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Stellen der Kapitalismus und Materialismus den Menschen am Ende in Abseits?

Charlie Chaplin in seinem großartigen „Arbeits“-Film Modern Times (Foto: Wikipedia)

Woran machst Du fest, dass der überwiegende Teil der Menschheit zu einer Maschine transhumieren will?

Diese Frage stellte ich Fingerphilosoph, da er in einem Kommentar die folgende Beobachtung in den Raum stellte:

Der Hauptstrom aller menschlichen Regungen insgesamt geht meiner Beobachtung aber nicht in Richtung Leben, sondern dahin, dass Mensch lieber zu einem Maschinenwesen mutieren will. 

Seine Antwort auf meine Frage möchte ich als neuen Artikel weiter zur Diskussion stellen, da hier doch reichlich Potential zur Entwicklung zu vermuten ist. Ich stelle im Titel den Kapitalismus und Materialismus in den Kontext, da ersterer mit seiner Priorität auf Profitmachen über allerlei Leichen geht und der Materialismus den Schwerpunkt in den Konsumismus (der Mensch als KosumEnte), also ins Haben-wollen von Dingen verlegt statt in die Konzentration auf´s eigene Können für möglichst viel Unabhängigkeit von wem und was auch immer. Aber lest nun den Text von Fingerphilosoph:

Die Entwicklung des Menschen zur Maschine – Oder: wird Mensch überflüssig?

Der überwiegende Teil der Menschheit ist abhängig von immer komplexer werdender Technik. Im Umkehrschluss: Nicht Mensch dominiert Technik, sondern Technik dominiert Mensch. Was auch heißt:

Die Technik übernimmt die Fähigkeiten, die Mensch mal hatte, während Mensch diese Fähigkeiten verliert.

Neue Fähigkeiten, die Mensch sich vielleicht erwirbt, bestehen darin, im Rahmen einer von Technik dominierten Struktur zu “funktionieren”.
Da wir uns zunehmend in einer nur noch technischen Umwelt bewegen, während Natur zur implementierfähigen Kulisse verkommt, verändert sich unser Denken. Wir denken zunehmend technisch:

  • Der Mensch zählt nur, wenn er in der Gemeinschaft (der Maschine) wie ein Bauteil funktioniert (Kooperation).
  • Über Pränataldiagnostik (Qualitätskontrolle) wird im Vorfeld aussortiert, was sich nicht als Bauteil verwenden lässt (auch: Eugenik).
  • Mittels Bearbeitung wie Schleifen, Fräsen, Zerspanen (Erziehung) werden die Rohlinge (Kinder) passend gemacht.
  • Jedes Bauteil kann entweder repariert werden (Psychotherapie, Medizin) oder ist durch ein anderes ersetzbar.
  • Eine Maschine hat kein natürliches Geschlecht (Gender-Debatte). Bauteile, die nicht mehr funktionieren, wie sie sollen, werden dazu angehalten, sich künftig selbst auf den Müll zu schmeißen (Sterbehilfedebatte).

Technik hält Einzug in unsere Körperlichkeit: Cochlea-Implantate, Herzschrittmacher, bionische Beine, Hirnschrittmacher, Herz-Lungen-Maschinen, Exoskelette etc. etc.. Auch Medikamente gehören in diesen Kontext, denn Medikamente sind bloß Technik auf chemischer Basis: es geht ums Funktionieren von Abläufen, nicht um Heilung. Mach doch mal eine Umfrage, wieviele Leute heute KEINE Medikamente nehmen.

Gewinn machen all Diejenigen, die den Prozess der Verwandlung des Menschen in eine Maschine fördern. Dazu gehören natürlich auch die Betreiber von Internet-Plattformen.

Erfolgreich sind heute die Vorantreiber der technischen Entwicklung.

Der Ruf nach totaler Abhängigkeit wird immer größer. Es ist der Staat, der die Probleme regeln und die Leute versorgen soll. Dazu gehört auch der Ruf nach dem bedingungslosen Grundeinkommen. Es bedeutet in Wahrheit keine Unabhängigkeit, wie Du vielleicht glaubst, sondern totale Abhängigkeit, weil es die Leute unfähig macht, für sich selbst zu sorgen. Der Unterschied von einer Maschine zu einem Öko-System ist der, dass in einer Maschine kein Bauteil für sich selber sorgen kann und für sich genommen keinerlei Bedeutung hat.

  1. Juni 16, 2015 um 12:24 pm

    Lieber Fingerphilosoph,

    Dazu gehört auch der Ruf nach dem bedingungslosen Grundeinkommen. Es bedeutet in Wahrheit keine Unabhängigkeit, wie Du vielleicht glaubst, sondern totale Abhängigkeit, weil es die Leute unfähig macht, für sich selbst zu sorgen.

    Ist es nicht aber so, dass gerade aufgrund des fehlenden Grundeinkommens bei gleichzeitigem Aussperren von den Ressourcen dieser Erde durch das Eigentumsrecht des Mächtigeren immer mehr Menschen in die Ohnmacht getrieben werden und sie zunehmend in die weitere Abhängigkeit getrieben werden? Welche Möglichkeiten hat den Jemand, sich autark zu machen, wenn er nichts besitzt aus sich selbst, wenn das, was er kann, gerade nicht mehr gefragt ist und ein Umlernen nicht mehr finanzierbar ist?

    Eigentum verpflichtet heißt es im Grundgesetz (nur leider wird nicht gesagt, wer zu was …). Wäre dann nicht eine Grundrente für die Nutzung von Ressourcen an Jene zu entrichten, die die Ressource nun nicht mehr nutzen können?

    Leider dürfen Menschen nicht wie die Vögel (Anspielung auf Bibel) sich aus der Natur an den Ressourcen bedienen …

    VG Martin

    • Juni 16, 2015 um 3:26 pm

      Heißt das nicht, dass Du Dich mit der Abhängigkeit vieler von ein paar wenigen innerlich schon arrangiert hast? Dass Du die Idee vom freien Menschen endgültig ad acta gelegt hast? Dass Du damit einverstanden bist, dass der Mensch zu einerArt Zootier verkommt, das gerade von denen, die es einsperren, gefüttert wird? Und dann darf der Mensch sich innerhalb des Käfigs „frei“ betätigen und ein bisschen Trallala machen mit den Spielsachen, die die Zoodirektoren in den Käfig legen?

      Bist Du mit so einem Menschsein zufrieden? Ich nicht.

      Die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen ist ein Schuss, der nach hinten losgeht. Du forderst das Geld für die Grundrente doch von denen, die die Ressourcen ausbeuten, oder woher soll es sonst kommen? Ressourcen-Ausbeuter wollen Ressourcen ausbeuten, und nur dafür investieren sie Geld. Wenn Ressourcen-Ausbeuter sich je bereit erklären sollten, der Bevölkerung eine Grundrente zu zahlen, dann nur, wenn das für sie ein Weg ist, weitere Ressourcen auszubeuten. Und ja, die Grundrente ist genau ein solcher Weg, der den Ausbeutern ganz neue Spielräume eröffnet.

      Wenn die Menschen jetzt nicht fähig sind, ihren Anteil an den Ressourcen zu beanspruchen, dann sind sie noch weniger fähig, die Ressourcen-Ausbeuter in Sachen Grundrente an die Leine zu legen. Sondern es wird umgekehrt sein. Die Ressourcen-Ausbeuter werden die Bevölkerung noch mehr an die Leine legen, als sie es jetzt schon tun. Und wenn der Großteil der Menschen erst mal existenziell abhängig sind von der Grundrente, können die Ausbeuter tun und lassen, was sie wollen und das Volk mit der Grundrente erpressen und bis aufs Blut auspressen.

      Freiheit und Selbständigkeit sind keine Errungenschaften, die man geschenkt bekommt, und schon gar nicht von Ausbeutern. Die Forderung nach bedingungslosem Grundeinkommen ist ein Zeichen von Schwäche, und es gibt garantiert welche, die dieses als Schwäche erkennen und ausnutzen.

      • Juni 16, 2015 um 5:49 pm

        Wenn wir folgende Grundannahme machen:
        „Die Welt gehört allen Lebewesen gleichermaßen.“
        Wie würdest Du dann die Nutzung der Ressourcen fair-teilen?
        Heute geht der Mächtige her und steckt seinen Claim ab und lässt alle andere für ihn arbeiten. Im Sinne einer Gemeinschaft als Holon kann das auf Dauer nur gut geht, wenn hier beide Seiten fair miteinander umgehen. Heute sehen wir zunehmend, dass das nicht der Fall ist und die immer Reicher werden während der Rest zunehmend unter der Brücke landet, eben weil ihnen der Zugang zu den Ressourcen immer weiter genommen wird.

        • Juni 16, 2015 um 8:04 pm

          Ja, rede doch mal mit den Mächtigen. Glaubst Du, die antworten Dir: Sorry, tut uns Leid, es war uns nicht bewusst, dass die Welt allen gehört. Gut, dass Du uns dran erinnerst. Ab sofort gehen wir in uns und werden brav teilen. 🙂

          Das ist die Prämisse, von der Du auszugehen scheinst.
          Dass diese Prämisse falsch ist, kannst Du jeden Tag in der Zeitung nachlesen.

          Das Problem ist nicht, dass der Mächtige den Claim absteckt. Das Problem ist, dass Andere für den Mächtigen arbeiten. Solange es genügend Leute gibt, die für die Mächtigen arbeiten, ändert sich gar nichts.

          • Juni 16, 2015 um 8:09 pm

            Ist die Grundannahme für Dich OK?
            Wäre es denn für Dich in Ordnung, dass sich die Ohnmächtigen organisierten und den Mächtigen am Ende doch zu bändigen?
            Soweit mir bekannt ist, gibt es noch eine Reihe von Völkern, die noch nicht das Konzept der Aneignens von mehr Ressourcen kennen, als sie selbst brauchen, und die auch das faire Teilen praktizieren, da sie erkannt haben, dass anders nicht zuträglich ist.
            Und sie sind auch nicht auf dem Weg, Maschinen werden zu wollen 😉

          • Juni 16, 2015 um 8:31 pm

            Was hilft es uns in der Situation, in der WIR leben, wenn es irgendwo Völker gibt, die teilen?
            Meinst Du, die Mächtigen in unserer Kultur lassen sich davon beeindrucken, wenn Du sie auf ein paar Ureinwohner hinweist?

            Und was Ureinwohner angeht: Es mag ja stimmen, dass innerhalb der Gruppe geteilt wird, aber meines Wissens kommt der Gruppenzusammenhalt auch gerade deshalb zustande, weil die die verschiedenen Stämme bevorzugt Kriege gegeneinander führen. Das ist in Südamerika, in Afrika und in Polynesien der Fall. Und das war auch in Nordamerika mit den Indianern der Fall.

            Ich bin überzeugt davon, wir finden angemessenere Lösungen im Umgang miteinander, wenn wir zu dem stehen, was wir sind und uns selber nicht andauernd verklären. Und ja, Menschen machen Musik und Kunst und helfen einander, aber ebenso sind sie auf ihre Vorteile aus, lügen, betrügen, lassen sich manipulieren, beuten ihre Mitmenschen aus oder bringen sie gar um, wenn diese sich nicht verteidigen.

          • Juni 16, 2015 um 8:37 pm

            Die Frage ist doch, ob der Mensch von Natur aus so ist oder ob die aktuelle Kultur ihn dazu macht. Und wenn wir uns die Saharasia-Theorie anschauen und eine Reihe anderer Studien, so ist doch zu erkennen, dass der Mensch eher kooperativ veranlagt ist und eben nicht darauf aus ist, dem Nächsten eines auf´s Dach zu hauen. Zumindest so lange das Überleben gesichert ist. Und wir sollten doch inzwischen einen technologischen Stand erreicht haben, wo wir alle Menschen auf Überleben bringen können. Nur, warum tun wir das nicht? Oder: warum sorgen die, die die Macht dazu hätten, nicht, sondern schlagen trotz ihrer immensen Reichtümern genauso vielen Menschen im übertragenen Sinn die Schädel ein?

          • Juni 17, 2015 um 7:34 am

            Ich bin nicht der Ansicht, dass der Mensch von Natur aus NUR friedlich und kooperativ ist. Diese Rousseau’schen Vorstellungen vom natürlichen Wesen des Menschen sind pure Ideologie. Was man schon allein daran sehen kann, dass Rousseau seine eigenen Kinder misshandelt und ins Waisenhaus abgeschoben hat.

            Der Mensch ist zweifelsohne ein Wesen, das in der Gruppe lebt und in diesem Sinne ist er ein sehr soziales Wesen. Doch eine Gruppe ist stets ein Gebilde, das sich gegen andere Gruppen abgrenzt. Eine Gruppe funktioniert tatsächlich doch nur über Abgrenzung von Anderen. Und in diesem Sinne ist der Mensch aggressiv.

            Sozial und aggressiv gehören zusammen wie warm und kalt. Warm kann man nur im Unterschied zu kalt fühlen. Je mehr Du Dich um Andere kümmerst und sie als DEINE Familie (oder Gruppe) ansiehst, desto stärker bist Du bereit, diese Familie zu verteidigen oder für diese Familie Vorteile zu erstreiten und zu kämpfen.

            Mit der Benutzung des Feuers haben sich BEIDE Seiten im Menschen weiterentwickelt. Aus der Gruppe ist ein Dorf, eine Stadt, eine Region, ein Land geworden, wo sich die Bewohnen zusammengehörig fühlen. Aber es ist auch klar: je größer die Gruppe wird, desto weniger stehen die Mitglieder füreinander ein. Aus diesem Grund haben sich Gesetze entwickelt. Gleichzeitig ist der Mensch aggressiver geworden, dahingehend, dass er immer tödlichere Waffen entwickelt hat und immer grässlichere Kriege geführt hat.

            Mit der Entwicklung der Atombombe hat sich nun eine neue Situation ergeben. Man hat Waffen, die unseren Planeten zerstören können. Also kann man keine großen Kriege mehr gegeneinander führen. Deshalb sucht sich die Aggressivität andere Kanäle: in Stellvertreterkriegen, aber vor allem im Wirtschaftsleben. Die „Märkte“ sind die wahren Kriegsschauplätze von heute. Die nach außen gerichtete Aggression, die vor Ackerbau und Viehzucht den anderen Gruppen gegolten hat, hat sich mehr und mehr nach innen gerichtet (Klassenkämpfe). Jetzt zerfasert sie sich noch mehr und tobt sich häufig auch in bloß virtuellen Kämpfen aus. Noch ein Grund, warum wir zu Maschinenwesen werden. 🙂

            Und es ist Dir doch wohl hoffentlich klar, dass der technologische Stand, den wir haben, auf Kosten unzähliger anderer Arten geht. Unser technologischer Stand ist für das größte Artensterben seit zig Millionen Jahren verantwortlich. Unsere Technik ist für alle Anderen außer uns extrem destruktiv. Angeblich verbraucht unser technologischer Stand die Ressourcen von 2 bis 3 Erden. Das liegt nicht daran, dass die Ressourcen von ein paar Mächtigen beiseite geschafft und gehortet werden. Die Ressourcen sind im Umlauf und die Mächtigen verdienen daran, dass sie diese im Umlauf halten. Aber auch ohne die Mächtigen hätten wir denselben Verbrauch. Es würde die Bevölkerung nur nichts kosten, und wahrscheinlich würden wir dann 7 bis 9 Erden verbrauchen.

          • Juni 17, 2015 um 8:16 am

            Die Ressourcen sind im Umlauf und die Mächtigen verdienen daran, dass sie diese im Umlauf halten. Aber auch ohne die Mächtigen hätten wir denselben Verbrauch. Es würde die Bevölkerung nur nichts kosten, und wahrscheinlich würden wir dann 7 bis 9 Erden verbrauchen.

            Das hört sich für mich erst einmal schlüssig an. Bleibt es also wieder an unserer Kultur, dass wir auf Kosten aller ANDEREN zu leben können meinen, ohne dass es uns schaden könnte. Aber die Rechnung erhalten wir ja nun täglich, sehen wir doch, „dass Alles den Bach hinunter geht“.

            Stellt sich die Frage, wer das Sagen auf dem Planeten hat. Ist es die dumme Masse, oder sind es die erleuchteten, die mit ihrem optimierten Mind Control diese dumme Masse steuern kann. Wenn die Erleuchteten so erleuchtet wären, müssten sie dann nicht mit ihren Steuerungswerkzeugen leicht in der Lage sein, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass wir unseren Planeten nicht ausbeuten sondern in pfleglich behandeln?

          • Juni 17, 2015 um 9:14 am

            Ich glaube nicht, dass es tatsächlich jemand gibt, der „das Sagen“ auf diesem Planeten hat. Was Du Dir vorstellst, ist doch ein Laplace’scher Dämon, der alle Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge der Vergangenheit kennt und daraus die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge der Zukunft ableiten und entsprechend eingreifen und steuern kann. Es hat sich aber gezeigt, dass der Laplace’sche Dämon eine Illusion ist.

            In der Vergangenheit hat sich auch gezeigt, dass die Weltverbesserer noch weniger als die Eigensüchtigen in der Lage sind, langfristig positive Impulse in die Welt zu setzen. Buddha hat der Welt mehr geschadet als genutzt, denn seither werfen die Menschen sich gegenseitig Hass und Gier vor. Jesus hat der Welt mehr geschadet als genutzt, den seither versuchen Menschen mit mehr oder weniger Gewalt einander dazu zu bringen/zu erziehen, den Nächsten zu lieben. Liebe ist aber keine Sache der Erziehung und schon gar nicht des Zwangs.

            Es ist meine Erkenntnis, dass Eigensucht der einzige Weg ist, den man überhaupt gehen kann. Für mich heißt das: will ich in einem Betrieb arbeiten, der die Welt mit Waffen beliefert? Nein, denn das schadet nicht nur meinem Wohlgefühl, sondern ich weiß auch nicht, ob nicht irgendwann mal eine Waffe, die in dem Betrieb hergestellt wurde, gegen mich gerichtet wird. Will ich mich in den Dienst eines Konzerns stellen, dessen Produkte oder Technologie ich ablehne oder als schädlich erkenne? Nein, denn das ist kein gutes Lebensgefühl. Will ich mich in den Dienst einer Bank stellen, die das sog. kapitalistische Treiben fördert? Nein, will ich nicht, weil ich das nicht wichtig nehmen kann und ich mich albern fühle, wenn ich so tue, als ob. Will ich im Gesundheitswesen arbeiten? Nein, weil es die Menschen krank macht und wenn ich dazu beitrage, Menschen krank zu machen, fühle ich mich selber schlecht dabei. Wenn man dann mal so die Berufe der Reihe nach durchgeht, bleibt so gut wie keiner übrig, der mir ein echtes Glücksgefühl verschafft. Und dann wird es schwierig, immer gerade so viel Geld zusammenzubringen, dass man über die Runden kommt. Und siehe da, sobald man über die Runden kommt, nimmt der Staat Dir das weg, was Du für die Rente zurücklegen willst, weil Du vom Staat keine kriegst. So geht es den Aussteigern. Aber es ist immer noch das bessere Gefühl, als irgendwo angestellt und Sklave eines fremden Herrn zu sein.

          • Juni 17, 2015 um 10:24 am

            Wenn ich mir die aktuellenpyramidalen Befehlsstrukturen anschauen, dann deutet alles darauf hin, dass es eine kleine Clique gibt, die alle anderen nach ihrem Gusto tanzen lassen. Die finanziellen Mittel haben sie ja. Und die wichtigen Medien gehören ihnen auch.

  2. Ernst Duberr
    Juni 16, 2015 um 1:21 pm

    Der Mensch ist eben gezwungen zu kämpfen . Und das ist gut so .Wer nichts hat muß kämpfen und arbeiten wollen , vor allem an sich selbst . Wir leben nicht im Paradies .Man kann zwar wie ein Paradiesvogel herumlaufen , Tatoos , Piercings, Ohrringe zur Schau stellen , also sich nach außen oberflächlich verändern . Aber eine innere Veränderung führen die Menschen nicht durch . Sie handeln nicht . Gegeben wird uns nichts , auch in Zukunft nicht . Es wäre auch nicht sinnvoll., der Verfall wäre noch größer . Aufraffen und früh aufstehen , keine Drogen einnehmen,, Arbeit suchen , sich ständig abhärten . nicht auf Menschheitsbeglücker hereinfallen. Wer keine Arbeit findet sollte anfangen , sein Wohnfeld aufzuräumen .Ist es nicht eigenartig . daß wohlhabende Menschen meistens in sehr sauberen und ordentlichen Gegenden wohnen ? .Dagegen verschlampen die Wohngegenden des “ PREKARIATES“.immer mehr . Dann , je ärmer desto TECHNIKGLÄUBIGER , immer im Versuch bequemer sein zu können .Immer mehr Menschen mit „GEHIRNPROTHESEN“ . Immer weniger Fähigkeiten . Wir werden den Tag erleben , an dem der Mensch für eine Wegstrecke von .500 Metern ein NAVIGATIONSGERÄT benötigt um bei Aldi einzukaufen .. Je ärmer die Haushalte , desto größer die Glotze .Der Bauchumfang wird immer größer und auf dem Rasen läuft ein GPS-RASENMÄHER.der den einsamen Fußgänger zu Tode erschreckt. Er paßt nicht in das Beuteschema des Menschen und hat auch noch die unangenehm technische Eigenart , plötzlich und unerwartet loszulaufen .Was soll der ganze TECHNIKMÜLL . Wollen wir Milliarden von Menschen haben ,die sich nicht mehr bewegen können und wie fette Maden von etwas weniger Fetten auf STAATSKOSTEN (Wir) gefüttert werden , während sie gleichzeitig im eigen Saft.schwimmen . Nein , fangt an zu kämpfen und gebraucht Kopf und Hände . Ich habe es satt , mir vorwefen zu lassen , das ich in meiner Freizeit mit Geräten aus dem 19Jahrhundert arbeite .Außerdem glaube ich , das den Technkgläubigen eine grausige Zukunft droht .

  3. X
    Juni 16, 2015 um 4:26 pm

    Wenn es zu viele gibt, die sich auf der Schöpfungs-, Schaffens- und Tatenkraft Einzelner ausruhen bzw. Den dadurch erzeugten kollektiven Hinzugewinn sofort abschöpfen und verwenden in fortschrittlich genannten Solidarsystemen jedoch ohne eigenen substanziellen Entwicklungsbeitrag verdünnend verteilen, dann geht die kollektive Entwicklung eben abwärts und die individuelle für die betreffende Masse rückwärts.

  4. X
    Juni 16, 2015 um 4:32 pm

    Da Kapitalisten wissen, was Kapital ist, gehe ich nicht davon aus, das wir etwas haben, was als Kapitalismus bezeichnet werden könnte.

  5. Ernst Duberr
    Juni 16, 2015 um 5:55 pm

    Zum Kapitalismus ist festzustellen , daß wir ihn noch nie hatten ! Wir hatten immer einen DEBETISMUS , eine reine Wirtschaft mit massenhaft verschuldeten Menschen .Wären wir doch alle KAPITALISTEN !. Es gibt zwar einige Wenige , die großen Kapitalbesitzer, vielleicht 0.5 % der Menschheit. Die Masse hat immer im DEBETISMUS gelebt . Also sollten wir den ZINS und ZINSESZINZ bekämpfen . Damit haben die Menschheitsbeglücker uns betrogen. Die Marxisten , die Sozis , die Grünen ,alles Betrüger oder einfach nur SAUDUMME . Keiner von ihnen stellt die Geldfrage .UND der arme kleine Bürger hat sich auch schuldig gemacht ,er hat sich mit seinen SPARBUCHZINSEN zum MITWISSER und DIEB (KLEINKRIMINELLER ) machen lassen . Der große Kriminelle (HOCHFINANZ) lacht sich ins Fäustchen , die MASSE glaubt sie lebe im Kapitalismus .Wir sind so dumm . Wissen noch nicht einmal in welcher Art von krankem System wir leben .

  6. Ernst Duberr
    Juni 16, 2015 um 6:05 pm

    ANGESICHTS DER SITUATION IN DER WIR UNS BEFINDEN : Ich bin gegen fast alles , auch gegen PACKEIS in TMBUKTU .Die ENTMÜNDIGUNG sollte für viele von uns eingeleitet werden . Ach ,Nee , ist sie ja schon .

  7. X
    Juni 16, 2015 um 6:24 pm

    Ganz ketzerisch würde ich gerne euer Erinnerungsvermögen auffrischen.
    Was war bitte ausschlaggebend, daß DDR etc. Nicht überlebt hat. War es die Regierung, die Lehre, die Medien, die Staatssicherheit?
    Nein. Die Planwirtschaft.

    Wie sieht es mit unserem demokratischen Sozialstaat aus? Etwas anders, doch frappierend ähnlich. Daher könnte es doch sein – war die DDR doch wohl eher ein kluger Schachzug einer konzeptuellen Teilung mit der Möglichkeit der Wiedervereinigung und damit Lebensverlängerung.

    • Ikarus
      Juni 17, 2015 um 9:04 pm

      @x

      Wen interessiert die DDR ? Die DDR war auch ein autoritäres System, ein sogenannter Staatskapitalismus. Im Grunde unterscheidet sie sich nicht viel von unserem jetzigen System, die DDR hat damals Menschen erschossen die über die Grenze wollten, und heute lassen wir die Menschen stattdessen im Mittelmeer ersaufen, wenn sie über die Grenze wollen, ich denke die DDR hat wesentlich weniger Opfer gefordert, als unser aktuelles System der kultivierten Verantwortungslosigkeit. Es gibt wahrlich noch genügend Alternativen zu diesen zwei Systemen die immer herhalten müssen, als würden sie das gesamte Spektrum aller Möglichkeiten repräsentieren. Das erinnert mich wieder an den Haufen Scheisse und die Fliegen.

  8. X
    Juni 16, 2015 um 6:34 pm

    Zur Planwirtschaft fällt mir nur ein Zweck ein. Kontrollierte Sozialisierung

    Und diese dauert schon viele viele viele Jahre an, hat nur den Namen gewechselt.

  9. X
    Juni 16, 2015 um 6:56 pm

    Ich fühle mich dem Gruppenzwang nicht zugehörig, unterwerfe mich nicht, ausgeliefert ist man leider immer. Doch das Gefühl des ausgeliefert seins kann sich ändern. Allein die Erkenntnis, worauf die gefühlte Stärke beruht, was es tut, wozu es verleitet und verhilft – erzeugt eine grenzenlose immense Abscheu.

  10. X
    Juni 16, 2015 um 7:10 pm

    Kontrollierte Sozialisierung bringt viele unsoziale Wesen hervor. Komischerweise sind es gerade diese, die einen Hund der keine Sozialisierungserfahrungen machen konnte oder durfte und daher beißt, sofort erschießen würden.

  11. X
    Juni 16, 2015 um 7:29 pm

    Was unterscheidet einen sozialen Menschen von einem unsozialen, der sich einbildet, er wäre sozial?
    Im Wettbewerb, im Streit, nach dem Kräftemessen, gibt der Unterlegene ein Zeichen, zeigt die nackte Kehle und der Gewinner beißt nicht zu.

  12. X
    Juni 16, 2015 um 7:55 pm

    Es gibt so viele Wettbewerbe zu bestreiten. Ein jeder ist ein Kräftemessen mit Erkenntnisgewinn.

    Doch wer gewinnen will, der muß erst das soziale Prinzip erlernen, wie man verliert und was ein Sieger tut.

  13. Juni 16, 2015 um 8:16 pm

    Auf unserem Weg zum Maschinenwesen kommt noch hinzu, dass wir zunehmend industriell gefertigte Nahrung zu uns nehmen. Dieser Nahrung fehlt alles Lebendige. Nahrung mutiert zu bloßem Treibstoff (vorwiegend in Form von Zucker, Kohlehydrate), dem noch ein paar zusätzliche Produkte wie Vitamine etc. beigefügt werden müssen.
    Es heißt nicht umsonst: Der Mensch ist, was er isst.

    • Juni 16, 2015 um 8:24 pm

      Hier wird klar, dass unseren Lebensmitteln zunehmend die Spurenelemente fehlen. Dafür wird reichlich anderes Gift auf uns niedergebracht:

    • Juni 16, 2015 um 10:51 pm

      Anderswo schreibst Du:
      “Ich bin überzeugt davon, wir finden angemessenere Lösungen im Umgang miteinander, wenn wir zu dem stehen, was wir sind und uns selber nicht andauernd verklären. Und ja, Menschen machen Musik und Kunst und helfen einander, aber ebenso sind sie auf ihre Vorteile aus, lügen, betrügen, lassen sich manipulieren, beuten ihre Mitmenschen aus oder bringen sie gar um, wenn diese sich nicht verteidigen.“

      Ist die heutige Nahrung nicht EINER von vielen Hinweisen auf das PROBLEM, welches im Kern die Entfremdung des Menschen von der Gemeinschaft des Lebens ist ? Sind Kriege und all unsere Vorteile, einzig für uns EINEN, nicht weitere Hinweise auf dieses karzinogene Geschehen ? Zwecks Bewusstwerdung ?

      Gruß Guido

      • Juni 17, 2015 um 8:02 am

        Die Entfremdung des Menschen von der Gemeinschaft des Lebens kann unter einem anderen Blickwinkel als die Verwandlung des Menschen in ein Maschinenwesen gesehen werden. Wo das hinführt, kann ich nicht sagen, ich kann nur formulieren, welche Entwicklung ich JETZT gerade sehe. Und diese Entwicklung erfüllt mich mit Grusel.

        Bewusstwerdung halte ich für eine Ausrede, um das zu rechtfertigen, was wir tun und letztendlich nichts zu ändern.
        Man kann leicht sagen, wir müssen Atombomben bauen, um uns bewusst zu werden, was Atombomben sind. Muss ich wissen, was eine Atombombe ist, um friedlich zu leben? Nööö!

        Es ist kein Problem für den Menschen, für alles, was er tut, immer total einleuchtende moralische oder auch andere Rechtfertigungen oder Begründungen zu finden. Das zeigt sich durch unsere ganze Geschichte hindurch.

        Wir sind sehr begabt, uns selber was in die Tasche zu lügen. Unsere Birne ist da sehr flexibel. Da wir nun aber sehr begabt dafür sind, uns selber in die Tasche zu lügen, sind wir für Bewusstwerdung i.S.v. „Sie wissen jetzt, was sie tun“, doch wohl eher nicht begabt, oder?

        Will sagen, diese Begründung mit Bewusstwerdung ist nur wieder eine raffinierte Methode, uns selber was in die Tasche zu lügen und so weiterzumachen, wie bisher. Wie sich im Internet zeigt, gibt es auch keine wirklichen Informationen mehr, alles zerfasert in Meinungen. Das macht das kognitive Denken suspekt und deshalb steht auf einmal das Gefühl im Mittelpunkt, das uns nun die Wahrheit über die Welt vermitteln soll.

        Dabei ist es so, dass der Verstand noch nie was anderes war als ein Spiegel des Gefühls. So wie Du gefühlsmäßig gepolt ist, liefert Dir der Verstand die entsprechende Begründung oder Rechtfertigung. Und von außen lässt der Verstand nur das in Dich rein, was mit Deiner gefühlsmäßigen Polung übereinstimmt.
        Die Gefühle bestimmen die Gedanken. Die Entscheidungen, die Du triffst, sind längst über Deine Gefühle gefallen, bevor das Hirn dazu geschaltet wird und im Nachhinein die Begründung für die Entscheidung liefert.

        • Juni 17, 2015 um 8:21 am

          Zum Thema „Freier Wille“, Fremdbestimmung und Selbstbestimmung ist mir das gestern noch über den Weg gelaufen:

          Leben oder gelebt werden? – Ist wirklich alles in unserem Leben vorherbestimmt?

          • Juni 17, 2015 um 9:25 am

            „Gefühle bestimmen die Gedanken“: Das heißt aber nicht, dass unser Leben vorherbestimmt ist. Es ist durchaus so, dass die Begründungen und Rechtfertigungen, die unser Verstand produziert, wiederum in das Gefühlsleben miteinfließen und die künftigen Entscheidungen mitbestimmen.

            Es ist doch so, dass sehr viele Entscheidungen auf dem Gefühl der Angst getroffen werden. Ängste kann man abbauen. Am besten, indem man es so macht, wie Ronja Räubertochter. Wenn ihr Vater sagt: „Hüte Dich vor dem Wasserfall“, dann setzt sie sich dem Wasserfall aus, um zu lernen, wie man sich hütet. Lies das Buch doch mal, dann weißt Du alles, was Du fürs Leben wissen musst 🙂 .

    • Juni 22, 2015 um 3:02 pm

      darauf, dass die Menschwerdung in die Richtung Maschinenwerdung oder Untermenschen, vielleicht Personen ! ist schon Clive S. Lewis aufgefallen.

      Buchtip »Die Abschaffung des Menschen»

      In meinem reiferen Leben halte ich Zufall für wenig wahrscheinlich, vielmehr als ein weiteres Angebot, was einem zufällt.

      So entdeckte ich kürzlich über das Suchen zu Texten über das Naturrecht, den Autor C. S. Lewis neu. Ich erfuhr, dass er einen sehr ausgewählten literarischen Kreis u.a. mit J.R.R. Tolkien hatte. Engländer und Iren sind bekannt für ihren Wortwitz, und wie James Joyce in „Ulysses“ stets zu Zweitdeutigkeiten bereit. So nannte sich der Kreis „Inkling“, was im Deutschen ähnlich ist mit: Andeutung, dunkle Ahnung, Wink oder Wind von etwas bekommen.

      Ich entdeckte, Kritiken zum Buch und dass Clive S. Lewis noch folgende interessante Veröffentlichungen schrieb:

      »Dienstanweisung für einen Unterteufel«
      »Dämonen im Angriff. Einunddreißig Briefe«
      »Bis wir wirklich werden«

      „Der Mensch ohne Brust“ ist das erste Kapitel des wiederentdeckten Buches »Die Abschaffung des Menschen“, das kein geringerer schrieb als C.S. Lewis, auch besser bekannt als Autor von den »Chroniken von Narnia« / original »The Chronicles of Narnia». und das erinnert mich doch an sämtliche „Emma“ / Anagramm zu „Amme“ – Em(m)anzipations- und Gender-Programme, die Verfolgungen der weisen Frauen (Natur-Me.dizin) und vieles mehr, was zur Abschaffung des Menschen dient. Hier schon aus meiner Sicht über die fehlenden Mutter-Essencen http://genialecomunikation.blogspot.de/search/label/Mutter-Essencen beschrieben.

  14. Juni 16, 2015 um 8:57 pm

    Grundeinkommen: Der Tod der Gemeinschaft oder doch eher Belebung? Noch ein Paar Argumente:

    • Juni 25, 2015 um 8:22 am

      Hallo, Martin

      habe grad gelesen, dass die Finnen bestrebt sind, die Idee mit dem bedingungslosen Grundeinkommen umzusetzen. Vielleicht haben wir also die Möglichkeit, live zu sehen, was dabei herauskommt. Zumal ja alle Theorie sowieso bloß grau ist 🙂 .

      Wenn es zum bedingungslosen Grundeinkommen in Finnland kommt, schließt Du dann eine Wette mir ab, wie das Experiment ausgeht?

      • Juni 25, 2015 um 9:25 am

        Da wir ja heute schon sehen, das das funktioniert (siehe die Vielen, die schon heute durch Vermietung ein bedingungsloses Grundeinkommen haben), gehe ich die Wette ein, dass das funktionieren wird 🙂

        • Juni 25, 2015 um 10:14 am

          Okay. Ich verifziere noch einmal: Deiner Ansicht nach garantiert das staatlich bezahlte bedingungslose Grundeinkommen die Freiheit und Selbständigkeit des Menschen sowie Wohlstand für alle und führt dazu, dass die große Mehrheit der Menschen dauerhaft glücklicher und zufriedener ist als jetzt. Richtig?

          Ich setze dagegen: das staatlich bezahlte bedingungslose Grundeinkommen zementiert die Abhängigkeit von Technik (welche weiterhin die Natur zerstören wird) als Grundbedingung des Menschseins, führt vielleicht nicht im ersten Jahr, aber langfristig zu weiterer Vermaschinisierung und Kontrolle,
          macht die Menschen noch erpressbarer, unselbständiger und kränker als sie jetzt bereits sind. Mehr Menschen als jetzt werden irgendwelchen Drogen anheimfallen und die Kunstwerke, die die Menschen erzeugen, werden noch läppischer und nichtssagender als es jetzt bereits der Fall ist. Die Menschen werden nicht in größerem Ausmaß zusammenarbeiten als jetzt, sondern weniger, weil niemand mehr darauf angewiesen ist, sich in die Gemeinschaft irgendwie einzubringen.

          Laufzeit der Wette: zehn Jahre ab Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens.

          Wetteinsatz: Wie wär’s mit ein paar guten Flaschen Rotwein, die wir uns gemeinsam hinter die Binde kippen? Wie üblich kommt der Einsatz von demjenigen, der falsch liegt. Okay? 🙂

          • Juni 25, 2015 um 10:56 am

            Wette könnte gelten!
            Allerdings hatte ich auch schon gesagt, dass ein BGE ohne eine Reform des Bodenrechts (Bodenrente) nicht funktionieren wird. Ich vermute, dass diese Reform nur durch einen echten Crash zustande kommen kann. Wird also schwierig.

          • Juni 25, 2015 um 12:51 pm

            Oha, machst Du etwa schon einen Rückzieher?
            🙂

          • Juni 25, 2015 um 1:05 pm

            Ich habe schon immer gesagt, dass ein BGE allein eher die Versklavung stärken könnte, wenn nicht Jene, die sich Land/Ressourcen geraubt habt, nicht einen Beitrag zur Ausgestaltung der Grundversorgung beitragen.

          • Juni 25, 2015 um 5:56 pm

            Aber hallo! Was soll denn das bedingungslose Grundeinkommen anderes sein als eine Bodenrente und der Beitrag derer, die die Ressourcen (wozu auch der Boden gehört) nutzen?
            Genau so begründest Du doch den Anspruch auf das bedingungslose Grundeinkommen.
            Wo sollen die Mittel denn sonst herkommen, wenn nicht von den Ressourcen-Nutzern?
            Das Grundeinkommen ist die Gegenleistung für die Verzichterklärung auf Ressourcen und Boden.

  15. Juni 16, 2015 um 11:07 pm

    Lesenswert bezüglich unserer Vorstellungen vom technologischen Fortschritt mittels Maschinen:

    http://wattsupwiththat.com/2015/06/07/an-it-experts-view-on-computer-modelling/

    Gruß Guido

  16. X
    Juni 17, 2015 um 7:05 am

    Die Zielorientierungen können verschieden sein. Was ist meine?
    Ich wünsche mir, daß mein Körper bestmöglich arbeitet. Dazu möchte ich ihm geben, was er braucht – den Hunger und Durst so stillen, wie es gerade benötigt wird, die einzelnen Zellerinnerungen, Weitervermittlung und eigene Entwicklung unterstützen etc. Alles, was ihm hilft, kommt mir direkt zu Gute.
    Das äußere kollektiven System entspricht einem Nachbau. Auch da wünsche ich mir… Die Mindestanforderung ist jedoch, daß es mich unterstützt, ich meine Arbeit als Zelle im Kollektiv wahrnehmen kann.

    • X
      Juni 17, 2015 um 7:12 am

      Ja, ich wünsche mir, daß kein Muskel, den ich trainiere und der wachsen will, aus Nahrungsmangel dazu gezwungen ist, den benachbarten zu fressen.

  17. X
    Juni 17, 2015 um 7:30 am

    Letztlich wünsche ich mir einen Verstand, der weiß, wo ich einen Nachholebedarf etc. – der mir meine echten Bedürfnisse mitteilt und dem ich instinktiv bedingungslos Vertrauen kann. Dafür bin ich bereit, hart zu arbeiten.

    Die Wünsche vieler Anderer sind milde gesagt Geblubber. Ich wünschte manchmal… Doch sind wir nicht bei wünsch dir was, sondern bei so isses.

    • X
      Juni 17, 2015 um 8:02 am

      Trotz allem
      Träume sind zum machen da.
      Während ich mich seit vielen Jahren um eine gesunde Selbst- bzw. Eigenentwicklung bemühe, ist dies bei anderen nicht der Fall. Dies bewirkt ein Ungleichgewicht im Kollektiv. Fest steht, daß ich mich nicht für andere opfere bzw. opfern werde, meine Entwicklung aufgebe. Meine Mitteilungspflichten habe ich so gut erfüllt, wie es mir möglich war.

  18. Ikarus
    Juni 17, 2015 um 9:01 am

    Ihr geht tatsächlich noch immer davon aus, dass wir nur eine Art Mensch sind, und alle nach dem selben Prinzip funktionieren, leider kam hier bislang noch immer keine Reaktion darauf, dass neuste Erkenntnisse darauf hinweisen, dass wir ein Mischwesen sind, und dementsprechend einige mehr nach der einen und andere mehr nach der anderen Art geprägt sind, sich entsprechend unterschiedlich verhalten. Der Denisova Mensch hat nachweislich zeitgleich vor etwa 40000 Jahren mit dem modernen Menschen und dem Neandertaler existiert, genetisch haben wir und wahrscheinlich aus einem Mix einer Vielzahl von Menschenarten entwickelt, die sich meiner Meinung nach in Zyklen in die vorhandenen Populationen eingeschwemmt haben und ihr Genom mit den bereits existierenden vermischt haben. Demzufolge ist es völlig klar, warum wir Menschen immer gespalten sind,
    manche meinen, wir wären im Grunde genommen guter Natur, weil sie von sich auf den Rest schliessen, unter der Annahme, dass wir alle gleich seien, und andere meinen, dass der Mensch ein von Natur aus egoistisches Wesen ist, weil sie von sich auf den Rest schliessen, unter der Annahme, wir wären alle gleich.

    Da wird man niemals eine gemeinsame Basis finden, wenn man so argumentiert.
    Wir werden uns niemals in einem gemeinsamen System zurechtfinden, was uns allen wirklich gefällt, wenn wir uns nach Äusserlichkeiten zusammenschliessen. Nur ein System das unserer geistigen Biodiversität gerecht wird, kann diesen ewigen Krieg beenden. Wir müssen uns nach unseren Vorstellungen gruppieren und zusammenschliessen und denen, die anders denken erlauben sich ebenfalls auf ihre Art zusammenzuschliessen. Wenn die Egoisten meinen, der Mensch wäre richtig so, wie sie selbst sind, dann sollen sie mal beweisen, dass man mit ihrer Denkweise eine Gesellschaft aufbauen kann ohne diejenigen, die bislang die Gesellschaft immer gekittet haben. Sie werden auf lange Sicht zu Grunde gehen, aber wenigstens werden sie es freiwillig tun, und sie werden dabei nach ihrem eigenen Willen leben. Für diejenigen die an das Gute im Menschen glauben wird sich auf lange Sicht auch ihre eigene Welt bewahrheiten.

    Das Problem ist dabei nur, dass wir uns trotzdem noch immer diese eine Welt teilen müssen und uns nicht gegenseitig bekriegen.

    • Juni 17, 2015 um 9:38 am

      Ist es nicht so, dass jeder Mensch von sich annimmt, er selber wäre „guter Natur“ ? 🙂

      Ich habe andere Informationen vorliegen, nämlich die, dass alle Menschen von derselben Art abstammen und die anderen Arten, die vor 40.000 Jahren zeitgleich aufgetreten sind, ausgestorben sind.

      Nichtsdestotrotz bin ich sehr dafür, dass wir geistige Biodiversität zulassen und als die Vielfalt auftreten, die wir sind. Ich bin sehr dafür, dass sich die Egoisten und die angeblichen Altruisten in separate Gruppen zusammenschließen und sich ausprobieren. Ich gehe freiwillig zu den Egoisten, denn dann muss ich wenigstens nicht irgendjemand die Chemotherapie und Organtransplantation bezahlen, die ich selber nicht in Anspruch nehmen will, was ich jetzt aber aus lauter Solidarität tun muss. Ich bin zudem davon überzeugt, dass eine Zusammenarbeit auf egoistischer Basis, wo jeder laut sagen darf, dass er zuerst mal sein eigenes Wohl im Auge hat, besser funktioniert, als eine Zusammenarbeit, wo man heucheln muss, der Andere wäre einem gleich wichtig wie man sich selbst.

      • Juni 17, 2015 um 10:27 am

        Diese Gedanken sind in dem Roman Planet der Ungehorsams gut dargestell. Und ja, wenn ich erkenne, dass es mir auf Dauer nur gut gehen kann, wenn es auch den Menschen um mich herum gut geht, sollte das Spiel gut aufgehen.

      • Ikarus
        Juni 17, 2015 um 8:12 pm

        @fingerphilosoph

        Du kannst Dich ja mal im Netz etwas schlau machen was das angeht, unter dem Begriff „Denisova Mensch“ findest Du sicher genügend Anhaltspunkte um Dich persönlich davon überzeugen zu können, dass wir eine Mischung unterschiedlicher Arten sind. Man geht auch davon aus, dass diese erstaunliche Entdeckung nur ein Anfang einer ganzen Reihe von ähnlichen Entdeckungen markieren wird, das Problem ist, man kann nicht umgekehrt vom menschlichen Genom auf die Artzugehörigkeit der einzelnen Abschnitte schliessen, man muss immer Überreste dieser Art finden, um daraus dann auf das Genom schliessen zu können.

        Ich weiss nicht ob jeder von sich denkt, er sei gut, aber sicher sind die Meisten davon überzeugt immer das Richtige zu tun. Dennoch gibt es Menschen die behaupten, es liege in der Natur des Menschen sich unsozial also völlig egoistisch zu verhalten, und Andere die den Menschen für ein soziales Wesen halten. Also völlig gegensätzlich, obwohl sie in ein und derselben Gesellschaft leben beurteilen sie diese völlig unterschiedlich. Ich bin der Meinung, dass das nicht ausschliesslich eine aus persönlichen Erfahrungen resultierende Meinung ist, sondern dass sie genetisch schon so vorprogrammiert sind. Jeder von uns war sicher im Kindergarten und kann bestätigen, dass sich die Kinder dort schon charakterlich dahingehend voneinander unterscheiden, wo sie doch bis zu diesem Alter kaum vorbelastet sind was das soziale Verhalten angeht. Sicher habe ich keine Beweise für diese Annahme aber ich behalte das im Auge.

        @luna Ich habe die Einteilung absichtlich nicht in gut und schlecht gemacht, sondern auf einer eigenen Entscheidung basiert. Die Kategorien reichen vielleicht auch nicht aus : Sozial / Egoistisch

        Aber Fakt ist, wir leben in einem System des kollektiven Individualismus,ich würde viel lieber in einem System des individuellen Kollektivismus leben, wo ich mir meine eigene Gruppe aussuchen kann, damit gemeinsame Entscheidungen schlussendlich auch Ergebnisse hervorbringen.

        Es ist ja Fakt, dass wir gemeinsam mit Leuten in einem Kollektiv leben, die unsere eigene Art des Lebens nicht mögen, nicht tolerieren wollen und sie ständig torpedieren.
        Zudem ballen wir uns noch dicht an dicht aufeinander und im Endeffekt sind wir alle mit unserer Politik unzufrieden. Unzufriedene Menschen machen das Leben nicht besser.

        • Juni 17, 2015 um 8:27 pm

          Danke für den Tipp. Ich werde mich über den Denisova Mensch kundig machen.

          Was hindert Dich daran, Dir so eine Gruppe zu suchen, wie Du Dir das vorstellst? Oder selber eine zu gründen? Oder in ein Öko-Dorf oder sowas zu ziehen?

          • Ikarus
            Juni 17, 2015 um 8:40 pm

            Deutschland hindert mich daran. Oder ein anderes beliebiges Land. Wenn ich in einem individuellen Kollektiv leben will, dann soll es auch seine eigene Umwelt erzeugen, sonst hat es doch gar keinen Sinn, wenn Deutschland die Regeln bestimmt ist es doch keine Alternative. Nach Chiapas auswandern mag ich auch nicht, warum sollte ich meine Heimat verlassen müssen, nur um mich zu verwirklichen ? Innerhalb Zentraleuropas wäre es ja noch vertretbar.

          • Juni 18, 2015 um 9:27 am

            Naja, stimmt schon: je größer die übergeordneten Einheiten (wie Land, Länderverbund, Staatenverbund, Weltgemeinschaft) werden, desto weniger kann ein Individuum oder ein individuelles Kollektiv sich selber organisieren. Die Atombombe erzwingt jedoch eine Weltgemeinschaft, sei es durch einen Atomkrieg oder indem ein solcher verhindert wird. Wenn unterschiedliche Meinungen immer wieder zu nuklearem Wettrüsten führen, kann das ja nur einen absoluten Totalitarismus zur Folge haben.

            Auswandern wäre also nur eine kurzfristige Lösung, die Entwicklung zur Weltgemeinschaft dürfte Dich früher oder später sowieso wieder einholen, egal, wo Du bist.

            Die Technik zwingt uns schon längst ihre Regeln auf. Der Mensch ist auf dem Weg zum Maschinenwesen, selbst wenn die meisten das nicht wahrhaben wollen.

        • der kleine hunger
          Juni 17, 2015 um 8:36 pm

          Ob sie nun aus verschiedenen Arten bestehen, sich zusammensetzen oder ob sie als Ganzheit mit den verschiedenen Fähigkeiten AUS den Arten „bestehen“, ist dann nichteinmal vergleichsweise das Selbige, nichteinmal Ansatzweise.

          Nur erwächst das Eine, keinesfalls aus dem Anderen, somit bleibt ihnen in ihrer Wahl der Gruppenzugehörigkeit allenfalls die Qual der Wahl, und welche Art dahingehend sie dominiert lach sprich welcher Art sie nun eben zugehörig sind, respektive können sie sich durchaus auch einer „verwurmten Gruppe“ zugehörig empfunden, eben der dominanz dessen was in ihnen das Ruder in der Hand hat. 😉

          • der kleine hunger
            Juni 17, 2015 um 8:37 pm

            -empfinden-

          • Ikarus
            Juni 17, 2015 um 8:49 pm

            Besteht da ein Zusammenhang zu dem eingefügten Bild, soll das irgendetwas belegen, was mir entgangen ist ? Ich verstehe leider auch nicht, was Du eigentlich sagen willst, sicher ist die Lage komplex, man weiss praktisch noch nichts über die Funktionsweise des Genoms, und man hat offenbar nicht mal ansatzweise eine Ahnung davon, was Epigenetik ist. Klar ist jedoch, dass es zB. dominante Gene gibt.

          • der kleine hunger
            Juni 17, 2015 um 8:55 pm

    • luna
      Juni 17, 2015 um 3:16 pm

      Ihr geht bei dieser Gruppeneinteilung davon aus, dass die eine Gruppe per se altruistisch und die andere per se egoistisch ist und setzt das eine auch noch mit „gut“ und das andere mit „schlecht“ gleich. Ich glaube nicht, dass man das so klar trennen kann, das ist doch immer auch situationsbedingt. Ich persönlich könnte mich jetzt für keine der beiden Gruppen entscheiden, wahrscheinlich funktionieren beide nicht.

  19. Juni 17, 2015 um 12:53 pm

    Wie man es auch nennen mag Maschinen Roboter,, Bio – Humanoide r Roboter,letztendlich kommt es auf das gleiche heraus…

    Studiert man sein eigenes Verhalten und das der Menschen in unserer Gesellschaft ,muß man unweigerlich zu dem Schluß kommen ,dass wir nur noch funktionieren,wenn auch in unterschiedlichen Positionen .Es gibt sehr wenige Menschen welche von sich behaupten können im tun und Handeln echte Individualisten zu sein und als Ergebnis eigenen Denkens ihr Leben frei verantwortungsbewusst und unabhängig so zu gestalten ,das sie vor sich und anderen und der Natur im ganzen voll im Einklang sind .

  20. Juni 17, 2015 um 7:09 pm
    • Juni 17, 2015 um 11:06 pm

      Wer repariert die Roboter und Cyborgs der Zukunft ? Nanobots, die das wären, was Viren und Bakterien für Lebensformen sind. Raffiniert indes, dass Nanobots nicht in der Exformation des Lebens verwurzelt sind. Wer hat das nur erfunden ? Und wofür ? Auch hier liegt die Antwort im Joker eines Kreises mit einem vertikalen Strich hindurch. Die Transhumanisten spüren längst die Kette an ihren Knöcheln nicht, deren modernes Material sie federleicht erscheinen lässt, aber weit schwerer wiegt, als es den Transhumanisten bewusst ist.

  21. Juni 17, 2015 um 7:10 pm

    In nicht allzu ferner Zukunft wird so gut wie jeder von uns durch Automation ersetzbar sein. Radikales Umdenken in Richtung eines Grundeinkommens wäre daher gefordert. Dann würde die Zukunft Chancen für eine echte Weiterentwicklung bieten. Wenn die Regierungen der westlichen Welt jedoch weiter mit allen Mitteln versuchen das bestehende System zu konservieren, dann sieht es düster aus.

    • Juni 17, 2015 um 8:18 pm

      Wer durch Automation ersetzbar ist, muss sich davor wie ein Automat vehalten haben. Kontrollierbar, reproduzierbar, berechenbar. Wie ich sage: diese Zivilisation ist dem Techno-Gott hörig und auf dem Weg zum Maschinenwesen. Vielleicht will das Leben ja mal ausprobieren, was dabei herauskommt, wenn ein biologischer Zweifüssler mit geschickten Händen mit einer abiotischen Kraft wie dem Feuer und den Produkten daraus zu einer neuen Daseinsform zusammenwächst. Und vielleicht ist das ja ganz im Sinne der Viren und Bakterien. Weiß man’s?

      • Ikarus
        Juni 17, 2015 um 8:35 pm

        Interessant wird es dann, wenn die von Menschen geschaffenen Viren und Trojaner die cyborgisierten Menschen bedrohen. Diese Entwicklung ist garantiert eine Sackgasse, darauf würde ich sogar wetten.

  22. Juni 22, 2015 um 8:07 pm

    Steht uns also ein wirklich radikaler Wandel bevor?

    Klotz: Wenn sich Kommunikationsformen ändern, dann wandelt sich das Fundament einer Gesellschaft. Wenn sich die Art und Weise verändert, wie Menschen ihre Fähigkeiten verbinden und weiterentwickeln, dann wirkt sich das auf jeden Aspekt unseres Denkens aus: Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Vorstellungsvermögen, Kreativität, Urteilskraft, Entscheidungsprozesse und vieles mehr. In der kommenden Gesellschaft wird nicht nur Arbeit vollkommen neu definiert. Auch das Bild des Menschen wandelt sich. Wenn Menschen nicht mehr wie Maschinenteile arbeiten müssen, dann zählt das, was uns von Maschinen unterscheidet: Kreativität, Emotionen und Intuition. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten müssen wir künftig schon in den Schulen viel stärker fördern. Wir können es uns zukünftig einfach nicht mehr erlauben, in anachronistischen Arbeitsstrukturen diese wertvollsten Potenziale massenhaft brachliegen zu lassen.

    Fundstelle: Interview: „Ideen gibt es nicht auf Befehl“

  23. der kleine hunger
    Juni 22, 2015 um 8:48 pm

    „Kreativität, Emotionen und Intuition“, aha, „diese Fähigkeiten müssen wir ! aha, künftig ach ne schon in den Schulen viel stärker fördern, ola, also doch die Schulen sind Schuld.

    Was wollen sie fördern, das was über Generationen hinweg „entfördert“ wurde. Sehr schön, was meinen sie wo diese Fähigkeiten bereits determiniert werden, genau bereits ab Beginn, gleich nach der Geburt „aufwärts“. Oder was meinen sie woher die Abnahme dieser Fähigkeiten herrührt? Nö die Schulen sicher nicht, ausserdem ist man doch allgemein der Meinung, alle wären so hip, so Kreativ, so Emotional, so Intuitiv, na sowas aber auch. Da stimmt wohl die eigene Wahrnehmung derer mit der Realität nun garnicht überein, oder möchten sie es andersherum formuliert haben.

    Frauen sind doch soooooo Kreativ, Emotional, Intuitiv und die Männer eifern ihnen fleissig nach, also WO bitte ist dann der Wurm drin, in den Schulbänken eher nicht.

    Hab ich was verpaßt???

    • der kleine hunger
      Juni 22, 2015 um 8:59 pm

      Bevor ich es noch vergesse, nein mich nicht

      Wer soll denn bitte schön das fördern was sie einfordern, wer soll dies leisten, woher wollen sie denn Lehrpersonal etc. pp. nehmen, die diese Fähigkeiten fördern sollen, die sind doch alle selbst Unfähig (fehlen dieser Fähigkeiten) egal ob nun KindergäärtnerIN, ErzieherIN, LehrerIN, PsychologIN, da können sie die gesamte Palette der ach so Berufenen abhaken.

  1. Juni 16, 2015 um 1:11 pm

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