% von ihnen haben sich bei der Anschaffung Gedanken um den SAR-Wert gemacht. Die meisten haben – weil „in“ – ein Handy der Hersteller Nokia, Sony Ericsson oder gar das allseits so beliebte iphone, welche in der Regel weit über dem empfohlenen SAR-Wert liegen. So las ich z.B. vor Kurzem einen Bericht im www, der wie folgt lautet: „Der SAR Wert: das iPhone strahlt einem die Rübe weg. Auch das iPhone 4 hat einen SAR Wert von 1.17!“

Und zu alle dem steht noch zwei Straßen weiter – ganz nah an unserem Gymnasium – seit ca. 2 Jahren ein Handymast!!!

Nicht zu vergessen, dass an unserem Gymnasium (BaWü) in jedem Raum mit W-Lan gearbeitet wird – Computer über Computer! Wenn ich das auf die ganzen Schüler/Klassenzimmer der Schule hochrechne, sitzt mein Sohn – wie Millionen anderer Kids mittlerweile auch (und nicht nur wie in obigem Artikel betr. Asbest in der Schule, 2000 Schüler!!!) – auf einer „ZEITBOMBE“! Ich fühle mich/wir uns AUSGELIEFERT!

Ich achte daheim auf biologische und abwechslungsreiche Ernährung, schaffe mir weder ein DECT-Telefon noch eine Mikrowelle oder dergleichen an und dennoch kann ich meinen Sohn nicht schützen!

Was ist mit dem Grundgesetz?
Dem Menschenrecht?
Es besteht ja Schulpflicht!!!

Überall lesen wir, dass Handystrahlen und dergleichen stark im Verdacht stehen, Krebs hervorrufen zu können und unsere Kinder MÜSSEN täglich im Strahlenbunker sitzen!

Wer kann das verantworten?
Oder dient es zur Reduzierung der Überbevölkerung der Erde?
Oder gar zur Förderung und zum Verdienste der Pharmaindustrie???

Wie konnte es dazu kommen und wie können wir uns wehren?

Wenn bekannt werden würde, dass sich unter der Schule eine zu entschärfende Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen würde, würden wir unsere Kinder dann noch zwingen in die Schule zu gehen, bevor diese Bombe entschärft und die Gefahr gebannt wäre??? Würde es per Gesetz von ihnen verlangt werden???

Wie soll ich allein etwas in der Schule bewirken, wo die meisten Eltern einen bei diesem Thema nur fragend anschauen, weil sie gar nicht wissen wovon man spricht oder gar antworten: „Dann dürften wir ja gar nichts mehr – an irgendwas werden wir alle sterben!“

Warum macht sich kaum jemand klar, dass es sein könnte, dass wir in ein paar Jahren unsere an Hirntumoren erkrankten Kinder pflegen und wegsterben sehen müssen?
(Sorry – das ist natürlich sehr „dramatisch“ geschrieben – könnte aber durchaus Realität werden!).

Mensch, macht doch endlich die Augen auf und lasst uns gemeinsam aktiv werden!

Wir lieben doch unsere Kinder!

Wir wollen gesunde Kinder, die ein Recht auf ein Leben haben!

Wir bringen ihnen bei, nicht bei Rot über die Straße zu laufen, lehren sie, sicher Fahrrad zu fahren und setzen sie dennoch täglich dieser Riesengefahr aus!

Jetzt sagen oder denken sicher wieder viele, „wie soll man die Kinder dazu bewegen, ihre Handys auszuschalten? Was ist mit den Lehrern?“

Ich sage, zuerst müssen wir selbst Vorbild sein!!! Wenn wir ihnen vermitteln und erklären, dass diese Dinge absolut schädlich sind, dann werden auch unsere Kinder begreifen!
Wenn wir selbst diese Tatsachen ignorieren, wie sollen dann unsere Kinder die Situation erkennen?

Aber natürlich kann ich nicht allen Kids klarmachen, dass sie besser ihre Handys ausschalten sollten, wenn ihre Eltern zuhause dazu sagen würden „das ist wohl eine hysterische Tante.. – uns geht’s doch gut, oder sehen wir krank aus?“. Ich würde nur einen kleinen Teil der Schüler zum Nachdenken bringen können… und auch ein Verbot der Schulleitung würde nicht fruchten, da man nicht rund um die Uhr die Handys aller Schüler – und Lehrer! – kontrollieren könnte und auch das Einsammeln der Handys nicht akzeptiert werden würde.

Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Dann wird eben ein Strahlenschutz um die Schule gebaut! Wenn ich im Kino bin, habe ich auch keinen Handy-Empfang.

Es muss doch eine Lösung geben!

Es reicht doch, wenn wir uns nicht dagegen wehren können, wenn unsere Nachbarn ringsherum uns gedanken und verantwortungslos mit ihren schnurlosen Telefonen etc. einstrahlen (ein schnurloses Handy z.B. strahlt meines Wissens nach bis ca. 50 m weit!) und wer nicht das Glück hat, sich ein Haus im Grünen leisten zu können – weit ab von allen anderen und vor allem auch von Handymasten -, der muss damit leben (auch wenn es vielleicht ein kurzes Leben sein wird!).

Es wurde ein „Gesetz zum Nichtraucherschutz“ beschlossen…

Handystrahlen sind wahrscheinlich noch viel, viel gefährlicher!!!

Es wird für so vieles Geld aus dem Fenster geworfen…

Man sollte die Schulen verklagen, dass sie das zulassen!

Einfach die Kinder daheim behalten und streiken!

Aber wenn es nur einer macht… dann wird sich nichts ändern…

Ich könnte noch unendlich weiter schreiben – es treibt mir die Tränen in die Augen und ich könnte verzweifeln, wenn ich über dieses Thema spreche.

Wir misshandeln und quälen unsere Kinder und setzen sie unglaublichen Gesundheitsrisiken aus… und alle schauen zu!!!

Auch sie haben doch ein Recht darauf, 50, 60, 70 oder gar 80 Jahre alt zu werden und selbst zu bestimmen, ob sie gesund leben wollen oder ob es ihnen gleich ist.

Sie bekommen doch nicht einmal mehr die Chance…

Es ist alles sooooo traurig…

Lana

  1. Lana
    Dezember 21, 2011 um 12:04 pm

    Vielen Dank, Guido, für diese interessanten Links!

  2. Dezember 21, 2011 um 4:58 pm

    @ Net Collider

    Ich hatte 2 Links zum Thema angegeben, welche die Problematik des Mobilfunks aus biologischer, nachvollziehbarer Sicht beschreiben. Empirische Daten, ohne Interessenkonflikt, werden Sie nicht finden, genau wie bei der Klimadebatte, bei der Impfdebatte, und all den anderen Debatten.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  3. Drumer
    Dezember 22, 2011 um 3:39 am

    Erstmal ein paar Kleinigkeiten:

    -Das wichtigste worüber wir uns klar werden müssen ist die Tatsache, dass wir hier über elektromagnetische Wellen also Licht reden! (http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Welle) Diese werden durch ihre Wellenlänge oder Frequenz (nicht das gleiche) beschrieben.

    -Die Handystrahlung als solche (und auch die von Hotspots und anderen WLAN-Modems) liegt in der Näher der Strahlung, die von jedem Fernseh- und Radiosender abgegeben wird. Das ist nämlich der Bereich in dem die Frequenz im Megahertz-Bereich liegt. Diese Wellen sind also langwellig.

    -Was bedeutet das jetzt? Langwellige Photonen (Lichtteilchen) sind Energiearm. Je langwelliger desto Energieärmer. Vom sichtbaren Spektrum aus kommen im langwelligen Bereich zunächst die Infrarot- (Wärme), die Terrahertz-, Mikrowellen und dann die besprochenen Rundfunk-Strahlung. Diese Strahlung hat die Möglichkeit Wasserstoffbrücken zu spalten. Das klingt jetzt erstmal nach etwas ist aber relativ banal, da sich diese Wasserstoffbrücken bei den meisten Molekülen regelmäßig spalten und neu bilden.

    -Problematisch wird es, wenn große Mengen dieser Strahlung auf unser Gewebe treffen. Dies passiert zum Beispiel in (und damit meine ich wirklich IN!) einem Mikrowellenherd, in direkter Nähe einer Radarstation oder zu dicht vor einer Infrarotlampe. Bei allen drei Punkten ist es wichtig, dass man zum einen dicht an der Quelle ist und zum anderen wirklich große Mengen abgegeben werden. Diese werden von modernen Handys und Sendemasten bei weitem nicht erreicht.

    Jetzt zu dem Punkt mit der krebsverursachenden Wirkung:

    Die WHO hat Handystrahlung in die Liste der „potentiell krebserregende Stoffe“ (http://en.wikipedia.org/wiki/International_Agency_for_Research_on_Cancer) aufgenommen. Man muss wissen, dass darin auch Stoffe wie Kaffeesäure und andere mit denen wir täglich in Kontakt kommen enthalten sind. (http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_IARC_Group_2B_carcinogens)

    Die Studie auf der diese Einstufung aufbaut kann zwar eine signifikanz feststellen, diese ist allerdings nicht hoch genug um nicht etwas einen statistischen Fehler, ein Rauschen oder ähnliches auszuschließen.

    Wäre Handystrahlung wirklich gefährlich würde sie, wie UV-Strahlung, Ionisierende Strahlung, Acrylamid, und viel viele andere Stoffe bei denen „die Wirtschaft“ auch ein großes Interesse hat, dass sie weiter auf dem Markt bleiben in den Kategorien 2A oder 1 aufgelistet werden. (Wobei bei der kategorie 2A auch noch viel Prüfungsbedarf ist 😉 )

    Es gibt im übrigen durchaus wahre Anekdoten, dass in einigen Gegenden Handymasten aufgestellt wurden, woraufhin sich die Menschen wegen Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Übel, und vielen vielen anderen Beschwerden beschwerten, woraufhin herauskam, dass der Mast noch längst nicht in Betrieb war. 😉 Man sollte also nicht alles so heiss essen, wie es serviert wird.

    Macht euch also bitte alle keinen zu großen Kopf darum. Wenn in zukunft plötzlich die Physik- und Chemieprofessoren an eurer Uni keine Handys mehr haben und in ihrem Fachbereich ein Verbot der Teile fordern, DANN kann man sich das vl. nochmal überlegen. 😉

    Bis zu diesem Zeitpunkt bleibe ich dabei, dass momentan ist Panikmache. =)

    LG
    max

  4. Dezember 22, 2011 um 8:08 pm

    Hallo „Net Collider“,
    was Sie als „kaltherzig“ sehen möchten und als versuchten Rausschmiss interpretieren – nun gut.
    Ich schätze Kontrapunkte.
    Was ich überhaupt nicht gut haben kann, wenn ich mit einem Alten Muster konfrontiert werde. Es ist
    „Die Verweigerung der REALITÄT anderer Menschen“.

    Ich erinnere mich – immer wieder gerne – an einen Zahnarzt, der mir nach einer nervtötenden Zahnbehandlung beim Ziehen des Zahnnervs erklärte: Das KANN nicht mehr weh tun. Nun gut, er machte eine zweite Füllung, es tat wieder schrecklich weh, er zog den Nerv, und wir beide sahen, wie der Nerv auf dem kleinen Bohrer zuckte.
    Wenn Menschen sich Sorgen machen, wenn Menschen kritiseren und aufbegehren, kann man ihnen – mit dem Status Nichtwissenheit – das Recht darauf nicht absprechen.

    Eine intakte Gemeinschaft kann sich nur darauf begründen, jede Befindlichkeit der Mitglieder als authentisch zu bewerten. Wer Angst äußert, HAT Angst, wer verwirrt ist, IST verwirrt.

    Ein weiterer wichtiger Wert in einer Gemeinschaft ist für mich, dass der Stärkere den Schwächeren beschützt, das Empfindliche vor dem Brachialen schützt in der Absicht, Verletzungen Chance auf Heilung zu geben. Hände, die schlagen, statt zu streicheln – ich sage das ganz allgemein! – fordern mich aus meiner Stille heraus.

    In meiner Welt hat niemand das Recht, egal um was es bei einer Auseinandersetzung geht, sich auf destruktive Weise um seine Mitmenschen zu „kümmern“.

    Damit, so hoffe ich, erklärt sich die deutliche Art meiner Einmischung.
    Bleiben Sie uns bitte auf eine Weise gewogen, die das individuelle Menschsein berücksichtigt.

    Wolfgang

    • Net Collider
      Dezember 22, 2011 um 11:33 pm

      So destruktiv Ihr letzter Kommentar war, so konstruktiv war dieser. Ich werde reflektieren.

      VG

      • Dezember 23, 2011 um 1:14 am

        Danke.
        Ich möchte etwas ergänzen.

        Mit dem entsprechenden Bewusstsein sind Menschen gegen Strahlungen, Gifte und andere Angriffe geschützt.

        Menschen mit Bewusstsein kämen niemals auf die Idee, offensichtlich schutzlose Menschen weiter zu schwächen.

        Stärke ist für mich ein Geschenk, das man nur behält, wenn man es weiter verschenkt.

        Bewertungen von Teilergebnissen? Nun ja, zählen wir mal im Stile von Gewinnern am Ende zusammen.

        Wolfgang

  5. Lana
    Dezember 23, 2011 um 2:20 am

    Danke für Ihre Worte, Herr Jensen… Es ist, wie Sie es sagen: Wer Angst äußert… hat Angst. Und es ist kein schönes Gefühl, für seine Angst auch noch „gestraft“ oder „beschimpft“ zu werden. Ich habe mich zu Beginn dieser Situation gefragt, warum man nicht versuchte, mir die Sorge durch überzeugende Argumente zu nehmen und mich zu beruhigen, sondern sofort mit Beschimpfungen und Verurteilung reagiert hat… Was das Thema Bewusstsein angeht, so beschäftige auch ich mich seit längerer Zeit damit. Begriffe wie Gesetz der Resonanz, Quantenphysik, die Erschaffung der Realität sind mir nicht fremd. In vielen Bereichen meines Lebens schaffe ich es, dementsprechend zu denken/zu leben/zu handeln, doch wenn es um mein Kind geht, ist die Sorge immer noch stärker… Ich werde auch weiterhin meine Ängste und Sorgen äußern, denn sie für mich zu behalten, um nicht Gefahr zu laufen „verspottet“ zu werden… Nein – das würde mich auch nicht weiterbringen. Ich danke allen, die versuchen, Menschen wie mich zu verstehen… Wenn es nicht immer schon kritische Menschen gegeben hätte… wo wären wir heute???
    Ihnen allen wünsche ich sorgenfreie und harmonische Weihnachtsfeiertage…
    Liebe Grüße, Lana

    • Net Collider
      Dezember 23, 2011 um 11:35 am

      Bestrafung lag nicht in meiner Absicht, eine Beschimpfung kann ich nicht erkennen. Ich sehe jedoch ein, dass die Argumente mit Verständnis hätten vorgebracht werden sollen, oder ich hätte mich von Anfang an heraus halten sollen. Das Verhindern des Durchsetzens einer Panik ist sicher ohne „Niederschlagung“ zu erreichen. Das fällt mir schwer bei Argumentationsketten, die ich an der Basis schon für Blödsinn halte. Aber eine für mich entscheidende Aussage Wolfgang Jensens ist die Kritik an der „Verweigerung der Realität anderer Menschen“. Und das trifft es. Es tut mir Leid, Lana.
      Ich werde versuchen daran zu arbeiten und vermute, dass ich hier entsprechende Rückmeldung erhalte, wenn ich mich nicht zügeln kann.

      VG

  6. Dezember 23, 2011 um 2:44 am

    Hallo Lana,
    vielen Dank für Ihre zustimmenden Wort.
    Wer in unserer Welt keine Angst hat, ist krank, oder sich der Ursachen bewusst. Wer seine Angst nicht zeigen darf, wird immer kränker – bewusstloser. Für mich macht es wenig Sinn, einzelne Ängste einzelner Menschen aufzuspüren, so wie es zewcklos ist, jedes Kind vor dem Verhungern oder einem Missbrauch zu bewahren; es klingt bitter, leider Realität. Es macht mehr Sinn, sich für ein neues System einzusetzen und ein am Schaffen eines neuen Bewusstseins Mitzuwirken; das hilft ALLEN.

    Zu ihrer Sorge um ihr Kind, liebe Lana, erlaube ich mir einen sparsamen Kommentar, mit dem ich mich keineswegs in Ihre Verantwortung einmischen möchte.
    Wenn Angst der Grund für fehlendes Bewusstsein ist und einen Menschen (relativ) schutzlos macht, wäre es wirklich fatal, einem Kind den natürlichen Schutz, den es hat, damit zu schwächen, indem man (besonders als absolute Vertrauensperson Mutter!) Ängste auf es überträgt.

    Meine Empfehlung
    Lassen Sie ihr Kind unser Affirmationen für Kinder lesen (oder lesen Sie ihm vor), zeigen Sie ihm unsere Tierbilder, schaffen sie sich ein Symbol für die perfekte Ordnung und visualisieren es so oft es geht. Angst ist ein zentral wirkendes Gift – Liebe ist der perfekte Schutz.

    Ich wünsche, Sie nehmen mir meine Worte nicht übel. Es ist nur die „Hand“, die ich jedem Menschen reiche.

    Wolfgang

  7. Dirk Sendelbach
    Dezember 23, 2011 um 7:35 am

    Nur so mal am Rande.. Hat sich durch diese Diskussion das Nutzungsverhalten hinsichtlichlich Mobilfunk, DECT, W-Lan usw. bei den Diskussionsteilnehmer verändert?
    Lana’s Einstellung ist mir klar.

    • Dezember 23, 2011 um 9:11 am

      Was große Sendeanlagen angeht, bin ich erst enmal vorsichtig. Ansonsten nehme ich an, dass Handy und WLAN OK, sind. Werde aber das Telefonieren mit dem Handy erst einmal auf ein Minimum berschränken und nach weiteren Studien schauen.

  8. Dirk Sendelbach
    Dezember 23, 2011 um 10:21 am

    Meine Empfehlung zu W-Lan: Nach Möglichkeit die Sendeleistung reduzieren und ggf W-Lan bei Nichtnutzung abschalten. Einige Routermodelle bieten hier eine „Nachtschaltung“ bzw. „Zeitschaltung“ an.

  9. Net Collider
    Dezember 23, 2011 um 10:52 am

    Meinen W-LAN-Router habe ich immer zwischen 02:00 und 07:00 Uhr deaktiviert; ehrlich gesagt wegen des Stromverbrauchs, denn der Router steht 5m entfernt in einem anderen Zimmer, da sollte die am Körper ankommende Leistung vernachlässigbar sein, abgesehen davon, dass er ja nur bei Kommunikation mit Geräten und ab und zu ein „hier bin ich“ sendet.

    Als weiterer Tipp: Manche Router kann man auch auf automatische Sendeleistungsanpassung konfigurieren – je nach Empfangsqualität der Clients wird die Leistung dann auf ein notwendiges Minimum herabgesetzt.

    VG

  10. Dirk Sendelbach
    Dezember 23, 2011 um 11:17 am

    Vielen Dank für den Tipp „automatische Sendeleistungsanpassung“ Diese Möglichkeit hatte ich bisher bei meinem Router übersehen. Jetzt ist diese Option aktiv

    • Dezember 23, 2011 um 12:29 pm

      Hab mich gleich angeschlossen. Mein Router schaltet allerdings automatisch das WLAN runter, sobald kein Gerät mehr angedockt ist. Muss dann nur mein Handy entsprechend umstellen.

      • Net Collider
        Dezember 23, 2011 um 1:09 pm

        Sie meinen die Sendeleistung?
        Was meinen Sie mit „Handy entsprechend umstellen“?

        • Dezember 23, 2011 um 1:22 pm

          a) Das nehme ich an. Wenn im Handbuch steht, dass sich der Betrieb auf ein Minimum runterfährt sollte damit ja weniger Leistung beim Senden erfolgen, sonst würde ja nicht Energie eingespart, oder?
          b) Damit es sich nicht mit dem WLAN verbindet.

          • Fluß
            Januar 31, 2016 um 4:13 pm

            Ich habe einen Stick. Sehr praktisch – ich entferne ihn einfach.

  11. Net Collider
    Dezember 23, 2011 um 1:44 pm

    a) Ja. Möglicherweise auch, wenn sich Geräte vervunden haben, aber nicht kommunizieren.
    b) Das würde ich nicht empfehlen, denn dann wird der Datentransfer über GSM/UMTS abgewickelt, was vermutlich deutlich mehr Sendeleistung erfordert, es sei denn, Sie haben es deaktiviert.

  12. Lana
    Dezember 23, 2011 um 2:54 pm

    Vielen Dank, Net Collider – wir sind ja alle „nur Menschen“ und reagieren manchmal/oft impulsiv und aus dem Bauch heraus. Mein anfänglicher Text war ja auch nicht gerade zurückhaltend 🙂 Wir sind ja hier um uns auszutauschen und unseren Horizont zu erweitern und wenn wir alle in der Lage sind, uns auch entschuldigen zu können, wenn uns mal „die Sicherung durchgebrannt ist“, dann sind wir doch schon auf dem richtigen Weg…

    Herr Sendelbach:
    Vielen Dank für den Tip mit der Nacht- bzw. Zeitschaltung des Routers – davon hatte ich auch noch nicht gehört und werde diesen Rat an meinem Bekannten-/Freundeskreis weitergeben!

    • Net Collider
      Dezember 23, 2011 um 11:33 pm

      Liebe Lana!
      Wir werden sicher noch häufiger aneinander rasseln – eine Chance mich im Umgang zu verbessern! Wenn es mir nicht auf Anhieb gelingt, zähle ich auf Wolfgang Jensen, der mich mehr oder weniger dezent darauf hinweisen wird!

      Danke an beide und frohe Weihnachten!

      • Lana
        Januar 3, 2012 um 2:28 pm

        Hallo Net Collider – ich war länger nicht mehr hier und möchte mich natürlich für die wirklich netten Worte bedanken 🙂 „Aneinander zu rasseln“ kann ja auch produktiv sein – smile und wir haben ja alle unserer Ecken und Kanten. Ich freue mich um so mehr, wenn eine solche Diskussion eine so nette Wende nehmen kann und bin immer offen für neuen Input.
        Ganz liebe Grüße!

  13. Januar 3, 2012 um 10:32 am

    Habe noch etwas in meinem ‚Archiv‘ gefunden :

    http://www.feb.se/emfguru/EMF/genotoxic/Genotoxic-EMR-paper.htm

    Sehr umfangreich, aber es ist eine der aussagekräftigsten Arbeiten zum Thema, die ich kenne.

    Gruß Guido

  14. Lana
    Januar 3, 2012 um 2:30 pm

    Dankeschön „gold-dna“ für den Link – da haben wir ja wieder zu lesen… Ich bin sehr gespannt…

    Allen hier noch ein gesundes, glückliches, erfolgreiches, von Liebe erfülltes und vor allem gesundes Jahr 2012! Ich hoffe, es haben alle die Feiertage und den Jahreswechsel gut überstanden…

  15. Januar 11, 2012 um 10:20 pm

    Hm, dieser Vortrag von Prof. Konstant über Skalarwellen (siehe Teslars Werk) macht zur Verwendung von Handys doch sehr nachdenklich, denn diese Wellen gehen in den biologischen Bereich …

  16. Februar 26, 2012 um 7:30 pm

    Und auch dieses Thema lässt nicht los. Gerade gefunden:

    Reaktionen auf den internationalen Stand der Erkenntnis

    In England warnt die britische Strahlenschutzbehörde NRPB bereits 2005:

    Aufgrund der Ergebnisse der neuesten internationalen Studien REFLEX (EU), Naila (D) und TNO (NL) sind die Sorgen hinsichtlich der Strahlengefahr durch Handys gewachsen und die Warnung an die Eltern gerechtfertigt, kleine Kinder Handys nicht benutzen zu lassen.

    In Österreich gibt die Wiener Ärztekammer 2005 zehn Leitlinien für das Telefonieren mit Handys heraus und rät, dass Kinder unter 16 Jahren Mobiltelefone nur im Notfall benutzen.

    Die Europäische Umweltagentur setzt 2007 das Gefahrenpotenzial von Mobilfunkstrahlung auf die gleiche Stufe wie Asbest und PCB.

    In Russland warnt die russische Strahlenschutzkommission (RNCNIRP) 2007 in einem eindringlichen Appell vor den Risiken der Mobilfunkstrahlung für Kinder und Jugendliche:

    Durch deren zu erwartende längere Nutzung von Mobiltelefonen sind bereits im Alter von 25 bis 30 Jahren Tumorbildungen wahrscheinlich, im Alter von 50 bis 60 Jahren depressive Syndrome, Demenzerkrankungen und andere Degenerationen der Gehirnnerven.

    In Frankreich werden 2009 der Gebrauch von Mobiltelefonen an Volksschulen, 2010 der Verkauf von Handys für Kinder unter 6 Jahren sowie Handywerbung, die sich an Kinder unter 14 Jahren richtet, verboten.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft 2011 Mobilfunkstrahlung (wozu u.a. auch WLAN, DECT Telefone, Bluetooth zählen) als potenziell krebserregend ein.

    Und noch ein Prof. aus dem Fach, der auf die Gefahren hinweist:

  17. Lana
    Februar 27, 2012 um 4:15 pm

    Ja… wenn kleine, unbedeutende Mütter ihre Ängste aussprechen, werden sie belächelt… Es freut mich, dass dieser letzte Eintrag erfolgt ist… Vielleicht stimmt es einige Menschen doch nachdenklich… Vielen Dank, Herr Bartonitz…

  18. Januar 3, 2013 um 9:11 am

    Hier war es lange still. Zeit mal wieder zu aktivieren?
    Jedenfalls gibt es Anlass, weil es einen neuen Artikel auf BUERGESTIMME gibt, der Anlass zu Be-denken gibt:
    Zeitbombe in der Küche: die Mikrowelle
    Kategorie 1: Krebserzeugende Auswirkungen
    Kategorie 2: Zerstörung des Nährwertes der Nahrung
    Kategorie 3: Biologische Auswirkung von Mikrowellenstrahlung auf Menschen
    Einen ausführlichere Text mit noch mehr Aha´s habe ich dann auf noch Zentrum der Gesundheit gefunden:
    Mikrowelle und Krebs

    Scheinbar verursacht die Mikrowelle pathologische Prozesse, die auch bei Krebs nachgewiesen werden. Die Mikrowelle zerstört die natürlichen Reparaturmechanismen von Zellen.

    Darin gibt es auch noch das folgende Video:

  19. September 10, 2013 um 5:58 pm

    Lesenswert, wenn auch leider nur in Englisch verfügbar:

    http://de.scribd.com/doc/23822010/Overloading-of-Towns-and-Cities-With-Radio-Transmitters-Cellular-Transmitter

    Auch hier zeigt die reale Bildersprache, was es mit dem technologischen Fortschrit wirklich auf sich hat.

    Gruß Guido

  20. September 21, 2014 um 11:02 am

    Da ist eine Sache, die mich auch immer sehr beschäftigt. Ich benutze kein W-LAN, das Handy nur zum SMS schreiben oder Notfall und dann mit Schutz, und was weiß ich, was in der Nachbarwohnung neben meinem Schlafzimmer ist? Es ist zum kotzen! Das macht mich total wütend, vor Allem die Verantwortungslosikeit und Ignoranz der meisten Menschen, die durch ihr Verhalten die Gesundheit der anderen gefährden! Im Übrigen ist das mit den Rauchern nicht viel besser, auch wenn es Gott sei Dank ein paar Maßnahmen gab. Aber die verhalten sich ja auch so, als ob sie allein auf diesem Planeten wären!

  21. Gerd Zimmermann
    Januar 30, 2016 um 6:18 pm

    Ja, und jetzt ?

    Mobilfunknetze, WLAN, Mikrowellen, Rundfunkwellen, Hochspannungsleitungen,
    Radar, HAARP, kosmische Strahlung, Gammablitze usw., usw.

    Ja, und jetzt ?

    Ich kenne kein Bewusstsein, aus dem all diese Schwingungen hervorgehen,
    dass durch den Tod um das Leben gekommen ist.

    Das Gesamtbewusstsein schwingt mit ca 1,2 Mio Mrd Mrd Hz.

    Quelle: http://www.alexpetty.com
    Google : Walter Russel
    Gold-DNA nennt zwar nicht diese Zahl ? beschreibt aber das Gesamtbewusstsein .

    Ein Vorschlag : Das Gesamtbewusstsein des Kosmos abschalten.
    Kein HAARP und keine Handys mehr, allerdings auch keine Materie.

    • muktananda
      Januar 30, 2016 um 6:48 pm

      Die Projektion des Bewusstsein nennt man Sein.
      Dies ist Maya. Dies wird geboren, erhalten und zerstört.
      Nur dies.
      Das Bewusste Sein bleibt immer ungeboren und unzerstört.
      Dies eine ist Das Licht , was jeder ist.
      Ausnahmslos.
      Ohne ein „Jeder““ zu bleiben.

      DIESE EINE GANZHEIT IST UNZERTRENNLICH- die Trennung ist nur an der äußeren Oberfläche, da sind all ihre Bewegungen .
      Jede Welle glaubt nur an „sich“. Und dies ist Maya.

  22. Gerd Zimmermann
    Januar 30, 2016 um 8:14 pm

    Kein Kommentar.

    😈😠😬😮😅😑😉😊😇

  23. Februar 1, 2016 um 11:23 am

    Für gesundheitsverträgliche mobile Kommunikation: https://www.diagnose-funk.org/

    Blaues Licht hat als Zeitgeber eine essentielle Funktion für den menschlichen Körper. Steht es zur richtigen Tageszeit in angemessenen Mengen zur Verfügung, wirkt es sich sehr positiv auf Attribute wie Leistungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen aus. So ist es beispielsweise im Sonnenlicht in den Mittagsstunden stärker und in den Abendstunden schwächer vertreten, im Vergleich zum Rotlichtanteil. Der tageszeitenunabhängige kontinuierliche hohe Blaulichtanteil mancher Kunstlichtquellen (z.B. Weißlicht-LEDs) könnte hingegen bezüglich des circadianen Rhythmus‘, der visuellen Leistung und einer eventuellen Netzhautschädigung problematisch sein, auch oder gerade weil bei der Lichtexposition einiger künstlicher Lichtquellen, wie einem Display, natürliche Schutzreflexe, wie das Blinzeln, vergessen beziehungsweise unterdrückt werden.

    Zur Vermeidung von zu viel blauem Licht, zum Beispiel in den Abendstunden, ist der Einsatz von warmweißen Lichtquellen (Farbtemperatur < 3300 K) oder die Nutzung von Filtergläsern (gelb) bei der Bildschirmarbeit ein Lösungsansatz.

  24. Martin Bartonitz
    Juli 1, 2016 um 4:24 pm

    Ein Whistleblower über Elektromagnetische Wellen, die u.a. auch als Waffen verwendet werden:

  25. Januar 12, 2017 um 10:48 am
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