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Ist das Atom wie die Zelle ein Lebewesen?

Ebenso wäre das Entschlüsseln des Codes der Atome auf Kernebene der Durchbruch in der Nanotechnologie. Bei Anwendung und Informationsübertrag über technische Schnittstellen eines solchen Codes wäre es möglich, Materie umzuprogrammieren, so dass diese aus sich heraus den gewünschten Bauplan vollenden würde.

Über den Gerds Hinweis auf die Rede von Max Planck bin ich auf einen Text gestoßen, der die Idee der Manipulation von Genen auf die nächste Stufe hebt. Aber lest selbst.

… Materie als wahres Echtzeitmedium – (Quelle)

 

Die Zusammenhänge und Mechanismen der Materie lassen sich am besten aus ihrer Beschaffenheit heraus erklären. So ist Materie – das Atom – ein Konstrukt aus Quanten. Es besteht aus Quarks, Elektronen und lädt sich mittels Photonen der Lichtteilchen auf, mehr dazu aber später, wenn der Metabolismus des Atoms beschrieben wird. In der Quantenphysik selbst ist bekannt, dass es sich bei Quanten und dessen Eigenschaften um pure Informationsphysik handelt. Um diese Informationen zu transportieren, bedarf es Kommunikationskanäle in Form von unbekannten Wellen, im weiteren schwarzes Licht genannt. Das schwarze Licht steht dabei in direktem Zusammenhang mit der dunklen Materie, welche in der Physik heute schon als Grundlage für die Berechnung von verschiedenen Modellen herangezogen wird. Die Quantenverschränkung und Experimente an dieser haben gezeigt, dass unterhalb der miteinander verschränkten Quanten ein Kommunikationskanal existieren muss, der überlichtschnell ist, um die Informationen der Quanten so zu korrelieren, dass beide Quanten oder das Quantenpaar jeweils über die Distanz hinweg gleich reagieren. So kann ein Quant Materie durchdringen, davon abprallen oder in ihr verharren. Das verschränkte Quantenpaar wird über die Distanz in jedem Falle gleich reagieren. Daher ist jenseits des optischen Lichts von einem überlichtschnellen Informationsübertrag auf materiell-energetischer Ebene auszugehen. Einem Informationsübertrag, der sich viel näher an der Echtzeit bewegt oder vielleicht sogar Echtzeit direkt abbildet. Die Echtzeit wird hier als Gegenwart gemessen an der mathematischen 0,0 Periode ausgedrückt, dem Moment in dem wir leben. So ist die Echtzeit eine Quantenverschränkung in der Gegenwart, welche durch überlichtschnelle Wellen, dem schwarzen Licht, miteinander kommuniziert. Der Mensch ist Teil dieser Verschränkung und daher vermutlich auch in der Lage, diese Informationen zu erfassen. Wahre Echtzeit liegt in der Materie, im schwarzen Licht, hinter dem optischen Licht.

Das Atom und die Information

Wenn allerdings in der Wissenschaft Klarheit darüber herrscht, dass die Quantenphysik gleichzeitig als Informationsphysik anzusehen ist und in der Biologie sich in der Zelle ebenfalls alles um Informationen dreht, so lässt dies den Rückschluss zu, dass das Atom ebenfalls über eine Informationsebene verfügen muss. In der Analogie von der Zelle zum Atom kann dies auch deutlich beschrieben werden. Aufbauend auf dem Prinzip „der Informationsspeicherung im Kern“ kann das Atom in einen direkten Vergleich mit der Zelle gestellt werden. In der Biologie ist das Wachstum von komplexen Lebewesen abhängig von der Information in Form der DNS. Statische Information, die im dynamischen Informationsaustausch komplexere Zellenkollektive wie Menschen, Pflanzen und Tiere konstruiert. Genau dieses Prinzip der statischen Information und des dynamischen Informationsaustausch sollte sich auf das Atom übertragen lassen. Denn wie bei der Zelle auch, bedarf es vermutlich der Information, um komplexe Atomkollektive wie DNS-Moleküle oder RNA-Moleküle aufzubauen. Das Atom ist für die Zelle das, was die Zelle für den Mensch ist. Ein Bauteil, welches durch Information ein komplexes System wie die Zelle konstruiert. Wo aber liegt nun die Informationsebene des Atoms. Im Abgleich mit der Zelle sollte die Information ebenso im Kern zu finden sein. Genau wie im Zellkern müsste sich im Atomkern die Informationsebene des Atoms finden lassen. Und genau hier ist die Schnittstelle zur Quantenphysik. Denn der Atomkern besteht bekanntlich aus Protonen und Neutronen, welche wiederum aus Quarks bestehen und der Familie der Quanten zuzurechnen sind. So scheint der Atomkern über die verschiedenen Ladungen der Quarks, neben anderen Funktionen auch die Funktion der Informationsebene wie bei der DNS in der Zelle zu erfüllen. Es handelt sich bei dem Atom im Gegensatz zu dem biochemischen Gebilde der Zelle allerdings um ein elektromagnetisches Gebilde. Doch statische Information alleine reicht nicht aus, um daraus komplexe Gebilde wie Moleküle zu bauen. Es bedarf daher, wie bei der Zelle, auch eines dynamischen Austauschs der Informationen, also einer Kommunikation unterhalb der Atome, um den Bauplan umzusetzen. Dabei ist das Atom aber wahrscheinlich, anders als die Zelle, in der Lage, die statische Information im Atomkern umprogrammieren zu lassen, um sich neuen molekularen Strukturen wie z.B. beim Stoffwechsel anzuschließen. Die Zelle dagegen lässt sich in der DNS nicht umprogrammieren und stirbt irgendwann den Zelltod, zerfällt dabei in seine atomaren Bestandteile, welche im System wieder effektiv genutzt werden. Daher ist im Stoffwechsel ebenfalls von priorisierten und höher authorisierten, materiellen Informationskollektiven auszugehen, die es ermöglichen, die erforderlichen Atome in ihre Strukturen durch Umprogrammierung der statischen Informationen auf Kernebene einzubinden.

Interessant an dieser Stelle ist ebenfalls die Entwicklung der technologischen Speichermedien über den Lochstreifen, elektro-magnetische Medien, optische Datenträger bis hin zu neuen Forschungen an biochemischen Speichern. Es scheint als ob sich die natürliche Evolution der Informationsmedien in der technologischen Entwicklung widerspiegelt. Weiterhin ist auffällig, dass in den Computerwissenschaften an Quantencomputern und der Nutzung des Atoms als Bit auf einem Speichermedium geforscht wird. Die Frage, die sich hier unweigerlich aufdrängt ist, wenn wir Menschen darüber nachdenken, dies für uns nutzbar zu machen, sollte die Natur diese Mechanismen doch seit Anbeginn der Zeiten für sich nutzen. In diesem Sinne handelt es sich bei dieser Forschung vermutlich um eine Art Wiederfindung der Natur.

Der Code des Atoms

Das Vorhandensein einer statischen und dynamischen Informationsebene innerhalb des Atomkerns ist dementsprechend eng verbunden mit den notwendigen Informationscodecs, die auf dieser Ebene genutzt werden. Eine Art der Computersprache [binäres System] oder ähnlich des Informationscodecs der DNS [GATTACA]. So ist dieser Code ganz entscheidend um einen einheitlichen steuerbaren Informationsaustausch unterhalb der Atome überhaupt erst möglich zu machen. Dieser Informationscodec ist zum einen statisch in den Quarks des Atomkerns vorhanden, wird aber im Rahmen der Möglichkeiten der Quantenphysik durch das Medium des schwarzen Lichts auch ausgetauscht und zur Umprogrammierung von Atomkernen genutzt. Die Entschlüsselung des Codes der Atome auf atomarer Kernebene hätte wahrscheinlich weitreichende Konsequenzen für alle Wissenschaften.

Metabolismus des Atoms

Die Informationsebene, der Informationsaustausch und der Code der Informationen aber reichen aus sich heraus nicht aus, um das Atom in komplexe Strukturen wie Moleküle aufzubauen. Hierzu bedarf es einer Aktorik und verschiedener Impulsverfahren des Atoms, um die Information in mechanische Aktion, in den Bau von Molekülen, umzusetzen. Die Aktorik des Atoms ist hierbei der Bereich des Atoms, der in der Wissenschaft bisher am bekanntesten ist. Hierbei handelt es sich um die Elektronen, die den Atomkern in einem gewissen Orbit umkreisen. Doch setzt man das Atom nun aber in einen Zusammenhang mit einer Informationsebene und überlässt Schalensprünge der Elektronen sowie Aufnahme und Abgabe eines Elektrons nicht dem Zufall, so bedarf es verschiedener Impulsverfahren in dem Atom, um die Elektronen gezielt anzusteuern. Ja es bedarf sogar eines Metabolismus des Atoms, um Information gezielt in mechanische Handlung zu verwandeln. In der Analogie von der Zelle zum Atom ergibt sich dann die entscheidende Frage: Handelt es sich bei dem Atom, wie bei der Zelle auch um ein Lebewesen? Denn in der Biologie wird die Definition der Zelle als kleinstes Lebewesen daran festgemacht, dass diese über einen Stoffwechsel verfügt. Die Zelle nimmt dabei Energie auf, transformiert diese Energie und gibt auch wieder Energie ab. Und genau das macht das Atom auch. Wie schon erwähnt, handelt es sich bei dem Atom um ein elektro-magnetisches Gebilde. Doch nimmt es auch Energie auf, transformiert diese und gibt auch Energie ab. Es handelt sich hierbei um die Aufnahme und Abgabe von Photonen, Lichtteilchen, im Kern des Atoms. Die gesamte Lasertechnologie beruht auf diesem Prinzip. Wie aber könnte dieser Stoffwechsel nun genutzt werden, um die Elektronen im Orbit des Atomkerns zu beeinflussen. In Form von durch Information authorisierten Impulsen kann das Elektron durch den Kern beeinflusst werden. So bedeutet die Aufnahme und Abgabe von Photonen im Kern des Atoms eine Verschiebung der elektromagnetischen- und Gravitationskräfte des Kerns, welche sich in logischer Konsequenz auf die Elektronen auswirken muss. Eine gezielte Aufnahme von Photonen im Kern müsste aufgrund der Energiezunahme molekulare Verbindungen stabiler machen und Elektronensprünge auf innere Schalen begünstigen. Bei der gezielten raschen Abgabe von Energie in Form von einer Photonenemmision müsste dies molekulare Verbindungen lösen und Elektronensprünge auf äußere Schalen begünstigen. Nicht zu verwechseln ist aus meiner Sicht der Stoffwechsel der Photonen auf atomarer Ebene mit dem Informationsaustausch auf der Ebene der Quarks. Die Photonen dienen hier des Managements des Energiehaushaltes des Atoms und nehmen selbst keine informationssteuernde Aufgabe wahr. Der Informationsaustausch findet wie oben beschrieben mittels des schwarzen Lichts statt.

Die Zusammenfassung des bisher Geschriebenen lässt das Atom in einem neuen Gewand erscheinen. Es ist vermutlich genau wie die Zelle auch ein Dreiklang aus Materie, Energie und Information, welcher in einem fein abgestimmten Zusammenspiel interagiert um übergeordnete Strukturen aufzubauen.

Daher ist das Atom ebenfalls in seiner Definition wie die Zelle als Lebewesen zu bezeichnen. Die tote Materie hat es nie gegeben.

Die Reduktion auf das Wesentliche

Bezugnehmend auf den Vortrag von Max Planck möchte ich diesen Artikel zum Anlass nehmen und hier dargestellte, aus meiner Sicht durchaus realistische Beschreibung der notwendigen Vorgänge auf atomarer und subatomarer Ebene heranziehen, um daraus den Kern dessen, aus was die Welt besteht, auf ein Minimum zu reduzieren. So beschreibt Planck das Vorhandensein von Geistwesen und einem Schöpfer im Hintergrund, da aus seiner Sicht das System ansonsten nicht funktionieren kann, aus sich selbst heraus nicht existieren kann. Hier sehe ich allerdings eine Möglichkeit der Verbindung von Geist und Materie, so dass das System aus sich heraus bestehen kann, weil es eben aus genau diesem Dreiklang Materie, Energie und Information besteht. Wenn wie angenommen die Zelle und das Atom im Kern aus diesen drei gleichberechtigten Elementen besteht und unterhalb der atomaren Ebene in der Quantenphysik ebenfalls Information als wichtiger Bestandteil anzusehen ist, so stellt sich die Frage danach, was Information ist und ab wann Information zu Bewusstsein wird. Denn ein Bewusstsein ist von der Definition her das kreative Anwenden von Informationen und dessen ständige, teilweise auch zufällige Reflektion. Evident ist auch, dass statische Information in der Technologie, z.B. auf einer CD, immer Produkt des Bewusstsein eines Menschen ist. So kann man aufgrund dessen, was Planck am Ende seines Lebens vorgetragen hat, darauf zurückschließen, dass er Information als Ausdruck eines Bewusstseins beschrieben hätte. Er erklärt ebenfalls die Notwendigkeit eines Wesens als Träger des Geistes. Geht man nun soweit, Information als Produkt eines Bewusstseins zu beschreiben, kann man in der Formulierung die Information durch Bewusstsein ersetzen. So bleibt am Ende folgende Beschreibung der Welt bestehen:

„Energie ist Materie ist Bewusstsein im Unendlichen“
EMC8
[Energy is Matter is Consciousness in Infinity]

Dieser Dreiklang als Einheit ergänzt um den Faktor Unendlich beschreibt, was Planck letztendlich ausdrücken wollte. Der Träger des intelligenten Geistes ist die Materie und Energie selbst. Doch schafft es diese Beschreibung von dem Vorhandensein der Geistwesen oder Gott wegzukommen und erklärt die notwendigen Mittel als systemimmanent. In diesem Sinne handelt es sich um ein in sich funktionierendes System, das über keinen Anfang und kein Ende verfügt. Information oder Bewusstsein wird in diesem System horizontal auf den einzelnen Ebenen ausgetauscht, aber auch vertical ebenenübergreifend transportiert und reflektiert. Technisch ausgedrückt handelt es sich um einen ständig lernenden, sich selbst bewussten, lebenden Computer. Aus diesem Urgrund heraus ist die Evolution als intelligentes, am Zufall und Fehler lernenden Etwas zu beschreiben. Es ist, was es ist.

Konsequenzen für das Weltbild und Anwendungmöglichkeiten

Sollte sich diese Hypothese als real erweisen, hätte dies weitreichende Konsequenzen für das Weltbild, genauso wie sich daraus Anwendungsmöglichkeiten in allen Wissenschaften ableiten ließen. Der Mensch als Teil des Ganzen wäre daher direkt mit einer gegenwärtigen Quantenverschränkung verbunden, als Teil dessen auch Träger aller Informationen im System. Ebenfalls würde der Mensch das System mit seinen Erfahrungen bereichern und so direkt im evolutionären Prozess mitwirken. Sich hieraus ergebende Erkenntnisse könnten weitreichende Implikationen und Fortschritte in der Psychologie bedeuten. Ebenso wäre das Entschlüsseln des Codes der Atome auf Kernebene der Durchbruch in der Nanotechnologie. Bei Anwendung und Informationsübertrag über technische Schnittstellen eines solchen Codes wäre es möglich, Materie umzuprogrammieren, so dass diese aus sich heraus den gewünschten Bauplan vollenden würde. Materie wäre fortan nicht mehr von Außen mittels Werkzeugen zu manipulieren sondern ließe sich von Innen transformieren. Es ist daher aus meiner Sicht nicht notwendig, Quantencomputer und künstliche Intelligenz basierend auf menschlichen Vorstellungen zu entwickeln. Die Wiederfindung oder Wiedererfindung der Natur würde all diese Technologien aus sich heraus ermöglichen, denn über Schnittstellen wäre das Bewusstsein und die Rechenkapazitäten des natürlichen Systems für die Technologie nutzbar. In diesem Sinne „reinvent nature“.

die Welt ist ein physikalischer Philosoph @KenoNitro

  1. Gerd Zimmermann
    August 19, 2015 um 11:21 am

    Fingerphilosoph

    Guido ist weder ein Guru noch ein Quacksalber, er ist einzig informiert.

    Stell Dir vor ich darf das Ganze sehen, auch das Unsichtbare, denn
    Bewusstsein ist nicht sichtbar.
    Man kann kein Wissen finden, denn das Wissen findet einen.
    Licht findet Licht.

    Da Guido Wissen bekannt gibt das an keiner Universität gelehrt
    stoesst das natürlich auf Befangenheit.

    Wenn ich sage, alles Wissen ist gewusst, stoesst das natürlich
    auf völliges Unverständnis.

    Die Wahrheit ist härter als Stein
    härter als ein Diamant
    und härter als das Innere eines Neutronensterns

    Was uns nach dem Zenit erwartet, wird uns entzücken,
    aber erst einmal müssen wir entzaubert werden.

    Gruss Gerd

  2. Der kleine Hunger
    August 19, 2015 um 12:13 pm

    Einen Stein kann ich lieben, und auch einen Baum oder ein Stück Rinde. Das sind Dinge, und Dinge kann man lieben. Worte aber kann ich nicht lieben. Darum sind Lehren nichts für mich, sie haben keine Härte, keine Weiche, keine Farben, kein Kanten, keinen Geruch, keinen Geschmack, sie haben nichts als Worte. Vielleicht ist es dies, was dich hindert, den Frieden zu finden, vielleicht sind es die vielen Worte. Denn auch Erlösung und Tugend, auch Sansara und Nirwana sind bloße Worte. Es gibt kein Ding, das Nirwana wäre; es gibt nur das Wort Nirwana.
    – Hermann Hesse, Siddhartha

    • August 20, 2015 um 1:41 am

      Und hätte Hesse keine Worte gehabt, hätte er uns diese Worte nicht vermitteln können. Hätte, hätte, Fahradkette. Um die Zahnräder anzutreiben mit denen wir fortschreiten, ohne von der Stelle zu kommen ? Gefangene der Roten Königin. Wenn das Mittel zum Zweck nur als Mittel erscheint und der Zweck auf der Strecke bleibt, bleibt immer noch die Frage WOFÜR ?

  3. Gerd Zimmermann
    August 20, 2015 um 5:25 am

    Du kannst immer noch mit wenigen Worten ein ganzes Universum
    zum platzen bringen.

    Ja, wofür ?

    Die Antwort ist einfach:

    Dafuer

    um es poetischer auszudrücken, für

    Das Leben, das Universum und den ganzen Rest

    Gruss Gerd

  4. Gerd Zimmermann
    August 20, 2015 um 5:52 am

    Lieber Guido

    entschuldige Dich nicht für das was Du machst.

    Hesse, Schiller oder Russell (uvam) haben sich nicht entschuldigt.

    Entschuldigen sich die Noergler für ihr noergeln ???

    Alles was ich hier zum Ausdruck bringe,
    ist Mittel zum Zweck
    dessen bin ich mir vollkommen Bewusst.

    Wenn mich ein Klaeffer in die Waden beissen will,
    wie wird er staunen wenn er in das Leere beisst.

    Gruss Gerd

  5. August 21, 2015 um 4:05 am

    In diesem Blog hier werden verschiedene Theorien/Lehren/Ansätze/Kosmologien/Ideen diskutiert, die alle eins gemeinsam haben: Bewusstwerdung. Mal geht es um die eigene Bewusstwerdung, dann um die Bewusstwerdung des Universums oder um die Bewusstwerdung des Gesamtbewusstseins.

    Die ICH-Struktur ist eine reflexive Struktur, die nur mittels Sprache zustandekommt und nur mittels Sprache aufrechterhalten wird.
    „Bewusstwerdung“ ist in meinem Erleben nichts anderes als ein weiterer Zaubertrick dieser ICH-Struktur, um sich selbst zu bestätigen und zu zementieren, sich selbst den Anschein von Substanzhaftigkeit zu verleihen. Das geschieht einzig und allein auf der Ebene von Sprache.
    Ohne Sprache keine Bewusstwerdung.
    Die stehende Rede von der „Bewusstwerdung“ ist nicht mehr als ein Griff in die Mottenkiste, denn das ICH verkleidet sich ständig mit alten Klamotten, um wieder einen neuen Auftritt hinzulegen.
    Auch in dem, dass das ICH sich selbst verneint, erhält es sich aufrecht und verleiht sich durch seine Verneinung eine scheinbare Substanzhaftigkeit. Wenn das ICH sich bescheiden gibt und sich ein NIEMAND nennt, verleiht es sich eben hierdurch scheinbar eine Existenz. Copygift ist eine Methode, wie das ICH seine Fussabdrücke überall hinterlassen und sich dabei auch noch als altruistisch imaginieren kann.

    Die Spiegelfechtereien und Selbstbestätigung des ICHS sind rein sprachlicher Natur.
    In diesen Kontext gehört auch die Frage „WOFÜR“, denn die Frage „WOFÜR“ erzeugt erst die Vorstellung von einem Zweck. Der Zweck gehört ebenso in den Bereich der Substanzlosigkeit wie das ICH.
    Nur das ICH muss sich einen Zweck verleihen, um eine Schein-Existenz zu kreieren.
    Die Frage „WOFÜR“ stellen Ingenieure. In dem, was wir als Technik geschaffen haben, ist die Frage „WOFÜR“ implementiert. An der Technik kann man ablesen, welche Resultate dieses Denken hervorbringt.

    Indem es Dingen ebenfalls einen Zweck unterstellt, versucht das ICH, die Dinge auf dieselbe Ebene der Substanzlosigkeit und Schein-Existenz zu ziehen. So entsteht die Vorstellung, dass alles, was ist, bloß Maya, Illusion, Bild/Abbild oder Ausdruck von etwas ist. Dieses „etwas“ wird gern mit dem Prädikat „immateriell“ belegt
    Oder es werden Abstrakta angenommen: Energie, Bewusstsein, Kohärenz, Geist.
    Abstrakta sind immer bloß Wörter,

    Es entsteht die Vorstellung, dass HINTER den Dingen der große Gesamtzusammenhang – die WAHRHEIT – zu finden wäre.

    In diesem Sprache und Abbilder potenzierenden Medium namens Internet sind übrigens alle, die sich darin verlustieren, Gefangene der Königin/des Königs namens ICH.

  6. titelfrei
    August 24, 2015 um 8:34 pm

    Der flackernde um sich selbst springende superschnelle, extrem kleine Blitz:

    Das Problem mit den Atomen ist das, dass das Atom bisher in etwa so dargestellt wird, als wenn ein Gummistiefel mit laut, viereckig und hell beschrieben würde. Die gängigen glaubenschaftlichen Vorstellungen vom Atom sind grundfalsch. Da kreist nichts um einen Kern, was dann auch noch einen falschen Namen (Elektron) trägt, noch gibt es diesen Kern (ein Kern ist ein Ding, eine Berührung ist das nicht). Wenn ich mit meiner Hand die Hand eines anderen Menschen berühre ist das dann ein Kern? Aber genauso weit entfernt von der Wahrheit befindet sich die momentane Vorstellung vom Atom (die Metapher darf gerne wörtlich genommen werden). Ein Elektron ist kein Teilchen, ein Elektron ist Licht, welches sich um den eigenen Bezugspunkt springend (nicht um einen Kern kreisend) anderes Licht, welches das Gleiche tut, an dessen Bezugspunkt berührt. Neutron und Proton sind nicht als Teilchen existent, sind lediglich positive Ladung (angebliches Proton der zugreifenden umliegenden angeblichen Elektronen) am Bezugs- oder Berührungspunkt (angebliches Neutron) des berührten angeblichen Elektrons (negative Ladung). Licht ist in der Lage in diese strukturbildende Verbindung (Gravitation) zu gehen und sie ebenso zu verlassen. Das erklärt auch, weshalb es immer ein bestimmtes minimales Quantum in der Struktur geben muss, denn ohne Bindung zu anderen „Atomen“ kann kein „Atom“ bestehen. Die Welt in der wir leben ist nicht komplex, sie ist unvorstellbar simpel. So simpel, dass ein Geist, der etwas auf sich hält sie nie verstehen wird.

    • titelfrei
      August 24, 2015 um 9:11 pm

      Man stelle sich eine Gitarrenseite vor die schwingen soll ohne dass sie zwischen zwei Anhaltspunkten aufgespannt ist. Da schwingt nichts, da kann man noch so fest zupfen. Stell Dir Licht vor, das nicht nur in eine Richtung, beispielsweise von einem Stern zu Deinem Auge unterwegs ist, sondern sich entscheidet hin und her zu springen. Ich habe es noch nicht versucht, aber ich stelle mir hin und herspringen ohne Bezugspunkt, an dem ich aufsetze und mich dann in die andere Richtung katapultiere recht schwierig vor. Wenn Licht in eine Richtung unterwegs ist, auf Licht trifft und von dort aus in eine andere Richtung reflektiert und dann anderes Licht trifft und von dort aus in den Ausgangspunkt der ersten Berührung zurückkehrt, von dort aus wieder in eine andere Richtung springt und dort wieder anderes Licht berührt und von dort aus wieder in den Ausgangspunkt (Bezugspunkt) zurückkehrt und dies mit Lichtgeschwindigkeit auf der Größenordnung eines Atoms unvorstellbar oft innerhalb einer Sekunde tut, dann können wir uns in etwa vorstellen mit welcher Belichtungszeit ein Elektronenrastermikroskop arbeiten müsste, damit man überhaupt ein verwertbares Bild bekommen würde. Was sehen wir also? Einen diffusen kugelförmigen Nebel? Die Umlaufbahn des Elektrons ist nicht vorherbestimmbar? Klar nicht, da ist keine Umlaufbahn. Ein Blitz, der um einen eigenen Bezugspunkt herum springt und so die Illusion fester Materie schafft. Gravitation ist nichts anderes als das Resultat dessen, dass das „Atom“ nur zustande kommen kann, indem der flackernde Blitz im Zuge des Austausches von Ladungen Verbindungen zu umliegenden „Atomen“ schafft.

      Bilder für die es keine Wörter gibt sind schwer in Worte zu fassen. Deshalb, wer nicht genug Hochmut besitzt sich als Papagei der sich selbst betitelnden Glaubenschaft über diese Worte hinweg zu ereiteln, hat gute Chancen über das Kopfzerbrechen hinaus Bilder zu erzeugen.

      • August 25, 2015 um 12:31 am

        Zwischen “Worten“ und “Wörtern“ liegen Welten.

      • August 25, 2015 um 11:05 am

        „Die Welt, in der wir leben, ist nicht komplex, sie ist unvorstellbar simpel. So simpel, dass ein Geist, der etwas auf sich hält, sie nie verstehen wird.“

        Die Betonung liegt auf „unvorstellbar“. Und dabei könnte man es belassen, wenn man denn könnte. Aber das geschieht ja nicht. Stattdessen wird die Simplizität und die Beschränkung aufs Wesentliche wiederum zur Vorstellung. Der Geist, der etwas auf sich hält, lässt sich dann eben über diese Vorstellung aus, wobei schon allein das Wort „Simplizität“ wieder kompliziert ist. 🙂

        • Der kleine Hunger
          August 25, 2015 um 1:01 pm

          simple

          faldan

          verwirren, verwickeln

          Kompliziert

          wohl zu französisch compliqué oder lateinisch complicitum, Nebenform von: complicatum, 2. Partizip von complicare = zusammenfalten, verwickeln, verwirren

          lach

      • August 25, 2015 um 11:17 am

        Um den angeblichen „Atomkern“ aus einem „Atom“ zu isolieren oder um angebliche Teilchen wie „Protonen“ und „Neutronen“ innerhalb des Kerns zu identifizieren, d.h., um überhaupt etwas SEHEN zu können, muss über Elektronenmikroskop oder, noch krasser, über Teilchenbeschleuniger, erst mal erheblich Energie zugeführt werden. Denn sonst sieht man überhaupt nichts.

        Das ist in etwa so, wie wenn man erst mal eine Atombombe auf eine Stadt wirft, um zu SEHEN, was eine Stadt ist. Die verdampften Ruinenreste werden dann ganz nach Vorlieben des Beobachters oder der Erwartungshaltung der Geldgeber wahlweise als Gebäude, Gullys, Parkplätze oder Laternenpfähle interpretiert.

        • August 25, 2015 um 11:25 am

          Dieser Vergleich gefällt mir als Physiker besonders gut. Mir kam das Verfahren schon immer als Galskugelleserei vor. Aber Hauptsache, da werden Milliarden € verprasst …

        • titelfrei
          August 25, 2015 um 6:33 pm

          Michael König benutzt beispielsweise immer gerne den Wecker als Metapher, der an die Wand geworfen wird, damit man, wenn die Zahnrädchen durch den Raum fliegen, die Zeit besser verstehen kann. Zugegeben, das ist nicht so spektakulär.

    • August 25, 2015 um 12:30 am

      “Früher“ erklang hier auf dem Blog ab und an ein BINGO, wenn Worte erahnen ließen, was mit Wörtern nicht auszudrücken ist.

      “Die Welt in der wir leben ist nicht komplex, sie ist unvorstellbar simpel. So simpel, dass ein Geist, der etwas auf sich hält sie nie verstehen wird.“

      Diese Wörter sind ein solches BINGO. Beschränke alles auf das Wesentliche, doch zerstöre dabei nicht die Poesie. Ganz einfach, sprich, simpel.

  7. Gerd Zimmermann
    August 25, 2015 um 7:37 am

    Titelfrei

    von mir ein Bingo
    und eine Idee
    Ein LKW fährt niemals eine negative Ladung.

    Nur das wissen Quarks & Co KG GmbH noch nicht.

    GmbH steht hier für
    Gehe mir bier Holen

  8. August 25, 2015 um 1:09 pm

    Emanuel Kristof auf Facebook:
    „Natur = Frequenz, Energie, Vibration“
    Ich verstehe nicht warum man sich noch die Frage stelllt, ob es richtig sein kann dass alles Information ist?! Alles ist Schwingung, Frequenz (Information), Summe aus Frequenzen, „Klang“ Klang ist eine Summe aus „Einzel-Informationen“ im für uns wahrnehmbaren, noch messbaren, und ggf noch nicht mehr messbaren Frequenzspektrum.
    Den bekannten Gesetzmäßigkeiten folgend stirbt eine Zelle dann auch nicht den „Zelltod“ sonder transformiert ebenso, wie alles was schwingt, in einen für uns ggf. noch nicht messbaren Zustand / Frequenzbereich.
    Wenn ich die Erklärungen über die theoretischen Folgen richtig verstanden habe, sollte das über die Anwendung der vollständigen Maxwellsche Gleichung auch zu beweisen bzw. bereits bewiesen sein. Denn wie sonst (mein Missverständnis / irrtum nicht ausgeschlossen) könnte man sonst unter Anwendung der vollständigen maxwellschen Gleichung z.B. beim Bau von Messgeräten die zu suchende, bislang nicht messbaren, Frequenzmuster nachweisen können?!
    http://www.raum-und-zeit.com/cms/upload/Consulting/GeoScan_Technology-PPT082015.pdf

    • Der kleine Hunger
      August 25, 2015 um 1:45 pm

      „Um das Thema Information zu verstehen, müssen wir die Ebene der DNA InFORMation betreten und diese ist gerade eng verknüpft mit den stummen Bereichen der DNA. Im Gegensatz zu den biochemischen Codierungen liegen die dort gespeicherten Informationen nicht fest, sondern können sich verändern – sowohl durch den Menschen selbst als auch durch Manipulation von außen.“

      https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/11/28/die-zwei-gesichter-der-dna/

      Auch DAS nicht´s neues.

      Die Frage die sich ein Jeder stellen sollte ist, Was mache ich mit all den Informationen und die Beantwortung liegt ausschliesslich in Einem Selbst. Gemacht werden oder machen, das ist keine Frage. TUN und nicht´s so tun als ob.

    • August 25, 2015 um 2:04 pm

      Die Frequenz ist keine Information, denn damit aus einer Frequenz eine Information wird, braucht es einen Bezugsrahmen, innerhalb dessen das Datum/das Gegebene (also die Frequenz) erst Bedeutung gewinnt. Die Zahl „4711“ bedeutet überhaupt nichts, solange man nicht weiß, ob es sich dabei um eine Postleitzahl, einen Kontostand, den Namen eines Parfüms oder die Anzahl von Klotüren handelt.

      Ebensowenig bedeutet die Frequenz etwas, solange man den Kontext nicht kennt. Und damit man die Frequenz als Information betrachten kann, ist der Kontext ja gerade zerstört worden.

      Die Welt auf Schwingungen und Frequenzen zu reduzieren, um dann die Frequenz zur Information zu erheben, basiert auf dem Irrglauben, durch die Zerstörung des Kontextes den Kontext zu begreifen.

      Da das Ganze mehr als die Summe der Teile ist, kann man als Teil das Ganze sowieso nicht erfassen. Die ganze Menschheit zusammengenommen ist jedoch nicht mehr als ein Fliegenschiss (Teil eines Teils eines Teils …) im Universum.

      Aber es gibt ja trotzdem immer noch Leute, die im Namen des Ganzen zu den anderen sprechen, weil sie glauben, sie hätten das Ganze über göttliche Eingebung resp. holografische oder fraktale Strukturen resp. über ihr Gefühl erfasst.

      • Der kleine Hunger
        August 25, 2015 um 7:37 pm

        „“Die ganze Menschheit zusammengenommen ist jedoch nicht mehr als ein Fliegenschiss (Teil eines Teils eines Teils …) im Universum.““

        Um genau zu sein 3% und dieser Wert bezieht sich auf die Gesamtmenge an Information. Und da geht es nicht darum wär nun die Mehrheit „hält“, oder wie man so schön sagt wer die 51 % hält hat das sagen.

        Diese 3% hält EINER und damit ist das Thema vom Tisch.

        Und was die sog. Genetiker etc. betrifft, das ist als ob eben in diesem Fliegenschiss die Fliege sucht 😉

        In diesem Sinn, es hat sich „ausbezahlt“ , naja sie wissen schon.

        • Der kleine Hunger
          August 25, 2015 um 7:40 pm

          -wer-

          P.S. Die 3% sind allerdings nicht verhandelbar respektive für den Rest als Rendite 😉

          • Der kleine Hunger
            August 25, 2015 um 7:50 pm

            -man-

            wo gibt´s das App ?

            Schluder nicht kleiner Hunger

  9. September 3, 2015 um 7:35 pm

    Hallo,

    ich bin der Verfasser des Essay „Wiederfindung der Natur“ – ich empfehle hierzu das Spiel der Generationen http://generationsgame.com und die Homepage des KenoNitroProjekts http://kn-p.com – Über Feedback würde ich mich freuen

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