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NICHT IN MEINEM NAMEN: Bundesregierung beschließt Bomber-Einsätze in Syrien!

Ich habe auf meinem Heimweg gelesen, dass unsere ReGIERung heute beschlossen hat, in Syrien mitzumischen. Auf NEOPresse ist zu erfahren:

Wie selbstverständlich will die Bundesregierung in den Syrienkrieg militärisch einsteigen. Dies wurde am Donnerstag Nachmittag durch Partei- und Regierungskreise bekannt. Erst kam Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Ministern zusammen, dann, um 17:00 Uhr, informierte die Bundesregierung die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD über den geplanten Militäreinsatz in Syrien an der Seite Frankreichs.

Spiegel Online“ berichtet: „Dem Vernehmen nach geht es unter anderem um die Bereitstellung von deutschen ‚Tornado‘-Aufklärungsflugzeugen im Kampf gegen die Terrormiliz ‚Islamischer Staat‚, kurz IS.“ Dies geht unter anderem aus der Stellungnahme des Verteidigungspolitischen Sprechers der Unionsfraktionen, Henning Otte (CDU), hervor. Er bestätigte: „Wir werden nicht nur die Ausbildungsmission im Nordirak stärken, sondern in Syrien unter anderem mit Recce-Aufklärungstornados unser Engagement im Kampf gegen den IS-Terror vorantreiben“. Es dürfe keine Denkverbote für ein militärisches Engagement geben, sagte er vor der Presse.

Handelsblatt Online“ berichtet: „Zusätzlich entsendet die Marine eine Fregatte, um den französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle vor der syrischen Küste Geleitschutz zu geben. Der ebenfalls angebotene Tank-Airbus sei darin geübt, französische Rafale- und Mirage-Jets in der Luft zu betanken, […] so die Ministerin.“

Putin hatte sich vor den Einsätze der russischen Bomber das Einverständnis der gewählten Regierung Syriens eingeholt. Dagegen operieren die USA und Frankreich schon länger ohne eine völkerrechtliche Legitimierung. Und unsere Vasallen-Regierung, wie wir sie nun wohl endgültig nennen müssen, gehorcht wohl dem Ruf seines Herrn und will mitmischen.

Der Eifelphilosoph hat in seinem gestrigen Artikel Dritter Weltkrieg 2016: über großosmanische Reiche, Kriegsrecht in Europa und atomare Erstschläge mit Bezug zu dem heutigen türkischen Abschuss eines Jagdflugzeugs der Russen passend bemerkt:

Man muss schon weit außerhalb der Millionärspresse suchen, um zu sehen, was aktuell im Pentagon diskutiert wird – in aller Öffentlichkeit, was ein Reporter des WSWS vor Ort bei drei Kongressanhörungen  mitbekam (siehe Linkezeitung):

„Der amerikanis­che Mil­itär– und Geheim­di­en­stap­pa­rat bere­itet sich derzeit sys­tem­a­tisch auf den drit­ten Weltkrieg vor. Das Pen­ta­gon betra­chtet einen mil­itärischen Kon­flikt mit China oder Rus­s­land, oder sogar mit bei­den Staaten gle­ichzeitig, als unver­mei­dlich. Diese Per­spek­tive ist mit­tler­weile die treibende Kraft hin­ter den aktuellen tak­tis­chen und strate­gis­chen Projekten.“

Die Pläne des Natopartners USA reichen so weit, dass sie den Natopartner Türkei fast freie Hand zur Jagd auf russische Flugzeuge geben. Sogar die konservative deutsche Presse weist darauf hin (siehe Focus):

„Die USA sind die größte Bedrohung für den Westen. Da ist sich der kanadische Professor Michel Chossudovsky sicher. Er behauptet, dass die Amerikaner einen atomaren Erstschlag gegen Russland in Erwägung ziehen – was zwangsläufig zum dritten Weltkrieg führen müsse. Eine krasse These, für die der Kanadier jedoch Unterstützung von anderen Experten bekommt.“

Nun müssen wir nicht unbedingt in Panik verfallen, gibt es doch Hoffnung, dass Russland als auch China inzwischen über Mittel verfügen, um die klassischen Techniken der NATO-Truppen auszuschalten und so das schlimmste zu verhindern, siehe Ein russisches Frontbombenflugzeug Su-24, das mit dem neuesten Komplex zur funkelektronischen Niederhaltung ausgestattet ist, hat im Schwarzen Meer das modernste amerikanische Gefechtsführungssystem „Aegis“ auf dem Zerstörer „Donald Cook“ lahm gelegt und NATO: Eine riesige radioelektronische Blase in Syrien erlaubt uns nicht zu fliegen. Auch von der Keshe Stiftung habe ich diese Woche in einem Gespräch mit einem Insider erfahren, dass sie Techniken besitzt, die Kriegstreibern den Garaus machen sollten. Aber auch sonst den Eliten viele Sorgen bereiten wird.

Ich bin jedenfalls mit den Kriegsmaßnamen der Regierung sowohl in Syrien als auch in Mali nicht einverstanden und sage daher:

NICHT IN MEINEM NAMEN!

p.s.: auch wenn ich als Nicht-Regierungs-Konformer nach den jüngsten Plänen der EU-Diktatur-ischen Gedankenpolizei Gefahr laufen werde, von ihren Friedenswächtern in ein dunkles Loch gesteckt zu werden: EU-Plan – Umerziehungslager für Andersdenkende

p.s.: Wenn wir nach Afghanistan, Irak und Libyen schauen, dann er ahnen wir, welches Chaos in diesen Ländern nach der Intervention herrscht. Ich begann im Fall Libyen aufzumerken und hatte reichlich Fakten gesammelt. Die letzten Meldungen zeigen auf, dass dieses Land im Sumpf von Terroristen untergeht. War es unter Gaddafi das blühendste Land Afrikas, so herrscht dort nur noch Mord und Totschlag. -> Wer sind die Rebellen in Libyen? Warum wird darüber so wenig berichtet?

Kategorien:Gesellschaft
  1. November 27, 2015 um 12:49 am

    1984 … mal wieder. Ein Muster, welches sich reimt. Man tausche im Buch ein paar Namen und schon ist man im aktuellen Geschehen.

    Neusprech: https://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech
    Doppeldenk: https://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk

    Die Propaganda funktioniert heute mehr denn je, um die Gigamaschinerie aus Wirtschaft und Militär am Laufen zu halten, dem liebsten Spielzeug der Technokraten.

    https://faszinationmensch.com/2015/09/14/eine-totalitare-gigamaschinerie-zerstort-das-wir-gefuhl/

    Und wofür ? Der Problematisierung eines PROBLEMS wegen.

    • November 27, 2015 um 8:33 am

      Danke für die Hinweise. Zum Doppeldenk ist auf Wikipedia zu lesen:

      Selbsttäuschung durch Realitätsverschiebung
      Infolge des Doppeldenks war die Partei nicht nur in der Lage, ihre eigene Bevölkerung militärisch zu terrorisieren und ihre Staatsbürger davon zu überzeugen, die Angriffe seien vom Feind veranlasst worden, sondern auch sämtliche Parteimitglieder, selbst diejenigen, die die Angriffe befohlen hatten, waren in der Lage zu glauben, dass die terroristischen Angriffe von außerhalb gesteuert worden waren. Außerdem erlaubte das Doppeldenk der Partei großartige Zielvorstellungen und eine realistische Erwartungshaltung gleichermaßen aufrechtzuerhalten:
      „Wenn man herrschen will, so muss man fähig sein, seinen Realitätsbezug zu verschieben, denn das Geheimnis von Herrschaft besteht darin, an seine eigene Unfehlbarkeit zu glauben, und dies zu verbinden mit der Fähigkeit aus gemachten Fehlern zu lernen.“
      Auf diese Weise konnte jedes Parteimitglied eine glaubwürdige Schachfigur sein, ohne je in Ermangelung relevanten Wissens zu sein. Die Partei ist sowohl fanatisch als auch gut informiert und würde deshalb kaum stagnieren oder verweichlichen und kollabieren. Das „Töten des Kuriers“ kann die Kommando- und Kontrollstruktur konventioneller totalitärer Machtapparate stören, würde sich aber in einem derartigen System nicht auswirken. Das Doppeldenk funktionierte also als Schlüsselwerkzeug der Parteidisziplin, zur Staatspropaganda und als Ergänzung zum Polizeiapparat. Zusammen vermochten es diese Werkzeuge die staatliche Bösartigkeit nicht nur vor der Bevölkerung zu verbergen, sondern auch vor der Regierung selbst, jedoch ohne die Konfusion und Desinformation, die mit primitiveren totalitären Regimes in Verbindung gebracht werden. Das Doppeldenk war wesentlich für die Fähigkeit der Parteimitglieder, die wahren Absichten der Partei erkennen zu können, ohne vor diesen Absichten schuldbewusst zurückzuschrecken.

  2. November 27, 2015 um 8:30 am

    Frankreichs Uran-Interessen bringen Mali auf Kriegskurs

    Die Vereinten Nationen haben den Weg für einen Kriegseinsatz im Norden des Landes und das Chaos im ganzen Land freigemacht
    Die Lage in Mali ist verworren, doch nun haben sich die Vereinten Nationen (UN) dazu entschlossen, eine sogenannte „Friedenstruppe“ in die afrikanische Republik zu entsenden. Der Norden des Landes, der Azawad genannt wird, soll damit angeblich von Islamisten befreit werden. Im April hatten – nach einem Militärputsch in Bamako und dem dadurch entstandenen Machtvakuum – Tuareg-Rebellen den Azawad für unabhängig erklärt.

    Frankreich macht sich besonders für einen Krieg gegen die Rebellen und ihre ehemaligen Verbündeten der islamistischen „Ansar Dine“ (Verteidiger des Glaubens) stark (Neoprimitive zerstören Timbuktu). Dabei geht es Paris aber nicht um Menschenrechte und nur am Rand um die Bekämpfung der Islamisten. Wie bei Nachbar Niger mischt sich Paris vor allem ein, um dem Atom-Land den Uran-Nachschub zu sichern und Ansprüche auf Öl, Gold, Gas und Phosphat anzumelden.

    Frankreich treibt eine militärische Intervention im afrikanischen Mali voran. Man fühlt sich in aller Hinsicht an den Krieg gegen Afghanistan erinnert. Statt die „Sicherheit Deutschlands am Hindukusch“ soll nun die „Sicherheit Frankreichs in Mali auf Spiel“ stehen. Ist für ersten Satz der kürzlich verstorbene Sozialdemokrat und ehemaliger Verteidigungsminister Peter Struck verantwortlich, ist für den zweiten der sozialistische französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian verantwortlich.

  3. November 27, 2015 um 8:36 am

    Der französischen Wirtschaft geht es nicht nur um Uran es geht auch um GOLD, Bauxit, Kupfer und Phosphat. Und zusammen mit Deutschland geht es Frankreich um die strategische Position in (West-) Afrika, es geht um das Zurückdrängen des mittlerweile stärksten Handelspartners und Rohstoff-Abnehmers aller afrikanischer Staaten. Es geht um die Konkurrenz mit China im Kampf um die afrikanischen Resourcen inklusive der Flächen für Agrobuissiness. Dabei geht es aber auch um die erbittertste Konkurrenz in “eigenen Lager”, einerseits zwischen Deutschland und Frankreich, und andrerseits zwischen der EU und den USA. Denn die USA ziehen sich derzeit aus Afghanistan zurück und verdonnern die Europäischen NATO-Staaten weiter dort zu bleiben. Sie halten sich bei Syrien relativ im Hintergrund wie bereits bei Libyen und lassen jetzt Frankreich und die Bundesrepublik Deutschland neben Kosovo, Afghanistan, neben Libyen und Syrien/Türkei in Westafrika eine weitere Front aufmachen, die dort einen unkalkulierbaren Flächenbrand auslösen wird: Algerien. Niger, Mauretanien, BurkinaFaso, Guinea, Senegal … Cote d’Ivoire, Liberia, Nigeria…..und die USA warten ab… Dieser vier-fünf-sechs-sieben Frontenkrieg ist von Europa nicht durchzuhalten und die USA werden dann den geschwächten EU-Kernstaaten nicht nur mit ihren Ratingagenturen sondern auch mit ihrer militärischen Stärke zu ihren Bedingungen “zu Hilfe” eilen…und absahnen.

    Fundstelle: Anschlag in Mali: es geht nicht nur um Boni, Uran, Bauxit, Gold, Phosphat, Kupfer

  4. November 27, 2015 um 8:38 am

    Zur Gedankenpolizei noch:

    Im Kampf gegen den Terror hat Frankreich seine Notstandsgesetze erweitert. Demnach dürfen in einem Ausnahmezustand soziale Medien und Webseiten blockiert werden.

    Demnach kann der Innenminister im Notfall Webseiten und soziale Netzwerke sperren. Konkret darf er jedwede webbasierte Kommunikationsdienste, die Terrorakte ermöglichen, sperren lassen. Dabei ist es nicht nötig, dass ein Richter über eine Sperrverfügung entscheidet. Die Bestimmung bezieht sich auf eine Gesetzgebung aus dem Jahr 1955, wonach im Ausnahmezustand Presse, Filme, Radio und Theatervorführungen zensiert werden dürfen.

    Fundstelle: Frankreich darf nun soziale Netzwerke und Webseiten sperren

  5. Sandra
    November 27, 2015 um 9:58 am

    Wenn sich jeder mal um seinen eigenen Scheiß kümmern würde, wäre allen geholfen.

  6. Gerd Zimmermann
    November 27, 2015 um 12:32 pm

    Ersetze das Wort Gedankenpolizei
    (Doppeldenk)
    durch das Wort Gesamtbewusstsein.

    Wer dies erkennt, erkennt das kosmische Gesamtspiel.

    Es geht nicht um uns Menschen, es geht um das GANZE,
    wer das Ganze ueberhaupt sehen will.

    Eine Handvoll Leute wird kein Land regieren.
    Zwei Hände voll keine Erde.
    Drei Hände voll keine Galaxis und
    vier Hände voll keinen Kosmos.

    Materie ist elektromagnetische Schwingung.
    EM Energie ist das Gesamtbewusstsein,
    denn Energie muss jeder Bewegung zu Grunde liegen.

    Die materialistische Weltanschauung kann fast alles
    erklären, nur nicht was Materie ist.

    Nun, was wenn Materie die elektrische Aufzeichnung
    eines gedachten Bewegungsablaufes ist.

    Kosmischer Kinoprojektor. Hatten wir vor Jahren hier
    besprochen.
    Aber fortschrittliche Ideen haben eine kurze Halbwertzeit,
    vor allem wenn man sich auf einen Krieg vorbereitet.

  7. November 27, 2015 um 7:37 pm

    Krieg gegen IS-Terror: Warum ein militärisches Eingreifen den „IS“ stärker macht

  8. November 28, 2015 um 12:07 am

    Bei Verlust von Sinn und Verstand….mit Polit-Pathologie in ‚gewinnbare‘ KRIEGE ?…??

  9. November 28, 2015 um 12:08 am

    „EINSATZ IN SYRIEN – KEIN KRIEG OHNE DEUTSCHLAND?“

  10. November 28, 2015 um 10:22 am

    Wer sich die Nachrichtensendungen heute um 19.00 Uhr und heute-journal um 21.45 Uhr anschaut, wird feststellen, dass die Frage nach der Rechtmäßigkeit dieses Kriegseinsatzes konsequent ausgeblendet wird. Das Wort “Völkerrecht” kommt in der Kriegspropaganda der Goebbels-Kinder nicht ein einziges Mal vor. Mehr noch! Eine Pressekonferenz der Linkspartei, in der Sahra Wagenknecht genau auf diesen Punkt hingewiesen hat, wird EXAKT an der Stelle geschnitten, an der die Co-Vorsitzende der Partei darauf hinweist.

    Fundstelle: Das ZDF unterdrückt Fragen nach völkerrechtlicher Zulässigkeit des Syrien-Einsatzes des Bundeswehr

  11. November 28, 2015 um 11:37 am

    Obama pfeift Erdogan zurück: Türkische Luftwaffe stoppt Syrien-Flüge

    Nach dem Zwischenfall mit den Russen haben die Amerikaner offenbar den türkischen Präsidenten Erdogan in dessen Kampf gegen Russland zurückgepfiffen: Die türkische Luftwaffe darf ab sofort keine Flüge mehr über Syrien fliegen. So sollen Zwischenfälle vermieden werden.

    Wer zurückpeifen kann, kann wohl auch anpfeifen?

  12. November 28, 2015 um 11:42 am

    Den Amerikanern und der westlichen Seite geht es nicht oder nicht vorrangig darum, der bedauernswerten syrischen Bevölkerung zu helfen, sondern um Einflussnahme auf die Neugestaltung des Landes nach einem voraussichtlichen Sturz des derzeitigen Regimes, obwohl man mit diesem bisher stets gut zusammenarbeiten konnte. Mehrere, seit längerem geplante, für den Westen wichtige Öl- und Gaspipelines stehen auf dem Spiel, die Saudi-Arabien und Qatar mit dem östlichen Mittelmeerraum und der Türkei verbinden und deshalb partiell durch syrisches Gebiet führen sollen.

    Fundstelle: Und ihr denkt, es geht um einen Diktator

  13. November 28, 2015 um 2:53 pm

    Das Schweigen der Angela Merkel: Wird Deutschland zum Komplizen des IS?

    Es gibt für die EU eine einzige wichtige Frage vor dem „Gipfel“ mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Sie lautet: Ist es zu verantworten, dass die deutschen und europäischen Steuerzahler zu Komplizen mit einer Regierung gemacht werden, die mit der Terror-Miliz IS zusammenarbeitet und ihre Finanzierung über den Öl-Schmuggel sicherstellt? Die Indizien sind erdrückend. Politiker mit Charakter müssten bei Kenntnis der Fakten den Gipfel absagen.

  14. November 28, 2015 um 3:12 pm

    «Wir warteten, bis sie zu Bett gingen, und töteten sie im Schlaf»

    Fünf Jahre und fünf Tage stand Feldwebel Brandon Bryant im Dienst der US-Streitkräfte. Im Juli 2011 entliess ihn die Air Force ehrenhaft – und gab ihm ein Zeugnis mit auf den Weg. Darin war die Zahl der Tötungen aufgeführt, an denen Drohnenoperateur Bryant mitgewirkt hatte: 1626 Stück.

    1626 Tote auf einen einzigen Soldaten – Bryant erfuhr mehr über das Drohnenprogramm als die meisten Amerikaner. Das Programm ist geheim. Wie viele Personen jedes Jahr von unbemannten Fliegern des Militärs und des Geheimdienstes CIA aufgespürt und abgeschossen werden, wie viele Zivilisten darunter sind und wie viele Minderjährige – niemand weiss es. «Diese Einsätze retten amerikanische Leben», sagt Präsident Barack Obama oft. Doch Brandon Bryant hat Zweifel.

    Letzte Woche haben er und drei weitere Ex-Soldaten einen offenen Brief ans Weisse Haus und an CIA-Chef John Brennan geschickt. Darin bezeichnen sie die Drohnentötungen als «Werkzeug» in den Händen rekrutierender Terroristen. Besonders der Abschuss von Zivilisten nähre «Gefühle des Hasses, welche Terror und Gruppen wie den IS entzünden». Die Soldaten sehen eine Verbindung zu den Pariser Anschlägen: «Wir können nicht still dasitzen und Tragödien wie in Paris mitansehen, im Wissen um den verheerenden Effekt, den unser Drohnenprogramm im Ausland und daheim hat.»

  15. November 28, 2015 um 3:21 pm

    Wie arm ist eine Politik, wenn uns die wahren Fakten Künstler erzählen müssen?

  16. Februar 15, 2016 um 10:58 am

    Georg Schramm bohrt so richtig in die Syrien-„Krise“ rein:

  1. November 27, 2015 um 1:46 am

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