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Ist unser Denker das Problem?

Ich möchte einen Text nochmals zur Diskussion stellen, den einer der Kommentatoren hier hinterlassen hat:

IST UNSER DENKER DAS PROBLEM?

Gesetze und Moral kommen dann, wenn keine Liebe da ist. Deshalb gibt es die Zehn Gebote, das Grundgesetz und das moralische Selbstverständnis unserer Gesellschaft. Es sind vom Denken ergriffene Maßnahmen, um ein Desaster zu verhindern.

Das Denken hat die Nicht-Liebe erfunden, die Lüge, die Gewalt, die Gier. Ihm ist ein Dasein fremd, in dem es nur Wahrheit gibt, Liebe und Mitgefühl. Aber da Sie dem Denken verpflichtet sind, erzogen und konditioniert durch eine dem Denken unterworfene Gesellschaft, setzen Sie dieses Instrument ein, um das Schlimmste zu verhindern und erstellen Regeln. Die Liebe lässt sich aber nicht regeln oder herstellen. Wenn Ihr Bewusstsein sich nicht radikal ändert und sich dem Tieferen in Ihnen ergibt, wird es nie wissen, was Liebe ist.

Abhängigkeit, Besitzdenken und Eifersucht prägen die meisten Beziehungen und sind nicht Liebe. Das gegenseitige Gewähren von angenehmen Empfindungen und die Vermittlung des Gefühls von Geborgenheit haben nichts mit Liebe zu tun. Wer in Beziehung ist, um geliebt zu werden, um der Einsamkeit auszuweichen oder weil er das Alleinestehen nicht schafft, liebt nicht.

Schon als Kinder werden dazu gebracht, die Welt über das Denken wahrzunehmen, zu verstehen und zu interpretieren. Der Wert des sinnlichen Erlebens spielt eine untergeordnete Rolle. Und um die negativen Auswirkungen dieser Konditionierung im Zaum zu halten, werden sie erzogen und die Regeln der Gesellschaft und des Zusammenlebens beigebracht, deren Nichtbefolgung unter Strafe stehen. Das nennt man dann Zivilisiertheit, ein auf vernünftiger Einsicht beruhendes Verhalten.
Das auf dem Vorrang des Denkens beruhende Weltbild kann sich eine friedliche Welt ohne Gesetze und Strafen nicht vorstellen. Kriege, Ausbeutung, Gewalt, alles Leid entstehen dadurch.

Wer einen anderen Menschen fühlt, kann ihm nichts zu Leide tun. Diese Haltung liegt nicht nur den kriegerischen Auseinandersetzungen zugrunde, sondern ist in allen politischen, gesellschaftlichen Diskussionen zu sehen.

Diese “Menschheit” hat kein Überleben.“

  1. Mai 17, 2015 um 10:20 am

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:

    Das Denken ist eine Fähigkeit, welche vieler Art genutzt wird. Viele Menschen denken nur an ihre Vorteile. Aber es gibt auch Menschen, welche mit Liebe und Verstand denken. Wenn es keine Menschen gäbe, welche nagativ denken und handeln würden, hätten wir eine friedliche Welt! Denken wir an die Zukunft und denken wir positiv, dann wird diese Welt auch besser werden!

    • tulacelinastonebridge
      Mai 17, 2015 um 11:48 am

      Guten Morgen……Im Gegensatz zu dem Artikel ist ihr Kommentar in die liebevolle Denkrichtung ausgerichtet. 🙂

  2. tulacelinastonebridge
    Mai 17, 2015 um 11:54 am

    Die zehn Gebote wurde vor zweitausend Jahren durch ein anderes Gebot abgelöst, der alten Bund wurde aufgelöst, das wird immer wieder vergessen 🙄 obwohl 2000 Jahre doch sehr viel Zeit zum Umdenken sind.

    Das sinnliche Empfinden verlangt ein ganzes Leben lang, gesehen und gelebt zu werden, es ist stärker als das Denken und lässt sich nicht „wegdenken“. 😉

  3. der kleine hunger
    Mai 17, 2015 um 12:05 pm

    Altes Weibchen auf einem Entwicklungsstand eines 5jährigen, das meint wenn es ein paar Bücher gefressen hat, hätte es Wissen. zitiert von „sinnlichen Empfinden“ und ist nichteinmal fähig sich zu empfinden, deshalb erzählt es ja ständig davon. Ein Schadprogramm welches meint, „Prinzessin auf der Erbse“ zu sein.

  4. der kleine hunger
    Mai 17, 2015 um 12:41 pm

    Hier du faules Ei, warst doch so ein fleissiges Zitiermädchen, und was hast daraus gelernt, nicht´s. Das ganze Gegenteil, der Versuch noch andere mit reinzureissen in Deine Höhlengrube.

    „Sobald du verstanden hast, dass der Mensch als FREIHEIT geboren ist, öffnen sich dir alle Dimensionen des Wachstums. Dann liegt es an dir, was aus dir wird und was nicht. Es wird deine eigene Schöpfung sein. Dann wird das Leben zu einem Abenteuer – nicht zu einem festgelegten Programm, sondern zu einer Forschungsreise, einer Entdeckungsfahrt. Die Wahrheit ist dir nicht schon mitgegeben, du musst sie erst erschaffen. In gewisser Weise erschaffst du dich in jedem Augenblick selbst. Wenn du die Schicksalstheorie akzeptierst, ist auch das ein Entscheidungsakt über dein leben. Wenn du den Fatalismus akzeptierst, wählst du das Leben eines Sklaven – aber es ist deine Wahl! Natürlich haben die Menschen Angst davor, frei zu sein, denn Freiheit bedeutet Risiko. Man weiß nie, was man tun soll, wohin man gehen wird. Wenn du kein vorgefertigtes Produkt bist, liegt die ganze Verantwortung bei dir. Du kannst niemandem die Verantwortung in die Schuhe schieben. Letztlich stehst du völlig eigenverantwortlich im Leben. Was immer du bist, wer immer du bist, du kannst dich der Verantwortung nicht entziehen, kannst ihr nicht entgehen. Davor hast du Angst.”

    Osho

  5. tulacelinastonebridge
    Mai 17, 2015 um 1:08 pm

    @Gold, du glaubst das Alles in mir zu sehen ?????

    @Luna, was war nochmal der Unterschied zwischen Gold und den Anderen???

    • luna
      Mai 17, 2015 um 2:23 pm

      @ Tula

      „“@Gold, du glaubst das Alles in mir zu sehen ?????
      @Luna, was war nochmal der Unterschied zwischen Gold und den Anderen???““

      Ich sag’s mal vorsichtig, das was Gold sieht, ist meistens nicht ganz verkehrt und ich sehe in vielen Fällen dasselbe (in Deinem jetzt zwar weniger, aber an Deiner Stelle würde ich evtl. mal darüber nachdenken, wieso er das sieht, was er sieht).

      Das ist der Unterschied zu allen Anderen.

      • tulacelinastonebridge
        Mai 17, 2015 um 2:32 pm

        🙂 Luna, ja und wieso siehst du da so, wie du es in diesem Fall siehst????

        Ich seh da keinen Unterschied, außer in deinen Vorlieben.

        Probiers mal ganz neutral zu sehen.

        • luna
          Mai 17, 2015 um 2:42 pm

          @ Tula

          Ich bin völlig neutral, sonst hätte ich wohl kaum geschrieben, dass ich das in Deinem Fall etwas anders sehe als er.

          Aber in diesem Punkt kommen wir eh auf keinen gemeinsamen Nenner, belassen wir’s dabei… 😉

          • tulacelinastonebridge
            Mai 17, 2015 um 2:49 pm

            Luna, der einzige Unterschied ist, das DU einen Unterschied machst.

            P.S. Falls es in meinen Fall etwas anderes ist, so ist Gold dann sowieso unauthentisch und ich denke das würdest du erkennen.

            „belassen wir’s dabei…“ 🙂 klar, machen wir.

          • luna
            Mai 17, 2015 um 3:04 pm

            @ Tula

            Dass wir nicht immer derselben Meinung sind, macht ihn doch nicht gleich unauthentisch; Du hast einfach eine andere Wahrnehmung von ihm als ich, ist ja auch nicht weiter schlimm.

          • tulacelinastonebridge
            Mai 17, 2015 um 6:27 pm

            Nein Luna, du hast die Aufmerksamkeit noch immer auf Gold, es geht ja nicht um ihn, er ist nur Statist…….du musst die Aufmerksamkeit auf dich lenken und den Zusammenhang zu Luce und Mecom…….falls das noch interessiert. 😉 So war´s 🙂

          • der kleine hunger
            Mai 17, 2015 um 6:57 pm

            Statist lach bist Du beim Film @Pechmarie alias Tula-celine-stonebridge

            Allenfalls Freischaffend, bin ja nicht beim Film, eben.

            @Tula,

            als Freischaffender kann ich Dir sagen, Du bist nicht allein, von Deiner Sorte gibt es aber und aber Millionen (stell dir vor) und alle wollen „Cinderella“ sein. Nur sind sie nur mutierte Affenweibchen, ob es ihnen nun paßt oder nicht, auch ein Kleidchen macht da nichts anderes draus und Schühchen.
            Also bette Dich einfach ein und sprich Dein Stoßgebet, hört eh keiner aber wenigstens bekommst davon vielleicht etwas Gefühlähnliches.

            In diesem Sinn, schlafen sie gut. Weist ja, der Schlaf ist der kleine Bruder vom Tod.

    • der kleine hunger
      Mai 17, 2015 um 3:19 pm

      Was ich in Dir sehe ist Fäulnis, wolltest doch jetzt GENAU wissen, und das DU ist allgemein, also nimm es nicht persönlich, denn Du hast nicht´s was persönlich IST, allenfalls Deine persönlichen Utensilien, Dein Schatz lach

  6. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2015 um 1:33 pm

    unser Denker kann nicht das Problem sein
    der denkt uns schon immer

    wir wollen nicht
    UPS
    gedacht werden
    wegen des EGO

    ich lasse mich aber gerne denken
    noch gerner denke ich mich

    selbst

    hohe Schule
    eben

    euer Gerd

  7. X
    Mai 17, 2015 um 1:46 pm

    Ein beschreibendes Bild

    Backe einen Kastenkuchen mit mehreren Schichten. Schneide ihn auf. Stelle ihn hochkant auf.
    Einige Stücke sind verdreht oder auch umgedreht. Die deutsche Sprache ist sehr abstraktionsreich, die Lage vieler Krümel kann bestimmt werden.

    Deinen Turm geraderücken, in die Form zurückbringen kannst du nur, wenn du die Orginalschicht, die Vorlage für Blaupausen kennst. Wenn du weißt, wie sich etwas anfühlt, wie es riecht, wie es schmeckt, dann erkennst du, welche Dinge den gleichen natürlichen Ursprung haben. Der Rest ist Handwerkskunst.

  8. X
    Mai 17, 2015 um 3:41 pm

    Natürlich ist denken linear. Der Mensch ist nicht direkt multitaskingfähig. Das scheint evtl mal so, da es immer auf den Bezug und die Verknüpfung ankommt. Hohe Intelligenz wird schon immer durch Abstraktionsvermögen gemessen. Ob dies grundsätzlich der Intelligenz anderer dient, ist eine andere Frage.

    • der kleine hunger
      Mai 17, 2015 um 4:02 pm

      Was nun Intelligenz mit denken zu tun hat, das vermitteln sie sich mal selbst. Und falls sie meinen Mensch denkt, dann irren sie. Das was sie als Mensch bezeichnen ist nicht Mensch und auch keine Vorstufe dessen. Menschheit bezeichnet sich als menschliche Spezies, was sie an sich schon mal nicht ist. Also hören sie auf sich Mensch zu nennen.

      • Mai 17, 2015 um 4:27 pm

        Nun aber mal her, Frau Geheimsniskrämer: was ist es dann?

        • der kleine hunger
          Mai 17, 2015 um 4:42 pm

          lateinisch species = äußere Erscheinung; Vorstellung, Begriff; Art; Eigenheit, zu: specere = (hin-, an)sehen

          Das Geheimnis sind sie Martin, nicht der Krämer um´s Eck.

          Wenn sie sich unbedingt klassifizieren wollen, dann wird dies einen Grund haben. Nur ist Masse nicht gleich Klasse und Klassenunterschiede brauchen wieder diejenigen die der Masse entsprechen. Klasse gell.

          Und bzgl. ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung nur soviel dazu. Streiten sie sich mit dererlei Denkern 😉

          http://www.focus.de/wissen/mensch/anthropologie/tid-34168/nur-eine-urmenschen-art-muss-die-menschheitsgeschichte-umgeschrieben-werden-warum-es-wahrscheinlich-nur-eine-urmenschenart-gab_aid_1132659.html

          Nur soviel noch

          Art lässt sich nicht falsifizieren, falls sie einer Art entsprechen, dann erklären sie diese mal. Vermutlich wird das so enden.
          „Pünktchen, Pünktchen, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht“

          „In der Literatur gibt es heute 23 Wege, eine Art zu definieren, ein Genetiker z.B. definiert sie anders als ein Paläontologe“. (Hublin)

          oder auch so, sie erkennen sich sicherlich, auch ohne Butter lach

          • Mai 17, 2015 um 7:40 pm

            Soll heißen, dass die Schublade Mensch immer eine andere ist, je nach Perspektive?

            Macht dann aber eine Kommunikation untereinander noch irgendeinen Sinn, zumindest via Begrifflichkeiten?

          • der kleine hunger
            Mai 17, 2015 um 10:03 pm

            Das kommt auf ihren Zustand an

            Mehrheitlich funktioniert Kommunikation lediglich nach dem Prinzip „Black Box“.

            „Die philosophische Theorie des Radikalen Konstruktivismus postuliert, dass die Menschen miteinander agieren, als sei das jeweilige Gegenüber eine Black Box, da man deren Innenleben nicht kenne und nur von den nach außen abgegebenen Signalen auf das Innenleben rückschließen könne. Die Signalabfrage nennt sich hier Kommunikation.“
            http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Box_%28Psychologie%29

            oder auch Ping Pong und das spiel ich dann lieber an der Platte als das ich mit stetig „die alte Leier“ immer und immer wieder anhöre.

            Kongnitiv betrachtet treffen hier Welten aufeinander und ich sage ihnen, hüten sie sich vor zuviel „Intellektuellen“, denn da genau treffen sie auf eine Vielzahl von destruktiven (im eigenen Wahn befindlichen) „Abgreifern“.
            Ich sag nur „Folie a deux“.

            Beschränken sie sich bei solchen Gesprächen auf sachliche Punkte und vermeiden sie emotionale oder persönliche Vermischungen (das gilt auch umgkehrt). Sie werden dann sehr schnell merken „wohin der Hase läuft“.

  9. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2015 um 4:14 pm

    ein Herz kann man nicht verschenken.

    ein Herz ist das Selbst

    eine Leihgabe

  10. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2015 um 4:50 pm

    Dr. Martin

    icch mag diich
    ich habe keinenen zwei Titel wegen der drei viertel

  11. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2015 um 5:06 pm

    Lieber Martin

    wir kämpfen nicht.
    Ich kämpfe nur gegen Weicheier

    oder ganz, ganz starke
    Daranis

    Gerd

    • der kleine hunger
      Mai 17, 2015 um 5:19 pm

      Neues PC-Rollenspiel @Gerd, das kommt davon lach

      World of Gothic, sehr virtuell, nur eben AUS dem PC, sie sind nicht drin 😉

  12. Gerd Zimmermann
    Mai 17, 2015 um 6:03 pm

    Martin
    nicht
    Warum
    Wofuer
    ich bin kein Spielverderber.
    ich bin ein Querulant also so einer der nicht
    passt.
    Ich sage Putin putze dein Maul mit der AK 47
    und Obahma sanieren deine Zähne mit 9/11

    Ihr glotzt
    Aliece nicht,
    sie ist im Wunderland

    naja ,d IU e Spiegel Martin, das machchst Du mal
    wenn Du gross bist

  13. Mai 17, 2015 um 8:22 pm

  14. Mai 18, 2015 um 6:04 pm

    Wer nicht mehr im Unergründlichen gründen kann,
    der lebe aus seines Herzens Ursprünglichkeit.

    Wer seines Herzens Ursprünglichkeit verlor,
    der lebe aus der Liebe.

    Wer nicht mehr liebend zu leben vermag,
    der handle wenigstens gerecht.

    Wer selbst dies nicht mehr kann,
    der lasse sich von Brauchtum und Sitte bändigen.

    Das Abhängigwerden von der öffentlichen Moral ist aber die unterste Stufe der Sittlichkeit, schon Ausdruck des Zerfalls.

    Wer dann noch glaubt durch Verstandesbildung einen Ausgleich für die Herzensbildung schaffen zu können, der ist ein Tor.

    Darum merke dir:

    Der echte Mensch folgt seinem innersten Gesetz und keinem äußeren Gebot, er hält sich an den Quell und nicht an die Abwässer, er meidet diese und sucht immer das Ursprüngliche.

    (Tao Te Ching – Laotse)

  15. Mai 20, 2015 um 8:05 am

    In diesem Kommentar wird der Begriff „Liebe“ wie eine Waffe benutzt, dahingehend, diejenigen, die die „wahre Liebe“ nicht kennen, also die große Masse, von denjenigen zu trennen, die die „wahre Liebe“ kennen und diejenigen, die sie nicht kennen, also die große Masse, in die Ecke der Abhängigen, Besitzdenker und Eifersüchtigen zu stellen.

    Da der Verfasser des Kommentars anscheinend die „wahre Liebe“ kennt, nehme ich an, dass er mit seinem Kommentar ein Zeugnis davon ablegt. Denn sonst macht sein Kommentar ja überhaupt keinen Sinn. Die Schlussfolgerung ist, dass wahre Liebe darin besteht, den Begriff „wahre Liebe“ wie eine Waffe zu benutzen, sich selber als Sonderfall von der Masse herauszunehmen und der Menschheit ihren Untergang zu prophezeien.

    Nun ja, das ist ja nun nichts Neues. Dasselbe Muster wird seit Jahrtausenden von Priestern aller Art benutzt.

    Wenn Nicht-Liebe eine anerzogene Konditionierung ist, bedeutet das noch lange nicht, dass das Gegenteil nicht anerzogen und keine Konditionierung ist. Alten Menschen im Bus einen Sitzplatz anzubieten, ist anerzogenes Verhalten ebenso wie dieses zu unterlassen. Einen anderen Menschen zu fühlen, was im Text in etwa mit Liebe gleich gesetzt wird, kann ebenso gut eine Konditionierung sein, wie einen anderen Menschen nicht zu fühlen. Ebenso kann es auch ein denkerischer Akt (Einbildung/Vorstellung) sein, wenn man glaubt, einen anderen Menschen zu fühlen.

    Die Fähigkeit, in Begriffen, Formeln, bildhaften Vorstellungen zu „denken“ und die Welt im Kopf abzubilden, hat sich durch den Umgang mit dem Feuer herausgebildet. Der Umgang mit dem Feuer bricht mit dem instinktiven Verhalten und verlangt andere Fähigkeiten/Eigenschaften wie bspw. die Wahrnehmung von Zeit. Wer sich vom Feuer existenziell abhängig macht wie unsere Vorfahren, muss eine Ahnung davon haben, wie lange ein Feuer brennt und wieviel Holz man vorrätig haben muss, um es zu unterhalten. Der Zeitfaktor prägt wiederum unser menschlich-lineares Denken. Ohne Feuer wären wir eine Spezies mit Verhaltensweisen des Schimpansen und des Bonobo, irgendwo zwischen diesen beiden angesiedelt.
    Nun kann man ja aber nicht sagen, dass Schimpansen friedlich und gewaltfrei sind. Der Bonobo ist friedlicher, weil er Aggressionen über Sex ableitet und die Männchen extreme Muttersöhnchen sind, andererseits besteht seine Lieblingsspeise in kleineren Affen, also ein Fast-Kannibale. Das Denken allein kann also nicht die Ursache von Gewalt, Besitzdenken, Gier und sonst allem Schlechten sein.

    Wenn man das Denken in Bausch und Bogen verwirft, kann man gleichermaßen auch die Form unserer Hand verurteilen, denn ohne Dauner-Position (Daumen den Fingern gegenüber) und mit Hufen statt Fingern hätten wir die Beherrschung des Feuers nicht geschafft.

    • der kleine hunger
      Mai 20, 2015 um 3:45 pm

      „“Der Zeitfaktor prägt wiederum unser menschlich-lineares Denken.““

      „“Das Denken allein kann also nicht die Ursache von Gewalt, Besitzdenken, Gier und sonst allem Schlechten sein.““

      „“Wenn man das Denken in Bausch und Bogen verwirft, kann man gleichermaßen auch die Form unserer Hand verurteilen, denn ohne Dauner-Position (Daumen den Fingern gegenüber) und mit Hufen statt Fingern hätten wir die Beherrschung des Feuers nicht geschafft.““

      Merken sie was? Einfach mal über ihren Text nach-denken.

    • luna
      Mai 20, 2015 um 8:19 pm

      @ fingerphilosoph

      „“Wenn Nicht-Liebe eine anerzogene Konditionierung ist, bedeutet das noch lange nicht, dass das Gegenteil nicht anerzogen und keine Konditionierung ist.““

      Demnach wäre Liebe eine anerzogene Konditionierung?
      Ich fürchte dazu fehlt mir die Vorstellungskraft…

      „“Einen anderen Menschen zu fühlen, was im Text in etwa mit Liebe gleich gesetzt wird, kann ebenso gut eine Konditionierung sein, wie einen anderen Menschen nicht zu fühlen.““

      Auch hier gehe ich nicht konform, ich denke eher, Konditionierungen halten einen davon ab, andere Menschen fühlen zu können.

      „“Ohne Feuer wären wir eine Spezies mit Verhaltensweisen des Schimpansen und des Bonobo, irgendwo zwischen diesen beiden angesiedelt.““

      Wo hast Du das denn her, das hab‘ ich ja noch nie gehört, und mir erscheint diese Schlussfolgerung jetzt doch ein wenig weit hergeholt…

      • Mai 21, 2015 um 9:54 am

        „Konditionierungen halten einen davon ab, andere Menschen fühlen zu können.“

        Das ist ein Topos, der seit zig Jahren gebetsmühlenartig wiederholt wird und mir immer und immer wieder begegnet. Meiner Beobachtung nach ist so ziemlich alles, was gebetsmühlenartig wiederholt wird, nicht wahr. Was wahr ist, muss man nicht ständig wiederholen. Wahres spricht für sich selbst. Diese permanente Wiederholung ist nichts anderes als Konditionierung.

        Beispiel Entwicklungshilfe: Mit Bildern von großäugigen, hungernden Kindern wird das Gefühlsleben/Mitgefühl der Spender aktiviert. Bei genauerer Betrachtung wirken diese Spenden aber kontraproduktiv und vergrößern das Elend in den sog. Entwicklungsländern (Literatur: Dead Aid). Also fühlen die Spender nicht, was die Kinder wirklich brauchen.

        Beispiel Krankheit: Es ist meiner Erfahrung nach kontraproduktiv, wenn die Freunde des Erkrankten dessen Gefühle nachempfinden und teilen. Hat der Erkrankte Ängste, fühlt er sich damit in seinen Ängsten bestätigt, was die Ängste wiederum steigert. Negative Rückkopplung. Die Menschen fühlen also, wie sie sich selbst in der Situtation des Erkrankten fühlen würden, aber nicht, was dem Erkrankten in dieser Situation wirklich gut tun würde. Wenn ich krank bin, geht es mir selber besser damit, wenn die Freunde gefühlsmäßig bei sich selber bleiben und sich ganz unempathisch so geben, wie sie selber drauf sind. Eben „normal“ bleiben.

        Ich vermute sogar, dass Leute einem Krankenbett schließlich fernbleiben, weil sie mit ihrem Mitgefühl nicht klar kommen, nicht, weil sie keins haben.

        Schließlich hat der Kommentator ja schon Recht, wenn er sagt, dass unter „Liebe“ im Allgemeinen das Gewähren angenehmer Empfindungen und das Vermitteln eines Geborgenheitsgefühls verstanden wird. „Liebe“ wird als Nähe verstanden, realiter kann man jedoch allerorten Entfremdung und den Zerfall von tragfähigen Bindungen beobachten. Für mich bedeutet das Reden über Liebe so eine Art Leitbild, das darüber hinwegtäuschen soll, was geschieht. Dieses Reden ist ein Automatismus, eben eine Konditionierung.

        Naja, angeblich teilen wir ja 99% des Genmaterials mit dem Schimpansen und der Waldaffenmensch, aus dem der Homo sapiens hervorgegangen ist, ist eben abstammungstechnisch zwischen dem Schimpansen und dem Bonobo angesiedelt. Gorilla und Orang-Utan gehören auch mit zur Familie, aber auf der anderen Seite des Schimpansen. Der Waldaffenmensch hat sich vom Regenwald in die Savanne begeben und ist dort dem Feuer begegnet, denn Feuer ist eine landschaftsgestaltende Kraft der Savanne. Zeitlich parallel gab es eine Gen-Mutation, die zur Vergrößerung des Neokortex führt und damit die physische Seite für das geplante Handeln bereitstellt, das für den Umgang mit dem Feuer notwendig ist. Mit der Zähmung des Feuers begann der Zivilisationsprozess, der wiederum zu dem führte, was der Mensch heute ist.

        • luna
          Mai 21, 2015 um 2:31 pm

          @ fingerphilosoph

          „“Das ist ein Topos, der seit zig Jahren gebetsmühlenartig wiederholt wird und mir immer und immer wieder begegnet.““

          Ist das so?

          Ich habe mich mit dem Thema noch nie beschäftigt, sondern nur mein persönliches Empfinden geschildert, deshalb ist es für mich erst mal wahr. Von „Gebetsmühlen“ weiß ich nichts.

          Zur Entwicklungshilfe: Wer darauf noch reinfällt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich meine, da wird seit Jahrzehnten gespendet und gespendet (ich kann mich erinnern, dass wir schon in der Grundschule aufgefordert wurden für SOS-Kinderdörfer zu spenden), geändert hat sich nichts, das muss einem doch auffallen.
          Außerdem geht es dabei m.E. weniger darum Empathie zu wecken, sondern mehr um Emotionen, wenn man emotional ist, schaltet sich das Gehirn schon mal aus, bei Empathie ist das nicht der Fall.

          Zu dem Beispiel mit der Krankheit: Auch hier habe ich den Eindruck, wir haben unterschiedliche Auffassungen davon, was „Empathie“ ist. Für mich bedeutet das einfach, sich in einen anderen Menschen einfühlen zu können und entsprechend darauf zu reagieren, und nicht etwa dessen Gefühle auch zu übernehmen.

          Hab‘ mal gegoogelt, anscheinend muss man da zwischen kognitiver und emotionaler Empathie unterscheiden:

          http://www.empathie-lernen.de/empathie-definition

          „“Schließlich hat der Kommentator ja schon Recht, wenn er sagt, dass unter “Liebe” im Allgemeinen das Gewähren angenehmer Empfindungen und das Vermitteln eines Geborgenheitsgefühls verstanden wird.““

          Ja, das hat er wohl, aber ich verstehe unter „Liebe“ etwas anderes.

          „“Für mich bedeutet das Reden über Liebe so eine Art Leitbild, das darüber hinwegtäuschen soll, was geschieht. Dieses Reden ist ein Automatismus, eben eine Konditionierung.““

          Ok, da kann ich halbwegs mitgehen.

          „“Naja, angeblich teilen wir ja 99% des Genmaterials mit dem Schimpansen und der Waldaffenmensch, aus dem der Homo sapiens hervorgegangen ist, ist eben abstammungstechnisch zwischen dem Schimpansen und dem Bonobo angesiedelt.““

          Ich kann einfach die Auffassung nicht teilen, dass der Mensch vom Affen abstammt, für mich ist dieser Gedanke vollkommen absurd, und ich betrachte mich auch nicht als „Säugetier“, so wie das immer vom Menschen behauptet wird, was soll das?

          Abgesehen davon, stimmt der Mensch genetisch auch zu 90% mit dem Schwein überein, daraus würde jetzt aber wohl niemand eine enge Verwandtschaft ableiten.

          • Mai 21, 2015 um 3:36 pm

            Meine Erfahrung: wenn sich andere Menschen vorgeblich in mich einfühlen, treffen sie so gut wie nie das, was ich selber fühle.
            Stattdessen stoßen sie mich meistens vor den Kopf, entweder mit ihrer Reaktion oder wenn sie mir das Ergebnis ihrer Einfühlung gar berichten.

            Wenn ich mich selber in andere Menschen einfühle (oder es versuche), habe ich keinerlei Gewähr, dass ich mit meiner Einfühlung richtig liege. Vielleicht kann ich Resonanz spüren, aber diese Resonanz kann durchaus auch von mir selbst erzeugt sein. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob ich den Anderen wirklich fühle oder ob ich in meinen eigenen Gefühlen gefangen bin. Meiner Ansicht nach ist beides möglich, und nach den erwähnten Erfahrungen halte ich die Gefangenschaft inzwischen für das Wahrscheinlichere.

            Daher halte ich das Thema „Empathie“ für maßlos überbewertet. Wahrscheinlich besteht Empathie aus anerzogenen Gefühlsmustern. Tränen, Lächeln, Kindchenschema, weher Ausdruck in den Augen – all so was sind die Trigger.

            Ich vermute, nachdem das menschliche Denkorgan die in es gesetzten Erwartungen enttäuscht und doch eher unzulängliche Ergebnisse präsentiert, besteht eine Tendenz, woanders sein „Heil“ und seinen „festen Anker“ als Orientierungshilfe im Leben zu suchen, und da bleibt eben nichts anderes als das Gefühl übrig, und offenbar vor allem jenes, welches „aus dem Herzen“ kommt. Dieses Herzgefühl gehört für mich aber gerade so zu den Emotionen wie der Knoten im Magen.

            Meiner Ansicht nach hat sich das, was mal Instinkt war, ausdifferenziert und ist einerseits zu Denkorgan und andererseits zu Gefühl geworden. Sowohl Gefühl wie Denkorgan für sich genommen ist daher unvollständig. Weder das Eine noch das Andere bietet den archimedischen Punkt, von dem aus man die Welt korrekt erfassen kann.

            Da unser Denkorgan offenbar linear und damit bloß mit Einschränkungen funktioniert, finde ich es angemessen, sich auf diese Funktionsweise einzustellen und sie entsprechend zu benutzen, daher akzeptiere ich den Faktor „Zeit“ als lineares Ordnungskriterium für Gedanken und damit eben auch die Geschichte (der Evolution), wie wir sie uns gerade erzählen, wobei schon klar ist, dass „Zeit“ im Grunde bloß eine Erfindung unserer Birne ist.
            Ich benutze meine Augen ja auch zum Sehen und nicht zum Hören oder zum Tasten. Daher erwarte ich von meinem Denkorgan auch nichts, was es nicht leisten kann. Versuch ich wenigstens, vielleicht überschätze ich es ja immer noch 🙂

            Warum ist für Dich der Gedanke einer Verwandtschaft mit Affen so absurd? Ich finde schon, dass man in den Verhaltensweisen von Affen Menschliches durchaus wiedererkennen kann. Und natürlich ist die Verwandtschaft des Menschen mit dem Schwein bekannt. Was glaubst Du, warum angehende Chirurgen ihr Geschäft früher mal (ob es heute noch so ist, weiß ich nicht) an Schweinen geübt haben und warum Menschen mit Herzklappenfehlern Schweineklappen eingepflanzt wurden?

          • luna
            Mai 21, 2015 um 5:00 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Meine Erfahrung: wenn sich andere Menschen vorgeblich in mich einfühlen, treffen sie so gut wie nie das, was ich selber fühle.
            Stattdessen stoßen sie mich meistens vor den Kopf, entweder mit ihrer Reaktion oder wenn sie mir das Ergebnis ihrer Einfühlung gar berichten.““

            Ok, ich bin jetzt immer von mir ausgegangen, aber gut, dann drehe ich das mal rum…

            Hm, ganz ehrlich, ich könnte beim besten Willen nicht sagen, ob sich jemals jemand in mich eingefühlt hat, das mit dem „vor den Kopf stoßen“ kenne ich hingegen gut.

            Ich habe dazu folgende Theorie, nämlich dass ich eher so eine Art „Projektionsfläche“ darstelle, ich glaube, die meisten Menschen sehen hauptsächlich sich selbst, wenn sie mich sehen und dann kommt sofort eine Reaktion, zum Einfühlen kommt es erst gar nicht mehr.

            Das ist hauptsächlich im Internet so, jahrelang habe ich mich über extrem unpassende Reaktionen auf meine Person gewundert, aber irgendwann bin ich drauf gekommen, dass das was mir an den Kopf geworfen wurde, häufig kaum was mit mir, dafür aber sehr viel mit der anderen Person zu tun hat.

            Im echten Leben ist es ähnlich, wenn auch lange nicht so stark ausgeprägt.

            „“Wenn ich mich selber in andere Menschen einfühle (oder es versuche), habe ich keinerlei Gewähr, dass ich mit meiner Einfühlung richtig liege.““

            Das stimmt, eine Gewähr hat man nicht.

            „“Wahrscheinlich besteht Empathie aus anerzogenen Gefühlsmustern. Tränen, Lächeln, Kindchenschema, weher Ausdruck in den Augen – all so was sind die Trigger.““

            Mit den Triggern gebe ich Dir Recht, allerdings geht das für mich wieder mehr in Richtung „Emotion“ als in Richtung „Empathie“.

            „“Ich vermute, nachdem das menschliche Denkorgan die in es gesetzten Erwartungen enttäuscht und doch eher unzulängliche Ergebnisse präsentiert, besteht eine Tendenz, woanders sein “Heil” und seinen “festen Anker” als Orientierungshilfe im Leben zu suchen, und da bleibt eben nichts anderes als das Gefühl übrig, und offenbar vor allem jenes, welches “aus dem Herzen” kommt.““

            Ok, da könnte was dran sein, von diesem „Herzgefühl“ halte ich auch nichts, allerdings kommt man mit Denken alleine eben auch nicht immer weiter, deshalb finde ich Intuition genauso wichtig.

            „“Warum ist für Dich der Gedanke einer Verwandtschaft mit Affen so absurd?““

            Weiß nicht, ich konnte damit noch nie was anfangen. Klar wurde einem das in der Schule so erzählt und da hat man es eben als gegeben hingenommen, aber befremdlich fand ich die Vorstellung schon immer.

          • Mai 21, 2015 um 6:23 pm

            Leute, die projizieren, sind fensterlose Monaden: jede Kommunikation ist bloß Schein-Austausch, ein echter Austausch ist nicht möglich. Mir ist durch das Internet erst klar geworden, wie umfassend dieses Problem der Projektion überhaupt ist. Projektionen führen dazu, dass Einheit hergestellt wird, wo keine ist. Das ist meiner Ansicht nach ein Kernstück des derzeitigen Konformismuswahns und der Einheits- oder Verbundenheits-Manie. Insofern kann ich Deine Theorie von der „Projektionsfläche“ gut nachvollziehen. Ich habe ähnliche Beobachtungen gemacht.

            Intuition hat eine seltsame Klarheit, die ich im Gegensatz zu Vorahnungen nicht unbedingt mit Gefühlen in Verbindung bringe.

            Naja, die Abstammung vom Affen ist eine der Geschichten, die die Menschen sich gerade erzählen. Mir ist ein Affe als Vorfahre auf jeden Fall lieber als irgendwelche Engel, Götter oder sonstige Geistwesen, deshalb stelle ich mich in diese Erzähltradition. Aber es ist schon eine Geschichte, von der man nicht weiß, ob sie wahr ist oder nicht.

          • luna
            Mai 21, 2015 um 6:52 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Leute, die projizieren, sind fensterlose Monaden: jede Kommunikation ist bloß Schein-Austausch, ein echter Austausch ist nicht möglich.““

            Sehe ich auch so.

            „“Mir ist durch das Internet erst klar geworden, wie umfassend dieses Problem der Projektion überhaupt ist.““

            Mir auch.

            „“Projektionen führen dazu, dass Einheit hergestellt wird, wo keine ist.““

            Ja, nur führt diese vermeintliche Einheit je nach Art der Projektion auch häufig zur Zwietracht.

            „“Intuition hat eine seltsame Klarheit, die ich im Gegensatz zu Vorahnungen nicht unbedingt mit Gefühlen in Verbindung bringe.““

            Der Sache mit der Intuition kann ich mich anschließen, und was die Vorahnungen angeht, fragt sich, ob es das überhaupt gibt, oder ob das nur vom Verstand produzierte Hoffnungen bzw. Befürchtungen sind, die dann eben manchmal zufällig eintreffen.

            „“Mir ist ein Affe als Vorfahre auf jeden Fall lieber als irgendwelche Engel, Götter oder sonstige Geistwesen, deshalb stelle ich mich in diese Erzähltradition.““

            Wieso müssen es denn überhaupt irgendwelche Vorfahren sein, warum kann der Mensch denn nicht immer schon Mensch gewesen sein?

          • Mai 22, 2015 um 10:26 am

            „… führt diese vermeintliche Einheit … häufig zur Zwietracht.“

            Projektion ist Einverleibung, denn sie ignoriert die individuelle Existenz des Anderen. Das absolute Ich schließlich sieht in allem nur noch die Emanation seiner selbst. So ein aufgeblähtes, allumfassendes Ich löst bei den Anderen logischerweise Aggression aus, denn nicht alle wollen sich ihre individuelle Existenz so ohne Weiteres nehmen lassen. Da wir in unserer Kultur an diese Art von Einheit glauben und dies für Liebe halten, wird der, der sich gegen Einverleibung (Projektion) wehrt oder auch nur sein eigenes Ding macht, als egozentrisch und liebesunfähig bekämpft. Projektion muss daher automatisch zu Zwietracht führen. Der eigentliche Zwietrachtsäer ist der, der projiziert, doch ein aufgeblähtes, übergriffiges, projizierendes Ich wird das nicht erkennen. Schließlich ist es ja durch den Ritus der Hl. Kommunion auf Einverleibung konditioniert.

            „… warum kann der Mensch denn nicht immer schon Mensch gewesen sein?“

            Bspw. das Steißbein: der vorspringende Knochen am Hinterteil ist absolut überflüssig und bringt dem Menschen eher Nachteile, denn genau dort entstehen bei alten Menschen die meisten Druckgeschwüre. Die beste Erklärung für das Steißbein, die ich kenne, ist eben, dass da mal ein Schwanz dran war.

            Bspw. der Klammergriff bei Babies: wie kann man sich diesen erklären, wenn der Mensch schon immer Mensch war? Eine Erklärung ist jedoch, dass der Mensch früher mal behaart war und das Baby sich so am Fell festgehalten hat.

            Bspw. die Ähnlichkeit, was die elementaren Lebensäußerungen wie Nahrungsaufnahme, Ausscheidung, Fortpflanzung, Revierverhalten etc. betrifft. Es ist nun mal eben ein beobachtbares Phänomen, dass sowohl Menschenmütter wie Tiermütter ihre Jungen mit Milch versorgen.

            Bei dieser Art von Geschichten geht es ja bloß darum, möglichst viele beobachtbare Phänomene in einen Zusammenhang zu bringen. Die beste Geschichte ist die, die am meisten Phänomene unterbringt und dabei noch plausibel klingt.

            Eine Geschichte, die erzählt, dass der Mensch schon immer Mensch gewesen ist, kann m.E. weit weniger erklären als die Geschichte der Evolution. Daher halte ich die Evolutionsgeschichte für die bessere.

            Kommt hinzu, dass eine Geschichte, in der der Mensch sich immer gleich bleibt, eben auch langweilig ist. Denn wenn wir immer schon Mensch waren, ist die Schlussfolgerung, dass wir immer Mensch bleiben.
            Wer will das schon hören? 🙂

          • luna
            Mai 22, 2015 um 2:59 pm

            @ fingerphilosoph

            „“So ein aufgeblähtes, allumfassendes Ich löst bei den Anderen logischerweise Aggression aus, denn nicht alle wollen sich ihre individuelle Existenz so ohne Weiteres nehmen lassen.““

            Ich sehe es eher anders herum, dieses Ich kann sich selbst nicht ausstehen, und da es sich aber überall sieht, schlägt es ständig um sich.

            „“Da wir in unserer Kultur an diese Art von Einheit glauben und dies für Liebe halten, wird der, der sich gegen Einverleibung (Projektion) wehrt oder auch nur sein eigenes Ding macht, als egozentrisch und liebesunfähig bekämpft.““

            Ich glaube nicht an diese Einheit, was nicht passt, kann man nicht passend machen.
            Auf Nebadon läuft gerade so ein „Experiment“ und die gezwungene „Harmonie“ ist fast unerträglicher als die sonstigen Streitereien, abgesehen davon, dass es damit eh schon wieder vorbei zu sein scheint.

            „“Eine Geschichte, die erzählt, dass der Mensch schon immer Mensch gewesen ist, kann m.E. weit weniger erklären als die Geschichte der Evolution.““

            Mag sein, aber ich muss nicht immer alles erklärt haben.

            „“Denn wenn wir immer schon Mensch waren, ist die Schlussfolgerung, dass wir immer Mensch bleiben.““

            Und wenn schon, das bedeutet ja nicht zwangsläufig Stillstand, es könnte ja auch eine neue Art von „Mensch“ entstehen.

          • der kleine hunger
            Mai 22, 2015 um 4:02 pm

            „Individuelle Existenz“ lach

            Subjektiv ist eine „individuelle Existenz“ überhaupt nur denkbar aber nicht realisiert.

            Ein Individuum muss ersteinmal IN DIE Existenz geholt werden und dies ist nur möglich durch eine Objektivierung.

            Mensch ist nicht Menschenähnlich, und menschenähnlich hat mit Mensch nicht´s zu tun. Es gibt nichteinmal Menschenähnlich, dies ist wiederrum lediglich eine Subjektivierung, Stichwort Humanismus etc. pp.

          • der kleine hunger
            Mai 22, 2015 um 4:06 pm

            P.S.

            „“Und wenn schon, das bedeutet ja nicht zwangsläufig Stillstand, es könnte ja auch eine neue Art von “Mensch” entstehen.““

            Der muss nicht erst entstehen, der ist schon da.

            Was du noch „erlebst“ ist lediglich der Abgang eines archaischen Restbestandes.

          • luna
            Mai 22, 2015 um 4:25 pm

            @ Kleiner Hunger

            „“Der muss nicht erst entstehen, der ist schon da.““

            Seh‘ ich auch so.

          • Mai 22, 2015 um 5:36 pm

            „… dieses Ich kann sich selbst nicht ausstehen, und da es sich aber überall sieht, schlägt es ständig um sich.“

            Kann ich so nicht beurteilen, da ich mich mit diesem Ich nicht identisch fühle, sondern mich eher auf der anderen Seite befinde. Ich merke schon manchmal, wie mir die Galle hochkommt, wenn ich zur Projektionsfläche werde, ohne dass ich die Möglichkeit habe, eben das zu verhindern.

            Ich kann mir aber vorstellen, dass es sich bei diesem aufgeblähten Ich nicht unbedingt um Selbsthass handelt, sondern um mangelnde Differenzierungsfähigkeit. Die ganzen spirituellen Lehren machen uns ja glauben, dass wir bloß an der Oberfläche unterschiedlich, im tiefsten Wesen aber alle gleich sind. Sowas fordert die Leute förmlich dazu auf, sich zu Allwissenden aufzuschwingen und anderen Leuten deren tiefstes Wesen zu erklären. Dank diesem wechselseitig ständig Ineinandereindringen und sich gegenseitig Erklären wird dieses sich aufblähende Ich zum kollektiven Ich, das sich durch die verschiedenen Teilnehmer bespiegelt und bestärkt.

            Das ergibt dann diese sog. „Einheit“, an die ich ebenfalls nicht glaube, sondern die mir, im Gegenteil, äußerst suspekt ist. Ich bin auch einverstanden damit, diese wechselseitige Sich-selbst-Erklärerei kritisch zu beäugen und halte Fragen wie die, ob Erklärungen überhaupt notwendig sind, für überlegenswert. Nebadon – muss ich passen, sagt mir nix.

            Ich selber versuche, gegen die Erklärungen, warum wir „Einheit“ sind, eine Gegenerklärung zu basteln, die anstelle der Prämisse von der Einheit von vornherein Vielfalt oder Fremdheit setzt. Vielleicht gefalle ich mir – mich selbst beweihräuchernd 🙂 – in der Rolle des David gegen Goliath.

            Was den weiteren Fortgang der Diskussion betrifft: ist jetzt der Stillstand da oder die neue Art von Mensch? :-).

            Was den neuen Menschen betrifft, vermute ich, dass wir nach der zweiten nun auf die dritte Generation von Cyborgs zusteuern, was eine noch engere Verschmelzung von biologischen und abiotisch-technischen Elementen bedeutet.

            Ansonsten entlockt mir das Gerede vom neuen Menschen oder dem neuen Bewusstsein oder dem Bewusstseinssprung nur noch ein müdes Lächeln. Sorry, wenn ich das so sage, aber diese Platte höre ich bereits seit den 80er Jahren.

          • der kleine hunger
            Mai 22, 2015 um 5:57 pm

            „“….aber diese Platte höre ich bereits seit den 80er Jahren.“

            Die hören sie sich nicht nur an, sie sind selbst gepresstes Vinyl lach hören sie sich eigentlich noch selbst? Und was „David gegen Goliat(h)“ anbelangt, wenn sie nicht einmal das begriffen haben, dann hat die Platte auch noch einen Sprung.

            Der hier schießt allerdings den Vogel ab

          • luna
            Mai 22, 2015 um 7:07 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Kann ich so nicht beurteilen, da ich mich mit diesem Ich nicht identisch fühle, sondern mich eher auf der anderen Seite befinde.““

            Ich befinde mich auch auf der anderen Seite, aber man sieht doch, was abläuft.

            „“Ich merke schon manchmal, wie mir die Galle hochkommt, wenn ich zur Projektionsfläche werde, ohne dass ich die Möglichkeit habe, eben das zu verhindern.““

            Ich bin da inzwischen so daran gewöhnt, dass ich es eigentlich ganz amüsant finde zu beobachten, wie die Leute mit sich selbst sprechen… 🙂

            „“Ich kann mir aber vorstellen, dass es sich bei diesem aufgeblähten Ich nicht unbedingt um Selbsthass handelt, sondern um mangelnde Differenzierungsfähigkeit.““

            Ich würde sagen teils, teils.

            Und wie man glauben kann, dass alle Menschen im Innersten gleich wären, frage ich mich wirklich, dazu muss man die Leute doch nur beobachten und sich fragen, ob man selbst so ist.

            Ich habe das zwar auch mal geglaubt, allerdings dachte ich naiverweise, dass alle Menschen (bis auf ein paar „aus der Art geschlagenen“) grundsätzlich „gut“ wären. Tatsächlich hat mich erst „Nebadon“ (ein „spiritueller“ Blog auf dem eigentlich nur die Fetzen fliegen) eines Besseren belehrt.

            „“Was den weiteren Fortgang der Diskussion betrifft: ist jetzt der Stillstand da oder die neue Art von Mensch?““

            Gute Frage, irgendwie beides… der „archaische Restbestand“ (wie der kleine hunger sagt) muss erst weg.

            „“Was den neuen Menschen betrifft, vermute ich, dass wir nach der zweiten nun auf die dritte Generation von Cyborgs zusteuern, was eine noch engere Verschmelzung von biologischen und abiotisch-technischen Elementen bedeutet.““

            Nein, nein, das hat mit „neuer Mensch“ nix zu tun.

            Aber das mit dem „neuen Bewusstsein“ stimmt schon, auch wenn Du jetzt wieder müde lächelst. 😉

          • der kleine hunger
            Mai 22, 2015 um 7:41 pm

            lach

            „Eine Generation“ die Smartphones und PC-Tasten benutzen kann wäre die neue Generation Mensch, da muss ich herzhaft lachen.

            Und wer meint Visualisieren hätte was mit Computerspielen oder sog. meditativen Sequenzen zu tun, da muss ich herzhaft lachen.

            Wer meint das sich mit „abiotischen-technischen Elementen“ ein neuer Mensch schaffen lässt, da muss ich herzhaft lachen.

            Mensch ist längst, sagte ich schon und hat mit solchen Lächerlichkeiten nicht das geringste zu tun.

          • Mai 23, 2015 um 7:16 am

            @luna

            Ich habe noch mal über die Notwendigkeit und Nicht-Notwendigkeit von Erklärungen nachgedacht.

            Erklärungsmodelle, die Phänomene in einen Zusammenhang bringen, sind hauptsächlich so was wie Gehirn-Jogging. Ich trainiere damit meine Birne, lasse sie sich austoben, und das macht mir schon Spaß. In dieser Hinsicht möchte ich auf Erklärungsmodelle nicht verzichten. Ich freue mich auch, wenn ich auf gute Erklärungsmodelle stoße, mit denen ich mich auseinandersetzen und an denen ich meine Birne wiederum „wetzen“ kann.

            Nicht notwendig sind Erklärungsmodelle, wenn sie die Funktion einnehmen, Orientierungs- oder Lebenshilfen zu geben. Wenn sie etwas darstellen, an das Mensch sich krampfhaft klammern oder das er gar vergöttlichen muss, sind sie sogar wohl eher schädlich als nützlich.

            Erklärungsmodelle gehören m.E. in den Bereich von Kunst, so wie Gemälde oder Musikstücke.
            Ist Malerei oder Musik notwendig?
            Irgendwie schon, meiner Ansicht nach. Also ich möchte nicht drauf verzichten.

            Was die dritte Generation von Cyborgs angeht … oh doch, das hat m.E. mit dem „neuen Menschen“ schon was zu tun. Ich verfolge das Gerede über Bewusstseinswandel und ich beobachte den Wandel, der sich derzeit realiter vollzieht. Reden und Realität stimmen nicht überein. Der konkrete Wandel vollzieht sich in anderer Weise, als die produzierten Texte über Bewusstseinswandel das suggerieren. Mir stellt es sich so dar, dass dieses Reden über Bewusstseinswandel wiederum ein Anklammern ist, durchaus vergleichbar damit, wie sich andere Menschen eben an Erklärungen klammern.

            Der derzeitige Bewusstseins“sprung“ ist auch nicht der erste, den die Menschheit vollzieht, sondern m.E. mindestens der dritte. Der erste Sprung korreliert mit der Entwicklung von Sprache, der zweite mit der Entwicklung von Schrift und dieser dritte mit der Entwicklung der neuen Informationstechniken. Der erste korreliert parallel dazu mit dem Ereignis, dass der Mensch mittels Feuerstein selber lernte, Feuer zu machen, der zweite mit Ackerbau und Viehzucht und der dritte mit der Industriellen Revolution und der Zündung der Atombombe.

            Die modernen Computerspiele sind nichts anderes als die technische Umsetzung dessen, was Visualisieren für die Spirituellen bedeutet. Der bequeme Weg eben. Der technisch-industrielle Überwachungs- und Rundum-Versorgungs-komplex als Superorganismus, der sich gerade herausbildet, ist nichts anderes als die technische Realisierung des Gottesbildes, von welchem vor allem die westlich-christliche Menschheit seit ein paar tausend Jahren fantasiert. Technik und Spiritualität sind die beiden Seiten derselben Medaille. Spiritualität ist die Fluchtbewegung nach vorne, die von der Technik früher oder später wieder eingeholt wird. Das Ganze nennt sich dann Fortschritt. Daher doch bloß ein müdes Lächeln meinerseits. 🙂

          • der kleine hunger
            Mai 23, 2015 um 7:48 am

            Wenn sie meinen „ihr“ Gehirn hat es nötig zu joggen, dann bitte sehr. Trainieren sie mal „ihren Muskel“, genau, weil sie dann groß und stark sind lach

            Und reden und realität stimmen schon immer nicht überein 😉 nicht´s neues

          • luna
            Mai 23, 2015 um 2:23 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Ich trainiere damit meine Birne, lasse sie sich austoben, und das macht mir schon Spaß.““

            Naja, wenn’s Spaß macht…;-)

            Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Erklärungen, die durch zu viel Nachdenken entstehen, meistens falsch sind, das, was einem spontan einfällt, ist meistens näher an der Wahrheit.

            „“Was die dritte Generation von Cyborgs angeht … oh doch, das hat m.E. mit dem “neuen Menschen” schon was zu tun.““

            Ich versichere Dir, dass das definitiv nicht der Fall ist.

            „“Ich verfolge das Gerede über Bewusstseinswandel und ich beobachte den Wandel, der sich derzeit realiter vollzieht. Reden und Realität stimmen nicht überein.““

            Nö, das stimmt auch nicht überein.

            Das bedeutet aber nicht, dass es keine Menschen mit anderem Bewusstsein gibt.

            „“Mir stellt es sich so dar, dass dieses Reden über Bewusstseinswandel wiederum ein Anklammern ist, durchaus vergleichbar damit, wie sich andere Menschen eben an Erklärungen klammern.““

            Sehe ich ähnlich. Daran klammern sich genau die Leute, die dieses Bewusstsein nicht haben und vermutlich auch nie haben werden.

            „“und dieser dritte mit der Entwicklung der neuen Informationstechniken““

            Schon wieder. Das hat NICHTS mit Technik zu tun.

            Und zum letzten Absatz: Ich fürchte, ich kann Dir da nicht mehr ganz folgen… 😕

          • Mai 26, 2015 um 8:03 am

            „Das bedeutet aber nicht, dass es keine Menschen mit einem anderen Bewusstsein gibt.“

            Es gibt Menschen, deren Wahrnehmungen durch ihre Wünsche und Hoffnungen verzerrt sind. Es gibt Menschen, die ihre Wahrnehmungen für die ganze Wirklichkeit halten. Es gibt Menschen, für die klar ist, dass die Wahrnehmung mit dem Überlebenstrieb gekoppelt ist, dass also nur das für die Wahrnehmung relevant ist, was letztendlich dem Überleben dient, wie es andere Menschen gibt, die überall nur Liebe wahrnehmen, was immer sie darunter verstehen, und da wiederum gibt es höchst unterschiedliche Konzepte, Vorstellungen und Erfahrungen.

            Es gibt Menschen, die das, was sie wahrnehmen für Illusion halten, wie es welche gibt, die das ganze Sein für Illusion und Maya halten. Es gibt Menschen, die sich in Abstraktionen tummeln und hinter allen Erscheinungen Energien sehen, die sich bloß mal vorübergehend verkörpern. Es gibt Menschen, die sich davon ausgehen, dass unsere wahre Existenz eine körperlose ist, bloß weil ihr Geist ihnen mal suggeriert hat, dass sie sich außerhalb ihres Körpers befinden.

            Es gibt Menschen, die in ihrer Wahrnehmung gefangen sind wie es andere Menschen gibt, die stattdessen in der Leerheit gefangen sind. Es gibt Menschen, die unter Leerheit die Freiheit von Begriffen verstehen, wie es andere gibt, die unter Leerheit die Freiheit von körperlicher Existenz verstehen.

            Es gibt Menschen, die glauben, aufgrund mystischer Erlebnisse wie Visionen, Verzückung oder Leerheit ein ganz anderes Bewusstsein zu haben, das sie über das Bewusstsein der normalen Menschen hinaushebt.

            Dann gibt es wiederum Menschen, für die die Illusion darin besteht, dass die körperliche Existenz oder das Sein als solches bloß für Illusion gehalten wird.

            Es gibt Menschen, die den Menschen als Irrtum der Natur ansehen, wie es Menschen gibt, die denselben für die Krone der Schöpfung halten. Es gibt Menschen, die von Minderwertigkeitskomplexen geplagt sind wie es Menschen gibt, die sich für erleuchtet halten.

            Ich sehe um mich lauter Menschen, deren Bewusstsein nicht mit dem der anderen identisch ist, die also jeweils ein anderes Bewusstsein als andere haben. Und? Was ist dabei? Warum muss das so betont werden? Ist der Satz, dass Leute sich an den Bewusstseinswandel klammern, die dieses „andere“ Bewusstsein nie haben werden, von irgendwelcher Relevanz?
            Und wenn ja, für wen?

            Um meinen letzten Absatz zu verstehen, muss man eben auch das entsprechende Bewusstsein haben 🙂

            Daher gibt es neben all diesen vielen unterschiedlichen Menschen noch welche, denen all dieses Gedöns um das Bewusstsein und seinen Wandel eben nur noch ein müdes Lächeln entlockt. 🙂

          • luna
            Mai 26, 2015 um 3:27 pm

            @ fingerphilosoph

            Und es gibt Menschen, die von etwas völlig anderem sprechen… 😉

            Mit Bewusstsein meinte ich jetzt nicht Wahrnehmungen oder Konzepte, es geht eher um das innere Wesen und um eine daraus resultierende völlig andere Denkweise (und vermutlich auch ein bisschen um die „äußere Beschaffenheit“), die diesen „neuen“ Menschen ausmacht.

            „“Ist der Satz, dass Leute sich an den Bewusstseinswandel klammern, die dieses “andere” Bewusstsein nie haben werden, von irgendwelcher Relevanz?““

            Für mich nicht, für diejenigen, die sich daran klammern vermutlich schon.

          • Mai 26, 2015 um 5:50 pm

            Alles Sprechen ist konzeptuell. Selbst wenn Du von etwas völlig anderem sprichst, wird das völlig andere im Moment des Sprechens zum gedanklichen Entwurf. Was ist das „völlig andere“ denn anderes als ein Konzept? Man kann sich also nur über Konzepte austauschen.

            Was für ein Bewusstsein ein Mensch hat, ist sein tiefstes Geheimnis, das er aufgrund des konzeptuellen Charakters von Sprache/Schrift einem anderen Menschen gar nicht adäquat vermitteln kann. Und schon gleich gar nicht in einem Medium wie dem Internet, das ein rein sprachliches ist.

            Woher willst du also wissen, ob dieses innere Wesen und die völlig andere Denkweise in Bezug auf andere „neu“ sind? Um das zu beurteilen, müsstest Du das Bewusstsein der Anderen kennen. Um das Bewusstsein der Anderen angemessen zu kennen, müsstest Du die Anderen SEIN.

            Du kannst doch höchstens wissen oder erfahren haben, dass dieses innere Wesen und die andere Denkweise in Bezug auf Dich selbst und Dein vorausgegangenes Wesen neu ist. Ja gut, dann hast Du eben eine Erfahrung gemacht.

            Aber vielleicht bist Du ja nicht die Erste, die diese Erfahrung gemacht hat, sondern die Letzte und alle Anderen warten bloß auf Dich, bis Du endlich auch soweit bist 🙂

          • luna
            Mai 26, 2015 um 6:11 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Was ist das “völlig andere” denn anderes als ein Konzept?““

            Demnach wären real existierende Menschen also „Konzepte“?

            „“Was für ein Bewusstsein ein Mensch hat, ist sein tiefstes Geheimnis, das er aufgrund des konzeptuellen Charakters von Sprache/Schrift einem anderen Menschen gar nicht adäquat vermitteln kann.““

            Sagen wir so: Bei manchen ist es schwierig, bei anderen relativ offensichtlich. Und damit wären wir auch wieder beim Ausgangsthema „Fühlen“, denn das spielt dabei ja auch eine Rolle.

            „“Woher willst du also wissen, ob dieses innere Wesen und die völlig andere Denkweise in Bezug auf andere “neu” sind?““

            Das ist einfach zu beantworten, das sieht man an den verständnislosen Reaktionen.

          • der kleine hunger
            Mai 26, 2015 um 6:42 pm

            @Luna,

            Du reagierst doch auch lediglich auf das was Dir ver-ständlich ist und das was Dir un-verständlich ist, legst Du unter „Verständnislos“ ab.

            Da ist kein agieren, sondern lediglich reagieren. Wie du das für Dich nun hinbiegst, es bleibt ein und dasselbe.

          • der kleine hunger
            Mai 26, 2015 um 6:49 pm
          • luna
            Mai 26, 2015 um 7:08 pm

            @ Kleiner Hunger

            „“Du reagierst doch auch lediglich auf das was Dir ver-ständlich ist und das was Dir un-verständlich ist, legst Du unter “Verständnislos” ab.““

            Das würde ich so pauschal nicht sagen.

            „“Da ist kein agieren, sondern lediglich reagieren.““

            Mag sein, ich habe ganz gerne thematische Vorgaben auf die ich reagieren kann, da kann ich mich besser fokussieren, ich wüsste sonst gar nicht, wo anfangen.

          • Mai 26, 2015 um 7:14 pm

            „Demnach wären real existierende Menschen also Konzepte?“

            Nicht die real existierenden Menschen, aber alles, was sie denken, sagen und schreiben.
            Und das ist nun mal unser Zugang zu anderen Menschen. Den sich ja sogar die Taubstummen mittels Geräten verschaffen.

            Ja, das „Fühlen“ wird in diesem Blog groß geschrieben, aber ich halte es schon für ziemlich seltsam, sich in einem Medium, wo sich die Leute nie real begegnen, sprachlich über das Fühlen auszutauschen. Das ist so wie mit diesen Zen-Schülern, von denen der Erste sagt: „Der Meister hat gesagt, wir sollen schweigen.“ Worauf der Zweite höhnt: „Du hast was gesagt.“ Während der Dritte sich auf die Brust klopft und tönt: „Der Einzige, der hier schweigt, bin ich.“

            Wie kommst Du zu der Vorstellung, dass Du anhand der Reaktionen das innere Wesen der Anderen erfassen kann? Schließlich gestehst Du den Anderen ja nicht zu, dass sie Dein Wesen über Deine Reaktionen korrekt erfassen. Brätst Du Dir da nicht eine Sonderwurst?

            Reaktionen sind eine schillernde Angelegenheit. Verständnislosigkeit als Reaktion ist nicht eindeutig mit „Neuheit“ gekoppelt. Verständnislos reagieren die Leute auch, wenn man ihnen einen alten Zopf erzählt, wie der, dass die Erde eine Scheibe sei 🙂 Oder wenn man ihnen was völlig Absurdes erzählt. Ich reagiere bspw. verständnislos, wenn mir Leute erzählen, dass die Bibel Gottes Wort ist, und das ist ja nun alles, bloß nicht neu.

          • luna
            Mai 26, 2015 um 7:41 pm

            @ fingerphilosoph

            „“aber ich halte es schon für ziemlich seltsam, sich in einem Medium, wo sich die Leute nie real begegnen, sprachlich über das Fühlen auszutauschen““

            Findest Du nicht, dass die Leute sich unterschiedlich anfühlen?

            „“Wie kommst Du zu der Vorstellung, dass Du anhand der Reaktionen das innere Wesen der Anderen erfassen kann?““

            Das habe ich so nicht gesagt, ich sagte, dass es bei manchen schwierig zu erfassen ist und bei anderen weniger schwierig, und dass es nicht nur um die Reaktion geht, sondern auch darum, wie die jeweilige Person sich anfühlt.

            „“Schließlich gestehst Du den Anderen ja nicht zu, dass sie Dein Wesen über Deine Reaktionen korrekt erfassen.““

            Weil sie das nicht können, man kann ja immer nur das erfassen, was einem in irgendeiner Form bekannt ist und ich sehe ja, dass die meisten mich falsch einschätzen. Und damit wären wir dann auch wieder bei der Projektionssache, irgendwie drehen wir uns ein wenig im Kreis.

            „“Verständnislosigkeit als Reaktion ist nicht eindeutig mit “Neuheit” gekoppelt.““

            Kann sein, das war vielleicht das falsche Wort.

            „“Oder wenn man ihnen was völlig Absurdes erzählt.““

            Naja, vieles von dem, was ich so von mir gebe, erscheint möglicherweise auch vielen völlig absurd.

          • Mai 26, 2015 um 8:31 pm

            Projektionen erkenne ich daran, wenn der Andere nicht über sich berichtet, sondern mir unaufgefordert erzählt, wer ICH bin. Das ist gleichzeitig ein Übergriff resp. mangelndes Differenzierungsvermögen.

            Wünschst Du es Dir denn, dass Du in Deinem inneren Wesen von einem Anderen voll und ganz verstanden wirst?

            Ich wünsche mir das gar nicht. Weder möchte ich einen Anderen voll und ganz verstehen noch von einem Anderen voll und ganz verstanden werden.

            Natürlich fühlen sich Leute auch in ihrem Geschreibsel unterschiedlich an, aber auf solche text-evozierten Gefühle gebe ich nicht so viel. Kann sein, dass diese Gefühle mir was Richtiges vermitteln, kann sein, auch nicht. Das ist eher so wie mit den Vorahnungen. Manchmal stimmen sie, manchmal aber auch nicht.

          • luna
            Mai 26, 2015 um 8:52 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Wünschst Du es Dir denn, dass Du in Deinem inneren Wesen von einem Anderen voll und ganz verstanden wirst?““

            Gute Frage…

            Ich sag’s mal so, das kommt auf den Anderen an, wenn mir an dem was liegt, dann wünsche ich mir das wohl schon, ansonsten ist es mir ziemlich egal.

            „“Natürlich fühlen sich Leute auch in ihrem Geschreibsel unterschiedlich an, aber auf solche text-evozierten Gefühle gebe ich nicht so viel. Kann sein, dass diese Gefühle mir was Richtiges vermitteln, kann sein, auch nicht.““

            Du beziehst Dich m.E. viel zu sehr auf den Text, das ist aber nicht das was ich meine, und es geht da auch nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern rein darum, wie es sich anfühlt.

          • Mai 27, 2015 um 9:40 am

            Text ist alles, was hier im Internet zur Verfügung steht. Alles, was ich in Bezug auf Andere wahrnehme und fühle, wird von deren Texten evoziert. Bei Diskussionen mit persönlicher Anwesenheit ist das natürlich nicht so. Im persönlichen Kontakt evoziert allein die physische Anwesenheit schon Gefühle. Aber nicht hier im Internet. Hier treten ja sogar dieselben realen Leute in verschiedenen Rollen unter verschiedenen Namen auf und können, wenn sie in den verschiedenen Rollen gut sind, sich unterschiedlich anfühlen.

            Wenn ich annehmen würde, dass ich hier im Internet etwas in Bezug auf Andere fühle, das nicht über die Texte vermittelt wird, müsste ich mich in die Abstraktion begeben und etwas wie körperlose Energien, seltsame Quanteneffekte oder dgl. annehmen. Das hat sich für mich nicht bestätigt. Auf der Welt leben angeblich sieben Milliarden Menschen. Ich fühle nur etwas in Bezug auf die, die ich physisch wahrnehme oder über die ich gelesen habe. Ich kann keine Menschen fühlen, die meinen Weg nicht kreuzen und von denen ich weder gehört noch gelesen habe.

            Zudem ist es meine Beobachtung, dass der Mensch in seinen Gefühlen noch viel stärker konditioniert ist als in seinen Gedanken. Mit konditionierten Gefühlen meine ich jetzt nicht Emotionen, sondern die Basis, aus der sowohl Emotionen wie Gedanken kommen. Ähnlich wie ich Gedanken und deren Herkunft hinterfrage, hinterfrage ich daher auch Gefühle und ihre Herkunft.

            Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Gefühle, für sich genommen, ebenso fragwürdig sind wie Gedanken. Weder Gedanken noch Gefühle sind ein sicherer Grund. Der sichere Grund ist allein die Intuition, also diese seltsame Klarheit. Aber auf diese Intuition hat man kein Abonnement – ich zumindest nicht. Will sagen, ich kann über die Intuition nicht befehlen und sie herbeirufen, wie es mir passt. Intuition scheint mir sehr situationsbezogen zu sein.

          • luna
            Mai 27, 2015 um 3:20 pm

            @ fingerphilosoph

            „“Hier treten ja sogar dieselben realen Leute in verschiedenen Rollen unter verschiedenen Namen auf und können, wenn sie in den verschiedenen Rollen gut sind, sich unterschiedlich anfühlen.““

            Ok, eine Frage, die ich mir schon lange stelle ist, ob man sich untereinander auch dann erkennen würde, wenn man komplett anonym wäre, also ohne Namen oder Gravatar.

            Auf Nebadon kommt es ab und zu vor, dass Leute unter einem neuen Namen auftauchen, wenn man öfter mit denen zu tun hatte, erkennt man sie im Normalfall recht schnell.

            Wie es jetzt wäre, wenn sie eine Rolle spielen und sich total verstellen würden, kann ich nicht beurteilen, würde aber mal behaupten, dass die Grundenergie immer durchschimmert.

            Und ja, ich denke dabei tatsächlich an eine Art „körperlose Energie“.

            „“Mit konditionierten Gefühlen meine ich jetzt nicht Emotionen, sondern die Basis, aus der sowohl Emotionen wie Gedanken kommen.““

            Hast Du mal ein Beispiel, ich kann mir darunter jetzt irgendwie nichts vorstellen.

            „“Ähnlich wie ich Gedanken und deren Herkunft hinterfrage, hinterfrage ich daher auch Gefühle und ihre Herkunft““

            Abgesehen davon, dass ich auch Gedanken nicht (mehr) hinterfrage… Ein Mensch fühlt sich für mich eben so an, wie er sich anfühlt, ich sagte es bereits, da gibt es erst mal kein richtig oder falsch und deshalb auch nichts zu hinterfragen.

            Das würde ich erst tun, wenn ich ihn später persönlich kennenlernen würde und sich herausstellen würde, dass er ganz anders ist als „gefühlt“.

  16. der kleine hunger
    Mai 21, 2015 um 4:31 pm

    Auf die Dauer, was man in solchen Erklärungen erblickt, ist eine sich um sich selbst einwickelnde Masche von in sich geschlossenen Erklärungen des Erkennens, wobei das erkannte System durch das Phänomen des Erkennen in den Erklärungen generiert wird.

    Dann doch lieber so lach

    • Mai 21, 2015 um 5:05 pm

      Tja, so geht das Spiel: je geschlossener die Erklärungen, desto mehr Punkte. Nicht, dass es Sinn macht, Punkte zu sammeln. Trotzdem ist die Katze ein Spielverderber.

      • der kleine hunger
        Mai 21, 2015 um 5:26 pm

        Sag mal so

        Das kennen ja viele.

        „Erkenne dich selbst“.

        Das steht da aber nicht allein.

        zitiere mal

        Der Überlieferung zufolge sollen am Eingang des Tempels von Delphi die Inschriften „Erkenne dich selbst“ (gnôthi seautón, γνῶθι σεαυτόν) und „nichts im Übermaß“ (μηδὲν ἄγαν, medèn ágan), angebracht gewesen sein. Insbesondere die erste, bekanntere Aufforderung deutet die eigentliche Absicht des Kultes bzw. der verehrten Gottheit an, nämlich die Auflösung individueller Probleme und Fragestellungen durch die Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Persönlichkeit. Die Erkenntnis der „Innenwelt“ diente damit als Zugang zur Problemlösung in der „Außenwelt“.

        weiter

        Die zweite Inschrift (medèn ágan, „Nichts im Übermaß“, „Alles in Maßen“) mahnt zur Bescheidenheit im eigenen Tun. Das rechte Maß steht für eine Grundfigur antiken griechischen Denkens, die neben der platonischen Seinslehre bis zur aristotelischen Tugendethik auch die Musik, die Mathematik, Medizin und viele andere gesellschaftlichen Bereiche erfasste.

        weiter

        Weit weniger bekannt ist, dass nach einer Überlieferung des Charmides sowie dem etwa 500 Jahre jüngeren Bericht Plutarchs zu diesen beiden Weisheiten noch eine dritte, „Du bist“ (eî), gehört. Inwieweit diese das Portal zierte, ist ungewiss. Nach Plutarchs Erzählung war sie vermutlich eher eine gesprochene Antwort der Besucher des Tempels auf die Inschriften. Durch ihre später gewonnene Bedeutung kann sie jedoch legitim als „dritte apollonische Weisheit“ gelten.

        Während später der selbstreflexive Teil von „gnôthi seautón“ in den Vordergrund trat, war „gnôthi seautón“ im Ursprung möglicherweise als Begrüßungswort des Apollon an die Besucher gedacht. Plutarch schreibt dazu: „Beim Eintreten spricht der Gott sozusagen jeden von uns mit seinem ,Erkenne dich selbst‘ an, was zumindest so gut ist wie ,Heil!‘.“ Als Antwort darauf erwiderte der Besucher dem Gott „Du bist“:

        „Wir antworten dem Gott mit ,eî‘ [„Du bist“], indem wir ihm die Benennung übertragen, die wahr ist und in sich keine Lüge birgt und zu ihm allein gehört und zu keinem anderen, nämlich die des Seins […]“
        

        Somit richtete sich „Du bist“ ursprünglich nicht an einen selbst, war also im Ursprung kein Bestandteil einer Selbstreflexion, sondern vielmehr einer Huldigung, die dem Gott Apollon, beziehungsweise der Göttlichkeit im Allgemeinen galt. Erst später wurde der Ausspruch als Ausdruck der Erkenntnis und Anerkenntnis der eigenen Existenz des Gläubigen umgedeutet.

        (Quelle:wikipedia.de)

        Ich „ergänze“ mal

        Erkenne dich, selbst.

        In diesem Sinne

        Lassen sie den Kater schnurren. die Katze ist im Sack. lach

  17. Gerd Zimmermann
    Mai 21, 2015 um 4:51 pm

    Fingerphilosoph

    ….das Verstehen untereinander….

    siehe
    http://www.multidimensional.ch

    Die Erschaffung der Realitaet ( ca 1 Seite )

    Sie wissen (noch) nichts von der Grossen weiten Welt.
    Sie glauben ein Schwein und ein Pferd sind voneinander getrennt.

    Alle belebte und unbelebte Natur, inkl. das Universum und der ganze Rest
    sind ein Ganzes, entsprungen dem Gesamtbewusstsein.
    Der Quelle allem SEINS, der Wirklichkeit.

    Für diese Idee liebt mich kein Mensch, nur die Anderen.
    Aber weist Du was ? Mich interessiert das nicht.
    Durch die Nähe zu Gott, bin ich nicht einsam.
    Er hat mir Wissen dafür gegeben, unbezahlbares Wissen.
    Gott hat mir das Geschenk gemacht und ich kann
    wissen, was die Welt im Inneren zusammenhält.

    Das Gesamtbewusstsein .

    Der Mensch kann in Nullzeit hinter den Mond schauen.
    Technologie ist eine Gehilfe, eine schlechte zudem.
    Nachdem uns Gold-DNA und Wasser und die Sonne viel über sich
    erzählt haben, müssen die ja zusammengehören.

    Nicht suchen, sonst finden wir noch etwas.

    Gruss Gerd

  18. Gerd Zimmermann
    Mai 21, 2015 um 6:07 pm

    Heute kann man aus Blaupausen Originale machen.
    Fortschritt sei Dank.
    Auf zu neuen Horizonten, aehm den ANDEREN.

    Gruss Gerd

  1. Mai 17, 2015 um 11:12 am

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