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Frühsexualisierung schon ab Kindergarten – was steckt dahinter?

Dass sexuelle Verklemmung nicht gut für die einzelne Psyche ist und damit auch in der Regel für die umgebenden Personen eines solcherweise Betroffenen nicht, lässt sich an vielen Stellen nachlesen. Z.B. sprach Wilhelm Reich von einer Charakerpanzerung u.a. verursacht durch entsprechende Gefühlsbeschränkungen (siehe: Wer hat Angst vor Lebendigkeit? Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?).

Ich beobachte seit einiger Zeit, dass im Zuge des Gender-Mainstreamings zur Umprogrammierung unserer Gesellschaft schon unseren Kleinsten der Spaß am Sex beigebracht werden soll und das nicht nur an sich selbst und an dem anderen Geschlecht sondern auch dem gleichen. Stellt sich mir die Frage, warum die Kinder dazu angeleitet werden sollen. Ist es nicht so, dass Kinder sich irgendwann für das Thema interessieren und sich selbst Aufklärung einholen, also in dem Tempo, das sie selbst vorgeben?

An sich sind die Fragestellung hinter dem Gender-Mainstreaming ja richtig: Ist die Rolle von Mann und Frau rein biologisch vorgegeben oder ist unser Verständnis darüber doch eher durch unsere Sozialisation konstruiert? Ich sehe hier ein „sowohl als auch“. Die Genderisten negieren allerdings die Biochemie unserer Körper komplett. Und weil sie die Konstruktion in den Vordergrund stellen, sind sie der Meinung, dass unsere Kleinsten schon in den Kitas umzuprogrammieren sind. Die Eltern mögen also nur noch für Unterkunft und Verpflegung sorgen, aber was die Erziehung betrifft, so wäre dies doch Sache des Staates, Sache Derjenigen, die was davon verstehen. Da kommt mir der Begriff des Faschismus in den Sinn …

Bevor wir in weitere Kritiken einsteigen, möchte ich ein aktuelles Video bringen. Ja, es arbeitet unterschwellig auch mit einigen Botschaften, die man nicht mögen muss, daher bitte einfach mal reinschauen und mitnehmen, was passt:

[Anmerkung: da das zuvor hier gezeigte Video nicht mehr erreichbar ist, nun eine Alternative: „Wie der Staat durch zu Frühsexualisierung Kinder missbraucht“

Schauen wir uns nun an, was uns Seitens des Staates zum Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau erzählt wird:

Geschlechterforschung (Beschreibungen der Bundeszentrale für politische Bildung)

Der Geschlechterforschung dient Gender als Analyse-Kategorie. Die Grenzen zur Frauenforschung aus der sie in den 80er Jahren hervorgegangen ist, sind hierbei fließend. Im Unterschied zur Gender-Forschung wird in der Frauenforschung sex als Grundlagenkategorie betrachtet. In den Mittelpunkt gestellt werden vor allem die Lebenslagen von Frauen (bzw. in der Männerforschung, die von Männern). Im Vordergrund stand und steht vor allem die Kritik an einer vorgeblich geschlechtsneutralen, im Grunde aber androzentrischen, Wissenschaft, in welcher Forschung zwar über, aber nicht von Frauen betrieben wurde. Die Geschlechterforschung bzw. die Gender-Studies operieren im Gegensatz dazu weniger mit dem Begriff „Frau“, als mit „Geschlechtlichkeit“ und zum Beispiel der Frage wie Körper kodiert, interpretiert und naturalisiert werden und wie sich Gesellschaft längs dieser Zuschreibung normativ ausrichtet. Dazu gehört auch das Muster geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung, Leistungsbewertung und Entlohnung, die an spezifische Vorstellungen über Männlichkeit und Weiblichkeit geknüpft ist. Allen Forschungsansätzen (Frauen-, Männer-, Geschlechter-) ist aber die Frage gemein, wie sich ihre Ergebnisse auf politische und soziale Prozesse anwenden lassen. Hier setzt Gender-Mainstreaming an.

und weiter:

Gender Mainstreaming

Als politische Strategie zielt Gender Mainstreaming auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen politischen Entscheidungsprozessen. Dabei ist vorgesehen, dass bereits bei der Planung von Maßnahmen, bei der Entwicklung und Evaluierung von Entscheidungsprozessen und der (Re-)Organisation die Lebenslagen von Frauen und Männern berücksichtigt werden. Gender Mainstreaming zielt auf politische AkteurInnen, PolitikerInnen und (öffentliche) Institutionen, in denen gleichstellungspolitische Bestrebungen umgesetzt werden sollen. Über die genaueren Inhalte und Ziele muss jeweils spezifisch innerorganisationell verhandelt werden. Als Orientierung kann die Frage dienen, ob eine Maßnahme Geschlechterhierarchien verfestigt oder überwinden hilft.

Wer sich aber in die Gender-Papiere z.B. von Badenwürtemberg einarbeitet, der kommt auch schnell zu solchen Ansichten:

Radikale Ideologie

Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Genderisten wollen nicht bloß die Ansichten, Meinungen, Anschauungen ändern, was ja auch jede politische Partei oder Kirche anstrebt. Nein, ihr Ziel ist die Veränderung des menschlichen Gehirns, um so eine lebenslange Prägung zu erzielen! In der Antike wurden Sklaven Brandzeichen auf die Haut gesetzt. Heute wird die Gender-Ideologie ins Gehirn eingebrannt, um aus den Menschen Sklaven dieser Ideologie zu machen. Spätestens an dieser Stelle versteht man, wieso die Gender-Revolution mit den dreijährigen Kindern durchgeführt werden muß. Die Genderisten wissen: Je jünger ein Gehirn, desto beeinflußbarer ist es. (Quelle: Gender-Mainstreaming in BW: Bei dreijährigen Kindern Geschlechtsstereotypen dekonstruieren)

Welche Gefahren hinter dem Gender Mainstreaming stecken, damit befassten sich Autoren unterschiedlicher Disziplinen: „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ nachzulesen sind in dem Buch: Vergewaltigung der menschlichen Identität: Über die Irrtümer der Gender-Ideologie. Auf Amazon ist die folgende Inhaltsangabe zu lesen:

›Gender Mainstreaming‹ – ein Schlagwort ist in aller Munde und doch kaum fassbar. Uneingeweihte meinen, dies sei nichts anderes als die Gleichstellung von Mann und Frau. Der Journalist Volker Zastrow warnte schon 2006, dahinter verberge sich nichts anderes als eine ›politische Geschlechtsumwandlung‹. Worum es tatsächlich geht, will das vorliegende Buch durchleuchten und auf den Punkt bringen. In einer bisher einzigartigen Zusammenschau von Natur- und Geisteswissenschaft zerlegen der Gehirnforscher Manfred Spreng und der Religionsphilosoph Harald Seubert, das Konstrukt des Gender Mainstreaming in seine Bestandteile. Sie zeigen die geistesgeschichtlich trüben Quellen ebenso auf wie die verheerenden Folgen, denen der Mensch durch die Vergewaltigung seines natürlichen Wesens durch eine Ideologie ausgesetzt ist, die schon seine grundlegenden Anlagen im Gehirn missachtet. Was einst durch die rot-grüne Bundesregierung zur politischen ›Querschnittsaufgabe‹ erklärt wurde, wird als nicht umsetzbar enttarnt. Jenseits ideologischer Flügelkämpfe entfernt das Buch alle Tarnkappen. Zum Vorschein kommen vor allem die Irrationalität und physiologische Unmöglichkeit des Menschen, so zu sein, wie es die Gender-Ideologie postuliert. Wer dieses Buch gelesen hat, erkennt, dass den Gender-Apologeten nicht gefolgt werden darf, wenn der Mensch nicht seiner Identität beraubt werden soll. Denn unter der Gender-Ideologie fällt seine Geschlechtsidentität wie der Kopf auf einer Guillotine.

Darunter findet sich in einer Rezension noch:

Die gesellschaftspolitisch orientierende Einführung (18 S.: „Gender Mainstreaming – Befreiung oder Gesinnungsterror“) stammt von dem kirchlich engagierten Autor Andreas Späth. Es folgt der fachwissenschaftlich orientierte Beitrag(32 S.) „Adam und Eva – Die unüberbrückbaren neurophysiologischen Unterschiede“ von Prof. Manfred Spreng. Dem schließt sich eine facettenreiche philosophische Kritik von Prof. Harald Seubert an (25 S.): „Gender Mainstreaming oder: Lasst uns einen neuen Menschen machen“. Im Anhang ist die Edition ausgestattet mit Zusatzinformationen zu den Autoren, mit einem ausführlichen, hilfreichen Stichwortverzeichnis, einem Register der zitierten Personen sowie – gerade im Blick auf die heutigen politischen Bezüge sinnig und reizvoll – einer Reihe von zugehörigen Zitaten von Politikerinnen und Politikern aus dem deutschsprachigen Raum. Zum Inhalt:

Die von Simone de Beauvoir vertretene Vorstellung, dass der Mensch weitgehend sich nach eigenen Vorstellungen selbst „konstruieren“ könne, wird von den Autoren als verhängnisvolle Selbsttäuschung erwiesen. Als durchgängiges Thema zeigt sich in den Beiträgen die Unterschiedenheit und gleich¬zeitige Komplementarität von Mann und Frau (v.v.). Andreas Späth belegt u.a. Beispiele für üble medizinische Menschenversuche und Thesen im Sinne des „Gleichheitsfeminismus“, benennt aber auch versäumte und verdrängte Möglichkeiten, im besten Sinne „geschlechter-sensibel“ zu handeln. Am Beispiel des bekannten Würzburger Thesenpapiers der „Grünen Jugend“ legt er dar, dass die Gender-Ideologie mit ihren sprachlichen Verwirrspielen und ethisch totalitärer Willkür ein weiteres Einfallstor der Zerstörung der traditionellen Familie ist. – Diese und weitere Hinweise erhalten ihre vertiefende Deutung aus den humanmedizinisch vergleichenden Darlegungen des Neurophysiologen Manfred Spreng zum Gehirn von Mann und Frau („Geschlecht und Zwischenhirn“, „Geschlecht und Gesamthirn“ u.a.m.). Seine Darlegungen zu den neurophysiologischen Sachverhalten sind von höchst anschaulicher Lebensnähe! Keine Sekunde lang berührt einen etwa die Versuchung, die fachkundigen Beschreibungen zu überspringen. In der ausführlichen, faszinierenden Zusammenfassung kommt M. Spreng u.a. zum Ergebnis: „Nicht Gleichheit, sondern nur Verschiedenheit [von Mann und Frau] kann sich optimal ergänzen!“ Und: Wertgleichheit setzt keineswegs die Rollenidentität voraus.

Mein Bauch sagt mir, dass diese Gender-Manipulation noch so ein Baustein der Herrschenden ist, sich einen Menschen zu schaffen, der aufgrund seiner Dispositionen leichter zu gängeln ist, sprich leichter als Sklave zu gebrauchen ist. Dass es an der einen oder anderen Stelle eine die Gemeinschaft förderlichere Grundeinstellung zur Rolle von Mann und Frau geben könnte, steht für ich außer Frage. Nur sollten wir dann nicht Alle daran mitwirken und uns nicht von Thinktankern wieder mal was auf´s Auge drücken lassen, was danach stinkt, erneut den Wenigen zu nützen?

  1. September 26, 2015 um 10:51 am

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  2. September 26, 2015 um 11:40 am

    Das Ziel, allen Menschen mit Toleranz zu begegnen, müsste doch für eine demokratische Gesellschaft selbstverständlich sein. Was führt denn nach Ihrer Auffassung zu den offensichtlichen Problemen?

    Dr. Albert Wunsch: Ein Hauptproblem scheint zu sein, dass von den Ober-Organisatoren(innen) der LGBT-Szene (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) viel mehr Toleranz und Akzeptanz eingefordert wird, als dies der Mehrzahl der Anderslebenden hetero-sexuell Orientierten zugestanden wird. So werden aus Anfragen schnell Angriffe konstruiert und friedliche Demonstrationen von sorgenvollen Bürgern, Eltern oder Lehrkräften in ihrer Durchführung zu torpedieren gesucht. Radikalisierung scheint zum Hauptdurchsetzungs-Mittel eigener Sichtweisen zu werden. Fragt jemand beispielsweise, wieso der Öffentlichkeit die meist sehr frivol-obszönen Christopher Street Day Umzüge zugemutet werden, wird der Anfrager ruck-zuck zum Homo-Hasser zu machen gesucht und kräftig attackiert. Findet ein ruhiger und zum Nachdenken einladender Umzug für das Leben statt, ein im Grundgesetz als besonders schutzwürdig erachtetes Thema, dann ruft die LINKE – wie in diesen Tagen – dazu auf, den „Marsch für das Leben“ zu blockieren. Eigentümlich, welches Demokratie- und Toleranz-Verständnis da in irgendwelche Köpfe geraten ist.

    Wie ist nach Ihrer Einschätzung das Thema Frühsexualisierung entstanden?

    Dr. Albert Wunsch: Wer eine Gesellschaft verändern will, greift schnell nach den Kindern. Besonders radikale politische Ideologien haben dieses Prinzip zu verwirklichen gesucht, ob als Kommunisten, Sozialisten oder Nationalisten. Auch der ehemalige SPD-Generalsekretär Olaf Scholz frohlockte selbstsicher mit dem Leitsatz: „Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“, so die Welt vom 10.11.2002, um das Vorhaben der staatlichen Ganztagsbetreuung anzuheizen.

    Fundstelle: Wer nicht so links denkt wie wir, ist rechts!
    Wie die Protagonisten einer Kinder-Frühsexualisierung Gegenpositionen ins Aus zu setzen suchen!

    • September 26, 2015 um 11:45 am

      Schon die Jesuiten erkannten vor langer Zeit:

      Gib mir ein Kind die ersten sechs Lebensjahre und es gehört ein Leben lang der Kirche.

      Diesem Leitsatz sind sie konsequent gefolgt. Über Jahrhunderte bestimmten sie bis zum heutigen Tage das Bildungssystem in Europa, dem seit Menschengedenken aktiven Zentrum der Welt.

      Fundstelle: Ulrich Mohr: Die Aufzucht des orientierungslosen Weisungsempfängers

      In voller Breite die Ansichten Ulrich Mohrs über unser Bildungssystem:

  3. September 26, 2015 um 12:03 pm

    Verunsichern sexueller Identität

    Der gesellschaftspolitische Hintergrund: Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, fand eine Frühsexualisierung – zunächst unbemerkt in den Bundesländern Berlin und NRW – Eingang in die Lehrpläne von Grundschulen. Initiator war die Homolobby, unter dem Schutzschild der Grünen. Sie erkannte sehr früh, dass das In-Fragestellen des angeborenen Geschlechts, die Möglichkeit eröffnet, im Vorschul- und Grundschulalter die Normalität von “Mann” und “Frau” in Frage zu stellen.

    Aus der Sexualwissenschaft ist bekannt, dass Kinder im 4. bis 7. Lebensjahr für Prägungen und äußerlichen Einflüssen besonders empfänglich sind , gerade was die geschlechtliche Identitätsbildung anbelangt. So wird der – bereits im Fötus festgelegte – geschlechtliche Genotyp im aufkeimenden Bewusstsein des Kindes durch Vorbilder des gleichen Geschlechts (beispielsweise Vater oder Mutter) seit eh und je gewissermaßen bestätigt. Diese Offenheit für Fremdeinflüsse wird naturgemäß größer, je mehr elterliche Vorbilder versagen und je mehr diese dadurch in Frage gestellt werden. Fast spielerisch werden mit der Propagierung der sogenannten „geschlechtlichen Vielfalt“ fächer- und klassenübergreifend die Rollenbilder Mann und Frau hinterfragt, ja zerstört, um dann den Schülern die sogenannte „Vielfalt sexueller Identitäten und Lebensweisen“ in frohen und regenbogen-farbigen Bildern beschrieben und mit Modellen von Geschlechtsteilen und Praxisanweisungen im Unterricht demonstriert. Mit dieser Theorie sollen Schüler bereits in der Grundschule „befähigt“ werden, ihre sexuelle Identität selber bestimmen zu können, etwa nach dem Motto: „Junge, du kannst auch schwul werden!“ Diese Frühsexualisierung hat folgende Ziele:

    Eine grundsätzliche Verunsicherung der Kinder in ihrer eingeprägten Identitätsfindung Mann/Frau und Vater/Mutter die Vermittlung von der sogenannten „Vielfalt sexueller Identitäten“. Das beeinträchtigt das Gefühl für das Naturgegebene „ Mann und Frau“. In der Folge bedeutet das u.a.:

    * Die Zerstörung der klassischen Familie mit Mann, Frau und Kindern,
    * Diese „Pädagogik“ dient dem Streben einer sexuellen Minderheit (unter 5%), ihre Identität zur Normalität zu bringen.

    Kinder werden auf diese Weise für ein gesellschaftliches Großexperiment namens „Gender Mainstreaming“ missbraucht mit den Schulen als Testlabor. Die eigentlichen Gründe der Homolobby für dieses menschenverachtende Tun bleiben Spekulation. Vieles erinnert an den Spruch der 68er:
    „Macht kaputt, was Euch kaputt macht!“
    Die Pseudo-Wissenschaftlichkeit der Genderpädagogik wird in diesem Beitrag detailliert untersucht: Wieviel Wissenschaft steckt hinter der “Pädagogik der sexuellen Vielfalt“?

    Fundstelle: Frühsexualisierung: Ein Trojaner vorbei an den Eltern

    • September 26, 2015 um 12:09 pm

      In dem referenzierten Artikel zur Fundiertheit in der Wissenschaft:

      Statt Wissenschaft wird hier eine spezielle Sexual-Utopie als Legitimationsgrundlage verwendet, deren Wurzeln in der Tiefenspychologie von Wilhelm Reich und den Behauptungen von Herbert Marcuse begründet liegen, dass frei ausgelebte Sexualität nicht nur garantiert glücklich macht, sondern gegen Autoritarismus immunisiert.
      (Dr. Jakob Pastötter)

  4. September 26, 2015 um 12:19 pm

    „Schützt unsere Kinder“ ist eine Kernforderung – müssen sie denn tatsächlich vor der ‚Pädagogik der sexuellen Vielfalt’ geschützt werden?

    Bisher hat es keine wissenschaftliche Evaluation der didaktischen Methoden der ‚Pädagogik der sexuellen Vielfalt’ gegeben, die ihre direkten oder Langzeitauswirkungen bezüglich Entdiskriminierung auf die Kinder und Jugendlichen beschreiben würde: Das wäre aber dringend notwendig, bevor der Gesetzgeber sie legitimiert. Rückmeldungen von Eltern, deren Kinder in der Schule damit konfrontiert wurden, berichten allerdings von emotionaler/intellektueller Überforderung und sogar von Ekelreaktionen. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was Sexualpädagogik erreichen will! (Gruppen-) therapeutische Methoden haben in der Schule nichts verloren, weil Schule in Deutschland gesetzlichen Pflichtcharakter hat.

    Was sollte dann die Alternative zum Nds. Entschließungsantrag sein?

    Was wir brauchen ist ein Runder Tisch, an dem ALLE sexualpädagogischen Einrichtungen und auch Sexualwissenschaftler, die keine Eigeninteressen vertreten, einen Stuhl haben – und natürlich auch Elternvertreter. An diesen runden Tisch zur Zukunft der Sexualerziehung an Schulen gehören alle, die wissenschaftlich begründete Aussagen zur Sexualität und ideologiefreie Anregungen zum Umgang damit in der Schule machen können, auch wenn die Diskussionen unbequem sind.

    Fundstelle: Wieviel Wissenschaft steckt hinter der ”Pädagogik der sexuellen Vielfalt”?

  5. Der kleine Hunger
    September 26, 2015 um 2:01 pm

    (Früh)sexualisierung stellt doch lediglich den Übergang zur Sexualisierung als soches dar und somit ist Ihre Fragestellung Herr Bartonitz „Frühsexualisierung schon ab Kindergarten – was steckt dahinter?“ einfach zu beantworten. Den Status Quo aufrecht zu erhalten, eine sexualisierte Gesellschaft. Dieses als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten, halte ich für unsinnig, meinerseits, nur soviel dazu, ganz Allgemein:

    Die wohl am häufigsten genannte Konsequenz der Sexualisierung ist die der zwischenmenschlichen Abstumpfung, eine Schwächung der individuellen Empathie und des Einfühlungsvermögens.
    Gleichzeitig konstatieren Forscher jedoch eine sexuelle Überreizung und zunehmende Sex-Unlust vieler Paare. Ursache hierfür sind vor allem Leistungsdruck und Minderwertigkeitskomplexe. Die Folgen sind zunehmende Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein, bewirkt Frust, Resignation oder auch die Negierung der eigenen Individualität.

    Gänzliches Handeln, Entscheiden und Denken ist dem Sex-Trieb unterworfen und solch eine Gesellschaft wird niemals wahre Freude oder Glück empfinden können.

    Willkommen in der Realität.

    • Der kleine Hunger
      September 26, 2015 um 2:22 pm

      Ergänzung bzgl. dem Begriff „Gender“:

      Wilhelm Schmid hat sich in seinem Buch (es heißt Sexout, aber das ist wieder ein anderes Thema) gehalten gesehen, den offensichtlich in Misskredit geratenen Begriff durch eine Differenzierung zu retten: Man müsse zwischen einem „harten“ und einem „weichen“ Begriff von Gender unterscheiden, schreibt er. Ersterer sei zwar tatsächlich die „Speerspitze gegen die Anerkennung von Unterschieden jedweder Art“ und sehe in den Geschlechtern ausschließlich eine „soziale Konstruktion ohne Daseinsberechtigung“, aber es gebe eben auch eine „weiche“ Form des Gender-Begriffs, die genau umgekehrt für die „Bereitschaft, Unterschiede anzuerkennen“ stehe.

      Was Schmid hier in „hart“ und „weich“ trennt, sind aber nicht zwei unterschiedliche wissenschaftliche oder politische Auffassungen von Gender, sondern vielmehr nur genau die Linie zwischen dem („weichen“) Begriff und dessen („harter“) polemischer Verfälschung durch die Gegner.

      Geschwätz.

    • September 26, 2015 um 2:42 pm

      „Gänzliches Handeln, Entscheiden und Denken ist dem Sex-Trieb unterworfen und solch eine Gesellschaft wird niemals wahre Freude oder Glück empfinden können.“
      Stimme zu.

      • Der kleine Hunger
        September 27, 2015 um 3:05 pm

        zum weiter lesen, alles gute, fast Jahrestag.

        https://faszinationmensch.com/2014/10/12/fruhsexualisierung-fluch-oder-segen/comment-page-1/#comments

        Fluch oder Segen?
        Weder noch. die Problematik ist das eine freie Entfaltung eben auf Grund der Sexualisierung an sich (das wäre nämlich das Hauptthema) garnicht möglich ist.
        Durch “Aufklärung” werden lediglich “Musterbauten” vorproduziert und angeboten, nach dem Motto: “Das gibt es, such dir was aus, dann wird etikettiert und anschliessend erfolgt der Kassen-sturz”.
        Freie Entfaltung bedeutet das sich das Individium un-vor-ein-genommen um-schau-en kann und durch dieses um-schauen, SEINE Sexualität erfährt und nicht in die Spur der anderen gebracht wird.
        Nicht erst seit Heute wird diese Unvoreingenommenheit schon von Haus aus ge/zerstört, eben Aufgrund der oben erwähnten Sexualisierung.
        Die heutige Eltern-schaft hat es doch schon nicht geschafft, trotz aller “sexuellen Freiheiten” siehe 68er) “love & Peace” glorifizierung-global, diese Unvoreingenommenheit für sich nu nutzen, weil die allg. Ent-täuschung eben dieser sog “Vorreiter” eben genau die Früchte trägt, die zu dieser Sexualisierung führten. Keine sexuelle Freiheit eben, sondern eine weitere Einengung und Demoralisierung bis hin zur Selbsttäuschung.
        vielleicht von interesse der Beitrag bei Maischberger vom Februar 2014
        Das Thema “Minderheiten” gegeneinander auszuspielen, wurde schon mal angesprochen. Vielleicht lässt sich der Beitrag hier mit einschieben @Martin
        Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die “moralische Umerziehung”?

        • September 27, 2015 um 4:57 pm

          Danke für den erneuten Hinweis, und wow, was für ein Gedächtnis 😉

  6. Gerd Zimmermann
    September 26, 2015 um 2:59 pm

    Lieber Martin

    was rauchst Du

    ich bin verdammt schräg drauf

    aber Markus kam hier zu Wort

    Thema
    Sexualität

    ich gehe für den normalen Menschenverstand zu weit
    sogar Licht ist geschlechtlich

    Warum ?
    ES ist ungeschlechtlich.

    Mit ES ist nicht Irgendetwas gemeint
    ganz bestimmt nicht.

    Das.
    Was ist DAS Bewusstsein.
    SAechlich.

    Maskulin und femenin
    sind dual

    siehe Adam Douglas;
    Per Anhalter….

    Sex keinen, dafür aber mehr als genug……

    Ihr lest zu wenig Märchen.
    Und wenn sie nicht gestorben sind….

    Wie willst du sterben, wenn du unsterblich bist ???

    Du selbst besteht aus Energie
    ebenso alles was einen Bestand hat.

    Energie ist Amplitude und Frequenz

    und nun das Geheimnis….

  7. x
    September 26, 2015 um 3:35 pm

    Man kann Ideologien nur über Rollen implantieren.
    Wieviele Rollen kann ein Mensch auf einmal spielen. Da kommt man schnell an seine Grenzen, um den Überblick nicht zu verlieren. Bist du immer authentisch, spielst du keine Rolle.

  8. x
    September 26, 2015 um 3:50 pm

    Der Sinn vieler Ideologien ist doch der, daß du bestimmte Rollen annimmst, damit verhaftet bist und deine Gewinnziele dem anpasst. Du denkst nicht darüber hinaus und bist anderen nicht im Wege. Natürlich darfst du denken, was genau du tun würdest, wenn du die Rolle X spielst und dies abgleichen.

  9. Gerd Zimmermann
    September 26, 2015 um 3:52 pm

    Wenn das Gesamtbewusstsein
    die nichtmaterielle Singularität

    verkörpert

    ist das Universum

    verkoerpertes Bewusstsein.

    Die Verkörperung
    ein Geheimnis
    aber deine 5 Sinne sind elektromagnetisch

    deine Wahrnehmung und das Universum auch

    ES ist ein Geschenk
    das Haus des Lebens

  10. x
    September 26, 2015 um 3:58 pm

    Was reduziert die Empathie? Ideologie.

  11. Gerd Zimmermann
    September 26, 2015 um 4:07 pm

    Alles Leben ist EIN Leben.

    Ich widerspreche Guido.

    Dies ist aber nur moeglich
    wenn man ohne Viren leben kann.

  12. x
    September 27, 2015 um 1:42 pm

    Leben und leben lassen, heißt seit jeher die Maxime. Jede Gruppe richtet sich am Erziehungs- und Führungsstil aus, mit dem sie sich am wohlsten fühlen und der ihnen den besten Gewinn verspricht.
    Es gibt immer alles. Es gibt Alphatiere, die keinen neben sich dulden. Es gibt Sklaven, die sich wohl damit fühlen, da ihr Gewinn in der Einsparung von Ressourcen liegt. Es gibt Menschen, die anderen vollkommen freien Lauf und keinen Halt geben. Es gibt Menschen, die das Gegenteil tun.
    Wenn ein Mensch sich in einer Gruppe nicht wohl fühlt, sucht er eben seine.

  13. x
    September 27, 2015 um 2:25 pm

    You can’t choose to go to an other world or to the next level of evolution.

  14. September 27, 2015 um 6:19 pm

    Die russische Künstlerin Zhenja hat ein furioses Video-Werk geschaffen, das die Website „Deutschland-Russland“ dankenswerterweise übersetzt und so zugänglich gemacht hat. Gnadenlos macht sie die verheerende kombinierte Wirkung von Propaganda/Desinformation-Unterhaltung-Ablenkung-Kaufrausch-Angstmache-Kriegstreiberei-(Selbst)Betäubung schmerzhaft deutlich.

  15. Gerd Zimmermann
    September 27, 2015 um 9:14 pm

    Man, man, man Guido
    warum spricht Du nur kyrillisch

    die WNdEREN
    wollen auch wissen warum

    warum es Putin gibt.

    Angela kommt am russischen Baer nicht vorbei
    auch wenn sie den Elvis im Afroloock

    hofiert.

    Ich bewertet das nicht

    ich schaue einfach nur

    Beobachtung genannt

  16. Der kleine Hunger
    September 28, 2015 um 9:53 am

    Das passt sehr gut zum Thema (Früh)sexualisierung

    Der tantrische Liebesakt
    (von Osho)

    Sex kann tiefe Befriedigung bringen und dich in dein ursprüngliches Einssein, dein natürliches, wahres Wesen zurückwerfen, und zwar aus vielen Gründen.

    Diese Gründe müssen verstanden werden. Ein Grund ist, daß Sex eine so totale Handlung ist, daß man dadurch aus dem Gleichgewicht gerät. Daher kommt die ganze Angst vor dem Sex:

    Ihr seid mit euren Gedanken, eurem Verstand identifiziert, und Sex ist eine Sache, bei der man den Verstand verliert. Man wird kopflos, der Kopf spielt überhaupt keine Rolle mehr. Alle Vernunft, alle Gedankenabläufe kommen zum Stillstand. Und wenn das nicht geschieht, dann ist es kein wahrer, authentischer Sex. Dann gelangt man dadurch auch nicht zum totalen Orgasmus und findet keine Befriedigung. Dann wird selbst ein Liebesakt zur lokalen Angelegenheit, zur Kopfgeschichte – und das ist es, was mit euch passiert ist.

    Diese ganze Besessenheit, diese Gier nach Sex überall auf der Welt, kommt nicht daher, daß die Menschheit im Laufe der Zeit sexueller geworden ist, sondern daher, daß ihr selbst im Sex nicht mehr total aufgehen könnt. In der Tat ist es so, daß die Menschheit in früheren Zeiten sexueller war, deshalb gab es diese Besessenheit nicht. Diese Gier nach Sex zeigt nur, daß die wahre Sache nicht stattfindet, daß nur noch Pseudo-Sex praktiziert wird

    Die Gedankenwelt des modernen Menschen ist völlig vom Sex beherrscht, eben weil kein echter Geschlechtsverkehr mehr stattfindet. Selbst die Sexualität wird in den Kopf verlagert. Sie ist zur gedanklichen Turnübung geworden. Ihr denkt nur daran.

    Zu mir kommen Leute, die sagen, daß sie andauernd an Sex denken. Es macht ihnen Spaß, darüber nachzudenken, darüber zu lesen, sich pornographische Bilder anzuschauen – das genießen sie. Aber wenn sie dann mit der wahren Sache konfrontiert werden, haben sie plötzlich kein Interesse mehr. Sie werden sogar impotent. Vitale Energie fühlen sie nur, solange sie daran denken. Sobald es darum geht, tatsächlich in den Sex hineinzugehen, kommt ihnen alle Energie abhanden, sie verspüren noch nicht einmal mehr den Wunsch danach. Sie fühlen sich wie tot in ihrem Körper.
    Was geht in diesen Leuten vor? Selbst der Geschlechtsverkehr wurde zur mentalen Angelegenheit. Sie können nur darüber nachdenken, sie können es nicht tun, weil die Handlung verlangt, daß ihr gesamtes Wesen miteinbezogen wird, und immer wenn die Gesamtheit in etwas aufgeht, wird der Kopf unruhig, weil er dann nicht mehr Herr der Lage sein kann. Er kann die Kontrolle nicht länger behalten.

    Im Tantra wird der Geschlechtsakt dazu benutzt, euch wieder zu einer Einheit zu machen. Aber dann müßt ihr sehr meditativ an die Sache herangehen. Dann müßt ihr alles vergessen, was ihr je über Sex gehört und gelernt habt; alles was die Gesellschaft, die Kirchen, die Religionen und die Lehrer euch beigebracht haben. Vergeßt alles und laßt euch total darauf ein. Laßt alle Kontrolle sausen – Kontrolliertheit ist das Hindernis, laßt euch übermannen. Versucht nicht, in Kontrolle zu bleiben, sondern laßt euch gehen, als ob ihr verrückt geworden seid. Dieser Zustand ohne Gedanken, ohne Verstand, sieht tatsächlich wie Wahnsinn aus.

    Werdet der Körper, werdet zum Tier, denn das Tier ist noch heil und ganz – und so, wie der moderne Mensch gebaut ist, scheint Sex der leichteste Weg zu sein, ihn wieder heil und ganz zu machen, einfach weil das Sex-Zentrum das tiefste biologische Zentrum ist. Durch Sex werdet ihr geboren, jede Zelle ist eine Geschlechtszelle. Euer ganzer Körper ist eine Erscheinungsform sexueller Energie,

    (Auszug: http://www.lifeandlove.de/der-tantrische-liebesakt.htm )

    • Der kleine Hunger
      September 28, 2015 um 2:52 pm

      Herr Bartonitz,

      nicht zu vergessen, es findet bei der Thematik eine sog. „Wechselbeziehung“ statt. Aus der Un-befriedigung erwächst die Gier und aus der Gier die Sexualisierung und aus der Sexualisierung vermehren sich die Menschen mit schweren „Persönlichkeitsstörungen“ (Beziehungsstörungen, u.a Psychopathen/innen) zu einer breiten Masse. Und das führt zu einer geschlechtslosen und gefühlosen Masse an Ungestalten, der Gesellschaft als solcher.

      Menschen mit schweren „Persönlichkeitsstörungen“ (Beziehungsstörungen, u.a Psychopathen/innen) ziehen ihre vermeintliche Stärke aus ihrer Gefühlosigkeit, diese wiederrum ihre größte Schwäche ist, die sie versuchen zu kaschieren und dazu bedienen sie sich der Emotionalisierung von Gefühlen (@Fingerphilosoph sprach bereits davon).

      Leicht erkennbar wie folgt:

      Sie fallen eher nicht durch Selbstbeschreibungen auf, da sie sich (auch vor sich selbst) so gut wie möglich verkaufen wollen

      Sie haben in aller Regel Probleme damit, sich selbst und ihnen (einst) nahe Personen differenziert und tiefer gehend zu beschreiben

      und/ oder sie ergehen sich in Übertreibungen, in Emotionalisierung

      Stichwort. „Tammtamm“ (Verführung, Blenden, Übertreibung, Unternehmungslust, Ablenkung, Konflikte anzetteln…)

      Denn sie beherrschen die Sprache der Gefühle nur oberflächlich (also das, was wir als deutsche Muttersprachler auch mit Menschen aus aller Welt teilen, wenn nichts gesagt wird).

      Sie haben nur einen groben Eindruck von Emotionen, während andere auch allerfeinste Nuancen wahrnehmen können, spüren sie nicht wo die Zugänge zu anderer Menschen Herzen liegen.

      Sie tun so, als ob

      Sie geben sich als vertrauenswürdig aus und versuchen durch Geschichten über ihre „böse Expartner und/oder über ihre schlimme Kindheit, über eine totale Firmenpleite und herbe zwischenmenschliche Verluste gezielt unser Mitleid zu erregen oder uns mit abenteuerlichen Stories, vermeintlichen Erfolgen etc. zu beeindrucken- oft auch beides.
      Jedenfalls sind sie schlechter dran als Andere und/oder sie sind wichtiger, erfolgreicher und besser.

      Gefühl wird durch imitieren von Emotionen ersetzt

      Sie wissen worauf Menschen im Allgemeinen mit emotionaler Öffnung und mit Zuwendung reagieren. Sie imitieren Emotionen nahezu perfekt, ohne einen inneren Bezug zu ihren „Masken“ zu haben… und erschleichen sich somit den Anschein von Menschlichkeit.

      Anfangs wirken sie nur oberflächlich und leer, bei genauer Betrachtung sind sie es.
      Das fällt allerdings den wenigsten auf, warum ist das so…..

      Es wird das Gegenteil vorausgesetzt… und emotionale Tiefe in Beziehungen braucht ohnehin ihre Zeit… auch mit Menschen, die nicht leer sind.

      Sie können von der Liebe reden, wie sie das irgendwo gehört oder gelesen haben, aber sie spüren sie nicht.

      Statt Liebe schüren sie Hass

      Der Liebe ist der Weg in beide Richtungen verschlossen.
      Diesen Preis bezahlen sie aber gern, da diejenigen die ihnen Liebe entgegenbringen, die sie selbst nicht mehr spüren können- auch noch durch die Emotionalität auch ihre Schmerzen für sie spüren.

      Nach dem Motto:

      Wer nicht mehr fühlt, ist quasi nicht existent und damit auch nicht Verantwortlich.

      Sie können oberflächliche Kontakte herstellen, aber keine tiefen (Ver-)Bindungen.

      Abgesehen von dem Chaos und dem Leid, welches sie verursachen, um genau diese Tatsache zu verschleiern, hinterlassen sie keinen Ein- Druck.

      Sie sind lediglich Projektionsfläche.

      Gefühle sind lediglich in sie hinein interpretiert, durch „positive“ Emotionen, während in ihm Hass die zentrale Emotion ist (daher auch Kälte, Wut, Neid, Argwohn…).

      Reaktionen auf Zuneigung und Liebe sind lediglich imitierte Emotionen als Gefühle aus ihrer „Nicht- Existenz“ heraus.

      Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass die ganze „Show“ (Konflikte vom Zaun brechen, Ablenkungsmanöver, Abwehr…) in erster Linie dazu diente, genau diese Nicht- Existenz zu verschleiern und den Hass zu bedecken.

      Sie sind „die Versager, Stümper…“, in der Welt selbst, was bei Männern eher zum Vorschein kommt als bei Frauen.

      Letztere sind nämlich meist versierter im Emotionalen, da als Mädchen anders sozialisiert worden als ihre männlichen „Kollegen“. Aber auch Ihnen sind vielfältige Grenzen gesetzt-
      z. B. bei der Lösung zwischenmenschlicher Konflikte.

      Verursachen können sie sie jedoch „grandios“.

  17. September 28, 2015 um 11:05 am

    Ich hätte da auch noch was zu bieten, auch was ohne Zwang …:

    Der Umgang mit Sexualität in Stammesgesellschaften von James DeMeo

    Bei vielen Existenzminimum-Kulturen dieser Erde gibt es keine Tabus gegen voreheliche sexuelle Verbindungen, oder zumindest bestanden diese Kulturen bis in die frühen 20er Jahre, als sie von verschiedenen Anthropologen beobachtet und beschrieben wurden. Die sozialen Einrichtungen dieser Kulturen erleichterten und schützten die sexuellen Gefühle und Wünsche Jugendlicher. Die Kinder solcher Gesellschaften begannen spontan im Alter von fünf oder sechs Jahren ihre Interessen weg von der kindlichen Mutterbindung auf Kontakte mit anderen Kindern auszuweiten. Ab diesem Alter schlossen sie sich Gruppen Gleichaltriger oder Kinderdemokratien an und verbrachten einen großen Teil der Tage und Nächte in gemischten Gruppen von Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts.

    Das Besondere an diesen Kindergruppen war das Fehlen jeglicher Kontrolle oder Beaufsichtigung und die auf Übereinstimmung beruhende, sich selbst regulierende Art, in der die Kinder ihre täglichen Aktivitäten einteilten und bestimmten. Bei den Kindern dieser Kulturen wurden auch sehr starke sexuelle Interessen beobachtet, und schon in sehr frühem Alter spielten sie sexuelle Spiele. Im Umgang mit anderen Kindern eigneten sie sich spielerisch das Wissen über sexuelle Dinge, einschließlich des Geschlechtsverkehrs, innerhalb eines sexual- und lebensbejahenden sozialen Rahmens an.

    Während der späteren Kindheit und Jugend schliefen sie in speziellen, für junge Leute bestimmten Unterkünften. Sie schliefen ziemlich regelmäßig miteinander, meist jede Nacht, wobei die Jüngeren zunächst möglichst viele Erfahrungen mit wechselnden PartnerInnen sammelten. Diese Periode der sexuellen Experimente dauerte jedoch nicht an. Die älteren Jugendlichen schlossen schließlich ernsthaftere und stabilere Partnerschaften und ließen sich nicht mehr auf andere LiebhaberInnen ein.

    Schließlich kam es zu einer für beide sehr befriedigenden Liebesheirat. Obwohl es in diesen Kulturen eine Reihe bemerkenswerter soziologischer Phänomene gibt – wie das generelle Fehlen von Homosexualität, Impotenz, Vergewaltigung, Diebstahl, Gewalt und Sadismus, oder die partnerschaftlich-soziale Stellung der Frau und die große emotionale Zuwendung für Säuglinge und Kinder [1] – ist für diesen Artikel vor allem das generelle Fehlen von Schwangerschaften bei den sexuell aktiven Mädchen von Interesse.

  18. Martin Bartonitz
    Oktober 2, 2016 um 5:42 pm

    Sehe gerade, dass 3 der posteten Videos nicht mehr erreichbar sind. Vermutlich verboten?
    Ich habe nun einen Ersatz für das Video im Artikel eingestellt.

  19. Martin Bartonitz
    Oktober 2, 2016 um 5:43 pm

    Freud: Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht erziehungsfähig

    Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und Methoden werden bis heute angewandt und diskutiert. Er sagte, „Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig. Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit der Mitmenschen.“ Quelle: Gesamtwerke Bd. 5, S. 159

    Deshalb:
    Nein zur Sexualisierung der Kinder in den Schulen! Nein zum Lehrplan zur Sexualerziehung in Hessen!

    Nein zu Gender in Hessens Schulen!

  1. September 26, 2015 um 10:45 am

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