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Das Ende des Partiarchats

Nach Frau Prof. Dr. Claudia von Werlhof kann man das Patriarchat als die Idee einer Gesellschaft bezeichnen, die am Ende unabhängig ist von der Natur und der Mutter. Der Krieg sei die Geburtsstunde des Patriarchats, die egalitäre Gemeinschaften verdrängt haben. Das Patriarchat hat das Konzept des Eigentums erfunden. Hat man vorher etwas zum Nießbrauch besetzt, so wurde nun erobert, um sich etwas zu Eigen zu machen. Fortschritt der patriarchalen Gesellschaft war primär ausgerichtet auf die Optimierung von Raub und Profitmaxierung.

Auch die Vorstellung der Schöpfung hat sich zu diesem Zeitpunkt gewandelt. War es vorher ein Auffassung des Schöpfens aus sich selbst heraus, gab es nun den Vater, der die Welt mechanistisch herstellte. In dem Spruch „Der Krieg ist der Vater aller Dingen“ ist gut der männliche Aspekt herauszuhören, der bis hin unsere Art und Weise der Produktion zu erkennen ist. Wir zerstören das natürliche und transformieren in Künstliches. Es findet demnach eine dauernde Zerstörung statt, wie vieles Andere auch derzeit exponentiell, so dass auch der Letzte heute erkennen kann, dass unser Planet so bald am Ende ist.

Matriarchat heißt nicht Herrschaft der Frauen über die Männer sondern es geht hier um ein Leben auf Augenhöhe. Die früheren Bauern zum Beispiel brauchten keinen Staat. Sie haben sich mit den Nachbarn geeinigt, wie sie mit den Allmenden umgingen. Das ging dann nach den Bauernkriegen im 15. Jahrhundert bei uns zu Ende. Die Herrschaft zog dann endgültig auch in unseren Landen ein und eignete sich die Allmenden an.

Die Frage ist, wie wir anfangen könnten, Herrschaft wieder aufzulösen. Darauf geht Frau von Werlhof am Ende ein. Wer Herrschaft und Kontrolle abgäbe, wird feststellen, dass sich Harmonie und Frieden um einen herum einfinden wird.

Aber hört selbst ein Mal rein:

  1. Juli 31, 2015 um 11:36 pm

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

  2. Der kleine Hunger
    August 1, 2015 um 6:12 am

    „Claudia von Werlhof, die Politikwissenschaftlerin, die uns verwirrt und Mut macht mit dem Satz: Es gibt kein Patriarchat, sondern nur ein verwahrlostes Matriarchat, das wir mit der „Ordnung der Mutter“ wieder herstellen können.“

    http://www.ab40.de/seiten/08_3_mg2.html

    lach

    • Der kleine Hunger
      August 1, 2015 um 6:30 am

      Ergänzung

      Matriarchat ist keine „Beendigung des Patriachat“ sondern vielmehr der Versuch, die Menschheit auf das Niveau des funktional weiblichen, sich klonenden Ur- oder Vormenschen (s.u.) „zurückzuschrauben“, eigentlich: dieses Niveau erneuern und somit Sexismus par ex­cel­lence.

      In sich gesehen, der erneute Angriff des zum Tier devoluierenden Menschen gegen den aufsteigenden Menschen.

      • August 1, 2015 um 10:16 am

        „aufsteigenden Mensch“, Fortschritt sei Dank … dieses Mal darf ich lachen?

  3. Der kleine Hunger
    August 1, 2015 um 10:13 am

    dazu von Florian Aigner über Standard

    „Traurig ist, dass von Werlhof nicht nur sich selbst mit solchen Aussagen lächerlich macht, sondern auch ihrer Forschung, ihrem Fachgebiet und indirekt einer ganzen politischen Richtung Schaden zufügt. Ich wurde lange nach 68 geboren, aber ich fühle tiefen Respekt und ehrliche Dankbarkeit gegenüber der 68er-Generation, weil sie vieles erkämpft hat, was mir heute wichtig und wertvoll ist. Ich bin ein Mann, aber ich fühle tiefen Respekt vor der feministischen Bewegung, weil ich auch als Mann in einer Gesellschaft leben möchte, in der Gleichberechtigung selbstverständlich ist. Ich bin kein Sozialhilfeempfänger, aber ich bin der tiefen Überzeugung, dass sozialer Ausgleich notwendig ist und die Härten des Arbeitsmarktes solidarisch abgefedert werden müssen, damit die Gesellschaft funktionieren kann. Ich kann mich absolut mit einigen der Ziele und Ideen identifizieren, die sich auch von Werlhof umhängt – doch sie übersteigert sie dann ins Abstruse. Und genau deshalb fühle ich mich durch von Werlhofs Entgleisungen angegriffen.

    Die Wissenschaft ist kein Zerstörungsprojekt, sie hat unser Leben verbessert. Wer sich nach alten Zeiten zurücksehnt, in denen der Mensch angeblich noch technologisch unverseucht im Einklang mit der Natur gelebt hat, verklärt eine Epoche, in der Menschen ohne Zugang zu Wissen und kulturellem Austausch leben mussten, Frauen und Kinder geschlagen wurden und Krankheiten, die heute leicht kurierbar sind, ein Todesurteil bedeuteten.

    Die Wissenschaft ist ideologiefrei, sie ist weder männlich noch patriarchalisch. Es ist wahr, dass in der Vergangenheit eher Männer als Frauen Zugang zur Wissenschaft hatten und in manchen Naturwissenschaften auch heute noch ein trauriges Missverhältnis besteht. Wer aber durch solche Aussagen die männliche Assoziation von Naturwissenschaft weiter prägt, verhindert, dass sich das ändert. Einige der brillantesten Talente, die ich in den Naturwissenschaften je kennenlernen durfte, sind Frauen. Von Werlhofs Gleichsetzung von „Naturwissenschaft“ mit „männlich“ ist eine Beleidigung all dieser Frauen in den Naturwissenschaften. „Männlich“ mit „zerstörereisch“ zu verknüpfen, wie von Werlhof das tut, ist eine dummdreiste Beleidigung aller Männer.

    Die Wissenschaft ist nicht bösartig kapitalistisch. Wie man unser Wirtschafts- und Sozialsystem ändern könnte um eine gerechtere Gesellschaft zu errichten, muss immer wieder neu überlegt werden. In dieser Diskussion aber die Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften einfach als böse abzustempeln, ist gefährlicher Unfug. So wie Technologie ideologiefrei ist und erst ihre Produkte zu ideologischen Zwecken benutzt werden können, sind auch die Grundsätze der Wirtschaftswissenschaften ideologiefrei. Welche ideologischen Schlüsse daraus gezogen werden müssen, lässt sich diskutieren. Aus einer geisteswissenschaftlichen Perspektive heraus einen ganzen Zweig der Sozialwissenschaften zum „Weltzerstörungsprojekt“ zu stempeln, ist aber ein tragischer Fehler. Theorien, Formeln und Gleichungen der Ökonomen widerlegt man nicht mit kämpferischen Schimpfparolen sondern allenfalls mit logischen Gegenargumenten.

    Unsere Welt ist nicht perfekt. Genau deshalb brauchen wir immer wieder auch kämpferische Außenseiter mit schrägen Ideen. Wer sich aber in seinen Argumentationen so weit in einem Gebüsch aus Verschwörungstheorien und Propagandaparolen verirrt, dass der Weg zurück zur rationalen Argumentation gar nicht mehr sichtbar ist, schadet nicht nur der Wissenschaft, sondern auch den eigenen Idealen, so anständig und edel sie eines Tages auch gewesen sein mögen.“

    Anmerkung:

    Claudia von Werlhof (* 17. Mai 1943) ist emeritierte Professorin für Frauenforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck.

    Die Nominierung für das „Goldene Brett vorm Kopf“, 2011 (leider reichte es nicht zum Preisträger, der ging 2011 an P.A. Straubinger) zeigt sie ja in illustrem Kreise, wie Erich von Däniken, Rüdiger Dahlke, Jochen Kopp und und und
    (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Brett)

    Herr Bartonitz als MEin Preisträger 2015, überreiche ich Ihnen den Preis symbolisch

  4. August 1, 2015 um 10:20 am

    Vielen Dank für die Blumen, weiß ich doch, aus welcher ideologischen Seite sie kommt, und damit einer echten Ehrung gleichzusetzen ist 😉

    Und das Geschreibsel da oben trieft gleichermaßen …

  5. August 1, 2015 um 10:30 am

    Wer sich gerne weiter in die Konzepte matriarchaler Gemeinschaft einlesen möchte, der kann dies gut auf matriarchat.info tun.

  6. Der kleine Hunger
    August 1, 2015 um 10:37 am

    Herr Bartonitz,

    das einzige was trieft ist Ihre Einseitigkeit, welche sich als Vieldeutigkeit tarnt. Wenn Sie sich (siehe Ihr Bild oben) zur Sau respektive Schwein zählen, bitte sehr.
    Sie sollten sich vielleicht mal Ihres Geruchssinnes gewahr werden oder können Sie sich nicht mehr selbst riechen?

    • August 1, 2015 um 11:03 am

      Wer so zynisch daher kommt, mag sich selber wohl auch eher nicht leiden?

      Und was die Einseitigkeit betrifft, so sind wir wohl auf Augenhöhe 😉

      • Der kleine Hunger
        August 1, 2015 um 11:26 am

        Herr Bartonitz,

        sie schöpfen immer aus dem selben Repertoire, begrenzt Sie das nicht oder entspricht das Ihrer Altersgruppe? Mich nicht zu mögen ist absurd und was Ihre Einschätzung anbelangt, so liegen Sie vollkommen richtig.

        Auf Augenhöhe Herr Bartonitz, sind Sie 1,85cm? Ich vermute mal eher nicht, in diesem Sinne, wachsen werden Sie nicht mehr und im goldenen Schnitt liegen Sie auch nicht, also vergessen Sie das mal mit der Augenhöhe, ich schau eher nach oben als das ich mich nach unten richte. Da können Sie nun ablästern wie Sie mögen, es findet sich sicher jemand zum Damenkränzchen ein. Essen Sie mal ein paar Kekse anstatt sich selbst auf selbigen zu gehen.

        • August 1, 2015 um 11:53 am

          Können Sie eigentlich auch anders. Es wird langsam langweilig, immer das gleiche Gejammer ..

        • Der kleine Hunger
          August 1, 2015 um 1:43 pm

          Herr Bartonitz,

          jammern Sie nicht, ich kann nichts dafür. Weder bin ich Ihre Erzeuger noch muss ich Sie mögen. Daraus allerdings zu schließen, ich würde mich nicht mögen, ist doch schon sehr altruistisch. Ich bin nicht Sie. lach ich kann auch garnicht Sie sein (siehe oben). deshalb erschliesst sich auch nicht die Frage, was wäre wenn 😉

  7. Gerd Zimmerm
    August 1, 2015 um 9:04 pm

    Seid ihr von allen guten Geistern verlassen???

    Wie kann verkoerpertes Bewusstsein als Mensch
    auf dem interpretierten Planeten Erde, Grund und
    Boden kaufen und es dann sein Eigentum nennen?

    Zumal es sich um geistiges Eigentum handelt.

    Sofort die erwachsenen Pammpers wechseln.

    Der Kosmos ist Geist.
    Nur weil ihr nicht wisst und auch nicht wissen wollt,
    was Bewusstsein ist, bedeutet es nicht, dass das
    Gesamtbewusstsein nicht existiert.

    Woher sollen all diese Galaxien herkommen???
    Ein Universum aus dem NICHTS.

    Pammpers wechseln, der Hosenmatz hat schon wieder.

    Aus dem NICHTS also.

    Naja, NICHTS ist ja besser als GARNICHTS.

    Martin, Martin, Martin

    wie hoch kann man fallen

  8. Gerd Zimmerm
    August 1, 2015 um 9:14 pm

    Martin

    es ist nicht persönlich gegen Dich.
    Aber mach mal die Klotze an.

    Jeder fuente Satz lautet

    Oh mein Gott
    UPS Gesamtbewusstsein

    Gruss Gerd

  1. August 1, 2015 um 12:10 am

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