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Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen

Während meiner heutigen Heimfahrt erreichte mich ein Text über das Werden eines Menschen, wie es sein sollte, und was passiert, wenn was schief geht. Wir hatten hier schon viele Male das Thema, dass in unserer westlichen Wertegemeinschaft es eher die Regel ist, dass wir unsere Kinder, aber auch uns Erwachsen in höchstem Maße fremdbestiummt durch die Welt ziehen lassen. Schaut, was uns der folgende Text dazu sagt, was ein Menschen in Selbstbestimmtheit erreicht, und was unter eher Fremdbestimmtheit mit ihm passieren kann:

Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen (Quelle)

Widder

„Ich will.“

Same

Kleinkind 0 – 7 Jahre

Mit der Geburt beginnt das Geisterwachen des Lebensfunkens zur Ich-Erkenntnis. „Ich will“ –ist die Initialzündung des Willens als die eigentliche Lebenskraft impulsiver Selbstbehauptung. Die Lebensaufgabe der Widderphase ist die Bildung des Urvertrauens. Die ersten Erfahrungen des Kindes sind grundlegend für die Vertrauensfähigkeit seines weiteren Lebens. In den ersten Lebensjahren speichert der Verstand alle Informationen wie ein Tonband und erfährt dieserart aus dem Vorgelebten der Umwelt seine Programmierung.

Mögliche Problemstellung: Nur in den seltensten Fällen darf das Kind wirklich so sein wie es ist. Im allgemeinen wird es so konditioniert, wie die Eltern es haben wollen. Durch diese Fremdprogrammierung des Verstandes wird das Kind genötigt, unerwünschte Wesensteile zu verdrängen. Dies macht einen Entwicklungs-Prozess in späteren Lebensphasen erforderlich, diese „Schatten“ zu erkennen, zu erfühlen, anzunehmen und in das ganzheitliche Wesen zu re-integrieren. Dieser Prozess der Transformation reicht oft durch viele Lebensphasen bis ins Alter, da der fremdprogrammierte Verstand durch fälschliche Identifikation mit ihm, mit dem wahren Wesen verwechselt wird. Immer wieder spult er in unaufhörlichem Selbstgespräch seine alten Programme ab, besonders wenn der Mensch mit seinen Verdrängungen konfrontiert wird, was es schwer macht, die frühkindlichen Konditionierungen zu durchschauen und ganz zu sich Selbst zu finden. Die positiven Widdereigenschaften verkehren sich in ihr Gegenteil, wenn sich das Kind nicht angenommen und geliebt fühlen darf. Dann wird Selbstbewusstsein zu Egoismus; Zielstrebigkeit zu Agression und Durchsetzungskraft zu Gewalt.

Stier

„Ich habe“

 Wurzel

Kindheit 7 – 14 Jahre

 Das Lernziel dieser Lebensphase ist die körperliche und psychische Sicherheit des Lebensraumes (gleichsam den Wurzeln der Pflanze, die entscheidend für ihr fest Gegründetsein im Erdreich sind) – und das Gefühl von Geborgenheit zu erfahren. Die Stier-Energie ist eine physisch-sinnliche, venusische Kraft, die Voraussetzung für ein sicheres Auftreten schafft. Waren die ersten sieben Lebensjahre durch die Erziehung der Eltern geprägt, ist es nun die Schule, die gesellschaftliche Normen und Werte verstandesprogrammierend vermittelt, die für die spätere Entwicklung des Menschen grundlegend sind. Diese Zeit der Körperwahrnehmung und Verstandesprägung vernachlässigt allerdings allzu oft die Bildung des Gemütes und die Entdeckung der individuellen Anlagen und Fähigkeiten des einzigartigen Menschen.

Mögliche Problemstellung: Durch mangelnde Zuwendung der Bezugspersonen, Benachteiligung oder vorgelebte Existenzangst kann eine mangelnde Verwurzelung mit der Folge eines nur schwach ausgeprägten Gefühls der Selbstsicherheit entstehen. In diesen Fällen, oder wenn die schulische Konditionierung das Kind soweit sich Selbst entfremdet, dass es seine eigentlichen Fähigkeiten nicht erkennen und leben darf, können sich die positiven Stier-Eigenschaften ins Gegenteil verkehren. Dann degradiert Treue zu Sturheit; Sicherheitsorientierung zu Ängstlichkeit – oder Zuverlässigkeit zu Misstrauen.

Zwilling

„Ich denke“

Wachsen

Jugend 14 – 21 Jahre

 Prägte die Widderzeit das Urvertrauen und die Stierzeit die Selbstsicherheit, geschieht in der Zwilling-Lebensphase die Ausprägung der Kreativität und Kommunikationsfähigkeit. Durfte das Kind Vertrauen und Sicherheit entwickeln, wird es nun kaum Schwierigkeiten haben, seinen individuellen Ausdruck und die Freiheit zur Selbstverwirklichung im schulischen Umfeld und Freundeskreis zu finden.

Mögliche Problemstellung: Fand das Kind im Elternhaus nicht die liebevolle Akzeptanz und in der Schule nicht die Förderung der individuellen Anlagen und Fähigkeiten, wird der junge Mensch nun auch in der Selbstfindung und zwischengeschlechtlichen Erfahrung gehandicapt sein. Kann der Jugendliche seine Kreativität und Gedankenfreiheit nicht entfalten, weil die alten Programme frühkindlicher Konditionierung noch sein Denken bestimmen, können sich die positiven Zwilling-Eigenschaften in ihr Gegenteil verkehren. Statt kommunikativ und freudig mag der junge Mensch dann zurückgezogen und schweigsam – statt schlagfertig dann eher spöttisch oder zynisch sein. Ist der Jugendliche gehemmt, seine vielseitigen und einzigartigen Anlagen zu entfalten, mag aus Erfindungsreichtum Ideenlosigkeit – und aus konstruktiver Lebensneugier eine rastlose Ruhelosigkeit werden, die kein Ziel der Selbstverwirklichung kennt.

Krebs

„Ich fühle“

 Erblühen

Erwachsen 21 – 28 Jahre

Nach der Entwicklung des Willens in der Widderphase, des Habitus in der Stierphase – und der Freiheit des Denkens in der Zwillingphase, bringt nun die Krebszeit die Lebensaufgabe des Fühlenlernens und des zwischengeschlechtlichen Findens. Kaum ein junger Erwachsener, der durch die vorangegangenen Entwicklungsstufen ganz ohne Konditionierung durch Fremdbestimmung ging und von Eltern, Schule und Gesellschaft uneingeschränkt die Akzeptanz seines Wesens erfuhr. Kaum ein Mensch, der wirklich sein durfte, wie er ist. Umso mehr ist nun die Lebensaufgabe des Fühlenlernens – bei deren Bewältigung insbesondere die Geschlechtspartner Knöpfe drückenderweise hilfreich einander den Spiegel halten. Das Gefühl ist ein machtvolles Instrument, die verdrängten Schatten zu erkennen und durch liebevolle Annahme ins Licht des Seins zu heben. Durch Erfühlen lassen sich auch die Fremdprogrammierungen des Verstandes aufspüren, um sie dann durch besseres Erkennen der eigenen Bewusstseinswirklichkeit zu korrigieren. Indem der junge Mensch aufmerksam in sich hineinfühlt, vermag er die Blockaden zu erkennen, zu denen die konditionierte Verdrängung unerwünschter Wesensanteile führte, und diese integrierend in seine Kraft zurückzuholen. Indem er sie annimmt, lernt er sich sein zu lassen, wie er wahrhaft ist. So vermag der Mensch die alten Wunden zu heilen.

Mögliche Problemstellung: Gelingt diese Gefühlskompensation (mit Hilfe des Partners, der ohne Absicht die alten Kränkungen an die Oberfläche bringt) nicht, dann mögen sich die positiven Krebs-Eigenschaften zum Negativen wandeln: Dann mag sich die feinfühlige Intuition als Überempfindlichkeit und Reizbarkeit kundtun – und aus liebevoller Fürsorglichkeit ein Schuldzuweisen und Nachtragen werden.

Löwe

„Ich bin“

Blüte

Erwachsen  28 – 35 Jahre

 Nach der Urvertrauen bildenden Widderphase, der Sicherheit vermittelnden Stierphase, der zu Freiheit im Denken verhelfender Zwillingsphase und der Reichtum innerer Gefühlwelten öffnenden Krebsphase, fordert nun die Welt ergreifende Löwephase zur Selbstsicherheit und beruflichen und familiären Verwirklichung heraus. Die Aufgabe dieser Lebensphase (die im Tagesverlauf dem höchsten Stand der Sonne vergleichbar ist und im Jahresverlauf der Blütezeit des Lebens entspricht) ist, durch Selbstannahme und Selbstliebe auch Andere annehmen und lieben zu lernen.

Mögliche Problemstellung: Gelang es dem Menschen aufgrund ungelöster Bindungen durch frühkindliche, kindliche und jugendliche Konditionierung von Eltern, Schule und Gesellschaft nicht, sich Selbst zu finden, anzunehmen und zu lieben, wie er ist, wird er auch Schwierigkeiten haben Andere annehmen und lieben zu können. Dann mögen die positiven Eigenschaften des selbstsicheren Löwen im Sonnenlicht sich ins Gegenteil verkehren. Das löwische Strahlbewusstsein des selbstbewussten „Ich bin“ könnte dann zu Überheblichkeit und Arroganz – gesunder Ehrgeiz zu selbstsüchtiger Ich-Zentriertheit – und die Leuchtkraft loyaler Geselligkeit zu Eitelkeit werden.

Jungfrau

„Ich prüfe“

Reifung

Lebensmitte 35-42 Jahre

Nach der Bewusstseinsverwirklichung des „Ich bin“ durch die Selbsterfahrung der Individualität im Zeichen des Löwen, bringt nun die Jungfrauphase die Lebensaufgabe der Vervollkommnung der Fähigkeiten. Mit der erworbenen Selbstsicherheit der letzten Lebensphase ist die Erlernung von Anpassungsfähigkeit und die Findung der individuellen Ordnung das Thema. In Anwendung von Logik und Systematik entwickelt der Mensch in der Jungfrau-Lebensphase Ordnungsprinzipien zur Gestaltung seiner Welt. Mit prüfendem Geist sucht er die Vervollkommnung seiner Persönlichkeit, denn die Jungfrau ist das letzte der sechs ichbezogenen Zeichen des Tierkreises.

Die Jungfrau-Fähigkeit zur selbstkritischen Prüfung ermöglicht dem Menschen dieser Lebensphase sich durch Konzentration der Aufmerksamkeit aus der irrtümlichen Identifikation mit dem räsonierenden Verstand zu befreien, der im Hamsterrad seiner konditionierten Urteile und Wertungen den Menschen in seinem „Schein-Ich“ gefangen hielt. Mit dem Geistesinstrument seiner Aufmerksamkeit erlangt der Mensch die Erkenntnis, dass er nicht sein Verstand ist. Indem er dem unaufhörlichen Gebrabbel des lärmenden Verstandes aufmerksam lauscht, vermag er dessen alten Programme zu durchschauen und die höhere Bewusstseins-ebene des unbeteiligten Betrachters zu erlangen.

Mögliche Problemstellung: Gelang es bis jetzt nicht die Fremdprogrammierung der frühen Lebensphasen zu erkennen, zu erfühlen und in Verwirklichung des wahren Wesens zu transformieren, wird der Mensch in dieser Lebensphase auch mit der Vervollkommnung seiner Persönlichkeit Schwierigkeiten haben, da er sein wahres Ich noch nicht wirklich gefunden hat. Wenn der prüfende Jungfrau-Geist sich dann statt auf sich Selbst – urteilend und wertend auf Andere richtet, mögen sich die Talente der Jungfrau destruktiv in ihr Gegenteil verkehren: dann kann ihre Zuverlässigkeit zur Unnahbarkeit, ihre Gründlichkeit zur Recht-haberei – und ihr Ordnungsprinzip zu Dogmatismus werden, den sie streitlustig und freiheitseinschränkend vertritt.

Waage

„Ich wäge ab“

Frucht

Lebensmitte 42 – 49 Jahre

Im Jahresverlauf der Natur entspricht das Waage-Lebensalter der Reifezeit. Nach den ersten sechs Zeichen der Ich-Erfahrung beginnt mit der Waage nun die zweite Sechsheit der Wir-Werdung. Die Aufgabe dieser Lebenszeit ist das Hinauswachsen aus einer rein persönlichen Anschauung – hin zu einer umfassenderen Sicht, die im Du den Anderen in seiner Perspektive des Seienden wahrnimmt und dadurch zu einer erweiterten Erkenntnis der Wirklichkeit verhilft. In der Abwägung zwischen Ich und Du, Mann und Frau, Plus und Minus sucht die Waage das Maßvolle und Gerechtigkeit. In der Abwägung der Gegensätze entwickelt sich ein überpolares Denken der Einheit und Ganzheitlichkeit. Du bist wie ich und ich bin wie Du. Gelang die Bewältigung der bisherigen Lebensaufgaben, vermag die Waage als Katalysator Menschen zu verbinden und initiativ große Konzepte zu realisieren.

Mögliche Problemstellung: Konnten die bisherigen Lebensaufgaben nicht durch Transformation alter Programmierungen zur Selbstfindung führen, mögen sich die positiven Eigenschaften der Waage ins Gegenteil verkehren. Dann kann der Mensch launisch statt gerecht, beeinflussbar statt souverän – und kitschig statt ästhetisch sein. Unentschlossen pendelt dann das Zünglein der Waage hin und her, anstatt in der ihr eigenen Gerechtigkeit das Maß anzuzeigen.

Skorpion

„Ich begehre“

Welken

Reifezeit 49 -56 Jahre

Die Zeit der vollen Scheunen. Konnten die vorangegangenen Lebensaufgaben angemessen erfüllt werden, wird die Ernte hinsichtlich der Selbstverwirklichung groß sein. Nun steht – als wohl wichtigste Lernaufgabe der Skorpion-Lebensphase – die Findung von Gemeinsamkeit an. Die Erfüllung dieser Lebensaufgabe entscheidet darüber, ob der Mensch – fest gegründet in seiner gereiften Kraft – als Despot zur Selbstverherrlichung – oder als charismatische Führungspersönlichkeit zur Verwirklichung eines gemeinsamen Nutzens strebt. Ob im gesellschaftlichen Leben oder insbesondere in der Familie und Partnerschaft zeigt sich die Fähigkeit zu wahrer Gemeinsamkeit in der Überwindung „einsamer Entscheidungen“ und in der Findung eines überdemokratischen Wir-Bewusstseins, in dem es nicht um Mehrheits-Entscheidungen geht, sondern um wahrhafte Herzensverständigung und die Vereinbarung von Zielen, die das gemeinsame Wohl Aller suchen. Das plutonische „Stirb und Werde“ ermöglicht mit dem Tod des alten konditionierten Schein-Ichs die Geburt des höheren Ichs einer überpersönlichen Gemeinsamkeit.

Mögliche Problemstellung: Konnte der Mensch durch die Erfüllung der voran gegangenen Lebensaufgaben nicht zur Befreiung von den alten Konditionierungen zu einer überpersönlichen Selbstfindung reifen, mögen sich die skorpionischen Stärken in Schwächen wandeln. Dann wird aus der Fähigkeit der Hingabe Besitzergreifung und aus selbstbewusster Willensstärke, die das Wohl Aller sucht, nachtragende Eifersucht.

Schütze

„Ich sehe“

Verinnerlichung

Reifezeit 56 -63 Jahre

Wie in der Natur im Jahresverlauf auf die kraftstrotzende Blüte- und Fruchtzeit der winterliche Rückzug in den Lebenskern folgt, so ist die Lebensphase des Schützen durch den beginnenden Prozess der Verinnerlichung gekennzeichnet. Nach der Verwirklichung in Familie und Beruf geht es nun um die Suche nach einem höheren Sinn des Lebens. Die Eroberung der Welt neigt sich dem Ende zu – und die Öffnung neuer, innerer Horizonte beginnt. Gelang es der Persönlichkeit bis hierher sich in wahrer Selbstwerdung von der fälschlichen Identifikation mit dem konditionierten Schein-Ich zu befreien – und konnte sie die Wirklichkeit des ganzheitlichen Wir-Bewusstseins in überpersönlicher Seins-Erfahrung entwickeln, ist der Mensch zum Sehenden geworden. Weite kennzeichnet den Blick, der die Dinge in ihrer Beziehung zueinander sieht und den größeren Zusammenhang einer höheren Ordnung und Wirklichkeit ahnt. Die Erfüllung der Aufgaben dieser Lebensphase schafft die Sicherheit und Freiheit des Bewusstseins, dass alles Sein in planvoll göttlicher Ordnung wurzelt.

Mögliche Problemstellung: Konnten die voran gegangenen Lebensaufgaben bis jetzt noch immer nicht erfüllt werden, dann mag der Mensch im Lebensalter der Schützezeit anstatt in den inneren Weiten einer höheren göttlichen Ordnung im Chaos leben. Dann kann die klare Direktheit des Schützen taktlos erscheinen und die klare Zuversicht, dass letztendlich das Bestmögliche geschieht, zu zynischer Selbstüberschätzung werden

Steinbock

„Ich mache zunutze“

Ruhen

Alter 63 – 70 Jahre

Die Lebensaufgabe der Steinbockphase ist die Vergeistigung des Irdischen und die Reifung zu uneigennützigem Dienst zur Verwirklichung höherer Lebensziele. Die berufliche Tätigkeit liegt hinter dem Menschen und sollte eine solide materielle Grundlage geschaffen haben. Nun beendet die saturnische Kraft der Zerstörung von Überholtem die alten Pflichten und Gewohnheiten, um Raum für neue Bewusstseinsreifung zu eröffnen. Waren es bis jetzt Verpflichtungen der Arbeitswelt, denen der Mensch sich verantwortlich zu stellen hatte, ist es nun eine neue Art der Selbstverantwortung, die nicht mehr nur den eigenen Nutzen – sondern zugleich das Wohl Aller sucht.

Mögliche Problemstellung: Konnte der Mensch die vorherigen Lebensaufgaben noch immer nicht adäquat lösen, wird ihm auch der Loslösungsprozess von den alten Gewohnheiten schwerfallen. Dann wird er rückwärtsgewandt den Anderen die Schuld für sein postuliertes „unerfülltes Leben“ geben und – sich ständig wiederholend – in den „alten Geschichten“ leben. Dann verwandeln sich die Qualitäten einer erfüllten Steinbock-Lebensphase in ihr Gegenteil: Das Lernziel eines gefestigten Vertrauens in die geistige Führung, die stets nur die Vervollkommnung des ewigen seelischen Wesens sucht, wird dann zu Zweifel am Sinn des Lebens und die Zuversicht der Existenz einer höheren Wirklichkeit zu Pessimismus. Die dem Steinbock eigene Beharrlichkeit in der Verfolgung höherer Ziele wird dann zu erdhaftender Sturheit, die wie festgenagelt an der Vergangenheit hängt. Der Großmut des gereiften Menschen der Steinbock-Lebensphase degradiert dann zu nachtragender Kleinlichkeit. Schafft es der Mensch in dieser Lebensphase nicht, sich in beginnender Altersweisheit über die Gewohnheiten seines bisherigen Lebens in die Freiheit des Geistes zu erheben, wird er – anstatt Ruhe zu finden und die Früchte seines Lebens genießen zu können – phlegmatisch sein und erstarrt wie ein gefrorener See.

Wassermann

„Ich weiß“

Schlaf oder Transformation

Alter 70 – 77 Jahre

Konnten die bisherigen Aufgaben des Lebens erfolgreich gelöst werden, reift der Mensch in der Wassermannzeit zu Weisheit. Er weiß nun nicht mehr nur mit dem Verstand, sondern der mit intuitiven Sicherheit seines integralen, ganzheitlichen Wesens. Die Lebensaufgabe dieser Zeit ist der Rückzug aus den Äußerlichkeiten der Welt einerseits – und die Findung des unzerstörbaren Friedens im eigenen Herzen andererseits. Die Wassermannzeit ist die Zeit zur Überwindung der Illusion des sich getrennt von Gott Erlebens.

Mögliche Problemstellung: Konnten die bisherigen Lebensaufgaben nicht erfolgreich gelöst werden, könnte es sein, dass die uranische Kraft plötzlicher Veränderung mit unangenehmen Überraschungen aus unbewusstem Schlaf reißt, um im Auftrag seiner Seele dem Menschen doch noch die Augen zu öffnen für die höhere Wirklichkeit. Denn sonst könnte es dem Menschen in dieser Lebensphase misslingen, seinen inneren Frieden zu finden und die Qualitäten des Zeichens des Wassermanns sich in ihr Gegenteil verkehren. Statt in sich selbst zu ruhen, wäre der Mensch dann wie getrieben und unstet. Anstatt unabhängig, tolerant und frei, könnte er dann – an alte ungelöste Probleme gebunden – unfrei und verschlossen sein, oder in kämpferischer Auseinandersetzung mit seiner Umwelt dem Nahen des unverstandenen Todes trotzen – und gegen Gott rebellieren.

Fische

 „Ich glaube“

Traum oder Transzendenz

Greisenalter 77 – 84 Jahre

Das Zeichen der Fische steht im Bewusstseinsprozess der Lebensphasen für die Vervollkommnung des seelisch-geistigen Wesens des Menschen und seine Erhebung in eine höhere Wirklichkeit: Das Erwachen des Christus-Geistes im Neuen Menschen – Adam Kadmon. Das Ziel dieser letzten irdischen Lebensphase ist das Eins mit Allem Sein – das Werden zum Du und Gegenüber des lebendigen Gottes. Der Mensch, der bis hierher die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen bewältigen konnte, erlangt einen spirituellen Glauben, der sich nicht mehr gründet auf etwas, das man nicht weiß, sondern auf die Gewissheit der lebendigen Selbsterfahrung des göttlichen Wesens in sich Selbst. Die Verwirklichung dieses höchsten Lebenszieles befreit den Menschen aus dem Rad der karmischen Wiedergeburten und erhebt ihn in den Himmel, den er in sich trägt.

Mögliche Problemstellung: Konnte diese geistige Neugeburt in Ermangelung geistiger Reife nicht verwirklicht werden, wird der Mensch sich in einem neuen Zyklus der Lebensphasen noch einmal vor die ungelösten Lebensaufgaben gestellt sehen müssen. Erreicht der Mensch die Lebensphase der Fische ohne dass er den karmischen Knoten lösen konnte, mögen sich die Qualitäten dieses Zeichens in ihr Gegenteil verkehren. Statt spirituellen Wachstums könnte dann ein Realitätsverlust geschehen; statt Visionen zu haben, könnte der Mensch dann einfach nur verträumt sein; statt mitfühlend zu sein, wäre er überempfindlich – und anstatt zur höheren Ordnung eines vollkommeneren Seins zu finden, könnte er einfach nur undiszipliniert sein.

  1. August 13, 2015 um 11:58 pm

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  2. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 8:00 am

    Sternzeichen deuten

    passt total zu Faszination Mensch

    noch besser zum Querdenken

  3. August 14, 2015 um 8:12 am
  4. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 8:20 am

    Keine Integralrechnung der Welt vermag die Wirklichkeit
    zu beschreiben.

    Und hier herrscht Sternzeichen Karneval .

    Oh Guido, bist Du schön einfach.

    Die Eins in die Null geschoben ergibt Phi.
    oder halt die Trini.

    Trini ist eine nette.

  5. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 8:44 am

    Lieber Guido

    in Deinem Link redest Du von der

    GESAMTIDEE

    des LEBENS

    Leben kennt nur Leben
    Leben kennt keinen Tod.

    Der Tod ist ein angenommener Irrglaube.

    Die Menschen glauben halt gern.

    Je glaubhafter ich an der Uni einem Prof. nachquatsche,
    je glaubhafter mein Notenspiegel.

    Hinterfragt habe ich damit NICHTS.
    Dies würde ja auch nur zu einer

    EIGENEN
    MEINUNG

    führen.

    LG Gerd

  6. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 3:25 pm

    Schaue nicht auf die Uhr.
    Schaue oeffentlich rechtlich bezahltes Fensehn.

    und du bezahltst Gebuerhen dafuer.

    Lamm
    ist
    Lamm
    und bleibt
    Lamm

  7. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 3:31 pm

    kleiner Hunger
    du wolltest mir das Wasser reichen

    wo bist du

  8. luna
    August 14, 2015 um 5:08 pm

    Schaut, was uns der folgende Text dazu sagt, was ein Menschen in Selbstbestimmtheit erreicht, und was unter eher Fremdbestimmtheit mit ihm passieren kann

    Es gibt im Grunde keine „Selbstbestimmtheit“, schon deshalb, weil es gar kein „Selbst“ gibt, das etwas bestimmen könnte, das ist nur eine Illusion.

    Und abgesehen davon, dass sowieso alles determiniert ist (ohne dass überhaupt irgendwer etwas bestimmt), „fremdbestimmen“ schon allein die äußeren Umstände eine ganze Menge. Das fängt bereits bei der Geburt an, oder konnte etwa jemand bestimmen, ob und als wer/was er geboren wird? Den Rest erledigen Charaktereigenschaften, Dispositionen, Talente etc., jemand der nicht tanzen kann, wird nun mal keine Ballerina, da kann er (oder in dem Fall sie) „selbstbestimmen“, soviel er will.

    Mit der Geburt beginnt das Geisterwachen des Lebensfunkens zur Ich-Erkenntnis.

    Meines Wissens kommt das Kind ohne Ich-Bewusstsein auf die Welt, das wird ihm dann erst von seinem Umfeld eingeredet.

    Kaum ein junger Erwachsener, der durch die vorangegangenen Entwicklungsstufen ganz ohne Konditionierung durch Fremdbestimmung ging und von Eltern, Schule und Gesellschaft uneingeschränkt die Akzeptanz seines Wesens erfuhr. Kaum ein Mensch, der wirklich sein durfte, wie er ist.

    Mir ist nicht ganz klar, inwiefern sich das widerspricht. Man kann doch trotz Fremdbestimmung und Konditionierung sein wie man ist, das ändert doch den Charakter nicht, jedenfalls nicht zwangsläufig. Es wird immer so getan, als würde man durch Konditionierung etc. zu einem völlig anderen Menschen umerzogen werden, das ist m.E. gar nicht möglich. Abgesehen davon möchte ich mir nicht vorstellen, wohin „uneingeschränkte Akzeptanz“ im Zweifelsfall führen würde.

    In der Abwägung der Gegensätze entwickelt sich ein überpolares Denken der Einheit und Ganzheitlichkeit. Du bist wie ich und ich bin wie Du.

    Da wurde wohl was falsch verstanden. Schon das „überpolar“ stimmt nicht, was soll das denn sein? Männer und Frauen / Plus und Minus sind dasselbe oder was?

    Und das Einheitsdenken bezieht sich lediglich darauf, dass alles die gleiche Quelle/Essenz ist. Das bedeutet auf der relativen Ebene aber mitnichten „Du bist wie ich“, „Alles ist Eins“ oder „Alle sind gleich“. Nein, natürlich sind alle verschieden und ganz und gar nicht Eins, das wäre ja auch sterbenslangweilig. Und es bedeutet auch kein automatisches „Wir“-Bewusstsein, das ist wieder so ein esoterischer Irrglaube. Ob man eher egoistisch oder eher altruistisch ist, ist Veranlagungssache, daran ändert sich auch durch „Einheitsdenken“ im Wesentlichen nichts.

    Und nachdem alle verschieden sind, stimmt für mich auch diese pauschale Einteilung der Lebensaufgaben bzw. was alles erreicht werden muss nicht. Gar nichts muss, und erst recht nicht in vorgegebener Reihenfolge und sowas wie „Lebensaufgaben“ gibt es m.E. sowieso nicht, alles nur Konzepte, um dem Leben einen übergeordneten Sinn aufzuoktroyieren, den es durch sich selbst bereits hat.

    Das Zeichen der Fische steht im Bewusstseinsprozess der Lebensphasen für die Vervollkommnung des seelisch-geistigen Wesens des Menschen und seine Erhebung in eine höhere Wirklichkeit: Das Erwachen des Christus-Geistes im Neuen Menschen – Adam Kadmon.

    Also selbst wenn dem so wäre, was sollte das denn bringen? Kurz vor dem Tod zum „neuen Menschen“ erwacht, herzlichen Glückwunsch, da hat man ja noch richtig was davon…

    Die Verwirklichung dieses höchsten Lebenszieles befreit den Menschen aus dem Rad der karmischen Wiedergeburten und erhebt ihn in den Himmel, den er in sich trägt.

    Konnte diese geistige Neugeburt in Ermangelung geistiger Reife nicht verwirklicht werden, wird der Mensch sich in einem neuen Zyklus der Lebensphasen noch einmal vor die ungelösten Lebensaufgaben gestellt sehen müssen.

    Ach soooo, andernfalls droht die böse Reinkarnation und das auch noch karmisch und alles muss nachgeholt werden.

    Wie soll das denn gehen, wenn nach dem Tod niemand mehr da ist, der wiedergeboren werden kann, ich meine von welchem „Mensch“ ist denn da die Rede?

    (Ok, ich kann das nicht ganz ausschließen, wenn sich das Ego nach dem Tod nicht direkt auflöst, dann kann es möglicherweise schon passieren, dass man sich vermeintlich in diesem Reinkarnationsrad/Jenseits etc. wieder findet und sich einbildet als „Seele“ weiterzuexistieren, aber das halte ich erstens für eine Sinnestäuschung und setzt zweitens voraus, dass man daran glaubt.)

    • August 14, 2015 um 11:12 pm

      Liebe Luna,,

      ich möchte zu …

      Kaum ein junger Erwachsener, der durch die vorangegangenen Entwicklungsstufen ganz ohne Konditionierung durch Fremdbestimmung ging und von Eltern, Schule und Gesellschaft uneingeschränkt die Akzeptanz seines Wesens erfuhr. Kaum ein Mensch, der wirklich sein durfte, wie er ist.

      … gerne nochmals auf die Darstellungen von Joan Liedloff zum Aufwachsen dieser indigenen Kinder hinweisen:

      Davon, wie Kinder selbstbestimmt werden bzw. bleiben …

      • Der kleine Hunger
        August 15, 2015 um 2:05 am

        Ich stimme dem zu (da schau her *lach) nur nennen Sie es beim Namen. Es sind in Ihrer Entwicklung zurückgebliebene und dererlei bekommen die Kinder deren Sie eine Selbstbestimmtes aufwachsen ermöglichen wollen. Wie wollen Sie das machen und mit wem? Diese Frage stellte ich schoneinmal. Und genau diejenigen begleiten entsprechende Positionen respektive sind Stelleninhaber in sämtlichen Bereichen. Das Eine ergibt das Andere und diejenigen welche in Ihrer entwicklung zurückgebleiben sind, sind die Mutti´s und Vati´s also beantworten Sie mal die Frage Herr Bartonitz.

        • Der kleine Hunger
          August 15, 2015 um 2:10 am

          P.S. Und meinen Sie, denen machen sie begreiflich, das sie dem Grunde nach, behindert sind, denn das sind Sie und das hat seine Gründe nicht nur im entsprechenden Gehirnaufbau. Die Wissenschaft als solche nimmt nämlich dies als Basis respektive leitet davon die Norm ab und das wiederrum hat Einfluss auf sämtliche Bereiche des täglichen Lebens. Wenn die Basis, die Norm annormal ist, wird alles dementsprechend auch aufgebaut. Sie kommen nicht herum sich dieses Fakten stellen zu müssen.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:13 am

            -anormal-

            abnorm, anomal, krankhaft, normwidrig, regelwidrig, ungewöhnlich, unnatürlich, unnormal; (besonders österreichisch und schweizerisch) abnormal; (bildungssprachlich) pathologisch; (abwertend) widernatürlich

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:30 am

            In seiner Pathologie der Gesellschaft stellt Durkheim drei typische Kennzeichen beziehungsweise Ursachen für das Entgleisen sozialer Solidarität auf:

            Anomie

            Neue Wege, Formen, Institutionen und Funktionen sind im Sozialen entstanden, ohne dass sich Regeln der Kooperation und soziale Bindungen entwickeln konnten, die ihnen entsprechen. Das heißt Anomie ist zum Beispiel differenzierte Arbeitsteilung mit Regeln und Interaktionsformen und einem moralischen Bewusstsein, die dahinter zurückbleiben. Die Menschen müssen sich hier mit Dingen auseinandersetzen, deren Umgang sie nicht gewöhnt sind, beispielsweise mit importierten Regeln, Werten oder Institutionen, die sie nicht selbst herausgebildet haben; so ein demokratisches System oder eine kapitalistische Wirtschaft, die von außen auf eine tribale Gesellschaft gestülpt wird. Dies kann in Korruption münden, denn die logische Konsequenz lautet ja: man kann sich alles kaufen, so auch sein Recht.

            Erzwungene Arbeitsteilung

            ist das Spiegelbild der Anomie. Strukturreste einer nun als unrecht empfundenen vormaligen sozialen Ordnung, werden gewaltsam aufrechterhalten und stehen einem herausgebildeten moralischen Bewusstsein bezüglich der angemessenen sozialen Regeln, Interaktions- und Solidaritätsformen gegenüber. Der Zwang setzt nach Durkheim ein, wenn die Sache keine Basis mehr in den Wertevorstellungen und Sitten der Leute hat und nur mit Gewalt aufrechterhalten werden kann. Dies bezieht sich auf Differenzierung von Gruppierungen: Klassen, Kasten, Gender und „Rasse-“Konzepten.

            Innerorganisatorischer Organisationsmangel

            bezieht sich auf den Innenraum von Institutionen und Organisationen. Er beschreibt fehlerhafte Arbeitsteilung, Reibungsverluste, Koordinationskonflikte und vieles mehr. Hier treffen fehlerhafte Administration und idealistische Strukturen aufeinander, sodass beispielsweise Menschen mit individuellen Interessen einen öffentlichen Posten besetzen.

      • August 15, 2015 um 6:47 am

        Entweder gehorcht ein Lebewesen seinen Instinkten, wie das von den Tieren anzunehmen ist, oder es handelt gegen seine Instinkte, wie der Mensch das tut. Weder das Eine noch das Andere ist „selbstbestimmt“. Der Instinkt ist nichts, was ein Lebewesen sich aussuchen oder frei wählen kann. Seinen Instinkten zu gehorchen, ist keine freie Wahl.

        Wenn der Mensch seinen Instinkten nicht (mehr) gehorcht,
        ist das aber ebenso wenig eine freie Wahl. Wenn über zahllose Generationen hinweg die von den Instinkten ausgehenden Handlungsimpulse missachtet werden, bildet der Instinkt sich zurück, wie sich auch Muskeln zurückbilden, wenn sie nicht benutzt werden. An die Stelle des Instinktes (also der Innensteuerung) ist beim Menschen die Erziehung (also die Außensteuerung) getreten. Das ist eine Folge des Umgangs mit dem Feuer, denn das Feuer erfordert Handlungsweisen, die dem Instinkt zuwiderlaufen. Schon das Feuer erfordert Arbeitsteilung und Umweg-Verhalten, dahingehend, dass Bedürfnisse (wie Hunger) nicht sofort befriedigt werden können, sondern hintan gestellt werden müssen, bis das Feuer brennt und die Nahrung gekocht ist. Mit der Agrarisierung ist die Arbeitsteilung in eine neue Stufe eingetreten: Berufe haben sich herausgebildet. Mit der Industriellen Revolution wurden die Berufe wiederum in einzelne Arbeitsschritte zerlegt. Die Außensteuerung hat damit neue Qualität erreicht.

        Immer noch befindet sich der Mensch in diesem Prozess zunehmender Außensteuerung. Heute geht es nicht mehr nur darum, ein Rädchen im Getriebe zu sein und zu funktionieren, sondern die Außensteuerung manipuliert über die Gefühlsebene bereits die innere Einstellung, die man zu diesem Funktionieren haben muss.

        Das ist so, wie wenn die Tante sagt: Ich will nicht, dass Du mich zum Arzt fährst und dies und das für mich tust. Ich will, dass du dies GERN und FREUDIG für mich tust.

        Kinder in der ersten Grundschulklasse werden heute nicht danach bewertet, ob sie lesen und schreiben gelernt haben, sondern ob sie freundlich, willig, begeisterungsfähig, kooperativ dabei sind. Das neue Leistungsdenken bezieht sich neben dem Funktionieren vor allem auf Freundlichkeit, Begeisterungsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft etc.

        Freiheit hat der Mensch nur INNERHALB dieses Prozesses, nämlich inwieweit er ihn fördert oder sich – so gut es geht – entzieht.

        Lieber Martin, prüfe doch mal selber, ob nicht gerade Du ein Förderer und Jünger dieses neuen und verschärften Leistungsdenkens bist und zwanghaft auf Freundlichkeit und Kooperationsbereitschaft insistierst.

        • August 15, 2015 um 8:29 am

          Ja, skeptisch mit Blick auf ein freudiges Arbeiten bin ich spätestens mit der Lektüre eines Buches von Han geworden, was ich hier kurz aufschrieb:

          Selbstausbeutung: das neue Leiden des 21. Jahrhunderts?

          • August 15, 2015 um 8:53 am

            Aus der Sucht nach Anerkennung (Liebe) heraus, inkarnieren viele Menschen freiwillig die Leistungszwänge, die ursprünglich von außen von der Chefetage oder sonstwo vorgegeben waren. Viele Menschen scheinen zu glauben, dass sie dann geliebt werden, ohne zu merken, dass sie bloß Spielball in Machtstrukturen sind.
            Und tatsächlich ist es ja auch bloß eine Illusion, dass jemand um seiner selbst willen geliebt wird.

        • Der kleine Hunger
          August 15, 2015 um 11:29 am

          Freiheit hat der Mensch nur INNERHALB dieses Prozesses, nämlich inwieweit er ihn fördert oder sich – so gut es geht – entzieht. Zitatende

          Sie müssen sich dem bewusst sein, weder diesen Prozess zu fördern noch sich dem zu entziehen. Sondern das er ihnen SCHADEN zufügt.

          Ich geb da folgendes mal zu Buche

          Kompetenz bei Bakterien z.B. wird wie folgt beschrieben:

          Kompetenz ist die Fähigkeit von Zellen, im umgebenden Medium frei vorhandene DNA aufzunehmen; sie ist damit Voraussetzung für die
          Transformation von Bakterien.

          Integrative Aufnahme von Information.

  9. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 9:39 pm

    Liebe Luna

    Du hast gute Gedanken

    ich gehe noch einen Schritt zurück
    in das Gesamt bewusst sein

    Dann gehe ich mutterseelenallein in den Wald
    und erkenne das dieser Kosmos von mir geschaffen wird.

    So erzeugt auch dein Bewusstsein deine Umwelt.
    Deine Erwartungshaltung erzeugt genau das, was Du erwartet.

    Unterschätze nicht die Kraft der Gedanken.

    Du kannst andere Menschen manipulieren
    davon rate ich aber ab
    siehe Hypnose

    LG Gerd

    • luna
      August 14, 2015 um 10:28 pm

      @ Gerd

      „“Deine Erwartungshaltung erzeugt genau das, was Du erwartet.
      Unterschätze nicht die Kraft der Gedanken.““

      Gedanken haben keine Kraft, deshalb erzeugt eine Erwartungshaltung auch nicht das, was man erwartet. Habe ich jedenfalls eher selten erlebt und wenn, dann war das reiner Zufall, dass das eingetreten ist, was ich erwartet hatte bzw. es sollte ohnehin so passieren und zwar völlig unabhängig von irgendwelchen Gedanken oder Erwartungen.

      Dieser Quatsch resultiert nur daraus, dass die Leute einfach nicht einsehen können, dass sie keinerlei Einfluss auf das Geschehen haben, daher basteln sie sich tausend Theorien zusammen, um sich selbst das Gegenteil vormachen zu können. Ich kann das nicht mehr ernst nehmen.

      P.S.

      Der Kosmos wird nicht „geschaffen“. Von niemandem. Er existiert einfach aus sich selbst heraus.

      • August 15, 2015 um 7:03 am

        Gedanken führen zu Entscheidungen.
        Entscheidungen zu Handlungen.
        Wiederholte Handlungen zu Gewohnheiten.
        Gewohnheiten prägen den Charakter.

        Ohne Gedanken gäbe es überdies die meisten technischen Geräte nicht.

        Sobald Gedanken in Handlungen umgesetzt werden, haben sie also schon eine Kraft, wirken auf die Realität ein und verändern diese.

        • Der kleine Hunger
          August 15, 2015 um 12:10 pm

          Das was sie beschreiben ist „Imagination“, Sie schaffen und verstärken ein Bild von sich, welches, wie Sie ja oben selbst beschreiben, auf falschen Vorstellungen beruht und sich weiter ausprägt. Sie verändern dadurch Ihr Sein in eine Vorstellung von sich, man könnte auch sagen, Sie haben keine Vorstellung von sich und konstruieren ein Bild und leben in der Annahme das Sie dies wären, leben also etwas was es nicht gibt.

          • August 15, 2015 um 12:21 pm

            Quatsch. Wer sich hier ein Bild von mir macht, sind Sie.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:16 pm

            Ach fingerphilosoph, das was Sie sind, sind Sie, nicht Ich. Warum sollte ich mir also ein Bild von Ihnen machen. Sie machen sich ein Bild von sich und wie das aussieht, das sehen Sie im Badspiegel und offensichtlich wollen Sie einfach nicht wahrhaben, das Sie nicht Ich bin.

          • August 15, 2015 um 4:33 pm

            Dass Ich nicht Sie bin, ist mir ein Quell der Freude. Warum sollte ich das also nicht wahrhaben wollen und mich des Vergnügens selbst berauben? 🙂

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 8:09 pm

            Das freut mich ungemein wenn dies nun auch endlich bei Ihnen angekommen ist. Warum Sie diese einfache Erkenntnis wiederrum als Besonders tradieren muss mich jetzt nicht verwundern.

        • luna
          August 15, 2015 um 1:23 pm

          @ fingerphilosoph

          „“Gedanken führen zu Entscheidungen.
          Entscheidungen zu Handlungen.““

          Ich denke, es ist umgekehrt, die Entscheidungen sind bereits gefallen und die Gedanken dienen nur dazu, sie in Handlungen umzusetzen.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:21 pm

            Luna,

            Gedanken leiten sich von dem ab was denjenigen leitet und was den einen oder anderen leitet ich stets seine eigene Triebhaftigkeit, die haftet nämlich solange an Selbigen wie Sie existieren. Und daran ändert sich auch nicht´s, allenfalls pervertiert es sich immer mehr. Und diese Perversionen sind genau das, was an gesellschaftlicher Kritik eingefahhren wird, weil dies lediglich der Ausdruck der Perversion ist. Sein es nun die Umstände oder auch die sichtbaren Formen, in Form von Gestalt welche als Vielfalt verkauft wird, mit Vielfalt allerdings nichts zu tun hat, sondern mit Absurditäten aus der Perversion als Solche.

          • August 15, 2015 um 2:30 pm

            Was genau ist Perversion?
            Das ist doch auch nur ein Konzept wie jedes andere auch. Es wird dann genauso je nach Perspektive ganz anders betrachtet. Jene, die sich Kinder beschaffen lassen, um diese nackt zu jagen, um ihnen am Ende des Penis als Trophäen abzuschneiden betrachten sich sicher selbst nicht als pervers.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:30 pm

            Ergänzung

            Von Tieren kann man bekanntlich lernen, also lernen wir mal von Hunden. Siehste das sind genau genommen keine Tiere, so wie Homo Sapiens kein Tier ist und eben auch kein Mensch, und Mensch gibt es nicht als Zwischenform oder Mischform oder sonstiges. Also ist die Verkehrung des Menschenbildes genau das was dem Mensch nicht entspricht. Punktum. Faktum.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:41 pm

            P.S. Das was sich zeitigt ist das was man als Ausdruck einer Mikrowelt als Makrowelt bezeichnet, nur eben ohne Mikroskop 😉

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 2:44 pm

            Perversion ist Perversion, wo sich Perversion in Ihrer Sichtweise als Extrem ausdrückt, hat nicht´s mit Perversion als solcher zu tun. Ihr Extrem ist ja gerade lediglich EIN Ausdruck von Perversion. Sie interpretieren zu viel Herr Bartonitz, weil sie verdrängen. Schieben Sie ruhig noch eins nach. lach

          • luna
            August 15, 2015 um 2:45 pm

            @ Kleiner Hunger

            „“Gedanken leiten sich von dem ab was denjenigen leitet und was den einen oder anderen leitet ich stets seine eigene Triebhaftigkeit““

            Ich würde das zwar etwas differenzieren, aber auch in diesem Fall wären Entscheidungen ja keine Produkte der Gedanken, sondern eben der Triebhaftigkeit.

          • luna
            August 15, 2015 um 2:56 pm

            @ Martin

            „pervers“ heißt ja erstmal nur „verdreht, verkehrt“

            https://de.wiktionary.org/wiki/pervers

            Und dass alles irgendwie „verdreht und verkehrt“ ist, kann man ja inzwischen überall beobachten.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 3:03 pm

            Ich würde das zwar etwas differenzieren, aber auch in diesem Fall wären Entscheidungen ja keine Produkte der Gedanken, sondern eben der Triebhaftigkeit.

            Du siehst es lediglich mit dem „Kopf“. du bist nicht allein in Deinem Körper, das sollte Dir doch bewusst sein. Und was wie wen steuert, auch das dürfte Dir bekannt sein. Wenn nicht einfach mal ein wenig Biologieunterricht nachholen, der Grundschulkurs langt da auch schon, so man denn seine Hausaufgaben macht und nicht nur vor sich hin philosophiert.

          • luna
            August 15, 2015 um 3:21 pm

            @ Kleiner Hunger

            „“Und was wie wen steuert, auch das dürfte Dir bekannt sein.““

            Genau das ist ja das, was ich differenzieren würde. Klar wird immer behauptet, alle Menschen würden grundsätzlich von irgendwelchen Trieben gesteuert. Ich zweifle das an.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 4:25 pm

            Was willst du differenzieren. du plabberst lediglich nach was man Dir hi(r)nwirft.

          • luna
            August 15, 2015 um 4:30 pm

            @ Kleiner Hunger

            Ganz im Gegenteil, ich zweifle das an, was man mir hinwirft.

            Und P.S.

            Philosophieren ist nicht so meine Art, das ist mir zu wenig praxisorientiert.

          • August 15, 2015 um 4:35 pm

            @ luna

            Okay, einverstanden. Gedanken dienen nur der Begründung bereits getroffener Entscheidungen und der Umsetzung in Handlung.

          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 8:01 pm
          • Der kleine Hunger
            August 15, 2015 um 8:11 pm

            Das mit dem Spiel ist keine „Verarschung“ sondern es soll bestimmte Abläufe veranschaulichen.

  10. Gerd Zimmerm
    August 14, 2015 um 11:12 pm

    Zeitgeist ?

    Wan hast du das letzte mal Werbung
    geschaut ?

    Zeitgeist ?

    Ich bin geimpft, also bildungsresistent

  11. August 15, 2015 um 12:04 am

    Die Freimaurer lernen sehr früh, dass sie keine Angst vor dem Tod haben müssen, da sie immer wieder Reinkarnieren werden, sprich ihre Wesen nicht wirklich stirbt:

    – Geselle (reifender Geist): Der Anwärter wird mit offenen Augen in die Loge geführt. Er ist jetzt schon fortgeschritten. Drei Versuchungen sind ein Thema: Geld, Ruhm und Macht, die durch Gold, Lorbeer und Schwert symbolisiert sind. Der Geselle lernt eine maurerische Weisheitslehre um den Versuchungen des Lebens widerstehen zu können. Wichtige Symbole sind: ein Flammender Stern, in dessen Zentrum der Buchstabe G steht. Ein umfassendes Symbol des Gesellengrades und der Freimaurerei. Der Flammende Stern (Fünfeck; Pentagramm) wird verschieden gedeutet. Symbol des wachenden und reifenden Geistes; Gott erscheint als das „ewige Licht das in den Herzen der Menschen wiederstrahlt.“
    – Meister (Leben, Tod und Auferstehung): Der Geselle wird zum Meister erhoben. Dabei wird bildlich eine Legende um Hiram Abiv dargestellt. ( In dieser Legende geht es um den salomonischen Tempel von Jerusalem. Hiram Abif von Tyrus soll der Erbauer dieses Tempels gewesen sein. Er wurde jedoch von drei seiner Gesellen erschlagen. Daher machte er von Tubalkain geführt eine Reise in das Innere der Erde. Im Mittelpunkt der Erde war das Reich des Urvaters Kain. Kain erzählte vom Leiden, das Gott ihm zugefügt hat. Er gibt Hiram seinen Steinmetzhammer und sendet ihn zurück auf die Erde, um sein Werk zu vollenden. Hiram ist für die Freimaurer so etwas wie Jesus Christus. Er wurde ungerecht ermordet, war tot und wurde wieder zum Leben erweckt!) Das Ritual sieht so aus: „Nachdem der Geselle das Vorbereitungsverfahren, die Reisen mit dem Totenschädel um und über einen Sarg sowie das Gelöbnis hinter sich gebracht hat, wird er symbolisch mit drei Hammerschlägen „getötet“, zu Boden geworfen und mit einem Tuch bedeckt. „Der Geselle erlebt die Identifikation mit dem Meister Hiram, dem vorbildlichen Menschen. Im Grabe erfolgt die Läuterung; er wird vorbereitet auf die grosse Wandlung, Abstreifen des alten Adam und Geburt des neuen Menschen.“
    Nun wird dem Liegenden das neue Meisterwort ins Ohr geflüstert und er wird von einem Bruder wieder auf die Beine gestellt. Die Themen in diesem dritten Johannisgrad sind: Angst vor dem Tod; Überwindung des Todes; Wiedergeburt und Auferstehung (Ohne Jesus Christus).

    Fundstelle: Die Freimaurerei

    siehe zudem: Die Freimaurerei und der Absolutheitsanspruch des Herrn Jesus Christus

  12. August 15, 2015 um 12:07 am

    Ich schaue mir gerade den Film „Das Mysterium von Leben und Tod“ an. Hier geht es darum, was bei Sterben geschieht. Es kommen viele Personen mit Nahtorderfahrungen zu Wort.

    Im kostenlosen Monatsprobeabo anzusehen:
    http://www.nexworld.tv/reportagen-dokus/dokumentationen/story/news/das-mysterium-von-leben-und-tod/

  13. Gerd Zimmerm
    August 15, 2015 um 6:54 am

    Einverstanden Luna

    der Kosmos, also das Gesamt bewusst sein ist ein Phänomen
    und aus sich selbst heraus.
    Nicht geboren und nicht sterblich.

    Es ist elektromagnetische Energie, sich selbst bewusstes Bewusstsein.

    Somit können wir die Maehr einer Reinkarnation auch begraben.

    Es gibt keinen Tod. Es gibt nur Leben.

    Tod existiert nur scheinbar, ein Zyklus wie Tag und Nacht.

    Der groesste Zyklus das Universum.
    Nix mit Urknall und so.

    Bewusstsein ist statisch, Feldtheorien bleiben
    somit Theorien.

    Ist Bewusstsein statisch, erklärt sich auch Nullzeit oder
    Überlichtgeschwindigkeit , da alles in Echtzeit, also im Jetzt
    stattfindet.

    Somit sind Vergangenheit und Zukunft Denkmodelle.
    Ebenso die Relativitätstheorie.

    Also alles ist relativ und eine Theorie.

    Warum lernt man das nicht in der Schule ?

    Gruss Gerd

  14. Ernst Duberr
    August 15, 2015 um 3:43 pm

    Alles reine HIRNFICKEREIEN .Aus Unwissen entglitten und im Irrsinn endender Schwachsinn . Das Stochern im Nebel totaler Geistlosigkeit .

  1. August 14, 2015 um 1:11 am

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