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PEGIDA: Ihr seid nicht das Volk! Ihr seid Scheiße!

Pegida

Hier sind sie wieder,
die altbekannten Militanten…
Sie manipulieren, sie propagieren,
Sie wüten, wühlen, und verführen…
Sie meckern und maulen…
Sie johlen und jaulen…
und dann kommen die Naiven, die Unwissenden,
die Dummen, die Deppen, die Doofen,
in Massen dahergerannt und herbeigeloofen,
und sie mischen mit
im gegenwärtigen Wahnsinn,
sie gröhlen und schreien,
sie wiederholen willigst
die Pegida-Propganda-Parolen,
und sie behaupten frech und unverholen:
Nur wir sind die wirklichen Patrioten…
und alle die widerwillig sind,
denen rücken wir sofort auf der Stelle…
sehr überzeugend gewaltsam auf die Pelle…
die verprügeln wir…
denen verhauen wir die Felle!
ABER…
die üblen Pazifisten,
diese friedliebenden feigen Typen,
sie tragen dann die Verantwortung…
sie haben die Schuld… sie sind zu belangen…
Sie haben all den Unfug angefangen;
das sind die wahrhaftigen Idioten…
Und wir… die Randalierer,
wir…die Radikalen…
die extreme Rechten…
wir Brüllen, und Schläger…
wir Knuppelträger…
wir Banditen und Brandstifter…
wir sind die wirklich „Guten“
und die andern,
die nicht mitbrüllen,
die nicht mitrandalieren…
das sind die Schuldtragenden…
sie muss man anprangern …
des Bösen bezichtigen…
verurteilen und verklagen…
denn das sind allesamt
die wahrhaftig Schlechten…
Also man paße gut auf…
Man achte genau…
Und das wäre für heute
der bewußt rechtswidrige Zirkus…
das Kasperltheater…
und die Hampelmannschau.

Gerhard A. Fürst
21.1.2016

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. Januar 24, 2016 um 11:00 pm
  2. muktananda
    Januar 23, 2016 um 8:07 pm

    Wenn die Gesellschaft nicht auf Liebe und Intelligenz erbaut ist, so ist sie dem Winde geweiht.

  3. Januar 23, 2016 um 4:35 pm

    Hier was zum Orwellschen „Gutmenschen“, ich finde, das entspricht doch ziemlich genau dem, womit wir es heute zu tun haben:

    „Den omnipräsenten „Big Brother“ entlarvte Orwell in seinem Werk nicht als, den einen bösen Despoten, auf den sich leicht die Schuld abwälzen ließe, sondern als fiktive Symbolfigur einer verachtenswerten Ideologie, die nur Bestand haben kann, in dem sie ihren größten Feind, die Individualität unterdrückt. Nicht durch direkte staatliche Repressalien, sondern durch die willfähige und kritiklose Mithilfe derer, die das Kollektiv der erstrebenswerten und propagierten Gesinnung bilden. In seinem Werk ließ Orwell diese Gutmenschen, die eigentliche Gefahr werden. Aus ihren Reihen rekrutieren sich die, die glauben zu erkennen, wessen Gedanken im Sinne einer moralisch, ethisch und politisch höherwertigen Ideologie reaktionär und damit zu bekämpfen ist. Sie stellen bereitwillig die Denunzianten, Richter und Vollstrecker. Orwell erkannte, der wahrhaft totalitäre Staat bedarf einzig einer funktionierenden Gesinnungskonditionierung. Die Unterdrückung der nicht Linientreuen übernehmen dann die entsprechend Konditionierten, in größt möglichem Eifer ihrer persönlichen Befähigung. Der Feind ist immer der Reaktionär, der nicht im Sinne einer als fortschrittlich gepriesenen Entwicklung, seine individuellen Werte widerstandslos aufgeben will.“

    http://freigeistblog.com/2014/11/28/neusprech/

    Und weil wir gerade bei Orwell, Bücherverbrennung und Pegida sind: Der Fall von Akif Pirincci zeigt doch recht deutlich, wie weit wir mit der „Gesinnungskonditionierung“ oder „Gesinnungsdiktatur“ (wie er es nennt) schon gekommen sind. Da wird ein „böses“ Wort aus dem Zusammenhang gerissen und eine komplett andere Geschichte daraus gebastelt und schon ist eine Existenz vernichtet. Seine Bücher sind inzwischen wohl wieder erhältlich, aber erschreckend ist die Sache doch. Und vermutlich erst der Anfang.

    Falls es jemanden interessiert, hier das Interview:

    P.S.
    Ich denke, diese „Ja, Aber“-Kultur (vom Kleinen Hunger als „Ambivalenz von gleichzeitig beobachtbarer (Dennoch-)Zustimmung und (Dennoch-)Verweigerung“ beschrieben) ist teilweise auch der „Gesinnungsdiktatur“ zuzuschreiben. Die Menschen haben das Bedürfnis ihre Meinung zu sagen, trauen sich aber nicht, um nicht sofort in die rechte Ecke geschoben zu werden (inzwischen ist man schon rechts, wenn man „Gutmensch“ sagt, hab ich irgendwo gelesen), und deshalb versuchen sie schon im Vorhinein, sich davon zu distanzieren, also quasi für ihre Meinung zu entschuldigen.

    • Der kleine Hunger
      Januar 23, 2016 um 5:45 pm

      Das von Orwells Partei vorgeschriebene »Zwiedenken« institutionalisiert geradezu die staatlich gewünschte Verwirrung: Verbreite Thesen, die sich gegenseitig widersprechen; gewöhne dann die Menschen daran, beide Thesen gleichzeitig zu glauben und trotz innerer Unlogik nicht zu hinterfragen. Am Ende kann man jede Lüge erzählen – die Leute werden gelernt haben, aufrichtig alles zu glauben. Menschen verdrängen am Ende die Existenz einer objektiven Realität.
      Lebenslügen ganzer Gesellschaften bleiben so sehr lange nicht hinterfragt!

      Desorientierung der Bürger dient letztlich der Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Status quo.

      kurz: Desorientierung ist letzenendes erwünscht und Ambivalenz als methodisches Mittel dazu.

      noch kürzer

      Ambivalenz ist Hauptsymptom der Schizophrenie.

      • Januar 23, 2016 um 7:01 pm

        @ Kleiner Hunger

        Ja, so sieht es aus, trotzdem bleibt die Frage: Wie zur Hölle funktioniert das und warum?

        Man kann ja eine gewisse Zeit, gewisse Dinge glauben, aber spätestens, wenn sich etwas offensichtlich widerspricht bzw. klare Fakten auf dem Tisch liegen, die dem eigenen Weltbild widersprechen, dann muss man doch auf die Idee kommen, das zu hinterfragen. Wieso merken das so viele nicht? Das kann doch nicht nur an der Gewöhnung liegen, die Leute haben doch trotzdem noch ein Gehirn und Augen im Kopf.

        In Deutschland ist das Weltbild vieler Leute aber derart verdreht, dass man sie eigentlich in die geschlossene Anstalt einweisen müsste, stattdessen spielen sie sich als Moralapostel und Meinungsmacher o.ä. auf und werden dafür noch bejubelt.

        Ich finde es im Moment echt gruselig und denke ernsthaft darüber nach auszuwandern. Nicht nur wegen der Flüchtlinge, sondern auch wegen der Gleichschaltungsmaschinerie, die völlig frei von jeglichem gesunden Menschenverstand ist.
        Keine Ahnung, was da noch auf uns zu kommt.

        • Der kleine Hunger
          Januar 23, 2016 um 7:47 pm

          Luna,

          cool, hast Dir schon überlegt wohin ?

          • Der kleine Hunger
            Januar 23, 2016 um 7:54 pm
          • Januar 23, 2016 um 8:13 pm

            Hm, mal sehen.

            Freunde von mir haben Oslo vorgeschlagen, weil Norwegen nicht in der EU ist und sie da Leute kennen, aber ich kann mich mit Skandinavien nicht so recht anfreunden, außerdem sind dort die Lebenshaltungskosten sehr hoch.

            Ich tendiere im Moment zu Prag oder Budapest. Gegen Budapest spricht natürlich die Sprache, Ungarisch ist ja wohl extrem schwer zu lernen.
            In Prag kommt man dagegen (zumindest für den Anfang) mit Deutsch und Englisch einigermassen durch. Deutsche sind da zwar eher unbeliebt, aber eigentlich habe ich mich immer ganz wohl gefühlt.

            Außerhalb Europas kommt vermutlich nur Australien in Frage, aber das ist mir zu weit und zu kompliziert und ich habe mich damit auch nicht wirklich beschäftigt.

            Mir bricht echt das Herz bei dem Gedanken mein geliebtes Berlin zu verlassen, aber in ein paar Jahren wird von dem jetzigen Berlin ohnehin nicht mehr viel übrig sein. Kann man nichts machen.

            Und naja, klappt eh nur, wenn ich’s irgendwann hinkriege vom Schreiben leben zu können, einen Job in einem fremden Land, dessen Sprache man nicht richtig beherrscht, bekommt man ja sowieso nicht.

        • Fluß
          Januar 23, 2016 um 7:49 pm

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

          Man kann auch D.Icke lesen, irgendwo schwirrt auch ne Kurzfassung rum. Der Löwe erwacht.

          In einer Konkurrenz-Gesellschaft die sich frei nennt, wo es ums Kapital geht – also Team-Player in Konkurrenz, ist wohl ziemlich schizophren 😉

  4. Ernst Duberr
    Januar 23, 2016 um 12:38 pm

    Sehr schön Herr Bartonitz ,

    das drückt alles aus . Ergänzen möchte ich noch durch ein deutsches Sprichwort : Besuch ( Rapefugees , Flüchtlinge) sind wie Fisch .Nach drei Tagen fängt er an zu stinken, . Man kann sich nicht dagegen wehren . Und Frau Merkel sollte auf Ihren Geisteszustand untersucht werden .Entweder ist sie geisteskrank oder nur eine kriminelle Erfüllungsgehilfin dunkler Kräfte .

    • Januar 23, 2016 um 4:46 pm

      „Entweder ist sie geisteskrank oder nur eine kriminelle Erfüllungsgehilfin dunkler Kräfte“

      Ich würde sagen, Letzteres. Die weiß m.E. ganz genau, was sie tut, führt aber eben nur Befehle von weiter oben aus. Deshalb würde #abmerkeln auch nichts nützen, jeder andere Bundeskanzler würde dasselbe tun, sonst würde er gar nicht erst Kanzler werden.

  5. Januar 23, 2016 um 12:24 pm

    Ich erwähnte mit meinem ersten Kommentar, dass „Verschwörungstheoretiker“ darauf hinweisen, dass es die Idee der Migration als Waffe seitens der ((US?-)Eliten gibt. Was, wenn dem so wäre:

    Gefunden in: ELITE WILL USE MIGRANTS TO DESTROY EUROPEAN LABOR
    IMF plan to flood labor market with sub-minimum wage unskilled migrants

  6. Januar 23, 2016 um 12:21 pm

    • Fluß
      Januar 23, 2016 um 1:17 pm

      Das was die vielen Arbeits-Plätze in der Rüstungs-Industrie schafft wird also nun endlich mal angeprangert? Zwar verkehrt-herum, da ja die Flüchtlinge die hier herkommen mit der MUNIT-ION in Elend und L – EID getrieben wurden – und dann kommen dann TOD-SCHLAG – Argumente, obwohl jeder weiß daß BRD von Managern re-GIER-t wird?

      Es gab das ganze Elend auch schon in der BRD, nur weil jetzt neue Existenz-Ängste hoch-kriechen, wird mit den Füßchen aufgestampft und Mama Boß is plötz-lich die Pöse.

      Das eigene Haus ist der menschliche Körper, wie geht er wohl damit um?
      Wer greift wohl das Haus aller Menschen an? Die Rüstungs-Industrie oder die Firmen?

  7. Januar 23, 2016 um 12:12 pm

    Lasst uns den armen Menschen dort helfen, wo sie leben. Oder noch besser: Lassen wir sie ganz in Ruhe und bedeuten sie durch unsere angebliche Hilfe nicht aus …
    (Hinweis: mir missfällt der ebenfalls zum Orwell´schen Neusprech gehörende Begriff ‪#‎GUTMENSCH‬ völlig!)

    • Der kleine Hunger
      Januar 23, 2016 um 12:48 pm

      Die eigene Persönlichkeit inklusive der psychischen Konstitution spielt hierbei natürlich auch eine Rolle. Vielen ist gar nicht bewusst, dass ihr bewusstes Motiv (z.B. gut und erfolgreich zu handeln) von (zum Teil gefährlichen) unbewussten (zum Teil schädlichen) Motiven überlagert wird. Zu diesen unbewussten Motiven kann z.B. auch gehören, eben nicht erfolgreich zu handeln, sich selbst ein Beinchen zu stellen, seine Ziele zu boykottieren, sich selbst und anderen zu schaden. Oft wird vergessen, dass es eben nicht nur Persönlichkeitsstörungen bzw. psychische Erkrankungen gibt, die relativ harmlos sind: Es gibt Störungen, die dem ganzen Leben schaden, den persönlichen, beruflichen oder geschäftlichen Weg in eine ungünstige Richtung steuern und dabei auch anderen Menschen schaden.

      Den Betroffenen selbst sind derartige Störungen, die relativ häufig auftreten, völlig unbewusst. Selbst bei Bewusstmachung werden sie zumeist negiert. In den üblichen Statistiken der Krankenkassen, die nur Störungen als Krankheitsbild (psychische Erkrankung) verzeichnen, bei denen ein Leiden auftritt und ein entsprechender Arzt konsultiert wird (z.B. Depression), tauchen derartige Störungen natürlich nicht auf. Die Betroffenen wissen nichts von ihrer Störung. Sie gilt auch nicht unmittelbar als Erkrankung, allein weil der unmittelbare Leidensdruck fehlt. Die Betroffenen fühlen sich keineswegs krank, sondern halten eher genau jene Menschen für „falsch“, „krank“ oder „gestört“, die sie direkt oder indirekt mit der Wahrheit bzw. Realität konfrontieren z.B. mit Auffälligkeiten in Bezug auf Wahrnehmung, Denken und Verhalten oder auf Fehler und ungünstige Verhaltensmuster. Ein Arzt wird nicht konsultiert, zumindest nicht im Hinblick auf die Störung, höchstens wegen beiläufigen Rand-Symptomen organischer Art.

      Es gibt für die Betroffenen auch keinen erkennbaren Grund, einen Arzt oder einen Psychotherapeuten zu konsultieren, schließlich gibt es kein direktes Leiden. Das indirekte Leiden (z.B. durch Misserfolg, Probleme in der Arbeit, Arbeitsplatzverlust, Probleme im Beziehungsleben, Ärger, Streit etc.) wird völlig anderen Ursachen (z.B. Umweltfaktoren) zugeschrieben, jedoch nicht mit der eigenen Persönlichkeit in alleinige Verbindung gebracht. Stattdessen verfällt man in Ausreden wie etwa „Die Chemie passte nicht“, „Falsche Zeit, falscher Ort“, „Es hat einfach nicht gepasst“ etc., die den Schein wahren sollen. Auch hier wirkt der Motiv-Fehler z.B. über das Wirkungsprinzip der kognitiven Dissonanz-Reduktion bzw. über selbstwertdienliche Verzerrungen.

      „Gutmensch“ ist eine Überkompensation des oben beschriebenen.

      Grund dafür ist, dass wir unsere eigentlichen wahren Motive für unsere Urteile und Entscheidungen zumeist gar nicht kennen und völlig andere Motive für unsere Entscheidungen und unser Handeln als ursächlich ansehen. Oft schieben wir selbst bestimmte Motive unserem Handeln vor und täuschen uns damit selbst. Dieser Mechanismus und Automatismus hat zwar einen biologischen Nutzen,
      der z.B. in der Steinzeit das Leben sehr vereinfachte – heute kann er jedoch schaden und uns in unserem anspruchsvolleren modernen Leben deutlich an der Nase herumführen.

      • Der kleine Hunger
        Januar 23, 2016 um 12:59 pm

        Menschen mit ernsthaften Persönlichkeitsstörungen und psychotischen Erkrankungen der Psyche können ihre Störung / Erkrankung selbst nicht sehen. Entsprechende Indizien wollen sie nicht wahrhaben, entsprechendes Feedback wird negiert. Sofern diese Menschen dennoch irgendwie den Drang nach Hilfe verspüren sollten, äußert sich das oftmals in ganz anderen Anliegen (z.B. bestimmtes Konsumverhalten, Beratung in einer ganz anderen Sache, Suche nach Lob und Bestätigung etc.).

        Leider werden diese „Schein-Anliegen“ von vielen nicht erkannt: Entweder weil ihnen die Grundlagen fehlen, diese Störungen zu erkennen oder weil es geschäftlich toleriert und sogar ausgenutzt wird. Letzteres ist sehr häufig der Fall. Vertrieb, Marketing und Werbung nutzen Persönlichkeitsstörungen aus und zielen mit ihren Maßnahmen bevorzugt auf diese sehr empfängliche – und dazu relativ große – Zielgruppe. Dies birgt die Gefahr, dass sich ein etwa fehl gerichtetes Selbstbild nur noch mehr verkrustet und letztendlich in eine bestimmte Richtung festigt, aus der man nur schwer bis kaum wieder herausfindet.

        Auch bei Berufsgruppen, die sich unmittelbar mit Persönlichkeitsstörungen und psychischen Erkrankungen beschäftigen, kann eine – wenn auch zumeist unbewusste – Tendenz festgestellt werden, ihre Klientel in ihrem Denken zu stützen bzw. zu helfen, die Störung anzunehmen und damit zu leben, nicht aber dagegen anzugehen und die Störung zu beheben. Finanzielle Aspekte wie die kassenrechtliche Abrechnung spielen hier sicher auch eine Rolle.

        Fakt ist, das gegensteuernde Maßnahmen wie z.B. Selbstbild-Fremdbild-Konfrontationen, Provokatives Feedback Coaching oder sonstige hilfreiche aktive konfrontative Therapieformen von entsprechenden Berufsgruppen selten genutzt werden – sei es aus Angst, Hemmung, geschäftlich-abrechnungstechnischen Gründen (kann nicht abgerechnet werden und birgt die Gefahr einer unangenehmen Reaktion oder Klage) oder aus der allgemeinen eher defensiven Gesinnung des Berufsbildes heraus. Schließlich sehen sich die meisten Therapeuten eher als Beobachter, Zuhörer und Linderer und weniger als aktive Angreifer und Operateure mit Offensiv-Charakter.

        Daher sind durchaus viele Fälle bekannt, in denen durch jahrelanges freundliches Zuhören in einer klassischen Psychotherapie nichts anderes erreicht wurde als die Annahme und Bestätigung der eigenen Persönlichkeit, die sich nun weniger zwar besser, faktisch aber immer noch gestört ist. Manche fühlen sich anschließend sogar besser in ihrer Störung. Ihr Umfeld jedoch nicht. Ursächlich ist schwerpunktmäßig aber die Grundproblematik, dass der Betroffene selbst die Verantwortung trägt. Er muss einsichtig sein, sich Hilfe suchen, die richtige Maßnahme wählen und zulassen, entsprechend mitwirken und die Maßnahme aktiv und regelmäßig verfolgen.

        Therapeuten und Coaches sind exakt davon abhängig. Nur sehr wenige scheuen sich nicht davor, sich dem jeweiligen Fall offensiv und intensiv anzunehmen und die entsprechenden Konsequenzen zu tragen, wenn sie ihren Klienten mit der Wahrheit bzw. entsprechendem Feedback konfrontieren und dieser dann nicht mehr kommt, weil er ja eigentlich nur die positive Bestätigung für seine Persönlichkeit, sein Denken und sein Handeln suchte. Die Entscheidung zwischen Herabspielen oder Ernstnehmen von Persönlichkeitsstörungen ist insofern auch eine Frage von Moral, Mut und der eigenen Persönlichkeit und Gesinnung.

  8. Januar 23, 2016 um 12:11 pm

    Du musst selbst in den Schuhen der Anderen gegangen sein, um ihr Leid wirklich zu verstehen …

  9. Ernst Duberr
    Januar 23, 2016 um 11:13 am

    An den Kommentaren und Einstellungen hier kann man gut erkennen , in welch einem erbärmlichen Zustand sich das Deutsche Volk befindet .die Menschen sind völlig durcheinander . Es scheint , daß sie keinen klaren Gedanken mehr fassen können .Schlimmer noch wir es , wenn die Seuche Soziologendeutsch zum Ausdruck kommt und nichts mehr sagt . Und nur noch inhaltlose Hüllen abliefert .

    • Der kleine Hunger
      Januar 23, 2016 um 11:53 am

    • Der kleine Hunger
      Januar 23, 2016 um 1:18 pm

      Lieber Ernst,

      die meisten Menschen verstehen unter Psychologie: Menschenkenntnis, Gedankenlesen, Seelenheil und Psychotherapie. Damit habe ich nichts zu tun.
      In Wahrheit kann die „Lehre vom Verhalten und Erleben“ viel mehr und diesem „mehr“ bin ich auf der Spur. Nicht mehr und nicht weniger 😉 In diesem Sinne, das kennst du ja schon:

  10. Gerd Zimmermann
    Januar 23, 2016 um 4:53 am

    Beschreibt doch Orwell das Gesamtbewusstsein

    Ich weiss, Bücherverbrennung

    Orwell zuerst.

  11. Gerd Zimmermann
    Januar 23, 2016 um 4:47 am

    Wasser, was ist das,
    im elektrischen Universum.

    Ein Geschenk, im Geschenk.

    dummen.
    Das Universelle im Universellen.

    Es ist so einfach, Gott zu verstehen, der Körper des Universums ist
    Bewusstsein.
    Ich nehme ein ein Universum wahr.
    Ohne Wahrnehmung kein Universum.

    Da kannst du machen was du willst.
    Ohne bewusste Wahrnehmung keine BRD. Keine Gesetze.

    Welche Gesetze gelten auf dem Mond ?
    Die Marsianer Finanzrechte.
    Bleibe dumm und Frage niemals quergedacht.

    Querdenken ist hinterfragen. Wofür ist das so.
    Mache es nicht, nie.
    Der Mainstream kaut ES dir vor.
    Krieg für Krieg.

    Wolfgangs Bilder als Katalysator, wo bist Du, alter Freund, ein Universum
    hat keine Notausgänge, Martina.

    Verstecken
    Spielen
    Vorm Gesamtbewusstsein
    Albern

  12. Gerd Zimmermann
    Januar 22, 2016 um 8:09 pm

    Warum begrenzt Hitler ein Vakuum ?
    Weil du dir die Unendlichkeit nicht vorstellen kannst.
    Die Unendlichkeit überlässt du der Wissenschaft
    Die wissen zwar nichts, aber du glaubst daran.

    Immerhin.
    Wichtig ist, nie selber denken.

    Bei Schauberger sind alle Quellen auf dem Berg.
    Wasserträger oder Wassserholer.

    Wer bist Du.

  13. Gerd Zimmermann
    Januar 22, 2016 um 7:55 pm

    Sein oder nicht Sein
    Ist hier die Frage,

    Aber was ist Sein im Sein.
    Die Wissenschaft kennt die Antwort nicht.
    Glaube an die Wissenschaft
    Oder glaube nicht.

    Die Hauptsätze der Thermodynamik besitzen keinerlei Gültigkeit,
    ein Universum ist ein offenes System. Du Klugscheisser.

    Was begrenzt ein Vakuum, Hitler, na klar.
    Du bist so was von dumm.

    • Fluß
      Januar 22, 2016 um 8:07 pm

      ,,, wer an die Wissenschaft glaubt, glaubt an nix – denn die lebt von Theorien lol

  14. Januar 22, 2016 um 7:33 pm

    Das Absurdste überhaupt (gleich nach dem bizarren Umstand, dass Feministinnen sich schützend vor frauenverachtende Migranten stellen) ist allerdings, dass ausgerechnet das (links-grün-indoktrinierte) deutsche Volk offenbar kein Problem damit hat, wenn massenweise Hitler-verehrende Antisemiten ins Land strömen.

    http://michael-mannheimer.net/2013/02/12/der-islam-ist-der-gluhendste-hitler-verehrer/

    Viel verdrehter geht’s schon nicht mehr, bin fast beeindruckt von den Eliten, das musste erst mal schaffen, alles komplett auf den Kopf zu stellen, und das auch noch unbemerkt vom Großteil der Bevölkerung.

  15. Januar 22, 2016 um 7:08 pm

    Mit dem Finger auf Pegida zeigen wird auf Dauer nicht mehr viel nützen. Auch wenn es viel zu spät ist, erwachen doch glücklicherweise immer mehr Gutmenschen unsanft aus ihrem #refugeeswelcome-Sommermärchen.

    Wie z.B. diese Flüchtlingshelferin, die sich ihren Job wohl deutlich anders vorgestellt hat:

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

    • Januar 22, 2016 um 7:44 pm

      P.S.

      😉

      • Der kleine Hunger
        Januar 23, 2016 um 10:21 am

        Hallo Luna,

        😉

        gut gewählt.

        Wiederrum zwei Seiten der selben Medaille und der Ausdruck des dahinterliegenden „Psychogramms“.

        Herr Bartonitz verwendet den Begriff „ja aber Kultur“.

        Pegida ist lediglich eine Ausformung des Mainstream.

        Interessant, wie ich finde.

        Ich zitiere mal

        „Die negativistische Persönlichkeit zeichnet eine besondere Ambivalenz von gleichzeitig beobachtbarer (Dennoch-)Zustimmung und (Dennoch-)Verweigerung, also Bedürfnisbefriedigung und Bedürfnisunterdrückung, aus. Kennzeichnend ist eine hohe Aktivität, mit der das Vermeidungsverhalten nach außen rational begründet und durchgesetzt wird.“

        „Menschen mit einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung fühlen sich von anderen oft missverstanden, können anhaltend über persönliches Unglück klagen (das sie häufig unbewusst selbst inszenieren) und sind häufig mürrische und streitsüchtige Zeitgenossen. Autoritäten gegenüber zeigen sie übermäßige Kritik, ja Verachtung, was ihre Position nicht verbessert. Menschen, die ein offensichtlich glücklicheres Los gezogen haben, begegnen sie mit Neid, Missgunst, Groll oder einem eigenartigen, auf jeden Fall nicht nachvollziehbaren Wechselspiel zwischen feindseligem Trotz und (mitunter fast unterwürfiger) Reue.

        Die Zwiespältigkeit im Denken und Handeln und das geringe Selbstwertgefühl, das aus einer solchen Einstellung entsteht (ständige Fremd-Abwertung schlägt zuletzt in eine verheerende Selbst-Abwertung um), führen oft zu Auseinandersetzungen und Streitigkeiten mit der Umwelt. Persönliche Enttäuschungen werden häufig auf andere projiziert.

        Oft sehen sich negativistische Persönlichkeiten als friedfertig an und halten ihre passiv-aggressive Art für gesellschaftskonform.“

        Reaktanz und reaktantes Verhalten

        „Typisch für die Reaktanz ist eine Aufwertung der eliminierten Alternative, d. h. gerade diejenigen Freiheiten, die der Person genommen wurden, werden nun als besonders wichtig erlebt. Die betroffene Handlungsmöglichkeit kann der Person zuvor völlig unwichtig gewesen sein. Im Extremfall hat die Person von dieser Handlungsmöglichkeit vor dem Eintreten der Beschränkung nie Gebrauch gemacht, übt die Handlung aber seit dem Eintreten der Einschränkung aus. Reaktantes Verhalten besteht darin, solche Handlungen nun erst recht auszuführen. Auf diese Weise möchte sich die betroffene Person diese Freiheiten gleichsam zurückerobern (auch wenn dies ggf. gar nicht mehr möglich ist).“

        Wer mag, liest mal hier rein ABER VORSICHT Mainstream über Mainstream lach

        http://www.zeit.de/2011/46/DOS-Mainstream

        und zum Schluß (da will die Herde ja eigentlich (wieder) hin)

  16. Fluß
    Januar 22, 2016 um 2:52 pm

    Und warum braucht es nen Professor, wenn ne Meinung vertreten werden will?
    Jeder Mensch steht auf der selben Stufe, was Menschen-Rechte angeht – das hat nix mit nem finanzierten Titel zu tun 😉
    Jeder Mensch kann studieren, dafür brauchts nur das Leben, die Natur.

    • Januar 22, 2016 um 3:52 pm

      kam mir gerade vorbei geflogen, daher hatte ich es mal mit eingebaut 🙂

  17. Fluß
    Januar 22, 2016 um 2:48 pm

    Ich glaube ja sowieso, daß die Strippenzieher viel weiter oben sitzen und die Leute gelenkt werden. Gerdade, wenn es um solche Gruppen geht.
    So wird alles in Bewegung gehalten, statt daß die Menschen mal zur Ruhe kommen.
    Sowas wird Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme genannt.
    Erschaffe ein Problem, laß die Menschen nach ner Lösung lechsen/betteln und dann biete eine an – denn sie wollen jemanden, der ihnen die Ent-Scheid- ung abnimmt.

    • Januar 22, 2016 um 5:57 pm

      Hallo Fluß – ähnlich denke ich, bevor ich irgendwo las, ob die PEGIDA eine von oben ins Leben gerufene Erscheinung ist, kam mir der Name PE.GI.DA schon komisch vor. Neusprech und in der richtigen Übersetzung der Abkürzung etwa „nimm die Spitzen der Patriotischen Essence weg (D – andere Dimension)“
      Bis vor kurzem gab es ein pdf downzuloaden auf einer wohl offiziellen Seite der jusos – hier ein Film dazu https://www.youtube.com/watch?v=YaxsgcB3EWE – über Berufsdemonstranten. Ich denke sie kennen sich gut aus wie Gruppen unterwandert, ins Leben gerufen und die Energien der Menschen dadurch noch mehr in Ohnmacht oder Reizüberflutung getrieben werden. In der Ruhe liegt eine Kraft, die vielleicht uns am stärksten weiterbringt.

      • Fluß
        Januar 22, 2016 um 6:13 pm

        Hallo Petra,

        ebend 🙂
        Ich hab auch ein wenig Demo-Erfahrung und hab mich da immer spontan dazu entschieden. Mußte aber feststellen, daß das alles nur Kämpfe sind und ne Menge Mit-Arbeit erwünscht ist, Engegement genannt.
        Also da werden einfach einige dazu ver-donnert dies und jenes zu tun – also den Rücken frei zu halten…

        Mal davon abgesehen kann ja jeder ne Demo anmelden und wie viele dann wirklich kommen ist irr-relevant. Also geht ja an der Sache selber vorbei. Und deswegen können die Beamten als Befehlsausführende garnix tun, da sie nie im Vorraus wissen, was geschehen wird.
        Und wenn se sich vorbereiten – ja dann so richtig mit allen möglichen Hilfs-Mitteln und in Kampfanzügen und dann wird behauptet, die Demo sei nicht friedlich gewesen.

        Unterwanderung gibts ja überall. Hab gestern wegen AFD geschaut, ein alter Knacker, wo ich mich frag ob der nich Freimaurer is und sowieso ein ganz anderes Interesse verfolgt. Und geredet hatter wie Schmidt, köstlich, da sowas von ein-ge-BILD-et.

        Also im Prinzip werden die Jungen verheizt und die Alten bezwecken was ganz anderes 😉

  18. Januar 22, 2016 um 2:33 pm

    Lieber Gerhard,

    Die „Ja, ABER …“-Kultur ist schon bedrückend. Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass es Angst macht, wenn zunehmend Menschen mit ganz anderen Überzeugungen und weniger schönen Menschenbildern hier her kommen, zumal wir uns anschauen müssen, wie es den Ureinwohnern Amerika heute geht und damals erging, nachdem auch eine Einwanderungswelle der größeren Art über sie hinweg gefegt ist.

    Und wenn dann noch Informationen daher kommen, dass die Migration als Waffe genutzt wird, um Europa zu destabilisieren, dann wird es Zeit, dass wir uns alle gemeinsam anschauen müssen, was da los ist.

    PEGIDA zeigt mit dem Finger auf die wenigen extremem moslemischen Menschen, die die Kultur hier wenig achten und verallgemeinern auf alle anderen, die hier hilfesuchend her kommen. Die andere Seite macht es aber genauso. Sie sucht ein paar krude Menschen, die leicht zu finden sind, und verallgemeinert, dass auch alle anderen, die zu den Veranstaltungen kommen und sich informieren wollen, genauso seien.

    Und so freuen sich wieder unsere Hintertanen, reiben sich die Hände und sehen sich so von ihrem Krieg gegen die Armen abgelenkt.

    Daher beobachte ich PEGIDA und relevante Bewegungen zwar kritisch, aber verurteile noch sofort, denn auch das ist aktuell zu beobachten:

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