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Ist Deutschland seit 1900 Spielball der Finanzelite?

Russische und deutsche Soldaten feiern während des Waffenstillstands an der Ostfront Verbrüderung (Foto: Wikipedia – 1. Weltkrieg)

Angesichts der immer noch laufenden Kriegshetze durch unsere Medien und Politiker, aufgehetzt durch die Regierung der USA, bzw. deren Hintertanen (Eisenhower nannte es den Militärisch-Industriellen Komplex), fragt ich mich zunehmend, ob diese auch an den beiden ersten Weltkriegen ihre Finger mit drin hatten.

Uns Deutschen wurde und wird ja nach den beiden Weltkriegen die Schuld an diesen mit der Muttermilch eingetrichtert (siehe). Der angeblich so „böse“ Putin hat nun in einer Rede zum Gedenken an den Überfall Polens durch die Deutschen darauf hingewiesen, dass diesen Krieg viele Länder mitzuverantworten haben:

Auch Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof geht den Fakten weiter auf den Grund und weist auf die durch den Versailler Vertrag von 1918 implizierten Kriegsursachen hin:

Hier ist noch der Verweis auf sein Buch, in dem er seine Erkenntnisse niederschrieb: 1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg

Sieht es also danach aus, dass es an der Zeit ist, diese Schuld loszulassen? Sogar noch viel mehr, wenn wir uns noch mit einem weiteren Buch und seinen Fakten beschäftigen? Aber lest eine Rezension selbst, die ich in einem Facebook-Kommentar zur Rede von Herrn Schultze-Rhonhof fand und gerne hier nochmals veröffentlichen möchte:

Wer Hitler mächtig machte: Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten

Kein Öl, kein Krieg … und das Öl kam von dem US-Konzern Standard Oil („Esso“). Henry Ford war auch mit von der Partie – um jetzt nur mal die Zwei herauszugreifen. Als Adolf Hitler im Herbst 1919 erstmals zur NSDAP stößt, befinden sich in der Parteikasse gerade mal 7 Mark und 50 Pfennig.

Wenn ein kleiner österreichischer Gefreiter innerhalb von vierzehn Jahren aus dem Nichts eine Massenbewegung aufbaut, wenn er eine Hunderttausende zählende Privatarmee wie die SA auszurüsten (die SA hatte 1924 30.000, 1930 80.000, 1932 220.000, 1933 400.000 und 1934 etwa 4 Millionen Mitglieder), auszubilden und zu ernähren vermag und eine gewaltige Propagandamaschinerie inklusive Großveranstaltungen mit hunderttausend Teilnehmern finanziert, wenn er zweimal die Woche und später täglich den Völkischen Beobachter herausgeben kann, wenn er überall klotzt und nicht kleckert – feudale Parteizentralen kauft, Tausende von Flaggen und gleich zwei Flugzeuge aufs Mal – dann muss das Geld in Strömen fließen oder gigantische Schuldenberge müssen in die Höhe wachsen – deutsches sowie ausländisches Industriekapital war da mehr hilfreich.

Historisch aufgearbeitet hat der Historiker Guido Giacomo Preparta in seinem fast 400 Seiten starken Buch veranschaulicht – wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten.

Preparata erläutert auf gut leserlicher Art und Weise die komplexen Ursachen des Dritten Reiches gerade im Hinblick auf den geopolitischen Kontext des Deutschen Reiches seit 1900. Die üblichen Ursachenforschungen beleuchten nur die Faktoren, die in Deutschland selbst zu finden sind. Dabei sind stets viele Fragen offen geblieben und Tatsachen, wie z.B. die Zusammenarbeit der amerikanischen Wirtschaft mit dem Nazi-Regime, wurden nur am Rande erwähnt.

Er geht von der Annahme aus, dass anglo-amerikanische Eliten seit ca. 1900 die Zerstörung Deutschlands aus geopolitischen Gründen systematisch geplant und bewusst beide Weltkriege gewollt haben. Auch eine Annäherung des Deutschen Reiches an Russland sollte unbedingt verhindert werden. Da nach dem 1. WK das Deutsche Reich nicht besetzt werden konnte, musste ein zweiter Krieg her, der das deutsche Reich vollständig zerstört. Um aber einen solchen Krieg zu entfachen, wurden in vielen kleinen Schritten und über einen sehr langen Zeitraum Bedingungen geschaffen, die den Aufstieg Hitlers fundamental begünstigten. Man brauchte jemanden wie Hitler, der auch aus Rache wegen des Versailler Vertrages einen Krieg anzettelte. Somit konnten GB und USA die Deutschen später bequem als Aggressoren darstellen. Preparata stellt hierbei die These auf, dass die Nazis ohne diese Maßnahmen nicht an die Macht gekommen wären. Nach seiner Ansicht war es der entscheidende Faktor. Es sollte aber nicht so verstanden werden, dass Hitler etwa Befehlsempfänger gewesen wäre.

Preparatas Werk glänzt durch ein detailliertes Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge, ein Wissen, das bei den meisten Historikern in akademischen Kreisen nicht zu finden ist.

In brillianter Weise macht er deutlich, dass das moderne Finanzsystem das eigentliche Werkzeug der Regierenden ist. Da die meisten Menschen dieses System nicht verstehen, erkennen sie nicht, dass ihre sog. Demokratie nur ein Marionettentheater ist. Die Schaltstellen der Macht liegen bei den Banken und Unternehmen. Die Relevanz für die Gegenwart könnte nicht deutlicher sein.

Dieses Werk zu lesen ist sicher nicht leicht. Es ist schon schlimm genug, dass das deutsche Volk sich hat von Hitler mitreißen lassen und damit unendliches Leid in die Welt brachte. Es kommt aber nun hinzu, dass damals niemand in Mitteleuropa verstanden hat, welches Spiel mit den Deutschen gespielt wurde. Somit ist dieses Werk alles andere als eine Möglichkeit, dass die Deutschen nun den Schuldigen woanders suchen oder diese Zusammenhänge gar als Entschuldigung gebrauchen könnten. Denn letztlich hat niemand das deutsche Volk gezwungen, sich Hitler anzuschließen. Es ist somit doppelt schmerzhaft, weil niemandem es gelang, das Ränkespiel der Anglo-Amerikaner zu verhindern. Somit kann dieses Werk dazu beitragen, dass wir Deutschen den schmerzhaftesten und schicksalhaftesten Teil unserer Geschichte neu aufarbeiten. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland sich aus seinem faktischen Vassallentum gegenüber den USA, in dem es sich seit dem Ende des 2.WK befindet, loslöst. Der Vasallenstaat BRD ist bis heute mitnichten ein souveränder Staat.

Dieses Werk bietet weiterhin einen Einblick in die Arbeitsweisen des anglo-amerikanischen Imperiums. Auch die Geschichte nach 1945 lässt sich auf dieser Grundlage besser verstehen. Dieses Imperium schafft es bis heute durch die sog. “Strategie der Spannung“ d.h. der bewussten Förderung von Konflikten und anderen chaotisierenden Maßnahmen, seine imperialen Ziele durchzusetzen. Ziel dieser Leute ist es, die Kontrolle über den zentralasiatischen Raum zu erlangen. Dabei gilt es, auf dem eurasischen Festland Bündnisse zwischen vielen Nationen zu verhindern. Denn solche Bündnisse wären ein Hindernis für die Hegemonie der Seemächte GB und USA. Mit Deutschland wurde 1945 ein großer Konkurrent aus dem Weg geräumt, der im Bündnis mit Russland eine große Gefahr für die Vormachtstellung der Briten bzw. der US-Amerikaner gewesen wäre. Der Aspekt “Rohstoffsicherung“ spielt letztendlich auch eine wichtige Rolle in diesen geopolitischen überlegungen. US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern, siehe das folgende Video mit einem vor Kurzem gehaltenen Vortrag in Amerika:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. April 23, 2016 um 6:11 pm

    Hat dies auf textblätter rebloggt.

  2. Mai 10, 2015 um 9:00 pm

    Fand ich gerade noch in meinen E-Mails:

    Von der Wegbereitung des Nationalsozialismus durch britisch-amerikanische Finanzkreise 30. April 2015

    Während die Halbwahrheit, dass der Hitlerismus mit Hilfe der amerikanischen Streitkräfte 1945 besiegt wurde, in alle Köpfe gehämmert wurde, bleibt die andere Hälfte der Wahrheit, dass derselbe Hitlerismus nur mit Hilfe britisch-amerikanischer Kapitalhilfe überhaupt aufgebaut werden konnte, bis heute ein Tabu akademischer Geschichtsschreibung.

    Zum 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges, wird uns wieder vielfach die politische Geschichtsversion von der Befreiung Deutschlands von der nationalsozialistischen Diktatur in den Ohren klingen. Als reiner Vorgang auf der äußeren Tatsachenebene ist sie eine Banalität; sie war die automatische Folge des Sieges der Alliierten. Als Motiv und Kriegsziel der Alliierten, was ja damit suggeriert wird, ist sie nicht wahr. Man will kein Volk befreien, wenn man es z. B. noch zum Schluss, wo der Krieg längst entschieden war, flächendeckend in Grund und Boden bombt und die Städte in Flammenhöllen verwandelt, in denen Hunderttausende von Frauen und Kindern verdampfen. Das Ziel der Alliierten war nicht die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus, sondern seine Zerstörung.

    In der amerikanischen Regierungsanweisung ICG 1067 vom April 1945 heißt es:

    Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen.

    Und der britische Kriegspremier Winston Churchill hatte einen Vertreter des deutschen Widerstandes während des Krieges mit der Bemerkung abgespeist:

    Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen eines Adolf Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.

  3. Gerd Zimmermann
    Mai 10, 2015 um 7:06 pm

    Materie ist gebundene Energie, elektromagnetisches Licht.
    Dies ist der Grund der Vergänglichkeit von Materie.
    Den kleinsten Zyklus von Licht kenne ich noch nicht, er liegt bei
    etwa 1 , 2 Mio Mrd Mrd Hz.
    Der groesste Zyklus ist der des Universums selbst.
    Das ein Zyklus vom immerwiederkommenden Universum
    gerade zu Ende geht, könnte jedem Blogleser bewusst sein.

    Die in Materie gebundene Energie teilt sich genau im
    Goldenen Schnitt (Phi) zur Freien Energie.

    Nur wird auf der Suche nach Freier Energie missverstanden,
    dass sich Freie Energie durch Menschenhand nicht nutzen
    lässt. Zur Energiegewinnung gibt es energiereiches Wasser
    ebenso wie energiearmen Wasser.

    Wo war der Blog nur als Guido erklärte, Wasser und
    Bewusstsein gehen Hand in Hand.

    Wer war das gleich, im Blog gibt es nichts Neues ?
    Wer aus Stoh Gold machen will, aendere die Schwingung von Stroh.

    Wie ???

    Ganz einfach.

    http://www.alexpetty.com

    Das Periodensystem des Lichts

    Gruss Gerd

  4. Gerd Zimmermann
    Mai 10, 2015 um 4:05 pm

    Fügt man den Satz von V. Schauberger noch hinzu:
    „Der Vogel fliegt nicht, er wird geflogen.“

    Stellt sich die Frage, warum Mensch (noch) nicht fliegt.

    Könnte man erkennen das Gravitation eine elektrische Kraft ist
    wie von V. Schauberger erkannt, wäre Levitation für alle kein
    Problem.

    Wenn man weiss, dass das Universum sich auf Grund
    von elektrischen Druckwellenunterschieden bewegt,
    gehört man gleich weg gesperrt.

    Fehlt doch noch der Eine:
    „Alle müssen dies lernen, ob sie wollen oder nicht.“

    Gruss Gerd

  5. Gerd Zimmermann
    Mai 10, 2015 um 3:31 pm

    Ich wäre kein Querdenker, würde ich nicht querdenken..

    Schliesse ich mich der Meinung des Nobelpreisträgers
    Prof. Max Planck an, der ein Hörers Wesen fuer für die
    Nichtexistenz von Materie verantwortlich macht,
    frage ich doch mal in die Runde:

    Wie führt man Kriege ohne Materie ???

    Auf elektromagnetischen Wege im Geist.

    Gerd sofort einsperren, Max Planck gleich mit. Halt einer
    fehlt noch , V. Schauberger:
    “ Der Mensch denkt nicht, Er wird gedacht.“

    Schönen Sonntag, Gerd

    • Mai 10, 2015 um 3:40 pm

      was ist eigentlich materie,
      oder andersrum, was ist nicht materie?

  6. Mai 10, 2015 um 2:50 pm

    hier auch noch ein „leckerbissen“
    man , ist das grauenhaft!!!

  7. gabrielbali
    Mai 10, 2015 um 2:27 pm

    Schnelles Handeln ist angesagt.

    Spaetestens seit den Vorgaengen im Zusammenhang mit der von Washington stark unterstuetzten Zersetzung der Strukturen in der Ukraine und den nach dem strategisch geplanten Abschuss des malaysischen Passagierjets (MH17) schnell – viel zu schnell – vorangetriebenen Schuldzuweisungen Washingtons in Richtung Moskau sollte auch dem Duemmsten klar geworden sein, welche kruden Absichten die USA verfolgen.

    Es ging und es geht immer noch um die Zerschlagung all jener guten Beziehungen, die in den letzten Jahrzehnten zwischen den ehemaligen Erzfeinden in Berlin und in Moskau geschmiedet wurden. Die USAner scheinen diese fuer ihre imperialistischen Ziele hoechst gefaehrliche Entwicklung glatt verschlafen zu haben, und das wahrscheinlich deshalb, weil in ihrem eigenen destruktiven, immens verlogenen Weltbild, das Profite vorwiegend aus Kriegen und millionenfachem Toeten zu generieren gewoehnt ist, kaum Platz fuer konstruktive, ehrliche Beziehungen vorgesehen ist, wie sie zwischen Moskau und Berlin (und auch Wien) mittlerweile entstanden und auch vertieft worden sind.

    Eine starke Wirtschaftsmacht gebildet aus Deutschland (und dem kleinen, wenn auch nicht unbedeutenden Bruder Oesterreich plus dem uebrigen Europa) und Russland koennte die USA schnell ihre Vormachtsstellung in der Welt kosten. Eine fragwuerdige Vormachtsstellung allerdings, die die USA nur mit hartnaeckigen Luegen und einer verrueckt hochgepushten militaerischen Staerke so lange aufrecht erhalten konnte.

    Damit muss jetzt ein Ende sein. Wenn WIR da jetzt nicht einschreiten, koennte es Washington doch noch gelingen, den angestrebten und fuer sie wichtigen neuen Krieg in Europa mit bzw. gegen Russland Wirklichkeit werden zu lassen. Ein solcher Krieg wuerde die USA keinen Cent kosten, ihnen sogar lukrative Gewinne bringen und sie in Folge wirtschaftlich und politisch retten. Den Preis dafuer wuerden jedoch einmal mehr die Europaeer und die Russen bezahlen. Wollen wir das?

    Schreiten wir jetzt nicht ein und schlagen der Hydra umgehend ihre Koepfe ab, koennen wir eventuell wieder 60, 70 Jahre warten, bis die naechste Chance kommt – vorausgesetzt, dass wir den naechsten Krieg ueberhaupt ueberleben. In der Praxis heisst das, wir muessen unsere Regierungen besser heute als morgen abwaehlen und dafuer sorgen, dass sofort starke Persoenlichkeiten in die politischen Aemter gehievt werden, die ueber jeden Verdacht erhaben sind, mit Washington (oder auch mit der City of London) gemeinsame Sache zu machen.

    Die von den USA mit Hilfe von Helmut Kohl vorangetriebene und laengst gescheiterte Idee eines gemeinsamen Europa sollte schleunigst beendet werden und die einzelnen Staaten in ihre alten Positionen mit ihren angestammten Waehrungen zurueckgefuehrt werden. Dann sollte man Plaene schmieden, wie man den einzelnen Volkswirtschaften bestmoeglich Unterstuetzung geben kann. Ein neues Wirtschaftssystem, das die Banken vollkommen entmachtet und das ohne Zinseszins auskommt, waere dafuer wahrscheinlich die beste und wahrlich eine vielversprechende Variante.

    Hoermann, Schachtschneider, Sinn und noch einige andere mehr – das sind die Leute, die wissen wie man dann vorzugehen hat!

  1. Mai 10, 2015 um 12:12 pm

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