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Zwischen kollektiver Ethik und individueller Moral gesund bleiben …

Nach dem ich mit meinem letzten Artikel voraussichtlich so manchen Katholiken die Festtage gestört habe, so möchte ich doch noch was Versöhnliches bringen. Ich bin von einer Bekannten auf die Arbeiten von Carsten Rachow aufmerksam gemacht worden und möchte gerne einen ersten Text von ihm bringen. Er unterstützt Menschen darin, ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ich finde, dass sein Weltbild sich sehr gut in dem folgenden Artikel erkennen lässt. Carsten zeigt auf, wann die Leiden eines Menschen beginnen, die ihn zunehmend aus seiner Gesundheit führen und was er tun kann, um wieder dorthin zu kommen.

Ich habe inzwischen einige Texte von ihm gelesen. Dabei gefällt mir besonders sein Standpunkt gut, dass alle Texte immer ein ICH-Produkt sind und daher keine absolute Wahrheit tragen kann. Auch gefällt mir, dass er auf die Deversität von Denkmodellen setzt. Es ist ihm ein Graus, auf die graue, stagnierende Uniformität zu setzen. Das passt übrigens auch zu dem neuesten Artikel von Prof. Gunter Dueck, der weniger brave Bewahrer sehen möchte als mutige Querdenker, die das Neue zu bereiten in der Lage sind (Die jetzt noch Besten, die nötige Neubesinnung und „Brave thinking“).

Nun macht Euch aber wieder selbst ein Bild von Carstens IBANETIK:

Das Gute als Ethik und MoralQuelle

paragraphDas Symbol für einen Paragraphen ist „§“. Man beachte, wie man zwei Bewegungen oder Ströme hineindeuten kann: eine S-förmige Strömung, die von oben kommt und auf eine S-förmige Strömung trifft, die ihr von unten begegnet. Am Berührungspunkt bildet sich ein „Hohlraum“, eine Öffnung, gebildet aus beiden Strömungen. Und wir Menschen, so nebenstehendes Bild, hängen mit unserem Geist mittendrin in dieser Öffnung. – Mir gefällt diese Deutung. Sie kommt von mir (lacht …)

Diese beiden Strömungen sollen natürlich für die „Bewegungen des Guten“ stehen. Ich verstehe das Gute oder die Gutheit als eine in der Tat transzendente Qualität, als etwas, was dem menschlichen Wesen bereits geschenkt wurde, unabhängig von Erziehung und Sozialisation. Die „von oben“ kommende Strömung der Gutheit bezeichne ich als Ethik; die „von unten“ kommende als Moral. Das, was von oben kommt, hat transzendierenden oder transpersonalen oder überindividuellen Charakter; das, was von unten kommt, hat individuellen Charakter. So trifft – in jedem Wesen – individuelle Moral permanent auf eine transzendierende Ethik – und umgekehrt.  Und all dies geschieht von Moment zu Moment in jedem Menschen.

Transzendierende Ethik

Aus unserer menschlichen Perspektive heraus kann Ethik verstanden werden als ein Geflecht von Regeln, Werten und Gesetzen, welches über das einzelne Individuum hinausreicht und eine verbindende Wirkung entfalten soll. Ethische Gebote entfalten eine überindividuelle, eine transpersonale, eine gruppenbildende Wirkung. Dies bedeutet: Jede Gruppe von Menschen folgt unvermeidbar einer unsichtbaren verbindenden Ethik, die zum Ziel hat, aus Individuen eine verbundene Gruppe zu formen, sei es nun eine Familie, eine Firma, eine Nation oder die Weltgemeinschaft. Mit anderen Worten: Ethik verbindet. Das Gute verbindet. Menschen versichern sich einander bestimmte gute Werte.

Diese kollektiven oder sozialen Ethiken sind „Kulturen der Gutheit“ – und sie sind nirgendwo identisch, sondern von Fall zu Fall, von Kultur zu Kultur, von Gruppe zu Gruppe verschieden. Warum? Nun, Ethik fällt nicht direkt „rein und sauber“ vom Himmel (lacht), auch nicht in Form von in Stein gehauenen Geboten. Ethik wird von Menschen und durch Menschen hindurch geformt, ausgedrückt und kollektiv verdichtet. Deshalb gibt es nicht ein Christentum, gibt es nicht einen Islam und gibt es nicht eine nationale Kultur, sondern stets nur gruppenspezifische Subkulturen in übergeordneten Kulturen – aber nur dann, wenn sich Subkulturen überhaupt in eine übergeordnete Kultur einbetten wollen. Viele wollen das nicht.

Doch was ist das, was da in Menschen wirkt und von Menschen, wie ich sage, erzeugt und ausgedrückt werden will und ich „Gutheit“ nenne?  Ich denke, es handelt sich dabei um eine innere Kraft, die in jedem Menschen lebendig ist und ihn daran „erinnert“, wie wichtig für sein individuelles Leben und Überleben die Kooperation mit anderen Menschen ist. Ethik verbindet – das Gute in allen Menschen ist wie ein unsichtbarer „Klebstoff“, der uns stets daran erinnert, dass wir niemals allein sind und niemals allein auch nur eine Sekunde würden leben können. In einem noch transzendenterem Sinne erinnert diese verbindende Gutheit daran, dass nicht nur Menschen kooperieren sollten, sondern dass der gesamte Kósmos ein gigantisches Werk der Kooperation, der Bezogenheit, der Relativität und der Verbundenheit ist.

Individuelle Moral

Hat das Gute, wenn es sich als transpersonale Ethik zeigt, die Verbindung von individuellen Agenten in einem gemeinsam geteilten Raum der Werte und Gebote zum Ziel, so hat das Gute, wenn es sich als Moral zeigt, den individuellen Selbstausdruck zum Ziel. Moral ist danach das individuelle Sollen, die persönliche Absicht, die eigene Hinwendung zum Besseren. Innerlich ermöglicht Moral oder das individuelle Gute zugleich den geistigen Akt der Bewertung, ohne den keinerlei Aktivität, keinerlei Entscheidung und keinerlei Erzeugung geschehen würde.

Das, was ein Mensch individuell und situativ als das Gute erkennt, ist nun oft genug nicht identisch mit dem situativen Guten anderer Menschen. Die Folge sind regelmäßig Meinungsverschiedenheiten, Konflikte und vielleicht sogar Streitereien, wenn zwei Menschen mit ihrem jeweiligen Guten kollidieren und sie sich auf keine transpersonale ethische Regel verständigen können. Ich sage daher: transzendierende Ethik verbindet – individuelle Moral trennt. Beides ist wichtig, beides ist unvermeidbar und in beiden Strömungen zeigt sich die aktive Gutheit (deren transzendente Quelle natürlich die Gottheit selbst ist). Anders formuliert: Ethik symbolisiert das kollektive gute Sein – Moral hingegen das persönliche gute Werden oder Sein-Sollen. Ethik gleicht einem relativ festen Rahmen konventioneller guter Gewohnheiten – Moral ist der lebendige Impuls, der diesen Rahmen verändern kann.

Und BEIDEN Strömungen kann nicht ausgewichen werden. Erkennt ein Mensch nicht diese Unvermeidbarkeit und versucht er, nur seinem individuellen Guten zu folgen, dann agiert er einerseits nach seiner eigenen Moral – anders könnte er auch gar nicht agieren, da Bewertung und Aktivität stets individuell sind. Doch berührt er dabei anderseits ebenso unvermeidbar den kollektiven Raum der Ethik – und sein Kopf ist dann in der Tat „umschlossen“ von einer individuellen Moral und einer transzendierenden Ethik, wie obiges Bild zeigt.

So spürt jeder Mensch eine „doppelte“ ewige innere Spannung: Innerlich setzt jede individuelle Aktion eine Gut-oder-Schlecht-Bewertung voraus (was nicht immer einfach ist) – äußerlich berührt jede individuelle Bewertung unvermeidbar den kollektiven Werteraum. Folgt ein Mensch nur seiner persönlichen Moral, wird er unvermeidbar andere Menschen verletzen, als negativer Egoist bezeichnet werden und bald ein Ausgestoßener aus diesem Wertekollektiv sein. Orientiert er sich andererseits nur an den kollektiven ethischen Geboten, wird er seine guten individuellen Impulse unterdrücken und sich selbst verletzen. In beiden Fällen wird er leiden.

Das Leiden der Gutheit

Dieses Leiden nennt IBANETIK das „Leiden der Gutheit“. Es ist nach meiner Auffassung weltweit das stärkste und verbreiteste Leiden – einfach deshalb, weil diese Gutheit überall dort existiert, wo Menschen agieren (und Tiere und Pflanzen usw. – also überall). Die zur Heilung von diesem Leiden führende Frage ist nun, was der einzelne Mensch tun kann, um das Leiden der eigenen Gutheit und das der anderen zu verringern – oder sogar abzuschaffen?

Ohne verbindende Ethik keine Lösung – ohne das persönliche Gute aber auch nicht. Was kann der Mensch tun? Soll er – wie viele religiöse Lehrer empfehlen – der transzendierenden Ethik folgen und zunehmend „selbstlos“ handeln? Oder soll er – wie viele „Egoisten“ empfehlen – seinem Gewissen folgen und zunehmend „selbstvoll“ agieren? Denkbar wäre auch eine Art „dritter Weg“, eine Balance zwischen Ethik und Moral, zwischen Konvention und Impuls, zwischen Kollektiv und Individuum. Halten wir an dieser Stelle fest: Alle Menschen sind angefüllt mit einer unsichtbaren Gutheit. Wird diese verletzt, leidet der Mensch. Das Leiden der individuellen Gutheit ist eine extrem wirkungsvolle Kraft. Sie hat nicht nur geistige, sondern auch körperliche Erkrankungen zur Folge.

Der heilende Pfad liegt nun verborgen in der Formulierung „wird die Gutheit verletzt, dann …“. Diese Formulierung ist erkennbar eine passivische Beschreibung eines verletzenden Vorgangs. Die persönliche Gutheit eines Menschen „wird verletzt“ – eine Beschreibung, die eindeutig den Verursacher dieser Verletzung nicht innerlich im leidenden Menschen selbst verortet, sondern irgendwo außerhalb dieses Menschen. Wer verletzt wird, kann sich nicht selbst verletzt haben. Punkt.

IBANETIK lehrt das glatte Gegenteil: Die seelische Verletzung, die ein Mensch innerlich spürt, ist erstens eine Verletzung seiner innewohnenden Gutheit, ist zweitens NIEMALS eine von außen kommende Verletzung und ist drittens daher eine selbsterzeugte Verletzung. IBANETIK lehrt: Du bist es, der dich selbst in deiner eigenen Gutheit verletzt. Es gibt keinen äußerlichen Verursacher für deine innerlichen Vorgänge. Niemand hat Macht über deine Innerlichkeit – nur du selbst. Werde dir dessen bewusst, und du wirst gesunden. Mit anderen Worten: Persönliche Gutheit kann nur UNBEWUSST bezeichnet werden als eine von außen verletzte Innerlichkeit – es scheint dann so zu sein. Ändert sich die wache ICH-Bewusstheit eines Menschen, wird er zunehmend erkennen, dass er sich nur selbst verletzen kann. Aus diesem Grunde lehrt IBANETIK die aktive und bewusste und absichtsvolle Erzeugung selbstverletzender Vorgänge, denn nur durch dieses bewusste Training kann ein Mensch überprüfen, ob er selbst tatsächlich diese geistige Macht über seine eigene Innerlichkeit hat.

Merke: Wer fähig ist, sich selbst zu verletzen, ist auch fähig, sich selbst nicht zu verletzen – entsprechende Bewusstheit vorausgesetzt.

IBANETIK: Das aktive ICH verändert Moral und Ethik.

Was also soll ich tun? Wonach darf ich mich richten? Wem folge ich, wenn ich im Zweifel bin: kollektiver Ethik oder meiner Moral? – IBANETIK gibt auf diese schwierige Frage eine verblüffend einfache Antwort: „Folge dir! Erzeuge bewusst und kraftvoll deine Moral, deine situative Gutheit. Vertraue dir.“

Diese Antwort ist kein Aufruf zu einem ungebremsten Egoismus, der nur noch sich sieht und nur noch sich folgt, ohne Rücksicht auf die Folgen des eigenen Tuns für andere Menschen. Nein – dieser Aufruf ist eine Ermutigung, das eigene Gute dem kollektiven Raum anzubieten, als Geschenk, zur Überprüfung. Das heilende Zauberwort lautet „Bewusstheit“. Der rücksichtslose Egoist handelt gerade nicht bewusst erzeugend – er handelt unbewusst getrieben von seinen Wünschen, Begierden und Gefühlen – ohne irgendeinen ethischen Kontakt spüren zu wollen. Der unbewusstere Egoist ruft: „Ich mache mein gutes Ding. Was ihr macht, ist mir egal.“ Der bewusste Egoist dagegen ruft: „Ich mache mein gutes Ding. Doch ich will, dass ihr hinschaut. Seht her, was ich mache. Das könnte auch für euch gut sein.“ Während der eine ohne jedes Gespür für das Kollektiv handelt, handelt der andere bewusst FÜR das Kollektiv: Er will durch sein persönliches Gutes bewusst und absichtsvoll die kollektive Ethik verändern. Deshalb rechnet der bewusste Egoist auch mit Kritik aus dem kollektiven Raum – immer in der Hoffnung, es handele sich um konstruktive Kritik, um den gedeihlichen Austausch der guten Argumente: Das genau will er ja erreichen. Nur so könnte sich auch kollektive Ethik verändern. Der unbewusste Egoist hingegen fürchtet Kritik, entzieht sich ihr, wird sehr schnell aggressiv, verletzend und schuldzuweisend.

Wir erkennen: Durch den gewollten Kontakt zur kollektiven Ethik kann das eigene Gute überprüft und verändert werden – und durch kraftvolle individuelle Moral wird seinerseits der Raum der Ethik verändert. Ethik „wandert“; Ethik ist nichts Statisches. Ethik wird von Menschen intuitiv innerlich gefühlt und dann geformt, übersetzt, zum Ausdruck gebracht. Alle Gesetze, ob sie nun im bürgerlichen Gesetzbuch oder in der Bibel stehen, sind von Menschen erzeugt worden. Religionen sind Menschenwerk. Gesetze sind in Symbole gegossene Gutheit – und zwar zunächst eine individuelle Gutheit, die dann intersubjektiv überprüft und für die Gemeinschaft geltend übernommen wird. Auf diese Weise haben etwa die Väter und Mütter des Grundgesetzes eine kollektiv verbindende Ethik erzeugt, die das Verhalten aller in Deutschland agierenden Menschen orientieren soll: Gute individuelle Vorschläge wurden kollektiv ausgiebig diskutiert, gewogen und verabschiedet. Leider hat Mose, soweit wir wissen, die kollektive Überprüfung seiner persönlichen guten Impulse vermieden und stattdessen lieber verkündet, die Zehn Gebote würden direkt von Gott kommen. Ein typisches Verhalten für unbewussten religiösen Egoismus, der nicht den Mut hat, zu sich selbst zu stehen und deshalb verkündet, Gott höchstpersönlich habe gesprochen.

Doch um Ethik verändern und Kollektive formen zu können durch individuelle Moral, benötigt das agierende Ich viel Kraft und vor allem: viel Bewusstheit für sein eigenes Gutes. Das von IBANETIK unterstützte aktive und erzeugende ICH ist eine solche geistige Kraft, weil es aus einer hohen Bewusstheit heraus agiert. Dies bedeutet, wenn ein ICH spricht, wird es nicht nur stets seine Gründe MIT SICH begründen, mit seinem „Gewissen“, sondern immer auch eine ethische Veränderung beabsichtigen. Der allseits geschätze Alt-Kanzler Helmut Schmidt agierte auf diese Weise und wurde weltweit dafür verehrt. Er war sich seines Tuns und seiner individuellen Moral stets sehr bewusst – und dazu bereit, bestehende Ethiken zu verändern und sich gegen alle ethischen Widerstände durchzusetzen („ungesetzliche“ Entscheidungen bei der Hamburger Flutkatastrophe, Befreiung der Lufthansa-Passagiere in Mogadischu; keine Verhandlungen mit Terroristen, NATO-Doppelbeschluss mit der Androhung atomarer Gegenrüstung etc.). Er machte vielen Deutschen bewusst, dass Gesetze und Vorschriften nicht alle Lebensbereiche regeln können und deshalb durch das persönliche Gute ergänzt werden müssen.

BANETIK lehrt daher das bewusste Bewerten, das immer gerechtere Urteilen – nur auf diese Weise kann ein Mensch das eigene Gute besser erkennen und fest dazu stehen. Der Buddhismus lehrt im Grunde mit seiner Aufforderung, die „richtige Sicht“ müsse erlangt werden, einen ähnlichen Weg der Bewertung. Schade bloß, dass in manchen seiner westlichen Varianten das Bewerten und Urteilen als „garstig“ bezeichnet wird, dass der Verstand verunglimpft und viele Menschen irrtümlich aufgefordert werden, das Denken einzustellen – eine Handlungsanleitung, die das innere Leiden nicht verringert, sondern dramatisch vergrößert (auch Eckhart Tolle tendiert in diese unsägliche Richtung).

Der „dritte Weg“: Das erzeugende ICH balanciert sich selbst von Moment zu Moment durch den unsichtbaren Raum von Ethik und Moral. Mal wird es die kollektiv geteilten Gesetze achten und befolgen; mal wird es sie bewusst „brechen“, bewusst ignorieren. Schon Jesus fragte seine gesetzestreuen jüdischen Zuhörer sehr provozierend: „Ist das Gesetz (der Sabbath) für den Menschen da oder der Mensch für das Gesetz?“, weil er sie ermutigen wollte, aus ihrer ethischen Zwangsjacke gelegentlich auszusteigen – und durch diesen mutigen Akt den kollektiven Raum der Ethik zu verändern.

Viele Menschen fürchten jedoch, vom Kollektiv ausgestoßen zu werden. Sie passen sich an und passen sich ein; sie übernehmen die kollektiven Werte bei gleichzeitiger Unterdrückung der eigenen guten Impulse. Dieser Prozess ist unvermeidbar, sofern er unbewusst abläuft – und das eigene Leiden zeigt uns dann körperlich an, wann die individuelle Moral rebelliert und innerlich aufschreit. Dann wird es Zeit, sich zu vertrauen und das eigene Gute mutig zu äußern – und notfalls dafür einen Preis zu bezahlen, etwa den der abnehmenden Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Doch sich einem Kollektiv nicht mehr zugehörig zu fühlen, bedeutet nicht, keiner Gruppe mehr anzugehören. Es bedeutet, weil Ethik und Moral stets gemeinsam erscheinen, Mitglied eines neuen Kollektivs zu werden. IBANETIK versichert, dass diese neue Gruppe IMMER existiert, auch wenn sie für manche Menschen auf Erden scheinbar nirgendwo zu finden ist. Zugehörigkeit und Verbundenheit ist IMMER – Isolation und Vereinsamung ist lediglich ein unbewusstes Konstrukt, ein leidvolles Gefühl, was umso stärker und öfter auftaucht, je weniger ein Mensch zu sich und seiner eigenen Moral steht. Deshalb bilden all diejenigen Menschen, die sich mit IBANETIK befassen, ein eigenes Kollektiv und folgen einer verbindenden Ethik oder Gutheit, die sie andernorts nur selten antreffen. In einer IBANETIK-Gruppe wird dann auch nicht mehr der hohe Preis bezahlt, den Mensch immer dann bezahlen, wenn sie ihre schon schreiende Gutheit unterdrücken. Selbstunterdrückung verletzt die eigene Gutheit, die eigene Seele, den eigenen Körper. Du wirst krank, wenn du dich selbst immer wieder unterdrückst. Die IBANETIK-Ethik hingegen erlaubt dir, mutig auszusprechen, was du denkst und was du fühlst.

IBANETIK ermutigt dich, zu dir zu stehen. Dann bleibst du gesund und wirst gesunden, falls du schon erkrankt bist. Wer entdeckt hat, dass er sich tatsächlich nur selbst in seiner eigenen Gutheit verletzen kann, ist innerlich fast schon geheilt. Jetzt muss er nur noch lernen, diese Selbstverletzungen aus der zunehmenden Bewusstheit, ein aktiver Erzeuger zu sein, entstehen zu lassen. Wer sich „getrennt“ hat innerlich von seinen Erzeugnissen, wer sich selbst als die erzeugende Quelle erkannt hat, als aktives ICH, der schmunzelt innerlich über jedes Erzeugnis, der genießt, was er tut, selbst dann, wenn es sich dabei um eine Selbstverletzung handeln würde. Und genau die existiert nicht, wenn sie bewusst erzeugt wird

Dies wäre dann das wirkliche Ende des Leidens. IBANETIK bringt dich dorthin …

  1. Sandra
    Dezember 23, 2015 um 8:17 pm

    Schuld kann man nicht im Nachhinein begleichen.
    Kein Gerichtsurteil stellt Gerechtigkeit her.
    Dies wurde in vielen Fällen bewiesen.
    u.a. zu Contagan von Grünenthal

  2. Sandra
    Dezember 23, 2015 um 9:10 pm

    Mit einer man-made-world habe ich persönlich abgeschlossen.
    Wer glaubt denn bitte, daß das Familienerbe durch den Familiennamen über den Mann weitergegeben wird? An der Weitergabe von Verhaltensweisen sind Frauen wohl ganz unbeteiligt und nicht so wichtig. Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Macht ruhig mal weiter, eben so wie immer. Keiner erwartet etwas anderes.

  3. Gerd Zimmermann
    Dezember 23, 2015 um 9:45 pm

    Ich erwarte etwas ANDERES.

    Möge die Frau als Gebaererin (nicht als Gebaermaschine)
    ihre gebührende Stellung im Universum zurückerhalten.

    Frau und Mann vereint. Im Ying und Yang .

  4. Sandra
    Dezember 23, 2015 um 9:50 pm

    Der mannesdominierte Status ist fest in der Sprache eingebettet.
    Eine Gruppe, der mind. ein Mann angehört, wird als Er bezeichnet. Warum?
    Naja, egal.
    Schlußendlich entscheidet dies nicht über die Anzahl von Männern.

  5. Sandra
    Dezember 24, 2015 um 8:49 am

    Die verbindende Ethik/ Moral?
    Die meisten Säugetiere tragen ihre Kinder aus und brüten sie nicht aus. Dem Austragen, um etwas zu gebähren, kommt eine hohe Bedeutung zu.
    Ich kann die Verhaltensweisen meiner Eltern und Schwiegereltern und anderer austragen, um meine zu gebähren. Etwas austragen können, ist wichtig zum Vertragen können.
    Wenn man etwas ausgetragen hat, um etwas neues auf die Welt zu bringen, ist das etwas anderes, als auf einem Stein zu sitzen, bis er warm wird und sich evtl. erweichen läßt.

  6. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2015 um 9:39 am

    Auch Steine können weinen. 😢

  7. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2015 um 5:07 pm

    Was mir immer wieder besonders auffällt.

    Die Menschen reden entweder über sich oder andere Menschen.

    Das ein Gesamtbewusstsein die Gesamtheit aller Lebensformen,
    ob organisch oder anorganisch beinhaltet, ist so unbekannt wie
    der Sinn der Sonne.

    Wasser ist Leben, einen größeren Schwachsinn kann die Wissenschaft
    nicht von sich geben.

    Wie lebt Leben mit Wasser ohne Sonnenlicht ???

    Gut das ich kein Wissenschaftler bin.

    Alles Klippschulen, die Universitäten.

    Im Licht liegt das Geheimnis des Lebens,
    nicht im Wasser.

    Wasser und Bewusstsein gehen Hand in Hand,
    bei Lichte betrachtet.

  8. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2015 um 5:16 pm

    Für ganz Pfiffige,

    Gammastrahlung ist auch Licht.

  9. Manuel Maatz
    Dezember 25, 2015 um 12:05 am

    Nun ja …. . Wer Carsten Rachow kennt, weiß, dass seine Worte in keinster Weise von ihm persönlich umgesetzt werden. Deswegen: Daumen ´runter. Leere Worte, nicht genügend dahinter. Zu selbstgefällig. Zu überheblich. Nicht zu empfehlen. Vorsicht!!!

  10. Sandra
    Dezember 25, 2015 um 9:10 am

    Früher wurden Menschen mit hoher Bildung mit dem Wort edel ausgezeichnet.
    Wissen ist kein rares Gut.
    Bildung ist für jeden immer verfügbar.

  11. Januar 8, 2016 um 11:58 am

    Hat dies auf weibeladabefreitesleben rebloggt.

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