Startseite > Gesellschaft > Heißes Eisen: lässt sich erst mit Bewaffnung auf Augenhöhe begegnen?

Heißes Eisen: lässt sich erst mit Bewaffnung auf Augenhöhe begegnen?

Make love not war (Foto: Rainer Sturm -pixelio.de)

Make love not war (Foto: Rainer Sturm -pixelio.de)

Ich trage meine Waffe, nicht weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen.
Maj. L. Caudill

Fingerphilosoph deutete die Tage an, dass sich die Raubritter damals das Land aneignen konnten, weil die Menschen es zuließen und sich nicht wehrten. Ihren Nachfahren gehören daher nun die besten Stücke hier im Land, so dass sie darüber in der Regel „arbeitsloses Einkommen“ (siehe Silvio Gesell) erzielen können. Wenn ich mich an den Schulunterricht erinnere, war das Groh der Auseinandersetzungen im heiligen römischen Reich deutscher Nationen zu Zeiten der Bauernaufstände. Wie die ausgegangen sind, wissen wir. U.a. weil die Bauern nicht so gut bewaffnet waren, wie die Raubritter (Herzöge, die mit ihrem Heer herzogen?). Das hätte vermutlich anders ausgesehen, wenn die Waffen gleich stark gewesen wären.

Im Land der Freien, den USA, ist das Waffentragen wie zu Zeiten der Landnahme (von den Ureinwohnern / was wenn diese die gleichen Waffen gehabt hätten?) noch normal. Daher wohl kommen durch Schusswaffen jedes Jahr über 30.000 Menschen zu Tode (wie war das mit der Anzahl Toten durch Terrorismus weltweit?). Ist das womöglich auch der Grund, warum in den USA mehr Inhaftierte die Gefängnisse bevölkern als in den nächsten großen Staaten zusammen darin sitzen? (wohl eher nicht, denn die Gefängnisse sind privatisiert und es wird damit richtig Kohle gemacht).

Ich bin dem Thema Bewaffnung sehr ambivalent eingestellt. Auf der einen Seite bedeutet Bewaffnung das Konzept des Tötenkönnens manifestiert zu haben, auf der anderen Seite können Bewaffnete mit Unbewaffneten nach Belieben herumspringen. Also dann doch besser alle bewaffnen. Auf der anderen Seite steht die Frage, ob eine einfache Pistole ausreicht, wenn da einer mit einer Schnellfeuergewehr daher kommt, oder gleich mit noch größeren Geschützen. Wo ist da die Grenze. Die Polizei in den USA wird inzwischen auch weiter hochgerüstet und kommt schon wie das Militär daher. Sieht also so aus, dass hier auf dieser Ebene weiter Augenhöhe vermieden werden soll.

Gerne möchte ich einen weiteren von Rudolf Engemann übersetzten Text bringen und das Thema der Bewaffnung zur Diskussion stellen.

Waffen bedeuten Zivilisation  – von Maj. L. Caudill (Quelle)

Die Menschen haben nur zwei Möglichkeiten, miteinander umzugehen: Vernunft und Gewalt. Wenn du möchtest, dass ich etwas für dich tun soll, hast du die Wahl, mich entweder mit einem Argument zu überzeugen oder mich unter Androhung von Gewalt dazu zu zwingen. Jede menschliche Interaktion fällt unter eine dieser beiden Kategorien, ohne Ausnahme. Vernunft oder Gewalt, mehr gibt es nicht. In einer wirklich moralischen und zivilisierten Gesellschaft interagieren Menschen nur durch Überzeugung. Gewalt ist keine gültige Methode der sozialen Interaktion und die einzige Sache, die Gewalt tatsächlich aus der Auswahl der Möglichkeiten entfernt, ist die persönliche Schusswaffe, so paradox es für einige auch klingen mag.

Wenn ich eine Waffe habe, kannst du mich nicht mit Gewalt zu etwas zwingen. Du musst mir Gründe liefern und versuchen, mich zu überzeugen, weil die Waffe mir die Möglichkeit gibt, die Drohung oder sogar die Anwendung von Gewalt zu neutralisieren. Eine Schusswaffe ist die einzige Waffe, die eine 50 Kilo Frau auf Augenhöhe mit einem 110 Kilo Straßenräuber bringt, einen 75‐jährigen Rentner auf Augenhöhe mit einem 19‐jährigen Schlägertypen und eine einzelne Person auf gleiche Augenhöhe mit einer Wagenladung betrunkener Typen mit Baseball‐Schläger. Die Waffe entfernt die Unterschiede in Körperkraft, Größe oder Anzahl zwischen einem potentiellen Angreifer und dem Verteidiger.

Es gibt viele Menschen, die denken, dass das Böse von einer Waffe ausgehen würde. Dies sind die Menschen, die meinen, wir würden zivilisierter, wenn alle Waffen aus der Gesellschaft entfernt werden würden, weil eine Waffe einem bewaffneten Räuber es einfacher machen würde, seine Arbeit zu tun. Aber dies ist natürlich nur dann der Fall, wenn das potenzielle Opfer entweder durch eigene Wahl oder durch Zwang entwaffnet wurde. Diese Ansicht hat keine Gültigkeit mehr, wenn die möglichen Opfer bewaffnet sein könnten. Menschen, die nach dem Verbot von Waffen rufen, bitten förmlich darum, von Stärkeren und von den Vielen beherrscht zu werden – und das ist das genaue Gegenteil von zivilisiert.

Ein Straßenräuber, auch ein bewaffneter, kann nur ein erfolgreiches Leben in einer Gesellschaft leben, in der der Staat ihm das Gewaltmonopol eingeräumt hat. Dann gibt es noch das Argument, dass die Waffe eine Konfrontation tödlich machen würde, die sonst nur zu einer Verletzungen geführt hätte. Dieses Argument ist in mehrfacher Hinsicht trügerisch. Eine Konfrontation, an der keine Waffen beteiligt sind, wird stets von dem Stärkeren gewonnen, von demjenigen, der körperlich überlegen ist und deshalb den Verlierer verletzen konnte.

Menschen, die denken, dass Fäuste, Knüppel, Stöcke oder Steine keine tödliche Gefahr wären, die den Einsatz einer Schusswaffe rechtfertigen würden, haben zu viel Fernsehen geschaut und denken, dass Menschen, die in eine Schlägerei geraten, höchstens eine blutige Lippe davon tragen. Es ist eine Tatsache, dass eine Waffe nur dem schwächeren Verteidiger ermöglicht, sich mit Gewalt zu verteidigen, nicht dem ohnehin schon stärkeren Angreifer. Wenn beide bewaffnet sind, ist das Kräfteverhältnis ausgeglichen. Eine Schusswaffe ist die einzige Waffe, die als Waffe in den Händen eines Achtzigjährigen genauso tödlich ist, wie in der Hand eines Gewichthebers. Sie wäre keine ausgleichende Kraft, wenn sie nicht gleichzeitig tödlich und leicht handhabbar wäre.

Wenn ich eine Waffe trage, dann nicht, weil ich auf einen Kampf aus wäre, sondern weil ich in Ruhe gelassen werden will. Ich trage meine Waffe, nicht weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen. Es entfernt Zwang aus der Gleichung … und deshalb ist eine Waffe zu tragen ein zivilisierter Akt.

Die größte Zivilisation ist eine, in der alle Bürger gleich bewaffnet sein können und nur überzeugt und niemals zu etwas gezwungen werden können

  1. der kleine hunger
    Mai 27, 2015 um 9:14 pm

    Zu Beginn des Jahres (2013) wurde das Nationale Waffenregister eingeführt, nun liegen erstmals präzise Zahlen vor: Insgesamt sind 5,4 Millionen legale Schusswaffen in Privatbesitz registriert, die meisten in Bayern (1,1 Millionen), Nordrhein-Westfalen (1 Million) und Baden-Württemberg (700.000). Die Daten von rund 550 deutschen Behörden flossen in die Statistik ein. Die Einführung des Registers gilt als umsichtige Reaktion der Politik auf die Amokläufe von Erfurt und Winnenden – tatsächlich verlangt die EU ein solches Zentralregister bis Ende 2014 ohnehin von allen Mitgliedstaaten. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland, was das Arsenal an legalen Waffen pro Einwohner betrifft, hinter den USA, der Schweiz und Finnland auf Platz vier, vor Mexiko, Südafrika und Russland.
    Die Zahl der illegalen Schusswaffen in Deutschland schätzt die Polizeigewerkschaft auf bis zu 20 Millionen.
    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/waffenregister-5-4-millionen-registrierte-waffen-in-deutschland-a-883816.html

    Waffen sind schnell herbeigeschafft Herr Bartonitz, auf wen wollen sie denn schießen?

    Wolle Rosen schiessen lach

    Wer soll sie denn bedienen?? Was meinen Sie, wer von der Generation (nach Zivildienst und Abschaffung der Wehrpflicht) überhaupt noch damit einigermaßen umgehen kann.

    Dafür gibt es die Pfeifen, die spuren, das kennen sie doch.

    Private Sicherheitsdienste übernehmen in großem Umfang Aufgaben des privaten Personen- und Objektschutzes – zunehmend auch des öffentlichen – sowie sonstige Ordnungsdienste. Im Jahr 2010 waren in der Bundesrepublik über 170 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei nahezu 4.000 Sicherheitsunternehmen beschäftigt. Setzt man diese Zahl in Relation zur stetig abnehmenden Anzahl an Polizisten in Deutschland (gut 250 000), ist das eine ganze Menge. Kurzum: Das private Sicherheitsgewerbe boomt. Sein Umsatz wird im Jahr 2010 wiederholt gestiegen sein und nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes circa 4,5 Milliarden Euro betragen.
    http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/innere-sicherheit/76663/private-sicherheitsdienste?p=all

    • der kleine hunger
      Mai 27, 2015 um 9:16 pm

    • Mai 27, 2015 um 9:27 pm

      Es geht ja weniger um das Schießen- als um das Abschrecken-wollen. Im Idealfall muss also gar nicht geschossen werden. Denn selbst der beste Revolverheld muss ja damit rechnen, dass er dummerweise erwischt werden kann.

      Eine Waffe ohne Training zu besitzen, macht sicher wenig Sinn. Judo versucht ja auch keiner, ohne dass er das geübt hat 😉

  2. Ikarus
    Mai 27, 2015 um 9:26 pm

    Waffen sind nicht in Jedermanns Hand gleich tödlich. Jemand, der in ihrem Gebrauch geübt ist, und nicht zögert sie einzusetzen ist immer noch im Vorteil. Nicht jeder ist dazu bereit sie einzusetzen, und alleine das garantiert noch lange keinen Erfolg. Der Einzige, der bei einer solch Anarchokapitalistischen Grundforderung profitiert, das ist der Waffenhersteller und derjenige, der die Särge herstellt und verkauft (Macht korrumpiert = der Einsatz von Waffen wird ausarten). Um die Macht (von oben) zu brechen sind nicht Waffen nötig, das ist eine Finte, das Einzige was nötig ist um die Macht zu brechen ist Einigkeit, und die kann man nicht kaufen oder auf andere materielle Weise erreichen, das geht nur mit Vernunft.

    Es gewinnt nicht immer der Stärkere eine Schlägerei, die Krähen vertreiben den Greifvogel da sie im Rudel ihm immer überlegen sind, nur wenn es keine Einigkeit gibt, dann gewinnt der körperlich stärkere.

  3. Mai 27, 2015 um 9:29 pm

    so in etwa:

  4. Mai 27, 2015 um 10:34 pm

    Silvia Gerda auf Facebook:

    Schwierig ! Einerseits, könnte man jedem Bürger eine Waffe zugestehen, andererseits, muss man sich dann als Bürger jeweils auf die neuesten Modelle „einschießen“ die die evtl. Gegner/ Raubritter/Vernichter gerade auch angeschafft haben.
    Gleiches mit Gleichem und für die Waffenlobby ein gutes Geschäft.
    Vergeltung und Tötung wird zur Rechtfertigung.

    Was würde passieren, wenn alle Waffen weltweit nicht nur verboten, sondern die Herstellung eingestellt würde ( ok, das passiert in den nächsten Jahrhunderten nicht )
    Was wäre wenn (????) Menschen sich austauschen müssten, wäre das der Anfang von etwas Neuem ?

  5. Ernst Duberr
    Mai 28, 2015 um 12:09 am

    Bis zu den Bauernkriegen hieß es in Deutschland : Nur ein bewaffneter Mann ist ein freier Mann . Unter den Nazis wurde das Waffenrecht eingeschränkt . Das freieste Waffenrecht der Welt haben die Schweitzer , und gleichzeitig die niedrigste Kriminalität durch Waffen .Die Engländer haben vor ca. 20 Jahren alle Waffen eingezogen und zerstört . Eigenartigerweise stieg die Mordrate durch illegale Waffen um 12% . .Es ist ein Merkmal von Diktaturen , alle Waffen einzuziehen. Alle Regierungsformen werden kurz über lang kriminell . Echte freiheitliche Menschen werden niemals auf den Besitz von Waffen verzichten . Es ist eine traurige Tatsache ,daß wir immer wieder von PSYCHOPATHEN reagiert werden .Wie sollen wir sie je entfernen können , wenn nicht mit der Waffe in der Hand .Freie Gesellschaften sind immer wehrhaft . Das merke man sich für alle Zeiten . Das amerikanische Bundesgericht hat eindeutig festgestellt , das der Besitz von Waffen ein absolutes GRUNDRECHT der Amerikaner ist . Übrigens sind Automobile statistisch tausendfach gefährlicher als eine Waffe . Jeder Vollidiot darf mit seinem Fahrzeug auf einem ZEBRASTREIFEN 50 Menschen umbringen wenn er will , innerhalb von 10 Sekunden . Selbst ein erfahrener SCHÜTZE könnte dieses „Ergebnis“ nicht annähernd mit einer Automatikwaffe erreichen . Die Menschen sind durch das Fernsehen und die vielen BALLERFILME völlig verblödet worden .Es lebe der freie Waffenbesitz !.

  6. Heinrich Schmitt
    Mai 28, 2015 um 12:27 am

    Auf den Philippinen kann mn in jedem Supermarkt preiswert Waffen kaufen. Es ist auch das Land mit den meisten Massakern unter Journalisten. Die Kids ueben sich in Ballerspielen von frueh bis spaet in den Internet shops. Business is usual ! Amercican way of life . L I F E ????

  7. Gerd Zimmermann
    Mai 28, 2015 um 7:52 am

    Das Land gehört den Raubrittern…..

    Nein, das Land gehört Gott, dem Gesamt bewusst sein des Universums
    Land muss zuerst einmal gedacht werden, bevor es in die Existenz tritt,
    ihr Trittbrettfahrer auf der Bühne des Lebens, sorry.

    Ausser Gott existiert nichts, Gott sei Dank.

    Ihr wuerdet bis zur letzten Kugel morden.
    Geht in den Wald, in die Harmonie , dort werdet ihr keine Waffen finden.

    Einen Bach vielleicht. Wasser erzählt euch die Geschichte des Lebens.
    Ihr seid taub, stumm, nicht sehend.

    Prof. Gerald ist selbst verliebt, ihr auch, unfähig das GANZE zu sehen.

    Ja, selbstverliebt , auch in Waffen. Waffengewalt.
    Was, wenn ich untodbar ? Putze deine Waffe.

    Du kannst nicht weiter denken als ein Stein fliegt.

    Das nennt sich dann : Faszination Mensch

    Mensch schäme dich

  8. X
    Mai 28, 2015 um 8:29 am

    Dominanzverhalten ist notwendig, um sich als Mann oder Frau zu fühlen und dementsprechende Fruchtbarkeit zu erhalten.
    Was entspricht dem Dominanzaspekt der Frau, ihrer wahren Natur und Domäne? Sie kann geistig auf alle Welten zugreifen und so ihre Fruchtbarkeit erhalten, d.h. Geistig männlich und weiblich und durch Integration vereinend sächlich denken und fühlen, dies vermitteln.
    Die Wahl der Mittel (Waffen) ist beliebig.

  9. Mai 28, 2015 um 11:31 am

    Die Bereitschaft, das eigene Leben und das, was notwendig ist, um es zu erhalten, zu verteidigen, gehört zur Überlebensfähigkeit dazu. Diese Bereitschaft zur Wehrhaftigkeit ist Teil des Aggressionsverhaltens. Nicht nur bei den Menschen, sondern bei allen Lebensformen, sogar bei Pflanzen, die Bitterstoffe in ihre Blätter einlagern, um den Gazellen den Appetit zu verderben.

    Die natürlichen Kreisläufe beruhen allesamt auf Stoffwechsel, d.h. nur wer Stoffe (Nahrung) zu sich nimmt und diese Nahrung in die eigene Existenz umwandelt, ist lebendig. Wer leben will, muss also töten. Die Vorstellung, ohne Töten leben zu können, ist falsch. Selbst wer nur Früchte isst, tötet dadurch die Lebensformen, die aus diesen Früchten entstanden wären, so sie nicht im Magen des Essers verschwunden wären. Wer nicht selber tötet, um zu leben, hat das Töten an andere delegiert: an den Metzger, den Bauern, den Fischer oder an Maschinen, die das erledigen. Soviel erst mal zu der Manifestation des Tötenkönnens.

    Wer oder was getötet wird, ist eine Sache der Konditionierung. Die meisten Lebewesen sind darauf konditioniert, die Mitglieder der eigenen Spezies nicht zu töten, sondern sich das Lebensnotwendige von anderen Lebensformen zu holen. Ein paar wenige Lebensformen gibt es, die Mitglieder der eigenen Spezies töten: Menschen, Affen und Ameisen. Oder Löwen, die den Nachwuchs des Rivalen totbeißen. Aber das sind doch die Ausnahmen.

    Von der Aggression unter Individuen muss man die Aggression zwischen Gruppen trennen. Gruppenstreitigkeiten, die man als Vorstufe zum Krieg ansehen kann, gibt es nur bei Menschen, Primaten, Ratten und Ameisen. Von seiner Abstammung her gehört der Mensch also zu den hochaggressiven Geschöpfen. Das hat er durch seine ganze Geschichte hindurch auch immer wieder bewiesen, bis heute.

    Ohne Waffen wären der Aggression natürliche Grenzen gesetzt. Selbst wenn eine Gruppe Affen eine andere Gruppe von der Landkarte radiert, würde das den Gesamt-Bestand der Affen niemals ernsthaft gefährden.

    Der Mensch hat jedoch die Waffen erfunden und sie immer weiter perfektioniert. Wir haben heute Waffen wie Atombomben, mit denen man den Planeten aus seiner Bahn werfen oder für Jahrmillionen verseuchen kann. Neuerdings delegieren wir den Krieg auch an Maschinen wie Drohnen, damit wir uns als Pazifisten beweihräuchern können und uns die Hände nicht schmutzig machen müssen. Wofür der Herr Friedensnobelpreisträger Obama das beste Beispiel ist.

    Dass wir in den letzten 70 Jahren keine großen Kriege angezettelt haben, verdanken wir der Atombombe, deren Einsatz nur Verlierer erzeugt, aber keine Gewinner. Wir verdanken dies auch dem durch die Technik ermöglichten Wohlstand, der uns satt und zufrieden macht. Dass wir in den letzten 70 Jahren keine großen Kriege angezettelt haben, verdanken wir auf jeden Fall nicht unserer wachsenden Friedfertigkeit, wie wir uns das gegenseitig ständig vorheucheln.

    Weil ein Krieg mit den herkömmlichen Waffen, eben Atombomben, nicht zu gewinnen ist, hat er sich verlagert. Er wird heute im Bereich der Wirtschaft und der Finanzen geführt.
    Heute toben die Kämpfe an der Börse und auf dem Aktienmarkt. Hier ist das moderne Schlachtfeld. Und von diesem Schlachtfeld geht die eigentliche Gefahr aus. Denn auf diesem Schlachtfeld wird entschieden, wer morgen noch das Lebensnotwendige zur Verfügung hat und wer nicht.

    Fragt man sich, was herkömmliche Schusswaffen gegen Finanzhaie und Wirtschaftskrieger ausrichten können: nix, würde ich mal sagen. Denn die Finanzhaie und Wirtschaftskrieger verstecken sich heute in und hinter den staatlichen Organisationen und benutzen diese für ihre Zwecke. Aber leider sind der Staat letztendlich doch wir selbst. Es sind Leute wie Du, die in staatlichen Behörden arbeiten, und es sind Leute wie ich, die die staatlichen Behörden mit unseren Steuergeldern unterhalten. Sollen wir also auf uns selber schießen? Ganz schlechte Idee, da sie meinem und Deinem Überleben nicht sehr zuträglich ist :-).

    Wehrhaftigkeit, ja! Aber man muss sich die Wahl der Mittel schon genau überlegen.

    • Mai 28, 2015 um 3:52 pm

      Wenn Du in der Hart IV Mühle bist, hast Du keine Muße. Du hast Dich 100% zur Verfügung zu halten, bekommst laufen Müllangebote, um die Du Dich zu kümmern hast. Spielst Du nicht mit, wirst Du sanktioniert bis runter auf 0 €. Kannste ja mal ausprobieren.
      Dass das mit dem BGE gut funktioniert zeigen uns doch die vielen mit arbeitslosem Einkommen. Die beschäftigen sich auch gerne noch weiter 🙂

      • Mai 28, 2015 um 4:59 pm

        Wenn ich mich recht erinnere, hat hier doch mal ein
        Hartz IV-Empfänger mitdiskutiert. War der nicht jeden Nachmittag draußen in der Natur, Vögel fotografieren und so?

        Mit dem arbeitslosen Einkommen, meinst Du jetzt da diejenigen, die von ihren Mietshäusern, Zinsen, Dividenden leben? Besteht die Beschäftigung von denen nicht darin, anderen ihr Zeug noch gar wegzunehmen? 🙂

  10. luna
    Mai 28, 2015 um 3:45 pm

    „“Ich bin dem Thema Bewaffnung sehr ambivalent eingestellt. Auf der einen Seite bedeutet Bewaffnung das Konzept des Tötenkönnens manifestiert zu haben, auf der anderen Seite können Bewaffnete mit Unbewaffneten nach Belieben herumspringen. Also dann doch besser alle bewaffnen.““

    Hä?

    Ich bin nicht ambivalent eingestellt und würde sagen, alle entwaffnen.

    Ich kann die Diskussion überhaupt nicht nachvollziehen, offenbar wird davon ausgegangen, dass in einer Gesellschaft ohne Waffen noch mehr Sodom und Gomorra herrschen würde, und dass es unabdingbar wäre, sich prophylaktisch zu bewaffnen; auf diese Idee bin ich Zeit meines Lebens noch nicht gekommen…

    Und ich habe jetzt wirklich versucht, mir vorzustellen, wie eine Gesellschaft aussehen würde, in der jeder Mensch mit einer Waffe herumläuft und muss sagen: Es gelingt mir nicht.

    „“Die Menschen haben nur zwei Möglichkeiten, miteinander umzugehen: Vernunft und Gewalt.““

    Falsch, es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Menschlichkeit.

    Und die erfordert weder Vernunft, noch Gewalt und auch keine Moral.

    • Mai 28, 2015 um 5:01 pm

      Ja, alle entwaffnen. Am besten mit Waffengewalt! 🙂

      • der kleine hunger
        Mai 28, 2015 um 5:05 pm

        Mit Deiner Stimme.

        • der kleine hunger
          Mai 28, 2015 um 5:07 pm

          also mit der hier, nicht Deine „Wahlstimme“. lach

      • luna
        Mai 28, 2015 um 5:08 pm

        Nein freiwillig.

        Kann sich hier keiner eine Gesellschaft vorstellen, in der niemand auf die Idee kommt, in irgendeiner Form Gewalt anzuwenden?

        • Mai 28, 2015 um 5:25 pm

          Wie war das noch? 5,4 Millionen registrierte und geschätzte 20 Millionen illegale Schusswaffen in der Bunnsrepublik.

          • luna
            Mai 28, 2015 um 5:33 pm

            @ fingerphilosoph

            Es geht mir jetzt nicht um Fakten (wobei ich 20 Mio richtig krass finde), sondern nur darum, ob es sich rein hypothetisch überhaupt jemand vorstellen kann.

          • der kleine hunger
            Mai 28, 2015 um 5:39 pm

            Hypothetisch kannst Du dir ja nur vorstellen was nicht real ist. Dazu musst Du davon ausgehen das Gesellschaften grundsätzlich Gewalttätig sind. Und das schließe ich schon mal aus.

          • luna
            Mai 28, 2015 um 5:53 pm

            „“Dazu musst Du davon ausgehen das Gesellschaften grundsätzlich Gewalttätig sind. Und das schließe ich schon mal aus.““

            Ja, ich auch, aber hier wird ja ständig davon ausgegangen, dass die Menschen permanent übereinander herfallen. Wie hat Fingerphilosoph oben geschrieben: der Mensch gehört zu den „hochaggressiven Geschöpfen“. Wie kommt man denn zu einer solchen Aussage?

          • Mai 28, 2015 um 6:47 pm

            5,4 Millionen registrierte und geschätzte 20 Millionen Schusswaffen in der BRD: so kommt man zu der Aussage, dass der Mensch zu den hochaggressiven Geschöpfen gehört.

            Kriege im ganzen Nahen Osten, vielen afrikanischen Ländern, in der Ukraine etc.: so kommt man zu der Aussage, dass der Mensch zu den hochaggressiven Geschöpfen gehört.

            Das Vorhandensein von Atombomben: so kommt man zu der Aussage, dass der Mensch zu den hochaggressiven Geschöpfen gehört.

            Eine vom Menschen geschaffene technisch-artifizielle Umwelt mit Verkehrsnetz, landwirtschaftlichen Flächen, Dörfern und Städten, die für ein gewaltiges Artensterben verantwortlich zeichnet: so kommt man zu der Aussage, dass der Mensch zu den hochaggressiven Geschöpfen gehört.

            Abgefackelte Autos, randalierender Mob, mit Schlagstöcken bewaffnete Polizisten, live erlebt: so kommt man zu der Aussage, dass der Mensch zu den hochaggressiven Geschöpfen gehört.

            Nicht zuletzt eine medizinische Tätigkeit, zu der auch das Versorgen von Stich-, Schlag- und absichtlich zugefügten Brandwunden gehörte: so kommt man zu der Aussage, dass der Mensch zu den hochaggressiven Geschöpfen gehört.

          • luna
            Mai 28, 2015 um 7:27 pm

            @ fingerphilosoph

            Nichtsdestotrotz kannst Du nicht einfach alle über einen Kamm scheren.

            Ich bin jedenfalls kein „hochaggressives Geschöpf“, im Gegenteil, mein Aggressionspotential tendiert gegen Null.
            Wie das bei Dir aussieht, musst Du selbst wissen.

          • der kleine hunger
            Mai 28, 2015 um 7:36 pm

            Wäre ein ausführliches Thema…….keine Lust lach

          • Mai 28, 2015 um 7:38 pm

            Wenn Du ausschließt, dass Gesellschaften grundsätzlich gewalttätig sind und damit sagen willst, dass das Aggressionspotential der Menschen gegen Null geht, scherst Du ebenso alle über einen Kamm. Also, was soll’s?

            Wenn Du von Dir auf andere schließt und in andere reininterpretierst, was Du selber bist, nennt man das eine Projektion 🙂

          • der kleine hunger
            Mai 28, 2015 um 7:58 pm

            Da ich das eingebracht habe kurz etwas dazu.

            Zum Grundbegriff „Gesellschaften“

            „Gesellschaft“ bedeutet wörtlich den Inbegriff räumlich vereint lebender oder vorübergehend auf einem Raum vereinter Personen. Das ergibt sich aus der etymologischen Herleitung des Wortes von ahd. sal = Raum, ahd. selida = Wohnung; heute noch erhalten in nhd. „Saal“, skand. sal = Stockwerk; russ. sajelo = Hof, Landsitz. – „Geselle“, ahd. gisellio, ist demnach der „Saalgenoss“

            Was Gesellschaft als allg. Begriff verstanden wird ist gesamtheitlich auf das bezogen was sich als….

            Gesellschaft bezeichnet in der Soziologie und den anthropologischen Wissenschaften allgemein eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde (Akteure) miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial interagieren.

            Soziale Interaktion bezeichnet das wechselseitig aufeinander bezogene Handeln von Akteuren, also das Geschehen zwischen Personen, die aufeinander reagieren, einander beeinflussen und steuern.

            Nun hat das Ursprüngliche nicht´s mit dem gemein.

            Nun gibt es noch sog. Gesellschaftsformen in denen sich wiederrum unterschiedliche Gesellschaften formieren „unter einem Dach“.

            Untereinander trifft dann wiederrum die obige „soziale Interaktion“ zu.

            Nun ist hierbei eben zu beachten das z.B. die Unter“gesellschaften“ in Konkurrenz zueinander stehen und die jeweilige „Interaktion“ IMMER manipulativer Art ist.

            Nun machen sie allerdings derartige Gesellschaften zu Menschen, was definitv falsch ist, allenfalls ist die Bezeichnung Mensch in diesen Gesellschaften schoneinmal voraus gesetzt. D.h. Innerhalb dieser Gesellschaften besteht der Konsens, das sich diejenigen Gesellschaftmitglieder als Mensch bezeichnen. Und das ist definitiv nicht der Fall. Der Homo Sapiens ist in diesen Gesellschaftssystemen organisiert. Und darauf trifft auch ihre Definition zu. Ob diese Mitglieder sich sich nun als Homo Economicus oder dergleichen betiteln ist irrelevant, es handelt sich nicht um MENSCH.

          • luna
            Mai 28, 2015 um 8:02 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Wenn Du ausschließt, dass Gesellschaften grundsätzlich gewalttätig sind und damit sagen willst, dass das Aggressionspotential der Menschen gegen Null geht, scherst Du ebenso alle über einen Kamm.““

            Niemand hat gesagt, dass es keine aggressiven Menschen gibt, natürlich gibt es die, ich bin ja nicht blind.

            Trotzdem heißt das nicht, dass jede Gesellschaft grundsätzlich gewalttätig sein muss.

          • Mai 29, 2015 um 10:40 am

            Wenn ich gesagt habe, dass der Mensch hochaggressiv ist, dann heißt das ja auch nicht, dass JEDER Mensch hochaggressiv ist, sondern dass die Hochaggressiven diejenigen sind, die die Richtung vorgeben resp. die Gesamtheit oder Gesellschaft dominieren, und das tun sie eben aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Aggressivität. Es sind die Aggressiven, die einer Gesellschaft ihren Stempel aufdrücken.

            Wenn weiter oben gesagt wird, dass innerhalb von Gesellschaften die Interaktionen der Untergesellschaften manipulativer Art sind, ist das ebenfalls ein Ausdruck von Aggressivität. Manipulation ist ja nichts anderes als eine mehr oder weniger subtile Form von Aggression.

            Und nochmal: der Ursprung von Aggression rührt daher, dass wir etwas essen müssen, d.h. auf andere Lebensformen zugreifen und sie töten müssen, um selber zu leben. Dass wir im Allgemeinen Essen nicht als aggressiv empfinden, ist eine Konditionierung, die von Vegetariern ja bewusst durchbrochen wird, weil sie sich durch den Verzicht auf Fleisch als weniger aggressiv empfinden als Fleischesser. Wobei ich solche Grenzziehungen zwar willkürlich finde, aber sie geben ja trotzdem einen Einblick in die jeweiligen Konditionierung und die entsprechenden Mechanismen.

            Aggression hat sowohl physisch wie psychisch also im weitesten Sinn mit Einverleibung zu tun.
            Wer sich etwas Nicht-Eigenes einverleibt und es zum Eigenen macht, ist aggressiv. Sich gegen das Einverleiben zu wehren, kann ebenfalls aggressive Formen annehmen.

            Wenn ich von hochaggressiven Menschen rede und die Nicht-Aggressiven unter den Tisch fallen lasse und damit den Eindruck erzeuge, dass JEDER Mensch hochaggressiv ist, kann das durchaus auch als eine subtile Form von Einverleibung verstanden werden, denn tatsächlich kann ja kein Mensch eine Aussage über die Gesamtheit machen, von der er bloß Teil ist. Und ja, diese Manie, Aussagen über die Gesamtheit zu machen ohne genauer zu differenzieren, stößt mir selber bisweilen auch sauer auf.

            Wenn es in einer Gesellschaft aber nun hochaggressive Mitglieder gibt, die der gesamten Gesellschaft ihren Stempel aufdrücken oder die die gesamt Gesellschaft ausbeuten und drangsalieren, ist es meiner Ansicht nach eben schon die Aufgabe der Nicht-Aggressiven, sich nicht ausbeuten und drangsalieren und auch nicht dominieren zu lassen. Es kann auch nicht angehen, dass die Nicht-Aggressiven als Reaktion auf die Aggressiven ein Leben führen, das sie nicht führen wollen, bspw. auf jeden Komfort verzichten und sich einreden, Komfort ist unnötig, bloß damit man ihnen den Komfort nicht wegnehmen kann. Dass der Impuls einer Veränderung von den Aggressiven kommt, ist nicht anzunehmen, denn die haben von ihrer Aggressivität ja Vorteile.
            Und das bedeutet für die Nicht-Aggressiven Wehrhaftigkeit.

            Die Mittel, mit denen man sich wehrt, sollten allerdings schon adäquat sein. Mit einer Schusswaffe kann man sich gegen jemand wehren, der einen konkret umbringen will, man kann sich mit einer Schusswaffe aber nicht gegen Gesetze wehren, die einem vorschreiben, was man zum Leben benötigt und was nicht.

            Ich akzeptiere außerdem die Aggression und Gewalttätigkeit, die im Prozess der Nahrungsaufnahme steckt, als Grundbedingung des Lebens. Aggression hat für mich zudem durchaus auch eine positive Seite, denn Aggression ist auch die Energie, um Hindernisse zu überwinden oder ein Ziel beharrlich zu verfolgen.

            Meine weiße Weste hat also durchaus Flecken.
            Wobei ich nichts gegen solche Flecken habe. 🙂

          • der kleine hunger
            Mai 29, 2015 um 7:51 pm

            „“Meine weiße Weste hat also durchaus Flecken.
            Wobei ich nichts gegen solche Flecken habe.““

            Aggression als solche von der man Flecken bekommt, scheint doch dann wohl eher aus der Ecke Frustration herzurühren.

            Was sie da durcheinander mischen ist wieder etwas völlig anderes.

            Und was Aggression mit Fleischkonsum zu tun hat, das dürfen sie gerne für sich klären. Mich hat noch kein halbes Hendl aggressiv gemacht lach auch keine Gockl.

          • der kleine hunger
            Mai 29, 2015 um 7:57 pm

            P.S. Fleisch als solches ist allerdings hochwertiger als diejenigen die es verzehren, daher weht der Wind und bzgl. „Vergetarier“ etc.
            gerade ja bei den Weibchen so eine Art „ich rette die Welt“, ja sorry ohne Fleisch gäbe es euch längst nicht mehr, ihr wert längst eingegangen, eure hauseigenen Proteine sind nämlich eine Katastrophe und mit pflanzlichen Proteinen wird dat nicht´s, weil ihr Fleischfresser seit !! Da müsste schon der ganze Unterbau weg um da überhaupt entwicklungstechnisch was hinzubekommen, ihr seit so konsipiert, mehr ist da nicht.

          • der kleine hunger
            Mai 29, 2015 um 8:17 pm

            nur mal so viel, keine lust

            Zentrale Begriffe in diesem Feld sind „Aggression“, „Aggressivität“ und Gewalt. Bei der Suche nach brauchbaren Definitionen erscheint es zweckmäßig, sich auf jene Autoren zu stützen, die als erste entsprechende Überlegungen angestellt haben und denen es gelungen ist, die Aggressionsforschung auf ein hohes Niveau zu heben: Dollard et al. (1939) definierten Aggression „als eine Handlung, deren Zielreaktion die Verletzung eines Organismus (oder Organismus-Ersatzes) ist“. Zufällige Verletzungen scheiden aus, da sie nicht als Zielreaktionen gelten;

            Phantasien können hingegen Aggressionen sein.

            Diese Umschreibung läßt sich weiter ausdifferenzieren: Man kann ein Verhalten als Aggression einstufen, wenn ein „gegen einen Organismus oder ein Organismussurrogat gerichtetes Austeilen schädigender Reize“ erkennbar ist. („Schädigen“ meint beschädigen, verletzen, zerstören und vernichten, Schmerzen zufügen, ärgern, stören, beleidigen etc.). Eine Aggression kann offen (körperlich, verbal) oder verdeckt (phantasiert), sie kann positiv (von der Kultur gebilligt) oder negativ (mißbilligt) sein (Selg et al., 1997).

            weiter

            http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/aggression/337

          • der kleine hunger
            Mai 30, 2015 um 2:43 pm

            Ergänzend.

            Nicht das noch eine behauptet, sie produziere „Frischzellen“ lach

            Frauen bilden während der Geschlechtsreife keine Eizellen.

            Sämtliche Eizellen werden schon vor der Geburt erzeugt und erreichen im 5. Fetalmonat ein Maximum von sechs Millionen Stück. Danach nimmt ihre Anzahl drastisch ab – bei der Geburt sind noch 40 000 bis 50 000 Eizellen vorhanden und bis zu Beginn der Geschlechtsreife noch etwa 20 000. Wenn man davon ausgeht, dass zwischen dem 15. und 50. Lebensjahr einer Frau 12 bis 13 Ovulationen pro Jahr stattfinden, erreichen nur 500 ihr Ziel – die Sprungreife.
            http://www.spektrum.de/quiz/wie-viele-eizellen-produziert-eine-frau-waehrend-der-gesamten-zeit-der-geschlechtsreife/582470

            gilt für das Männchen genauso, man schaue sich nur die Spermienqualitäten an lach

            http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/sperma/spermienqualitaet-nimmt-ab-weltweit-spanische-studie-28203982.bild.html

        • der kleine hunger
          Mai 28, 2015 um 6:15 pm

          Die Tomaten sind schuld, ich hab es gewusst.

          Tomaten machen hoch aggressiv

          „Highly aggression driving, pathogenic genes in tomatoes contain several basic amino acids at their hemagglutinin cleavage sites, and these are recognized by ubiquitous proteases found in many tissues throughout the body. Such genes cause rapid and often severe or fatal aggression attacks in chickens and dogs, and infective gene particles can be isolated from many tissues. Although even high doses of the aggression tomato gene ‚ATG‘ wouldn’t typically cause death within a few days in an individual animal, it may take up to two weeks to become aware of an outbreak at a large number of animals after a single introduction. If the detection rule is 50 aggressive animals on two consecutive days in a 10.000 population (current danish monitoring rule for notification), it was estimated that 12 days would elapse following introduction of one aggressive animal before an ATG outbreak was recognized.“

          http://www.sueddeutsche.de/wissen/sensationelle-forschungsergebnisse-jetzt-zeigt-sich-wozu-unsere-spezies-faehig-ist-1.1322991-2

    • der kleine hunger
      Mai 28, 2015 um 5:11 pm

      @Luna,

      dieser Diskurs läuft schon „seit Anbeginn“. Was bitte ist „Menschlichkeit“ (nicht als Fragestellung meinerseits auffassen, danke)

      • luna
        Mai 28, 2015 um 5:20 pm

        @ Kleiner Hunger

        Wusste ich doch, dass Du zu dem Begriff „Menschlichkeit“ was sagen würdest… 😉

        Ich weiß, der Begriff ist schwierig, ich wollte ihn eigentlich auch nicht verwenden, mir ist nur kein anderer eingefallen.

        • der kleine hunger
          Mai 28, 2015 um 5:36 pm

          Ich sag doch garnicht´s, die Frage stellt sich einfach nicht. Jeder ist für sich genommen sein eigenes Produkt. Gesellschaften sind lediglich der Bezugsrahmen innerhalb dessen sich der Einzelne für wahr nimmt. Wenn der Einzelne sich lediglich ÜBER die Gesellschaft wahr nimmt, dann ist er falsch. (ja wieder einmal) er ist NICHT. Das darf nun ein JEDER für sich entscheiden. Bin ich oder bin ich nicht. lach

          • luna
            Mai 28, 2015 um 5:59 pm

            @ Kleiner Hunger

            „“Jeder ist für sich genommen sein eigenes Produkt. Gesellschaften sind lediglich der Bezugsrahmen innerhalb dessen sich der Einzelne für wahr nimmt. Wenn der Einzelne sich lediglich ÜBER die Gesellschaft wahr nimmt, dann ist er falsch. (ja wieder einmal) er ist NICHT.““

            Sehe ich auch so.

  11. Gerd Zimmermann
    Mai 28, 2015 um 6:37 pm

    1990 zogen die Russen aus Ostdeutschland ab.
    Seitdem habe ich zwei SS20 im Keller.

    Aber die sind sächlich, eher nicht väterlich, also Gottväterlich gleich.
    Eher so wie Maria, unbefleckte Empfängnis.
    Ich habe in der Buchhandlung am Eck H. Hesse, Das Glasperlenspiel
    bestellt, ich weiss nicht warum.

    Ob es da um Waffen geht ?

    Aber bestimmt um Bewusstsein, weil DAS Bewusstsein auch sächlich ist

    Gruss Gerd

  12. Gerd Zimmermann
    Mai 28, 2015 um 8:48 pm

    Ich vermisse die Streifzüge durch den Ring.
    Also, wenn der Ring sich schließt.
    In der Natur gibt es kein Rad. Warum wohl , lässt sich Phi, aeh Pi nicht
    berechnen ? Damit keiner das Datum kennt.
    Nur mal so quer gedacht hier im Forum, bevor das Denken hier abgeschafft wird.

    Der EINE hat schon Recht, nicht WARUM, sondern WOFUER findet der kosmische
    Lernprozess statt.
    Mit dem Kosmos, dem GANZEN, habt ihr nichts gemein, eher mit 7,62 mm.
    Tellerrand, Tellerrand dir sind andere Welten vollkommen unbekannt.

    Wir erkennen hier im Blog nicht einmal die Dualität der Welt an.

    Betonkoepfe vom feinsten. Waffenschmiede eben. Schwerter zu Pflugscharen.
    Solange ich Atomwaffen habe wie der Solarplexus.

    Impfen gegen Krebs, bald per Handy möglich.

    Dank Wissenschaft und Fortschritt.

    Ein neues Herz, 3 D Drucker kaufen, kein Problem.

    Ich Kauf mir was, nein ich sauf mir was.

    5000 Leute mit einem Leib Brot zu sättigen, bisste noch fern, gell.
    Wasser zu Wein ist dir fern, gern.

    Was aber, wenn wirklich ALLES EINS ist ?
    Wenn Das GANZE tatsächlich existiert.

    Ich labere nicht,

    was, wenn ein GESAMTBEWUSSTSEIN

    existiert ?

    Keine Angst.

    Das Gesamtbewusstsein existiert.

    Es ist DEINE Wahrnehmung.
    Ohne Wahrnehmung kein Universum.

    Gell Dr., sorry, virtueller Dr.

    Grüße Gerd

    • Ikarus
      Mai 28, 2015 um 10:28 pm

      Pi lässt sich sehr wohl berechnen, Du gibst ja nur Unsinn von Dir.

  13. Ikarus
    Mai 28, 2015 um 10:12 pm

    Wir sind halt nicht nur eine Menschenart, in Wahrheit entdecken wir gerade erst, dass wir eine Mischung aus vielen Menschenarten sind, manche Arten sind ursprünglicher, nicht dazu in der Lage mit Vernunft zu handeln, und andere sind neueren Ursprungs die sich dann später mit den Urarten vermischt haben. Das ist meine Theorie und sie wird immer wahrscheinlicher, wenn man sich die Forschungsergebnisse der letzten Monate mal betrachtet. Genetisch sind manche Menschen daher mehr oder weniger von der einen Menschenart oder von der Anderen gesteuert. Deshalb wird es uns auch niemals gelingen diese Welt zu retten, weil wir keine harmonische Spezies sind.

  14. Bruno
    Mai 29, 2015 um 12:22 am

    @ der kleine hunger…

    Yvonne das hast du noch nicht begriffen, oder ? -Jedem das Seine- du zwingst gerne -Jedem das Deine- auf, und will mancher nicht so kriegt er noch eines von dir drauf. Es fällt dir offenbar auch sehr schwer andere ihren eigenen Weg gehen zu lassen, ohne ständig in deren Weg hinein zu fassen dadurch entsteht dann hassen…

    Möchte gerne zu bedenken geben das Martin auf deiner Seite Psiknowledge… bei deinem eisernen Regiment dort nicht betreiben hätte können was du auf seiner Seite betreibst. Demut wird dir wohl nicht viel sagen ob man ohne den Eintritt in das Himmelreich darf wagen ?

    Alte Volksweisheit: Spitze… Nase, spitzes… Kinn da steckt der Teufel mittendrin.

    Es ist wahr manche Menschen sind wirklich dämonisch… besetzt im Unterbewusstsein ohne Wissen darüber.

    • luna
      Mai 29, 2015 um 2:34 pm

      Yvonne? Psiknowledge? Dämonisch?

      Was geht denn jetzt wieder…? kopfschüttel

      • der kleine hunger
        Mai 29, 2015 um 7:38 pm

        Ach hallo Brüno,

        ne Du Yvonne ist irgendwie eine andere Baustelle, musst mal Deine Haare in den Wind halten. Der Name würde Dir allerdings gut stehen. Brüno klingt auch zu Männlich lach

  15. Gerd Zimmermann
    Mai 30, 2015 um 6:25 pm

    Ach Bruno, ich finde den grossen Hunger gar nicht so schlecht.
    isst wenigstens auf, was auf den Tisch kommt.I

    Ikarus, alles unterliegt einem Zyklus, auch das Universum.
    Ein Universum kommt, ein Universum geht um dann Augenblicklich
    wieder zu erscheinen. Dies ist notwendig, da Wissen begrenzt ist.

    Die Wandelbarkeit von Materie ist jedoch nahezu unbegrenzt.

    Steht Phi als Methaper für Gott, so seht Pi als Methaper für den
    Kreis des Leben. Pi kann man nicht berechnen, da man sonst wusste,
    wann der Kreis sich schließt, also das Datum für das neue Universum
    währe bekannt.

    Ich habe lange nachgedacht, warum der Mensch ein Lebe-WESEN
    ist. Solange, bis mir das WESENtliche eingefallen ist.

    Durch solche Kleinigkeiten werden sich ganze Weltbilder aendern.

    Noch mag ich etwas skurril wirken, kein Problem, alle werden nach
    Hause finden, ein Haus gebaut so mit ohne Materie, wie das Haus
    des Lebens, ausführlich auf Gold-DNA beschrieben.
    Streckenweise sogar mit Bedienungsanleitung.

    Gruss Gerd

  16. der kleine hunger
    Mai 30, 2015 um 6:31 pm

    Tja Gerda, mal schaun wie Du Körperlos in Deinem Bewusstsein, Dir allein ausgeliefert zurechtkommst. Viel Spaß bis in alle Ewigkeit *lach

    • der kleine hunger
      Mai 30, 2015 um 6:33 pm

      Ach hier eine kleine bildliche Untermalung

      Dein neues Zuhause

  17. Gerd Zimmermann
    Mai 30, 2015 um 8:48 pm

    Du vergisst eine Kleinigkeit, kleiner Hunger.

    Im Universum gibt es nichts getrenntes, da die Allem
    zugrunde liegende Energie nicht trennbar ist.

    Der Grund warum das Universum beim Leben zu Gast ist
    und nicht das Leben im Universum.

    Nichts ist so wie es scheint, die Realität ist ein Abbild.

    Der Mensch verfügt ohne Technologie über Fähigkeiten welche
    uns (noch) wie aus 1001 Nacht anmuten. Z.B. ohne Wurmlöcher
    und schwarze Energie in zigfacher Lichtgeschwindigkeit das Universum
    durcheilen, ohne sich dabei von der Stelle zu rühren, weil jede Reise, jede,
    dort endet, wo sie begann.

    Die Naturgesetze besitzen keinerlei Gueltigkeit , auch nicht die
    künstliche Schwerkraft.

    http://www.rudiberner.de

    Lass dich über raschen, wenn du Rudi Carell wieder triffst.
    Ein Universum besitzt keinen Notausgang, ich habe sie zweimal gezählt.

    Gruss Gerd

    • der kleine hunger
      Mai 30, 2015 um 10:23 pm

      Deine Schlammschlacht kannst alleine führen lach, geh zum Universum und beschwer Dich dort über Deine Körperlosigkeit, einen neuen bekommst jedenfalls nicht.

  18. Mai 31, 2015 um 8:09 am

    http://www.magistrix.de/lyrics/Knorkator/Wir-Werden-Alle-Sterben-150250.html

    Wer Vermögen besitzt sollte es souverän einsetzen, wer Macht über Menschen besitzt sollte darauf verzichten!

    Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag, das ist Gerechtigkeit und bedeutet das Ende des Krieges und der Politik.

    Die ganze Erde gehört zu jedem und damit keinem.

    Die Vorteile der Arbeitsteilung gebühren allen, nicht nur demjenigen der sein Kapital verteidigen kann.

    Wie? – Eckpunkte dafür:

    Eine staatliche Währung, die in ausreichender Menge bereitgestellt wird um das allgemeine Preisniveau zu halten.

    Bargeld mit Verfallsdatum, nicht als Schuldschein ausgegeben sondern als gesetzliches Zahlungsmittel.

    Bodenpacht und Rohstoffertrag vollständig als Einkommen an Mütter verteilen.

    http://www.swupload.com/data/Band_04.pdf

  19. Gerd Zimmermann
    Mai 31, 2015 um 8:29 am

    Das ist keine Schlammschlacht, es ist unbezahlbares Wissen,
    welches an keiner Universität gelehrt wird, ein wahres Geschenk
    dieses Geheimnis.

    Ich weiss das mich kaum ein Mensch versteht, da ich mir
    vollkommene Materielosigkeit vorstellen kann.

    Du auch, schau, Du warst noch nie mit deiner Außenwelt
    in Kontakt (materiell) es geschieht immer auf elektromagnetischen
    Wege, im voll elektromagnetischen Universum.

    Dem Mainstream, also der Wissenschaft ist bis heute unbekannt
    was Elektromagnetismus ist, ja irgend eine Kraft von den vier
    Hauptkraeften.
    Das sie es hier mit dem größten „Quantencomputer“ ohne
    Hardware zu tun haben, der Allem zugrunde liegenden Energie
    ist für die Denkeliten zu quergedacht .

    Die Welt, der Kosmos gehört dem Gesamtbewusstsein und
    niemals einer NWO.

    Nun kleiner Hunger, ich bin körperlos, mein Körper ist nur scheinbar,
    mein Körper ist real aber niemals wirklich. Mein Körper ist das
    Spiegelbild der Idee Mensch. Die Idee vom Universum ist die
    Wirklichkeit, die Ursache. Das verkörperte Bild vom Universum
    ist die Wirkung, die Realität.

    Der universelle Baustoff der Materie ist universeller Elektromagnetismus.
    Die Schwingung macht Eisen, Gold(DNA) oder Luft., der Quantenmechanik
    seit über 120 Jahren bekannt.
    Dornröschen schlief wie lange, Zeitgeist, Zeit zu erwachen und die
    Maske der Angst abzunehmen, ansonsten bist du nackt, dies sehen
    aber nur Kinder und ich, wenn ich besoffen bin, ja, ja, die Wahrheit,

    ist härter als Stein, härter als Diamant und härter als das Innere
    eines Neutronensterns.

    Es ist die Angst das Ego zu verlieren. Das Ego abzugeben bedeutet aber
    auch vollkommen ohne Verantwortung zu leben.
    Ein Traumzustand sozusagen.

    Poetischer kann ich nicht.
    Goethe ist besser, der Osterspaziergang kann auch als Ende der
    Eisenzeit interpretiert werden:

    Vom Eisen befreit sind Sturm und lächeln, durch der Neuen Zeit holden
    Blick, erwartet uns ein neues Universumsglueck.

    Lange vergessen die Zeit als hier im Blog über Schmetterlinge
    gesprochen wurde.
    Ich nenne es Rückfall, Waffen zu streicheln, anstatt Kinder.

    Gruss Gerd

    • der kleine hunger
      Mai 31, 2015 um 8:39 am

      Gerd a, spiegelbild ist das was du im spiegel siehst und das ist sicher nicht das spiegelbild der Idee Mensch lach

  20. Gerd Zimmermann
    Mai 31, 2015 um 8:27 pm

    Du, taeusche dich nicht, mit Spiegeln lässt sich Unendlichkeit generieren.
    Wie viele Kerzen siehst Du in einem voll er spiegelten Raum, wenn nur eine
    in der Mitte steht ?

    Illusion, Realitet , Wirklichkeit ? Im Spiegelraum folgst Du dem Spiegelbild.
    Du kannst Original und Kopie nicht unterscheiden.
    Einzig der Blick hinter den Spiegel kann dich befreien.

    Reize, na gut, einer reagiert gereizt, ein anderer begeistert.
    Licht findet Licht.
    Aber vorher muss man über die Katze fallen, um das
    Aufstehen zu ueben, sozusagen.

    Gruss Gerd

  21. Fluß
  22. Fluß
    Juli 21, 2016 um 10:53 am

    Von Gerd:

    “ Poetischer kann ich nicht.
    Goethe ist besser, der Osterspaziergang kann auch als Ende der
    Eisenzeit interpretiert werden:

    Vom Eisen befreit sind Sturm und lächeln, durch der Neuen Zeit holden
    Blick, erwartet uns ein neues Universumsglueck.

    Lange vergessen die Zeit als hier im Blog über Schmetterlinge
    gesprochen wurde.
    Ich nenne es Rückfall, Waffen zu streicheln, anstatt Kinder.“

    Wir sind im Wassermann-ZA

    http://www.spektrum.de/pdf/spektrum-kompakt-wasser/1414401

  1. Mai 27, 2015 um 9:10 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: