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Wahl zwischen Pest und Cholera, oder: neben der Neuen Weltordnung westlicher Prägung steht noch die sozialistische Weltregierung am Start?

Ich möchte gerne einen Kommentar, den „Leo“ zum Artikel Bilderberger Treffen im Juni 2015 und die katastrophalen Folgen für uns alle! hinterlassen hat, hier als eigenständigen Artikel nochmals bringen und zur Diskussion stellen. Mehr Worte muss ich nicht verlieren, denn der Text „spricht für sich“ und lädt zum weiteren Be-denken über unsere weltenlenkenden Hintertanen ein:

Weltoktober – Wer plant die sozialistische Weltregierung
Ein Buch von Torsten Mann

Da es in diesem Forum ja diverse Threads gibt ala ‘Die Amis sind Schuld an der Finanzkrise’ oder ‘Ist die Krise gesteuert’ usw. möchte ich in diesem Thread diese Aspekte mal in eine andere Richtung lenken und erörtern, nämlich u.a. über die ‘rote Gefahr’, die uns eher aus dem Osten als aus dem Westen droht.

Eine #NWO nach amerikanischem Vorbild halte ich schon fast für ausgeschlossen, auch wenn viele davon reden. Eher wird es meiner Meinung nach, wenn es überhaupt soweit kommt, eine kommunistische NWO werden.

Wer glaubt, dass uns Europäern die Russen wohlgesonnen sind, der sollte das Leswerk mal unter seine Fittiche nehmen, denn je mehr ich in dem oben genannten Buch lese, kommt mir, auch mittels Abgleich mit der momenanen Situation (Wirtschaftskrise, Gasstreit, Raketenabwehr, Merkel, Schröder, Ostpolitik, Linkspartei usw.) der Verdacht auf, dass an diesen Thesen wirklich etwas dran ist und die Russen nur auf “High Noon” warten und in nicht allzu ferner Zukunft zuschlagen werden.

Ich gehe im Folgenden explizit nur auf die militärische Schlagfertigkeit Russlands ein, für die politischen Verstrickungen und Hintergründe (KGB, Oligarchen, Spionage, Scheindemokratie usw.) sollte man das Buch selber lesen.

Man sollte bei Allem auch bedenken, dass die USA nicht mehr lange dazu in der Lage sein werden, ihre NATO-Bündnispartner zu schützen.

In dem Buch erklärt der Autor, wie die Nomenklatura der Roten Macht (die in Wahrheit nie ausgestorben ist und auch heute immer noch alle Fäden in Moskau ziehen) nach Stalins Tod den Weg in die sozialistische Weltrevolution bis heute vorbereiten, u.a. ein sozialistisches Europa (EUdssR) vom Atlantik bis zum Ural unter der Führung der neuzugründenden UDSSR. Und unter der kompletten Isolation der USA.

Kurz zum Verständnis: es gibt insgesamt 4 ‘inszenierte’ Phasen der kommunistischen Langzeitstrategie, um ihr Ziel, die Weltrevolution nach Lenins Vorbild im Weltmasßstab zu erreichen. U.a. haben hier Überläufer ihr Wissen preisgegeben, die die CIA bis weit in die 90er Jahre ignoriert hat. Darin ist zu lesen:

Nachdem die Überläufer Golitsyn und Senja in den Westen geflohen waren und dort über den sowjetischen Langzeitplan berichtet hatten, verfasste Kissinger 1969 eine Analyse für die Nixon-Regierung, die die Existenz einer irgendwie gearteten Langzeitstrategie leugnete.

Für alle, die dieses Buch nicht kennen, gebe ich diese Phasen der Langzeitstrategie hier mal stark komprimiert, soweit das verständnis- und zusammenhangshalber möglich ist, wieder:

Phase 1 – Die Vorbereitung der friedlichen Koexistenz (1956-1960) – Chruschtschows Entstalinisierung des Ostblocks

In dieser Phase ging es darum, dass sich Chruschtschow von dem Image des Kommunismus, das Stalin hinterlassen hat, radikal trennen wollte. U.a. Umstrukturierung des KGB unter Schelepin, neue Miltärdoktrin, Lockerung der Zwangskollektivierung, Desinformationskampagnen, Spionage, Schaffung der Infrastruktur für die Durchführung der Strategie bei gleichzeitiger Annäherung an den Westen usw.

U.a. sagte er im Juni 1954 vor tschechoslowakischen Offizieren:

Stalins Politik hat die Sowjetunion und den Prozess der Weltrevolution empfindlich zurückgeworfen. Um diese Situation zu überwinden, war der Zugang zu westlicher Technologie und Wirtschaftshilfe entscheidend, und um diesen zu erreichen, müsse man eine Politik der friedlichen Koexistenz erreichen.

Weiter sagte er:

Der einzige Weg dies zu ändern, sei, das Image des Kommunismus zu verbessern, indem man den Westen glauben lasse, dass sich der Ostblock von innen heraus reformiere, und dazu sei es nötig, die Schuld für die Verbrechen der Vergangenheit auf die Schultern der einzigen Person zu laden, die stark genug ist, diese Last zu tragen. Womit kein anderer als Stalin selbst gemeint war.

Zur Militärdoktrin selbst auch mal ein interessanter und zugleich erschreckender Aspekt der Russen:

Während die Atomwaffe im Westen ein Mittel der Abschreckung war, erkannte die Sowjetunion in ihr eine Waffe, deren Vorteile erst durch ihren Einsatz im Krieg zum Zuge kamen. Ein weiterer Vergleich der Auswirkungen von Kernwaffen auf die sowjetische und die amerikanische Einstellung zum Krieg ergibt, dass ihre Einführung in der Sowjetunion den Mechanismus der Kriegsführung änderte, während sie in den Vereinigten Staaten mehr die Ansichten über die Möglichkeit oder Nützlichkeit in einem Kriege beeinflusste. Der Nuklearkrieg wurde hier undenkbar. Ziel der Politik wie der Streitkräfte wurde für den Westen die Abschreckung, für die Sowjets die Fähigkeit, einen Krieg ausfechten und gewinnen zu können.

Phase 2 – Der friedliche Koexistenz-Kampf (1960-1972) – Die neue Strategie wird umgesetzt

Kurz und Bündig, Phase 2 war die reelle Umsetzung von Phase 1 (Planungsphase). U.a. massive militärische Aufrüstung:

Während im Westen selbst noch unter Präsident Carter die Illusion des anbrechenden Weltfriedens wuchs, wurden im Kreml unter Vermeidung einer direkten Konfrontation der Supermächte die Weichenstellungen für die große kommunistische Weltrevolution vorgenommen. Die in Phase 1 vorbereitete neue Miltärdoktrin wurde praktisch umgesetzt, was zu einer Umstrukturierung der Streitkräfte und zur Entwicklung und Indienststellung neuer Waffensysteme führte, deren Technologie größteteils durch Spionage oder durch die nun umfangreichen westlichen Wirtschaftsbeziehungen importiert wurde. …

Weiter heißt es:

Innenpolitisch begann im Ostblock der Aufbau einer im Kern ihres Wesens stets marxistischen Opposition bei gleichzeitiger Ausschaltung aller tatsächlicher Gegner des Sowjetsystems. Weitere außenpolitische Operationen während der Phase 2 waren die Bildung nationaler Befreiungsbewegungen in der dritten Welt, der Aufbau des internationalen Terrornetzwerks und des internationalen Rauschgiftschmuggels und damit verbunden die ideologische und moralische Destabilisierung der westlichen Staaten von innen heraus.

Dazu im Kontext mal ein paar Zahlen, wie die militärische Aufrüstung in Phase 2 aussah:

Anhand nicht geheimer Statistiken wurde errechnet, dass im Jahr 1969 fast die Hälfte des sowjetischen Bruttosozialprodukts in die militärische Aufrüstung ging, während im Vergleich dazu der amerikanische Verteidigungshaushalt im selben Jahr nur 9% des Bruttosozialproduktes ausmachte, und das, obwohl die USA zu dieser Zeit noch in Vietnam engagiert waren. Auch in absoluten Zahlen waren die sowjetischen Rüstungsaufwendungen erheblich höher als die amerikanischen.

Startanlagen für Interkontientalraketen USA 1054 ; UDSSR 1398 ; Kommulierte Sprengkraft 3253 MT bzw. 7835 MT

Unter Breschnew hatte die UDSSR Ende der 1970er Jahre somit die militärische Überlegenheit gegenüber der NATO erreicht und ein sowjetischer Erstschlag begann eine realistische Gefahr zu werden…

Phase 3 – Die Periode des dynamischen sozialen Wandels (1973-1995) – Lenins NEP neu aufgelegt: Glasnost und Perestroika

Strategische Ziele der Perestroika für Westeuropa:

a) Das Entstehen einer neuen politischen Allianz zwischen pseudosozialdemokratischen Regimen in der UDSSR und Osteuropa und eurokommunistischen Parteien und echten Sozialdemokraten in Westeuropa,

b) Die Restrukturierung der politischen und militärischen Blöcke – der NATO und des Warschauer Pakts – und die Erschaffung eines einzigen Europa vom Atlantik bis zum Ural, einschliesslich eines wiedervereinigten, neutralen Deutschlands.

(Anatoly Golitsyn, März 1989)

Dazu auch:

Der Westen gewährte in den 1990er Jahren immer neue Milliardenbeträge, um die Reformen der kommunitischen Gesellschaft zu unterstützen, ohne dass die frühere kommunitische Nomenklatura an Macht eingebüßt hätte und ohne dass es zu einer dauerhaften Verringerung des Haushaltsdefizits zur Demonopolisierung der russischen Wirtschaft oder zu einer Beteiligung des Auslands an der Privatisierung gekommen wäre. …

Weiter heißt es da:

So wurde der Westen bald vor die Wahl gestellt, entweder immer neue Gelder freizustellen oder sich mit dem Rückfall Russlands zum Kommunismus konfrontiert zu sehen. Jelzins Präsidentschaftswahlkampf von 1996, den der Westen finanziert hatte, lief nicht umsonst unter dem Motto ‘Reformen oder Rückkehr zum Kommunismus. Die Gelder, die Russland in den Jahren 1989 bis 1996 allein aus Deutschland zur Unterstützung bekam, beliefen sich auf 126 Milliarden Mark, für die der deutsche Steuerzahler aufkommen musste. Die gesamte Summe, die den früheren früheren Staaten des Ostblocks zur Verfügung gestellt wurden, beliefen sich auf mehrere hundert Milliarden Dollar. …

Weiter:

Wie bereits erwähnt, kamen diese Gelder nicht dem russischen Volk zugute, mindestens 50% davon versickerten in mafiösen Strukturen und landeten schliesslich auf den westlichen Bankkonten russischer Oligarchen.

Dazu noch einige interessante Daten der militärischen Aufrüstung in Phase 3 – trotz Abrüstungsverträge mit den Amerikanern, die niemals eingehalten wurden. Jetzt sollten auch dem letzten die Augen auf gehen. Nun wissen wir auch, wohin die restlichen 50% Westgelder hingeflossen sind:

… Journalistin Jewgenija Albaz führt diesen Sachverhalt weiter aus: Die Rüstungswerke produzierten im Jahre 1989 1700 Panzer, 5700 Panzerwagen und 1850 Geschütze. Das ist das 2,3-fache, 8,7-fache bzw. 12,5-fache der Produktion in den USA. 1989 wurden in der UDSSR dreimal soviel U-Boote, eineinhalb mal soviel Jagdflugzeuge, fünfzehnmal soviele Interkontinentalraketen und sechsmal soviele Raketen kurzer Reichweite wie in den USA hergestellt. Die Zahl der 1990 gebauten Panzer stieg auf 3300 an, war also viereinhalbmal so groß, wie in den USA. …

Weiter:

Im Februar 1991 gab Gorbatshow zu, dass die sowjetische Wirtschaft die militanteste Wirtschaft der Welt ist, mit den höchsten Ausgaben für die Verteidigung. Gorbatshow gestand auch ein, dass 75% des wissenschaftlichen Potenzials der Sowjetunion nur für die Rüstung arbeiteten. Dementsprechend produzierte die russische Rüstungsindustrie auch in der Zeit nach der Wende und im Gegensatz zu allen Abrüstungsbeteuerungen, wie sich der amerikanische Chefunterhändler General Edward Rowny ausdrückte, Raketen wie andere Leute warme Würstchen. …

Weiter:

Gemäß offiziellen Angaben lag die Panzerproduktion der Sowjetunion im Jahr 1990 höher als die Zahl sämtlicher Panzer, die 1988 alle NATO-Staaten zusammen gebaut hatten. Zwischen 1985 und 1990 erhöhte sich die offizielle Zahl der sowjetischen Panzer von 42.600 auf 70.000, die Zahl der Artilleriegeschütze von 35.000 auf 60.859, die der taktischen Kampfflugzeuge von 3.000 auf 8.250. In Erinnerung der Tatsache, dass die Sowjetunion dazu neigt, veraltete Waffen nicht zu verschrotten, sondern einzumotten, um diese ggf. als zweite bzw. dritte Welle in den Kampf zu schicken, muss mit dem Vorhandensein einer noch wesentlich höheren Anzahl von Panzern und Geschützen gerechnet werden.

Phase 4 – Die Ära des globalen demokratischen Friedens – seit 1995

Von offizieller Seite wird ungern eingestanden, dass Russland am Übergang zum neuen Jahrtausend weiter von einer bürgerlichen Gesellschaftsordnung entfernt war denn je. Nach wie vor existierte in Russland keine rechtsstaatliche Ordnung, statt dessen herrschte wie zu Zeiten der Sowjetunion die alte kommunistische Nomenklatura und die drei zuletzt unter Jelzin eingesetzten Regierungschefs Primakow, Stepaschin und Putin bezeugen, dass das KGB nach wie vor die Gangart der russischen Politik dominierte. …

Der Westen darf sich jetzt freuen. Jetzt ist das gefürchtete Dach der Mafia, die Kryscha, der KGB selbst bzw. dessen Nachfolgeorganisation geworden. Jeder weiss endlich, wer das Sagen hat. …
(Vadim Rabinowich über den Amtsantritt des neuen russischen Präsidenten Wladimir Putin)

Unerkannt als die wahren Erben des Kommunismus bleiben die sowjetischen Strategen weiter am Ruder und fahren fort, den Westen zu hypnotisieren, ihnen weitere Unterstützung entgegenzubringen. Realistisch betrachtet kann langfristig von dem gegenwärtigen System tatsächlich nichts Gutes erwartet werden. Sobald sich seine wirtschaftliche Situation verbessert hat, kann man von Russland einen Rückfall in die alte Feindschaft gegenüber dem Westen zu erwarten. Der westliche Glaube an den Kollaps des Kommunismus wird sich als Illusion erweisen.
(Anatoly Golytsin, Februar 1993)

Zu dreiviertel habe ich das Buch nun durch und bin bei Putins Machtära angelangt, aber der Trend ist jetzt schon erkennbar: Russland hat und wird weiter aufrüsten, auch und insbesondere unter Putin und dessen Lakaien Medjedew, um die Festung Europa, wenn der Zeitpunkt günstig ist, einzunehmen.

Ob uns das ganze Gerede um Junk-Hypotheken, Wirtschaftskrise, Bankenkollaps, Gold, Silber usw. dann noch helfen wird? Dahingehend glaube ich schon, dass dies alles inszeniert wurde und wird, aber nicht von den Amis, sondern von den Russen. Sie schlagen uns mit unseren eigenen Waffen, dem Kapitalismus. Es merkt nur keiner, weil alle nur auf die Angelsachsen und deren Brüder starren.

Eine schwere Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit und Verarmung breiter Bevölkerungskreise sollte weltweit das Versagen des Kapitalismus unter Beweis stellen und die Grundlage erbringen, auf die die Sowjetstrategen spekulierten, um der westlichen Welt ihr politisches System aufzuzwingen, das zunächst vielleicht gar nicht als der bekannte Sowjetkommunismus zu erkennen wäre, jedenfalls kaum als solcher vermarktet werden würde. Kommunistische Agitatoren würden zunächst vielleicht nur nach einer sozial gerechteren Welt verlangen, einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz und vielleicht die Verstaatlichung großer Konzerne oder ähnliche Parolen ausgeben, mit denen sich die getäuschten Massen identifizieren könnten.

Das Buch stammt im übrigen aus dem Jahr 2007 (1. Februar 07), da war von Verstaatlichung und ähnlichem noch gar keine Rede, ja viele hielten Anfang 2007 eine Weltwirtschaftskrise für Unfung. Und was ist heute, 2 Jahre später??? Da wird nicht nur verstaatlicht, sondern sogar überlegt, Aktienbesitzer zu enteignen. Welcome to VEB Deutschland, sag ich da nur.

Weiter heißt es da:

Laut dem vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Datenreport 2004 halten heute schon 51 Prozent der westdeutschen Bevölkerung den Sozialismus für eine gute Idee, die nur schlecht ausgeführt wurde,…

Also entweder ist die Statistik gefälscht, oder die Deutschen sind wirklich so dumm. In Anbetracht dessen wäre es vielleicht besser, das Deutsche Staatsgebiet inkl. der kompletten Bevölkerung mit Atomwaffen zuzuscheißen und in 20-25 Jahren vielleicht als russischen Truppenübungsplatz herzunehmen. Das hält man ja im Kopf nicht aus.

Wenn ich mich mit dem Freund meiner Schwester, der aus dem Osten kommt, unterhalte, meint er auch, im Sozialismus gings ihm und seinen Eltern besser. Derjenige sitzt aber wohlgemerkt vor einem 2 Meter Plasma, Playstation, Laptop, Stereoanlage mit CD-Sammlung von 1000 CD’s usw. in einer geilen Wohnung in der Münchner Innenstadt mit Job und gutem Verdienst… :wall:Wenn ich ihn frage, was da besser war (mich in seiner Wohnung demonstrativ umschauend), sieht er mich nur entgeistert an und hat kein Argument. :sleeping:

Und zur NWO-Geschichte hab ich auch noch was schönes gefunden:

Ein paar Seiten weiter vorne im Buch heißt es im Hinblick auf die Kooperation Russlands mit China, Indien und Pakistan:

Hinter der Phrase einer ‘multipolaren Weltordnung’ verbergen sich bei genauer Betrachtung exakt jene Ziele, die die kommunistische Strategie für ihre Endphase vorgesehen hatte: Die Isolierung und anschließende Zerschlagung der USA als Weltmacht, gefolgt von der Errichtung einer allmächtigen Welteinheitsregierung auf dem Gerüst der sozialistisch dominierten Vereinten Nationen, was im Ergebnis dem Ende nationaler Souveränität gleichkommt. …

Im Gegenteil, falls die US-Regierung doch noch erkennen sollte, was vor sich geht, und beschließen würde, Gegenmaßnahmen einzuleiten, darf davon ausgegangen werden, dass die Schuld am dann zweifellos aufkommenden neuen Kalten Krieg den amerikanischen Imperialisten zugeschoben werden würde, die nicht bereit sind, die neuen politischen Realitäten anzuerkennen.

Dieses Muster, bei dem der Täter stets zum Opfer und das Opfer zum Täter gemacht wird, verfolgt die kommunistische Propaganda bereits seit Jahrzehnten, und die Tatsache, dass die zugrundeliegende Unlogik kaum Jemanden aufzufallen scheint, zeigt einmal mehr, dass die westliche Öffentlichkeit nach jahrzehntelanger marxistischer Indoktrination unfähig zu eigenständigem Denken geworden ist.

***

Über Torsten Mann selbst ist im Netz leider nichts zu finden, was ein eher schlechtes Geschmäckle hinterlässt. Zumindest habe ich noch ein Interview mit ihm zu seinem Buch gefunden, so dass ein wenig mehr an Persönlichkeit darüber zu erkennen sein mag:

Kategorien:Politik Schlagwörter: , , , ,
  1. Juni 12, 2015 um 5:43 pm

    Der Libertäre Oliver Janich führt das hier vorgestellt Buch als eines seiner 10 zu empfehlenden auf.

    Kritisiert wird das Buch auf Amazon wie folgt:

    Von Manuela (NRW Deutschland)

    Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch gelesen das so – bewust / oder unbewusst – daneben lag.
    1796 hat eine Londoner Hochfinanzfamilie die Bank von England übernommen. Nathan Rothschild sagte
    damals: „Mir ist es egal, welche Marionette auf dem englischen Thron sitzt ….. Der Mann, der
    Großbritanniens Geldmenge kontrolliert, kontrolliert auch das Britische Empire. Und ich kontrolliere
    die Britische Geldmenge.“
    1913 gelang es Rothschild, Rockefeller und Morgan die amerikanische Zentralbank (FED) zu übernehmen.
    (Privatisierung) Seit der Zeit des Britischen Empire tobt der Kampf um die Weltherrschaft. Europa ist
    schon erobert. China und Russland gehören noch nicht zum Einflussbereich.
    Die Kriege, Revolutionen, Millionen von Toten – fast alles Unheil dieser Welt kam von dieser Fraktion.
    Russland und China sind eher die Opfer – denn die dortigen Revolutionen wurden von London aus gesteuert.
    Dieses Buch versucht sogar „Al Qaida“, eine durch die CIA gegründete Organisation zur Bekämpfung der nach
    Afghanistan gelockten Russen, den Kommunisten anzuhängen.
    Ich hoffe nicht alle lassen sich von diesem Buch verdummen und denken noch selbst. In den Mainstream
    Medien wird man die Wahrheit nicht finden denn die gehört direkt oder indirekt längst der Fraktion.

    Und:
    Von VLad „Vlad“ (Nürnberg)

    Als ich dieses Buch sah und die Rückseite laß, hoffte ich, ein Werk einer neutralen Person lesen zu können.
    Dessen habe ich mich aber total geirrt.

    Dieses Buch ist wie so viele andere von einem totalen „Antikommunisten“ geschrieben, der nicht nur keine Ahnung von der Sovietgeschichte hat sondern auch noch vieles falsch intepretiert und versucht den damaligen „Osten“ als eine bösartige Kreatur darzustellen die durch ihre Machtgier mutwillig die Welt bzw ihr Bewohner zerstören will.

    Einen Stern gibt es von mir weil einige Schlussfolgerungen für die Zukunft sinnvoll sind.

    Von Stefan Kelter

    Das Buch gehört zu den vielen, die eine Verschwörungstheorie pflegen und damit auch gut Kohle macht.
    Dass das Buch im Kopp-Verlag erscheint, ist deshalb auch nicht verwunderlich.

  2. Juni 12, 2015 um 6:04 pm

    Leo schreibt:

    Man sollte bei Allem auch bedenken, dass die USA nicht mehr lange dazu in der Lage sein werden, ihre NATO-Bündnispartner zu schützen.

    Wenn ich mir anschaue, wer nach dem Weltkrieg welche Völker zur Demokratie versucht hat zu bomben, frage ich mich schon, wer hier wen beschützt hat. Und wenn ich mir anschaue, dass was dieser Befreier mit den besiegten Ländern, und dazu zähle ich ganz besonders auch Deutschland, veranstaltet hat, dann mag ich den Schutz inzwischen nur im Sinne des Schutzes einer beliebigen Mafia-Organisation erkennen.

    Interessant ist auch, dass der Autor Russland als Jenen erkennen will, der die Terrororganisationen geboren hätte. Inzwischen dürfte auch unseren Grundschülern bekannt sein, wer ISIS und davor Al Qaida aufgebaut hat. Und dass die CIA den größeren Drogenhandel betreibt, und so die schwarzen Kassen zu so manchen unlegitimierten Scharmüzel füllt, wird auch nicht betrachtet.

    Und was die Statistiken angeht, so sagt dieser Vergleich von USA und Russland ganz anderes aus, als Torsten Mann uns weißmachen möchte:

    USA gegen Russland: Die beiden mächtigsten Armeen der Welt im Direktvergleich

  3. Juni 12, 2015 um 6:31 pm

    Inzwischen müssen wir von Kabarettisten und Sängern über Geschichte lernen, da sie uns von unserer angeblichen 4. Gewalt verschwiegen wird?

    Als aktuelles Beispiel Kilez More Leben und Tod des Imperialismus:

  4. Juni 12, 2015 um 7:25 pm

    merkwürdige Frage. ist doch ein und dasselbe.

    materielle Gewalt kann den Weltkrieg nicht beenden.

  5. Juni 12, 2015 um 7:59 pm

    US vs. SU >> EU >> Tag X

    Ordnung aus dem Chaos heißt das Programm zur Weltherrschaft.

    Diese ökosozialistische, materialistische EineWeltDiktatur wird von der Mehrheit erfleht werden und trotzdem nicht lange bestand haben.

    Die überlebenden, auferstandenen, bewussten Menschen werden es endlich besser
    wissen und danach handeln.

    Alles ist gut.

  6. Ikarus
    Juni 12, 2015 um 11:11 pm

    Kopp Verlag = beschriftetes Luxus-Klopapier. Ich lese hier nur Unfug, abwegiger ist es kaum noch vorstellbar.

    • Juni 12, 2015 um 11:13 pm

      No ja, da gibt es schon noch die eine oder andere Perle, ähnlich wie in den Mainstream-Medien …

  7. Ernst Duberr
    Juni 13, 2015 um 8:53 am

    Es ist wirklich so ,daß wir im Grunde gar nichts wissen . Man kommt immer wieder auf die Protokolle zurück . Vor uns steht ein totales VERWIRRSPIEL .Es gibt sicherlich nicht sichtbare DRAHTZIEHER .Diese beherrschen beide Seiten , den Westen wie den Osten . Zum Nachteil der Völker benutzen sie mal diese mal jene Seite . Das Ziel ist immer das Gleiche . Wichtig ist es , keiner Seite zu trauen , keiner Partei beizutreten . Ganz deutlich wird die Täuschung bei den grünen Parteien , die mit dem Etikettenschwindel arbeiten. Sie sind nicht GRÜN ,sie sind Rot , und scheinbar absurd , eine 5.Kolonne der Hochfinanz .Die GRÜNEN haben sich außerdem den Ruf einer intelligenteren Gruppe einheimsen können . Ihre DUMMHEIT zeigt sich jedoch darin , daß sie selbst nicht gemerkt haben , WEM SIE AUF DEN LEIM GEGANGEN SIND . Man sehe sich doch nur die Figuren Fischer und Cohn Bendit an .

    • Juni 13, 2015 um 9:03 am

      Ja, als ich noch wählen ich, hatte ich mich auch eher für Grün entschieden. Inzwischen finde ich sie die schlimmste aller Parteien. Ein besonders ekliger Trend von ihnen ist das Aussprechen von Verboten.

  8. Juni 13, 2015 um 10:33 am

    Hier noch die offizielle Strategie der USA und Putins Antworten auf einzelne Punkte zu dieser Strategie:

  9. Juni 13, 2015 um 6:50 pm

    Eine wichtige Rolle bei der Manipulation der öffentlichen Meinung, der auch ich, der Politikwissenschaftler, zeitweise erlegen war, spielen die sogenannten Denkfabriken – oder Think Tanks, wie sie im Englischen heißen. Die meisten von Ihnen kennen vermutlich die wohlklingenden, hochgestochenen Namen: Council on Foreign Relations, Aspen Institute, Trilaterale Kommission, Bilderberger und German Marshall Fund. Dahinter stehen führende Vertreter der US-Finanz- und Wirtschaftsoligarchie: Familiendynastien der Soros, Rockefeller, Rothschild, Buffet, Gates und rund zweihundert amerikanische Multimilliardäre. Sie alle haben an der Wallstreet Rang und Namen – sie platzieren ihre millionenschweren „Volks“-Vertreter immer wieder erfolgreich im amerikanischen Senat und im Repräsentantenhaus, dem Zentrum der weltgrößten Millionärsversammlung. Das amerikanische Volk hat keine Chance dort wirklich vertreten zu sein.

    Wie funktioniert dieses „unsichtbare Netz“ aus Denkfabriken, Geheimdiensten, Lobbygruppen und Medienkonzernen? Wer sind die Akteure im Hintergrund? Glauben Sie bitte nicht, dass hier alles unorganisiert und rein zufällig geschieht, so wie eine Wahl halt je nach allgemeiner Stimmung mal so oder so ausgehen kann. Nein, hier handelt es sich um einen perfekt organisierten und totalitär durchstrukturierten Steuerungsapparat mit zigtausenden gut instruierten Apparatschiks, die insbesondere bis tief in die fernen Amtsstuben anderer Staaten hinein wirken.

    Fundstelle: „Geh sieben“ im Hochsicherheits-Geisterschloss Elmau

  10. Juni 13, 2015 um 10:40 pm

    Zachar Butov, der uns hier schon mit sechs interessanten Artikeln zu der Annahme, dass unsere Geschichte stark verfälscht ist, bekannt wurde, hat sich den Artikel nun auch durchgelesen und antwortete auf Facebook:

    OK, jetzt hab ich den Artikel doch gelesen… Na ja. „grin“-Emoticon Sorry, Martin, das ist eine sehr oberflächliche Analyse und das Buch scheint sehr seicht und einseitig zu sein und die Quellen der Seite zu verwenden, die direkt feindlich nicht einfach der UdSSR, sondern den Russen als Nation gegenüber steht und permanente Geschichtsfälschung betreibt, führt zu groben Fehlschlüssen.

    Wenn Russland tatsächlich sein eigenes Weltimperium errichten wollen sollte, dann hat das nichts mit Sozialismus oder Kommunismus zu tun, das ist einfach naiv. Sozialismus oder Kommunismus waren nur Versprechen eines Teils der Bankeroligarchie, um die Arbeitermaßen zu locken und sie als Instrumente für ihre Machtausweitungs-Strategien zu missbrauchen. Die UdSSR wurde durch die kommunistische Revolution zu so einem Werkzeug, allerdings schafften es die, nennen wir sie, patriotische Kräfte sich gegen die „internationalistischen“ durchzusetzen. Daraufhin hat die Bankeroligarchie die Idee der Weltrevolution, die durch Britenund Amerikaner als „Befreier“ erstickt wird, die Idee des Nationalsozialismus in Europa und des Japanschen Großimperiums in Asien umgesetzt, gegen die ebenso die Amerikaner und Briten als „Befreier“ fungieren sollten. Dieser Plan B ging ebenfalls nicht auf und scheiterte wieder an sowjetischen…. russischen national denkenden Politikern, die das Ettiket des erfolgreichen Sozialismus damals nicht tauschen wollten, um aus der Isolation herauszukommen und von kapitalistischen Ländern bedrängten Staaten eine alternative bieten zu können und den sowjetischen Einfluss dadurch zu erweitern.

    Wenn Russland ein Weltimperium aufbaut, wird es weniger kolonialistische und ausbeuterische Züge haben, sondern integrierende, das ist das, was Russland schon seit 1000 Jahren recht erfolgreich tut. Wenn es wirklich Russland ist und nicht ein gefaketes Russland, das von Außen gesteuert wird. Da bin ich mir immer noch nicht ganz schlüssig.

    Sollte Russland tatsächlich vorwiegend selbständig handeln, ist seine Politik am Besten so erklärt. Es gibt eine russische Kampfsportart namens Sistema. Dabei wird jeder Angriff des Gegners gegen ihn verwendet. Schlägt der Gegner, wird seine Hand gegriffen und noch stärker in die Richtung des Schlages gezogen, versucht er, sie wegzuziehen, stösst der angegriffene den Arm noch kräftiger in diese Richtung. So wird der Gegner sehr schnell zum Fall gebracht, oft ohne dass der Angegriffene viel Kraft und Gewalt anwenden muss. Dabei gibt es kaum fest erlernbare Bewegungen, man praktiziert es einfach solange, bis man es schnell und intuitiv macht und ein fast schon schockieredes Gefühl für den eigenen Körper bekommt. So in etwas behauptet sich Russland gegen seine Gegner oder Konkurrenten und deshalb scheitern deren Strategien meistens.

    Das ganze Spiel hat aber auch eine versteckte historische und mythologische Schicht.

  11. Juni 14, 2015 um 12:15 am

    Ken Jebsen hat eine illustre Runde zusammen gebracht, die sich mit der Frage beschäftigt, wer das Sagen in Europa hat:

  1. Juni 12, 2015 um 6:11 pm

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