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Wider-Sprüche

Ich mag nicht lügen. Mir ist das viel zu anstregend, mir genau zu merken, wem ich welche Lüge erzählt habe.
Bekannter bei einem Bierchen

Ich möchte einen weiteren Artikel von Thomram´s Blog bringen, der gut zu meinen eigenen Überzeugungen passt, dass es uns viel besser in einer Welt der Kooperation als der Konkurrenz ergehen würde. Luckyhans machte sich nochmals Gedanken darüber, was für einen Wechsel zu tun wäre.

Wider-Sprüchevon Luckyhans

Oft wundern wir uns über das Verhalten der Menschen um uns herum und finden es nicht ehrlich, nicht passend, nicht nett, nicht konsequent, nicht sinnvoll etc. Obwohl wir dabei ganz bewußt an andere Menschen mit unserem eigenen Maßstab herangehen.

Wundern wir uns auch über unser eigenes Verhalten?

Obwohl unser Körper und die Natur uns ständig vormachen, daß es nur auf der Basis vonkooperativer Zusammenarbeit und gegenseitiger Abhängigkeit ein Leben in Fülle und eine vernünftige Entwicklung geben kann, sind wir auf ungebremsten Egoismus und brutale Konkurrenz fixiert, die vor allem Leid und Mißgunst schaffen.
Warum nur?

Gut, wenn sich die machtgeilen Psychopathen, welche die Weltherrschaft anstreben, irrsinnig verhalten, dann kann man das noch verstehen (wenn auch nicht gutheißen).

Aber warum sind wir “normalen” Menschen nicht in der Lage, unser eigenes alltägliches Verhalten vernünftig, normal, kooperativ, eben menschlich zu gestalten?

Solange wir miteinander umgehen, ohne uns in irgendeiner “Wettbewerbssituation” zu fühlen (!), solange sind wir nett und freundlich zueinander, gönnen uns gegenseitig die ehrlich erarbeiteten Früchte unseres Handelns und kommen gut miteinander aus.

Sobald wir aber uns “in Konkurrenz zueinander” fühlen – ob als Arbeits”kollegen”, als “Verbraucher”, als “Mitschüler” oder sogar als “Nachbarn” – fühlen wir uns dem anderen gegenüber als Feind und tun Dinge, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Warum ist das so?

Warum haben wir es bereits verinnerlicht, daß wir immerzu kämpfen müssen?

Denn wie wir hier bereits klar nachgewiesen haben, entsteht die allfällige Konkurrenz aus einem “Webfehler” im Schuld-Geldsystem, nämlich daraus, daß die Zinsen nicht mit dem Kredit zusammen “als Geld geschaffen” werden, somit im System als Geld gar nicht vorhanden sind, und daher die Kreditnehmer sich diese gegenseitig “abjagen” müssen.

Daß also der “Wettbewerb” ganz klare ökonomische Gründe hat und keinesfalls “in der Natur des Menschen” liegt.

Daß darüber hinaus seit Menschengedenken mit Hilfe der Aufteilung und gegenseitigen Aufhetzung der Menschen untereinander alle Machtstrukturen der wenigen über die vielen ihre Staaten, Kirchen und sonstigen Einrichtungen an der Spitze der jeweiligen Pyramiden gehalten haben – das ist doch alles seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten bekannt.

Warum schaffen wir es nicht, uns daraus zu lösen?

Einfach den Menschen neben uns zu umarmen und ihn zu achten?

Selbst kluge Menschen lassen sich auch heute noch von solch unsinnigen Phrasen einfangen, daß
– Lügen ein Maß für den Entwicklungsstand des Intellekts sei,,
– der Krieg der Vater (fast) allen technischen Fortschritts sei,
– die Konkurrenz der Motor des Fortschritts sei,
– Kampf und Töten dem Menschen wesenseigen seien,
und ähnliches.

Indem wir uns fragen: welche Art von Fortschritt oder Intelligenz denn hier gemeint sein soll und wie sinnvoll und nützlich diese denn für uns seien, d.h. bei ruhiger, überlegter Betrachtung, kommen wir sehr schnell darauf, daß solche Aussagen überhaupt keinen Wahrheitsgehalt haben und jeweils nur von “interessierter Seite” lanciert sein können, um bestimmte Wirkungen zu erzielen.

Warum also fallen wir immer wieder neu auf solche Lügenphrasen herein?

Ja, ich weiß, man erzählt uns, jeder Mensch lüge einige Dutzend Male an jedem Tag.
Indem er Wahrheiten gar nicht oder nicht ganz vollständig ausspricht. Indem er die Wahrheit “verbiegt”, um jemand anderem (angeblich) nicht weh zu tun. Indem er für sich Nutzen aus “Notlügen” zieht. Indem er in unterschiedlichem Maße die Wahrheit mit Unwahrheiten “mischt”. Passiv oder aktiv einen Vorteil sucht.

Haben wir das jemals an uns selbst genau überprüft?

Kritische Selbstbetrachtung den ganzen Tag über?
Strichliste? Kategorisiert? Ehrlich wenigstens uns selbst gegenüber?
Tun wir es doch mal – ein/e jede/r für sich allein.

Was stellen wir dann wahrscheinlich fest?

1. Lügen ist gar nicht so einfach. Man braucht ein gutes Gedächtnis, weil man sich ja merken muß, wem man wann wie die Unwahrheit gesagt hat.
Wer immer nahe genug bei der Wahrheit bleibt, dem kann da nicht viel passieren.

2. Lügen fällt uns nicht leicht. Wir sind lieber ehrlich und “verraten” uns stets durch körperliche Anzeichen, wenn wir “schwindeln”. Nicht jeder bekommt rote Ohren, aber viele Menschen senken den Blick oder sehen in eine bestimmte Richtung, machen bestimmte Gesten und ihre Stimme verändert sich merklich.

3. Passives Lügen ist leichter als aktives Lügen. Sich schützen scheint das Gewissen weniger zu belasten als andere zu betrügen zum eigenen Vorteil.

4. Sogar schweigend lügen fällt uns schwer – auch hier “verrät” uns oft unser Körper – denn der Körper lügt nie, er kann das nicht.

Wir sind also eigentlich – nach allen Kriterien – von Natur aus auf ein ehrliches Leben “eingerichtet”.
Um so mehr:
warum leben wir entgegen unserer inneren Natur?

Gut, die einen haben das “Ziel”, über möglichst viel bedrucktes Buntpapier zu verfügen oder gar nur möglichst große Zahlen in einem fremden privaten Bankcomputer gegenüber ihrem eigenen NAMEN stehen zu haben – ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, wer sie sind, warum sie hier sind und wofür sie denn tatsächlich leben…

Andere haben die “Ziel”, möglichst “erfolgreich” und “mächtig” zu werden (wobei jeweils andere bestimmen, was “Erfolg” ist und worin die “Macht” besteht) – dafür verkaufen sie sich “mit Haut und Haaren” (vor allem ihre Seele!) an “elitäre” Geheimorganisationen und lassen sich für ihnen nicht verständliche Ziele weidlich ausnutzen, dabei immer tiefer in den Sumpf der Abhängigkeit hineingeratend – ausweglos, hilflos, zwecklos lebend, weil vollständig fremdbestimmt.

Eine dritte Gruppe mag danach streben, sich per rechtlicher Beschäftigung einen Sonderplatz in der Gesellschaft zu erarbeiten, indem sie gegenüber ihren Mitmenschen die “Rechtspflege” übernehmen – auch sie sollten zum größten Teil bis heute schon mitbekommen haben, daß es in der Brd kein (staatliches) Recht mehr gibt, sondern wir alle es nur noch mit dem Handelsrecht und juristischen Personen zu tun haben. Aber auch hier ist das hohe persönliche Wohlergehen wichtiger als die Mitmenschen…

Auch diejenigen, die sich in jungen Jahren für eine wissenschaftliche Karriere entschieden haben, um “herauszufinden was die Welt im Innersten zusammenhält”, werden schon beim Studium bemerkt haben, daß weniger zweifelnder kreativer Geist, sondern vor allen Dingen braves Nachplappern der gängigen Lehren gefragt ist – und das setzt sich in der weiteren akademischen “Laufbahn” (welch wunderschön entlarvender Begriff) fort…

Fast alle Menschen fühlen instinktiv, daß in diesem Land und in dieser Gesellschaft so einiges nicht “in Ordnung” ist und korrigiert gehörte. Aber ein Großteil zieht sich in seinen kleinen bürgerlichen Kreis der täglichen Abläufe zurück, und solange man darin nicht allzusehr gestört wird, verbleibt man da in Warteposition und versucht, das Beste daraus zu machen – indem man möglichst wenig macht…

Sehr viele Menschen sind sich der Unhaltbarkeit der jetzigen Verhältnisse sehr wohl bewußt – sie haben in eine Art “Notprogramm” umgeschaltet, um möglichst unbeschadet durch diese überall aufscheinenden Schwierigkeiten zu kommen, weil sie für sich allein und persönlich keine Chance sehen, in die Fehlentwicklungen verändernd einzugreifen. Dies erscheint auch als kaum möglich – solange man in den einengenden Vorstellungen des reinen Materialismus verbleibt.

Leider ist jedoch diese Ideologie momentan die am stärksten geförderte – zwar holt die sog. Esoterik stark auf, aber es wird nicht umsonst genau daher versucht, durch alle möglichen “Strömungen” von der Erkenntnis, daß der Mensch nicht nur aus dem physischen Körper besteht und sehr viel mehr “beinhaltet”, abzulenken und Esoterik zu einem Schimpfwort zu machen (ähnlich wie “Gutmensch”).

Wie kommen wir nun alle raus aus diesen Gedanken-Ghettos?

Zuerst einmal sollten wir uns klar darüber werden, was uns denn wirklich antreibt. Und da werden wir sehr schnell darauf kommen, daß unser Antrieb immer von innenkommt.

Auch jede “äußere” Anforderung – egal ob vom Kunden, dem Chef oder der Ehefrau – wird von uns erst mit dem erforderlichen Enthusiasmus in Angriff genommen, wenn wir sie als unser inneres “Bedürfnis” angenommen haben.

Denn was wir nicht mit Freude und Begeisterung machen, gelingt auch in der Regel nicht – wie Hirnforscher wie Prof. Hüther und Prof. Spitzer vielfach nachgewiesen haben.

Was also tun?

Wir alle sehen und/oder fühlen, daß hier irgendetwas “nicht stimmt”, und “unsere” Lügenmedien bemühen sich auch täglich ununterbrochen, uns mit der Nase auf dieWidersprüche zwischen ihrer “Berichterstattung” (Nach-Richten) und der uns umgebenden Wirklichkeit zu stoßen.
Die meisten fühlen sich jedoch allein und als solche wenig handlungsfähig.

Warum tasten wir uns dann nicht an die uns umgebenden Menschen heran?

Vorsichtig und unermüdlich sanfte “Stupser” in alle Richtungen austeilen, und sorgfältig die Reaktionen beobachten – so finden wir Gleichgesinnte – auch an oft unerwarteten Stellen.

Und dann können wir gemeinsam beginnen, aktiv zu werden, Einfluß zu nehmen, etwas auszuprobieren, von dem wir im Weltnetz gelesen haben… – indem wir das Gemeinsame betonen und die Unterschiede in den Ansichten respektieren und annehmen, aber nicht in den Vordergrund stellen…

  1. Gerd Zimmermann
    September 30, 2015 um 7:26 pm

    Denke einfach
    noch besser lasse denken weg

    Semester

  2. Gerd Zimmermann
    September 30, 2015 um 8:32 pm

    Luna

    ist Zeitlosigkeit für mich kein Problem mehr,
    da Zeit an Bewegung gebunden ist
    Bewegung ist aber an Raum gebunden

    Raum muss aber erst einmal existieren

    Raum, auch ein Universum ist nicht aus sich selbst heraus.

    Da steht in Wirklichkeit eine höhere Intelligenz dahinter
    und nicht Freimaurer
    welche eine Pyramide bauen.

    Diese höhere Intelligenz nenne ich Gesamt bewusst sein
    des Kosmos.
    Der Kosmos ist nicht aus sich selbst heraus
    er ist sich selbst bewusst

    Fertig mit Krabbelgruppe und falschen Doktorhueten.

  3. Barbara Vögeli
    Oktober 1, 2015 um 11:58 am

    Die Wahrheit jederzeit auszusprechen wäre sehr wohl möglich und könnte weltweit eine wundervolle Entlastung gleichzeitig bedeuten indem die Zeitformen berücksichtigt würden, da der Mensch in der Bewegung „sozusagen der Zeit unterworfen sieht“ Jede Sekunde verändert die Welt so dass alles was ich jetzt schreibe – besser noch geschrieben hatte bereits der Vergangenheit angehört. Zwei Frauen haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt gehabt, so wie auch ich daraus meine eigenen Erfahrungen machen durfte, welche sich als sehr kraftvoll erweisen im Alltäglichen. Wer sich eingeladen fühlt dem näher auf den Grund zu gehen, mag im Internet mal die Bezeichnung Wogopologie eingeben und mit den kostenlosen Informationen, welche da zur Verfügung stehen eingehender befassen.
    Wer es tatsächlich mal ausprobiert wird festellen, wie schnell sich Situationen verändern haben werden – ebenso ist es fühlbar, was ein (ge)wichtiger Bestandteil ist für die eigene Prozessarbeit.
    Jeder Autor dieser und vieler anderer Beiträge könnte die Welt täglich ein wenig entlasten durch eine aufmerksamere Schreibweise. Allein durch die wahrheitsgetreue Schreibweise, erfährt der Leser eine besondere Achtsamkeit welche keinesfalls ihre Wirkungen verfehlen würden.

    • Der kleine Hunger
      Oktober 1, 2015 um 4:34 pm

      Weniger ist oft mehr, kennen Sie doch. Vielleicht einfach mal schweigen anstatt zu schreiben. Kommunikation ist für viele Erstatzbefriedigung wissen Sie doch besser als Ich, Sie Sprachgewande, gehen Sie einfach mal Vögeln, Frau Vögeli, was meinen Sie wie ruhig sie dann sind, da brauchts keine „Wogopologie“ mehr. In diesem Sinne, Bunga, Bunga.

      • Der kleine Hunger
        Oktober 1, 2015 um 5:01 pm

        Es muss natürlich heissen, „zu den Vögeln“, meine Güte Ihre „Wogopathologie“ macht mich ganz kirre.

  4. Gerd Zimmermann
    Oktober 1, 2015 um 12:17 pm

    Wie, die Fische wollen auf Bäumen leben.

    Ich habe noch nie Fische ohne Bäume gesehen.

    Mit Verlaub, dem Traumzauberbaum.

  5. Gerd Zimmermann
    Oktober 1, 2015 um 12:42 pm

    Nein, zur Bewusstseinsfindung gehört auch die
    Selbstbewusstseinsfindung dazu.

    Selbstbewusstsein ist aber etwas vollkommen anderes
    als ein Ego.

    Selbstbewusstsein hat etwas mit der Gemeinschaft zu tun.
    Der kosmischen Gemeinschaft.

    Absolut nichts mit der menschlichen Gesellschaft.

    Hier wird immer noch Nabelschau betrieben.

    Dies hat nichts, aber auch gar nichts mit den Fragen zu tun;

    Wer bin ich ?
    Wo komme ich her ?
    Wo gehe ich hin ?

    Ich für mein Teil, komme daher, wohin ich zurück gehe.
    Wer bin ich ?
    Ich bin ein Teil des GANZEN.

    Nicht der Menschheit, des Kosmos.

  6. Gerd Zimmermann
    Oktober 1, 2015 um 6:30 pm

    Barbara

    so ist er nun mal, unser Kleiner Hunger.

    Wer keinen Sex hat, denkt immerzu ans fliegen.

    Oder vögeln.
    Sorry.

    Etwas anderes.
    Manipulation. von mir aus Genmanipulation ,oder Monsato.

    Was, wenn Monsato nur in der Matrix existiert ?

    Ich meine ohne rote oder blaue Pille.

    Auch ohne Matrix !

    Was ist dann die Matrix ?

    Ein Rechenmodell,
    ein Universum wird uns von der Wissenschaft
    als RECHENMODELL
    beschrieben

    Je kühner je beliebter oder aktzeptierter

    Relativitätstheorie

    Bitte ? Was für eine Theorie ?

    Ach so, Matrix.
    Albert das Kraut gabs damals schon zu rauchen.

    Pfeife.

    Mit relativ kann ich mich anfreunden.
    Was ist warm und was ist kalt ?

    Ein Energieunterschied ?

    Aber Albert, wenn Energie Masse ist ???

    Irgendwie rauche ich etwas anderes.

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